Ein bekannter deutsche Benediktiner hat in einem Interview neben zahlreichen Peinlichkeiten auch einige bedenkenswerte Dinge von sich gegeben: „Keuschheit ist Liebe ohne Gier – egal, ob Mönch oder Ehepartner“.
Pater Anselm Grün
(kreuz.net) Am 23. Dezember gab der altliberale Benediktiner, Pater Anselm Grün (64), der Theologin und
Journalistin Margita Feldrapp (33) von der deutschen Tageszeitung ‘Welt’ ein Interview.
Pater Grün ist
Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach im Bistum Würzburg.
Das Interview mit ihm wurde unter
den peinlichen Titel „Die erotischen Gefühle eines Benediktinermönchs“ gestellt.
Sie fand zum Glück
einen anderen
Mönche würden kaum öffentlich über Sexualität reden – erklärt der Vorspann und vergißt
zu sagen, daß das bei den meisten normalen Menschen nicht anders ist.
Das sei aber im Fall von Pater
Grün anderes: Er habe „nichts dagegen, über erotische Gefühle zu sprechen.“
Der Pater schöpft aus
dem vollen. Als junger Mönch habe er sich – aus der Distanz – in eine Ordensschwester verliebt.
„Mit
50 fühlte sich der Pater erneut zu einer Frau hingezogen“ – weiß Fräulein Feldrapp. Die Dame sei zehn
Jahre jünger gewesen und fand – glücklicherweise – schließlich einen anderen.
Von diesen Begegnungen
sei „die Sehnsucht nach dem Zusammensein mit einer Frau, die Erinnerung an Umarmungen“ geblieben – stöhnt
der Pater und verfällt der Lyrik von Heimatromanen: „Sich zu verlieben ist etwas Wunderschönes.“
Doch
der Pater reißt sich zusammen: „Natürlich kann ich als Mönch nicht heimlich irgendwo eine Liebschaft
leben“ – erklärt er tapfer und sieht, daß das bei verheirateten Paaren auch nicht anders ist.
Fräulein
Feldrapp widerspricht. Das Paarleben sei doch angeblich „etwas anderes“ als das „Leben in Keuschheit“.
Pater Grün klärt sie auf: „Keuschheit ist Liebe ohne Gier – egal, ob Mönch oder Ehepartner“.
Wenn
er sich in einen Menschen verliebe – so der Mönch – „entdecke ich an ihm oder ihr Eigenschaften, die
ich auch habe, aber nicht auslebe.“
„Wenn ich verliebt bin, bringt mich das näher an die Quelle der
Liebe.“
Realistischer Blick
Die Quelle der Liebe findet der Benediktiner, „wenn ich die Hände vor meiner
Brust kreuze, meditiere.“
Das helfe ihm, zur Ruhe zu kommen: „So komme ich an den Grund der Seele. Und
da sind nicht nur Leere und Angst, sondern auch eine Qualität von Barmherzigkeit, eine starke emotionale
Kraft, wahre Liebe, Gottes Liebe.“
Menschliche Zuneigung sei die „Erfahrung von Verzauberung und Verletzung,
von Erfüllung und Enttäuschung.“
Man träume von der großen Liebe: „Doch die Sehnsucht bleibt immer
größer als die Erfüllung.“
Doch das Fräulein will vom Sex nicht ablassen: „Weise Worte. Sie klingen
aber auch ein wenig nach dem Versuch, sich den Verzicht schönzureden.“
Der Pater ist schlagfertig: „Finden
Sie?“
Er wundere sich über das Verständnis von Liebe vieler Menschen: „Sie erwarten absolute Liebe,
Halt, Geborgenheit, und dann sind sie unglücklich, weil kein Mann, keine Frau so viel geben kann.“
Fräulein
Feldrapp ist enttäuscht: „Sie haben ein ziemlich pessimistisches Bild von Liebe“ – sieht sie ihre Illusionen
davonschwimmen.
Der Pater antwortet: „Realistisch, würde ich sagen.“
Er spreche mit sehr vielen Paaren:
„Wir Ehelosen müssen betrauern, daß wir keinen Partner haben. Verheiratete müssen betrauern, daß sie
diesen einen Partner samt all seiner Schwächen haben.“
Enttäuschung ist für Pater Grün kein Jammern,
„sondern ein Akzeptieren, daß man selber und der Partner begrenzt sind.“
Die Dame in Schwarz
Jetzt
fällt dem Fräulein kontextfrei die unvermeidliche Frage nach dem Zölibat ein. Der verliebte Pater Grün
ist erwartungsgemäß dagegen.
Anschließend denkt er an das Alter: „Alt werden bedeutet, milder zu werden,
die Früchte des Lebens zu genießen“ – meint er kleinbürgerlich.
Männer würden im Alter leichter
erstarren als Frauen: „Die meisten identifizieren sich so mit ihrer Arbeit, daß sie nicht mehr klarkommen,
wenn sie in Rente gehen.“
Zum Thema Depressionen zitiert der Benediktiner den Züricher Psychologen Carl
Gustav Jung († 1961): „Die Depression ist eine schwarz gekleidete Dame. Wenn sie an der Tür klopft, dann
laß sie eintreten. Sie hat dir Wichtiges zu sagen.“
Eine Botschaft der Depression sieht der Pater in
der Wahrheit, daß Traurigkeit zum Menschen gehört: „Ein Problem unserer Zeit ist, daß wir Trauer und
Angst pathologisieren.“
Im Mittelalter habe man die Melancholie als wichtige Quelle der Kreativität
gesehen.
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158 Lesermeinungen
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#159 _zeitgeist 04:02:39 | Mittwoch, 6. Januar 2010
Sigis Freak-Show Gott sei Dank wird heute viel besser aufgeklärt. Aber da muss noch so einiges erweitert
werden in den Schulen. Dann klappt auch die Verhütung besser und es gibt weniger Abbrüche. Du hast mein
Mitleid
#158 siggi666 † 05:27:02 | Dienstag, 5. Januar 2010
Zölibatäre Priester schwafeln von Liebe und Sex… „Wir Ehelosen müssen betrauern, daß wir keinen
Partner haben. Verheiratete müssen betrauern, daß sie diesen einen Partner samt all seiner Schwächen
haben.“ –--- Der hat ja überhaupt keine Ahnung. Wen ich von dem aufgeklärt worden wäre, würde ich
heute noch glauben, die Kinder kommen aus dem Bauchnabel. Im ernst, als Kind hab ich das mal gedacht.
