Er hat seinen Beruf als Neutestamentler an den Nagel gehängt. In Europa wird gerade ein Schlußstrich unter die achthundertjährige Geschichte einer ursprünglich christlichen Institution gezogen – und niemand hat es bemerkt.
(kreuz.net) Bei dem sogenannten „Bologna-Prozeß“ geht es nicht um eine Reform, sondern um eine Revolution.
Das erklärte der deutsche Laientheologe und Neutestamentler Marius Reiser (55) im Gespräch mit der
Monatszeitschrift ‘Kirchliche Umschau’.
Reiser war Professor für Neues Testament am Fachbereich katholische
Theologie an der Universität Mainz.
Doch am 1. April 2009 gab er aus Protest gegen den Bologna-Prozeß
seine Professur auf und wurde aus dem deutschen Beamtenverhältnis entlassen.
Der Bologna-Prozeß ist
eine Absprache zwischen den Bildungsministern von über vierzig Staaten, die 1999 in Bologna unterzeichnet
wurde.
Damit soll bis zum Jahr 2010 ein einheitliches europäisches Hochschulwesen geschaffen werden.
Doch Reiser kritisiert, daß mit dem Bologna-Prozeß alle bisherigen Ziele und Ideale der Universität
geändert werden.
Es gehe einfach darum, daß die Studenten einen konkreten Beruf erlernen: „Es soll
nicht um das Lernen von selbständigem Denken gehen, sondern um abfragbares Wissen.“
Bisher sei die Suche
nach Wahrheit das oberste Ziel aller Fächer und Disziplinen gewesen:
„Jetzt soll Wahrheit nur noch soweit
interessieren, als sie dem Markt dient und Geld einbringt.“
Unter diesen Umständen könnten die Geisteswissenschaften –
und mit ihnen auch die Theologie – nur noch eine marginale Rolle spielen:
„Der Bologna-Prozeß bedeutet
in meinen Augen den Schlußstrich unter die achthundertjährige Geschichte der ursprünglich christlichen
Institution der Universität.“
Deine Sprache verrät Dich
Für Reiser gilt im Bologna-Prozess das Wort:
„Deine Sprache verrät Dich.“
Reiser hat festgestellt, daß die Bologna-Dokumente ständig Begriffe verwenden,
die aus der Wirtschaft stammen.
So sollen die Universitäten „wettbewerbsfähig“ werden, „Marketing-Strategien“
entwickeln und „Exzellenzcluster“ bilden.
Die Professoren sollen zu „Wissenschaftsmanagern“ werden. Das
„Europa des Wissens“ soll ein „wissensbasierter Wirtschaftsraum“ sein. Es gehe um „Qualitätssicherung“,
„Evaluationen“, „Effizienz“ und „Leistungsabmessung“.
Dagegen fehlten Begriffe wie Bildung, Geist oder
Gelehrte.
Reiser Fazit: „Es geht nicht um Geist, sondern um Geld.“
Die Aufklärung erblüht
Erste Ansätze
für die Ziele und Ideale des Bologna-Prozesses findet Reiser im 18. Jahrhundert.
Damals verwies unter
anderem der deutsche Gelehrte Wilhelm von Humboldt († 1835) die „Nützlichkeitsapostel“ von der Universität
in Industrieschulen.
Reiser vergleicht diese Schulen mit heutigen Fachhochschulen.
Theologen, die das
Neue Testament nie gelesen haben
Reiser bedauert, daß der Wissensstoff im Bologna-System fast ausschließlich
aus den Vorlesungen gewonnen wird:
„Sollte ein Theologe nicht wenigstens einmal die Confessiones des
Heiligen Augustinus oder ein anderes großes Werk der Theologie gelesen haben? Oder sogar das Neue Testament?“
Es gibt im Bologna-System auch kaum Platz für das Erlernen alter Sprachen:
„In zwanzig bis dreißig
Jahren wird kaum noch jemand imstande sein, lateinische oder griechische Texte zu lesen.“
Für Rieser
ist es ein Skandal, biblische Wissenschaft nur noch an Übersetzungen zu betreiben:
„Wo die Kenntnisse
der alten Sprachen fehlen, kann ich keine wissenschaftlich verantwortete Exegese der Heiligen Schrift
mehr vermitteln.“
Reiser bedauert, daß sich nicht mehr Professoren gegen den Bologna-Prozeß wehren.
