Weihnachten
Historiker: Das Kindheitsevangelium ist natürlich historisch
Berufstheologen leugnen die Wahrheit der Heilige Schrift immer noch aufgrund von Spekulationen aus dem vorletzten Jahrhundert. Doch die naturwissenschaftlichen Beweise sind erdrückend.
Die Geburt Christi in einer georgischen Bibel aus dem 12. Jahrhundert
Die Geburt Christi in einer georgischen Bibel aus dem 12. Jahrhundert
(kreuz.net) Das Vertrauen in die Evangelien ist wieder gestiegen.

Das erklärte der deutsche Historiker Michael Hesemann im Interview mit der Dezember-Ausgabe der Monatszeitschrift ‘Vatican Magazin’.

Hesemann spricht darin über sein Buch „Jesus von Nazareth. Archäologen auf den Spuren des Erlösers“. Es erschien kürzlich im Augsburger ‘Sankt Ulrich Verlag’.

Von der Wirklichkeit eingeholt

Hesemann bedauert, daß die Weihnachtsereignisse jahrzehntelang als fromme Erfindung abgetan wurden:

„Mittlerweile sieht man das zum Glück sehr viel differenzierter“.
Ironie der Geschichte:
„Die Archäologen bringen den Theologen bei, wieder an die Heilige Schrift zu glauben.“


Die Theorie, wonach die Evangelien erst lange nach Christus entstanden und von der Wirklichkeit späterer christlicher Gemeinden geprägt seien, hat sich – so Hesemann – als unhaltbar erwiesen:

„Schließlich tauchten immer frühere Evangelienfragmente auf. So gilt heute als sicher, daß alle vier Evangelien spätestens unmittelbar nach der Zerstörung Jerusalems – 70 nach Christus -abgeschlossen waren.“

Kein Gebiet sei archäologisch so gründlich erforscht worden wie das Heilige Land.

Die Archäologen haben immer mehr Stätten ausgraben, die genau so aussahen, wie sie in den Evangelien beschrieben werden – so Hesemann:

Buch von Michael Hesemann
Buch von Michael Hesemann
„Damit sind wir heute in einer geradezu ironischen Situation: Die Archäologen bringen den Theologen bei, wieder an die Heilige Schrift zu glauben.“

Zu Bethlehem geboren

Hesemann ist überzeugt, daß Christus, wie der Evangelist Lukas berichtet, in Bethlehem geboren wurde.

Frühe Autoren wie der Heilige Justin der Märtyrer († 165) bezeugen, daß die Geburtsgrotte in Bethlehem schon im zweiten Jahrhundert ein Heiligtum der Christen war.

Der römische Kaiser Hadrian († 138) versuchte, alle christlichen und jüdischen Stätten dem Heidentum zu übergeben. In der Geburtsgrotte errichtete er darum ein Heiligtum für den Jüngling Attis, der in der griechischen Mythologie aus dem Samen eines Mandelbaums gezeugt wurde.

Trotzdem pilgerten die Christen weiter zur Geburtsgrotte des Erlösers.

Das Evangelium ist eine absolut zuverlässige Quelle

Hesemann verteidigt ferner die bei Lukas erwähnte Eintragung in Steuerlisten.

Für die Steuerzählung gibt es neben dem Evangelium praktisch keine unabhängige Quelle in der Geschichtsschreibung: „Nicht vorhandene Beweise sind kein Beweis für Nichtvorhandensein“ – konstatiert der Historiker.

Der einzige Geschichtsschreiber des Heiligen Landes, Josephus Flavius († nach 100), habe keine auch nur halbwegs vollständige Chronik hinterlassen.

Für die Steuerzählung nennt Hesemann mehrere Indizien.

So wurden in jeder römischen Provinz und auch in sämtlichen Vassallenkönigreichen regelmäßig, im Durchschnitt alle vierzehn Jahre, Schätzungen durchgeführt.

Im Jahr fünf vor Christus verlangte Herodes der Große vom ganzen Volk einen Treueeid. Den hätte er leicht an einen Eintrag in die Steuerlisten koppeln können – vermutet Hesemann.