Gott sei Dank wird heute viel besser aufgeklärt. Aber da muss noch so einiges erweitert werden in den
Schulen. Dann klappt auch die Verhütung besser und es gibt weniger Abbrüche.
fides et ratio: P. Anselm Grün OSB Was verstehen Sie eigentlich unter Esoterik? P. Anselm steht als Zellerar
seiner Abtei mit beiden Füßen auf festem Boden. Woher wollen Sie wissen, was der hl. Benedikt mit den
Büchern P. Anselm machen würde? Über seine Bücher gibt es weit sachkundigere Beurteilungen, als die
Ihrige, und die sind eindeutig positiv.
Wahre Worte des Benediktiners… …die Sophia („Weisheit Gottes“, chakhema) kennt man im AT auch als
sakralisierte Sexualität (Oden Salomos, griechische Weisheitsliteratur). Und es gibt immer noch das berühmte
Lied zur berühmten „Lady in Black“. de.wikipedia.org/wiki/Lady_in_Black She came to me one morning, one
lonely Sunday morning, her long hair flowing in the mid-winter wind. I know not how she found me, for
in darkness I was walking, and destruction lay around me from a fight I could not win. Refrain: ahhhhhahhhhhhhhahhhhhhahahhhhhahhhahhhhhhh
She asked me name my foe then. I said the need within some men to fight and kill their brothers without
thought of love or god. And I begged her give me horses to trample down my enemy, so eager was my passion
to devour this waste of life. Refrain:ahhh… But she would not think of battle that reduces men to animals,
so easy to begin and yet impossible to end. For she the mother of all men had counciled me so wisely that
I feared to walk alone again and asked if she would stay. Refrain:ahhh… „Oh lady lend your hand,“ I
cried, „Oh let me rest here at your side.“ „Have faith and trust in me,“ she said and filled my heart
with life. There is no strength in numbers. I’ve no such misconceptions. But when you need me be assured
I won’t be far away. Refrain: ahhhhhh… Thus having spoke she turned away and though I found no words
to say I stood and watched until I saw her black cloak disappear. My labor is no easier, but now I know
I’m not alo…
Auf den esoterischen Blödsinn dieses geschäftstüchtigen Benediktiners kann man getrost verzichten.
Der Hl. Benedikt – könnte ich mir vorstellen – würde wahrscheinlich bei den Bücherständen, die in
Klosterbuchläden die Werke von A. Grün vertreiben ähnlich reagieren wie Christus bei den Händlern
im Tempel.
Diskussionen über Empfindungen sind schwierig, weil man nie weiß, ob die Wörter das Gleiche bezeichnen.
Man kennt ja das Beispiel, wenn einer Rot wie Blau sieht und Blau wie Rot, wird er niemals erfahren, dass
er die Farben anders ‘sieht’. Aber ich wage mal die kühne Annahme, dass jeder Mensch mit normaler Kindheit,
das Inzesttabu internalisiert hat, und daher intuitiv zwischen Lieben und Begehren zu unterscheiden vermag.
Nur ist es einfach nicht politisch korrekt und unfein, erotische/sexuelle Neigungen einfach zu den biologischen
Bedürfnissen zu zählen, wie das Verlangen nach Schlaf. Und es gehört nunmal zu ihrer Natur, dass sie
manchmal bei den unpassensten Gelegenheiten auftreten. Ich kann auch nicht immer schlafen, wenn ich mich
ins Bett gelegt habe. Andererseits kann ich in manchen Besprechungen kaum mehr die Augendeckel heben.
Dass es sich bei vielen Neigungen einfach um Biologie handelt, entbindet mich nicht von der Verantwortung,
sie auch der Situation gemäß zu beherrschen und gegen sie anzukämpfen. Mancher Wachsoldat wurde schon
deshalb hingerichtet, weil er eingeschlafen war. Aber Neigungen vorzuwerfen, dass sie ungeordnet sind
(siehe Eigerhar) und deshalb Sünde, ist einfach falsch.
#153 eigerhar † 08:56:54 | Freitag, 1. Januar 2010
Die Wendung ist richtig! „Keuschheit ist erotische Zuneigung, ohne Gier.“ Das ist eine völlig richtige
Beschreibung. Sündhaft ist nur die ungeordnete erotische Zuneiung. (Allerdings steht hier das Wort Gier
für eine Vielzahl anderer Unordnungen.) Es ist aber eine Unordnung, wenn sich die erotische Zuneigung
eines Mönchs fest auf eine bestimmte Person richtet, wie er es zugibt. Ein Inbegriff von Keuschheit ist
dieser Mönch nicht. Aber allgemein ist erotische Zuneigung eine Kraft und keine Sünde. Allerdings ist
die Gefahr zur Sünde so gross, dass man auch auf die Kraft verzichten sollte. Die Verteufelung der Sexualität
ist typisch lutheranisch. Ich würde so sagen: „Keuschheit ist erotische Zuneigung geordnet von der übernatürlichen
Gottesliebe.“
Glückwunsch, Paulaner Ihr vorlauter, unkontrollierter Freund, hat mal wieder an Ihrer Stelle geantwortet,
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
#145 Klosterschüler 14:46:11 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Keuschheit/Sex/Liebe Es ist fatal, Liebe und Sex, bzw.Keuscheit in einen Zusammenhang zu bringen: 1) Ich
kenne eine Frau mit nymphomanischem Verhalten sehr gut. Ihr Problem ist, dass sie die Sexualität der
Männer mit Liebe verwechselt. Mitursache dafür ist, dass sie eine katastrophale Kindheit hatte. (unterschobenes
Kind, schwere sensorische Einschränkung, dabei nicht stumpf, sondern intelligent). Und übrigens: Im
Bett ist die nicht der Kracher. 2) Wahrscheinlich spielte in der Beziehung Hitler/Eva Braun Sexualität
keine Rolle. Trotzdem ging sie mit ihm in den Tod. Was die biologische Zuneigung bis zum Sex angeht: Männer
haben sie, Frauen eher nicht. Wenn die Sex wollen, greifen sie lieber zum Vibrator.
