Kinderabtreibung
Die Katastrophen sind vorprogrammiert
Die Moderne ist ein von Hochmut verblendetes Projekt. Der einzige, der noch von Religion redet, ist der Islam. Und die Kirche?
Der bekannte Philosoph Robert Spaemann
Der bekannte Philosoph Robert Spaemann
(kreuz.net, Stuttgart) Zu behaupten, daß die Zivilisation in ihrer heutigen Form auch noch in 10.000 Jahren Bestand haben werde, ist „sehr kühn und unwahrscheinlich“.

Das erklärte der emeritierte Münchner Philosoph Robert Spaemann im Interview mit dem Straßenmagazin ‘Focus’.

Dieser Hochmut bestimme das Projekt der Moderne und „verblendet uns“.

Sich selber betrachtet Spaemann nicht als „katholischen Philosophen“: „Theoretisch ist mein christlicher Glaube keine Voraussetzung dessen, was ich denke und was ich schreibe.“

Jesus von Nazareth nennt er den wichtigsten Menschen, der je gelebt hat: „Man muß kein Christ sein, um das zu meinen.“

Angesprochen auf die Wissenschaft warnte Spaemann, daß diese die Probleme der Menschheit nicht lösen kann:

„Die Vorstellung, daß wir die Natur des Menschen und die Struktur der menschlichen Gesellschaft durch rationale Planung, durch ständig neue und im Großteil sinnvolle wissenschaftliche Erkenntnisse ersetzen könnten, halte ich für einen großen Unsinn.“

Die Wissenschaft könne den Menschen über fast alles belehren, „aber nicht darüber, wer wir sind.“

Spaemann glaubt, daß die wachsende Beherrschung der Natur vom Menschen verlangt, sich selber zu beschränken:

„Ohne das Bewußtsein, daß die Welt uns nur als Kapital übergeben ist, von dessen Zinsen wir leben und das wir nicht angreifen dürfen, können schlimmere Katastrophen, als wir bislang erlebt haben, nicht abgewendet werden.“

Islam bringt Religion zurück

Angesprochen auf den Islam sagte Spaemann, daß er dem Thema Religion wieder Aufmerksamkeit verschafft:

„Muslime sind Menschen, welche die Existenz Gottes wirklich ernst nehmen.

Unter dieser Herausforderung entsteht auf seiten der Nicht-Muslime ein Bedürfnis, auch selber zu wissen, worum es in der eigenen Religion überhaupt geht.“

Muselmanen betrachteten jemanden, der Gott leugnet, nicht als richtigen Menschen.

Zum Thema Weihnachten bedauerte Spaemann, daß viele den Inhalt dieses Festes nicht kennen:

„Für Christen besitzt das Weihnachtsfest eine ganz besondere Aktualität, ist also kein historisches Fest. Für die Mehrheit der Menschen aber kommt es dem konstanten Bedürfnis entgegen, Feste zu feiern.“

Bei den modernen Formen von Religiosität handelt es sich für Spaemann um „freundliche Zutaten zum Leben, um Formen von Wellness“.

Wie man gern in virtuelle Welten schaue, so auch in jenseitige. Beispielsweise nähmen viele Menschen Engel wichtiger als Gott.