Denn in seinen Augen geht es um eine echte Gewissensentscheidung:
„Hier stehen hohe abendländische
und christliche Werte auf dem Spiel. Für solche Werte muß man sich mit der ganzen Person einsetzen.“
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___________________________________ Zitat „proetcontra“: »Herr R. Ketelhohn Sie irren! Das Zitat stammt
von Augustinus (Über den Wortlaut der Genesis VI, 3, 5). Und wenn Sie jemanden Lügner schimpfen, so
sollten Sie dies – wenn überhaupt – nur dann tun, wenn Sie sich in der Sachlage sicher sind. Zur Kenntnisnahme
der Problematik gerade bzgl. des Frauenbildes bei Augustinus darf ich Ihnen folgende Seite empfehlen:
www.kirchenserver.net/…wertschaetzung.html« Aha, noch so ein Lügner und Betrüger. Freundchen, vielleicht
kannst du andere mit dieser Methode bescheißen, einfach frech draufloszulügen. Mich jedenfalls nicht.
De genesi ad litteram vi,3,5 lautet: »Huc accedit quod ipsa etiam verba quibus narratur quomodo Deus
paradisum plantaverit, in eoque hominem quem fecerat collocarit, ad eumque adduxerit animalia, quibus
nomina imponeret, in quibus cum adiutorium simile illi non fuisset inventum, tunc ei mulierem costa eius
detracta formaverit, satis nos admonent haec non ad illam operationem Dei pertinere, unde requievit in
die septimo, sed ad istam potius qua per temporum cursus usque nunc operatur. Cum enim paradisus plantaretur,
ita narrat: Et plantavit Deus paradisum in Eden ad orientem, et posuit ibi hominem quem finxerat. Et eiecit
Deus adhuc de terra omne lignum pulchrum ad aspectum, et bonum ad escam.« Selbstverständlich nichts
von dem gefälschten Pseudozitat. – Im übrigen geht aus dem von dir verlinkten Artikel auch hervor, warum
das Zitat sachlich völliger Schrott ist. Ja nich jelesen, wa?
#48 proetcontra 14:43:58 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@engelhardt Sie schreiben Unsinn! Die angewandten Methoden der Theologie sind wissenschaftlich und reichen
von der philosophischen, anthropologischen über die historische und sprachwissenschaftliche Betätigung
bis hin zur Literaturwissenschaft und einigen mehr.
@ engelhardt Dann ist auch die Physik eine Pseudowissenschaft, denn ihre Prämisse, dass es in der Materie
wirksame Naturgesetze gäbe, ist ebenfalls nicht falsifizierbar.
#42 Hoher Priester 21:05:48 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Ja, ja, mighty, Deine Sprache verrät Dich. Du warst doch als Kind ein Matrizen-Fetischist. (Wobei erst
gestern erfahren wurde, dass Vervielfältigung und Offsetdruck nicht dasselbe sind.)
Politiker, die die Verbesserung von Bildung mit deren Zerstörung verwechseln Schneller als früher etablieren
und qualifizieren sich Hochschulabsolventen nicht in der Berufswelt, auch wenn dies vor mehr als einem
Jahrzehnt dafür einiges in die Wege geleitet wurde: 1996 beglückten die Kultusminister die Schüler
mit der zig. Milliarden Euro teuren sog. Schreiberleichterung, sprich mit einer grammatikalisch falschen
Rechtschreibung in bisher drei oder vier( und demnächst noch weiteren) Versionen, so daß heute jeder
schreibt, wie er will – mit der Folge, daß die jungen Deutschen gerne bei der Weltsprache Englisch Zuflucht
suchen und die moslemische Parallelgesellschaft sich weigert, dieses ( ja nun wirklich unlernbare) Chaosdeutsch
überhaupt zu übernehmen. Sodann köpften die Politiker das 9jährige Gymnasium ( und nahmen ihm außer
dem 13. sogar auch schon mancherorts das 5.und 6. Schuljahr) Nachdem nun 40% eines Jahrgangs als abitur-und
studierfähig gelten, kreierte man dafür den Bachelorschulunterricht mit permanentem Prüfungsdruck.
