Alte Messe
Gab es eine Bücherverbrennung?
In der Petersbasilika in Rom darf man natürlich die Messe aller Zeiten lesen. Inzwischen sollten auch die entsprechenden Meßbücher vorrätig sein.
Die Messe aller Zeiten
Die Messe aller Zeiten
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) Seit der Promulgierung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zur Rehabilitierung der Alten Messe haben sich viele Priester bemüht, den Ritus der Väter im ehrwürdigen römischen Petersdom zu zelebrieren.

Das berichtete der italienische Blog ‘messainlatino.it’ am 18. Dezember:

„Doch ein praktisches Hindernis von nicht geringer Bedeutung widersetzte sich diesem legitimen Bekehren: In der Sakristei von Sankt Peter gab es kein einziges Altes Meßbuch.“

Der Blog kommentiert: „Das ist in der Tat seltsam. Denn es gibt keine Landpfarrei, keine Vorstadtgemeinde und erst recht keine Kathedrale, in der sich über die Jahrhunderte – neben Meßgewändern und liturgischen Geräten – nicht auch Meßbücher angesammelt hätten.“

Und: „Stellen wir uns also Sankt Peter vor, wo es keinen durchreisenden Priester gab, der nicht gewünscht hätte, die Heilige Messe auf einem der zahlreichen Seitenaltäre zu zelebrieren.“

Der Blog folgert: „Welchen Reichtum an Meßbüchern, welche Ansammlung an geheiligten liturgischen Texten mußte es dort geben! Doch – man staunt – plötzlich ist alles verschwunden.“

Der Blog vermutet, daß es in der unmittelbaren Nachkonzils-Zeit im Vatikan möglicherweise zu einer Bücherverbrennung gekommen sei.

Zwei Priester und ein Meßbuch

Die Webseite publizierte in diesem Zusammenhang ein Schreiben von Pater Stefano Carusi vom Institut des Guten Hirten. Der Geistliche ist in Camerino zuhause – 110 Kilometer südöstlich der Hafenstadt Ancona.

Er richtete sich in dieser Angelegenheit verschiedentlich brieflich an den Erzpriester des Petersdoms, Angelo Kardinal Comastri (65), zuletzt im Oktober.

Bereits zuvor hatte ihm der Kardinal versichert, daß es im Petersdom drei alte Meßbücher gebe und Priester im Petersdom jederzeit willkommen seien, den außerordentlichen Ritus zu zelebrieren.

Aufgrund dieser Zusagen begab sich Pater Carusi am Morgen des 17. Septembers mit einem Neupriester in den Petersdom. Er bat den dortigen Küster, Pater Enrico, die Messe zelebrieren zu dürfen.

Der Küster war wie immer sehr freundlich. Doch als die Priester um das Alte Meßbuch baten, antwortete er: „Priester, welche die lateinische Messe zelebrieren wollen, müssen das Meßbuch selber mitbringen“.

Der Küster fügte hinzu: „Das Meßbuch kostet 25 Euro, warum kauft ihr es euch nicht in der Via della Conciliazione.“

Erst nachdem Pater Carusi den vorgesetzten Erzpriester und dessen Zusicherung erwähnte, lenkte der Küster ein. Er zog aus einem Schrank ein Altes Meßbuch hervor.

Zugleich erklärte er, daß die Sakristei nur ein Exemplar besitze.

Als ihn Pater Carusi darauf hinwies, daß er in Begleitung eines Mitbruders war, der auch gerne zelebriert hätte, antwortete der Küster: „Dann müßt ihr nacheinander zelebrieren“.

Das war aber aus terminlichen Gründen nicht möglich. Pater Carusi ließ seinem Mitbruder den Vortritt und mußte selber auf die Feier der Messe verzichten.

Das Problem ist im Staatssekretariat

Nach dem Ende der Messe stellte er den Küster noch einmal zur Rede.

Er erklärte ihm, daß das Geschehen im offenen Widerspruch zu Kardinal Comastris Zusicherungen stünden.

Der Küster antwortete: „Lassen Sie den Kardinal aus dem Spiel. Die Anweisungen gehen nicht von ihm aus, sondern vom Staatssekretariat.“

Als Pater Carusi sein Erstaunen zum Ausdruck brachte, fügte der Küster hinzu:

„Weil Paul VI. eine Reform durchgeführt hat, will man dort, daß man dessen Messe liest.“

Schließlich gestand der ansonsten immer freundliche und zuvorkommende Pater Enrico, daß es in der Sakristei des Petersdoms ein zweites Altes Meßbuch gebe.

