Vatikan dementiert: Echte Aufregung um gefälschtes Dokument
Ein ‘kreuz.net’ zugespieltes vatikanisches Dokument zur Liturgie hat in amtskirchlichen Kreisen für unerwartet viel Aufregung gesorgt. Steckt doch mehr dahinter? Pressesplitter.
‘Radio Vatikan’ berichtet über ein „gefälschtes Papier bei kreuz.net“
Vatikan dementiert
„Das Internetportal kreuz.net hat ein erfundenes Vatikan-Dokument zu einer vermeintlich
konservativen Liturgiereform verbreitet. Das bestätigte Vatikansprecher Pater Federico Lombardi.“
Aus
einer Meldung von ‘Radio Vatikan’ vom 18. Dezember.
Oder doch nicht?
„Im Vatikan war zu dem Vorgang
keine Stellungnahme zu erhalten.“
Aus einer Meldung der österreichischen katholischen Presseagentur
‘kathpress’ vom 18. Dezember.
Wie jetzt?
„Mit einem erfundenen Vatikan-Dokument zu einer vermeintlichen
konservativen Liturgiereform hat das Internetportal ‘kreuz.net’ versucht, in Kirchenkreisen im deutschsprachigen
Raum Verwirrung zu stiften […]. Die Überschrift, unter der das Dokument angekündigt wird, lautet:
»Zu schön, um wahr zu sein«.“
Aus einer Meldung der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ vom
18. Dezember.
KNA in der Nähe der Nationalsozialisten
„Die Katholische Nachrichtenagentur berichtete
am Donnerstagabend über das gefälschte Dokument. »Einer juristischen Verfolgung«, so die Agentur,
»entziehen sich die Autoren von ‘kreuz.net’, indem sie meist anonym publizieren und technisch auf Server
in Nordamerika zurückgreifen«. Das Internetportal stellte die KNA daraufhin in die Nähe der Nationalsozialisten
und kommentiert diesen Satz mit folgenden Worten: »Die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’ betrachtet –
in der Tradition der Vorgängerorganisation der gegenwärtigen ‘Bundesrepublik Deutschland’ – die freie
Meinungsäußerung als ein Verbrechen.«“
Aus einer Meldung von Radio Vatikan vom 18. Dezember.
Sichtlicher
Hinweis auf die Hintermänner
„Einer juristischen Verfolgung entziehen sich die – sichtlich aus dem klerikalen
Bereich stammenden – Autoren von ‘kreuz.net’, indem sie meist anonym publizieren und technisch auf Server
in den USA zurückgreifen.“
Aus einer Meldung der österreichischen katholischen Presseagentur ‘kathpress’
vom 18. Dezember.
Das Dokument trägt den Titel
„Das gefälschte Dokument, das von dem Internetportal
in deutscher Sprache verbreitet wurde, trägt den lateinischen Titel ‘Musicam sacram fovere’ und imitiert
damit den Titel einer Instruktion derselben Behörde aus dem Jahr 1967, der ‘Musicam sacram’ lautete.“
Aus einer Meldung der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ vom 18. Dezember.
Von wem stammt der
Titel?
„Dem gefälschten Dokument wurde von ‘kreuz.net’ der lateinische Titel ‘Musicam sacram fovere’
verpaßt.“
Aus einer Meldung der österreichischen katholischen Presseagentur ‘kathpress’ vom 18. Dezember.
