Schweiz
Es sind die Kirchtürme dran
Das Endresultat des Schweizer Minarett-Verbotes wird eine Abdrängung jeder Religion ins rein Private und eine völlige Trennung von Kirche und Staat sein.
(kreuz.net) Die Annahme der Minarett-Initiative in der Schweiz hat das Engagement für verfolgte Christen nicht gestärkt, sondern geschwächt.

Das erklärte der scheidende Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Mons. Kurt Koch von Basel, am 23. Dezember vor der altliberalen Schweizerischen ‘Katholischen Internationalen Presseagentur’.

„Die Menschen in jenen Staaten, in denen wir für Christen Religionsfreiheit einfordern, erklären nun, die Schweiz sei doch eine Demokratie, selbst sie gewährleiste aber die Religionsfreiheit nicht“ – stellt der Bischof fest.

Er zitiert den aus der Schweiz stammenden Apostolischen Vikar für Arabien, Bischof Paul Hinder (67). Dieser hat erklärt, daß die Annahme der Initiative für die Christen in Arabien ein Bärendienst gewesen ist.

Mons. Koch weist darauf hin, daß drei Kräfte zur Annahme der Initiative geführt haben:

„Die eine will mehr Präsenz der christlichen Identität in unserem Land.

Die zweite intendiert eine völlige Abdrängung des Religiösen, auch des Christlichen, aus der gesellschaftlichen Öffentlichkeit.

Die dritte Kraft sind die feministischen Tendenzen, die sich für die Gleichberechtigung der Frau im Islam einsetzen.“

Jetzt müßten die Ängste jener analysiert werden, welche die Initiative angenommen haben:

„Sonst besteht die große Gefahr, daß sich jene, welche die christliche Identität bedroht sehen, nun gleichsam als trojanisches Pferd für ganz andere Tendenzen, für die Abdrängung der Religion ins rein Private und für eine völlige Trennung von Kirche und Staat, zur Verfügung stellen.“

Bischof Koch wird auf sozialistische Bestrebungen angesprochen, die in der Schweiz eine völlige Trennung von Kirchen und Staat anstreben.

Er kommentiert: „In der Tat sehen diese Kreise in der Annahme der Initiative nur den ersten Schritt, dem der zweite Schritt folgen soll, der gegen das Christentum gerichtet ist.“

Doch eine Abdrängung des Religiösen aus der Gesellschaft widerspricht – so der Bischof – einem Grundprinzip des modernen demokratischen Rechtsstaates:

„Wenn dieser es als historische Errungenschaft rühmt, nicht alles selber tun zu sollen und zu können, sondern die freie Initiative der Bürger auf allen Gebieten zu fördern, ist es inkonsequent, wenn er bei diesen Förderungsbemühungen ausgerechnet die Religion ausnehmen will.“

Mons. Koch geht nicht davon aus, daß das Volk der von den Genossen diskutierten radikalen Abtrennung nicht zustimmen würde:

„Wenn dies dennoch einträte, käme vollends ans Tageslicht, welche verhängnisvollen Auswirkungen die Anti-Minarett-Initiative gehabt hat.“

Als schlimmste Erfahrung seiner Zeit an der Spitze der Bischofskonferenz nennt Mons. Koch die Zeit nach der Bekanntgabe der Aufhebung der Pius-Exkommunikationen:

„Dieses Ereignis hat mich eine ganze Woche lahmgelegt, weil ich nichts anderes mehr tun konnte, als den Medien Rede und Antwort zu stehen.“

Zudem habe es ihn sehr bedrängt, „daß durch dieses Ereignis die seit langem schwelende Polarisierung in der Kirche in der Schweiz neu aufgebrochen ist. Dies bereitet mir große Sorgen.“

Doch in Wahrheit brechen diese Polarisierungen immer auf, sobald sich die Kirchenleitung aus der üblichen, politisch korrekten Totenstarre befreit, um anstehende Probleme zu lösen.
      