Er lud die beiden altgläubigen Priester bereitwillig ein, am nächsten Tag für die Meßzelebration zurückzukehren, präzisierte aber: „Nur zwei, nicht drei, nicht mehr als zwei. Das ist so, bitte insistiert nicht.“

In seinem Oktober-Brief informierte Pater Carusi den vatikanischen Erzpriester über diese Vorfälle.

Der Kardinal reagiert prompt auf das Schreiben.

Er versicherte dem Geistlichen, sich persönlich dafür eingesetzt zu haben, daß jetzt in der Sakristei des Petersdoms vier Alte Meßbücher verfügbar sind.
      
42 Lesermeinungen
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#42   Walther von Stolzing   12:46:10 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@steph: Bei den Fakten bleiben
Wenn ich die Entwicklung des Gottesdienstbesuches in den beiden christlichen Großkirchen miteinander vergleiche (und nicht eine Replik gegen die evang. Schwestern und Brüder fahre, dass diese ja gar keine Liturgie haben) könnte dies wohl eher zutreffend sein. Somit ist m.E. die Entwicklung nicht auf die Liturgiereform zurückzuführen.
Ihre Argumentationsweise lässt darauf schließen, dass Sie einfach nicht wahrhaben wollen, was schon der jetzige Papst in seiner Autobiographie ganz klar zum Ausderuck bringt, nämlich seine Überzeugung, dass
die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht.
Joseph Kardinal Ratzinger, Aus meinem Leben. Erinnerungen (1927 – 1977). München: Deutsche Verlags-Anstalt, 1998, 174.
Die Zahlen der DBK, mit denen Domenico Tuttisanti Sie zum wiederholten Male konfrontiert hat, bringen dies ganz klar zum Ausdruck.
Alles was Sie dem entgegenzusetzen haben, ist die ganz und gar spekulative Frage, ob denn auch ohne dem liturgischen Zerfall seit Mitte der 60er Jahre die Zahlen der Gottesdienstteilnehmer zurückgegangen wäre. Fakt ist, dass der Rückgang mit den Jahren des liturgischen Experimentierens und der Einführung des Missale Pauls VI. zusammenfällt.
Ihr Gesäusel von den evang. „Brüdern und Schwestern“ tut dabei nichts zur Sache.
Bleiben Sie bei den Fakten! Im Übrigen sollten Sie mal Ihre Aussage bezüglich der „beiden christlichen Großkirchen“ in Lichte von Dominus Iesus und des Aussagen des Konzils überdenken.
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#41   Domenico Tuttisanti   08:19:53 | Dienstag, 29. Dezember 2009
steph:
Somit ist m.E. die Entwicklung nicht auf die Liturgiereform zurückzuführen.
Wie schön für Sie. Dann ist Ihre „heile Welt“ ja wieder in Ordnung! Dass die Entwicklung allein auf die Liturgiereform zurückzuführen sei, war übrigens nie meine Meinung. Dass aber diese www.dbk.de/…mme/kath-gott-08.pdf Entwicklung überhaupt nichts mit der Liturgiereform zu tun habe – das ist ganz unwahrscheinlich! :-@ Dafür sind die zeitlichen Koninzidenzen und die Stetigkeit der Abwärtsentwicklung ein deutliches Indiz.
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#40   Sefirot   22:32:28 | Montag, 28. Dezember 2009
Biene Maja hat sonst keine Ansprüche
außer langen Messen. Da geht sie auf Was soll’s, wenn die Messe wieder mal länger dauert. Notfalls kocht sie
neu auf, wenn der Monsignore immer nocht nicht erscheint… Sie ist und bleibt eine kluge Jungfrau. Mit immer genügend Öl in der Kanne…! :-)
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#39   FXaver   21:55:01 | Montag, 28. Dezember 2009
@ Domenico Tuttisanti
Dieses Hinterherhecheln der evangelischen Predigerkaste hinter den Losungen und modischen Erscheinungen des Zeitgeistes kann/will sich niemand mehr anhören – verständlich!
Anlässlich der Wahl der Frau Käßmann kommentierte ich in einem anderen Forum, dass mich der Versuch der ev. Kirche sich an den Zeitgeist anzupassen, an das Märchen vom Hasen und Igel erinnert.
Nur das andere Extrem, dass absolute Festhalten an Traditionen um ihrer selbst willen ist auch nicht richtig.