Vermutungen zum Geburtstermin Christi

Der Historiker macht sich im Interview auch Gedanken über den Geburtstermin Christi. Er vermutet den März des Jahres fünf vor Christus.

Den Stern von Bethlehem, der die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe führte, hält Hesemann für eine Supernova – eine Sternexplosion.

Er widerspricht damit einer gängigen Theorie, daß eine Konjunktion der Planeten Jupiter und Saturn im Jahr sieben vor Christus der historische Stern von Bethlehem sei.

Hesemann argumentiert, daß Matthäus im Evangelium nur von einem einzelnen Stern spricht und nicht von zwei sich nähernden Planeten.

Nach chinesischen und koreanischen Quellen fand eine Sternexplosion zwischen Mitte März und Ende Mai des Jahres fünf vor Christus statt.

Das würde für Hesemann auch zu den Hirten passen, die auf dem Feld lagerten. Denn gemäß dem – allerdings viel später geschriebenen – Talmud verbrachten die Schafe den Winter über in Ställen.

Im März waren die Herden wieder auf den Weiden vor Bethlehem.
      
31 Lesermeinungen
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#34   aufrechterkatholik   09:48:26 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Zudem sollte man
auch dem von linksliberalistischen Modernisten versteckt gehaltenen Praeputium Bambini wieder die angemessene Verehrung und Wallfahrt zu erweisen. Jawoll!
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#33   Domenico Tuttisanti   09:00:01 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Auch für den Massenmord an Buben
unter Herodes gibt es inzwischen archäologische Indizien!
Siehe hier: Sendung auf phoenix www.gloria.tv/?media=43922
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#32   Samurai   14:44:05 | Freitag, 25. Dezember 2009
wickerl, ist denn das exakte Geburtsdatum Jesu so wichtig?
Wichtig war – und ist- , daß Jesus
– geboren wurde,
– der verheissene Messias ist,
– vom Tod auferstand und
– am Jüngsten Tag wiederkommen wird.
Was den Geburtstag betrifft:
Früher machten sich die Menschen wenig Gedanken darüber:
Meiner katholischen Oma gratulierte der Bürgermeister zu ihrem runden hohen Geburtstag.
Sie sagte nur:
„Cheburtsdag? dat hät doch jedet Schwien!“
(Sorry, Münsterländer Platt ist eben keine Schriftsprache!)
Auf Hochdeutsch:
Geburtstag? Das hat doch jedes Schwein!
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#31   sfrang   21:09:46 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
@IZAAC
Kann es sein, dass man zwei unterschiedliche Berichte miteinander verbinden wollte und deswegen die Bezeichnung „Nazarener“ erfand? Wenn du in Aachen beboren wirst und in Hannover gross wirst, wirst du doch nirgendwo als Hannoveraner aufgefuehrt, du bist und bleibst Aachener…
Hast du eine Ahnung, dass geschichtlich „Nazareth“ niemals vor dem 3. Jh. n.Ch. genannt wird? In keinem juedischen Buch, alt oder neu! Das wurde von den Christen erfunden, damit die Prophezeihung des A.T. „bestaetigt“ wird…
Und etwas noch, wenn du immer ein Zitat parat hast: wie gross muss das Schild auf dem Kreuz gewesen sein, auf dem stand „Jezus von Nazareth, Koenig der Juden“ und das in 3 Sprachen, wie du leicht zitieren wirst? Und das konnte man in einer Entfernung von 10-12 m lesen… Mal auf dem Papier so ein Schild und du wirst merken, dass das alles erfunden ist… Man hat das hinterher in den Bibeltext hineingesetzt!
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#30   wickerl   20:47:11 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
mir sind die Zweifel unverständlich
In Anbetracht des Umstandes, dass die Muttergottes Jesus etwa 14 Jahre überlebt hat, ist anzunehmen, dass in der christlichen , mündlichen Überlieferung und wahrscheinlich auch in einer schriftlichen, das Geburtsdatum Jesus bekannt war und weiter gegeben wurde.
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#29   Ben Sira †   23:55:34 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
