Sexualität
„Sich zu verlieben ist etwas Wunderschönes“
Ein bekannter deutsche Benediktiner hat in einem Interview neben zahlreichen Peinlichkeiten auch einige bedenkenswerte Dinge von sich gegeben: „Keuschheit ist Liebe ohne Gier – egal, ob Mönch oder Ehepartner“.
Pater Anselm Grün
Pater Anselm Grün
(kreuz.net) Am 23. Dezember gab der altliberale Benediktiner, Pater Anselm Grün (64), der Theologin und Journalistin Margita Feldrapp (33) von der deutschen Tageszeitung ‘Welt’ ein Interview.

Pater Grün ist Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach im Bistum Würzburg.

Das Interview mit ihm wurde unter den peinlichen Titel „Die erotischen Gefühle eines Benediktinermönchs“ gestellt.

Sie fand zum Glück einen anderen

Mönche würden kaum öffentlich über Sexualität reden – erklärt der Vorspann und vergißt zu sagen, daß das bei den meisten normalen Menschen nicht anders ist.

Das sei aber im Fall von Pater Grün anderes: Er habe „nichts dagegen, über erotische Gefühle zu sprechen.“

Der Pater schöpft aus dem vollen. Als junger Mönch habe er sich – aus der Distanz – in eine Ordensschwester verliebt.

„Mit 50 fühlte sich der Pater erneut zu einer Frau hingezogen“ – weiß Fräulein Feldrapp. Die Dame sei zehn Jahre jünger gewesen und fand – glücklicherweise – schließlich einen anderen.

Von diesen Begegnungen sei „die Sehnsucht nach dem Zusammensein mit einer Frau, die Erinnerung an Umarmungen“ geblieben – stöhnt der Pater und verfällt der Lyrik von Heimatromanen: „Sich zu verlieben ist etwas Wunderschönes.“

Doch der Pater reißt sich zusammen: „Natürlich kann ich als Mönch nicht heimlich irgendwo eine Liebschaft leben“ – erklärt er tapfer und sieht, daß das bei verheirateten Paaren auch nicht anders ist.

Fräulein Feldrapp widerspricht. Das Paarleben sei doch angeblich „etwas anderes“ als das „Leben in Keuschheit“.

Pater Grün klärt sie auf: „Keuschheit ist Liebe ohne Gier – egal, ob Mönch oder Ehepartner“.

Wenn er sich in einen Menschen verliebe – so der Mönch – „entdecke ich an ihm oder ihr Eigenschaften, die ich auch habe, aber nicht auslebe.“

„Wenn ich verliebt bin, bringt mich das näher an die Quelle der Liebe.“

Realistischer Blick

Die Quelle der Liebe findet der Benediktiner, „wenn ich die Hände vor meiner Brust kreuze, meditiere.“

Das helfe ihm, zur Ruhe zu kommen: „So komme ich an den Grund der Seele. Und da sind nicht nur Leere und Angst, sondern auch eine Qualität von Barmherzigkeit, eine starke emotionale Kraft, wahre Liebe, Gottes Liebe.“

Menschliche Zuneigung sei die „Erfahrung von Verzauberung und Verletzung, von Erfüllung und Enttäuschung.“

Man träume von der großen Liebe: „Doch die Sehnsucht bleibt immer größer als die Erfüllung.“

Doch das Fräulein will vom Sex nicht ablassen: „Weise Worte. Sie klingen aber auch ein wenig nach dem Versuch, sich den Verzicht schönzureden.“

Der Pater ist schlagfertig: „Finden Sie?“

Er wundere sich über das Verständnis von Liebe vieler Menschen: „Sie erwarten absolute Liebe, Halt, Geborgenheit, und dann sind sie unglücklich, weil kein Mann, keine Frau so viel geben kann.“

Fräulein Feldrapp ist enttäuscht: „Sie haben ein ziemlich pessimistisches Bild von Liebe“ – sieht sie ihre Illusionen davonschwimmen.

Der Pater antwortet: „Realistisch, würde ich sagen.“

Er spreche mit sehr vielen Paaren: „Wir Ehelosen müssen betrauern, daß wir keinen Partner haben. Verheiratete müssen betrauern, daß sie diesen einen Partner samt all seiner Schwächen haben.“

Enttäuschung ist für Pater Grün kein Jammern, „sondern ein Akzeptieren, daß man selber und der Partner begrenzt sind.“

Die Dame in Schwarz

Jetzt fällt dem Fräulein kontextfrei die unvermeidliche Frage nach dem Zölibat ein. Der verliebte Pater Grün ist erwartungsgemäß dagegen.

Anschließend denkt er an das Alter: „Alt werden bedeutet, milder zu werden, die Früchte des Lebens zu genießen“ – meint er kleinbürgerlich.

Männer würden im Alter leichter erstarren als Frauen: „Die meisten identifizieren sich so mit ihrer Arbeit, daß sie nicht mehr klarkommen, wenn sie in Rente gehen.“

Zum Thema Depressionen zitiert der Benediktiner den Züricher Psychologen Carl Gustav Jung († 1961): „Die Depression ist eine schwarz gekleidete Dame. Wenn sie an der Tür klopft, dann laß sie eintreten. Sie hat dir Wichtiges zu sagen.“

Eine Botschaft der Depression sieht der Pater in der Wahrheit, daß Traurigkeit zum Menschen gehört: „Ein Problem unserer Zeit ist, daß wir Trauer und Angst pathologisieren.“

Im Mittelalter habe man die Melancholie als wichtige Quelle der Kreativität gesehen.
      