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56 Lesermeinungen
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@Freinsberg Auch die Wiederzulassung der Tridentinischen Messe widerspricht dem II. Vaticanum. Einerseits
wird der mittelalterliche Messritus als erneuerungsbedürftig betrachtet und eine Liturgiereform gefordert,
zugleich aber behält Rom gerade diesen erneuerungsbedürftigen Ritus bei. Das ist schizophren! Nun, ganz
Unrecht habe Sie damit nicht. Allerdings ist der Messritus nicht mittelalterlich sondern geht im Kern
auf die Spätantike, manches sogar auf apostolische Zeiten zurück. Hätte man sich aber nach dem Konzil
an SC gehalten und wäre man beim Missale von 1965, das ja nun im Anschluss an SC enstanden war, geblieben
anstatt auf dem Reißbrett einen Neue Messordnung zu basteln, wäre es gar nicht soweit gekommen, dass
man den Ordo Missae nach dem Büchern von 1962 wiederzulassen müsste (zumal dieser ja nun nie abgeschafft
worden ist). Das Problem ist doch, daß eine organische Liturgietradition durch Reißbrettkreativität
ersetzt worden ist. Dazu kommt, dass SC wahrscheinlich schon ein Fehler war, so wie vieles andere auf
dem Pastoralkonzil.
#57 Freinsberg 10:02:06 | Montag, 21. Dezember 2009
@ Aurelius Auch die Wiederzulassung der Tridentinischen Messe widerspricht dem II. Vaticanum. Einerseits
wird der mittelalterliche Messritus als erneuerungsbedürftig betrachtet und eine Liturgiereform gefordert,
zugleich aber behält Rom gerade diesen erneuerungsbedürftigen Ritus bei. Das ist schizophren!
#53 Paulaner † 12:27:57 | Sonntag, 20. Dezember 2009
Was bedeutet denn „(rv)“? Thomas Lechner: Etikettenschwindel bei Kreuz-Net Von Vatikansprecher Federico
Lombardi wurde die gefälschte, angebliche Vatikan-Instruktion zum Thema Kirchenmusik heftig dementiert.
(rv) Ist das auch (geschützt)? Oder nur (Insidern) bekannt? o^/
#52 Ufficio-Stampa 12:08:25 | Sonntag, 20. Dezember 2009
Es ist eine gekürzte Fassung der E-Mail Adresse! Sala-Stampa-della-Santa-Sede@vatican.va ist hierbei
die treffende Bezeichnung für das Amt! Doch wir wollen uns kurzfassen und haben somit eine kürzere E-Mail-Adresse
herausgegeben Sie sind herzlich eingeladen immer wieder zu schreiben! In Christo… Don Giovanni Tedesco www.vatican.va/…es/index_ge_news.htm Apostolica Ufficio Stampa V – 00120 Vatikanstadt VATIKAN
Viel Lärm um nichts! Diese dämliche Seite hier die von irgendwelchen Irren geleitet wird, welche ihre
eigene beschränkte Weltsicht haben und anderen aufdrücken wollen. Hetzseite richtig und die bringt jeden
Müll denn man denen offensichtlich schickt, sprich Qualität ist hier nicht zu sehen, eine Gammelseite
eben, vielleicht von so typen die in den ersten Semestern bereits gescheitert sind und jetzt sich irgendwie
heilen müssen! Also wie immer auf dieser Seite: Viel Lärm um nix
Etikettenschwindel bei Kreuz-Net Vatikan Nur der Heilige Stuhl darf Namen, Bild oder Wappen des Papstes
bzw. die Bezeichnung „päpstlich“ verwenden. Darauf weist der Pressesaal des Vatikans an diesem Samstag
in einer Note hin. Die Erklärung läuft darauf hinaus, dass die Begriffe „Papst“, „Vatikan“ und „Heiliger
Stuhl“ im Wesentlichen geschützte Marken sind und daher nicht ohne ausdrückliche Genehmigung von dritten
eingesetzt werden dürfen. Es gehe darum, den Papst „vor Initiativen zu schützen, die ohne Autorisierung
den Namen und/oder das Wappen der Päpste für Zwecke … verwenden, die nichts … mit der Katholischen
Kirche zu tun haben“.Vor einigen Tagen hatte ein gefälschtes Vatikandokument für Ärger gesorgt, das
von der Hetz-Internetseite kreuz.net verbreitet wurde.Von Vatikansprecher Federico Lombardi wurde die
gefälschte, angebliche Vatikan-Instruktion zum Thema Kirchenmusik heftig dementiert. (rv)
#49 Ben Sira † 21:51:39 | Samstag, 19. Dezember 2009
ufficio dello scemo Da verlinken Sie sogar auf vatican .va und wissen nicht, dass der „Laden“, dem zuzugehören
Sie zu Unrecht behaupten, „Sala Stampa della Santa Sede“ heißt? Was sind Sie denn für ein Hirni – mit
Verlaub?
