Weihnachten
Wo bleibst Du, Trost der ganzen Welt?
Die Verwandlung der weihnachtlichen Botschaft vom Erlöser in ein menschliches Erlösungsprojekt macht gute Fortschritte. Von Hubert Hecker.
Weihnachten nach Fra Angelico (†1455)
Weihnachten nach Fra Angelico († 1455)
(kreuz.net) Immer weniger Christen wissen um den Inhalt des Weihnachtsfestes – so die Umfragen.

Im öffentlichen Raum fördern Jahresendzeitfiguren wie Weihnachtsmann oder Werbeengel den Konsumrausch zum Wohle der Einzelhandelsbilanzen.

Die Geschäftswelt hat mit dem Xmas-Fest eine Kaufreizsaison geschaffen, die mit dem christlichen Weihnachtsfest nur noch einige Äußerlichkeiten gemein hat.

Das braucht man den Marketingleuten nicht zum Vorwurf machen.

„Nicht mehr vermittelbar“

Bei der Kirche liegt es im argen, wenn den Katholiken der Sinn für Advent und die Botschaft von der Ankunft des Erlösers nicht mehr erklärt wird.

In den hessischen Lehrplänen für katholische Religionslehre sind Advent, Weihnachten und die Geburt des Erlösers kein Thema.

Die vielen Engelauftritte im Kindheitsevangelium von Matthäus und Lukas sowie die Jungfrauengeburt seien den Schülern der Moderne nicht mehr vermittelbar – heißt es.

Gelegentlich wird die weihnachtliche Hirtengeschichte – natürlich ohne das Engels-Gloria – mit dem sozialpädagogischen Lernziel behandelt, daß man sozial ausgegrenzte Gruppen wie die Hirten heute besser integrieren sollte.

Das Fleisch im Fleische zu befrei’n
A solis ortus cardine Ad usque terrae limitem, Christum canamus Principem, Natum Maria Virgine. Vom Morgentor des sonnenwegs Bis zu der Erde letztem Raum Schall unser Sang dem Fürsten Christ, Marien Sohn, der reinen Frau.Beatus auctor saeculi Servile corpus induit: Ut carne carnem liberans, Non perderet quod condidit. Der hohe Bildner allen Seins Ummantelt sich mit Sklavenkleid Um, Fleisch durch Fleisch entschimpflichend, Nicht preiszugeben, die er schuf.Clausae parentis viscera Caelestis intrat gratia: Venter puellae baiulat Secreta, quae non noverat. In keuscher Mutter Werdestatt Schmiegt Gnade sich des Himmels ein; Geheimstes trägt der Jungfrau Schoß, Was keine Jungfrau noch erfuhr.

Kaplan mit Einkaufswagen

Auch in den Gottesdiensten werden die Advents- und Weihnachtsmysterien vielfach zu Regeln der Alltagsbewältigung banalisiert – wie kürzlich beim Familiengottesdienst zum ersten Advent in der Pfarrkirche Sankt Martin Frickhofen – dem größte Ortsteil der hessischen Gemeinde Dornburg im Landkreis Limburg-Weilburg.

Zur Demonstration des Themas ‘vorweihnachtlicher Streß’ fuhr der Kaplan durch den Mittelgang einen Einkaufswagen. Dabei kommentierte er die Streßfaktoren wie Geschenke kaufen, Karten-schreiben, Weihnachtsbaum aussuchen jeweils anschaulich.

Kinder und Erwachsene formulierten Vorsätze und Überlegungen, wie sie sich in ihren Lebenssituationen vorbereiten könnten auf die Ankunft des Herrn.

In der Predigt resümierte der Geistliche das Lernziel des Gottesdienstes: Der Sinn von Advent sei, durch Streßabbau und Ruhe zur Besinnung zu kommen, damit wir unsere Herzen auf die Ankunft des Herrn vorbereiten.

Am Seitenaltar der Kirche war schon die Krippenszene aufgebaut mit dem adventlichen Thema: Johannes predigt am Jordan zu Umkehr, Buße und Vorbereitung auf den Heiland und Erlöser.