158 Lesermeinungen
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#159   _zeitgeist   04:02:39 | Mittwoch, 6. Januar 2010
Sigis Freak-Show
Gott sei Dank wird heute viel besser aufgeklärt. Aber da muss noch so einiges erweitert werden in den Schulen. Dann klappt auch die Verhütung besser und es gibt weniger Abbrüche.
Du hast mein Mitleid
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#158   siggi666 †   05:27:02 | Dienstag, 5. Januar 2010
Zölibatäre Priester schwafeln von Liebe und Sex…
„Wir Ehelosen müssen betrauern, daß wir keinen Partner haben. Verheiratete müssen betrauern, daß sie diesen einen Partner samt all seiner Schwächen haben.“
–---
Der hat ja überhaupt keine Ahnung. Wen ich von dem aufgeklärt worden wäre, würde ich heute noch glauben, die Kinder kommen aus dem Bauchnabel.
Im ernst, als Kind hab ich das mal gedacht.
Gott sei Dank wird heute viel besser aufgeklärt. Aber da muss noch so einiges erweitert werden in den Schulen. Dann klappt auch die Verhütung besser und es gibt weniger Abbrüche.
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#157   Jörg Guttenberger, Köln   19:40:05 | Montag, 4. Januar 2010
fides et ratio: P. Anselm Grün OSB
Was verstehen Sie eigentlich unter Esoterik?
P. Anselm steht als Zellerar seiner Abtei mit beiden Füßen auf festem Boden.
Woher wollen Sie wissen, was der hl. Benedikt mit den Büchern P. Anselm machen würde?
Über seine Bücher gibt es weit sachkundigere Beurteilungen, als die Ihrige, und die sind eindeutig positiv.
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#156   Soramonas   18:49:38 | Montag, 4. Januar 2010
Wahre Worte des Benediktiners…
…die Sophia („Weisheit Gottes“, chakhema) kennt man im AT auch als sakralisierte Sexualität (Oden Salomos, griechische Weisheitsliteratur).
Und es gibt immer noch das berühmte Lied zur berühmten „Lady in Black“.
de.wikipedia.org/wiki/Lady_in_Black
She came to me one morning, one lonely Sunday morning,
her long hair flowing in the mid-winter wind.
I know not how she found me, for in darkness I was walking,
and destruction lay around me from a fight I could not win.
Refrain: ahhhhhahhhhhhhhahhhhhhahahhhhhahhhahhhhhhh
She asked me name my foe then. I said the need within some men
to fight and kill their brothers without thought of love or god.
And I begged her give me horses to trample down my enemy,
so eager was my passion to devour this waste of life.
Refrain:ahhh…
But she would not think of battle that reduces men to animals,
so easy to begin and yet impossible to end.
For she the mother of all men had counciled me so wisely that
I feared to walk alone again and asked if she would stay.
Refrain:ahhh…
„Oh lady lend your hand,“ I cried, „Oh let me rest here at your side.“
„Have faith and trust in me,“ she said and filled my heart with life.
There is no strength in numbers. I’ve no such misconceptions.
But when you need me be assured I won’t be far away.
Refrain: ahhhhhh…
Thus having spoke she turned away and though I found no words to say
I stood and watched until I saw her black cloak disappear.
My labor is no easier, but now I know I’m not alo…
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#155   fides et ratio   21:55:05 | Freitag, 1. Januar 2010
Auf den esoterischen Blödsinn dieses geschäftstüchtigen Benediktiners
kann man getrost verzichten. Der Hl. Benedikt – könnte ich mir vorstellen – würde wahrscheinlich bei den Bücherständen, die in Klosterbuchläden die Werke von A. Grün vertreiben ähnlich reagieren wie Christus bei den Händlern im Tempel.
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#154   Klosterschüler   16:44:03 | Freitag, 1. Januar 2010
Diskussionen über Empfindungen
sind schwierig, weil man nie weiß, ob die Wörter das Gleiche bezeichnen. Man kennt ja das Beispiel, wenn einer Rot wie Blau sieht und Blau wie Rot, wird er niemals erfahren, dass er die Farben anders ‘sieht’.
Aber ich wage mal die kühne Annahme, dass jeder Mensch mit normaler Kindheit, das Inzesttabu internalisiert hat, und daher intuitiv zwischen Lieben und Begehren zu unterscheiden vermag. Nur ist es einfach nicht politisch korrekt und unfein, erotische/sexuelle Neigungen einfach zu den biologischen Bedürfnissen zu zählen, wie das Verlangen nach Schlaf. Und es gehört nunmal zu ihrer Natur, dass sie manchmal bei den unpassensten Gelegenheiten auftreten. Ich kann auch nicht immer schlafen, wenn ich mich ins Bett gelegt habe. Andererseits kann ich in manchen Besprechungen kaum mehr die Augendeckel heben.
Dass es sich bei vielen Neigungen einfach um Biologie handelt, entbindet mich nicht von der Verantwortung, sie auch der Situation gemäß zu beherrschen und gegen sie anzukämpfen. Mancher Wachsoldat wurde schon deshalb hingerichtet, weil er eingeschlafen war. Aber Neigungen vorzuwerfen, dass sie ungeordnet sind (siehe Eigerhar) und deshalb Sünde, ist einfach falsch.
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#153   eigerhar †   08:56:54 | Freitag, 1. Januar 2010
Die Wendung ist richtig!
„Keuschheit ist erotische Zuneigung, ohne Gier.“
Das ist eine völlig richtige Beschreibung.
Sündhaft ist nur die ungeordnete erotische Zuneiung. (Allerdings steht hier das Wort Gier für eine Vielzahl anderer Unordnungen.)
Es ist aber eine Unordnung, wenn sich die erotische Zuneigung eines Mönchs fest auf eine bestimmte Person richtet, wie er es zugibt. Ein Inbegriff von Keuschheit ist dieser Mönch nicht.
Aber allgemein ist erotische Zuneigung eine Kraft und keine Sünde. Allerdings ist die Gefahr zur Sünde so gross, dass man auch auf die Kraft verzichten sollte.
Die Verteufelung der Sexualität ist typisch lutheranisch.
Ich würde so sagen:
„Keuschheit ist erotische Zuneigung geordnet von der übernatürlichen Gottesliebe.“
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#152   executor   04:47:52 | Freitag, 1. Januar 2010
Glückwunsch, Paulaner
Ihr vorlauter, unkontrollierter Freund, hat mal wieder an Ihrer Stelle geantwortet,
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
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#151   Schlangen-Jaeger   04:09:23 | Freitag, 1. Januar 2010
5 gegen 1/meine Rede
Schön, dass es auch einmal ein anderer so direkt aussagt. :-D
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#150   Klosterschüler   01:20:44 | Freitag, 1. Januar 2010
Mei…,
was dusch denn fraktioniera, Schlangenjägerle?
Do kemt ma bei deim Nam glei dera Spruch: Fünf gega Oins.
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#149   Schlangen-Jaeger   23:56:55 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Ei jo
Isch bin meh fürs Fragtioniere :-]
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#148   Paulaner †   23:25:53 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Sagamol, hast du noch nie betoniert?
Schlangen-Jaeger: Was is denn e Vibrador
:-D Sowas brauchst zum Verdichten www.niederstaetter.it/…ownload/IRFU57k.pdf…
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#147   Schlangen-Jaeger   23:18:04 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Ei, Klosdäschülä
Was is denn e Vibrador :-$ ?
Isch lern dohi schregglische Sache…
Jesses naaa, isch bin sooo froh , das isch evangelisch bin :-]