Nun guckt sie euch an, die Bachelorabsolventen, die meist 7 oder 8 statt der vorgesehenen 6 Semester benötigten –
auf dem Arbeitsmarkt schlecht unterkommen und 2 Jahre Däumchen drehen, bis sie einen Masterplatz ergattern,
der aber nur für 30% von ihnen zur Verfügung steht. Deutsche, Ihr werdet doch hoffentlich keine Wut
haben auf solche Politiker, schließlich habt ihr sie ja gewählt und werdet sie wieder wählen, gelt?
@Engelhardt Kennen Sie theologische Methodiken? Wissen Sie zB., wie ein Kirchenhistoriker arbeitet, ein
Dogmatiker oder ein Kirchenrechtler? Da können Thesen und Hypothesen schnell falsifiziert werden, sofern
sie unangemessen sind. Die oberste Prämisse, dass es Gott gibt, können weder Sie noch jemand anders
streng wissenschaftlich falsifizieren, da es sowohl Ihr als auch unser aller Denken übersteigt. Diakonus
hat es schön formuliert: Als Glaubenswissenschaft hat Theologie den Glauben als Voraussetzung. Dies bedeutet
aber nicht, dass Theologie keine Wissenschaft ist. Und wie gesagt, die Prämisse, dass es Gott gibt, entzieht
sich der Falsifizierbarkeit durch den Menschen. Die Existenz Gottes kann man mit wissenschaftlichen Methoden
weder beweisen noch widerlegen. Das menschliche Denken ist begrenzt. Damit muss man sich abfinden.
#37 Sohn der Witwe 17:46:23 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Im o. g. Artikel heißt es: „In zwanzig bis dreißig Jahren wird kaum noch jemand im Stande sein, lateinische
oder griechische Texte zu lesen.“ 1944 haben die großen Vier auf Jalta beschlossen, wenn Hitler besiegt
ist werden wir Deutschland zunächst die Historie nehmen und anschließend die Kultur. Beides wird in
absehbarer Zeit erledigt sein, nur dass es nicht ausschließlich Deutschland trifft sondern Europa insgesamt.
Die USA sind mehrheitlich bis auf wenige elitär ausgebildete Personen, mit einem engen Weltbild behaftet,
das sich durch die Medien vorzüglich steuern lässt. Da die USA unser großes Vorbild sind, eifert Deutschland
mit allen voran „BILD DIR UNSERE MEINUNG“, eilfertig nach. Geld regiert die Welt, auch die religiöse
und vor allem die drei mosaischen! S.d.W.
diakonus Sehr freundlich von Ihnen mit dem Segen, lieber Diakonus. Normalerweise wird man hier beschimpft
wenn man eine andere Meinung äußert. Schön dass es auch anders geht. Der Unbestechliche
#33 diakonus 17:13:28 | Dienstag, 29. Dezember 2009
ad: unbestechlicher: Wo Ausbildung stattfindet Sorry, Sie haben wir wirklich nicht viel Ahnung! Theologieausbildung
findet an stattlichen Universitäten oder kirchlichen Hochschulen statt. Ergänzend dazu gibt es für
Priesterkanditaten eine ganzheitliche Ausbildung im oder im Rahmen des Priesterseminars. Die Bezeichnung
„Priesterlein“ soll wahrscheinlich verspotten, aber wie immer fallen solche primitiven Versuche auf den
Urheber zurück.
#32 proetcontra 17:04:15 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Herr R. Ketelhohn Sie irren! Das Zitat stammt von Augustinus (Über den Wortlaut der Genesis VI, 3, 5).