#48 Ufficio-Stampa 21:35:05 | Samstag, 19. Dezember 2009
Haben wir oder haben wir nicht? Das ist die Frage! Ich kann verlautbaren, dass wir nicht überall unsere
Finger im Spiel haben, dennoch werden wir diesen Fall klären und Licht ins dunkel bringen! Der Streit
der um dieses Dokument entbrannt ist wird bald besiegelt sein und man wird vergessen, dass je ein solches
Dokument gegeben hat. Egal ob approbiert oder nicht! Wir halten euch auf neuesten Stand In Christo…
Don Giovanni Tedesco www.vatican.va/…es/index_ge_news.htm Apostolica Ufficio Stampa V – 00120 Vatikanstadt
VATIKAN
#47 Aurelius 19:50:57 | Samstag, 19. Dezember 2009
Das gefakte Dokument widerspricht Sacrosanctum Concilium Wollen wir mal in den Text schauen, ja? „Musicam
sacram fovere“: Gleichermaßen muss in der festlichen Messe nicht unbedingt eine Homilie gehalten werden;
denn auch die Musik – jedenfalls diejenige katholischer Komponisten – ist eine Art der Verkündigung.
Sacrosanctum Concilium: 52. Die Homilie, in der im Laufe des liturgischen Jahres aus dem heiligen Text
die Geheimnisse des Glaubens und die Richtlinien für das christliche Leben dargelegt werden, wird als
Teil der Liturgie selbst sehr empfohlen. Ganz besonders in den Messen, die an Sonntagen und gebotenen
Feiertagen mit dem Volk gefeiert werden, darf man sie nicht ausfallen lassen, es sei denn, es liege ein
schwerwiegender Grund vor. Der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung wäre ein
solcher Schnitzer natürlich nicht unterlaufen. Ich frage mich, warum (so weit wie ich das sehe) keiner
der Leser darauf aufmerksam gemacht hat… Schön finde ich übrigens die Anklänge an Quo Primum in Absatz
3 „Der Schatz der Kirchemmusik“. Ein gelungener Text, der bis auf die Widersprüchlichkeit zur Liturgierkonstritution,
im Grunde sehr wünschenswert wäre. Jedenfalls hat hier jemand ganze Arbeit geleistet (die ganzen Quellenangaben…)
und das nicht ohne einen Schuss Humor.
#46 Mary Cruz 17:30:17 | Samstag, 19. Dezember 2009
Hans im Glück: Aber bei diesem Lückenbüßergott handelt es sich nicht um das Geheimnis das wir Gott
nennen. Für Katholiken ist Gott kein Geheimnis, für Sie dagegen schon.
nicht gesagt. Es ist nicht gesagt, dass das Papier gefälscht ist, es kann auch sein dass Papst Benedikt
nach dem Widerstand der sich auftat, so zürückzog wie bei Dr. Wagner , den er gleich zweimal fallen
ließ, 2005 als Diöszesan und 2009 als Weihbischof , sicher ist Dr. Wagner 2009 zurückgetreten, aber
Papst Benedikt hätte auch Bischof Schwarz sagen können,ich verbiete dir ihm das vorgefertigte Rücktrittsgesuch
vorzulegen. Der Rücktritt hätte auch abgelehnt werden können, aber es kam zu einer Dispens und später
zu einer Neuvergabe desTitular- Bistums Turi. Und was das sich Entziehen der Strafverfolgung betrifft,
ist dieses Gerede dümmlich, weil die Frage wie ein Medium zu so einem Dokument kommt dem Redaktionsgeheimnis
unterliegt.