absolutus heißt losgelöst. Traditionen können aber nicht losgelöst sein, sie dienen einem höheren Zweck. Und tun sie dies nicht mehr, muss die Kirche sie aufgeben.
In diesem Sinne denke ich, dass die rkk mit JPII und BXVI auf dem richtigem Weg ist. Der Heilige Geist leitet die Kirche und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden.
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#38   Paulaner †   21:46:10 | Montag, 28. Dezember 2009
Als Jugendlicher habe ich auf Kurzwelle mit heute unvorstellbarer Selbstverständlichkeit Messen
aus allen Ländern der Welt gehört. Ich habe nebenbei englisch (oxbridge), französisch, italienisch und spanisch HÖREN gelernt aber der Verlauf der Messe war wie daheim im Dorf mit leichten Zungenschlägen. Und aus Afrika und Asien…
Sefirot: Eine Messe für alle Zeiten
Ich war damals im noch kommunistischen Ungarn und in Italien und es hat außer der Predigt keine Divergenzen gegeben. Die saublöden Selbstdarsteller-Fürbitten waren noch nicht üblich.
Ich habe nichts dagegen, daß es auch Messen in der Landessprache gibt aber ich bin irgendwann sauer geworden, daß der Pfarrer nicht einmal mehr zu Weihnachten und zu Ostern ein lateinisches Hochamt am Altar gelesen hat.
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#37   r.ruhrgebietler   21:30:33 | Montag, 28. Dezember 2009
Sefirot
möchten sie das Wesen eines gottgefälligen Klerikers kennenlernen? Ja? Dann lesen sie eine Biographie über den Hlg. Pfr. v. Ars!
SEELENHEIL STATT DAUERGEIL!
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#36   chico flojo   21:19:36 | Montag, 28. Dezember 2009
Passen Sie mal auf, Sefirot
Wenn Ihnen die Alte Messe nicht zusagt, ist das IHR Problem und es sei Ihnen unbenommen. Das ist jedoch noch lange kein Grund, über 2000 Jahre Kirche Ihre Dreckskübel auszukippen. Haben Sie das begriffen oder brauchen Sie dafür ein Wochenendseminar?!?
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#35   Biene Maja   21:18:06 | Montag, 28. Dezember 2009
an alle
für Gott ist mir keine Messe zu lang die tridentinische
Messe ist für mich die richtige Messe alles meinem Gott zu ehren … die Biene Maja die ist erbaulich für mich.
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#34   Sefirot   21:13:00 | Montag, 28. Dezember 2009
Schade um das gute schöne Papier, das
für den Schrott der alten Messbücher verschwendet würde… Wieviele Bäume müssten dafür ihr Leben lassen.
Die Altliturgisten sind perfide Umweltzerstörer. Sie würden alles opfern nur wegen ihrem unkommoden Kult…! :-!
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#33   chico flojo   21:04:09 | Montag, 28. Dezember 2009
@ HBR
Ich zitiere mal den User Walter von Stolzing:
Das Tridentinum hat den römische Ritus auf der Grundlage der „überarbeiteten und gereinigten“ Fassung des Missale curiae als den verbindlichen Ritus festgelegt (Riten, die vor 1570 länger als 200 Jahre im Gebrauch waren, durften weter bestehen). Sie können das alles nachlesen, fangen Sie mal mit Quo primum tempore an und beschäftigen Sie sich mit Liturgiegeschichte.
Natürlich hat es immer wieder Änderungen und Anpassungen gegeben, aber das organische Wachstum
des römischen Ritus geht bis in die Zeit Gregors des Großen, ja bis in apostolische Zeiten zurück.
Sie sind extrem unwissend – Ursache des Hasses auf die „Alte Messe“. Und Sie sind keine Ausnahme – über Ihnen ist ein anderer Kandidat.
Hallo Sefirot! :-)
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#32   Sefirot   20:59:13 | Montag, 28. Dezember 2009
Eine Messe für alle Zeiten
die muss ja waaahnsinnig lange dauern. Wird sie erst beginnen oder ist der Segen schon lange verrauscht… :-$
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#31   HBR   20:53:01 | Montag, 28. Dezember 2009
Aller Zeiten?
In der Petersbasilika in Rom darf man natürlich die Messe aller Zeiten lesen. Inzwischen sollten auch die entsprechenden Meßbücher vorrätig sein.