#144 Mary Cruz 13:05:51 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
siggi666: Die bedingungslose Liebe Gottes gibt es nur im Himmel. Gott wartet darauf, dass wir Ihm freiwillig
auf Seine Liebe antworten; d. h. er wartet auf unsere bedingungslose Liebe zu Ihm, die Er nicht erzwingen
kann aufgrund unseres freien Willens. Damit meine ich, dass Gott uns in Jesus Christus seine bedingungslose
Liebe in der Welt schon bewiesen hat. Er hat sie uns vorgelebt, indem er den Willen seines Vaters bis
zum Tod erfüllt hat. Wir sollen ihm nachfolgen, also auch den Willen des himmlischen Vaters (die zehn
Gebote) erfüllen. Wenn wir das tun, lieben wir auch bedingungslos. Die Umsetzung ist natürlich nicht
einfach, aber es ist der Weg zum Himmel. Es gibt viele Beweise, dass Menschen wie Jesus zu bedingungsloser
Liebe fähig waren und sind. Aber die Umsetzung ist ein Kreuzweg, weil es Selbstverleugnung erfordert
und die Opferung des bequemen Lebens.
#143 Livio 12:44:51 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Der Doppelgänger Eigentlich ließe sich die Weltbevölkerung ganz einfach in einer Hierarchie strukturieren.
Und das entspräche dem Völkerrecht: Die Menschen sind alle gleich viel wert, die Völker jedoch von
ihrer Mentalität verschieden. Unterschiedliche Kulturhöhen bezeugen dies. Männer und Frauen sind gleich
viel wert, jedoch von ihrer Art verschieden. Da entsteht die Liebe zwischen den Geschlechtern. Die Quelle
dieser Liebe ist die Verschiedenheit. Denn wer wollte – ehrlich – mit jemandem zusammen sein, der genauso
ist wie man selber? Streit ohne Ende wäre die Folge. Und natürlich kann man die Menschen auf eine –
gesonderte – Weise lieben. Muß man aber nicht, zumindest nicht alle.
#141 Paulaner † 10:19:11 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Gottseidank seid ihr Frauen nicht alle gleich siggi666: paulaner, ich würde für meine Kinder auch mein
Leben geben. Aber prostituieren… hhhmmm, ich weiß nicht… und ich erlaube mir in kreuznet zu plakatieren. Ein friedliches Jahr 2010!
#140 siggi666 † 10:16:11 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
paulaner, ich würde für meine Kinder auch mein Leben geben. Aber prostituieren… hhhmmm, ich weiß
nicht… Guten Rutsch auch für Sie :(3 Aber es stimmt, ich denke auch, dass einsame Priester davon keine
Ahnung haben.
#137 Paulaner † 09:52:13 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Es liegt an der Unterstellung der bösen Absicht. Daß der Pfaffentyp unterstellt, es ginge den Menschen
nur um Sex und um Spaß, das führt dazu, daß er unfähig ist, die Gläubigen zu beurteilen und seelsorglich
zu behandeln und zu beraten. Männer meinen, daß Frauen nur auf Geld aus wären. Das ist falsch, sie
wollen die Kinder abgesichert haben. Der weibliche Instinkt zur Absicherung der Kinder dürfte der stärkste
der Welt sein. Dafür tun die Frauen ALLES, sie prostituieren sich dafür, sie legen sich flach, dafür
treiben sie ungeborene Kinder ab, sie schmeicheln, sie treiben einen Mann in den Ruin um einen andern
zu angeln. Für die Kinder, ihre Kinder. Pfaffen haben davon keine Ahnung, überhaupt keine. Männer erst,
wenn es zu spät ist. Männer sind instinktiv auf die Erhaltung ihrer Gene programmiert. Die Verhaltensweisen
sind unterschiedlich, gießkannenartig primitiv oder besitzstandsergreifend eifersüchtig, das Haus als
Burg betrachtend. Der Sex ist eine Waffe, das Geld die andere. Auch das verstehen die Pfaffen nicht, halten
das für Spaß.
#134 siggi666 † 09:33:40 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
mary, Die bedingungslose Liebe Gottes gibt es nur im Himmel. Gott wartet darauf, dass wir Ihm freiwillig
auf Seine Liebe antworten; d. h. er wartet auf unsere bedingungslose Liebe zu Ihm, die Er nicht erzwingen
kann aufgrund unseres freien Willens. –----- Ja, ich denke das auch so- bedingungslose Liebe gibt es nur
im Himmel bzw. ist göttlicher Natur. Unsere menschliche Liebe ist angefüllt mit unzähligen Bedingungen.
Ich wünsche Ihnen und allen anderen einen guten Rutsch ins Neue Jahr (sogar dem Goldengel). Dem Goldengel
wünsche ich eine liebevolle Begegnung mit einer Frau, die ihn ein wenig sanftmütiger uns gegenüber
werden lässt.
#133 Materimmaculata 01:20:43 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Recherche Paulaner wurde hier dargestellt als blindes Huhn, das zufällig auch einmal ein Korn findet.
Abwertendes Verhalten ist degoutant. Wir alle werden wohl kaum von einem Menschen behütet. Dass es aber
bei der Liebe zu Kindern so ist, wird wohl keiner bestreiten. Dass es Gottes Liebe gibt, dafür gibt es
ja einen einschlägigen Bestreiter.
P. Anselm Grün OSB Seine Bücher sind auch aus meiner Sicht äußerst lesenswert. Im Übrigen kennt er
sich in Öffentlichkeitsarbeit nicht besonders gut aus, wie dieses Inerview und sein Aufreten in einer
Fernsehveranstaltung (Maischberger oder Kolleg(inn)en) beweist, nicht besondrs gut aus. Im Fernsehen war
sein Aufreten mehr, als dünn. Allerdings ist Öffentlichkeitsabeit keine monastische Aufgabe, so daß
sich die Frage ergibt, ob ein Mönch dort nicht völlig fehl am Platz ist. Die zitierten Äußerungen
sind sachlich nicht zu beanstanden, sondern völlig in Ordnung, jedoch scheint die Wirkung in der Öffentlichkeit
recht fragwürdig.