samurai
Sie haben ja vollög Recht.
Ich mache mich hier nur über diesen Unfug lustig.
Der beginnt doch schon mit der Überschrift des +.net-Beitrags: „Das Kindheitsevangelium ist natürlich historisch“.
1. Welches denn? Mt, Lk, Ps.-Mt, Th, …?
2. Wieso natürlich? Doch wohl im Sinne von selbstverständlich. Überhaupt nichts Historishes ist selbstverständlich, sonden kontingent.
3. Die Aussage ist viel zu pauschal.
4. Und überhaupt: Wenn alles historisch-faktisch sein sollte, wozu bräuchte es dann noch den Glauben?
5. Finden die Red.-Deppen denn auch, dass das Evangelium der Maria (Magdalena) historisch ist?
usw.
Der erste Satz ist keinen Deut besser: „Berufstheologen leugnen die Wahrheit der Heiligen Schrift …“ Der Papst ist doch wohl „Berufstheologe“ – oder? –
Das ist alles einfach zu blöd.
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#28   IZAAC   23:53:50 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
@sfrang
Jesus Christus der HERR wurde in Bethlehem geboren!
Und du, Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang und Anfang von Ewigkeit her gewesen ist.
Jesus Christus der HERR ist in Nazareth (auf Weisung des Engels) aufgewachsen! Daher nennt man den HERRN auch „Nazarener“, so wie es im „Alten Testament“ prophezeit wurde!
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#27   Samurai   23:42:33 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
@Ben Sira
Man muss auch beachten, daß es einmal die historische Aussage gibt, eben, wo Jesus geboren wurde und die theologische Aussage – die verkündigung betreffend- daß Jesus der aus dem Stamm Davids stammende Messias ist.
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#26   Ben Sira †   23:12:02 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
wickerl: sie müssen nicht identisch sein
Der Wolf aus „Rotkäppchen und der Wolf“ und der Wolf aus „Der Wolf und die sieben Geißlein“ müssen nicht identisch sein.
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#25   gunther maria michel   22:08:54 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Die Kindheitsevangelien…
vitajesu.wordpress.com/2009/11/03/4/
und folgende
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#24   sfrang   22:08:33 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Bethl. oder Naz.?
Wie ist es nun, ist Jesus in Nazareth oder in Bethleem geboren? Warum wurde er im Kreuz dreisprachig sogar als Nazarener benannt? :-(
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#23   wickerl   19:08:07 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
muss nicht ident sein
Heesemann ist darauf hinzuweisen, dass der Stern den die Hirten gesehen haben, nicht mit dem ident sein muss , von dem die 3 Magier ( die in Köln begraben sind) Herodes berichten.
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#22   Blaumeise   18:38:27 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Michael Hesemann ist gut – seine Bücher kann ich nur empfehlen!
Wie schon gesagt wurde, ein Geschenktipp für Weihnachten…
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#21   Samurai   17:37:38 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
@ Glaubender
Wir feiern Weihnachten die Geburt Jesu.
„Wir“ schreibe ich deswegen, weil es für die frühen Christen der ersten Jahrhunderte unwesentlich war, wann (!) Jesus genau geboren wurde- wichtig war:
– Er wurde geboren, war also Gott und (!) Mensch.
– Er starb und ist auferstanden.
Interessant übrigens, was Herr Hesemann schreibt- und zwar deswegen, weil ich momentan regelmäßig Vorträge eines kath. Diplomtheologen miterlebe, der
– das Buch nicht kennt
– zu den selben Aussagen kommt wie Herr Hesemann und
– der nach eigener Aussage für eine seriöse historisch-kritische Exegese ist.
Nur, ob es den Census im ganzen Land gab, ist nicht sicher, nach derzeitigem Kenntnisstand fand der Census zur Zeit der Geburt Jesu warscheinlich nur in Judäa statt- warten wir die weitere Forschung ab.