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#146   Simplicius   17:57:21 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Klosterschüler
Was ein Klosterschüler so alles weiß…
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#145   Klosterschüler   14:46:11 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Keuschheit/Sex/Liebe
Es ist fatal, Liebe und Sex, bzw.Keuscheit in einen Zusammenhang zu bringen:
1) Ich kenne eine Frau mit nymphomanischem Verhalten sehr gut. Ihr Problem ist, dass sie die Sexualität der Männer mit Liebe verwechselt. Mitursache dafür ist, dass sie eine katastrophale Kindheit hatte. (unterschobenes Kind, schwere sensorische Einschränkung, dabei nicht stumpf, sondern intelligent). Und übrigens: Im Bett ist die nicht der Kracher.
2) Wahrscheinlich spielte in der Beziehung Hitler/Eva Braun Sexualität keine Rolle. Trotzdem ging sie mit ihm in den Tod.
Was die biologische Zuneigung bis zum Sex angeht: Männer haben sie, Frauen eher nicht. Wenn die Sex wollen, greifen sie lieber zum Vibrator.
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#144   Mary Cruz   13:05:51 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
siggi666:
Die bedingungslose Liebe Gottes gibt es nur im Himmel.
Gott wartet darauf, dass wir Ihm freiwillig auf Seine Liebe antworten; d. h. er wartet auf unsere bedingungslose Liebe zu Ihm, die Er nicht erzwingen kann aufgrund unseres freien Willens.
Damit meine ich, dass Gott uns in Jesus Christus seine bedingungslose Liebe in der Welt schon bewiesen hat. Er hat sie uns vorgelebt, indem er den Willen seines Vaters bis zum Tod erfüllt hat.
Wir sollen ihm nachfolgen, also auch den Willen des himmlischen Vaters (die zehn Gebote) erfüllen. Wenn wir das tun, lieben wir auch bedingungslos.
Die Umsetzung ist natürlich nicht einfach, aber es ist der Weg zum Himmel.
Es gibt viele Beweise, dass Menschen wie Jesus zu bedingungsloser Liebe fähig waren und sind.
Aber die Umsetzung ist ein Kreuzweg, weil es Selbstverleugnung erfordert und die Opferung des bequemen Lebens.
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#143   Livio   12:44:51 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Der Doppelgänger
Eigentlich ließe sich die Weltbevölkerung ganz einfach in einer Hierarchie strukturieren. Und das entspräche dem Völkerrecht:
Die Menschen sind alle gleich viel wert, die Völker jedoch von ihrer Mentalität verschieden. Unterschiedliche Kulturhöhen bezeugen dies.
Männer und Frauen sind gleich viel wert, jedoch von ihrer Art verschieden. Da entsteht die Liebe zwischen den Geschlechtern.
Die Quelle dieser Liebe ist die Verschiedenheit. Denn wer wollte – ehrlich – mit jemandem zusammen sein, der genauso ist wie man selber? Streit ohne Ende wäre die Folge.
Und natürlich kann man die Menschen auf eine – gesonderte – Weise lieben. Muß man aber nicht, zumindest nicht alle.
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#142   DJM †   11:44:55 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
@ Paulaner
Was hat Ihre Silvester-Impression mit Goethes Erlkönig zu tun? :-(
www.youtube.com/watch?v=Lj2KNTKD9dg
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#141   Paulaner †   10:19:11 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Gottseidank seid ihr Frauen nicht alle gleich :-)
siggi666: paulaner, ich würde für meine Kinder auch mein Leben geben. Aber prostituieren… hhhmmm, ich weiß nicht…
und ich erlaube mir in kreuznet zu plakatieren.
:-) Ein friedliches Jahr 2010!
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#140   siggi666 †   10:16:11 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
paulaner,
ich würde für meine Kinder auch mein Leben geben. Aber prostituieren… hhhmmm, ich weiß nicht…
Guten Rutsch auch für Sie :(3
Aber es stimmt, ich denke auch, dass einsame Priester davon keine Ahnung haben.
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#139   Paulaner †   10:09:36 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Jessye Norman –
Erlkönig www.youtube.com/watch?v=Iz5TV8LWbro
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#138   Goldengel   09:58:34 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Paulaner
versteht die Welt.
Nur ER alleine, sonst NIEMAND
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#137   Paulaner †   09:52:13 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Es liegt an der Unterstellung der bösen Absicht.
Daß der Pfaffentyp unterstellt, es ginge den Menschen nur um Sex und um Spaß, das führt dazu, daß er unfähig ist, die Gläubigen zu beurteilen und seelsorglich zu behandeln und zu beraten.
Männer meinen, daß Frauen nur auf Geld aus wären. Das ist falsch, sie wollen die Kinder abgesichert haben. Der weibliche Instinkt zur Absicherung der Kinder dürfte der stärkste der Welt sein. Dafür tun die Frauen ALLES, sie prostituieren sich dafür, sie legen sich flach, dafür treiben sie ungeborene Kinder ab, sie schmeicheln, sie treiben einen Mann in den Ruin um einen andern zu angeln. Für die Kinder, ihre Kinder. Pfaffen haben davon keine Ahnung, überhaupt keine. Männer erst, wenn es zu spät ist.
Männer sind instinktiv auf die Erhaltung ihrer Gene programmiert. Die Verhaltensweisen sind unterschiedlich, gießkannenartig primitiv oder besitzstandsergreifend eifersüchtig, das Haus als Burg betrachtend. Der Sex ist eine Waffe, das Geld die andere. Auch das verstehen die Pfaffen nicht, halten das für Spaß.
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#136   siggi666 †   09:51:54 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Goldengel
hihi, :-] danke schön, wünsche ich Ihnen auch.
Bin ja mal froh, von Ihnen freundliche Worte zu hören. ;-) :(3
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#135   Goldengel   09:48:06 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
siggi666
Auch Ihnen – gutes Neues Jahr :(3
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#134   siggi666 †   09:33:40 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
mary,
Die bedingungslose Liebe Gottes gibt es nur im Himmel.
Gott wartet darauf, dass wir Ihm freiwillig auf Seine Liebe antworten; d. h. er wartet auf unsere bedingungslose Liebe zu Ihm, die Er nicht erzwingen kann aufgrund unseres freien Willens.
–-----
Ja, ich denke das auch so- bedingungslose Liebe gibt es nur im Himmel bzw. ist göttlicher Natur.
Unsere menschliche Liebe ist angefüllt mit unzähligen Bedingungen.
Ich wünsche Ihnen und allen anderen einen guten Rutsch ins Neue Jahr (sogar dem Goldengel).
Dem Goldengel wünsche ich eine liebevolle Begegnung mit einer Frau, die ihn ein wenig sanftmütiger uns gegenüber werden lässt.
:-P
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#133   Materimmaculata   01:20:43 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Recherche
Paulaner wurde hier dargestellt als blindes Huhn, das zufällig auch einmal ein Korn findet. Abwertendes Verhalten ist degoutant.
Wir alle werden wohl kaum von einem Menschen behütet.
Dass es aber bei der Liebe zu Kindern so ist, wird wohl keiner bestreiten. Dass es Gottes Liebe gibt, dafür gibt es ja einen einschlägigen Bestreiter.
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#132   Jörg Guttenberger, Köln   00:11:20 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