      
82 Lesermeinungen
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#82   DerRabe   18:09:39 | Samstag, 19. Dezember 2009
Man wähnt…
…mit Budha alles in Butter! Denn Der Budhismus kümmert sich um kein echtes Problem in der Welt und lächelt alle nur an. Das kommt an, dieser Götzendienst ist vielen sehr genehm. Kein Wunder, dass dieser Zeitgeist Budha verehrt.
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#81   wickerl   17:27:49 | Samstag, 19. Dezember 2009
auch schon wieder Religion
Das stimmt so nicht, denn wenn uns von der Kirche anstatt des Leidens Jesu Christi der Holocaust verkündet wird, – er ist das Hauptthema des ist das auch schon wieder Religion
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#80   chico flojo   14:35:36 | Samstag, 19. Dezember 2009
@Sefirot
Ach – der Herr oder die Dame möchte mir den Mund verbieten? Na, bei Ihnen liegen die Nerven aber arg blank…
Ja, ja, so geht’s, wenn einem sonst gar nichts mehr einfällt.
Was Ihnen jetzt so im Kopf herum schwirren mag…
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#79   Sefirot   14:31:55 | Samstag, 19. Dezember 2009
chico flojo: Habe ich Ihnen
was geschrieben. Warum antworten Sie, wenn Sie nicht gefragt sind…? :-[
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#78   chico flojo   14:27:52 | Samstag, 19. Dezember 2009
@Sefirot
Daß ausgerechnet Sie von „böswillig“ reden müssen – fassen Sie erst einmal an Ihre eigene Nase…
Oder wollen Sie etwa sagen, daß Ihre Spöttereien keine „Böswilligkeiten“ wären? Die sind sogar noch mehr als das – teuflisch.
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#77   Sefirot   14:21:47 | Samstag, 19. Dezember 2009
werter steph: mit Verlaub…ein katholischer
Christenflegel ist für mich ein Mensch, der alle möglichen Leute auf böswillige Art anmacht, nur weil sie nicht mit
ihm im großen Chor der zu weidenden katholischen Schafe und Lämmer mitblöken wollen… Genügt die Definition…? :-)
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#76   chico flojo   11:45:27 | Samstag, 19. Dezember 2009
@ixtlan
Der Rucksack ist natürlich äußerst wichtig – ohne den könnte die Menscheit gar nicht existieren.
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#75   ixtlan †   11:42:20 | Samstag, 19. Dezember 2009
@chico flojo
das spricht für Castaneda. Zumindest hat er uns den Rucksack zurück gebracht.
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#74   chico flojo   11:36:14 | Samstag, 19. Dezember 2009
@ixtlan
Und Castaneda ist wohl besser, oder was? Von dem spricht heute kein Mensch mehr.
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#73   ixtlan †   11:28:00 | Samstag, 19. Dezember 2009
Zukunft nicht egal
2000 Jahre Christentum waren die schlimmsten Jahrtausende der Weltgeschichte. Erst durch die Zurückdrängung des Christentums in den letzten Jahrzehnten, entsteht wieder soetwas wie echte Menschlichkeit und Lebensfreude.
Danke kreuz.net, dass Ihr dazu beitragt Menschen über das Christentum
die Augen zu öffnen. Dieses Ekel-Christentum wie hier verbreitet spricht nur noch ein paar Wahn-Getriebene an.
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#72   Vineta   02:45:42 | Samstag, 19. Dezember 2009
Zukunft egal !
„Ohne das Bewußtsein, daß die Welt uns nur als Kapital übergeben ist, von dessen Zinsen wir leben und das wir nicht angreifen dürfen, können schlimmere Katastrophen, als wir bislang erlebt haben, nicht abgewendet werden.“
Zweifellos gibt es hierzulande eine gewisse Sensibiltät, was den Schutz der Natur vor Giftstoffen, giftigen Abwassern und umweltschädlichen Gasen angeht, vereinzelt auch in bezug auf Flugreisen und ein Mehr an Teer und Beton.
Ansonsten aber lebt die deutsche Spaßgesellschaft vergnügt dahin auf Kosten künftiger Generationen und kreuzt bei Kommunal, Landtags-und Bundestagswahlen nur Spaßpolitiker an, die ein Weiter-So versprechen.
Der Grund, wieso die BRD noch nicht zu den Staaten gerechnet wird, in denen 1,02 Mrd. Personen hungern und täglich 30000 verhungern, ist darin zu sehen, daß man auf Pump lebt. Oberhausen, eine Stadt mit 214000 E nur, hat Verbindlichkeiten von 1,8 Mrd. Euro. Ähnlich sieht es aus in Duisburg, Hagen, Essen usw. 2013 hat sogar München 3,4Mrd. Schulden. Als Finanzplatz wollte sie die Nr.1 sein, diese Bankenfiaskostadt!
Und der heimliche Dauerkanzler Schäuble hält jede Geldausgabe für vertretbar: das Draufsatteln von neuen 100 Mrd. auf den ihm unbekannten Billionenschuldenberg. Jede Menge Mrd. Euro für eine falsche Rechtschreibung und Bildung, für den Krieg um die Steinwüste Afghanistan, die Juden, seine lieben Türken, die Abtreibung, unnötige Kaiserschnitte, Pornos, die Homos und die Homoehe usw. hat der schon sorglos abgenickt.
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#71   steph   23:33:36 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ sefirot
mit Verlaub, was ist für Sie ein katholischer Christenflegel. Diese Gattung bekam mir bisher noch nicht unter. Ich stimme Ihnen allerdings zu, dass Gott kein Gott ist, der Opfer will, der versöhnt werden will, dieses Bild ist für mich überholt.
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#70   chico flojo   23:30:15 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Sefirot
Sie katholischer Christenflegel, Sie…!
O, immer ganz für Sie da! :(3
Also – glauben Sie an Gott?
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#69   Sefirot   23:26:55 | Freitag, 18. Dezember 2009
chico flojo machen Sie die Luken und
begeben Sie sich zur Ruhe. Es ist schon spät. Die Sabbatlampen sin längst schon gelöscht und Sie wollen mir immer noch ihren hölzernen Glaubensvorstellungen
um die Ohren hauen. Sie katholischer Christenflegel, Sie…!
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#68   chico flojo   23:23:49 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Sefirot
Sie sind eine sehr flegelhafte Person. Habe ich mich gegenüber Ihnen so verhalten? Nein. Warum tun Sie es? Nun, weil Ihen nichts mehr einfällt. Statt auf auch nur eine einzige Frage zu antworten, ziehen Sie sie vor, herum zu spötteln. Welchen Sinn hat das? Mein lieber Mann – ich und unglücklich…unglaublich. Wissen Sie eigentlich, was es heißt, in der Gegenwart Gottes geborgen zu sein? Jederzeit und jederort zu Christus sich wenden zu können, die Gottesmutter um Hilfe anrufen, die Heiligen um ihre Fürbitte angehen zu dürfen? Zu wissen, das Gott barmherzig ist und die Sünden vergibt, sofern der Mensch ehrlich bereut und Buße tut? Wissen Sie, was es heißt, frei zu sein im Glauben und aus dem Glauben heraus? Und Sie reden von unglücklich sein…
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#67   Sefirot   23:11:44 | Freitag, 18. Dezember 2009
Das interessiert mich nicht, wenn Sie das
sein sollten, denn jeder ist seines Glückes Schmied.