Aber diese wirklich adventlichen Rufe und Rufer kommen heute in den Kirchen kaum zur Sprache. Sie sind halt nicht mehr „zeitgemäß“.

Die wesentlichen Strophen werden weggelassen

Die alten Adventslieder werden zwar aus Rücksicht auf das ältere Kirchenvolk noch gesungen, aber die wesentlichen Strophen des adventlichen Bangens werden oftmals ausgelassen:

„Wo bleibst Du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt? Hier leiden wir die größte Not, vor Augen steht der ewig Tod. Ach komm, führ uns mit starker Hand vom Elend zu dem Vaterland.“

Auch die Limburger Jugendkirche ‘cross over’ bietet einen erlebnisorientiert entleerten Besinnungskurs an:

„Waiting for: Komm runter … aus der Hektik der Wochen vor Weihnachten aussteigen und zur Ruhe zu kommen.“

Aber am Weihnachtsfest und in seinem Festkreis – da kommt doch die ganze Fülle der Erlösungsbotschaft zum Vorschein?

Nein, auch das Weihnachtsfest wird kirchlicherseits vielfach banalisiert.

Zeitgeist statt Religion

Im Weihnachtsgruß an die Mitarbeiter des Pastoralen Raums Blasiusberg werden die Engel der biblischen Weihnachtsgeschichte aufgegriffen und ins Zeitgeistliche verweltlicht:

„Engel sind Menschen wie Du und ich, die sich ehrenamtlich engagieren und einbringen mit ihren guten Taten.“

Die Erlösungshoffnung des Jesuiten Pater Friedrich Spee († 1635), daß Gott uns Menschen mit seinem Kommen aus dem Elend der Knechtschaft der Erbsünde befreit und ins himmlische Vaterland führt, wird durch eine dünne Immanenztheologie ersetzt:

Es gelte, die Geburt Jesu ins Heute zu übersetzen – so die Frankfurter Milieukirche für Meditation – und damit die „Menschlichkeit des Menschen“ voranzubringen.

Die Weihnachtsausgabe der Kirchenzeitung betont, daß sich Gottes Menschwerdung in seiner Solidarität mit unserer menschlichen Not zeigt, die zu überwinden Jesus Christus uns durch sein Leben und seine Lehre anleitet.

Der Bischof mahnt in seinem Weihnachtsgruß eine „neue Geschwisterlichkeit und Solidarität“ an.

Das Paradies schaffen wir selber

Das Kommen des Erlösers der Welt wird zur Ankunft eines bedeutenden Impulsgebers für die Weltgeschichte banalisiert.

Die Erlösung wird zur Aufgabe der Christen gemacht. Die Adveniat-Ankündigung fordert dazu auf, durch unsere Taten „Zeichen der Hoffnung und Solidarität zu setzen“.

„Du veränderst die Welt“, singt der Chor des Kindernotbundes. Die Medien bangten kürzlich um die „Rettung der Welt“ bei der Klimakonferenz von Kopenhagen.

Das Paradies schaffen wir selber, denn „jede gute Tat ist ein Regentropfen, der aus Wüsten Gärten macht“- singt man in dem neuen geistlichen Lied.

Gehegelte Weihnachten

Der deutsche Jesuit Pater Karl Rahner († 1984), hat die Verwandlung der weihnachtlichen Erlöserbotschaft in ein menschliches Erlösungsprojekt eingeleitet:

Für Pater Rahner sind die Menschwerdung Gottes und die Menschwerdung des Menschen nur zwei Seiten der Selbstentäußerung Gottes.

Der Mensch habe von Anfang an das Streben, sich und die Welt zu transzendieren ins Göttliche.

Aber erst das Kommen des Gottmenschen sei „der Anfang des endgültigen Gelungenseins der Menschwerdung“.

Das mit Weihnachten Gemeinte sei der Beginn der Bewegung der Selbsttranszendenz von Mensch und Welt in die absolute Nähe zum Geheimnis Gottes hin.

Sicherlich werden einige deutsche Bischöfe diese unsäglich verhegelte Weihnachtstheologie von Pater Rahner in ihren Weihnachtspredigten „ins Heute übersetzen“.
      