42 Lesermeinungen
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#42   Prälat Hinter †   10:59:05 | Samstag, 2. Januar 2010
Dieser DUMMBRABBLER „Bischof“ Koch von Basel ist echt eine OBERPEINLICHKEIT für die Schweizer
Katholiken. Denn so ein Angshase, der vor lauter Luftschüssen nicht mehr weiss, wohin er sich verbal flüchten soll gehört nicht in die Leitung einer Diözese. Was bildet sich diese dumme Friedenstaube denn ein: dass die Christenverfolgungen weltweit ohne das Minarettverbot abgeflacht wären, dass dann neue Kirchen hätten gebaut werden dürfen???
Wie strotzblöd ist denn der Naivling?
Ihn würden die als ersten im Fussbalstadion erhängen oder neben Burkafrauen steinigen.
Der Islam ist in den Staaten, wo die Christen nämlich verfolgt und diskriminiert werden, eine menschenverachtende und satanistische Schein-Religion und kümmert sich einen absoluten Scheissdreck um die allwettergerechten Befürchtungen eines solchen unrealistischen Bischofs wie des von Basel oder auch anderer. Die warten doch nur drauf, dass die uns übernehmen können. WIE naiv muss man sein, die Millionen Christenopfer zu „übersehen“, um dann noch immer den islamistischen Terrorschweinen die Hand reichen zu wollen??? – Hier spreche ich von denen, die tatsl. islamistisch denken und handeln und das sind genug. Dass es friedliche und sehr menschlich agierende Moslems unter uns gibt bestreite ich niemals !!! – ABER die gewalttätigen und gewaltbereiten Islamisten kümmert das Minarett-Verbot sowieso keinen Deut – Also sollte ein Bischof Koch nicht noch Öl ins Feuer giessen, sondern seine Landsleute loben und verteidigen. Aber der Koch ist auch so ein Schilfrohrbischof feiger Prägung. ARME SCHWEIZER KATHOLIKEN mein BEILEID…
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#41   Klosterschüler   02:26:31 | Samstag, 2. Januar 2010
Islam bedeutet nicht ‘Frieden’ sondern ‘Unterwerfung’, und daran bin ICH nicht interessiert
Hörst du zu essen und pinkeln auf, nur weils die kleinen Hündchen auch tun? Wer Intoleranz mit Toleranz begegnet, ist schon auf der Seite der Intoleranz.
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#40   Paulaner †   00:29:26 | Samstag, 2. Januar 2010
Deine „Pax Europa“ – Bürgerbewegung ist an „pax“ nicht interessiert, wie du mit deinem Beitrag
zeigst, Klosterschüler: Was will Koch da noch analysieren?
Christlicher, Stoischer! de.wikipedia.org/wiki/Stoa
Zurückbeißen, das können auch kleine Hündchen.
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#39   Klosterschüler   23:18:54 | Freitag, 1. Januar 2010
Was will Koch da noch analysieren ?
Auf den Baptisten Yuksel wurde so oft eingestochen, daß die Wunden nicht gezählt werden konnten. Die Verbrecher schnitten ihren Opfern bei lebendigem Leib die Därme aus dem Leib. Sie wurden kastriert und die abgeschnittenen Geschlechtsorgane vor ihren Augen zerschnitten. Finger wurden ihnen abgehackt, Nase, Mund und After aufgeschlitzt. Schließlich wurden ihre Kehlen von Ohr zu Ohr durchtrennt, was sie praktisch enthauptete europenews.dk/de/node/28774
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#38   Paulaner †   18:59:51 | Freitag, 1. Januar 2010
Kompletter Unfug das! Religion funktioniert so nicht! Umweltschutz würde zB. so auch nicht
funktionieren, privat, im Kämmerchen.
engelhardt: Resultat
Das Endresultat des Schweizer Minarett-Verbotes wird eine Abdrängung jeder Religion ins rein Private und eine völlige Trennung von Kirche und Staat sein.
Ja bitte!!!
So soll und muss es sein in einer sakularen Demokratie!
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#37   engelhardt †   18:38:36 | Freitag, 1. Januar 2010
Resultat
Das Endresultat des Schweizer Minarett-Verbotes wird eine Abdrängung jeder Religion ins rein Private und eine völlige Trennung von Kirche und Staat sein.
Ja bitte!!!
So soll und muss es sein in einer sakularen Demokratie!
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#36   noch ein Landorganist   18:29:06 | Freitag, 1. Januar 2010
Christen im Islam
diese wären sowieso verloren. Man sollte daher die Christen aus islamischen Ländern alle zu uns holen, dafür alle Musels in deren Heimat transportieren, dann eine unüberwindliche Mauer um alle Muselstaaten, jede Möglichkeit des rauskommens für Musels mit Schiff, Flugzeug oder über Land verunmöglichen und dann den ganzen Abschaum sich gegenseitig abschlachten lassen, bis sich das Problem gelöst hat.