Naja, die 500 Jahe seit dem Start der tridentinischen Messe als Novus Ordo des Mittelalters bis 1970 sind lang. Aber sind das alle Zeiten? Ich glaube eher nicht
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#30   steph   20:49:31 | Montag, 28. Dezember 2009
@ Domenico Tuttisanti
Entschuldigung, dass ich erst jetzt antworte, aber eine Familie fordert auch ihre Zeit.
Ihre Interpretation in Ehren, aber glauben Sie nicht auch dass der „Knick“ nach 1965 auch auf die gesellschaftliche Entwicklung zurückzuführen ist und dass durch den gesamtgesellschaftlichen Aufbruch der gesellschaftliche Zwang evtl. abgelegt wurde, den Gottesdienst zu besuchen.
Wenn ich die Entwicklung des Gottesdienstbesuches in den beiden christlichen Großkirchen miteinander vergleiche (und nicht eine Replik gegen die evang. Schwestern und Brüder fahre, dass diese ja gar keine Liturgie haben) könnte dies wohl eher zutreffend sein. Somit ist m.E. die Entwicklung nicht auf die Liturgiereform zurückzuführen.
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#29   Stephanus   20:38:40 | Montag, 28. Dezember 2009
Lieber Vati Kan, wenn du keine altehrwürdigen Meßbücher mehr hast
dann „bete“ doch mal folgende Litanei:
ebay de. o^/
ebay at. o^/
ebay it. o^/
:(3
ebay ch. o^/
ebay uk. o^/
ebay pl. o^/
:(3
ebay fr. o^/
ebay be. o^/
ebay ie. o^/
:(3
und du wirst sehen, deine Regale werden sich füllen auch für kleines Geld. Den Peterspfennig, der auch von Jahr zu Jahr immer dünner wird, denn kannst du so erhalten.
Soll ich dir helfen? Mach ich gerne. Bin als kleiner Mann oft für kleines Geld mit frommem Sinn unterwegs.
Schreib der kreuz-net-Redaktion. Die wissen wo ich zu finden bin.
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#28   Walther von Stolzing   18:43:34 | Montag, 28. Dezember 2009
Domenico Tuttisanti: Ein Vergleichspunkt?
Dieses Hinterherhecheln der evangelischen Predigerkaste hinter den Losungen und modischen Erscheinungen des Zeitgeistes kann/will sich niemand mehr anhören – verständlich!
Ich denke die Krise bei den protestantischen Gemeinschaften und in der katholischen Kirche haben den selben Ursprung, denn das „Hinterherhecheln“ (wie Sie es treffend ausgedrückt haben) hinter dem Zeitgeist haben finden sich sowohl im Katholizismus wie auch den Protestanten.
In Gemeinschaften, in denen der Glaube und die Tradition gepflegt werden (FSSP, FSSPX, ICKH etc) ist die Zahl der Gläubigen nicht rückläufig.
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#27   Domenico Tuttisanti   18:34:41 | Montag, 28. Dezember 2009
juergen
Der Vergleich hinkt, weil es bei den Protestanten überhaupt keine Liturgie im eigentlichen Sinne gibt! Hier hat man es eher mit einer minimal-liturgisch umrahmten Vortragsveranstaltung zu tun. Bis heute wird das „Abendmahl“ als fakultatives Appendix an den Predigtgottesdienst behandelt.
Was bei den Katholiken die Liturgiereform war, stellt sich bei den Protestanten als Krise der Predigt dar. Wie noch predigen, wenn auf den ev.-theolog. Hochschulen und Predigerseminaren der harte Ereigniskern des Evangeliums zuvor als mythologischer Ballast fehlinterpretiert und in blosse Haltungen und reine Ethik übersetzt wurde?
Dieses Hinterherhecheln der evangelischen Predigerkaste hinter den Losungen und modischen Erscheinungen des Zeitgeistes kann/will sich niemand mehr anhören – verständlich!
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#26   juergen   18:18:27 | Montag, 28. Dezember 2009
Rückgang der Gottesdienstbesucher
Domenico Tuttisanti schrieb: Schauen wir nochmals auf die Grafik! Anderthalb Jahrzehnte hielt sich der Gottesdienstbesuch bei einem Anteil in der Nähe von 45 bis 50%! Der kontinuierliche Abstieg begann in der Zeit nach 1965. Zufällig koninzidiert das genau mit der Einführung der neuen Liturgie!
Gucken wir mal auf die Zahlen bei den ev. Christen, wenngleich es dort schwierig ist halbwegs verläßliche Zahlen zu bekommen.
1963: 15%
1969. 10%