Wenn Sie auf das verkehrte Pferd setzen, das Sie schon mehrmals zu Boden gebracht hat, werden Sie auch Ihr
Amusement dran haben. Gibt einen warmen Po…!
Also ist es Ihr Glück, unglücklich sein zu dürfen, wenn sie es sind… :-)
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#66   Mary Cruz   23:09:45 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ Sefirot:
Es kommt darauf an, was man darunter versteht – am Leben teilnehmen.
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#65   chico flojo   23:06:30 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Sefirot
So, so – wie kommen Sie nur darauf, daß ich unglücklich sei? Etwas ist sehr bezeichnend – Sie reden von Beweisen. Ist Christus Gottes Sohn? Wie halten Sie’s mit dem Lukasevangelium? Glauben Sie an den dreieinigen Gott? Beten Sie das Credo, ohne sich innerlich davon abzuwenden? Galuben Sie, daß Gott existiert – ohne einen wissenschaftlichen ‘Gottesbeweis’? Und glauben Sie, daß er allmächtig ist und für Ihn nichts unmöglich?
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#64   Sefirot   23:06:06 | Freitag, 18. Dezember 2009
Liebe ist nur für die ein Opfer,
die weder lieben können noch wollen…,weil sie am Leben nicht teilnehmen!
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#63   Mary Cruz   22:53:43 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ Sefirot:
Gott verlangt von uns bedingungslose Liebe, das ist schon ein Opfer.
Was er nicht will, sind die Opfer der ungeborenen und der geborenen Kinder, und auch der Erwachsenen, da haben Sie Recht.
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#62   Sefirot   22:51:35 | Freitag, 18. Dezember 2009
chico flojo: Dann glauben Sie doch dem Priester,
neben Ihnen. Mir müssen Sie nicht glauben.
Priester haben immer die Welt nach ihrem Gusto gestrickt, um von ihren Sünden und Menschlichkeiten abzulenken…
Aber ich möchte Sie nicht von Ihrem Glauben abbringen… Nur, weniger unbeweisbares Zeug glauben, macht glücklicher… :-(
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#61   r.ruhrgebietler   22:48:59 | Freitag, 18. Dezember 2009
hans im glück
ich kann nicht beurteilen ob die millionen anderer Seelen wirklich Gott kennen, oder etwas kennen, dass sie für Gott halten. Können Sie das? Deshalb halte ich mich an die überlieferte Tradition, die jahrhunderte alt ist und auf Jesus selbst fußt.
Bitte, Sie dürfen doch so bleiben wie Sie sind, Sie brauchen doch nicht an Jesus Christus glauben.
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#60   chico flojo   22:46:42 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Sefirot
Hier in meiner Nähe sitzt ein Priester, der gerade Ihr Posting von mir gehört hat – *kopfschüttel* – und meine Antwort darauf. Raten Sie mal, wem er recht gab…
Ihre Gedanken entbehren nicht einer gewissen Absurdität.
Desweitern ist Christus Gottes Sohn – jetzt hätte ich fast ein ‘H’ statt eines ‘G’ geschrieben – und ist eben deshalb von der allzeit reinen Gottesmutter geboren wurde. Warum allzeit rein, frei von der Erbsünde? Gegenfrage: Verträgt sich das vollkommene Gut, die höchste Reinheit mit der Unvollkommenheit? Nein.
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#59   Sefirot   22:40:11 | Freitag, 18. Dezember 2009
G*tt will trotzdem kein Opfer. Opfer sind
megaout. Das gilt auch für die Opfer derer, die noch
nicht geboren sind, besonders aber für die, die geboren sind. Und Jesus war doch vom Weibe geboren. So lehrt es doch die Heilige Schrift…!
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#58   chico flojo   22:37:10 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Sefirot
Ohne das Leiden, das Kreuzesopfer und die Auferstehung Christi gäbe es keine Erlösung. Oder können Sie das etwa selber? Können Sie sich selber erlösen? Nein.
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#57   Sefirot   22:34:10 | Freitag, 18. Dezember 2009
G*tt will kein Opfer. Er will auch nicht das
Leben des Menschen als Opfer, auch nicht das seines vorgeblich „eigenen“ Sohnes. Was sollte das auch für ein mörderischer Vater sein… von Abba, lieber Vater keine Spur… :-)
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#56   Hans im Glück   22:30:19 | Freitag, 18. Dezember 2009
ruhrgebietler, Entscheiden wir uns aber für Ihn, dann auch für eine Tradition in Ihm.
Das Problem ist, dass Sie nur Überlieferung in Ihrer Interpretation gelten lassen, als ob die Miliarde Menschen die Sie V2 nennen Jesus nicht kennen würde.
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#55   Sefirot   22:23:27 | Freitag, 18. Dezember 2009
Junge, jugendliche Philosophen
braucht das Land…! Schade, dass Sokrates so früh
den Schirlingstrank nehmen musste…!
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#54   r.ruhrgebietler   22:10:56 | Freitag, 18. Dezember 2009
h.i.g.
also mal ehrlich – es ist DER JESUS, der für viele Seine Leben Gott opferte, damit diese das ewige Leben haben können.
Es ist nicht mein Jesus, aber ich darf mich zu Ihm bekennen und ich darf Ihn vor allen Seelen und entgotteten Menschen bekennen. ER ist es der uns zu Gott führen möchte, frei von Sünden und Ihm nachfolgend! Es gibt also nur ein Evangelium – das des Herrn Jesus Christus. Und ER ist der immer war, ist und sein wird; SEIN Evangelium IST EINGEFROREN – wie wolfgang11 es sehr richtig feststellt!
Übrigens: auf Schalke gibt es noch Menschen, die sich zu Jesus Christus bekennen – nicht ohne Grund war JP-II dort so was wie ein Ehrenmitglied.
Der Glaube muss der eines kleinen Kindes sein, um unverdorben das große Geschenke Gottes in der Weihnacht zu erkennen!
Gelobt sei die Jungfrau Maria, die für würdig befunden wurde IHN zu tragen und der Welt zu gebären.
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#53   Hans im Glück   21:47:15 | Freitag, 18. Dezember 2009
Nun ja, auch Sie sind gewiss nicht Pest oder Cholera,
sondern Sie haben auch Lichtseiten. Die Mischung machts.
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#52   Phillip   21:44:47 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Hans im Glück
Ich hab vom „Zweifelsfall“ gesprochen. Wenn Sie so wollen bei der Wahl zwischen Pest und Cholera.
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#51   Hans im Glück   21:43:07 | Freitag, 18. Dezember 2009
Hören Sie mal rein Phillip!
www.youtube.com/watch?v=q7nFzhFQgQ8
viel Spaß!
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#50   Phillip   21:39:48 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Hans im Glück
Im Zweifelsfall noch lieber die…
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#49   Hans im Glück   21:36:00 | Freitag, 18. Dezember 2009
Wissens, Phillip, solang’s keine Bayern sind
bin ich zufrieden. ;-)
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#48   Phillip   21:33:46 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Hans im Glück