P. Anselm Grün OSB
Seine Bücher sind auch aus meiner Sicht äußerst lesenswert.
Im Übrigen kennt er sich in Öffentlichkeitsarbeit nicht besonders gut aus, wie dieses Inerview und sein Aufreten in einer Fernsehveranstaltung (Maischberger oder Kolleg(inn)en) beweist, nicht besondrs gut aus. Im Fernsehen war sein Aufreten mehr, als dünn. Allerdings ist Öffentlichkeitsabeit keine monastische Aufgabe, so daß sich die Frage ergibt, ob ein Mönch dort nicht völlig fehl am Platz ist.
Die zitierten Äußerungen sind sachlich nicht zu beanstanden, sondern völlig in Ordnung, jedoch scheint die Wirkung in der Öffentlichkeit recht fragwürdig.
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#131   gelobtseijesus   23:57:30 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Es wird erzählt von den
zwei Mönchen, die unterwegs eine wunderschöne Frau trafen, die sich nicht auf die andere Seite des Flusses zu waten wagte. So nahm sie der eine in seine Arme und trug sie ans andere Ufer. Dort stellte er sie ab und die beiden Mönche wanderten weiter. Nach längerem Schweigen machte der andere Mönch dem Helfer Vorwürfe, da sie doch gelobt hätten, niemals eine Frau zu berühren.
Darauf dieser: „Ich habe die Frau bis ans das andere Ufer getragen und dort zu Boden gestellt, du trägst sie noch immer mit dir herum.“
So ist das mit den +netten. Der eloquente Redakteur könnte sich beim hochgeschätzten Pater Anselm Grün :(3 auf die Couch legen, da gäb’s genug Arbeit.
Ein guter Buch-Tipp: „Mein Weg in die Weite: Zum Grund des eigenen Lebens finden.“ Anselm Grün, Herder, 2006.
Ein klerikales Trostbuch, damit die Bäume nicht in den Himmel wachsen, bevor sie auf der Erde wurzeln.
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#130   DJM †   23:51:24 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@ Materimmaculata
Das ist Zufall. :-)
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#129   Materimmaculata   22:59:30 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Eine schöne Definition
Lieben heißt Behüten, wurde hier geschrieben.
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#128   IZAAC   22:32:06 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
KATHOLISCHER PRIESTER BEI DER -SS- !
www.gloria.tv/?media=31188
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#127   DJM †   22:28:52 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@ executor
Zum Kuckuck, sagt Ihnen die Bez. „Eulen nach Athen tragen“ etwas? Hegel prägte den gedanklichen Aufsatz
„Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau läßt sie sich nicht mehr verjüngen, sondern nur noch erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.“
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#126   chico flojo   22:25:57 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Die meisten identifizieren sich so mit ihrer Arbeit, daß sie nicht mehr klarkommen, wenn sie in Ren…
e gehen
Ja – das ist dem Herrn Lohse auch passiert.
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#125   Paulaner †   22:19:01 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
ageh, bei der berüchtigten Lese- und Quotingkultur hier ist oft nicht erkennbar, was ein Zitat ist
executor: DJM zum Lieblingsfeind, gell
Von Ihnen haben wir tatsächlich schon schwüle Sachen gelesen!!!!
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#124   chico flojo   22:11:18 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@executor
Ich auch…
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#123   Paulaner †   22:03:55 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Dorn im Auge“ meine ich nicht, nur so fremd, daß es Angst bereitet. Mit allen Folgen.
undogmatisch: wie einfühlsam
dass das den hasserüllten piussen und sonstigen extremisten ein dorn im auge ist, ist allen aufgeklärten menschen klar…und bedarf keines weiteren kommentars…danke anselm grün !
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#122   executor   22:00:05 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
DJM zum Lieblingsfeind, gell
Von Ihnen haben wir tatsächlich schon schwüle Sachen gelesen!!!!
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#121   chico flojo   21:53:50 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@undogmatisch
führt uns anselm grün auf den pfad der erotik, der liebe, der zärtlichkeit…
Also, den Satz mal ganz für sich alleine. Keiner weiß, wer Anselm Grün ist – nur mal angenommen. Da Sie das „Pater“ ja weggelassen haben, kann auch niemand auf den Gedanken kommen, daß man es da mit einem zu tun hätte.
Dann liest sich das wie die Einleitung zur Rezension über einen überaus schwülen Roman – aus dem Bastei-Verlag oder Heyne – oder Weltbild. Da braucht man kein ‘pius’ zu sein, um sich nachdenklich am Kopf zu kratzen.
Nur, daß Sie leider gar nicht so falsch liegen. Sind das etwa die Aufgaben eines Priesters? o.O
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#120   undogmatisch   21:42:07 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
wie einfühlsam
führt uns anselm grün auf den pfad der erotik, der liebe, der zärtlichkeit…dass das den hasserüllten piussen und sonstigen extremisten ein dorn im auge ist, ist allen aufgeklärten menschen klar…und bedarf keines weiteren kommentars…danke anselm grün !
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#119   chico flojo   21:34:07 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Erlöse mich
Danke – das wünsche ich Ihnen auch :)3
Ich erzähl’ Ihnen dann, wie es war
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#118   Erlöse Mich †   21:32:00 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
chico
ich antworte im neuen jahr. soz bin ziemlich müde
nacht und gute party an sylvester :)3
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#117   DJM †   21:26:59 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
zu sich selber ehrlich sein
Bitte um Verzeihung, habe mich heute mit meinen accounts etwas verzettelt. Aber ich bin dieselbe Mary.
Eine ehrlicher Selbstbeschiss. Wo gibt es denn sowas? Natürlich auf kreuz.net hohoho
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#116   MessagefromMary   21:00:26 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@ siggi666:
Die bedingungslose Liebe Gottes gibt es nur im Himmel.
Gott wartet darauf, dass wir Ihm freiwillig auf Seine Liebe antworten; d. h. er wartet auf unsere bedingungslose Liebe zu Ihm, die Er nicht erzwingen kann aufgrund unseres freien Willens.
Bitte um Verzeihung, habe mich heute mit meinen accounts etwas verzettelt. Aber ich bin dieselbe Mary. :(3
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#115   Fridericius †   20:59:56 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Aus sicherer Quell“ – wenn ich das schon lese
und der das Schreibende diese „sichere Quelle“ nicht nennt, dann weiss ich:
Das ist Bullshit.
:-D
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#114   chico flojo   20:58:37 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Erlöse mich