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#35   DerRabe   11:29:00 | Freitag, 1. Januar 2010
Die große Not:
Vom Weltgericht
„Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluch-ten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine En-gel bestimmt ist! Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben, ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis ge-sehen und haben dir nicht geholfen? darauf wird er ih-nen antworten: Amen, ich sa-ge euch: was ihr für einen dieser Geringsten nicht ge-tan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewi-ge Strafe erhalten, die Ge-rechten aber das ewige Le-ben.“ Math. 25/41-46
„Sofort nach den Tagen der großen Not wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr schei-nen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräf-te des Himmels werden er-schüttert werden. Danach wird das Zeichen des Men-schensohnes am Himmel er-scheinen; dann werden alle Völker der Welt jammern und klagen, und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit kom-men sehen. Er wird seine En-gel unter lautem Posaunen-schall aussenden, und sie werden die von ihm Auser-wählten aus allen vier Him-melsrichtungen zusammenfüh-ren, von einem
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#34   FXaver   10:30:41 | Freitag, 1. Januar 2010
@Livio
Knallharte Maßnahme gegen die „Auslöschung der Ureinwohner“
Gell die Schweizer haben jetzt aber Ihre Kultur verteidigt und die demographische Zeitbombe entschärft.
Mit dem Verbot von Minaretten!
Die Geburtenrate steigt auch schon und die (katholischen) Kirchen füllen sich wieder, weil die Schweizer jetzt die Minarette verboten haben. Jawohl!
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#33   Livio   09:33:31 | Freitag, 1. Januar 2010
Erpressung
Diese konterrevolutionären Diskussionsansätze sind demokratiefeindlich und nähren nur die linken Aufrührer.
Die Schweizer haben das einzig richtige getan. Sie haben gehandelt, anstatt untätig der Zerstörung ihrer Kultur und Auslöschung der Ureinwohner zuzusehen.
Wenn irgendwo in der Welt Christen verfolgt werden mit der Begründung, die Schweizer ließen keine Minarette zu, dann ist das Erpressung. Und der darf man nicht nachgeben. Ab mit Allah in den Privatbereich. Hier herrscht das Christentum.
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#32   rums   09:23:24 | Freitag, 1. Januar 2010
@atheisti
Sprach er, der Eigerhar, die alte NAZI-Sau!
Das Neue Jahr ist noch keine zehn Stunden alt, und dann schon wieder diese sinnlose Pöbelei! :-@
Schämen sie sich.
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#31   atheisti †   09:14:43 | Freitag, 1. Januar 2010
Sprach er, der
Eigerhar, die alte NAZI-Sau!
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#30   eigerhar †   08:46:08 | Freitag, 1. Januar 2010
Kirchtürme und Minarette
Kirchtürme sind die Quelle unserer Zivilisation.
Minarette stehen für die Zerstörung des Abendlandes.
Kirchtürme und Minarette haben nicht den selben Status im Abendland (und in allen Gebieten, wo zuerst Christen waren, die gewaltsam ausgerottet wurden.)
Kirchtürme müssen her.
Minarette müssen weg.
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#29   mens sana in corpore sano   07:12:21 | Freitag, 1. Januar 2010
Mighty Counsellor
Auf diese Weise müsste sich die Eidgenossenschaft nicht in Grund und Boden schämen, wenn sie in Strassburg eins aufs Dach bekäme.
Wie denn Strassburg, die sind doch gar nicht in der EU. Na ja, gepostet um 3:21 Uhr am Neujahrsmorgen …
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#28   Mighty Counsellor †   03:21:21 | Freitag, 1. Januar 2010
Etwas eher Juristisches zu den Minaretten:
Die Minarett-Diskussion geht jedem Verfechter des Rechtsstaats auf den Nerv. In unserer Bundesverfassung steht: „Bund und Kantone können im Rahmen ihrer Zuständigkeit Massnahmen treffen zur Wahrung des öffentlichen Friedens zwischen den Angehörigen der verschiedenen Religionsgemeinschaften“ (Artikel 72 Absatz 2). Das ist zwar Juristenfutter und tönt fürchterlich kompliziert, gibt aber den Gemeinwesen die verblüffende Möglichkeit, in einer Art Notstandssituation [wie bei der Piusbruderschaft] – nämlich bei der Gefährdung des Religionsfriedens – doch noch den Bau eines Minaretts zu bewilligen. Auf diese Weise müsste sich die Eidgenossenschaft nicht in Grund und Boden schämen, wenn sie in Strassburg eins aufs Dach bekäme. Einzig der bundesrechtliche raumplanerische Schutz des Ortbilds ist auch von den Kantonen zu achten. Im Übrigen müsste anlässlich der kürzlichen Volksabstimmung die Überschrift des Artikels 72 („Kirche und Staat“) angepasst werden, denn der Islam ist wahrlich keine Kirche.
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#27   Romulus   00:30:50 | Freitag, 1. Januar 2010
@kreuz.net Redaktion
Macht eigentlich der iranische Geheimdienst nie Feierabend? Heute: Kritik am Minarettverbot und wiederum ein Artikel in antisemitischer Diktion?
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#26   DerRabe   23:41:57 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
vor der gewalt des islam…
…würdet ihr vermutlich allesamt wie die hunde winseln, wenn sie euch erreichte und dann füße leckend zum islam übertreten und diesen glauben euren kindern einimpfen.
das christentum beständig bespucken macht euch hingegen spaß weil ihr von dieser seite keinerlei widerstand erwartet.
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#25   Romulus   21:06:54 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
kreuz.net irrt
Das Endresultat des Schweizer Minarett-Verbotes wird eine Abdrängung jeder Religion ins rein Private und eine völlige Trennung von Kirche und Staat sein.
Ganz klares NEIN.
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#24   _zeitgeist   20:54:31 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
ja genau
kümmere er sich „um die beiden Damen“ und die „Sylvesterparty“. :-[
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#23   unbestechlicher   20:40:03 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Herr Zeitgeist
Ich muss mich jetzt dringend um die beiden Damen kümmern mit denen ich zur Sylvesterparty gehen werde.
Deshalb nur ganz kurz:
Volkswille bedeutet Demokratie und nicht zwangsläufig Pöbelherrschaft usw. Das ist eine Interpretation von Ihnen
Morgen geht es weiter
Alles Gute
Der Unbzestechliche :-D :-D :-D
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#22   _zeitgeist   20:32:22 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
fangen wir noch einmal von vorne an
Der Staat ergibt sich aus dem Volk. Das Volk will immer weniger von Kirchen und Gott wissen. Also muss auch der Staat die Trennung von den Kirchen vollziehen.
Gefordert werde ein sog. Volkswille, dem sich auch der Staat unterzuordnen habe, wenn er nicht selbst sogar ein Resultat des Volkswillens sei.
Die Trennung des Staates von den Kirchen möge demnach eine mögliche Folge sein:
Trennung Staat von Kirche ⊆ Volkswille
Daraufhin habe ich geantwortet, dass eine solche Argumentation der Pöpelherrschaft, Todesstrafe und Populismus Bahn bräche.
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#21   unbestechlicher   20:15:39 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Herr Zeitgeist
Meine Aussage
Der Staat ergibt sich aus dem Volk. Das Volk will immer weniger von Kirchen und Gott wissen. Also muss auch der Staat die Trennung von den Kirchen vollziehen.
Ihre Interpretation
Das Volk will keine Kirche > daher soll Sie verschwinden
Herr Zeitgeist: Sie haben etwas anderes verstanden als ich es schrieb. Es ging mir immer um die Trennung von Staat und Kirche, niemals um das Verschwinden der Kirche. Das Verschwinden der Kirche besorgt sie selbst.
Gruß und Segen
Der Unbestechliche
:-D :-D :-D
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#20   Paulaner †   20:10:36 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Die Trompeten sind zu laut!
Der bischöfliche Vikar trompetet in die Öffentlichkeit hinein – die Öffentlichkeit ist nicht sein Empfangsgebiet. Aber klar, er hat sich vom staatlichen = demokratischen Vorgang angesprochen gefühlt, in seinem klerikalen Bereich betroffen, weidwund.
Irgendwie paßt die Trennung von Staat und Kirche nicht. Das ist keine prinzipielle Frage, nein, das ist eine Frage der Disziplin. Die handelnden Personen können nicht mit der Trennung umgehen.