40 Lesermeinungen
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#40   DerRabe   12:20:05 | Freitag, 25. Dezember 2009
freddy,
ich bemühe mich nicht alleine auf die dunklen seiten des lebens zu focusieren. unser versagen ist aber ein teil des täglichen gebetes! „ich habe gesündigt in gedanken, worten und werken!“ des weiteren: „und vergib uns unsere schuld“ und: „bitte für uns sünder!“
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#39   freddie schenk   12:07:00 | Freitag, 25. Dezember 2009
@DerRabe
Wir Menschen sind arme Sünder und beweisen das wo wir nur können. Mit der Sexualität können wir nicht umgehen, weil wir sie zur Untreue nutzen und Gedanken, die nicht gut sind. Wir können mit dem Metall nicht gut umgehen, weil wir damit Waffen bauen. Wir können mit dem eigenen Herzen nicht gut umgehen, weil wir es leber einmauern, statt Licht daran zu lassen. Wir können mit unserer Sehnsucht nicht gut umgehen, weil wir sie aufspalten biszur Sucht. Wir können mit der Verheißung Gottes af das Paradaies nicht gut umgehen, weil wir das Gegenparadies bauen. Wir können mit der Nächstenliebe nicht gut umgehen, weil es uns nicht einmal gelingt Freunde zu lieben. Wir sind wirklich Versager und können ohne die Kraft Gottes gar nichts vollbringen.
Alles das ist richtig. Und dennoch ist alles das nur ein Teil des Lebens, ein Teil der Wahrheit.
Ihr Fokus, DerRabe, liegt genau auf diesem Teil. Ihre Wahrnehmung ist zutiefst selektiv, sonst würden sie auch die andere Seite sehen … und betonen!
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#38   Paulaner †   12:03:52 | Freitag, 25. Dezember 2009
Engelchor: Ehre sei Gott im Himmel und Friede den Menschen auf der Erde.
Chrysanthus:
Das Wort Sünde wurde geflissentlich vermieden.
Du kannst dich ja auch an einem schönen Sommertag auf den November freuen, wenn dir unbedingt nach Miesepeterei zumute ist.
:-D
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#37   DerRabe   11:45:03 | Freitag, 25. Dezember 2009
Man wünscht sich Priester…
…die zu ehrlichen Worten finden und nicht mehr länger den Kniefall vor dem Zeitgeist machen um angeblich die Menschen besser abholen zu können.
Wir Menschen sind arme Sünder und beweisen das wo wir nur können. Mit der Sexualität können wir nicht umgehen, weil wir sie zur Untreue nutzen und Gedanken, die nicht gut sind. Wir können mit dem Metall nicht gut umgehen, weil wir damit Waffen bauen. Wir können mit dem eigenen Herzen nicht gut umgehen, weil wir es leber einmauern, statt Licht daran zu lassen. Wir können mit unserer Sehnsucht nicht gut umgehen, weil wir sie aufspalten biszur Sucht. Wir können mit der Verheißung Gottes af das Paradaies nicht gut umgehen, weil wir das Gegenparadies bauen. Wir können mit der Nächstenliebe nicht gut umgehen, weil es uns nicht einmal gelingt Freunde zu lieben. Wir sind wirklich Versager und können ohne die Kraft Gottes gar nichts vollbringen.Jeder überprüfe sich selbst! Statt nun wenigstens Gott die Ehre zu geben und also deutlich zu beten, dass er gut und wir schlecht sind, parfümieren wir unsere Schuld und laden auch noch andere dazu ein.
Ich erwarte von Priestern ehrliche, aufrichtige Belehrung!
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#36   Chrysanthus   10:41:29 | Freitag, 25. Dezember 2009
@fundamental-christian, elijahu, DerRabe:
Leider läuft es darauf hinaus. Im Fortgang betonte der Prediger: „In jeder Finsternis unserers Lebens ist Gott bei uns. Deshalb wurde Gott Mensch – das ist die frohe Botschaft v Weihnachten.“ Das Wort Sünde wurde geflissentlich vermieden.
Kein Wort v Umkehr, v Buße, v Sündenvergebung, v Erlösung, v Kampf gg die Sünde (wie der hl. Petrus schreibt: „bis aufs Blut“).