1999: 7%
…und das alles ohne Liturgiereform.
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#25   Walther von Stolzing   17:28:30 | Montag, 28. Dezember 2009
@steph: Bitte bei der Wahrheit bleiben!
denn erst das Trid. Konz. hat das Grobraster für die Feier der hl. Eucharistie festgelegt und die letzten Änderungen sind im 20. Jahrhundert vorgenommen worden.
Das ist absolut falsch.
Das Tridentinum hat den römische Ritus auf der Grundlage der „überarbeiteten und gereinigten“ Fassung des Missale curiae als den verbindlichen Ritus festgelegt (Riten, die vor 1570 länger als 200 Jahre im Gebrauch waren, durften weter bestehen). Sie können das alles nachlesen, fangen Sie mal mit Quo primum tempore www.piusbruderschaft.de/…-papstes-pius-v-1570 an und beschäftigen Sie sich mit Liturgiegeschichte.
Natürlich hat es immer wieder Änderungen und Anpassungen gegeben, aber das organische Wachstum
des römischen Ritus geht bis in die Zeit Gregors des Großen, ja bis in apostolische Zeiten zurück.
Die Liturgiereform von 1969 setzte dem ein Ende. Wo vorher Tradition war, herrschte auf einmal Willkür, und falsche Aussagen wie die, welche Sie hier verbreiten dienen seit dem als Apologie der Willkür.
Bleiben Sie bitte bei der Wahrheit.
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#24   engelhardt †   17:10:29 | Montag, 28. Dezember 2009
Messe der Vaeter?
Als ob Jesus und Gefolge die Sprache der Besatzer und Christusmoerder gesprochen haetten.
Wenn schon, dann bitte auf aramaeisch!
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#23   Domenico Tuttisanti   16:32:53 | Montag, 28. Dezember 2009
Ja, chico,
die lateinische Messe steht für
„Anbetung statt Anbiederung www.gloria.tv/?media=40129“!
Und ganau dies spüren auch die Jugendlichen!
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#22   chico flojo   16:20:07 | Montag, 28. Dezember 2009
@Domenico Tuttisanti
Merkwürdig übrigens, dass der Altersdurchschnitt in den Messen des ausserordentl. Ritus niedriger ist als in denen des ordentlichen!
Ja. Und zwar überall, wo man hinkommt. Und zwar von 5 – 80 und darüber hinaus und darunter, steph!!
Das eigentliche Problem ist heute, daß der Mensch sich generell von Gott abwendet, die Kathechese nicht mehr als solche bezeichnet werden kann, Exerzitien ihren Namen nicht verdienen und zu esoterischen Tändeleien verkommen sind.
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#21   Domenico Tuttisanti   16:07:31 | Montag, 28. Dezember 2009
steph
Die Grafik in Ehren: Denken Sie denn, dass der Anteil der Gottesdienstteilnehmer heute höherer wäre, wenn der Alte Ritus beibehalten worden wäre?
Schauen wir nochmals auf die Grafik www.dbk.de/…mme/kath-gott-08.pdf! Anderthalb Jahrzehnte hielt sich der Gottesdienstbesuch bei einem Anteil in der Nähe von 45 bis 50%! Der kontinuierliche Abstieg begann in der Zeit nach 1965. Zufällig koninzidiert das genau mit der Einführung der neuen Liturgie! Auch wenn die Liturgiereform nicht der alleinige Grund dafür sein dürfte, so scheint es dennoch unwahrscheinlich, dass sie gar keinen Anteil an dieser Entwicklung hat.
Was ist für Sie beten? Außer ein „Wir wollen zurück zu festen und starren Riten“ kann ich bei Ihnen und Ihren Anmerkungen nichts herauslesen.
Beten ist gewissermassen die natürliche Haltung des Menschen vor Gott. In der Anbetung wird die Tatsache ausdrücklich, dass der Mensch Mensch ist und Gott wirklich Gott. Die Gebetstradition, die zwei Jahrtausende gut genug war für die Menschen, kann nicht urplötzlich vollkommen falsch sein, wie Sie offenbar insinuieren.
Die Gemeinde betet sich nicht selbst an, sondern Gott.
Siehe dazu –---> h i e r www.gloria.tv/?media=40735