#44 chico flojo 11:12:45 | Samstag, 19. Dezember 2009
Anstatt Adäquates neu zu schaffen, gefällt man sich in einer billigen Anbiederung an Popmusik. Die zudem
noch äußerst dillentantisch gespielt wird. Ich habe mir in früheren Zeiten oft genug so etwas anhören
müssen – zum Ohrenzuhalten und Davonlaufen. Einfach gestrickte Melodien, unterirdische Arrangements und
öberflächliche bis dümmliche Texte. Qualität ist da nicht zu finden. Abgesehen davon hat Popmusik,
selbst wenn sie uaf hohem Niveau gespielt wird, nichts in der Hl.Messe zu suchen. Wie Marsilius schon
richtig schrieb – von Transzendenz nicht die Spur. Kein Wunder, wenn der Glauben den Bach runtergeht und
sich jeder sein eigenes Evangelium zurecht stückelt, wie es ihm gerade in den Kram passt und der Bequemlichkeit
am ehesten dienlich ist.
#43 Hans im Glück 11:01:18 | Samstag, 19. Dezember 2009
Max Mustermann, wenn dass stimmt, dann ist kreuz.net eine Seite der Modernisten die nur ein Ziel hat,
die Piusbruderschaft und die tridentinische Liturgie in Verruf zu bringen und zu zerstören!
Scheußlich!? Der Pseudo-Text ist insgesamt zu eng und zu restriktiv. Im übrigen könnte man die einzelnen
Verfügungen in der Praxis nicht durchsetzen. Es wäre wie „Veterum sapientia“. Auch dort finden sich
viele interessante Gedanken, aber die übergroße Schärfe mancher Bestimmungen führt dazu, dass es nicht
mehr durchsetzbar war. Eine echte Reform der Kirchenmusik tut not, keine Frage. Aber eine solche von oben
durchzusetzen, scheint mir unmöglich zu sein. Allerdings finde ich die Verwendung von Sacropop in der
Liturgie ebenso scheußlich wie manche Spitze des Pseudo-Dokuments. Popmusik würdigt die Liturgie herab,
macht sie zu einem banalen Alltagsgeschehen und nimmt ihr letztlich ihre transzendierende Kraft. Von daher:
Eine echte Reform der Kirchenmusik kann von Rom auf den Weg gebracht werden. Es können sich Vereinigungen
zur Pflege der Musica sacra bilden, Zentren einer vorbildlichen Kirchenmusik. Diese können ausstrahlen
etc. etc. Natürlich wäre hier ein römisches Dokument hilfreich, dass das Wesen katholischer Kirchenmusik
umreißt und die Pflege des thesaurus musicae sacrae propagiert. Ebenso brauchen wir allerdings auch gute
Komponisten, die der Liturgie adäquates Neues schaffen können, das nicht an eine Disco oder Bahnhofskneipe
erinnert. Hier hat in den letzten Jahren oftmals das Mittelmaß (und weit darunter) und eine bewußte
Banalität regiert. Und das ist das eigentliche Übel: Anstatt Adäquates neu zu schaffen, gefällt man
sich in einer billigen Anbiederung an Popmusik.
kreuz.net generiert aus seiner Lüge also noch eine Pseudo-Nachricht. Es ist geradezu erbärmlich! Dass
die Überschriften der einzelnen Abschnitte des „Artikels“ nichts mit deren Inhalt zu tun haben, sondern
nur dazu dienen, das im Abschnitt genannte Medium zu diffarmieren, ist offensichtlich. Was die Unterstellung
„nationalsolzialistisch“ gegen die KNA soll? Offenkundig ein Beißreflex der kreuz.net-Macher, wenn jemand
wahrheitsgemäß über deren Unrechtshandlungen schreibt. Aber so sind sie halt – die Piusnahen Katholiban.