Das Besondere in diesem Fall ist, dass der betreffende Priester durchaus an grundlegenden Glaubenswahrheiten festhält: Gottheit Christi, wahrhafte u wirkliche Gegenwart Christi im hlgst Altarsakrament, u sich bemüht, ein guter Priester zu sein u soweit erkennbar einen reinen Lebenswandel hat. Vielleicht wird er demnächst Weihbischof in der Diözese, wo ich wohne (4 freie Posten gibt es z Zt). Aber seine Theologie ist nicht einheitlich, sie ist gespalten, zwiedenkerisch – wie das heute gang u gäbe ist in der Kirche.
Das Zwiedenkerische wird offenkundig, wenn man die Predigt mit den Glaubensinhalten konfrontiert, wie sie noch in manchen Gemeindeliedern enthalten sind.
Etwa das Lied „Heiligste Nacht“, das wir sangen, da hören wir in der 2. Strophe:
…Göttlicher Heiland, der Christenheit Haupt,
was uns der Sündenfall Adams geraubt,
schenket uns deine Huld,
sie tilgt die Sündenschuld
jedem, der glaubt…
Übrigens habe ich soeben zum ersten Mal im Leben die 3. Strophe dieses Lieds gelesen, die im „Gotteslob“ nicht enthalten ist – vermutlich zu fromm. Hier:
www.herbert-fritz.de/…heiligste_nacht.html
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#35   fundamental-christian   10:18:59 | Freitag, 25. Dezember 2009
Wie lässt uns Gott wissen:
„Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!“ (Jesaja 5:20)
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#34   DerRabe   10:13:50 | Freitag, 25. Dezember 2009
Sie rufen…
Unwerte als Werte aus und echte Werte bekämpfen sie sprichwörtlich bis aufs Blut.Echter Trost wird sich versagt, falsche Tröster gibt es im Überfluss zum innigen umarmen.
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#33   fundamental-christian   08:23:42 | Freitag, 25. Dezember 2009
Guten Morgen, Chrysanthus!
„Aber „unser Los teilen“ – das ist zu wenig, sogar irreführend (Christus hat nicht unsere Sündhaftigkeit geteilt).“
Ganz genau! Diese Aussage, konsequent zu Ende gedacht, führt geradewgs zu einer der schlimmsten, gotteslästerlichen Irrlehren, neben der sog. „Allversöhnungslehre“, überhaupt.
Jesus Christus war vollkommen sündlos!
Soli deo gloria!
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#32   RJH   07:29:02 | Freitag, 25. Dezember 2009
Angriff auf den Heiligen Vater
Aufregung kurz vor der Weihnachtsmesse mit Papst Benedikt XVI. am Heiligen Abend in Rom: Als der Papst mit seinen Kardinälen in den Petersdom einzog, versuchte eine Frau – vermutlich eine Besessene, die Sperren zu überwinden und sich auf das katholische Kirchenoberhaupt zu stürzen. In dem Getümmel habe Benedikt das Gleichgewicht verloren und sei hingefallen, bestätigte der Vatikan.
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#31   Elijahu †   05:34:01 | Freitag, 25. Dezember 2009
Jesus, der gute Kumpel von nebenan
Jaaa, zur Sünde gehört der Teufel, zur Erlösung gehört dann ja auch die Verdammnis irgendwo dazu, das ist ein Spiessrutenlauf, theologische Tretminen überall, da bleibt man doch lieber in sicheren Gewässern wenn zu Weihnachten die ungläubige Christenheit in die Kirche strömt.
Jesus der Mensch, Mensch ist er geworden, genau wie wir der Jesus, einer von uns, der gute Kumpel, menschlich, allzumenschlich, der Mensch Jesus!
Und Sünde überhaupt. Da müsste man ja erstmal vom Willen Gottes sprechen um überhaupt zu verstehen was das ist. Was will denn der schon wieder von uns, der Gott. Gummi/Pille dürfen wir nicht benutzen, Sex nur in der Ehe und überhaupt. Der soll uns doch in Ruhe lassen, was der immer alles will. Dann schon lieber menscheln mit dem Jesuskind, gell.
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#30   fundamental-christian   05:29:08 | Freitag, 25. Dezember 2009
In „unserer“ Christvesper
wurde, Gott sei dank, vom Pfarrer über Titus 2:11-14 gepredigt.
In den gesungenen Liedern ging es des öfteren um die Erlösung von den Sünden!
So, jetzt gehts aber für mich zum heiligen Abendmahl!