Und das suchen die Menschen in der Kirche. (Auch die Jugend. Merkwürdig übrigens, dass der Altersdurchschnitt in den Messen des ausserordentl. Ritus niedriger ist als in denen des ordentlichen!) Wenn sie Gemeinschaft suchen, gehen Menschen in die Kneipe oder in die Disko! In der Kirche dürfen Menschen zwar Gemeinschaft erfahren, sie suchen aber in erster Linie GOTT
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#20   chico flojo   15:53:20 | Montag, 28. Dezember 2009
@steph
Genauso wenig wie ich Ihren Ansatz nicht nachvollziehen WILL, so wenig werden Sie meiner Glaubenshaltung folgen – wollen. Also hat es auch keinen Sinn, daß ich mich dementsprechend auslasse.
Aber wenn es Sie unbedingt interessiert – empfohlen sei das Buch „Das Leben Jesu“ von P.Prosper Baudot SJ oder auch „Erklärung des Hl.Messopfers“ des P.Martin von Cochem. Und vor allem – die Heilige Schrift.
Alle drei über die Sarto-Buchhandlung erhältlich.
Übrigens – wenn das so weiter geht, rede ich eines Tages auch noch von der VII-Sekte.
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#19   Paulaner †   15:47:17 | Montag, 28. Dezember 2009
das ist demagogisch, amateur-rhetorisch ;-))
steph: Anmerkungen
…auf den NOM zurück. Das ist heuchlerisch. Den Gegenbeweis brauchen Sie ja nicht anzutreten.
Und nochmals die Frage: Was ist Ihr persönlicher Beitrag und Ihre persönliche Bemühungen um die Weitergabe des katholischen Glaubens?
:-D schließ rück. was immer du meinst.
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#18   steph   15:37:18 | Montag, 28. Dezember 2009
Anmerkungen
@ DiesIrae
in den Augen einiger Schreiberlinge bin ich ja anscheinend ein Protagonist der hier so oft betitelten VII-Sekte. In diesem Sinne sage ich, um was es uns geht.
@ chico
Meine Nachfrage nach der Geisteshaltung wollen Sie anscheinend nicht beantworten. Dass Sie meinen ANsatz nicht nachvollziehen wollen, ist mir klar, deshalb kann er in Ihren Augen auch nicht gut sein. Ich habe es auch nicht nötig Pastoralreferenten zu blenden.
@ domenico
Ihre Verleumdungen können Sie sich sparen. Ich frage Sie nochmals: Was ist für Sie beten? Außer ein „Wir wollen zurück zu festen und starren Riten“ kann ich bei Ihnen und Ihren Anmerkungen nichts herauslesen.
Die Grafik in Ehren: Denken Sie denn, dass der Anteil der Gottesdienstteilnehmer heute höherer wäre, wenn der Alte Ritus beibehalten worden wäre? Das ist etwas, was Sie immer ausblenden. Sie führen den rückgang der Gottesdienstteilnehmer auf den NOM zurück. Das ist heuchlerisch. Den Gegenbeweis brauchen Sie ja nicht anzutreten.
Und nochmals die Frage: Was ist Ihr persönlicher Beitrag und Ihre persönliche Bemühungen um die Weitergabe des katholischen Glaubens?
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#17   Lorenz   15:34:17 | Montag, 28. Dezember 2009
An Steph
Warum rühmen Sie den massenhaften Kommunionsempfang? Unter Berufung auf ein einzelnes Herrenwort, dass ohne eine kirchliche Auslegung offen ist für eine Deutung als Aufforderung zur Mahlgemeinschaft oder das eben als Erlösungsopfer verstanden werden muss?
Die Interpretation als (Gedächtnis-)Mahl kann nur verfangen, wenn man den Sinn des Sakraments nicht durchdenkt. Sie führt zu einem Rückfall ins archaisch Religiöse, zu einem von unserem Herrn keinesfalls gewollten Atavismus also. Daher ist jede Betonung des Mahlcharakters gefährlich und dem Heil der Seelen abträglich.
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#16   DiesIrae   15:09:49 | Montag, 28. Dezember 2009
Lieber Steph,
Sie sprechen von Uns und Wir. Wer ist den Uns? – Sie werden doch keine Lagerbildung betreiben, das schadet nämlich der Communio.
Oremus pro invicem
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#15   Domenico Tuttisanti   15:07:55 | Montag, 28. Dezember 2009
steph
aber es geht nicht nur ums beten
Ich weiss: Ihnen geht’s im Gottesdienst um alles Mögliche – nur nicht um’s Beten! Genau das ist beim Alten Ritus anders! Deswegen wird dieser ja auch so gefürchtet!
Siehe: –---> h i e r www.gloria.tv/?media=43169