ein Teil meiner Vorfahren lebten auf Schalke
Die ärmsten!!
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#47   Hans im Glück   21:31:46 | Freitag, 18. Dezember 2009
Nichts gegen den Pott,
ein Teil meiner Vorfahren lebten auf Schalke. Waren ganz vernünftige Leute. Jede Familie hat ihre Jecken, auch der Pott. Das läßt sich ganz gut verkraften.
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#46   wolfgang11 †   21:27:05 | Freitag, 18. Dezember 2009
das ruhrgebiet
und seine gebietler sind geistig eingefroren
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#45   Hans im Glück   21:15:24 | Freitag, 18. Dezember 2009
Nur der Jesus des ruhrgebietlers!
Kein anderes Evangelium!
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#44   r.ruhrgebietler   21:13:49 | Freitag, 18. Dezember 2009
es geht
um die Zukunft jeder einzelnen Seele! Und genau darin adelt sich die Seele – in ihrem freien Willen; sich für Jesus Christus, dem Sohn Gottes zu entscheiden, oder gegen Ihn. Entscheiden wir uns aber für Ihn, dann auch für eine Tradition in Ihm. Nehmen wir Ihn an, dann bekennen wir den einen Gott. Dieser heißt nicht mohamed, gaghwan, harre krishna, luther, V-II, oder wie auch immer der irrglaube sich tarnt. Jede Seele kann für sich alleine damit beginnen Gott zu verherrlichen – gerade in den Tagen vor Weihnachten: durch eine gute Beichte mit Absolution und dem würdigen Empfang der Mundkommunion innert der ewig gültigen trid. Liturgie.
www.gloriapolo.net www.gloriapolo.net/
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#43   Mary Cruz   19:52:45 | Freitag, 18. Dezember 2009
Es geht um HEUTE,
um die Wahrheit der Gegenwart. Wo erheben denn heute Bischöfe ihre Stimme dafür?
Wenn, dann sind es nur leere Worthülsen, weil sie mit den verantwortlichen politischen Vertretern Kompromisse eingehen.
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#42   chico flojo   19:46:50 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Gottsuchender
Auch Erzbischof Gröber war den Nazis ein Dorn im Auge. Frei übersetzt aus dem Englischen :„Einer der übelsten Unruhestifter gegen das Dritte Reich.“
Ach, ich setz’ einfach mal das englische Wiki-Zitat rein:
For the Nazi authorities he was the „most evil rabblerouser against the Third Reich“. The Baden Culture Minister Dr. Paul Schmitthenner described him in a file notation of 1940-08-08 as the greatest enemy of the NSDAP and the National Socialist State. Only his office as Archbishop had kept him, wrote Schmitthenner, from already sitting in jail for high treason.
@Mary Cruz
Zum Thema „Frieden“ habe ich mich bereits weiter unten geäußert – suchen…
Thema Vergangenheitsbewältigung – wissen Sie überhaupt, worum es geht? Darum, die katholische Kirche in ein rechtes Licht zu rücken. Im Gegensatz zu Ihnen.
Vergessen Sie’s – hier werden Sie niemanden ‘rum kriegen. Es sei denn, Sie ändern Ihren Stil.
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#41   Domenico Tuttisanti   19:40:08 | Freitag, 18. Dezember 2009
Mary Cruz
Es geht um die historische Wahrheit!
Wenn überhaupt jemand gegen die Euthanasie im NS-Staat seine Stimme erhoben hat, dann waren es katholische Bischöfe und Geistliche!
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#40   Mary Cruz   19:37:40 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ chico flojo:
Hier ist der völlig falsche Platz, Vergangenheitsbewältigung zu betreiben.
Sie können den Massenmord an Behinderten, chronisch Kranken und fremder Rassen durch das Hitler-Regime nicht mehr rückgängig machen.
Schließen Sie nicht die Augen vor der Gegenwart!
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#39   Domenico Tuttisanti   19:32:24 | Freitag, 18. Dezember 2009
Chico: Ja, Sie können bei der selektiven Wahrnehmung von Gottsuchender nicht erwarten, dass er
weiss, dass Faulhaber der Verfasser der Enzyklika „Mit brennender Sorge“ ist! Was nicht in sein kirchenfeindliches Bild passt, wird nämlich von vorneherein ausgeklammert.
Und weiter aus den Polizeiberichten:
Nach der Regierung von Unterfranken war „die Einstellung der katholischen Kirche zum nationalsozialistischen Staate“ am 7. August 1934 „mehr ablehnend als bejahend“ (Wittstadt, Die kirchliche Lage in Bayern VI, 37). Die Staatspolizeistelle Aachen berichtete am 4. September 1934: „Die Reserviertheit der katholischen Geistlichkeit nimmt stetig zu“ (Vollmer, Volksopposition 83). Am 5. Oktober 1934 erinnerte die Gestapostelle Düsseldorf an die „in vielen Fällen … offen gegnerische“ Einstellung des katholischen Klerus (Bludau, Gestapo – geheim! 184 A. 32.). Am 4. November 1934 behauptete die Staatspolizeistelle Aachen, die katholische Kirche sei „inzwischen auf der ganzen Linie zum Angriff übergegangen“ (Vollmer, Volksopposition 111). Der Regierungspräsident von Aachen stimmte am 4. Dezember 1934 dieser Beurteilung zu, insofern die Zahl der katholischen Geistlichen, „an deren Willen zur positiven Mitarbeit an dem Aufbau des nationalsozialistischen Staates gezweifelt werden muß, sich … verstärkt hat“ (Vollmer, Volksopposition 119). Während des ganzen Jahres 1934 meldete die Regierung von Oberbayern immer wieder Handlungen katholischer Geistlicher, die auf Ablehnung des Nationalsozialismus schließen ließen (Witetschek, Die kirchliche Lage in Bayern I, 10-47). Auf protestan …
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#38   chico flojo   19:27:35 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Gottsuchender
Mir fällt auf, daß die Zitate auschließlich aus den ersten Monaten nach der ‘Machtergreifung’ stammen. Man lese auch mal das hier:
1937 entwarf er auf Wunsch Pius’ XI. die Enzyklika Mit brennender Sorge und geriet so in immer schärferen Gegensatz zu den nationalsozialistischen Machthabern. Schon am Abend des 27. Januar 1934 war nach einer hetzerischen Rede des bayerischen Staatsministers Hermann Esser ein Attentat auf Faulhaber verübt worden. Am 11. November 1938 kam es zu einem „Sturm auf das Erzbischöfliche Palais“ in München. Im März 1939 nahm er am Konklave zur Wahl Pius’ XII. teil. Gegen den Massenmord an Behinderten und chronisch Kranken durch die „Aktion T4“ protestierte er 1940 mit einem öffentlichen Brief an den Reichsjustizminister. Faulhaber wandte sich am 26. Juli 1941 öffentlich gegen die Entfernung der Schulkreuze. Am 12. September 1943 verurteilte Faulhaber gemeinsam mit den deutschen Bischöfen im so genannten Dekaloghirtenbrief allgemein die Tötung von Menschen fremder Rassen und Abstammung.
Und das:
Im Jahre 1949 schrieb der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinde in Bayern an Faulhaber:
„Als Vertreter der Bayerischen Kultusgemeinden werden wir nie vergessen, wie Sie, verehrter Herr Kardinal, in den Jahren nach 1933 mit einem Mut sondergleichen die Ethik des Alten Testaments von der Kanzel verteidigten und Tausende jüdischer Menschen vor dem Terror und der Gewalt geschützt haben.“