Wozu die Aufregung ob es ein echter oder „manipulierter“ Aufmacher von kreuz.net ist ??? Die rasch zuschlagende
„Weltpresse“ arbeitet doch mit Vorliebe auf solch unseriösem Niveau, besonders wenn es darum geht die
röm.-kath. Kirche an den Pranger zu stellen, die Volksmeinung gegen Papst und Priester aufzubringen,
die unmoralischen Haltungen zu den eigentlichen Werten hochzustilisieren… Da ist kreuz.net doch lediglich
ein Organ, das es scheinbar gut versteht mit den didaktischen Methoden der „Volksverhetzungspresse“ klug
umzugehen… Dafür gebührt kreuz.net eher ein DICKES LOB !!!
#39 Max Mustermann 10:35:25 | Samstag, 19. Dezember 2009
Leichtgläubigkeit ade Kreuz.net wird jetzt vielleicht eine Legende stricken: „Es handelt sich ursprünglich
um ein echtes (!) Dokument; der Vatikan habe aber (unter Druck) dementieren müssen; daher könne das
echte Dokument jetzt nicht erscheinen … Oh, wie schade!“
#38 diakonus 09:23:19 | Samstag, 19. Dezember 2009
Wir werden sehen Ob das Dokument echt oder gefälscht ist werden wir alle in einigen Tagen selbst sehen:
Ob der Vatikan diese angekündigten eigenartigen Veränderungen wirklich durchzieht oder ob sich wieder
offenbart hat, dass hier Lügner schreiben.
nicht zu hoffen Dass von Papst Benedikt so etwas nicht zu hoffen ist, war mir klar, ich habe meinen Leserbrief
dazu betitelt: „ Da hat jemand geträumt, aber wenn es war wäre…“ Ich habe es aber fleißig herumgeschickt“
#36 marienkind 08:56:25 | Samstag, 19. Dezember 2009
Burgorus Bei der neuen, inzwischen bereits veralteten Messe bedarf … es nur eines Priesters Und die
wird schon ersetzt durch einen Wortgottesdienst mit einem ständigen Diakon oder einer Gemeindereferentin
Der Text ist Poesie www.kreuz.net/bookentry.5761.html. Lauter schöne Endreime. Dreifacher Binnenreim
da, wo die Takte nahezu gleich sind, mit dem Endreim zusammen sogar ein Vierfach-Reim, und das in jeder
Strophe. Beachtung der Längung (keine Zungenbrecher wie eine kurz gesungene, aber doch ewig lange Silbe
„ngant“ beim Text von Peter Roland).
@Sefirot: aber natürlich nach Ludwig van Beethoven, nach wem denn sonst? Diese Melodie ist doch schon
stets die gewesen, die jede Weltanschauung für sich vereinnehmen wollte. Und Beethoven sah sich doch
als Freiheitskämpfer, wenn er allerdings erbittert zugeben mußte, daß er mit Napoleon einem falschen
Freiheitshelden gehuldigt hatte. Und hier geht es auch um Freiheit von der Versklavung seitens der selbsternannten
„Eliten“. Wer’s nicht glaubt, soll’s nachlesen www.kreuz.net/bookentry.5761.html.
Musicam realem fovere Wenn man die musica sacra nicht will, dann vielleicht eine, die die gegenwärtige
Wirklichkeit der Welt beschreibt, also einen lateinischen Europahymnus, der nicht das vorgegaukelte Ideal
von Europa beschreibt, sondern es so beschreibt, wie es ist. Statt „Europaei gaudeamus“ eben „Europaei
lugeamus“ Die Europahymne hat nun eine weitere Strophe erhalten. Alle fünf lateinischen Strophen sowie
deren Übersetzung und Kommentierung finden sich hier in einem Kreuz.net-Leserbrief www.kreuz.net/bookentry.5761.html.
und woher soll ich wissen, dass die angeblichen Reaktionen nicht auch gefälscht sind? Das Original-Dokument,
auf sich der Artikel bezieht war ein plumpe Fälschung. Vermutlich von den Redakteuren fabriziert. Die
angeblichen Reaktionen darauf können genauso getürkt sein.