#131 gelobtseijesus 23:57:30 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Es wird erzählt von den zwei Mönchen, die unterwegs eine wunderschöne Frau trafen, die sich nicht auf
die andere Seite des Flusses zu waten wagte. So nahm sie der eine in seine Arme und trug sie ans andere
Ufer. Dort stellte er sie ab und die beiden Mönche wanderten weiter. Nach längerem Schweigen machte
der andere Mönch dem Helfer Vorwürfe, da sie doch gelobt hätten, niemals eine Frau zu berühren. Darauf
dieser: „Ich habe die Frau bis ans das andere Ufer getragen und dort zu Boden gestellt, du trägst sie
noch immer mit dir herum.“ So ist das mit den +netten. Der eloquente Redakteur könnte sich beim hochgeschätzten
Pater Anselm Grün :(3 auf die Couch legen, da gäb’s genug Arbeit. Ein guter Buch-Tipp: „Mein Weg in
die Weite: Zum Grund des eigenen Lebens finden.“ Anselm Grün, Herder, 2006. Ein klerikales Trostbuch,
damit die Bäume nicht in den Himmel wachsen, bevor sie auf der Erde wurzeln.
@ executor Zum Kuckuck, sagt Ihnen die Bez. „Eulen nach Athen tragen“ etwas? Hegel prägte den gedanklichen
Aufsatz „Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und
mit Grau in Grau läßt sie sich nicht mehr verjüngen, sondern nur noch erkennen; die Eule der Minerva
beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.“
#126 chico flojo 22:25:57 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Die meisten identifizieren sich so mit ihrer Arbeit, daß sie nicht mehr klarkommen, wenn sie in Ren…
e gehen Ja – das ist dem Herrn Lohse auch passiert.
#125 Paulaner † 22:19:01 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
ageh, bei der berüchtigten Lese- und Quotingkultur hier ist oft nicht erkennbar, was ein Zitat ist executor:
DJM zum Lieblingsfeind, gell Von Ihnen haben wir tatsächlich schon schwüle Sachen gelesen!!!!
#123 Paulaner † 22:03:55 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Dorn im Auge“ meine ich nicht, nur so fremd, daß es Angst bereitet. Mit allen Folgen. undogmatisch:
wie einfühlsam dass das den hasserüllten piussen und sonstigen extremisten ein dorn im auge ist, ist
allen aufgeklärten menschen klar…und bedarf keines weiteren kommentars…danke anselm grün !
#121 chico flojo 21:53:50 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@undogmatisch führt uns anselm grün auf den pfad der erotik, der liebe, der zärtlichkeit… Also, den
Satz mal ganz für sich alleine. Keiner weiß, wer Anselm Grün ist – nur mal angenommen. Da Sie das „Pater“
ja weggelassen haben, kann auch niemand auf den Gedanken kommen, daß man es da mit einem zu tun hätte.
Dann liest sich das wie die Einleitung zur Rezension über einen überaus schwülen Roman – aus dem Bastei-Verlag
oder Heyne – oder Weltbild. Da braucht man kein ‘pius’ zu sein, um sich nachdenklich am Kopf zu kratzen.
Nur, daß Sie leider gar nicht so falsch liegen. Sind das etwa die Aufgaben eines Priesters?
#120 undogmatisch 21:42:07 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
wie einfühlsam führt uns anselm grün auf den pfad der erotik, der liebe, der zärtlichkeit…dass das
den hasserüllten piussen und sonstigen extremisten ein dorn im auge ist, ist allen aufgeklärten menschen
klar…und bedarf keines weiteren kommentars…danke anselm grün !
zu sich selber ehrlich sein Bitte um Verzeihung, habe mich heute mit meinen accounts etwas verzettelt.
Aber ich bin dieselbe Mary. Eine ehrlicher Selbstbeschiss. Wo gibt es denn sowas? Natürlich auf kreuz.net
hohoho
@ siggi666: Die bedingungslose Liebe Gottes gibt es nur im Himmel. Gott wartet darauf, dass wir Ihm freiwillig
auf Seine Liebe antworten; d. h. er wartet auf unsere bedingungslose Liebe zu Ihm, die Er nicht erzwingen
kann aufgrund unseres freien Willens. Bitte um Verzeihung, habe mich heute mit meinen accounts etwas verzettelt.
Aber ich bin dieselbe Mary. :(3
#114 chico flojo 20:58:37 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Erlöse mich Der letzte Satz klingt gar nicht so schlecht. Aber mit Höllentrip meine ich auch ganz konkret
einen – der Gang in eine Kirche war in diesem Augenblick meine Rettung. Und es mußte eine Kirche sein,
das wußte ich – daß sie auch noch katholisch war – nachdem ich eine gefunden hatte – wurde mir erst
später klar. Sie wissen aber, was ein Höllentrip ist – das sagt man so in gewissen Kreisen, wenn so
richtig übelst die Post abgeht – das kann bis in die Landesklinik enden. Nä, die hab’ ich jetzt auf
keinen Fall nötig – für die Mitlesenden. Ich habe Leute abstürzen gesehen – über einen Zeitraum von
mehreren Monaten. Und es wurde mir erst nach Jahren bewußt, was da ablief. Ich kenne auch die ganz normal
Spaß-und Lustlinie – fast wie durchschnittlich bürgerlich. Nur, daß die entsprechenden Lokalitäten
anders beschaffen waren. Statt Wildecker Herzbuben halt Soukous und M’balax. Aber das Ergebnis war gleich –
eine gähnende Leere…
#113 Romulus 20:55:32 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Vielschreiber Anselm Den Erzählungen Anselms sollte man im positiven wie im negativen nicht allzuviel
Gewicht beimessen. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass er seine Ausführungen selbst nicht ganz so ernst
nimmt. Er sagt das, was die Leute / Medien / Wirtschaftsmanager hören wollen und kassiert kräftig für
sein Kloster, dessen Cellerar er ist. Typisch altliberal eben… Mit dem Geld wird aber sehr viel Gutes
getan, das muss auch gesagt werden!
#112 Mary Cruz 20:51:39 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@ siggi666: Die bedingungslose Liebe Gottes gibt es nur im Himmel. Gott wartet darauf, dass wir Ihm freiwillig
auf Seine Liebe antworten; d. h. er wartet auf unsere bedingungslose Liebe zu Ihm, die Er nicht erzwingen
kann aufgrund unseres freien Willens.