Gesegnetes Christfest, Ihnen allen!
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#29   Chrysanthus   02:56:09 | Freitag, 25. Dezember 2009
Unsere Christmette
war feierlich, würdig u schön. Chor u Orchester führten eine Messe von Rheinberger aus. Die gregorianische Schola sang lateinisch. Die Messtexte waren teils deutsch teils lateinisch Die Orgel spielte virtuos. Der römische Kanon wurde gebetet.
Nur die Predigt war m.E. schwach. Die wiederholte Grundthese war: „Gott wurde Mensch, um unser Los zu teilen. Das ist die Frohbotschaft v Weihnachten.“
In zehn Minuten brachte es der Prediger (ein Doktor der Theologie, bibelexegetisch und spirituell hochgebildet) fertig, nicht ein einziges Mal die Erlösung von den Sünden zu erwähnen.
Wozu ist der Sohn Gottes Mensch geworden?
Ich habe einmal in der Schule gelernt, als es noch katholischen Religionsunterricht gab: Der Sohn Gottes ist Mensch geworden, 1. um das Reich Gottes in Wort u Tat zu verkünden, 2. um uns von den Sünden zu erlösen u wieder zu Kindern Gottes zu machen.
Man kann auch mit den Kirchenvätern sagen: der Sohn Gottes wurde Mensch, um die gefallene menschliche Natur wiederherzustellen u zu vergöttlichen.
Aber „unser Los teilen“ – das ist zu wenig, sogar irreführend (Christus hat nicht unsere Sündhaftigkeit geteilt). Das liegt auf der Linie der Solidaritätstheologie, die schon Bischof Zollitsch aufs Glatteis geführt hat.
Aber dazu müsste man ja den Leuten erklären, was Erbsünde (das peccatum originale) ist, was Sündenschuld ist u was Erlösung ist.
Aber wenn man schon nicht mehr erklären kann o will, was Erlösung ist u worin sie besteht- wozu braucht man dann das Christentum?
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#28   unbestechlicher   01:53:39 | Freitag, 25. Dezember 2009
Elijahu
Sie haben wirklich recht und sollten dringend eingreifen. Vor allem die katholischen Religionslehrerinnen mit den schwarzen Strümpfen und den Stöckeln halte ich für besonders gefährlich. Sie auch? :-$
Einen schönen Feiertag wünscht
Ihr Unbestechlicher :-D :-D :-D
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#27   Elijahu †   01:42:17 | Freitag, 25. Dezember 2009
Die Antikirche der letzten Tage
Die „selbstgestrickte“ Kirche, das ist eure Modernisten-Staatskirche mit den Staatsbischöfen, die von der Regierung eines heidnisch-christenfeindlichen Volkes entlohnt werden. Diese Pseudokirche veranstaltet „katholischen Religionsunterricht“ ohne katholische Religion, „Heilige Messen“ ohne irgendwas Heiliges, für „Gläubige“ die an nichts mehr glauben, vor allem nicht an solche Dinge wie Auferstehung, Himmelfahrt, Wunder und Gott.
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#26   WTF-Christlich? †   01:39:08 | Freitag, 25. Dezember 2009
Frohe Weihnachten
Frohe Weihnachten, auch an alle die welche Atheisten, Agnostizisten, Juden, Moslems, Homosexuelle, Prostituierte, §218-Gegner(innen), Demokraten und die Naturwissenschaft (z.b. Evolution) hassen.
Ich wünsche denen, das Sie niemals feststellen, wer sie sind. Das könnte ihr ende bedeuten!
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#25   unbestechlicher   01:34:33 | Freitag, 25. Dezember 2009
Mein Ratschlag, Frau Maja
„„auch von mir die Biene Maja ist enttäuscht von der Christmette in Ebelsberg bin verärgert hätte ich mir ersparen können die Ansprache war leer leider““
Dann hören Sie sich bitte in Zukunft diesem Schwachsinn nicht mehr an und gehen ins Bett.
Gruß und schöne Weihnacht vom
Unbestechlichen :-D :-D :-D
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#24   Kraut   01:15:03 | Freitag, 25. Dezember 2009
Ob Radio oder TV…
…überall der selbe weichgekochte Mist.
Allen Gottestreuen wünsche ich zum Feste unseres lieben Heilandes von Herzen eine frohe Weihnacht!