Der letzte Satz klingt gar nicht so schlecht. Aber mit Höllentrip meine ich auch ganz konkret einen – der Gang in eine Kirche war in diesem Augenblick meine Rettung. Und es mußte eine Kirche sein, das wußte ich – daß sie auch noch katholisch war – nachdem ich eine gefunden hatte – wurde mir erst später klar. Sie wissen aber, was ein Höllentrip ist – das sagt man so in gewissen Kreisen, wenn so richtig übelst die Post abgeht – das kann bis in die Landesklinik enden. Nä, die hab’ ich jetzt auf keinen Fall nötig – für die Mitlesenden.
Ich habe Leute abstürzen gesehen – über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Und es wurde mir erst nach Jahren bewußt, was da ablief.
Ich kenne auch die ganz normal Spaß-und Lustlinie – fast wie durchschnittlich bürgerlich. Nur, daß die entsprechenden Lokalitäten anders beschaffen waren. Statt Wildecker Herzbuben halt Soukous und M’balax.
Aber das Ergebnis war gleich – eine gähnende Leere…
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#113   Romulus   20:55:32 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Vielschreiber Anselm
Den Erzählungen Anselms sollte man im positiven wie im negativen nicht allzuviel Gewicht beimessen. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass er seine Ausführungen selbst nicht ganz so ernst nimmt. Er sagt das, was die Leute / Medien / Wirtschaftsmanager hören wollen und kassiert kräftig für sein Kloster, dessen Cellerar er ist. Typisch altliberal eben… Mit dem Geld wird aber sehr viel Gutes getan, das muss auch gesagt werden!
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#112   Mary Cruz   20:51:39 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@ siggi666:
Die bedingungslose Liebe Gottes gibt es nur im Himmel.
Gott wartet darauf, dass wir Ihm freiwillig auf Seine Liebe antworten; d. h. er wartet auf unsere bedingungslose Liebe zu Ihm, die Er nicht erzwingen kann aufgrund unseres freien Willens.
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#111   Paulaner †   20:48:54 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Ein wenig komisch ist die Scheuklappenblamage hier schon ;-) Was ist denn die Liebe der Kinder
zu den Eltern – ohne Gier. Und umgekehrt.
:-D Die 6.Gebot-Fixierung der Kleriker (und Zubehör) ist einfach dämlich.
Liebe ist in ERSTER LINIE Behüten. Damit ist auch die Liebe Gottes erklärt, das, was einen Mann von der Dienstreise heim treibt (simplifiziert), die Mutterliebe, die Vaterlandsliebe und noch eine ganze Menge mehr.
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#110   Erlöse Mich †   20:34:18 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
chico
wenn du mir schon ein Beispiel (für was auch immer) nennst, solltest du es nicht so schwammig schreiben. Dann kann ich dich auch verstehen.
Im Moment interpretiere ich das (leider) so: Ich bin hingegen froh und dankbar, daß ich das alles hinter mir lassen durfte – dank Gottes Gnade, die er mir sogar auf einem üblen Horrortrip nicht entzogen hat.
Du bist gestorben, warst anfangs in der Hölle und Gott hat dich befreit.
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#109   siggi666 †   20:29:06 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
mary,
ich lese gerne Ihre Zeilen. :-] :(3
Hoffentlich sind Sie mir nicht böse, wenn ich diese etwas auseinanderpflücke. Mir geht es nur ums Verstehen dabei.
Die Gnade Gottes benötigt aber unsere Mitwirkung, weil wir einen freien Willen haben.
Das ist ja die Bedingung: wenn ich Gott / Jesus nicht annehme, dann empfange ich auch nicht seine Liebe und komme nicht in den Himmel.
Somit ist die Liebe Gottes nach diesem Verständnis nicht mehr bedingungslos. Verstehen Sie mich?
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#108   DJM †   20:28:52 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Keuschheit ist Liebe ohne Gier – egal, ob Mönch oder Ehepartner“.
Liebe, ohne Verlangen? Und wenn verlangen, dann bitten. Hm…
Im Mittelalter habe man die Melancholie als wichtige Quelle der Kreativität gesehen.
Nicht bloß im Mittelalter. Daran hatten auch schon Aristoteles seine Freude der Selbstergötzung.
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#107   chico flojo   20:25:11 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Erlöse mich
Also, ich schaue Ihnen nicht dabei neidisch zu. Ich bin hingegen froh und dankbar, daß ich das alles hinter mir lassen durfte – dank Gottes Gnade, die er mir sogar auf einem üblen Horrortrip nicht entzogen hat. Das ist nur ein Beispiel – ich möchte Ihnen damit nichts unterstellen.
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#106   Erlöse Mich †   20:20:26 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Paradies?
das Paradies ist auf Erden im Jetzt und Hier. Wer es erkennen, kann möge es genießen. Wer manisch depressiv ist, wird nur die negativen Seiten sehen – das kann man medikamentös behandeln lassen.
Ein danach gibt es nicht. Dumm ist der, der hier alles aufgibt und nur davon träumt.
Ich genieße das Leben, und ihr schaut mir neidisch dabei zu. Euer erhobener Zeigefinger bestätigt das immer wieder aufs neue. :)3
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#105   siggi666 †   20:17:09 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Katechismus 2337
Keuschheit bedeutet die geglückte Integration der Geschlechtlichkeit in die Person und folglich die innere Einheit des Menschen in seinem leiblichen und geistigen Sein. Die Geschlechtlichkeit, in der sich zeigt, daß der Mensch auch der körperlichen und biologischen Welt angehört, wird persönlich und wahrhaft menschlich, wenn sie in die Beziehung von Person zu Person, in die vollständige und zeitlich unbegrenzte wechselseitige Hingabe von Mann und Frau eingegliedert ist. Die Tugend der Keuschheit wahrt somit zugleich die Unversehrtheit der Person und die Ganzheit der Hingabe.
–----
Demnach ist die Sexualität innerhalb der Ehe (Mann, Frau) nichts Schlechtes.
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#104   Sohn der Witwe   20:16:19 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Die erotischen Gefühle eines Benediktinermönchs“
Gehen zurück auf die Genesis, dort heißt es nach einer indischen Legende:
www.isenet.de/…edichte/erschaff.htm
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#103   MessagefromMary   20:13:08 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@sigi666:
Somit wäre dann die Liebe Gottes (Jesu) nich mehr bedingungslos und allzu menschlich.
Seine Liebe ist doch bedingungslos, weil Er sich geopfert hat, um für uns den Himmel wieder zu öffnen. Vorher war der Himmel für uns verschlossen.
Die Erlösung besteht darin, dass wir wieder zurück ins Paradies gelangen.
Die Gnade Gottes benötigt aber unsere Mitwirkung, weil wir einen freien Willen haben.
Vielleicht ist der freie Wille durch den Baum der Erkenntnis entstanden. Es ist eine Vermutung; genau weiß ich es nicht.
Aber durch die Erkenntnis von Gut und Böse kann sich unser Geist in jede Richtung bewegen, entweder zum Guten oder zum Bösen.
Jesus will, dass wir uns für das Gute entscheiden, und hat uns den Weg gezeigt.
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#102   Regina 1961   20:05:36 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@monti