Und wenn Sie jemanden Lügner schimpfen, so sollten Sie dies – wenn überhaupt – nur dann tun, wenn Sie
sich in der Sachlage sicher sind. Zur Kenntnisnahme der Problematik gerade bzgl. des Frauenbildes bei
Augustinus darf ich Ihnen folgende Seite empfehlen: www.kirchenserver.net/…/wertschaetzung.html
#31 diakonus 16:50:16 | Dienstag, 29. Dezember 2009
ad Engelhardt: falsizierbar Natürlich kommt die Theologie zu falsizierbaren Erkenntnissen! Als Glaubenswissenschaft
hat sie aber den Glauben als Voraussetzung, nicht einfach zum Untersuchungsgegenstand. Jede Einführungsvorlesung
in Theologie oder die ersten Kapitel eines entsprechenden Buches können Ihnen darüber leicht Auskunft
geben!
Engelhardt Danke für die klärenden Worte. Theologie ist natürlich keine Wissenschaft. Die Theologen-Ausbildung
findet deshalb in den Priesterseminaren statt, nicht an Universitäten. In 2009 wurden knapp 100 Priesterlein
„geweiht“. Es ist also bald aus mit diesen Theologischen Kaderschmieden. G_tt will diese Leute nicht mehr.
Alles Gute und einen guten Rutsch Gottes Segen+ Der Unbestechliche
#29 engelhardt † 15:10:15 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Wissenschaft Marsilius Ficinus Von Wissenschaft scheinst Du keine Ahnung zu haben. Oder wieso genau haelst
Du Theologie fuer eine Wissenschaft? Ist sie ergebnisoffen? Falsifizierbar?
@ Herr Ketelhohn Möglicherweise hat „michaelamaria“ nicht den Satan, sondern Joberens zum Vater. Teleologisch
betrachtet wäre das allerdings irrelevant.
_______________________________________________ Zitat „michaelamaria“: »Augustinus:„Das Weib ist ein
minderwertiges Wesen, das nicht nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen
Ordnung, dass das Weib dem Manne dient.„« Das Zitat ist frei erfunden. „Michaelamaria“, du bist ein übler
Lügner, Fälscher und Betrüger. Du hast Satan zum Vater, und dein Ende wird sein, wo Heulen und Zähneknirschen
herrscht.
#24 Paulaner † 13:45:49 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Das war ein anderer Kontext: Scheuklappen auf Theologie getrimmt. chico flojo: @Paulaner Was war denn
dann das um 11:24? Und was ist mit Latein?… Darüber habe ich mich vor ein paar Tagen schon ausgeschmolzen –
so wie die Juristen den Staat an der Gurgel haben, so hatten früher die Theologen die Wissenschaft etc.
an der Gurgel mit der Lufthoheit der Theologie, GOTT steht über alles – das RECHT … In den USA steht
das Militär über alles… Ihr Piusbrüder seid liebe Hinweise auf die gute alte Zeit, als GOTT noch
über alles stand. Die etwas holprige Grammatik ist beabsichtigt.
#23 chico flojo 13:32:40 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@Paulaner Was war denn dann das um 11:24? Und was ist mit Latein? Oder hat der hl.Thomas Aquinas in altgriechisch
geschrieben… Ach, so – ich vergaß. Der ist ja so was von megaaoouutt… Und die Kirchenväter natürlich
aauuchh… und all das andere…igiitt… Ansonsten – nichts als Nonsense…wie gehabt
#22 Paulaner † 13:23:30 | Dienstag, 29. Dezember 2009
hä? falscher Adressat chico flojo: @Paulaner Ich wußte ja gar nicht, daß alte theologische Schriften
und vor allem die Urtexte der Bibel in Englisch, Russisch oder Chinesisch oder auch Esperanto verfasst
wurden. Ich glaube, hier sind wohl eher zeitgeistgemäße Scheuklappen am Werke. Ich hab mich auf den
Redaktionsartikel bezogen. Theologie, christliche, geht nur mit hebräisch, aramäisch und altgriechisch.