Wesentlich ist auch, daß die Verfasser der Evangelien in erster Linie den Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Christos verkünden und nicht (in erster Linie) eine exakt-historische Berichterstattung bringen wollten, die Evanglien sind nur nachösterlich verständlich. Was aber nicht bedeutet, daß Jesus in einer historisch festlegbaren Zeit lebte- im Gegensatz z.B. zu Krishna.
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#20   wickerl   16:10:46 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Überlieferung
Keine Person des Altertums ist so ausführlich mit Schriften belegt als Jesus, es gibt ja nicht nur die 4 Evangelien, sondern auch noch weitere Schriften dei sogenannten Apokryphen. Die Ereignisse der Antike sind durchwegs nur durch Herodot überliefert, der seinerseits wiederum nur vom Hörensagen berichtet.
Kein Ereignis der Römerzeit um 0 ist so oft und detailliert beschrieben als etwa die Auferstehung von der mehrere Autoren detailliert berichten. Die die sich über solche Aussagen lustig machen, zeigen damit nur , dass sie nicht wissen, aufgrund welcher Quellen die Geschichtswissenaft Ereignisse als erwiesen annimmt. ( Besonders Ein Mensch muss sich da an der Nase nehmen)
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#19   HSchnyder   16:03:42 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Das Buch ist wirklich großartig!
… und ich hab’s gelesen. Tausend mal besser als die Nabelschau des Herrn Seewald, das von sachlichen Fehlern nur so wimmelt; das einzige Verdienst des Autors war bekanntlich, als ehemaliger linker SZ-Redakteur Herrn Kardinal Ratzinger interviewt zu haben. Was Seewald danach noch an Sammelsurien publiziert hat war einfach peinlich. Hesemann dagegen ist kompetent, zitiert einige hundert (!) Werke der neuesten Fachliteratur, zitiert antike Quellen und modern Ausgrabungsberichte. Diese Meldung kann das natürlich nur anschneiden. Er ist übrigens wirklich Historiker, auch wenn er als Jouurnalist und Autor tätig ist, als Historiker hat man ja nur die Wahl Lehramt, Archiv oder Redaktion. Das garantiert zumindest, dass er packend schreiben kann. Also, „Jesus von Nazareth“ ist mein Geschenktip für Weihnachten 2009!
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#17   Sefirot   13:46:30 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Nichts gegen den Augsburger St. Ulrichs-Verlag
und seine allgemeinen theologischen Publikationen, die
in der breiten Bevölkerung nützlich zu lesen sind, besser
jedenfalls als die irrig-hausbackenen Sektierer-Traktätchen des Anton-Schmid-Verlags in Durach bei Kempten /Allgäu.
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#16   Burgorus   13:41:29 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Grandioser Artikel, passend zur Weihnachtszeit. Das mystische Alter Jesu (33 Jahre) nun erklärbar.
Als Todesjahre Jesu werden gewöhnlich 30 n.Chr. oder 37 n.Chr. angegeben. Die Internetseite www.theologie-kueppers.de www.theologie-kueppers.de/ kommt zu folgendem Ergebnis:
Jesus ist am Freitagnachmittag, am 7. April des Jahres 30, am 14. Nisan, am Rüsttag des Paschafestes und Rüsttag des Sabbats, in Jerusalem gestorben. www.theologie-kueppers.de/Jestod.htm
Wäre Jesus im März des Jahres 5 v.Chr. geboren, dann wäre er ziemlich genau 34 Jahre alt geworden (nicht 35, denn ein Jahr 0 gibt es nicht).
Nun hat ja die Supernova zwischen März und Mai stattgefunden. Wäre Jesus im Mai geboren, dann hätte Jesus keine 34 Jahre erreicht. Der Volksmund rundet ab: Jesus hätte dann als 33-Jähriger gegolten.
Ich persönlich glaube aber den Frühling nicht als Geburtszeit, denn Anna Katharina Emmerick sagt, Jesus sei an einem 25. November geboren. Dann wäre Jesus 33 Jahre, fünf Monate und fünf Tage alt geworden, rund 33 Jahre also.
Ich glaube nämlich, dass die Supernova zur Zeit der Verkündigung Mariä stattgefunden hat, wenn eben das Wort Fleisch angenommen hat, denn das ist das wunderbarere Geheimnis. Die Geburt selbst ist nur eine natürliche Folge.