Habe erst jetzt Ihren Beitrag gelesen. Nein, ich finde Aktiengewinne fürs Kloster einzukassieren nicht unbedingt unwürdig. Auch verliert nicht immer ein anderer, wenn Aktien wertvoller werden. Aber diese Diskussion möchte ich hier nicht vertiefen. Denn mit Aktien kenne ich mich nicht soooo gut aus. Ich denke, es kommt auf die jeweilige Aktie an.
Regina
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#101   MessagefromMary   20:04:47 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@ Regina 1961:
Adam und Eva sollten jedenfalls nicht vom Baum der Erkenntnis (von Gut und Böse) essen.
Weil sie aber auf die Schlange gehört haben und Gott ungehorsam wurden, hat Gott sie aus dem Paradies vertrieben und sie wurden sterblich.
Das Paradies muss demnach eine höhere Dimension sein, wobei die irdische Dimension die niedrigste ist.
Sie haben die Wahl: Entweder zurück ins Paradies und Unsterblichkeit oder das kurze irdische Leben.
Goldengel ist der Wahrheit doch näher als Sie; nur die Stelle in der Bibel mit der Fortpflanzung irritiert mich schon etwas.
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#100   Sohn der Witwe   20:03:57 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Sich zu verlieben ist etwas Wunderschönes.“
:-$
.
Im Artikel wird Pater Anselm Grün zitiert:
„Der Pater antwortet: „Realistisch, würde ich sagen.“
Er spreche mit sehr vielen Paaren: „Wir Ehelosen müssen betrauern, daß wir keinen Partner haben. Verheiratete müssen betrauern, daß sie diesen einen Partner samt all seiner Schwächen haben.“
Meine Empfehlung wäre um diesem Übel abzuhelfen: Laßt uns gemeinsam zum Islam konvertieren.
Die Geistlichen sind nicht auf Unzucht angewiesen und die Verheirateten müssen sich nicht nur mit einer Frau vergnügen!
:(3 :(3 :(3 :(3
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#99   chico flojo   20:02:17 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@MessagefromMary
Letzteres…
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#98   Fridericius †   19:59:24 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Essen ist auch was Wunderschönes!
Ich habe nämlich grad die Zutaten für mein Mitbringsel für die morgige Silvester-Party gekauft:
Enten- und Gänsebrust, Pflaumen, Mangos, Birnen, Orangen, Zitrone, Rotwein, Portwein, Weinbrand, …
Letztlich gibt es Gänse- und Entenbrust-Cannapees, entweder mit karamellisierter Pflaume oder Mago oder mit Rotweinbirne oder Weinbrand-Orange.
Hach, ich habe mich verliebt – ins Essen morgen!
(Und jaja, ich weiss: Völlerei ist auch eine Sünde… :-D )
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#97   Regina 1961   19:56:26 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@message from mary
Nun, meine Liebe, Sie scheinen sich ja im Buch Genesis gut auszukennen. Gott schuf den Menschen als Mann und Frau. Sagte er da auch nicht irgendwo „Wachset und mehret euch“? Wie soll dies denn bitte geschehen, wenn Menschen nicht miteinander schlafen dürfen, wenn Sex doch soooo schlecht ist und die Seelen dem Teufel zuführt…(Goldengelein läßt grüßen…)
Regina
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#96   MessagefromMary   19:56:09 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Chico flojo:
Was meinen Sie mit PN? Passt nicht? oder Post nachsehen?
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#95   siggi666 †   19:54:10 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
mary,
Jesus hat durchaus Bedingungen an das ewige Leben geknüpft:
1. Geistige Wiedergeburt
2. den Willen Gottes erfüllen (10 Gebote)
3. Ihm nachfolgen („Wohin Ich gehe – dahin wisst ihr den Weg!“)
Somit wäre dann die Liebe Gottes (Jesu) nich mehr bedingungslos und allzu menschlich.
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#94   monti   19:52:52 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
ist zwar schon etwas her trotzdem:@Regina61
Was spricht dagegen, daß er mit Aktien spekuliert? Ist für einen Mönch zwar ungewöhnlich, aber „irgendwie“ muß er ja auch das Überleben der benediktinischen Gemeinschft mitgestalten. Regina
Also bitte: Sie vergessen, dass man bei Aktienspekulationen immer nur dann gewinnen kann, wenn vorher jemand verloren hat. Unter einer christlichen Wirtschaftsweise stelle ich mir was anderes vor. z.B. das Überleben der ordensgemeinschaft durch anständige Arbeit zu sichern.
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#93   chico flojo   19:45:43 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@catholic
DVD – lieber catholic – DVD. Und vor allem sehr inspirierend.
@MessageFromMary
PN
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#92   MessagefromMary   19:45:32 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Catholic: Sie sehen mehr in mir,
als ich je gedacht hätte. Irgendwie schmeichelhaft.
Ob es die Reinkarnation noch gibt, weiß ich ehrlich gesagt nicht; aber haben Jesus und die Jünger nicht von ihr gesprochen?
Auf die Frage, für wen die Leute Jesus halten, antworteten die Jünger, dass die einen ihn für Elias halten und Andere für den Propheten Jeremias.
Die Inkarnation Gottes in Jesus Christus ist auf jeden Fall wahr.
Der Friede und die Gnade Gottes sei auch mit Ihnen
und allen Anderen. :(3
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#91   catholic   19:43:55 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
LIeber Chico, wir haben DIE GROSSE STILLE gemeinsam
Deshalb: Weniger T V = Totale Verblödung und weniger
Kreuz-weh.
Wohltuend, einfach still in einer Kirche zu sitzen oder im Wald zu verweilen …
Ihr Narr
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#90   r.ruhrgebietler   19:38:17 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
anselm
geh in psychologische behandlung… esist wirklich peinlich
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#89   catholic   19:33:07 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Werte Marienbotschaft, weder Lob noch Tadel
Ohne den Willen Gottes fällt keine Nadel vom Christbaum.
Sind auf natürlichem Wege auf die Welt gekommen oder
aus den Plejaden zu uns angereist?
Oder war sie gar eine von der Kirche verheizte Hexe,
die wiedergeboren uns was zu verkünden hat?
Sind Sie auf dem lichten Pfad ( er ist Jesus) zur Göttin zu mutieren?
Alles Liebe und alle Gnade für Sie ! :(3
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#88   chico flojo   19:28:05 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@catholic
Das hat aber arg’ lange gedauert. Wohl zu lange in der Garage gestanden.
Aber statt der beiden Dominikaner bitte – Kartäuser. Ich bevorzuge mehr das monastische. Das erinnert mich daran, daß ich mal wieder „Die große Stille“ mir anschauen muß. Oder „Broken Silence“. Da findet man auch weniger bzw. gar keinen dümmlichen Spott. Ach äh – da Sie ja Jesus so toll finden; wie gefällt Ihnen eigentlich die Parabel vom Hochzeitsmahl? Denken Sie beim Lesen aber bitte an das himmlische Jerusalem – und nicht an Salat oder so was.
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#87   MessagefromMary   19:25:42 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Auch Ihnen, lieber catholic, alles Gute,
und dass Sie erkennen was es heißt, katholisch zu sein.
Auch chico flojo muss das noch lernen.