#27 Clemens Paul 21:55:07 | Freitag, 18. Dezember 2009
@ Schüttel Das Eigenartige der kreuz.net-Fälschung und der ihr zuteil gewordenen Aufmerksamkeit besteht
darin, dass die liturgische Borniertheit und Dummheit in Rom unter Papst Benedikt XVI. tatsächlich so
weit fortgeschritten ist, dass jeder Informierte ein solch fundamentalistisches Dokument für real möglich
hält. Nein, das Eigenartige der kreuz.net-Fälschung und die ihr zueil gewordene Aufmerksamkeit bestätigt
vielmehr die Borniertheit und Dummheit der angeblich Informierten, die auf so etwas hereinfallen, und
spricht für die Glaubwürdigkeit und Seriosität von Papast Benedikt.
#26 Hans im Glück 21:52:50 | Freitag, 18. Dezember 2009
unbestechlicher, es stimmt dass die Menschen den deus ex machina erfunden und missbraucht haben für ihre
Zwecke. Der ist längst tot. Aber bei diesem Lückenbüßergott handelt es sich nicht um das Geheimnis
das wir Gott nennen.
Dokumente hin und her Warum werden Falschmeldungen platziert? Um Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn die
Blase geplatzt ist wird die Absicht erkennbar. Liturgie alt oder neu? Total egal. Die kath. Kirche in
Dtl. ist am Absterben. Die Piusse sind entbehrlich, braucht man nicht. In Dtl. gibt es gerade mal 100
Priesterweihen pro Jahr oder weniger. Der Klerus ist überaltert. Bald ist diese Kirche am Absterben und
dann tot. Also weiterfälschen oder das Versagen eingestehen. Jede Religion hat ihre Zeit. Wenn eine Religion
geht kommt die nächste Religion. Bitte merken: nicht Gott hat die Religion und die Kirchen erschaffen
sondern die Menschen haben Gott und die Kirchen erschaffen. Alles Gute vom Unbestechlichen
#20 Max Mustermann 20:34:19 | Freitag, 18. Dezember 2009
kreuz.net ist progressiv! – … weil es in die Zukunft blickt und dem Papst und seinen Kongregationen
Dokumente vor-schreibt, von denen diese zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts wissen (wollen) …
Samurai auch meine Nachbarn oder der eine oder ander sehr eifrige Katholik hat nicht den blassesten Schimmer
von der Existenz von kreuz.net. Denen geht aber auch „Wir-sind-Kirche“ und das ZdK am A… vorbei. Ist
ja alles auch garnicht nötig. Aber in bestimmten Kreisen wird eben doch sehr stark auf kreuz.net zugegriffen
(zugegriffen heißt nicht zugestimmt) und sowas wie die Reaktionen auf die deutlich als „nicht ernst gemeint“
gekennzeichnete Meldung des Musikdokuments zeigen das. Kreuz.net und Gloria.TV sind besonders wertvoll,
weil liturgische Missbräuche hier aufgedeckt werden und also nicht mehr verdeckt, an der Kirchenzerstörung
gearbeitet werden kann. Ohne solche Seiten hätte z.B. der Linzer Bischof keinen Anlass gehabt, auf den
Grillzangentanz einzugehen. Dass diese Dinge nicht mehr als Selbstverständlichkeit akzeptiert werden,
dafür Danke ich gloria.tv und kreuz.net.