Eine acht Monate lange Schwangerschaft ist möglich; es hat ja pressiert.
Die Supernova kann den Weisen aus dem Morgenland (etwa Indien) nur die Richtung angegeben haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die heilige Familie in Nazareth oder Bethlehem aufhielt.
Bethlehem hatten sie sich erfragt, und Reisen dauerten lange.
Und was die Hirten betrifft: auch im November ist noch nicht so richtig Winter.
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#15   Tridentinus   13:37:35 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Hesemann
befaßte sich bis vor einigen Jahren mit Ufos und Außerirdischen.
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#14   timpressum †   12:59:25 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Wer hat Recht?
Wer hat denn nun Recht? Markus und Johannes berichten so gar nichts von der Geburt Jesu, Lukas und Matthäus schon.
„Wär Christus hundertmal in Bethlehem geboren
und nicht in dir, so wärst Du doch verloren“ (Angelus Silesius)
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#13   RRR   12:38:26 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Ulrich
Es erschien kürzlich im Augsburger ‘Sankt Ulrich Verlag’.
Der Augsburger Sankt-Ulrich-Verlag ist ja auch die international anerkannte Referenzgröße für präzises wissenschaftliches Arbeiten! :-D :-D :-D :-D :-D
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#12   HarroMeyer †   12:34:52 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Vermuten wir mal weiter:
Warum hat man den Josephus Flavius denn in den „christl. Jahrhunderten“ mit dem Testamonium Jesu gefälscht?
Weil es den Christen schon damals merkwürdig vorkam, das es da aber auch gar keinen unabhängigen Hinweis auf Jesus gab, alles kam aus der röm. Gerüchteküche (s. Cassiodorus).
Lassen wir es beim Constructum Jesu im Papstbuch , eine kluge Definition:-) .
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#11   Ben Sira †   12:30:33 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Schade um das Papier
Solch ein pseudo-wissenschaftlicher Unfug gehört natürlich umgehend entsorgt. – Schön, dass kreuz.net mögliche Leser vor einem solchen Unsinn warnt.
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#10   Gotthard   12:23:34 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Beweise?
Doch die naturwissenschaftlichen Beweise sind erdrückend.
ich habe keinen einzigen naturwissenschaftlichen Beweis gelesen!
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#9   Pascal123   11:45:58 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Blöder Artikel+ @Alois
Was ist denn das für ein blöder Artikel??
Die naturwissenschaftlichen Beweise sind erdrückend???
Und dann im gleichen Text solche Aussagen!!!!
Für die Steuerzählung nennt Hesemann mehrere Indizien.
Im Jahr fünf vor Christus verlangte Herodes der Große vom ganzen Volk einen Treueeid. Den hätte er leicht an einen Eintrag in die Steuerlisten koppeln können – vermutet Hesemann.
Er vermutet den März des Jahres fünf vor Christus.
Zwischen Überschrift: Von der Wirklichkeit eingeholt.
Wirklichkeit und dann doch nur Vermutungen und Indizien??
Reichlich schwach würde ich mal sagen
Geburtsgrotte??
Ich denke es war ein Stall??? :-O
@Alois wie Sie das immer schaffen zu Ihrem Lieblingsthema 2 WK zurück zu kommen. Dazu ist ihnen jede Kurve recht, was??
Die wahre Wissenschaft, ob Physik, Biologie oder Geschichtswissenschaft, wird letztendlich immer die Wahrheit der Kirche bestätigen, weil man nicht anders kann.
Ach so komischerweise sieht das auf vielen Gebieten etwas anders aus gelle ;-)
Wahrscheinlich sind das aber auch keine „wahren“ Wissenschaften. So kann man sich auch immer raus reden wenn einem die Ergebnisse nicht passe ;-)
Tolles Stilmittel.
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#6   Alois Bischof   11:32:14 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Der Stern von Bethlehem