Ich würde übrigens Keilschrift und die ägyptischen Vögelchen unbedingt dazu nehmen und die Maya-Schrift,
Sanskrit usw.
@Engelhardt @Michaelamaria Engelhardt Von Theologie scheinen Sie aber keine Ahnung zu haben, sonst würden
Sie so einen Unfug nicht behaupten. Michaelamaria Haben Sie sich je im Leben mit den alten Sprachen beschäftigt?
Haben Sie eine Ahnung, welche Bedeutung diese für unsere abendländische Kultur haben? Englisch ist natürlich
auch sehr wichtig, keine Frage. Aber von akademisch gebildeten Theologen sollte man da noch etwas mehr
erwarten. Russisch (besser Altkirchenslawisch) ist für Theologen relevant, die Ostkirchenkunde betreiben.
Chinesisch ist wichtig für alle, die sich mit der chinesischen Rezeption manichäischen Gedankengutes
beschäftigen. Da dies aber nur sehr wenige Fachleute tun, kann man Chinesischkenntnisse aus theologischer
Perspektive getrost vernachlässigen. Mit Latein und Griechisch sieht es da schon anders aus. Wenn man
dann akademische Theologie betreiben will und kein „Schmalspurstudium“.
#20 chico flojo 11:42:09 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@Paulaner Ich wußte ja gar nicht, daß alte theologische Schriften und vor allem die Urtexte der Bibel
in Englisch, Russisch oder Chinesisch oder auch Esperanto verfasst wurden. Ich glaube, hier sind wohl
eher zeitgeistgemäße Scheuklappen am Werke. Fazit: Die Europäer und insbesonders die Deutschen – und
die kenn’ ich immer noch am besten – laufen völlig neben der Kappe. @diakonus Das ist für in meiner
Sicht zutiefst eine der Stärken Europas und ach der katholischen Kirche: auf hohem intellektuellen Niveau
absichtslos zu forschen. Da stimme ich Ihnen vollkommen zu. Es entspricht auch weit mehr dem menschlichen
Empfinden und Streben, sich aus reiner Freude an der Materie heraus mit Forschungen zu beschäftigen,
ohne von vornherein sagen zu können, ob das Resultat auch irgend einen rationellen Nutzen haben könnte.
Dazu kommt noch das Streben nach Erkenntnis. Wenn all das unter die Fuchtel eines auf rein wirtschaftlichen
Zwängen und Vorgaben basierenden Systems gerät, dann… @engelhardt Buuh…
@ michaela maria „Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das nicht nach dem Ebenbild Gottes geschaffen
wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass das Weib dem Manne dient.“ Im Grunde ist es so, dass
alle gleich wert, aber nicht gleich mächtig sind.
#18 Paulaner † 11:35:54 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Diese Professoren haben jetzt eine, nein, zwei Generationen lang Murx gemacht und dann mimoserln sie auch
noch rum! Das Ergebnis sind Priester, die keine Disziplin kennen und Bischöfe, die planlos herumrudern.
Denen gehört „Pfeffer in den Arsch geblasen“ (My Fair Lady).
#17 engelhardt † 11:29:31 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Wissenschaft Pseudowissenschaften wie die Thologie haben an staalich gefoerderten Hochschulen nichts zu
suchen. Astrologie und Alchemie wird ja auch nicht mehr gelehrt, wird Zeit, dass mit der Theologie das
Selbe passiert.
