Ein sogenannter Jugendseelsorger feierte im einst katholischen Vorarlberg eine angebliche Christmette mit viel Lärm, Lichtorgeln – und wenig Besinnung.
Ankündigung der Disko-Mette auf der Webseite der Diözese Feldkirch
(kreuz.net, Feldkirch) In der Heiligen Nacht organisierte die kirchliche und mit Kirchensteuern finanzierte
Vereinigung ‘Katholische Jugend’ einen Diskogottesdienst. Es handelte sich um einen Wortgottesdienst.
Der ‘Österreichische Rundfunk’ sprach von einer Veranstaltung mit „lauten Beats und Lichtorgeln“.
Der
Wortgottesdienst wurde als „Christmette“ und auch als „Clubbingmette“ angekündigt. Das Motto lautete
„Why?nachten“.
Veranstaltungsort war die sogenannte Poolbar im „Alten Hallenbad Reichenfeld“ in der Stadt
Feldkirch.
Das Programm ließ die Jugendlichen ab 22.00 Uhr in das Veranstaltungszentrum Poolbar. Zwischen
23.30 und 0.30 fand die „Mette“ statt. Danach sollten die Jugendlichen noch tanzen.
Die Diözese habe
versucht, „jugendlichen Schäfchen die Messe näherzubringen“ – schreibt der ‘ORF’: „Eine echte Jesus-Geburtstagsparty
mit Bier statt Meßwein und Sternspritzern statt Hostien.“
Johannes Lampert – Jugendarbeiter der Diözese
Feldkirch – erklärte vor dem ‘ORF’, daß die Kirche bisher versucht habe, Jugendliche in die Kirche zu
bringen. Doch er möchte einen „kompletten Umkehrschwung“ und geht mit der „Gottesdienstidee“ zu den Jugendlichen.
Der vorstehende Priester und Jugendseelsorger der Diözese Feldkirch, Hw. Dominik Toplek, erklärte:
„Wir haben bewußt einen Ort gesucht, wo sich Jugendliche treffen. Wenn wir warten, bis die kommen, warten
wir ewig.“
In einem Interview für die Webseite der Diözese Feldkirch sprach der Jugendseelsorger im
Vorfeld der Veranstaltung von einem „musikalisch durchgestylten weihnachtlichen Gottesdienst“.
Im Zentrum
des Gottesdienstes stehe das Weihnachtsevangelium: „Das ist die Mitte der liturgischen Feier.“
Ferner
gebe es andere „zum Nachdenken anregende Texte“ sowie szenische Darstellungen zum Weihnachtsthema: „Das
Ganze ist eingebettet in gute Musik mit viel Beat.“
Eine neue Form von Liturgie
In einer anderen Ankündigung
des Gottesdienstes auf der Webseite der Diözese Feldkirch heißt es:
„Abgehobenes Blabla, Phrasen ohne
Realitätsbezug, historische Fragwürdigkeiten, unnahbares Bodenpersonal, Langeweile, frömmelnde Jesusfreundschaften,
Gott als fliegendes Spaghettimonster, Unwissenschaftlichkeit, … die Liste der Vorwürfe läßt sich
endlos fortsetzen, hier und da zurecht!
Nun dann… bringen wir Weihnachten doch einfach mal in einen
Zusammenhang, der unserer Zeit etwas mehr gleicht als das, was in der jugendlichen Welt als überholt
und langweilig gilt. Feiern im Alten Hallenbad, zu tanzbarer Musik und, was neu ist… eine Clubbingmette
mittendrin, die durchgehend mit Musik unterlegt ist.“
Mit diesem Versuch, eine neue Form von Spiritualität
beziehungsweise Liturgie zu etablieren, wollen wir vor allem Neugierde wecken.
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48 Lesermeinungen
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Eine weitere Sumpf & Suhlmette. Der kleine Trost an diesem hirnrissigen Schwachsinn ist der, daß nicht
wieder eine altehrwürdige Kirche für diese „Jesusparty“ herhalten mußte. Daß diese lächerliche Veranstaltung
von der Diözese angeleiert wurde – unter Verschleuderung steuerlicher Kirchengelder – ist ein weiteres
Armutszeugnis der Kirche in Österreich; welches aber auch schon nicht mehr wirklich überrascht.