@Wolfgang11 Lassen Sie doch dem Volk das Vergnügen eines Popkonzertes. Es sollte nur nicht im Gottesdienst,
an heiliger Stätte stattfinden. Dann ist doch alles in Ordnung.
@n.-e.-Landorganist „Strahlkraft“ ist relativ- fragen Sie doch einfach mal in Köln oder München,Münster
oder wo auch immer in der BRD katholische Passanten – auch die traditionell orientierten- ob ihnen kreuz.net
etwas sagt und werten Sie die Antworten aus.
#16 Aurelius 19:44:48 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Burgorus Bei der tridentinischen Messe müssen immerhin ein Priester und ein Ministrant anwesend sein,
d.h. mindestens zwei Personen. Und was ist, wenn ein Priester seine Privatmesse (trid.) feiern will und
keinen Ministranten hat?
#15 Burgorus 19:30:03 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Samurai: Sie verdrehen da was! Bei der tridentinischen Messe müssen immerhin ein Priester und ein Ministrant
anwesend sein, d.h. mindestens zwei Personen. Bei der neuen, inzwischen bereits veralteten Messe bedarf
es, in weiser Voraussicht schwindender Hörerzahlen, nur eines Priesters. Es reicht hier also bereits
eine Person.
@ landorganist erstens bsuche ich nicht in ich kein Spinnerter, desweiteren suche ich nicht nach einem
Erklärungsversuch. Das war hier sprachlich von der Redaktion verbreitet wird, die ganze Diktion und Terminologie
zeigt nur die Geisteshaltung der Urheber. Und das hat für mich nicht mit christlicher Ethik und christlichem
Verhalten zu tun.
verzweifelt suchen die Spinnerten nach immer neuen Erklärungsversuchen für das „Phänomen kreuz.net“
Satireseite? „Piussektierer“-Seite? Traditionalistenseite mit Romkontakt? Kirchenfeindeseite? Ihr erst
gebt dieser Seite ihre hohe Bedeutung!
#12 Aurelius 19:10:02 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Arkanum/kreuts.net Ich weigere mich zu glauben, dass es tatsächlich Leute gibt, die einen Schrott, wie
er hier tagtäglich zu lesen ist, wirklich ernsthaft schreiben können. Ich bin auch der Meinung, dass
einige der Leser (vor allem die, die immer gleich auf den fahrenden Zug aufspringen, wenn’s wieder mal
gegen Schwule geht oder es den Holocaust zu leugnen gibt) Teil der Satire sind. Aber vielleicht ist das
nur meine eigene Verschwörungstheorie Dieses Schreiben, das da gestern als Sensation verkauft worden
ist, sieht doch wirklich nach Titanic aus, oder?
es wird nicht umgesetzt so meine feste Überzeugung, denn es gibt genügend klar denkende Christinnen
und Christen in der katholischen Kirche, die den Grundzügen der in der Fake-Instruktion dargelegten Zielsetzung
nicht folgen werden.
hm, Aurelius, ich nicht … freiwillig oder unfreiwillig ist es eines. Im ersteren Fall wäre es jetzt
aber an der „Titanic“, sich endlich zu outen, nachdem sogar der Vatikansprecher …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=343207
durch ihren Reifen gesprungen ist.
Wenn dieses Papier umgesetzt würde… wäre es eine Katastophe für die Röm.-kath. Kirche. Obwohl: Bei
einer „Tridentinischen“ Messe müssen ja nur der Priester und ein Messdiener anwesend sein- wenn also
keine Gläubigen mehr in der Kirche säßen, weil sie aus selbiger ausgetreten wären- what’that, machen
die Hardliner die Liturgie alleine, eine Gemeinde braucht man ja nicht.
@ Burgorus Genau. Wenn dieses Papier umgesetzt würde, stellte dies einen weiteren, guten Schritt in die
richtige Richtung dar und könnte die Rückgewinnung der Atmosphäre der Heiligkeit in der Liturgie mit
sich bringen.