#111 Paulaner † 20:48:54 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Ein wenig komisch ist die Scheuklappenblamage hier schon Was ist denn die Liebe der Kinder zu den Eltern –
ohne Gier. Und umgekehrt. Die 6.Gebot-Fixierung der Kleriker (und Zubehör) ist einfach dämlich. Liebe
ist in ERSTER LINIE Behüten. Damit ist auch die Liebe Gottes erklärt, das, was einen Mann von der Dienstreise
heim treibt (simplifiziert), die Mutterliebe, die Vaterlandsliebe und noch eine ganze Menge mehr.
#110 Erlöse Mich † 20:34:18 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
chico wenn du mir schon ein Beispiel (für was auch immer) nennst, solltest du es nicht so schwammig schreiben.
Dann kann ich dich auch verstehen. Im Moment interpretiere ich das (leider) so: Ich bin hingegen froh
und dankbar, daß ich das alles hinter mir lassen durfte – dank Gottes Gnade, die er mir sogar auf einem
üblen Horrortrip nicht entzogen hat. Du bist gestorben, warst anfangs in der Hölle und Gott hat dich
befreit.
#109 siggi666 † 20:29:06 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
mary, ich lese gerne Ihre Zeilen. :(3 Hoffentlich sind Sie mir nicht böse, wenn ich diese etwas auseinanderpflücke.
Mir geht es nur ums Verstehen dabei. Die Gnade Gottes benötigt aber unsere Mitwirkung, weil wir einen
freien Willen haben. Das ist ja die Bedingung: wenn ich Gott / Jesus nicht annehme, dann empfange ich
auch nicht seine Liebe und komme nicht in den Himmel. Somit ist die Liebe Gottes nach diesem Verständnis
nicht mehr bedingungslos. Verstehen Sie mich?
„Keuschheit ist Liebe ohne Gier – egal, ob Mönch oder Ehepartner“. Liebe, ohne Verlangen? Und wenn verlangen,
dann bitten. Hm… Im Mittelalter habe man die Melancholie als wichtige Quelle der Kreativität gesehen.
Nicht bloß im Mittelalter. Daran hatten auch schon Aristoteles seine Freude der Selbstergötzung.
#107 chico flojo 20:25:11 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Erlöse mich Also, ich schaue Ihnen nicht dabei neidisch zu. Ich bin hingegen froh und dankbar, daß
ich das alles hinter mir lassen durfte – dank Gottes Gnade, die er mir sogar auf einem üblen Horrortrip
nicht entzogen hat. Das ist nur ein Beispiel – ich möchte Ihnen damit nichts unterstellen.
#106 Erlöse Mich † 20:20:26 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Paradies? das Paradies ist auf Erden im Jetzt und Hier. Wer es erkennen, kann möge es genießen. Wer
manisch depressiv ist, wird nur die negativen Seiten sehen – das kann man medikamentös behandeln lassen.
Ein danach gibt es nicht. Dumm ist der, der hier alles aufgibt und nur davon träumt. Ich genieße das
Leben, und ihr schaut mir neidisch dabei zu. Euer erhobener Zeigefinger bestätigt das immer wieder aufs
neue. :)3
#105 siggi666 † 20:17:09 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Katechismus 2337 Keuschheit bedeutet die geglückte Integration der Geschlechtlichkeit in die Person und
folglich die innere Einheit des Menschen in seinem leiblichen und geistigen Sein. Die Geschlechtlichkeit,
in der sich zeigt, daß der Mensch auch der körperlichen und biologischen Welt angehört, wird persönlich
und wahrhaft menschlich, wenn sie in die Beziehung von Person zu Person, in die vollständige und zeitlich
unbegrenzte wechselseitige Hingabe von Mann und Frau eingegliedert ist. Die Tugend der Keuschheit wahrt
somit zugleich die Unversehrtheit der Person und die Ganzheit der Hingabe. –---- Demnach ist die Sexualität
innerhalb der Ehe (Mann, Frau) nichts Schlechtes.
#104 Sohn der Witwe 20:16:19 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Die erotischen Gefühle eines Benediktinermönchs“ Gehen zurück auf die Genesis, dort heißt es nach
einer indischen Legende: www.isenet.de/…edichte/erschaff.htm
@sigi666: Somit wäre dann die Liebe Gottes (Jesu) nich mehr bedingungslos und allzu menschlich. Seine
Liebe ist doch bedingungslos, weil Er sich geopfert hat, um für uns den Himmel wieder zu öffnen. Vorher
war der Himmel für uns verschlossen. Die Erlösung besteht darin, dass wir wieder zurück ins Paradies
gelangen. Die Gnade Gottes benötigt aber unsere Mitwirkung, weil wir einen freien Willen haben. Vielleicht
ist der freie Wille durch den Baum der Erkenntnis entstanden. Es ist eine Vermutung; genau weiß ich es
nicht. Aber durch die Erkenntnis von Gut und Böse kann sich unser Geist in jede Richtung bewegen, entweder
zum Guten oder zum Bösen. Jesus will, dass wir uns für das Gute entscheiden, und hat uns den Weg gezeigt.
#102 Regina 1961 20:05:36 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@monti Habe erst jetzt Ihren Beitrag gelesen. Nein, ich finde Aktiengewinne fürs Kloster einzukassieren
nicht unbedingt unwürdig. Auch verliert nicht immer ein anderer, wenn Aktien wertvoller werden. Aber
diese Diskussion möchte ich hier nicht vertiefen. Denn mit Aktien kenne ich mich nicht soooo gut aus.
Ich denke, es kommt auf die jeweilige Aktie an. Regina
@ Regina 1961: Adam und Eva sollten jedenfalls nicht vom Baum der Erkenntnis (von Gut und Böse) essen.
Weil sie aber auf die Schlange gehört haben und Gott ungehorsam wurden, hat Gott sie aus dem Paradies
vertrieben und sie wurden sterblich. Das Paradies muss demnach eine höhere Dimension sein, wobei die
irdische Dimension die niedrigste ist. Sie haben die Wahl: Entweder zurück ins Paradies und Unsterblichkeit
oder das kurze irdische Leben. Goldengel ist der Wahrheit doch näher als Sie; nur die Stelle in der Bibel
mit der Fortpflanzung irritiert mich schon etwas.