Es nützt ihm nichts, Ministrant bei der FSSPX zu sein, wenn er nicht weiß, wie ein katholischer Christ sein muss.
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#86   catholic   19:17:48 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Wenn, von Gott geliebter Chicoree, würde ich Dir eine angenehme Hinrichtung wünschen,
eine traditionell katholische mit Beichtvater, Heiliger Kommunion, Letzter Ölung (reichlich Öl ), ein Geleit von zwei Dominikanern und lateinischen Chorknabengesang auf den barmherzigen Scheiterhaufen ( er spart Dir das Fegefeuer für Deine geheimen Sünden in Gedanken, Worten und Werkern). Angebracht wär wohl ein schnell wirkendes Säcklein geweihtes Schwarzpulver um Deinen Hals durch den christlichen Henker. Mit einem erhobenen letzten Blick auf den hölzernen Christus am Kreuz wird Michael gleich danach Deine Seele ins Nirwana tragen.
Es tut mir Leid, Ihr Lieben …
ich kann jedem von Euch nur das Gute wünschen …
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#85   MessagefromMary   19:13:24 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Die Voraussetzung für das ewige Leben
ist die geistige Wiedergeburt, d. h. unsere Seele muss sich durch Ganzhingabe zu Gott erheben.
Jesus hat durchaus Bedingungen an das ewige Leben geknüpft:
1. Geistige Wiedergeburt
2. den Willen Gottes erfüllen (10 Gebote)
3. Ihm nachfolgen („Wohin Ich gehe – dahin wisst ihr den Weg!“)
sigi666:Die allumfassende, bedingungslose Liebe muss aber dann auch alle Menschen einbeziehen. Sonst wäre sie nicht bedingungslos, sondern genau das Gegenteil:
Du kommst nicht in den Himmel, weil du… so und so bist, dieses und jenes getan hast, oder nicht getan hast.
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#84   chico flojo   19:11:28 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Erlöse mich
Ich sagte ja – mir fiel auf die Schnelle kein besserer Vergleich ein. Aber lesen Sie doch mal den letzten Post von Samurai um 19:00. Das, was er dort anspricht, finden Sie auch hier:
Wenn Ihnen meine schlichten Wünsche in Ihrer geistigen Einmauerung nicht reichen sollten, channeln Sie die Heilige Jungfrau in Ihre ehrwürdige Umnachtung.
Vielleicht wäre das mit der Umarmung und dem Messer im Rücken treffender.
P.S.: Samurai ist nun wirklich nicht einen jener, mit denen ich glaubensmäßig auf einer Wellenlinie surfe. Aber mit dem, was er schrieb, gebe ich ihm vollkommen recht.
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#83   siggi666 †   19:08:22 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
korrektur
Meinen Kindern habe ich immer dazu geraten, sich vor der Ehe auszuprobieren, damit es in der Hochzeitsnacht zu einer Katastrophe kommt.
ich hatte das NICHT vergessen… :-D
mary, wenn 2 Menschen nur wegen dem Sex zusammen sind, dann hat die Beziehung auch nur diesen körperl. Wert.
Sex ist nur eine schöne Nebensache ist meiner Ehe. Und so sollte es auch für Priester möglich sein.
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#82   Erlöse Mich †   19:05:06 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
chico
Er wünscht dir „stabile Gesundheit“ und „Freude am Leben“, das ist doch eindeutig freundlich.
Oder stehst du wirklich kurz vor der Hinrichtung und catholic weiss davon? Dann hättest du allerdings recht…
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#81   siggi666 †   19:04:22 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Jungfrau und Ehe!
Wie ich von mir offenbart habe, bin ich jungfräulich in die Ehe gegangen. Bei mir ist es gut gegangen. Ich kenne aber auch zig Frauen, bei denen es mehr ein Schrecken war, als alles andere.
Meinen Kindern habe ich immer dazu geraten, sich vor der Ehe auszuprobieren, damit es in der Hochzeitsnacht zu einer Katastrophe kommt.
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#80   MessagefromMary   19:03:41 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@ Tobit:
Sex ist nunmal keine bedingungslose Liebe, sondern egoistische Selbstverliebtheit. Man liebt den Anderen nur, wenn man Sex mit ihm hat.
Damit habe ich nicht mich gemeint. Gott sei Dank, durch Seine Gnade kann ich auf die vergängliche (materielle, vergängliche) Welt verzichten.
Ich sehe das bei vielen anderen Menschen, die ihre Partner nur bedingt lieben; eben nur wenn sie ihnen zu Diensten sind.
Wenn die Partner z.B. krank werden (schwer krank), oder ihre „Pflichten“ nicht erfüllen, ist es aus mit der großen Liebe.
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#79   catholic   19:02:51 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Ihr Lieben, lange Zeit will ich mit dem Kreuzweh nicht verbringen
nur bisweilen juckt es mich, auch wenn es aussichtslos ist, etwas gegen diese totale Verblödung zu tippen.
Hier zuviel Zeit zu vertun, ist verlorene Lebenszeit. :-)
Das weiß auch jeder Karthäuser.
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#78   chico flojo   19:00:58 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Erlöse mich
Ich kenne catholic zur Genüge. Seine Wünsche sind so freundlich gemeint wie „einen schönen Lebensabend noch“ kurz vor der Hinrichtung.
Ein besserer Vergleich fiel mir auf die Schnelle nicht ein.
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#77   siggi666 †   18:59:36 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Bedingungslose Liebe
So wie ich das sehe, hat Jesus Christus sich für uns Menschen hingegeben, um uns alle zu erlösen. D.h. er hat uns das ewige Leben nach dem Tode geschenkt. Er hat für uns Menschen den Tod überwunden.
Das ist bedingungslose Liebe, auch wenn Jesus am Kreuz Momente des Zweifels hatte, als er nach seinem Vater (Gott) rief.
Die allumfassende, bedingungslose Liebe muss aber dann auch alle Menschen einbeziehen. Sonst wäre sie nicht bedingungslos, sondern genau das Gegenteil:
Du kommst nicht in den Himmel, weil du… so und so bist, dieses und jenes getan hast, oder nicht getan hast.
Also eine unsinnige Bedingung wäre, um Gottes Liebe zu empfangen: katholisch sein.
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#76   Erlöse Mich †   18:54:41 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
chicoree
was erwartest du denn von catholic? Einen Scheck mit einem 7-stelligen Betrag für dich.
Nur die besten Wünsche, und du beschwerst dich. :-(
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#75   chico flojo   18:52:17 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@catholic
Schwach – sehr schwach. Sie waren schon mal besser. Wohl lange nicht auf +.net gewesen, wie? Also – ein wenig mehr anstrengen, ja? Sie enttäuschen mich sonst…
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#74   catholic   18:49:41 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Lieber Chicoree, ich darf Ihnen für 2010 post Christum natum
Gottes reichen Segen, eine stabile Gesundheit und Freude am Leben wünschen.
Wenn Ihnen meine schlichten Wünsche in Ihrer geistigen Einmauerung nicht reichen sollten, channeln Sie die Heilige Jungfrau in Ihre ehrwürdige Umnachtung.
Ich habe Grund meinem Schöpfer immerzu zu danken.
Salve !
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#73   Paulaner †   18:47:39 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Um Gottes Willen – der Pater hat Humor – und grad du Rheinländerin bist damit überlastet ;-))