#44 Goldengel 12:03:28 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Mighty Counsellor Ein Schwuler wie Sie wird den Geist Christi niemals verstehen – denn dazu müssten Sie
von Ihrem kranken Geist erlöst werden, doch da Sie festhalten an Ihrer Krankheit, so halten Sie auch
am Irrtum fest. Sie werden Ihr ganzes Leben für den Antichrist arbeiten, weil Sie ja nach seiner Pfeife
tanzen und das macht Sie Christus gegenüber blind zur Freude des Antichristen.
Goldlöckchen, Goldröckchen „Jesus hat die Sünde ausgetrieben und sich diese nicht selber eingetrieben.“
„Ich schrieb nicht, dass Jesus sich die Sünde eingetrieben hätte.“ Sehen Sie, der Unterschied liegt
im Wort „selber“. Und das wäre HÄRETISCH gewesen !!!!!!!! Aber ist schon gut. Ich bin halt Lateiner.
#42 Goldengel 10:42:45 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Ihr Narrenbagage Ich schrieb nicht, dass Jesus sich die Sünde eingetrieben hätte. Ich meinte, dass ein
Priester sich vom Sündenvolk die Sünde nicht eintreiben lassen soll. Ein Priester, der sich auf das
Niveau von Alkjugendliche herabbegiebt treibt sich selbst die Sünde ein, indem er sich dem Geist der
Gosse anschließt. Jesus hatte das nicht getan – er fraß den Geist der Sünder nicht, sondern trieb den
Sündern den Sündengeist aus.
#40 Sohn Gottes † 10:34:11 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Also erstens, „Sohn Gottes“ ist ein Nickname. Wissen Sie, was ein Nickname ist? Und zweitens weiss ich
nicht, was Jesus da überhaupt hätte eintreiben sollen oder gefährdet dazu war oder was auch immer,
denn er war von ganz Anfang an, also vom Logos an, völlig sünd- und schuldlos. Darum verstehe ich Ihre
Aussage nicht. *bisschen in Rage*
#39 Goldengel 10:26:26 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Sohn… Wenn Sie sich schon „Sohn Gottes“ nennen, dann sollte es Ihnen mit ein wenig Denken möglich sein,
meinen Eintrag zu verstehen – bemühen Sie sich.
#38 Sohn Gottes † 10:13:50 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Sorry, dass ich mich einmische, aber Sie schreiben: „Jesus hat die Sünde ausgetrieben und sich diese
nicht selber eingetrieben.“ Also das verstehe ich leider nicht.
#37 Goldengel 10:07:43 | Sonntag, 27. Dezember 2009
sevenup Danke, sevenup, genau das wollte ich damit erklären. Ein Geistlicher kann und MUSS sich sogar
Jugendlichen zuwenden, aber er soll sich nicht deren dumpfen Geistern angleichen. Jesus hat die Sünde
ausgetrieben und sich diese nicht selber eingetrieben. Der Priester hätte also nicht auf das Niveau solcher
Jugendlichen herabsteigen sollen, sondern diese Jugendlichen auf das Niveau des wahren Glaubens hinaufheben
sollen. Er ging zu den Sündern, aber er glich sich denen nicht an.
Diesem Jugendseelsorger sollte man links und rechts eins an die Ohren geben. Wieviele Jahre von den 2000
Jahren trinken wir denn schon gewandeltes Bier zur Kommunion?
Heikle theologische Frage zu Maria Hätte Jesus Bier „serviert“, hätte es im Judenland Bier gegeben,
also auch Hopfen. Beim Hopfen-Lesen bekommen die Frauen regelmässig die Menstruation, wegen des übermässigen
Östrogens im Hopfen. Wäre nun – und das ist eine reine Hypothese – Maria in jungen Jahren eine Hopfenleserin
gewesen, ja, tja, wie ist denn jetzt das? (Obwohl es mir fern liegt, eine Jesus-in-den-Windeln-Diskussion
zu beginnen.)
#33 Meinerven 10:00:02 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Für den Goldengel zum Nachdenken Man kann ja über diesen Jugendgottesdienst geteilter Meinung sein (wage
mir hier kein Urteil, da ich nicht von einer objektiven Berichterstattung ausgehe und selbst nicht dabei
war), aber eines ist sicher: Der Priester hat nach dem Vorbild Jesu genandelt. Denn der hat mit Zöllnern
und Sündern verkehrt, während die Pharisäer Ihm das immer vorgeworfen haben.