Wiki dürfte Ihnen ja wohl unverdächtig erscheinen
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#37   Domenico Tuttisanti   19:23:40 | Freitag, 18. Dezember 2009
Und weiter geht’s mit den Zitaten aus den Polizeiberichten der Regierungsbezirke in der NS-Zeit:
Die Regierung der Pfalz konstatierte am 2. Juni 1934: „Die ablehnende Haltung eines großen Teils des katholischen Klerus gegenüber dem neuen Staat und seinen Einrichtungen hält an“ (Prantl, Die kirchliche Lage in Bayern V, 32). Der katholische Klerus stand nicht, wie die protestantischen Bekenntnispfarrer, gegen eine innerkirchliche Gruppierung auf, sondern setzte sich gegen kulturkämpferische Bestrebungen des Staates zur Wehr. Der Lagebericht des SD vom Mai/Juni 1934 umriß die Haltung der Priester mit zwei markanten Sätzen: „Gegnerische Betätigung katholischer Geistlicher ist in derart zahlreichen Fällen in allen Teilen des Reiches nachgewiesen worden, daß eine Aufzählung von Einzelfällen unmöglich und auch unnötig ist.“ Sowie: „Katholische Geistliche, die sich voll und ganz zum Nationalsozialismus bekennen, sind äußerst gering an Zahl. Sie werden um ihrer Überzeugung willen von ihren Amtsbrüdern und ihren vorgesetzten krichlichen Behörden verfolgt“ (Boberach, Berichte 22f.). Rühmenderes konnte über die Priester der Kirche nicht gesagt werden. In der Folgezeit beharrte die Gestapo auf dieser Sicht. Die Staatspolizeistelle Frankfurt a.M. stellte am 5. August 1934 lapidar fest: „Der Kampf des katholische Klerus gegen die NSDAP setzt sich weiter fort“ (Klein, Die Lageberichte I, 394). Nach der Regierung von Unterfranken war „die Einstellung der katholischen Kirche zum nationalsozialistischen Staate“ am 7. August 1934 „mehr ablehnend als bejahend“ (Wittstadt, Die kirchliche Lag…
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#36   Mary Cruz   19:21:17 | Freitag, 18. Dezember 2009
@chico flojo:
Auch Sie können mich nicht zwingen, über diese Themen zu schweigen.
Egal ob es um Abtreibung, Missbrauch, Kindermord, Drogen oder Diktatur geht.
Die beiden Poster, die ich schon erwähnt habe, verleumden Christen in übelster Weise und machen Aussagen wie diese:
Und seit 60 Jahren erleben wir eine Zeit ungeheuren Friedens
Nun wissen Sie, mit wem wir es hier zu tun haben.
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#35   Domenico Tuttisanti   19:16:26 | Freitag, 18. Dezember 2009
Hier ein paar Zitate aus den Polizeiberichten der Regierungsbezirke:
Die Regierung in Unterfranken bemerkte am 18. Januar 1934: „Die Konflikte mit der katholischen Geistlichkeit nehmen in auffallender Weise zu“ (Wittstadt, Die kirchliche Lage in Bayern VI, 20). Die Staatspolizeistelle Düsseldorf warf im April 1934 der katholischen Kirche im Regierungsbezirk Düsseldorf vor, von den Katholiken würde „vielfach die ablehnende Haltung gegen den Staat und seine Ziele zum Ausdruck gebracht“ (Bludau, Gestapo – geheim! 178). Daß dafür in der Hauptsache die Priester verantwortlich waren, ist sicher. Es muß als ein Ruhmesblatt für den Klerus gelten, daß die Gestapo für den Regierungsbezirk Düsseldorf im April 1934 feststellte: „Die Darlegungen fast aller in der letzten Zeit gehaltenen Predigten stellen scharf und deutlich Gottes Wort nach den Glaubensgrundsätzen der katholischen Kirche heraus und wenden sich oft in harten und scharfen Worten gegen das ‘Neuheidentum’ und gegen heidnische und weltanschauliche Irrlehren“ (Bludau, Gestapo – geheim! 178).
Die Staatspolizei Kassel bemerkte am 4. Mai 1934: „Die überwiegende Anzahl der katholischen Geistlichen steht nach wie vor dem Staat ablehnend gegenüber“ (Klein, Die Lageberichte I, 90). Am 1. Juni 1934 behauptete dieselbe Behörde, „der größte Teil der katholischen Geistlichkeit“ stehe „dem neuen Staat nach wie vor ablehnend, zum mindesten aber sehr zurückhaltend gegenüber“ (Klein, Die Lageberichte I, 107). Von den protestantischen Pastoren wurde nichts Vergleichbares bemerkt. Die Regierung der Pfalz konst…
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#34   Gottsuchender †   19:15:41 | Freitag, 18. Dezember 2009
ach so
dann hat sich Adenauer sicherlich einfach geirrt als Zeitzeuge und Katholik.
Oder, das Zitat stimmt natürlich nicht!
Lieber Domenico, wenn Sie ein Zitat Adenauers aus dem Spiegel nicht für wahr halten, dann erübrigt sich eine Diskussion mit Ihnen.
Hier übrigens, wahrscheinlich auch ein gefälschtes Zitat von Kardinal Faulhaber (schon 1933), sicherlich auch ein aufrechter Widerstandskämpfer.
5.5.1933 – Der römisch-katholische Kardinal Michael Faulhaber bedankt sich in einem Brief an die bayerische Staatsregierung, „dass sich im öffentlichen Leben unter der neuen Regierung manches gebessert hat: Die Gottlosenbewegung ist eingedämmt, die Freidenker können nicht mehr offen gegen Christentum und Kirche toben, die Bibelforscher können nicht mehr ihre amerikanisch kommunistische Tätigkeit entfalten“ (Akten Deutscher Bischöfe über die Lage der Kirche 1933-1945, Teil I, Mainz 1968, S. 259, Anm. 17; zit. nach Garbe, a.a.O., S. 9
oder
27.6.1933 – Der katholische Erzbischof Conrad Gröber aus Freiburg verbietet allen katholischen Pfarrern Kritik am Nationalsozialismus.
Alles katholischer Widerstand oder?
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#33   chico flojo   19:11:20 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Mary Cruz
Hier ist der völlig falsche Platz Ihre Forderung zu erfüllen:
Über die gewalttätigen kinderfeindlichen Modernisten schweigen sie
Und selbst wenn – glauben Sie im Ernst, auf diese Weise etwas erreichen zu können? Ja, das können Sie – nämlich daß zumindest hier die katholische Kirche auf ein „Anti-Abtreibungs-credo“ reduziert wird. Mehr auch nicht. Oder erwarten Sie etwa, jemanden bekehren zu können? Selbst zum Nachdenken werden Sie niemanden bewegen können. Und noch einen Grund gibt es, warum ich fast ganz dazu schweige. Mir ist dieses Thema viel zu empfindlich, als daß ich mich an den Trampeleien hier beteiligen möchte.
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#32   Domenico Tuttisanti   19:08:03 | Freitag, 18. Dezember 2009
Gottsuchender
Das Problem bei Ihnen ist, dass Sie Ihre Zitate und Geschichtsdaten einzig und allein (und zudem unkritisch und ungeprüft) aus antichristlichen Internet-Quellen zusammenklauben und dies kein kohärentes Gesamtbild mit den wirklichen Fakten ergibt. So zitieren Sie wie eine tibetanische Gebetsmühle Konrad Adenauer mit einer einzigen Aussage, die – wie vieles andere bei Adenauer – einer Fehleinschätzung entspringt, ohne zugleich zu würdigen, dass Adenauer zeitlebens ein gläubiger Katholik war und sein Rechts-, Menschen- und Politikverständnis davon gar nicht zu trennen ist.