Mrs.Cologne: Jesus, Maria und Josef!
„Wir Ehelosen müssen betrauern, daß wir keinen Partner haben. Verheiratete müssen betrauern, daß sie diesen einen Partner samt all seiner Schwächen haben.“
:-D
Was für ein Unsinn. Aber wenigstens weiß ich jetzt, weshalb ich noch nie eines seiner Bücher gelesen habe.
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#72   chico flojo   18:40:46 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@catholic
Sie schwadronieren mal wieder höchst unerbaulichen Unsinn daher. Menschenverachtend sind Sie obendrein auch noch. Und jetzt – los!!
Zieh er vom Leder, finsterer Gesell’!
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#71   MessagefromMary   18:39:49 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Um erlöst zu werden,
muss die Seele sich mit Gott verbinden, nicht mit der vergänglichen Materie. Nur Gott ist unvergänglich.
Durch Selbstverleugnung und Verzicht auf alles Vergängliche erhebt sich unsere Seele zu Gott; das ist Beten im Geist und in der Wahrheit, das zur Vereinigung mit Gott führt.
Niemand gelangt zu Gott dem Vater, außer durch Jesus – und Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Er ist uns den Weg vorausgegangen, der zum ewigen Leben führt.
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#70   catholic   18:35:25 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Goldschwengel der Unverstandene
Seit es Menschen gibt, hat es auch Frauen und Männer gegeben, die alleine leben wollten. Höhepunkt dieser edlen Entwickung zur Heiligkeit war: Sich in eine Höhle oder Klosterzelle FÜR IMMER einmauern zu lassen und sich durchs Fensterchen sein Süppchen reichen zu lassen.
Also, verlasst das kreuz-net und lasst Euch als „Gefangene Christi“ einmauern mit und ohne euer Geschlecht.
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#69   Mrs.Cologne   18:33:48 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Jesus, Maria und Josef!
„Wir Ehelosen müssen betrauern, daß wir keinen Partner haben. Verheiratete müssen betrauern, daß sie diesen einen Partner samt all seiner Schwächen haben.“
Was für ein Unsinn. Aber wenigstens weiß ich jetzt, weshalb ich noch nie eines seiner Bücher gelesen habe.
Interessieren würde mich jedoch, ob er mit der unglaublich peinlichen Überschrift der Zeitung einverstanden war.
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#68   siggi666 †   18:30:02 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
mary,
ja, das hört sich gut an. :-) …bedingungslose Liebe…
Für mich gehören da Körper, Geist, Seele untrennbar zusammen. Ich hätte mich niemals auf meinen Mann eingelassen, wenn das nicht gegeben wäre.
Die Bedingungslosigkeit ist ein sehr hohes Ideal. Für mich gilt das in meiner Ehe. Wenn beide Partner sich entgegenkommen, kann das gut gehen. Sobald einer von beiden das ausnutzt, hat der andere aber das Recht sich zu wehren.
Sex hat für mich nie was mit Selbstverliebtheit zu tun gehabt. Ich hab mich meinem Partner ganz hingegeben, auch ausgeliefert. Erst durch seine körperliche Liebe zu mir, habe ich mich selbst entdeckt und auch lieben gelernt. Es hat lange gedauert, bis ich einen Orgasmus zulassen konnte ( :-$ ).
Goldengel, wollen Sie behaupten, dass Jesus uns vom Sex abhalten wollte?
Rabe, bei Ihnen läuft wohl zu oft der Fernseher…
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#67   MessagefromMary   18:29:07 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Gott hat nicht die Sexualität erschaffen,
sondern nur ein Menschenpaar, das er zu unsterblichen Göttern machen wollte. Aber sie haben auf den Satan gehört und sind von ihrer hohen Bestimmung abgefallen, so dass sie aus dem Paradies in die Dreidimensionalität verbannt wurden und der Baum des Lebens, der die Unsterblichkeit verleiht, wurde ihnen weggenommen.
Jesus, der Erlöser der Menschen, will uns diesen Anteil am Baum des Lebens zurückgeben, damit wir wieder ins Paradies – in die höchste Dimension – zurückgelangen.
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#66   Paulaner †   18:23:54 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Du verstehst meine Beiträge nicht, ich rechne damit ;-))
Goldengel: 666…
Niemand wird mein Posting verstehen.
Macht aber nix.
Ich rechne damit.
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#65   Fridericius †   18:23:42 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Hatten Eva und Adam schon im Paradies
Hoden und Brüste?
Wenn ja, was haben sie damit gemacht, den ganzen lieben langen Tag?
:-D
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#64   catholic   18:20:22 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Werte heilige Esel !
Wie kann die Sexualität unrein sein, wenn Sie Gott selbst erschaffen hat?
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#63   Fridericius †   18:19:24 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
„Man liebt den Anderen nur, wenn man Sex mit ihm hat.“
LOL MfM
Sie stromern also von Bar zu Kneipe und fragen jede(n) erstmal, ob er mit Ihnen f***en will und verlieben sich erst beim Verkehr in selbigen??
Also bei mir ist das anders. Ich verliebe mich in eine Frau und habe dann, irgendwann später, auch mal Sex mit ihr, so sie sich auch verliebt.
Also: Nicht von sich auf andere schliessen, MfM!
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#62   Tobit   18:19:07 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
MessagefromMary:
Sex ist nunmal keine bedingungslose Liebe, sondern egoistische Selbstverliebtheit. Man liebt den Anderen nur, wenn man Sex mit ihm hat.
Wenn das bei ihnen so ist, sind sie ein bemitleidenswerter Mensch. Ich sehe allerdings keinen Anlass dafür zu glauben, dass alle Menschen so sind.
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#61   MessagefromMary   18:15:03 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
siggi666:
Es steht tatsächlich so in der Bibel; denn Maria fragt den Erzengel Gabriel: „Wie soll es geschehn, da ich keinen Mann erkenne?“
Es steht auch geschrieben, dass wir von neuem geboren werden müssen, um in den Himmel zu kommen.
Das bedeutet, ein neuer Mensch werden, der bedingungslos lieben kann. Nicht mehr von der Sonne abhängig sein, sondern selber eine Sonne werden.
Sex ist nunmal keine bedingungslose Liebe, sondern egoistische Selbstverliebtheit. Man liebt den Anderen nur, wenn man Sex mit ihm hat.
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#60   Goldengel   18:13:49 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
666…
Gott will gar nicht, dass wir auf die Welt kommen – das will nur Ihr Herr, der Teufel.
Damit er nämlich die Seelen Gottes in diese irdische Hölle verfrachten kann.
Das A.T. meinte, dass man viele Kinder bekommen soll – doch es irrte. Christus meinte was anderes: wer es fassen kann, der fasse es.
Christus wurde hingerichet, weil er diese Welt verachtete. Er verabscheute diese Welt, doch er liebte die Seelen. Und deshalb kam er, um die Seelen zu retten, welche sich der Teufel durch die Sexualität in sein Reich holt.
Niemand wird mein Posting verstehen.
Macht aber nix.
Ich rechne damit.
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