ist ein Mysterium.
Allerdings ist die Aussage des Talmud, daß die Schafe für den Tempelkult der Juden den Winter in Ställen verbrachten, unzuverlässig und unwahr.
Sogar in Spanien bleiben Schafe draußen, und auch in mitteleuropäischen Ländern ist dies oft der Fall.
Die Opfertiere des Tempels waren auch den ganzen Winter über im freien. Das bezeugen andere Quellen.
Dr. Hesemann irrt also, wenn er „vermutet“, daß Christus im Monat März geboren wurde. Unser Herr Jesus Christus wurde Ende Dezember geboren, und das Fest seiner Geburt wurde in dieser Jahreszeit (genau am 25. Dezember) – bei den heidnischen Germanen wegen der Wintersonnenwende als wihe nachten bekannt (Heilige Nächte) – bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. von den lateinischen Christen Nordafrikas (Mauretania Caesariensis, Africa proconsularis) begangen.
Die „kritischen“ Historiker die den Talmud, eine antichristliche Schrift aus dem 7. Jahrhundert mit ominöner und widersprüchlicher und menschenfeindlicher Überlieferungsgeschichte seit der Schule von Jamnia (ab 90 n. Chr.), zum Studium der Geschichte Christi benutzen, sind nicht sehr zuverlässig.
Das ursprüngliche nordafrikanische lateinisch-katholische Christentum (mit eigenem afrikanischen Ritus) wäre eine gute Quelle für das Studium der Geschichte der Juden und Christen in der Antike, ist aber durch den Terror des Islams erloschen.
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#5   DJM †   11:24:46 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
@ Brandenburgis
Das Ding an sich ist wurscht, es geht um den Stern an und für sich. (G.W.F. Hegel)
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#4   Brandenburgis   11:22:31 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Hesemann ist kein
Historiker, er ist Journalist und Autor. Seine Bücher sind höchst unzuverlässig. Der Stern von Bethlehem war wie der hl. Thomas zu recht ausführt, ein speziell für seinen Zweck geschaffener HImmelskörper
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#3   Sabinchen   11:21:38 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Sabine
Kann mir mal jemand erklären, warum man sich eigentlich mit so einem Quatsch beschäftigt?
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#2   Alois Bischof   11:19:54 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Nazareth
Lange wurde von „aufgeklärten“ jüdischen und liberalen Archäologen des 19. und 20. Jahrhunderts behauptet, es habe zur Zeit Jesu keine Siedlung in Nazareth gegeben.
Das wurde vor einer Woche von israelischen Archäologen widerlegt, als sie ein Haus aus der Mitte der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts, aus der Zeit Jesu, fanden.
Natürlich sind die hl. Evangelien unfehlbar und treu, jedenfalls ihrer Heilsbedeutung und allgemein-geschichtlichen Zuverlässigkeit nach. Übersetzungen und Kopiisten dürften Fehler gemacht haben, ansonsten sind sie jedoch zuverlässig.
Zuverlässiger als fast jedes Buch von heute zum Thema „Zweiter Weltkrieg“ z.B.
Die wahre Wissenschaft, ob Physik, Biologie oder Geschichtswissenschaft, wird letztendlich immer die Wahrheit der Kirche bestätigen, weil man nicht anders kann. Deswegen lobte der hl. Pius X. auch die Wissenschaft und forderte Katholiken auf, sich und ihre Kinder als Akademiker zu erziehen und auszubilden und an jeder Diskussion zu beteiligen.
Keine Angst. Auch wenn der Kampf oft hart ist – und die Leugner und Christusfeinde oft mächtiger erscheinen als das Schifflein Petri.
Christus vincit.
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#1   joberens   11:14:25 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Wahrheit oder fromme Legende
Vielleicht ist in dem Zusammenhang auch dieser Berícht hoch interessant:
www.heiligenlexikon.de/…J/Jesus_Christus.htm
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
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