#100 Sohn der Witwe 20:03:57 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Sich zu verlieben ist etwas Wunderschönes.“ . Im Artikel wird Pater Anselm Grün zitiert: „Der Pater
antwortet: „Realistisch, würde ich sagen.“ Er spreche mit sehr vielen Paaren: „Wir Ehelosen müssen betrauern,
daß wir keinen Partner haben. Verheiratete müssen betrauern, daß sie diesen einen Partner samt all
seiner Schwächen haben.“ Meine Empfehlung wäre um diesem Übel abzuhelfen: Laßt uns gemeinsam zum Islam
konvertieren. Die Geistlichen sind nicht auf Unzucht angewiesen und die Verheirateten müssen sich nicht
nur mit einer Frau vergnügen! :(3 :(3 :(3 :(3
#98 Fridericius † 19:59:24 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Essen ist auch was Wunderschönes! Ich habe nämlich grad die Zutaten für mein Mitbringsel für die morgige
Silvester-Party gekauft: Enten- und Gänsebrust, Pflaumen, Mangos, Birnen, Orangen, Zitrone, Rotwein,
Portwein, Weinbrand, … Letztlich gibt es Gänse- und Entenbrust-Cannapees, entweder mit karamellisierter
Pflaume oder Mago oder mit Rotweinbirne oder Weinbrand-Orange. Hach, ich habe mich verliebt – ins Essen
morgen! (Und jaja, ich weiss: Völlerei ist auch eine Sünde… )
#97 Regina 1961 19:56:26 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@message from mary Nun, meine Liebe, Sie scheinen sich ja im Buch Genesis gut auszukennen. Gott schuf
den Menschen als Mann und Frau. Sagte er da auch nicht irgendwo „Wachset und mehret euch“? Wie soll dies
denn bitte geschehen, wenn Menschen nicht miteinander schlafen dürfen, wenn Sex doch soooo schlecht ist
und die Seelen dem Teufel zuführt…(Goldengelein läßt grüßen…) Regina
#95 siggi666 † 19:54:10 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
mary, Jesus hat durchaus Bedingungen an das ewige Leben geknüpft: 1. Geistige Wiedergeburt 2. den Willen
Gottes erfüllen (10 Gebote) 3. Ihm nachfolgen („Wohin Ich gehe – dahin wisst ihr den Weg!“) Somit wäre
dann die Liebe Gottes (Jesu) nich mehr bedingungslos und allzu menschlich.
ist zwar schon etwas her trotzdem:@Regina61 Was spricht dagegen, daß er mit Aktien spekuliert? Ist für
einen Mönch zwar ungewöhnlich, aber „irgendwie“ muß er ja auch das Überleben der benediktinischen
Gemeinschft mitgestalten. Regina Also bitte: Sie vergessen, dass man bei Aktienspekulationen immer nur
dann gewinnen kann, wenn vorher jemand verloren hat. Unter einer christlichen Wirtschaftsweise stelle
ich mir was anderes vor. z.B. das Überleben der ordensgemeinschaft durch anständige Arbeit zu sichern.
Catholic: Sie sehen mehr in mir, als ich je gedacht hätte. Irgendwie schmeichelhaft. Ob es die Reinkarnation
noch gibt, weiß ich ehrlich gesagt nicht; aber haben Jesus und die Jünger nicht von ihr gesprochen?
Auf die Frage, für wen die Leute Jesus halten, antworteten die Jünger, dass die einen ihn für Elias
halten und Andere für den Propheten Jeremias. Die Inkarnation Gottes in Jesus Christus ist auf jeden
Fall wahr. Der Friede und die Gnade Gottes sei auch mit Ihnen und allen Anderen. :(3
#91 catholic 19:43:55 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
LIeber Chico, wir haben DIE GROSSE STILLE gemeinsam Deshalb: Weniger T V = Totale Verblödung und weniger
Kreuz-weh. Wohltuend, einfach still in einer Kirche zu sitzen oder im Wald zu verweilen … Ihr Narr
#89 catholic 19:33:07 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Werte Marienbotschaft, weder Lob noch Tadel Ohne den Willen Gottes fällt keine Nadel vom Christbaum.
Sind auf natürlichem Wege auf die Welt gekommen oder aus den Plejaden zu uns angereist? Oder war sie
gar eine von der Kirche verheizte Hexe, die wiedergeboren uns was zu verkünden hat? Sind Sie auf dem
lichten Pfad ( er ist Jesus) zur Göttin zu mutieren? Alles Liebe und alle Gnade für Sie ! :(3
#88 chico flojo 19:28:05 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@catholic Das hat aber arg’ lange gedauert. Wohl zu lange in der Garage gestanden. Aber statt der beiden
Dominikaner bitte – Kartäuser. Ich bevorzuge mehr das monastische. Das erinnert mich daran, daß ich
mal wieder „Die große Stille“ mir anschauen muß. Oder „Broken Silence“. Da findet man auch weniger bzw.
gar keinen dümmlichen Spott. Ach äh – da Sie ja Jesus so toll finden; wie gefällt Ihnen eigentlich
die Parabel vom Hochzeitsmahl? Denken Sie beim Lesen aber bitte an das himmlische Jerusalem – und nicht
an Salat oder so was.
Auch Ihnen, lieber catholic, alles Gute, und dass Sie erkennen was es heißt, katholisch zu sein. Auch
chico flojo muss das noch lernen. Es nützt ihm nichts, Ministrant bei der FSSPX zu sein, wenn er nicht
weiß, wie ein katholischer Christ sein muss.