Soeben habe ich den Wiener Kardinal über die Finanzmisere klugscheißern gehört – das hat gerade noch gefehlt!
:-D Wo er doch eh seine Priester nicht an der Kandare halten kann.
Da könnte der Eisenbahn-Generaldirektor über Religion palavern, immerhin sind nicht nur seine Kunden sondern auch noch einige seiner Angestellten christlich.
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#19   _zeitgeist   19:50:57 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
@schlaflos
die „Alten“ haben es immer schon gewusst
siehe hier de.wikipedia.org/wiki/Ochlokratie
viele Grüße ins kreuts.net
:-S
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#18   Schlaflos   19:48:29 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
@ Zeitgeist
Was genau verstehen Sie unter Pöbelherrschaft? Es wäre nett wenn Sie diesen Begriff genauer erklären könnten.
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#17   _zeitgeist   19:38:11 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
@Anmut wissen Sie was meiner Schwester ein
Klassenkamerad in das Poesiealbum geschrieben hat:
„Wenn Dich böse Buben locken,
bleib’ zuhaus’ und stopfe Socken“
Wäre das kein guter Vorschlag für die Anmut?
Zu ihrer „Argumentation“:
Ich versuche es in wenigen Worten:
Die Bindung des Klerus an den Staat findet seinen Ursprung in der Reichsidee des HRR Deutscher Nation.
Insofern ist die Staatsbindung des Klerus ein Relikt aus dieser Zeit. Nur dass der Staat seine eigene Legitimation nicht mehr aus dem Gottesgnadentum herleitet sondern aus einen diffusen Volkswillen, ist somit auch der Klerus an dieses Konstrukt gekettet.
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#16   Paulaner †   19:31:44 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Schön hast du das beschrieben, Vineta, wie modern die RKK immer schon war!
(ich bin auch ein wenig persönlich geworden, wegen Silvester, zum Spaß)
:-]
Vineta: Wider sarkastische Paulaner- Bemerkungen!
Sie hat sich bei der juristischen Anwendung der Scheiterhaufen nicht an die schriftlichen Vorlagen des NT gehalten. Aber auch nicht ans AT, in dem die Todesstrafe vorgesehen gewesen wäre.
Deswegen – wie weit zurück tradieren die Traditionalisten im Einzelfall vor das V-II? Wo sind die Haltepunkte?
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#15   _zeitgeist   19:28:33 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
@unbestechlicher Entschuldigung, dass ich insistiere, aber Ihre Argumentation war eine andere
Um Ihre Argumentation anhand des Ursache-Wirkungsprinzips nachzuzeichnen:
Das Volk will keine Kirche > daher soll Sie verschwinden
agegegn habe ich argumentiert, dass eine solche Annahme zu Populismus, Todesstrafe und Pöbelherrschaft führen würde.
Darauf entgegenen Sie:
Es geht um die Trennung von Staat und Kirche. Hat mit Todesstrafe, Populismus und Pöbelherrschaft nichts zu tun.
Eben nicht: Es geht nach Ihrer Argumentation um die Ausführung eines Volkswillens, wie auch immer er sich zeigen möge.
Das war das Axiom, das Sie hier zum Besten gaben.
Was es mit der Trennung von Staat und Kirche auf sich hat, das ist ein eigenes Thema. Sie werden in der traditionalistischen „Szene“ sehr viele Befürworter finden, die genau das fordern: Eben damit die Abhängigkeit des Klerus von der Tagespolitik gebrochen werde. Schade auch, wenn das eigene Argument gegen einen selbst verwendet werden kann.
Jetzt verrate ich Ihnen mal was: Unser Staatssystem kennt monarchische, aristokratische und -ohne Frage- auch populistische Strukturen. Das behauptet nicht der user _zeitgeist sondern Politikwissenschaftlerund Verfassungsrechtler von Rang und Namen.
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#14   Anmut   19:20:18 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Trennung von Staat und Kirche
hat wirklich nichts mit Todesstrafe, Populismus und Pöpelherrschaft zu tun.
Viel mehr der Zusammenschluss von Staat und Kirche, wie aus dem Mittelalter in Europa Recht gut bekannt.
Es geht um die Trennung von Staat und Kirche. Hat mit Todesstrafe, Populismus und Pöbelherrschaft nichts zu tun.
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#13   unbestechlicher   19:14:58 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Herr Zeitgeist
Es geht um die Trennung von Staat und Kirche. Hat mit Todesstrafe, Populismus und Pöbelherrschaft nichts zu tun.