#32 Goldengel 09:51:26 | Sonntag, 27. Dezember 2009
unbestechlicher Nette Geschichte, die Sie hier abliefern. Doch bedenken Sie – saufen, rauchen, huren …solche
Alkjugendliche kommen auch aus der Mittelklasse und trotzdem sind sie Gosse. Denn Gosse sauft, raucht
und hurt und später wird deren Leben auch nicht anders aussehen, denn deren Eltern, welche diese Jugendlichen
nicht christlich erziehen, leben ihren Kinder die geistige Gosse vor. zur Info: jede zweite Ehe wird bereits
geschieden. Was glauben Sie aus welchem Haus solche Jugendliche kommen? Und ein Priester soll sich hüten,
sich dieser geistigen Gosse anzugleichen. Ein Priester hat sich zwar den ungläubigen Menschen zuzuwenden,
aber er muss die RKK für diese geistige Gosse nicht zum Narren machen durch die Schändung einer Hl.
Messe. Wenn Priester der RKK in den Sumpf steigen, dürfen diese sich nicht wundern, wenn diese dann selbst
schmutzig werden. Nur allzu schnell fressen diese schwachen Priester dann den Geist der seelischen Gosse
und das ist nicht im Sinne Christi. Und wie gerne solche Priester den Dreck fressen sieht man ja, was
diese Geistlichen aus einer Hl.Messe machen – eine Gossenmesse für den Antichristen.
Herr Goldengel „„Kein Priester kann mit Gossenjugendlichen fertig werden oder denen irgendwas predigen,
wenn er sich auf deren Niveau herabbegibt.““ Es geht nicht um Gossenjugendliche sondern um ganz normale
Jugendliche. Diese sind in der Regel ausgesprochen kirchenfern. Ich kenne jedenfalls keine kirchennahen
Jugendliche und ich kenne viele: Schüler in der Oberstufe, Auszubildende und die Mitschüler meiner Tochter.Unsere
Kirchen vor Ort bieten kaum Orientierung für Jugendliche an, die Pfarrer sind alt (> 60 Lebensjahre)
und kümmern sich um die Rentner und um sich selbst. Nach der Kommunion und Konfirmation ist die Teilhabe
am kirchlichen Leben bei den meisten Schülern vorbei, zudem gehen nur die Hälfte von denen überhaupt
in den Religionsunterricht. Von der Schulklasse die meine Tochter besucht gehen (Gym 6. Klasse) von 32
Schüler/innen 6 in den katholischen und 10 in den evang. Religionsunterricht. Andere gehen in den Unterricht
Ethik. 4 sind Jehovas Zeugen und 3 oder 4 sind Muslime, 2 sind syrisch-orthodoxe Christen und sind vom
Religionsunterricht befreit. Auch ein koptischer Christ geht in den Ethik-Unterricht weil die Eltern weder
den kath. noch den evang. Reli-Lehrer akzeptieren können. Zudem gibt es die meisten Ausfallstunden im
christlichen Reli-Unterricht. Nach meiner Zählung fallen fast 50 % der U-Stunden in diesem Fach aus:
Lehrer krank, Lehrer verhindert, Lehrer-Fortbildung usw.Das ist die Realität. Da kann man froh sein dass
sich ein Pfarrer um alle kümmert. Unbestechlicher…
Geile Aktion! Da gab es hoffentlich kostenlose Kondome und Gleitgel?!?! Schade, dass ich nicht da sein
konnte. Hätte mal wieder lust auf einen Christenbuben.
Danke, fundamental! Ich vergass, es zu erwähnen: In Israel war es damals so, in Tunesien ist es heute
ähnlich. Ich habe einmal eine Hochzeit miterlebt. Die Gäste waren an dem Abend „nur“ die Freunde und
engeren Bekannten des Brautpaares- alles in allem ca. (!) 120 Personen, es gab zwar eine Art „Wein“, der
aber konkreter eine Art gewürzter, sehr leicht vergorener Traubensaft war – und keinen Alkohol. Ich habe
selten so viel Spaß gehabt.