#86 catholic 19:17:48 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Wenn, von Gott geliebter Chicoree, würde ich Dir eine angenehme Hinrichtung wünschen, eine traditionell
katholische mit Beichtvater, Heiliger Kommunion, Letzter Ölung (reichlich Öl ), ein Geleit von zwei
Dominikanern und lateinischen Chorknabengesang auf den barmherzigen Scheiterhaufen ( er spart Dir das
Fegefeuer für Deine geheimen Sünden in Gedanken, Worten und Werkern). Angebracht wär wohl ein schnell
wirkendes Säcklein geweihtes Schwarzpulver um Deinen Hals durch den christlichen Henker. Mit einem erhobenen
letzten Blick auf den hölzernen Christus am Kreuz wird Michael gleich danach Deine Seele ins Nirwana
tragen. Es tut mir Leid, Ihr Lieben … ich kann jedem von Euch nur das Gute wünschen …
Die Voraussetzung für das ewige Leben ist die geistige Wiedergeburt, d. h. unsere Seele muss sich durch
Ganzhingabe zu Gott erheben. Jesus hat durchaus Bedingungen an das ewige Leben geknüpft: 1. Geistige
Wiedergeburt 2. den Willen Gottes erfüllen (10 Gebote) 3. Ihm nachfolgen („Wohin Ich gehe – dahin wisst
ihr den Weg!“) sigi666:Die allumfassende, bedingungslose Liebe muss aber dann auch alle Menschen einbeziehen.
Sonst wäre sie nicht bedingungslos, sondern genau das Gegenteil: Du kommst nicht in den Himmel, weil
du… so und so bist, dieses und jenes getan hast, oder nicht getan hast.
#84 chico flojo 19:11:28 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Erlöse mich Ich sagte ja – mir fiel auf die Schnelle kein besserer Vergleich ein. Aber lesen Sie doch
mal den letzten Post von Samurai um 19:00. Das, was er dort anspricht, finden Sie auch hier: Wenn Ihnen
meine schlichten Wünsche in Ihrer geistigen Einmauerung nicht reichen sollten, channeln Sie die Heilige
Jungfrau in Ihre ehrwürdige Umnachtung. Vielleicht wäre das mit der Umarmung und dem Messer im Rücken
treffender. P.S.: Samurai ist nun wirklich nicht einen jener, mit denen ich glaubensmäßig auf einer
Wellenlinie surfe. Aber mit dem, was er schrieb, gebe ich ihm vollkommen recht.
#83 siggi666 † 19:08:22 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
korrektur Meinen Kindern habe ich immer dazu geraten, sich vor der Ehe auszuprobieren, damit es in der
Hochzeitsnacht zu einer Katastrophe kommt. ich hatte das NICHT vergessen… mary, wenn 2 Menschen nur
wegen dem Sex zusammen sind, dann hat die Beziehung auch nur diesen körperl. Wert. Sex ist nur eine schöne
Nebensache ist meiner Ehe. Und so sollte es auch für Priester möglich sein.
#82 Erlöse Mich † 19:05:06 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
chico Er wünscht dir „stabile Gesundheit“ und „Freude am Leben“, das ist doch eindeutig freundlich. Oder
stehst du wirklich kurz vor der Hinrichtung und catholic weiss davon? Dann hättest du allerdings recht…
#81 siggi666 † 19:04:22 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Jungfrau und Ehe! Wie ich von mir offenbart habe, bin ich jungfräulich in die Ehe gegangen. Bei mir ist
es gut gegangen. Ich kenne aber auch zig Frauen, bei denen es mehr ein Schrecken war, als alles andere.
Meinen Kindern habe ich immer dazu geraten, sich vor der Ehe auszuprobieren, damit es in der Hochzeitsnacht
zu einer Katastrophe kommt.
@ Tobit: Sex ist nunmal keine bedingungslose Liebe, sondern egoistische Selbstverliebtheit. Man liebt
den Anderen nur, wenn man Sex mit ihm hat. Damit habe ich nicht mich gemeint. Gott sei Dank, durch Seine
Gnade kann ich auf die vergängliche (materielle, vergängliche) Welt verzichten. Ich sehe das bei vielen
anderen Menschen, die ihre Partner nur bedingt lieben; eben nur wenn sie ihnen zu Diensten sind. Wenn
die Partner z.B. krank werden (schwer krank), oder ihre „Pflichten“ nicht erfüllen, ist es aus mit der
großen Liebe.
#79 catholic 19:02:51 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Ihr Lieben, lange Zeit will ich mit dem Kreuzweh nicht verbringen nur bisweilen juckt es mich, auch wenn
es aussichtslos ist, etwas gegen diese totale Verblödung zu tippen. Hier zuviel Zeit zu vertun, ist verlorene
Lebenszeit. Das weiß auch jeder Karthäuser.
#78 chico flojo 19:00:58 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Erlöse mich Ich kenne catholic zur Genüge. Seine Wünsche sind so freundlich gemeint wie „einen schönen
Lebensabend noch“ kurz vor der Hinrichtung. Ein besserer Vergleich fiel mir auf die Schnelle nicht ein.
#77 siggi666 † 18:59:36 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Bedingungslose Liebe So wie ich das sehe, hat Jesus Christus sich für uns Menschen hingegeben, um uns
alle zu erlösen. D.h. er hat uns das ewige Leben nach dem Tode geschenkt. Er hat für uns Menschen den
Tod überwunden. Das ist bedingungslose Liebe, auch wenn Jesus am Kreuz Momente des Zweifels hatte, als
er nach seinem Vater (Gott) rief. Die allumfassende, bedingungslose Liebe muss aber dann auch alle Menschen
einbeziehen. Sonst wäre sie nicht bedingungslos, sondern genau das Gegenteil: Du kommst nicht in den
Himmel, weil du… so und so bist, dieses und jenes getan hast, oder nicht getan hast. Also eine unsinnige
Bedingung wäre, um Gottes Liebe zu empfangen: katholisch sein.
#75 chico flojo 18:52:17 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@catholic Schwach – sehr schwach. Sie waren schon mal besser. Wohl lange nicht auf +.net gewesen, wie?
Also – ein wenig mehr anstrengen, ja? Sie enttäuschen mich sonst…
#74 catholic 18:49:41 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Lieber Chicoree, ich darf Ihnen für 2010 post Christum natum Gottes reichen Segen, eine stabile Gesundheit
und Freude am Leben wünschen. Wenn Ihnen meine schlichten Wünsche in Ihrer geistigen Einmauerung nicht
reichen sollten, channeln Sie die Heilige Jungfrau in Ihre ehrwürdige Umnachtung. Ich habe Grund meinem
Schöpfer immerzu zu danken. Salve !