Möge der heilige Geist sich ausgießen und den Verrat an der Kirche zerschmettern.
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#23   Biene Maja   01:09:31 | Freitag, 25. Dezember 2009
Antwort
auch von mir die Biene Maja ist enttäuscht von der Christmette in Ebelsberg bin verärgert hätte ich mir ersparen können die Ansprache war leer leider
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#22   Beatus Theophilus_89   00:45:01 | Freitag, 25. Dezember 2009
@ Elijahu: Du hast’s bei mir endlich verschissen!
Los komm, ich führe dich ins Irrenheim!
Dort ist sogar dir Heil und Erlösung beschieden!
:-D
Euch allen, die noch normal geblieben sind, wünsche ich noch Gesegnete Weihnacht!
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#21   Gotthard   00:43:00 | Freitag, 25. Dezember 2009
@elijahu
Deine Kirche möchte ich nicht geschenkt haben!
Solch eine selbstgestrickte Kirche …
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#20   Elijahu †   00:13:21 | Freitag, 25. Dezember 2009
Treiben wir die pseudokatholische Staatskirche doch einfach in den Bankrott
Die vielen Engelauftritte im Kindheitsevangelium von Matthäus und Lukas sowie die Jungfrauengeburt seien den Schülern der Moderne nicht mehr vermittelbar – heißt es.
Und sowas nennt sich katholischer Religionsunterricht. Es wäre besser, GARKEINEN Pseudo-Religionsunterricht zu erteilen, denn so wird den Schülern auch noch der falsche Eindruck vermittelt, sie hätten was über den katholischen Glauben gelernt.
Ich habe Doktoranden der katholischen Theologie kennengelernt, die freimütig zugegeben haben, in ihrem ganzen Studium nicht einmal in den KKK geblickt zu haben. Das ganze pseudokatholische Bildungssystem dient mittlerweile nur noch dazu, den Eindruck zu erwecken es gäbe so etwas wie ein katholisches Bildungssystem überhaupt noch. Ebendieses pseudokatholische Bildungssystem ist deshalb das grösste Hindernis auf dem Weg zu einer wahren Erneuerung des Glaubens in der Gesellschaft.
Kirchensteuer trockenlegen –> Klerus aushungern –> erst dann wird eine Reform möglich. Und es reicht nicht, in Einzelaktionen aus der Kirche auszutreten und keine Steuern mehr zu zahlen, wir müssen uns organisieren, in den Gemeinden aufklären und in den Pfarreien aktiv mit guten Argumenten für Kirchenaustritte zu werben.
Wenn dies aggressiv angegangen wird, dann wird die pseudokatholische Staatskirche in deutschen Landen binnen eines Jahrzehnts vor dem totalen Ruin stehen.
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#19   Beobachterin   20:43:11 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Die Bilder!
Danke an kreuz.net
für diese einzigartige Sammlung von Bildern. :(3
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#18   Paulaner †   20:15:39 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Die heutigen Theologen haben offensichtlich Bammel,
daß die irdisch orientierten Erlöser der 2.000-jährig geübten Kirche den Rang an Phantasie ablaufen könnten.
Was ich schon in den 70er Jahren prophezeit habe: die Linken waren zwar fiese aber gute Kopierer.
>:) :-D
Die Kirche hechelt jetzt ihren eigenen „Schülern“ nach.
Den wenigen Lesern, die das von mir mögen:
Gesegnete Weihnachten.
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#17   Anmut   19:51:19 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Wünsche allen
ein schönes und friedliches Weihnachtsfest. :(3
Auch Elijahu, der anscheinend in allem und jedem den Teufel sieht. Möge er Ruhe und Gelassenheit finden und erkennen, dass die Welt nicht so schlecht ist, wie er denkt.
Und einen barmherzigen und liebenden Gott im Herzen tragen. :-]
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#16   Antipacelli †   19:44:46 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
@Elijahu: Ob man die moderne Theologie so pessimistisch sehen darf