Gottsuchender, die Mengenangabe macht Sinn. Man muss dazusagen, daß es sich nicht wie hierzulande um
eine Hochzeitsfeier an einem Abend mit vieleicht 100 Gästen (wenn sie groß ist) handelte, sondern, daß
es Usus war, mehrere Tage zu feiern, meist an einem Tag die familie der Braut, dann die des Bräutigams
und dann die Freunde und die Menschen aus dem Dorf (zusammen in der Regel). Angesichts dessen war die
Weinmenge nicht unüblich. Ausserdem waren die Gäste sicher am Ende der Feier gut sattgetrunken (eben
well drunk) aber nicht betrunken, da Trunkenheit im Sinne von Besoffensein- also übermäßigem Alkoholkonsum)
bei den Juden damals genauso verpöhnt war wie heutzutage.
ach unsere Christen biegen sich ihre Biebel mal wieder nach den eigenen Vorstellungen! Soso, liber fundi-christian
das war kein „alkoholischer Wein“. Also, ich war auf noch keiner Hochzeit, wo das Fehlen von Traubensaft
zur Unruhe geführt hat, und dann 600 Liter Traubensaft herbeigeschafft wurden. Ganz nebenbei: Die Geschichte
der Hochzeit zu Kanaa ist sehr wahrscheinlich aus einer älteren Dionysos Legende entnommen, aber das
werdet Ihr auch bestreiten. Ich muss jetzt mit meinen in heisser Unzucht gezeugten Kindern weiter Carrera
Bahn spielen, daher wünsche ich allen einsamen Fundamentalisten noch ein weiteres schönes Weihnachtsfest.
Probiert’s mal mit Liebe, anstatt mit Hass auf Kreuznet!
Nein, Nein, Nein, Lieber Gottsuchender: „In der Bibel werden mehrere Begriffe für alkoholische oder alkoholfreie
Getränke verwendet: Oinos (griech.) = Wein in jeglicher Form, auch der Weinstock. Dieses Wort unterscheidet
nicht, ob es sich um vergorenen (alkoholhaltigen) oder unvergorenen (alkoholfreien) Wein handelt. Das
Wort „Oinos“ wird im Neuen Testament verwendet. Tirosch (hebr.) = Aus der Weintraube gewonnener alkoholfreier
Traubensaft. Dieses Wort wird im Alten Testament verwendet, ebenso wie Yayin (hebr.) = vergorener, also
alkoholhaltiger Wein (Sprüche 20,2). Daneben gibt es im Alten Testament noch den Ausdruck „schekhar“,
welcher starkes Getränk bedeutet und durch Gärung aus Datteln, Granatäpfeln und anderem gewonnen wurde.
Im Neuen Testament heißt es beispielsweise. in Johannes 2,10: „…wenn sie trunken geworden sind,…“.
Dies ist ein übler Übersetzungsfehler. Ursprünglich bedeutet der Vers im Grundtext soviel wie „satt
getrunken“ und hat mit Trunkenheit oder gar Betrunkenheit nicht das geringste zu tun. Die King-James-Übersetzung
der Bibel liest sich hier richtigerweise so: „;…and when men have well drunk,…„(Joh. 2,10).“
Jesus und Saufen – Goldengel Naja lieber Goldengel, dann sehen Sie mal nach wieviel Wein Jesus für die
Hochzeit zu Kanaa hergezaubert hat, damit hätte man 10 Hochzeiten abfüllen können! Hatte Jesus doch
ein Herz für Suffköppe und „Gossenjugendliche“
#19 Paulaner † 18:27:22 | Samstag, 26. Dezember 2009
Ganz so überschwenglich hätte ich dem „Goldengel“ nicht den Goder gestreichelt … fundamental-christian:
Wiedermal ein sehr guter Beitrag, Herr Goldengel! aber immerhin hat er was von Seelsorge geschrieben,
das meinen Vorstellungen nahe kommt.
#17 Goldengel 18:01:48 | Samstag, 26. Dezember 2009
sanfrancesco als dass sie nur auf der Straße herumlungern und saufen. Solche Jugendliche holen das sicherlich
noch zwischen Neujahr und nächste Weihnachten nach. Kein Priester kann mit Gossenjugendlichen fertig
werden oder denen irgendwas predigen, wenn er sich auf deren Niveau herabbegibt. Jesus hat das nicht getan.
Er ging zwar zu den Sündern, aber er sprach mit ihnen. Er hat denen aber nicht nach dem Mund geredet
und deren Sitten angenommen. Jesus versuchte die Sünder zu sich hinaufzuheben und nicht zu denen herunterzusteigen,
indem er sich denen angleicht.
Tanzen? Seit wann tanzen Christen? Schaut Euch doch mal die neuesten Musikvideos auf MTV an? Wie kann
man sowetwas unter dem Deckmäntelchen des „Christentums“ unterstützen?