#16 diakonus 11:26:31 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@ chico flojo Die Homepge der Kirchlichen Umschau habe ich mir gerade angeschaut, sonst kenne ich dieses
Medium überhaupt nicht. Vielleicht ist auch einiges recht überzogen, was ich für mich mich mit Grausen
bemerke: Der sog. „Bologna-Orizes“ ist ein Teil einer Entwicklung, der Effizienz, Rationalisieung, und
Vewertbarkeit üüber alles stellt. Universitäten haben aber seit dem Spätmittelalter gefoscht, Wissen
vernetzt und das international. Das ist für in meiner Sicht zutiefst eine der Stärken Europas und ach
der katholischen Kirche: auf hohem intellektuellen Niveau absichtslos zu forschen. Ich habe den Eindruck
gehabt, dass dieser Artikel diese Absicht unterstützt. Das tue ich ach , ohne jeden Nebenkriegsschauplatz
jetzt auch beachten zu wollen…
#15 sanfrancesco 11:25:39 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Zukunft privat? Sowie es aussieht, wird eine fundierte Theologie in Zukunft immer mehr in privaten Hochschulen
zu hören sein. In Rom haben ja verschiedene Orden ihre Hochschulen, in Frankfurt gibt es St. Georgen,
in der Nähe von Wien gibt es Heiligenkreuz (durchaus zwei verschiedene Ausrichtungen!). Eigentlich wurden
ja die theologischen Fakultäten an den staatlichen Universitäten eingerichtet, um dem Priesternachwuchs
eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Und um diesen soll es ja schon seit Jahren nicht mehr so gut bestellt
sein. So schlimm wie Reiser sehe ich die momentane Situation noch nicht, aber vieles scheint sich in die
von ihm beschriebene Richtung zu bewegen. Leider.
#14 Paulaner † 11:24:42 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Die Scheuklappen sind auf alte Sprachen getrimmt. michaelamaria: Theologen sollten Englisch, Russisch
und Chinesisch lernen. Das sind Sprachen der Zukunft.
michaelmaria aufrechter: Ich lebe in keiner Gemeinschaft mit joberens Wenn Sie die körperliche Gemeinschaft
meinen: Beruhigend. Bei der geistigen bin ich mir nicht so sicher. Sie scheinen mir eine Art Blasebalg
zu sein, die ihm die Luft besorgt, mit der er seine häretischen, modernistischen Liedchen in die katholische
Luft blasen kann… Nach Ihren Statements zu urteilen haben Sie auch schon mal ein Buch gelesen. Damit
hätten Sie nämlich Herrn Berens sehr viel voraus. Nichts für ungut. Beten Sie und überdenken Sie das,
was Sie von sich geben. Augustinus ist heilig. Das Weib sollte auch nach den Kolosserbrief dem Manne dienen.
Mal ehrlich: Vielleicht wäre DAS doch eine gewichtige Lösung für all den Unfug, der gesellschaftlich
läuft. Jawoll, oder?
#10 Romulus 11:08:06 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Es wird sich einiges ändern! Dieser Reiser hat Recht, was er sagt! Besser ist es nicht auf den Punkt
zu bringen. Wo Juristen im Verbund mit Wirtschaftlern auftreten ist es um den Geist schlecht bestellt.
Ich sage nur abwarten! Diese Krise wird diese abgehalfterten „Eliten“ und ihre Denke wegspülen. Es wird
nichts mehr davon übrig bleiben. Die riesige Arbeitslosenbank namens Universität wird auf ihr gesundes
Maß zurückgeschrumpft werden, wo auch der Geist und die Suche nach der Wahrheit wieder eine Chance haben
werden.
Recte dixisti! Herr Reiser hat recht mit dem, was er sagt. An die Stelle des Hochschulstudiums tritt vielerorts
ein Fachholschulstudium. Und das mangelnde Studium der Alten Sprachen in der Theologie ist ein Problem,
das seit Jahrzehnten ein Stachel im Fleisch der Theologie ist, entgegen den Bestimmungen des Zweiten Vatikanums.