Dass die katholische Kirche sowohl in der Spitze wie auch in der Breite von den Nazis und den ihnen zuarbeitenden Polizeibehörden als „regimefeindlich“ eingestuft wurde – und zwar zu Recht! – daran können Sie mit Einzelzitaten nichts ändern.
Die Vielzahl der Polizeiberichte aus den Regierungsbezirken des damaligen Dt. Reiches spricht eine ganz eindeutige Sprache: die Kirche und ihr Personal war der letzte Gegner der NS-Ideologie und wuirde von deren Vertretern auch so wahrgenommen. Die Dokumente, die das belegen, sind hier auf 752 Seiten ausgebreitet! www.christiana.ch/abashop?p=productdetai…
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#31   Gottsuchender †   19:06:17 | Freitag, 18. Dezember 2009
Mary Cruz
Sie irren sich:
Ich finde Katholiken, welche die Verbrechen der Kirche leugnen genauso daneben,
wie die Linke, die Verbrechen der DDR verharmlost!
Beide verteidigen ihre Ideologien, und wollen die Fehler nicht eingestehen.
Nur bei der Kirche ist es noch etwas extremer. Denn wer für sich in Anspruch nimmt:
– Die einzige wahre Kirche zu sein
– Direkt vom Heiligen Geist geführt zu werden
– Einen unfehlbaren Papst zu haben,
der lehnt sich sehr weit aus dem Fenster, und muss sich seine Verbrechen besonders ankreiden lassen.
An dieser Stelle übrigens, obwohl ich kein Fan von ihm bin, meine Hochachtung für Papst Johannes Paul II, der sich wenigstens erstmalig als Papst für die begangenen Verbrechen der Kirche entschuldigt hat. Damit können aber unsere Fundamentalisten hier nichts anfangen!
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#30   Mary Cruz   18:52:52 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ chico flojo:
Dann haben Sie nicht gelesen, was Gottsuchender und Fredericus über kath. Christen geschrieben haben.
Der ständige Vergleich mit gewalttätigen Fanatikern ist unzulässig.
Über die gewalttätigen kinderfeindlichen Modernisten schweigen sie.
Es herrscht ja angeblich Frieden in Europa!
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#29   Gottsuchender †   18:50:06 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ Domenico
Es ist schön, dass Sie Adenauer als Katholik aufführen.
Er hat aber gerade den Mangel am Rechtsverständnis der christlichen Kirchen im Dritten Reich kritisiert:
1946 – Konrad Adenauer, 1945 Mitbegründer und seither Vorsitzender der CDU, über die Schuld der Bischöfe:
„Im übrigen hat man aber auch gewusst – wenn man auch die Vorgänge in den Lagern nicht in ihrem ganzen Ausmaße gekannt hat –, dass die persönliche Freiheit, alle Rechtsgrundsätze mit Füßen getreten wurden, dass in den Konzentrationslagern große Grausamkeiten verübt wurden, dass die Gestapo, unsere SS und zum Teil auch unsere Truppen in Polen und Russland mit beispielloser Grausamkeit gegen die Zivilbevölkerung vorgingen. Die Judenpogrome 1933 und 1938 geschahen in aller Öffentlichkeit. Die Geiselmorde in Frankreich wurden von uns offiziell bekannt gegeben. Man kann also wirklich nicht behaupten, dass die Öffentlichkeit nicht gewusst habe, dass die nationalsozialistische Regierung und die Heeresleitung ständig … gegen die einfachsten Gebote verstießen. Ich glaube, dass, wenn alle Bischöfe alle miteinander an einem bestimmten Tage öffentlich von den Kanzeln aus dagegen Stellung genommen hätten, sie vieles hätten verhindern können. Das ist nicht geschehen, und dafür gibt es keine Entschuldigung“ (zit. nach Der Spiegel Nr. 34/1998).
Ihr katholisch geprägtes Rechtsverständnis hat also weder im Mittelalter noch in den Katastrophen des 20 Jahrhunderts besonders gut funktioniert!
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#28   Domenico Tuttisanti   18:49:39 | Freitag, 18. Dezember 2009
Fridericius
Das Christentum hatte knapp 1500 Jahre lang das Zepter in der Hand
„Das Christentum“ hatte kein Szepter in der Hand, wie Sie schreiben, das ist Unsinn! Es waren vielmehr Herrschaften und Mächte, die sich als christlich oder Christen verstanden, immer aber auch Kinder ihrer Zeit waren mit den zeit- und entwicklungsbedingten Sichtweisen und Beschränkungen.
Dennoch war die Vorstellung von einem Recht, das dem einzelnen gewissermassen von Gott gegeben ist, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit und bestimmte persönliche Freiheiten z.B. in Phasen der Donaumonarchie z.B. weiter entwickelt als zu der Zeit, wo GröFaZ sich anschickte, die Welt zu erlösen. Selbst im Zarenreich unter Nikolaus II. war die Situation individueller Rechte besser als unter Lenin und Stalin.
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#27   chico flojo   18:40:00 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Mary Cruz
Fallen Ihnen auch noch andere Dinge außer Abtreibung ein? Wenn ich es so richtig sehe, geht es in dem Artikel um ein Interview mit Robert Spaemann. Und wenn Christus mit den Menschen so gesprochen hätte, wie Sie oder auch der/die Priesterausbilder/in Kunstengel hier schreiben, dann… wage ich gar nicht dran zu denken
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#26   Fridericius †   18:38:12 | Freitag, 18. Dezember 2009
LOL Domenico
Die Zeit nach dem Krieg war auch die grosse Chance, sich an die klassisch-katholische Naturrechtslehre zurückzuerinnern…
Zurückerinnern würde beinhalten, dass es sowas irgendwann vorher mal gab…
Wann denn, Domenico?
Das Christentum hatte knapp 1500 Jahre lang das Zepter in der Hand in Europa – wo waren denn da das „universale Recht“?
Zurückerinnern… :-D :-D :-D
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#25   Mary Cruz   18:34:31 | Freitag, 18. Dezember 2009
Die religionsfreien Gemeinschaften
ermorden täglich 1000 Kinder allein in Deutschland mit ihren modernen Waffen. Areligiöse Fanatiker!
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#24   Domenico Tuttisanti   18:32:13 | Freitag, 18. Dezember 2009
Ja, Fridericius,
die europ. Völker zumindest haben aus den Überspanntheiten ihrer totalitären Perioden Konsequenzen gezogen: das europ. Einigungswerk z.B. ist von katholischen Politikern wie Schuman, Adenauer, DeGaspari vorangebracht worden. Die Zeit nach dem Krieg war auch die grosse Chance, sich an die klassisch-katholische Naturrechtslehre zurückzuerinnern und die Idee eines universalen Rechtes über dem geschriebenen Gesetz wiederzubeleben. Davon ist unser GG z.B. bis heute geprägt (z.B. die sog. Ewigkeitsgarantien …).
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#23   chico flojo   18:32:10 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Fridericius
Und seit 60 Jahren erleben wir eine Zeit ungeheuren Friedens.
Von welchem Planeten sprechen Sie? Aber auf einem vollgefressenen Bauch läßt sich gut ruhen…
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#22   Fridericius †   18:30:49 | Freitag, 18. Dezember 2009
Mary Cruz / Gottsuchender, DT
Mary: Aber dafür umso häufiger Abtreibungen und Alkoholiker.