#15 sanfrancesco 17:56:05 | Samstag, 26. Dezember 2009
Ein Versuch ist es wert… Offenbar handelt es sich um einen Versuch, kirchenfernen Jugendlichen, die
Botschaft der Heiligen nacht nahezubringen. Es hat sich nicht um eine Eucharistiefeier gehandelt. mag
sein, daß einige angesprochen wurden, und sich nächstes jahr tatsächlich in einer Christmette einfinden
werden. Ich kann die Sorge des Jugendseelsorgers auf jeden Fall nachvollziehen. Besser, die Jugendlichen
kommen hierher, hören coole Musik, tanzen und hören auch die Weihnachtsbotschaft, als dass sie nur auf
der Straße herumlungern und saufen. Aber vielleicht haben die Redakteure von kreuz.net bessere Vorschläge,
wie man krichenferne Jugendliche anspricht…
Ihr Katholiban seid doch absolut Spassbefreit! Da gibt es noch ein paar wenige junge Menschen die etwas
Interesse an Eurem katholischen-Kitsch-Glauben haben und Ihr lästert auch noch über sie! Macht weiter
so! Ich bin auch für ein säkulares Europa! Mit Euch Katholiban schaffen wir das!
Gotthard: Kein Grund zur großen Klage… UND: die Mette ist eine Vigil-Feier – und eigentlich keine Eucharistiefeier …
so mal als Anmerkung zur Liturgie-form. Na und, wenn der Wortgottesidenst als Vigilfeier noch im 24. Dezember
und am 25. Dezember die Eucharistiefeier ist ist doch alles bestens in Ordnung. Wenn die Christmette teilweise
schon um 22 Uhr begangen wird, ist das ein Zugeständnis an die örtlichen Gegebenheiten… Ist aber kein
Grund zur großen Klage…!
#12 Goldengel 17:24:45 | Samstag, 26. Dezember 2009
Fragt sich nur, ob so eine „Veranstaltung“, welche sich „Christmette“ nennt, noch der Ordnung einer Hl.Messe
entspricht. Es stellt sich bei einem Gottesdienst wohl nicht die Frage, was Jugendliche so wollen, sondern
was nach katholischen Kirchenrecht noch als „Hl.Messe“ bezeichnet werden kann. Mit diesem Versuch, eine
neue Form von Spiritualität beziehungsweise Liturgie zu etablieren, wollen wir vor allem Neugierde wecken.
Hier von Liturgie zu sprechen ist wohl mehr als sonderbar. Der einzige Effekt, der sich einstellen wird,
ist eine Herabwürdigung der Hl. Trinität zur Freude des Antichristen. Ein Priester hat nicht die Pflicht
sich von Alkjugendlichen aus der Gosse verblöden zu lassen und eine Hl.Messe zu einem lächerlichen Debakel
verkommen zu lassen. Aber wer weiß, vielleicht hat man ja auch nach der „Messe“ Kondome verteilt oder
gleich die „Pille danach“. Weil man ja MODERN sein möchte und mehr dem Zeitgeist dienen möchte, statt
CHRISTUS !
#11 Gotthard 16:45:24 | Samstag, 26. Dezember 2009
warum nicht? „Stille Nacht, heilige Nacht“ ist auch nicht weihnachtlicher als Beat… Die Weihnachtsbotschaft
wurde auf den Feldern verkündet – nicht an einem „heiligen“ Ort. Die Weihnachtsbotschaft der „großen
Freude über die Ankunft des Retters, des Herrn“ ist ortsunabhängig – muss aber zu den Menschen getragen
werden. Warum Weihnachten „besinnlich“ sein muss und nicht ausgelassen fröhlich sein darf, hat mir auch
noch niemand erklärt … Ein Blick in die Welt mag ja Antworten bereit halten … UND: die Mette ist
eine Vigil-Feier – und eigentlich keine Eucharistiefeier … so mal als Anmerkung zur Liturgie-form.
Bier statt Meßwein Zum ersten gibt es in Ö. keine Kirchensteuer. Kirchensteuer gibt es in Dtl. und sonst
nirgendwo auf der Welt (vielleicht im Iran oder so dann doch). Wenn Jugendliche einen trinken wollen dann
soll man sie lassen. Hauptsache die Arbeit und Schule leiden nicht drunter und Finger weg vom Auto! Meine
Erfahrung ist: Auch in Dtl. gehen Kinder und Jugendliche freiwillig kaum in normale Gottesdienste. Allerdings:
Nach einer Clubbing-Mette bei uns in der Gegend (Deutschland) kam es zu einer Schwangerschaft einer 17jährigen.