bezweifle ich grundsätzlich!
So lange im Christentum die Wahrheit (wie auch die Liebe und die Gerechtigkeit) hochgehalten wird, darf sich auch die christliche Theologie nicht neuen Erkenntnissen versperren, die zunächst in einem Konflikt zu den tradierten Dogmen zu stehen scheinen, aber auf lange Sicht auch zu einem reiferen Glauben führen werden.
Zweifel, ob das Ganze nicht doch irgendwann dahin führt, wo du es angesiedelt hast, kommen einem, wenn man sich Typen wie Ratzinger, Kasper, Lehmann und Zollitsch ansieht…! :-S
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#15   Paulaner †   19:44:32 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Issja schon gut … Du darfst deinen Schmonzes weiterverbreiten, eine Kanone wie cc ist weg.
o.O
Elijahu: Die falschen Lehren der Pseudokatholiken
Die Modernistenkirche V2 ist eine satanistische Organisation.
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#14   Brandenburgis   19:43:04 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Heut schleußt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis,
der Cherub steht nicht mehr dafür,
Gott sei Lob, Ehr und Preis.
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#13   Elijahu †   19:37:28 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Die falschen Lehren der Pseudokatholiken
Die „moderne“ Theologie hat sich vor allem einem Ziel verschrieben: die Restchristen davon abzuhalten, DEN WILLEN GOTTES zu tun. Der sündhafte Wille des Menschen wird inthronisiert und angebetet, und es wird ein neuer Gott verkündet, ein allesliebender, allesverzeihender Kuschelgötze, dem der Wille der Menschen wichtiger ist als sein eigener: der Teufel.
Die Modernistenkirche V2 ist eine satanistische Organisation.
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#12   Brandenburgis   19:36:42 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Du teurer Gottessohn,
nun hast du mir den Himmel aufgemacht
und durch dein Niedrigsein
das Licht der Seligkeit zuwege bracht.
Weil du nun ganz allein
des Vaters Burg und Thron
aus Liebe gegen uns verlassen,
so wollen wir dich auch
dafür in unser Herze fassen.
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#11   Sycamore   19:29:01 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Die Banalisierung des Christlichen
Der linkshegelianer and atheist Ludwig Feuerbach stellte fest, die alte Theologie sei die neue Anthropologie. Er hätte wohl nicht in seinen künsten Erwartungen geahnt, daß gerade die christlichen Kirchen, voll vom Zeitgeist beseelt, eifrig dabei am Werk seien, dies zu verkünden und zu verwirklichen. Was die katholische Kirche angeht, so hat die anthropologische Wende mit dem II. Vaticanum begonnen (Gaudium et Spes) und wird im Hirn von missratenen Pfarrern und Kaplänen vollzogen, welche, wie Paul VI., als Interpret des Konzils, dem Neuen, dem Neuen, dem Neuen – nicht dem Ewigen – nachrennen! Am Jacobsbrunnen hat Jesus der Samariterin Wasser des ewigen Lebens angeboten. Die „heutigen“ in den Pfarreien oder in den Schreibstuben der „Pastoralen“
bieten eine Fanta oder eine Cola an. Anderes ist dem heutigen Menschen wohl nicht zu vermitteln!
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#10   DerRabe   19:03:14 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
total kaputt machen auf demokratisch:
www.youtube.com/watch?v=88ksbNMxK64&…
war ach jesus ein nazi???
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#9   Brandenburgis   19:00:09 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
In Jesu Demut kann ich Trost,
in seiner Armut Reichtum finden.
___Mir macht desselben schlechter Stand
___Nur lauter Heil und Wohl bekannt,
___Ja, seine wundervolle Hand
___will mir nur Segenskränze winden.
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#8   DerRabe   18:50:24 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