Blablabla, blablabla, bla bla.
Ich nehme an, Sie können die Alkoholiker- und Abtreibungszahlen aus dem Mittelalter mal eben aus dem Ärmel schütteln?
Ansonsten: Fresse halten!
Lächerliches Ablenkungsmanöver.
Gottsuchender / DT: Was religiöse Fanatiker mit modernen Waffen anstellen, das sieht man im Moment am Islam.
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#21   Mary Cruz   18:27:05 | Freitag, 18. Dezember 2009
(Angeblich)Gottsuchender:
Ein besseres Beispiel einer religionsfreieren Gemeinschaft sind für mich die skandinavischen Länder. Wenig Relgion, gute Sozialsysteme und ich habe nicht den Eindruck, dass dieses System häufig Diktatoren hervorbrint
Aber dafür umso häufiger Abtreibungen und Alkoholiker.
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#20   Fridericius †   18:24:25 | Freitag, 18. Dezember 2009
Zeiten des Umbruchs…
Das 20. Jh. ist – trotz aller Fortschritte in Wissenschaft und Technik – zum barbarischsten Jahrhundert der Weltgeschichte geworden.
Einige Jahrzehnte gegen wieviel Jahrhunderte? Viele jedenfalls.
Und seit 60 Jahren erleben wir eine Zeit ungeheuren Friedens.
Um sonst in den Geschichtsbüchern eine solch lange Zeitspanne des Friedens in Europa zu finden muss man lange suchen – ich vermute, es gibt keine zweite solche.
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#19   Gottsuchender †   18:24:19 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ Domenico
Und Sie glauben, es wäre weniger Blut geflossen, wenn bei den Kreuzzügen oder den Reformationskriegen moderne Waffen vorhanden gewesen wären?
Ich selbst bin kein Attheist. Ich kann nur diese katholische Formel Attheismus = Hitler, Stalin nicht mehr hören, das ist Blödsinn!
Ein besseres Beispiel einer religionsfreieren Gemeinschaft sind für mich die skandinavischen Länder. Wenig Relgion, gute Sozialsysteme und ich habe nicht den Eindruck, dass dieses System häufig Diktatoren hervorbrint!
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#18   Mary Cruz   18:16:19 | Freitag, 18. Dezember 2009
Gottsuchender:
Da muss ich Sie enttäuschen. Wie kommen Sie darauf, dass Katholiken sich den Islam zum Vorbild nehmen würden?
Was Sie da sagen, toppt ja noch die Aussagen von Spaemann!
Erbitte auch eine Antwort von Ihnen.
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#17   Domenico Tuttisanti   18:15:20 | Freitag, 18. Dezember 2009
Gottsuchender
Es ist richtig, was Spaemann sagt, dass die Megatonnen von Blut, die im vorigen Jahrhundert geflossen sind, alles übertreffen, was man – oft zu Unrecht – für frühere Jahrhunderte etwa „der Kirche“ vorwerfen möchte. Hitler, Stalin, Mao, Pol Poth – sie alle verstanden sich als Subjekte, die im Namen einer bestimmten Idee und aus ureigenster Machtvollkommenheit über Leichen gehen dürfen. Ihr Selbstverständnis und iher Handlungsweise haben den Atheismus als logische und selbstverständliche Voraussetzung! (Die Hitlerschen Bekenntnisse zu Gott und der Vorsehung waren reine Täuschungsmanöver, die der Diktator dem noch immer bestehenden Gottglauben zu schulden meinte. In seinen persönlichen Gesprächen mit Goebbels eröffnet er diesem aber, dass er die Kirche vernichten will, weil er in ihr die lestzte ideologische Bastion gegen sein Gross-Germania erkennt.) Das 20. Jh. ist – trotz aller Fortschritte in Wissenschaft und Technik – zum barbarischsten Jahrhundert der Weltgeschichte geworden.
Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen. Aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils
Mit diesen Worten beginnt das Buch „Dialektik der Aufklärung“ von Horkheimer/Adorno. Vielleicht stellen Sie sich mal dieser Lektüre!
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#16   chico flojo   18:13:22 | Freitag, 18. Dezember 2009
Ich hätte nicht gedacht,
daß aus der Unterdrückung und Drangsalierungen von Minderheiten innerhalb einer Generation so etwas wie eine ‘Anti-Diskriminierungs-Diktatur’ entstehen könnte. Mittlerweile nimmt das aber reale Formen an. Die katholische Kirche in Deutschland muß sehr gut aufpassen. Wenn sie sich nicht beizeiten eine solide, tragfähige Glaubensbasis schafft – da fehlt’s an unzähligen Stellen – , dann wird sie in sehr arge Bedrängnis geraten. Was so weit führen kann, daß wichtige Grundsätze zur Disposition stünden. Spätestens dann wären auch die Gläubigen vor die Frage gestellt: Bewahre ich meinen Glauben aus Liebe und Treue zum dreieinigen Gott und seiner Kirche; oder folge ich der Welt – und schließe damit mich von der Gnade Gottes aus. Ersteres würde in fast letzter Konsequenz den Untergrund, die Illegalität bedeuten – in allerletzterer daß Martyrium. Körperlich oder geistig spielt…dann schon fast keine Rolle mehr. So eine Situation würde vielen Leuten sehr gefallen. Und sie versuchen auch, der öffentlichen und vor allem der offiziellen Staatsmeinung ihre Vorstellungswelt aufzuzwingen. Teilweise gelingt ihnen das ganz gut.
Zugegeben – eine weitschweifige Fiktion. Aber die EU-Linie läßt Böses ahnen.
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#15   Gottsuchender †   17:56:39 | Freitag, 18. Dezember 2009
Domenico
Ich habe nicht behauptet, dass die Aufklärung ohne Fehler sei! (Ich halte nichts von Unfehlbarkeitsansprüchen)
Die Aufklärung war auch kein urknallartiger Zeipunkt, sondern ein langer Prozess.
Ich sage nur, die Moderne mit Meinungsfreiheit, freien Wissenschaften, sozialen Sicherungssystemen, mit einem „von Hochmut verblendeten Projekt“ zu vergleichen, ist ein starkes Stück, insbesondere wenn man sich auf die christliche Moral bezieht.
Bitte geben Sie mir eine Antwort. Was hat die Kirche an Ausbeutung, Leibeigenschaft, Unterdrückung der grössten Bevölkerungsteile über fast 2000 Jahre verhindert?
Die Veränderung der Zustände wurden allein durch den Buchdruck, die Aufklärung, die Wissenschaften erreicht!
Dies alles hatte die Kirche nachweislich versucht zu verhindern. Aber dass dies hier nicht eingesehen wird, ist mir klar.
Und wenn Sie über Judenhass sprechen, ist die christliche Kirche voll davon:
So beschlossen beispielsweise am 25. April 1422 die Bischöfe der heiligen katholischen Kirche von Bamberg und Würzburg keinen Juden mehr im fränkischen Land wohnen zu lassen. Und das Eigentum der vertriebenen Juden bekamen zu zwei Drittel die Bischöfe und zu einem Drittel die beiden Markgrafen.
Wer ist hier hochmütig?
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#14   DJM †   17:53:15 | Freitag, 18. Dezember 2009
Spaemann
hat einen Garten. Ein Hegel-Fan. Da reicht ein Satz um das zu erkennen.
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#13   Domenico Tuttisanti   17:46:11 | Freitag, 18. Dezember 2009
Gottsuchender
Sie klammern bei Ihrer holzschnittartigen Schwarz-Weiss-Logik (hier: finsteres Mittelalter – dort die lichtvolle „Moderne“) leider alle möglichen relevanten Einzelheiten aus. Andernfalls würde nämlich klar, dass Ihr Bild nichts taugt.