wobei für mich interessant ist, was für sie „gebet“ ist. ist es nur das nachsprechen von vor langer zeit definierten glaubenssätzen (z.b. im credo) oder schaffen sie es auch, diese uns tradierten gebete z.b. kindern und jugendlichen zu vermitteln?
Schaffen Sie es denn? Was Sie „vermitteln“ wollen, hat die Leute offenbar in die Flucht geschlagen!
Siehe –---> h i e r www.dbk.de/…mme/kath-gott-08.pdf !
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#14   chico flojo   14:48:56 | Montag, 28. Dezember 2009
Na gut –
Verständlich formuliertes Blendwerk – gut sieht anders aus.
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#13   Erlöse Mich †   14:45:43 | Montag, 28. Dezember 2009
chico
das ist gut und verständlich formuliert – lies es doch nochmal!
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#12   chico flojo   14:41:36 | Montag, 28. Dezember 2009
@steph
Sie reden unsagbar unverbindliches und nichtssagendes -Dozentenzeugs. Wenn ich so etwas schon sehe:
eine aus dem glauben weltgestaltende geisteshaltung.
Damit können Sie vielleicht Pastoralreferenten blenden…
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#11   steph   14:33:51 | Montag, 28. Dezember 2009
na dann
@ chico
um welche geisteshaltung geht es denn ihnen, um die rückwärtsgewandte, um eine weltfremde, oder um eine aus dem glauben weltgestaltende geisteshaltung.
@ domenico
aber es geht nicht nur ums beten, wobei für mich interessant ist, was für sie „gebet“ ist. ist es nur das nachsprechen von vor langer zeit definierten glaubenssätzen (z.b. im credo) oder schaffen sie es auch, diese uns tradierten gebete z.b. kindern und jugendlichen zu vermitteln?
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#10   Domenico Tuttisanti   13:47:03 | Montag, 28. Dezember 2009
steph – Ach, wie neu:
Kirche ist also eine „Gemeinschaft“ – und das alles erst seit dem II. Vatikanum !!! ??? !!! –--- o.O –--- Hmmm?
Und sind wir etwa weniger Gemeinschaft, wenn wir gemeinschaftlich zu Gott beten?
Antwort: siehe –--> h i e r www.gloria.tv/?media=43691 !
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#9   chico flojo   12:48:16 | Montag, 28. Dezember 2009
@steph
Erstens geht es nicht um eine Geistes-sondern Glaubenshaltung und zweitens um weitaus wichtigere Dinge als communio oder nicht-communio – z.B. daß die Muslime angeblich unsere Brüder und Schwestern seien, weil sie den gleichen Gott wie wir Katholiken anbeten. Das ist eindeutig falsch und eine häretische Aussage.
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#8   steph   12:26:44 | Montag, 28. Dezember 2009
@ Domenico Tuttisanti
um es klar zu sagen, ich fürchte mich nicht vor der Sprache Latein oder der lateinischen Messe, ich habe sie oft genug in der Form im osteuropäischen Raum oder mit internationalen Gruppen gefeiert. Es ist eine Lüge, dass uns vorgeworfen wird, wir hätten etwas gegen die Sprache „Latein“, wir haben etwas gegen die Geisteshaltung, die mit dem alten Ritus verbunden ist und hier hat es eine Weiterentwicklung gegeben. Sie leugnen letztendlich den theol. Ansatz, dass Kirche eine Gemeinschaft (Communio) von Glaubenden ist. Somit entfernen Sie sich vom letzten Konzil, das natürlich auch für Sie kein Konzil ist, oder?
Den Link zu gloria.tv hätten Sie sich sparen können.
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#7   Cantuariensis   12:17:14 | Montag, 28. Dezember 2009
Italienisch?
Einen Fehler darf ich korrigieren: laut italienischem Original in „messainlatino“ heißt es: „Costa (il missale) 25 Euro, perché non ve lo comprate a Via della Conciliazione?“. Dies ist zu übersetzen mit: „Es (das Missale) kostet 25 Euro, warum kauft Ihr es euch nicht in der Via della Conciliazione?“ Eine „Strafe“ von 25 Euro, weil man es nicht selbst mitgebracht habe, ist somit eine schlichte Falschübersetzung.