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#7   freddie schenk   18:31:20 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Es ist Weihnachten
Christ ist geboren!
… und der Engel des Herrn hat es dein einfachen Menschen, den Hirten, verkündet.
… nicht den Schriftgelehrten, den Lehrern, den Lateinern, den kreuz.net-Redakzionsmitgliedern, den Politikern, den Intellektuellen, den Priestern und Bischöfen, den Wissenschaftlern, Doktoren und Professoren.
… nein, den Hirten – die mit dem Herzen Glauben!
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#6   Brandenburgis   18:09:08 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Erfreue dich, mein Herz,
denn itzo weicht der Schmerz,
der dich so lange Zeit gedrücket.
Gott hat den liebsten Sohn,
den er so hoch und teuer hält,
auf diese Welt geschicket.
Er läßt den Himmelsthron
und will die ganze Welt
aus ihren Sklavenketten
und ihrer Dienstbarkeit erretten.
O wundervolle Tat,
Gott wird ein Mensch und will auf Erden
noch niedriger als wir und noch viel ärmer werden.
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#5   DJM †   17:31:26 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Darin besteht eine Idiosynkrasie
Johannes predigt am Jordan zu Umkehr, Buße und Vorbereitung auf den Heiland und Erlöser.
Aber diese wirklich adventlichen Rufe und Rufer kommen heute in den Kirchen kaum zur Sprache. Sie sind halt nicht mehr „zeitgemäß“.
Der Ruf zur Umkehr durch Buße liegt zeitlich ein Wenig auseinander und hat mit der Geburt Jesu im NT nur wenig gemein. Christus wird am Jordan getauft, aber geboren war er bereits vorher. Im Gespräch mit Nikodemus sagt Christus an späterer Stelle, dass der Mensch wiedergeboren werden kann in seinem Leben. Die Wiedergeburt erfolgt im Geiste Gottes, dem Heiligen Geist und dieser wird auch symbolisiert als die Taufe, die Taube, die auf Christus herab kam, als Jochanan ihn am Jordan taufte.
Jesus war es wichtig, trotz seiner Gottheit getauft zu werden in seiner Menschheit. Der Gottmensch wurde geboren und er wurde durch die Taufe wiedergeboren?
Weshalb lies sich der Sohn Gottes taufen? Er war doch schon geboren. Dh. er war durch den Geist (Gott) geboren, im Schoß der Jungfrau. Wozu also die Taufe im Andenken an Weihnachten? Sie ist ein Zeichen, dass wir dem Satan widersagen. Jesus war von Geburt an ohne Sünde, er ist das Lamm Gottes. Das erkannte auch Jochanan und was muß er gedacht haben, als der Herr, dem er nicht würdig war „die Schuhe aufzubinden“, sich von ihm hat taufen lassen. Christus wurde in Versuchung geführt und widerstand der Verführungskunst des Teufels. Gesiegt hatte Christus bereits durch seine Geburt. Aber die Taufe war keine Wiedergeburt…
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#4   Brandenburgis   17:25:11 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Süßer Trost, mein Jesus kömmt,
Jesus wird anitzt geboren!
___Herz und Seele freuet sich,
___denn mein liebster Gott hat mich
___nun zum Himmel auserkoren.
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#3   Samurai   17:08:49 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
@DerRabe
…ich und viele, viele Christen auf dieser schönen Erde,
gesegnete Weihnachten. :(3 :-)
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#2   DerRabe   17:05:42 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Meist heißt es ja:
„Jesus war ein guter Psychologe!“ und das wars dann auch schon. Wer rechnet schon ganz konkret mit dem Himmel?
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#1   DJM †   16:51:48 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Danke …
für die schönen Bilder.
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