Also geben Sie den Jugendlichen ggf. Kondome mit. Meine Erfahrung ist dass man Jugendliche nicht von diesen
Clubbing-Metten abhalten kann, ansonsten gehen sie in die normale Disco, die ist teurer. Vor die Wahl
gestellt Gottesdienst oder McDonald wird fast immer der Bulettenbrater gewählt. Diese Tatsache wird auch
von den Forumsteilnehmern kaum jemand in Abrede stellen können. Ausnahme sind die Jehovas Zeugen, da
beobachte ich viele Kinder und Jugendliche. In Christo und allen Gottes Segen Der Unbestechliche
Gottesdienst Wer weiß denn, ob Gott nicht seine helle Freude an diesem Gottesdienst gehabt haben könnte?
Gott dürfte über die Verkemmtheit und Engstirnigkeit so mancher Menschen weit erhaben sein. Auf die
innere E’instellung der Gottesdienstbesucher dürfte es Gott eher ankommen. Josef Berens (als einfacher,
selbstdenkender Katholik
Was eine… …Scheisse. Und dann wundern wenn die Jugend bescheuert ist. Jetzt fängt auch noch die Kath.
Kirche an, auf den Zug der Evangelischen Quatschköpfe zu steigen…Modernismus und anders kriegt man
die Leute net…oh man oh man, wer an Gott glaubt, der geht auch „normal“ in die Kirche…der rest hat
nunmal pech. Gott gab jedem den freien Willen zu entscheiden…
Wenn ich soetwas lese, und damit meine ich den obigen Artikel, könnt ich einfach nur „Der vorstehende
Priester und Jugendseelsorger der Diözese Feldkirch, Hw. Dominik Toplek, erklärte:“…“ „ Die Bezeichnung
„Hw.“ können Sie sich da doch wohl eher Sparen, oder liebe Redaktion?
#5 Paulaner † 13:49:51 | Samstag, 26. Dezember 2009
Immer das Fremder-Leute-Kopf-Zerbrechen. Das ist eine alte Krankheit in der Religionitis, von den Linken
übernommen und verhunzt bei den 68ern. Danach wieder zurück erworben von den Pfäfflein und von denen
noch mehr in eine psychiatrische Krankheit umgewandelt. o^/
Klerikale Fantasien… Gibt es wirklich junge Menschen, die solche Veranstaltungen wirklich ernst nehmen?
Oder sehen das junge Leute nicht eher als „hippen Event“ mit religiösem Hintergrundrauschen? Es ist wichtig,
dass sich die Kirche um die jungen Menschen kümmert! Das steht außer jeder Frage. Allerdings frage ich,
ob es um unsere Jugend wirklich so schlecht bestellt ist, dass sie alles ausschließlich im Lichte von
„MTV“ oder „VIVA“ sehen kann. Dann wäre es um die Zukunft in der Tat schlecht bestellt, und zwar nicht
nur in der Kirche. Ich persönlich glaube nicht, dass es so schlecht um die Jugend steht. Denn oft stehen
hinter solchen Versuchen klerikale Konzeptionen: Wie denkt sich Kaplan X. den „jungen Menschen an sich“.
Ob dies der Realität gerecht wird, ist dann zweitrangig. Zumal es den „Jugendlichen an sich“ ebensowenig
gibt wie den „modernen Menschen an sich“. Ich bin optimistisch und behaupte, dass zumindest viele Jugendliche
sehr wohl zwischen Kirche und Disco unterscheiden können.
„Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an…“ …fleht der hl. Stephanus heute kurz vor seinem Tod. Wir
müssen auch unseren innerkirchlichen Feinden verzeihen und für sie beten. Auch wenn es schwer fällt!
Die Sünde selbst muss benannt werden Der Sünder selbst muss mit Gebet bedacht werden
#2 Siegfried 11:41:35 | Samstag, 26. Dezember 2009
Neukirche Feldkirch Weihnachten ist ein Fest der göttlichen o^/ o^/ o^/ Freude. Weihnachten in Feldkirch
ist ein teuflisches Fest des menschlichen Wahnsinn , der menschlichenb Blödhei t, des menschlichen
Undank, eder teuflischen Freude und der bischöflich unterstützten Häresie . Der Bischof
und sein Jugendpriester tun mir leid. Es kommt der Tag, an dem sie die Spektakel verfluchen diese Narren.
Kirchensteuer ? In der Heiligen Nacht organisierte die kirchliche und mit Kirchensteuern finanzierte Vereinigung
‘Katholische Jugend’ einen Diskogottesdienst. Es gibt doch in Österreich gar keine Kirchensteuer.