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#6   Domenico Tuttisanti   12:08:45 | Montag, 28. Dezember 2009
„Wer fürchtet sich vor der lateinischen Messe?“
–-- „Niemand“
–-- „Und wenn sie kommt?“
–---- „Dann …“ – siehe hier www.gloria.tv/?media=43797!
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#5   Alois Bischof   12:06:41 | Montag, 28. Dezember 2009
Der Neomodernismus hält den Vatikanstaat und seine Kirchen
fest im Griff.
Wäre ein serbisch-orthodoxer Schismatiker gekommen und das Hauptaltar gefordert für seine unerlaubte (aber trotzdem ehrwürdig gefeierte und vollgültige) Göttliche Liturgie, so hätte es keine Probleme gegeben.
In der Konzilskirche des Ökumenismus, des Neomodernismus und des Neo-Protestantismus geht alles, bloß nicht die ‘alte Messe’ und der überlieferte, wahre, römisch-katholische Glaube der Heiligen und Päpste aller Zeiten.
Wer wird es mal öffentlich sagen: die Konzilskirche ist eine neue Religion, mit neuem Mahlkult, mit neuer Ekklesiologie, mit einer Gemeinschaft mit allem Unheiligen dieser Welt, mit allen Götzenanbetern und Irrgläubigen unter den Christen und Nichtchristen dieser Welt. Eine „Kirche“ der Welt eben – ganz im Sinne des häretischen aggiornamento des Johannes XXIII.
Die letzten Worte Papst Pius XII. wurden zur Wahrheit: die Lage der Kirche ist so schlimm wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte. Bereits im Oktober 1958, kurz vor seinem Tode, hat Pius XII. diese Entwicklung vorhergesehen.
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#4   chico flojo   11:53:44 | Montag, 28. Dezember 2009
@steph
Und Sie und ich wissen genau, wozu diese Entwicklung zu Beginn des 20 Jahrhunderts geführt hat,
Und Sie wissen genau, daß es nicht stimmt – sonst müßten die Kirchen ja heute aus allen Nähten platzen. Was das Konzil von Trient bzw. Pius V. herausgab, war eine überarbeitete Form von etwas, was schon sehr, sehr lange in Gebrauch war. Und NOM eine Weiterentwicklung? DAS ist eine Lüge! Es ist ein Bruch mit allem, was den Glauben bis dahin verkörperte – und vor allem kein Messopfer mehr.
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#3   steph   11:38:22 | Montag, 28. Dezember 2009
@ chico
aber das ist ja die Unwahrheit, die ihrer Ansicht nach „Messe aller Zeiten“ hat sich aus der frühkirchlichen Feier des Herrenmahles entwickelt und dies in mindestens 1500 Jahren, denn erst das Trid. Konz. hat das Grobraster für die Feier der hl. Eucharistie festgelegt und die letzten Änderungen sind im 20. Jahrhundert vorgenommen worden. Und Sie und ich wissen genau, wozu diese Entwicklung zu Beginn des 20 Jahrhunderts geführt hat, dass nämlich kaum noch Christinnen und Christen an der hl. eucharistie teilgenommen haben. Wenn dies Ihrer Meinung nach die Intention Jesu bei der Einsetzung des Herrenmahles war, dann habe ich da meine Fragen.
Die Entwicklung hätte auch anders sein können, die derzeitige Form des NOM ist auch eine Weiterentwicklung, dies leugnen Sie. Und es gibt genug Menschen, die diese Form der Feier, den Menschen und dem Leben zugewandt und nicht abgewandt, als Stärkung für ihren Glauben erleben.
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#2   chico flojo   11:17:54 | Montag, 28. Dezember 2009
@steph
dass die frühen Christengemeinden nicht ihr wöchentliches Herrenmahl in dieser Form gefeiert haben.
Aber genau daraus hat sich sich eben dieser Ritus entwickelt – auch wenn es Ihnen nicht passt.
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#1   steph   11:14:10 | Montag, 28. Dezember 2009
Es ist eine Lüge
die Alte Messe in der 62er Fassung als Messe aller Zeiten zu bezeichnen. Dies ist unhistorisch, denn eins dürfte zumindest klar sein, dass die frühen Christengemeinden nicht ihr wöchentliches Herrenmahl in dieser Form gefeiert haben.
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