Alle wollen in die Schweizergarde + Wenigstens das Internet-Gästebuch ist unter Kontrolle + Rosafarbener
Rauch + Man stört sich mehr am Zeichen + Vom Verhältnis des Katholiken zum Papst
Alle wollen in die Schweizergarde
Schweiz. Seit dem Tod von Papst Johannes Paul II. ist das Interesse
an der Schweizergarde stark gestiegen. Das erklärte der Leiter der Rekrutierungsstelle für die Schweizergarde,
Karl-Heinz Früh, im Gespräch mit einer Schweizer Wochenzeitung. Die Anzahl der Interessenten habe sich
verdoppelt. Er bekomme jetzt jeden Monat 50 Anfragen. Dies mag verwundern, weil Medienberichte über kirchliche
Themen in der Schweiz fast ausnahmslos negativ und stark antikirchlich geprägt sind. Es meldeten sich
Männer aus allen Teilen der Welt für den Dienst. Aufgenommen werden natürlich nur katholische Schweizerbürger.
Wenigstens das Internet-Gästebuch ist unter Kontrolle
Schweiz. Das Bistum Basel hat sein Internet-Gästebuch
nach eigenen Angaben „vorübergehend“ geschlossen. Es habe zahlreiche inakzeptable Beiträge zum Fall
des rabiaten Pfarradministrators von Röschenz, Franz Sabo, gegeben. Röschenz liegt in der Nordschweiz
bei Basel. Sabo hatte die Verantwortlichen des Bistums Basels öffentlich und wüst beschimpft. Nach einem
langen und fruchtlosen Dialog reagierte Bischof Kurt Koch mit einem Entlassungsversuch, der aber am Widerstand
des Pfarrgemeinderates scheiterte. Der Internet-Verantwortliche begründete die Schließung des Gästebuches
auf der Homepage des Bistums Basel: Dies scheine ihm die bessere Lösung zu sein. als Einträge zu löschen
und Zensor zu spielen. Er habe vorher rund ein Dutzend Einträge entfernt, weil sie anonym oder beleidigend
und verletzend gewesen seien.
Rosafarbener Rauch
USA. Mitglieder der „Nationalen Koalition amerikanischer
Nonnen“ protestierten gestern in den USA gegen das Konklave. Die Ordensschwestern traten in Chicago auf.
Chicago ist die drittgrößte Stadt der USA im Bundesstaat Illinois im Nordosten der USA. Die Klosterfrauen
befanden, daß der Ausschluß von Frauen aus dem Wahlprozeß für den neuen Papst unerträglich sei. Um
ein Zeichen gegen den angeblichen „Sexismus“ der katholischen Hierarchie zu setzen, ließen sie rosafarbenen
Rauch aufsteigen. Der farbige Rauch war eine Anspielung auf die Rauchzeichen, die während der Papstwahl
im römischen Himmel sichtbar werden.
Man stört sich mehr am Zeichen
Die US-Lebensrechtsvereinigung
„Gerechtigkeit für Alle“ zeigt auf einer Universität im US-Bundesstaat Colorado im Herzen der USA Großdarstellungen
abgetriebener Kinder. „Ich halte die Aktion für ausgesprochen zielführend“, meinte eine Studentin: „Viele
Leute sind sich nicht im klaren, worum es bei der Abtreibung eigentlich geht.“ Die Bilder würden eine
enträtselte Sprache sprechen. Die Lebensrechtsinitiative selbst meint, daß man Unrecht visualisieren
müsse, um es zu erkennen und anzuerkennen: „Leider gibt es Leute, die sich mehr über die Bilder beklagen,
als über die abgetriebenen Kinder.“
Vom Verhältnis des Katholiken zum Papst
„Jeder Katholik muß den
Papst als Vater, Hirten und universalen Lehrer anerkennen und mit ihm im Geist und im Herzen vereinigt
sein.“ Das Zitat stammt vom heiligen Papst Pius X. († 1914), der in der gegenwärtigen Kirche nicht als
besonders zitationswürdig gilt.
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