Medizinischer Fortschritt, Sozialversicherung, organisierte Caritas in den Bereichen Armenfürsorge, Altenpflege, Krankenhauswesen etc.pp. hätten sich ohne die christliche Ethik und ohne die vorstaatlichen Einrichtungen der Kirche niemals in der Form entwickelt, in der sie heute existieren.
Dass die Aufklärung keineswegs so viel Licht verbreitet hat, wie es die Aufklärungs-Gläubigen immer behaupten, sieht man an der Sklaverei, die erst im 19. Jahrhundert durch den Einfluss der evangelischer Prediger und Kirchen in den USA und in Grossbritannien überwunden wurde. Die Aufklärer (z.B. Voltaire, der noch wie selbstverständlich selber Sklaven hielt!) rechtfertigten die Sklaverei aus der „Minderwertigkeit“ der „schwarzen“ Rassen. Montesquieu kann „die Erkenntnis“ aussprechen, dass die Schwarzen minderwertig sein müssten, sie wären ja sonst nicht so schwarz … Voltaires Aussagen über Juden lassen wir jetzt mal ganz beiseite… Zu Recht sehen Adorno und Horkheimer die Schattenseiten der Aufklärung sich in den modernen Totalitarismen des 20. Jh.s zu einem sehr düsteren Gesamtbild zusammenziehen („Dialektik der Aufklärung“)
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#12   DJM †   17:46:03 | Freitag, 18. Dezember 2009
selbst im Islam
gibt es Unterschieden. Vgl. einen Türken mit einem Araber.
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#11   Mary Cruz   17:36:07 | Freitag, 18. Dezember 2009
Gottsuchender:
Wer sich da den Islam zum Vorbild nimmt, der ist in meinen Augen nicht ganz richtig im Kopf, sondern ein kleiner Mittelalter-Fan.
Ich hoffe derartige Wünsche verbleiben den wenigen katholischen Fundamentalisten. Mögen Sie immer eine unbedeutende Randgruppe bleiben.
Da muss ich Sie enttäuschen. Wie kommen Sie darauf, dass Katholiken sich den Islam zum Vorbild nehmen würden?
Was Sie da sagen, toppt ja noch die Aussagen von Spaemann!
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#10   Gottsuchender †   17:27:16 | Freitag, 18. Dezember 2009
Moderner Hochmut – oder mittelalterliche Ausbeutung!
„Die Moderne ist ein von Hochmut verblendetes Projekt?“
Was für eine Aussage!
Aber es stimmt schon, im Mittelalter waren die von Klerus und Adel ausgebeuteten 98% der Bevölkerung nicht in der Lage irgendeinen Hochmut zu äussern.
Der Klerus hat die ausgebeutete Bevölkerung mit einer Lebenserwartung von teilweise unter 30 Jahren mit dem Jenseits vertröstet und in die Leibeigenschaft geschickt!
Ich freue mich, dass heute mehr Menschen am „Hochmut“ teilhaben können, nicht mehr nur Bischöfe und Fürsten, die sich oppulente Bischofsresidenzen durch die ausgepresste Bevölkerung errichten liessen, siehe Bischofsresidenz Würzburg. de.wikipedia.org/…Crzburger_ResidenzSo prunkvoll wohnt kein Bill Gates und kein Warren Buffet!
Ich befürworte auch eine Lebenserwartung von 80 Jahren, anstatt eine von 30 Jahren.
Ich befürworte auch eine staatliche Sozialversicherung, anstatt ein Almosenwesen.
Und ich finde „modernen Hochmut“ toll, wenn er durch Meings- und Pressefreiheit garantiert ist!
Wer sich da den Islam zum Vorbild nimmt, der ist in meinen Augen nicht ganz richtig im Kopf, sondern ein kleiner Mittelalter-Fan.
Ich hoffe derartige Wünsche verbleiben den wenigen katholischen Fundamentalisten. Mögen Sie immer eine unbedeutende Randgruppe bleiben.
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#9   Mary Cruz   17:24:41 | Freitag, 18. Dezember 2009
Dann soll er doch in eine Moschee beten gehen,
wenn er meint die Moslems wären die einzigen Religiösen.
Jesus ist für Robert Spaemann nur ein Mensch – damit leugnet er Gott.
Muselmanen betrachteten jemanden, der Gott leugnet, nicht als richtigen Menschen.
Daraus schließe ich, dass Spaemann kein richtiger Mensch ist. Ist doch logisch, oder?
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#8   r.ruhrgebietler   17:01:47 | Freitag, 18. Dezember 2009
diese philosophen
sie versuchen eine welt ohne gott zu erklären!
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#7   Domenico Tuttisanti   16:53:45 | Freitag, 18. Dezember 2009
Ben Sira
Sie reden offenbar von sich selber!??? :-S
Spaemann können Sie nicht meinen: er wirkt für seine 82 Jahre sehr milde und gelassen. Besonders seine Bemerkungen am Ende des Interviews sollte manchen darüber nachdenken lassen, wo er selber – vergleichsweise – steht, falls er das Spaemannsche Alter bei voller geistiger Frische (wie der Philosoph) überhaupt erreicht.
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#6   Ben Sira †   16:41:32 | Freitag, 18. Dezember 2009
Wenn jemand im Alter
so freudlos und pessimistisch ist, dann ist das schade für ihn, aber nicht zu ändern. – Den jungen Leuten ist ein solcher „Weltschmerz“ eines Mannes, der ihr Opa sein könnte, ohnehin egal.
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#5   Domenico Tuttisanti   16:29:17 | Freitag, 18. Dezember 2009
Philosophieren mit Siggi666:
Das ist nicht nur meine pers. Meinung, sondern allgemeine Einschätzung seiner Person von wirklich anerkannten Wissenschaftlern/Innen in der Welt.
Jemand anderer sagt, das jemand anderer sagt, dass Person „x“ so und so sein soll. Und Sie müssen wissen: dieser jemand ist ein wirklich anerkannter Wissenschaftler ( :-D ) Also ist Person „x“ das, was dieser andere sagt, der jemand anderen kennt, der … Oder? :-S
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#4   siggi666 †   15:49:14 | Freitag, 18. Dezember 2009
Hallo Kind,
ja das wage ich.
Nennen Sie mir einen Grund, warum ich das nicht tun sollte?
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#3   Das Kind   15:47:57 | Freitag, 18. Dezember 2009
siggi666
„Über den Tellerrand zu blicken schafft er nicht.“
Das wagen ausgerechnet Sie zu sagen!!?
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#2   siggi666 †   15:43:31 | Freitag, 18. Dezember 2009
Spaemann ist ein kath. Moral-Apostel,
der sich selbst im Wege steht, sobald er sich der Philosophie zuwendet.
Je älter der wird, desto engstirniger wird der auch.
Er ist und bleibt ein fundamentaler Katholik mit höchst traditionalistischen Ansichten. Über den Tellerrand zu blicken schafft er nicht.
Interdisziplinäres Denken bleibt im daher verborgen.
Das ist nicht nur meine pers. Meinung, sondern allgemeine Einschätzung seiner Person von wirklich anerkannten Wissenschaftlern/Innen in der Welt.
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#1   Hoher Priester   15:38:51 | Freitag, 18. Dezember 2009
Ioannis 3,1-6
Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, einer von den Oberen der Juden. Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Amen, Amen, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.
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