Aber wie so oft, ist auch hier das Konzil nicht wirklich rezipiert worden. Lernt Latein, Griechisch und
Hebräisch, Ihr Theologen!!
proetcontra hre Entgegnung ist dümmlich Was sind Sie denn für ein geistiger Schlumpf! Merken Sie denn
gar nicht, dass man die Dummheiten dieser Person „michaelamaria“ nicht auf der Sachebene, sondern nur
noch auf der Milieuebene begegnen kann? Dieser Joberens, mit dem sie offenbar in einer irgendwie gearteten
Gemeinschaft lebt, hat so elendig auf ihr Gemüt abgefärbt, dass diese Person uns jetzt ihre ganze Erlösungsbedürftigkeit
offenbart. Aber so etwas entgeht Ihrer eingeschränkten Wahrnehmung natürlich völlig, Ihnen fehlt einfach
die Intuition für die Verstrickungen des Bösen. Also lassen Sie Ihre verallgemeinernden Verbalinjurien
gegen meine aufrechte Person, verzichten Sie auf Ihr pseudointellektualistisches Geschreibsel und beten
erst einmal einen Rosenkranz. Dann sehen wir weiter, jawoll!
#6 defendor 10:48:35 | Dienstag, 29. Dezember 2009
wenn sich… …Unkenntnis mit Egomanie paart, dann haben wir als „Prdukt“ einen @proetcontra Von der
Sachlage so gut wie keine Ahnung, aber immer schön im Strom des Zeitgeistes mitschwimmen. Ist ja auch
wesentlich einfacher als gegen den Strom ankämpfen zu müssen ! Im Strom des lauen Zeitgeistes in seiner
Gleichgültigkeit gegenüber der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUSfinden sich denn schnell „MitschwimmerInnen“,
die „triumphierend“ ihre „Erfolge“ feil bieten wollen… sie schwimmen gleichsam um die Wette und verlachen
jene, die sich abmühen gegen den reissenden Strom anzukämpfen um das RETTENDE UFER der reinen Lehre
der Heiligen Mutter zu erreichen. Sie lästern und spotten über alles und jeden, der es wagt sie in ihrer
egomanischen Wahnwelt des „Gut-Menschentums“ im lufteeren Raum „zu stören“… Sie wetzen die Messer gegen
all jene, die es „wagen“ nicht in ihrem Strom der Selbstverherrlichung mitzuschwimmen… so schwimmen
sie denn und schwimmen… „lachend und Spass habend“… sich gegenseitig für diese „Errungenschaft“ der
Lossagung von GOTTES ORDNUNG und GESETZEN „beglückwünschend“… …und werfen noch einen verächtlich-lachenden
Blick zurück auf jene, die sich weiter abmühen gegen den Strom anzukämpfen… als sie sich aber wieder
nach vorne drehen… stehen sie vor der Tiefe eines in die Tiefe reissenden Wasserfalles ! Noch während
sie fallen hören sie noch die Fürbittgebete jener „Verlachten“, die nicht mit dem Strom der Lüge mitgeschwommen
sind ! www.gloriapolo.net
#5 proetcontra 10:25:53 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@michaelamaria …ist bekannt. Sie schreiben aber Theologen vergraben sich in den alten Schriften des
frauenfeindlichen Augustinus und merken dabei weder… Sie, die Theologen, merken sehr wohl! Wenn Sie
jedoch einige Lefebvristen-Äußerungen oder solche ihrer Anhänger ansprechen: weder sind das ernstzunehmende
Theologen, noch haben sie ein Nahverhältnis zu irgendeiner Wissenschaft!
Augustinus: „Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das nicht nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde.
Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass das Weib dem Manne dient.“
#3 proetcontra 10:17:26 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@aufrechterkatholik Ihre Entgegnung ist dümmlich und die Aussage der michaelamaria so verallgemeinernd,
dass sie der Ihren in puncto Qualität nicht nachsteht.
Frau Michaelamaria Berens befolgen Sie das Wort des hl. Paulus. Schweigen Sie. Ihre pseudotheologischen,
modernistischen und von keiner Sachkenntnis getrübten Privatmeinungen, die Sie hier zum Besten geben,
genügen höchstens dem Niveau eines tumben Orgelschlägers. Jawoll!
Manche Theologen vergraben sich in den alten Schriften des frauenfeindlichen Augustinus und merken dabei
weder, dass diese überholt sind noch sind sie bereit, zuzugeben, dass es außer der Theologie noch andere
wissenschaftliche Disziplinen gibt.