#73 Paulaner † 18:47:39 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Um Gottes Willen – der Pater hat Humor – und grad du Rheinländerin bist damit überlastet ) Mrs.Cologne:
Jesus, Maria und Josef! „Wir Ehelosen müssen betrauern, daß wir keinen Partner haben. Verheiratete müssen
betrauern, daß sie diesen einen Partner samt all seiner Schwächen haben.“ Was für ein Unsinn. Aber
wenigstens weiß ich jetzt, weshalb ich noch nie eines seiner Bücher gelesen habe.
#72 chico flojo 18:40:46 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@catholic Sie schwadronieren mal wieder höchst unerbaulichen Unsinn daher. Menschenverachtend sind Sie
obendrein auch noch. Und jetzt – los!! Zieh er vom Leder, finsterer Gesell’!
Um erlöst zu werden, muss die Seele sich mit Gott verbinden, nicht mit der vergänglichen Materie. Nur
Gott ist unvergänglich. Durch Selbstverleugnung und Verzicht auf alles Vergängliche erhebt sich unsere
Seele zu Gott; das ist Beten im Geist und in der Wahrheit, das zur Vereinigung mit Gott führt. Niemand
gelangt zu Gott dem Vater, außer durch Jesus – und Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Er ist
uns den Weg vorausgegangen, der zum ewigen Leben führt.
#70 catholic 18:35:25 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Goldschwengel der Unverstandene Seit es Menschen gibt, hat es auch Frauen und Männer gegeben, die alleine
leben wollten. Höhepunkt dieser edlen Entwickung zur Heiligkeit war: Sich in eine Höhle oder Klosterzelle
FÜR IMMER einmauern zu lassen und sich durchs Fensterchen sein Süppchen reichen zu lassen. Also, verlasst
das kreuz-net und lasst Euch als „Gefangene Christi“ einmauern mit und ohne euer Geschlecht.
#69 Mrs.Cologne 18:33:48 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Jesus, Maria und Josef! „Wir Ehelosen müssen betrauern, daß wir keinen Partner haben. Verheiratete müssen
betrauern, daß sie diesen einen Partner samt all seiner Schwächen haben.“ Was für ein Unsinn. Aber
wenigstens weiß ich jetzt, weshalb ich noch nie eines seiner Bücher gelesen habe. Interessieren würde
mich jedoch, ob er mit der unglaublich peinlichen Überschrift der Zeitung einverstanden war.
#68 siggi666 † 18:30:02 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
mary, ja, das hört sich gut an. …bedingungslose Liebe… Für mich gehören da Körper, Geist, Seele
untrennbar zusammen. Ich hätte mich niemals auf meinen Mann eingelassen, wenn das nicht gegeben wäre.
Die Bedingungslosigkeit ist ein sehr hohes Ideal. Für mich gilt das in meiner Ehe. Wenn beide Partner
sich entgegenkommen, kann das gut gehen. Sobald einer von beiden das ausnutzt, hat der andere aber das
Recht sich zu wehren. Sex hat für mich nie was mit Selbstverliebtheit zu tun gehabt. Ich hab mich meinem
Partner ganz hingegeben, auch ausgeliefert. Erst durch seine körperliche Liebe zu mir, habe ich mich
selbst entdeckt und auch lieben gelernt. Es hat lange gedauert, bis ich einen Orgasmus zulassen konnte (
). Goldengel, wollen Sie behaupten, dass Jesus uns vom Sex abhalten wollte? Rabe, bei Ihnen läuft wohl
zu oft der Fernseher…
Gott hat nicht die Sexualität erschaffen, sondern nur ein Menschenpaar, das er zu unsterblichen Göttern
machen wollte. Aber sie haben auf den Satan gehört und sind von ihrer hohen Bestimmung abgefallen, so
dass sie aus dem Paradies in die Dreidimensionalität verbannt wurden und der Baum des Lebens, der die
Unsterblichkeit verleiht, wurde ihnen weggenommen. Jesus, der Erlöser der Menschen, will uns diesen Anteil
am Baum des Lebens zurückgeben, damit wir wieder ins Paradies – in die höchste Dimension – zurückgelangen.
#63 Fridericius † 18:19:24 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Man liebt den Anderen nur, wenn man Sex mit ihm hat.“ LOL MfM Sie stromern also von Bar zu Kneipe und
fragen jede(n) erstmal, ob er mit Ihnen f***en will und verlieben sich erst beim Verkehr in selbigen??
Also bei mir ist das anders. Ich verliebe mich in eine Frau und habe dann, irgendwann später, auch mal
Sex mit ihr, so sie sich auch verliebt. Also: Nicht von sich auf andere schliessen, MfM!
MessagefromMary: Sex ist nunmal keine bedingungslose Liebe, sondern egoistische Selbstverliebtheit. Man
liebt den Anderen nur, wenn man Sex mit ihm hat. Wenn das bei ihnen so ist, sind sie ein bemitleidenswerter
Mensch. Ich sehe allerdings keinen Anlass dafür zu glauben, dass alle Menschen so sind.
siggi666: Es steht tatsächlich so in der Bibel; denn Maria fragt den Erzengel Gabriel: „Wie soll es geschehn,
da ich keinen Mann erkenne?“ Es steht auch geschrieben, dass wir von neuem geboren werden müssen, um
in den Himmel zu kommen. Das bedeutet, ein neuer Mensch werden, der bedingungslos lieben kann. Nicht mehr
von der Sonne abhängig sein, sondern selber eine Sonne werden. Sex ist nunmal keine bedingungslose Liebe,
sondern egoistische Selbstverliebtheit. Man liebt den Anderen nur, wenn man Sex mit ihm hat.
#60 Goldengel 18:13:49 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
666… Gott will gar nicht, dass wir auf die Welt kommen – das will nur Ihr Herr, der Teufel. Damit er
nämlich die Seelen Gottes in diese irdische Hölle verfrachten kann. Das A.T. meinte, dass man viele
Kinder bekommen soll – doch es irrte. Christus meinte was anderes: wer es fassen kann, der fasse es. Christus
wurde hingerichet, weil er diese Welt verachtete. Er verabscheute diese Welt, doch er liebte die Seelen.
Und deshalb kam er, um die Seelen zu retten, welche sich der Teufel durch die Sexualität in sein Reich
holt. Niemand wird mein Posting verstehen. Macht aber nix. Ich rechne damit.