Sie sehen doch wie sich die politischen Lager in den letzen Jahrzehnten verschoben haben. Es gibt beispielsweise keine Partei mehr die christlich-konservative Werte vertritt.
Diese Werte sind nicht nachgefragt, also werden sie nicht mehr angeboten. Zudem halte ich die Trennung von Staat und Kirche in Dtl. noch nicht für konsequent vollzogen. Dass der Staat die Kirchensteuer einzieht und dass die Bischöfe von den Bundesländern bezahlt werden ist nicht notwendig. Diese Umstände haben die Kirchen satt und träge gemacht, sie verlieren Mitglieder ohne Ende und in 2009 wurden gerade man knapp 100 Priester geweiht. Aber das ist ein anderes Thema: Versagen auf breiter Front.
Gottes Segen vom Unbestechlichen :-D :-D :-D
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#12   Anmut   19:06:28 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
@unbestechlicher
Religion ist absolute Privatsache. Und Ihre Ausage: Ohne Gottes Gnade gibt es keine staatliche Macht passt eher zu den Mullahs als zum aufgekärten Europa.
Entschuldigen Sie bitte, vielleicht habe ich das nur falsch verstanden. Aber: Im Iran ist Religion alles andere als Privatsache.
@Rabe
Ich finde Gott und andere Fantasiegestalten haben sich in politischen Dingen nicht einzumischen.
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#11   _zeitgeist   19:02:59 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
@unbestechlicher
Der Staat ergibt sich aus dem Volk. Das Volk will immer weniger von Kirchen und Gott wissen. Also muss auch der Staat die Trennung von den Kirchen vollziehen. Ist ganz einfach.
Genau, ganz einfach. Sie glauben doch selbst nicht an diesen Quatsch. Den können Sie sich in die Haare schmieren aber nicht ernsthaft als Diskussionsgrundlage zur Verfügung stellen.
Sollte sich eine solche normative Konstellation ergeben, dann haben wir zwar keinen Gottesstaat, dafür jedoch Todesstrafe, Populismus und Pöbelherrschaft. Wobei die Pöbelherrschaft hier das größte Über darstellt.
Der Staat ist mitnichten eine Instrument des „Volkes“ sondern er besitzt vielmehr eine eigene metaphysische Qualität, an die sich , so leid es mir für jeden Salonbolschewisten tut, auch der sogenannte „Bürger“ zu richten hat.
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#10   Vineta   18:57:06 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Wider sarkastische Paulaner- Bemerkungen!
Ganz im Gegensatz zum Koran bietet das NT nicht die allergeringste Rechtfertigung fürs Umbringen irgendwelcher Menschen aus Glaubensgründen.
Und wenn das in Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg vergessen wurde – so kann daraus zumindest das beruhigende Gefühl erwachsen, daß das lange her ist.
Beunruhigen sollte diesen Paulaner vielmehr, daß im Moment in der islamischen Welt die schlimmste Christenverfolgung aller Zeiten tobt. Aber dazu ist er wohl der wichtigtuerische Kauz zu groß.
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#9   unbestechlicher   18:52:50 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Herr Rabe
Der Staat ergibt sich aus dem Volk. Das Volk will immer weniger von Kirchen und Gott wissen. Also muss auch der Staat die Trennung von den Kirchen vollziehen. Ist ganz einfach. Im Iran und ähnlichen Staaten ist das anders. Dort gibt es sog. Gottesstaaten. Da ist es besser wie es in Europa ist: Religion ist absolute Privatsache. Und Ihre Ausage: Ohne Gottes Gnade gibt es keine staatliche Macht passt eher zu den Mullahs als zum aufgekärten Europa.
Gottes Segen und Erfolg im Jahr 2010
Der Unbestechliche :-D :-D :-D
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#8   DerRabe   18:42:16 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Der Staat,
der sich doch angeblich aus dem Volk ergibt, trennt sich also von Gott und trennt somit auch das Volk von Gott. „Von Gottes Gnaden“ habe der Staat die Macht bzw. früher der König. So ist es auch heute, denn ohne Gottes Gnade gäbe es keine staatliche Macht. Der Staat wünscht Gott aber nicht mehr und entzieht sch somit der Gnade Gottes. Dennoch soll – angeblich – alles wachsen und blühen. Wehe den Staaten der Erde, wehe , wehe und abermals wehe! Sie huldigen den Götzen, von Gott aber wollen sie nichts wissen. So schaffen sie Millionen und Abermillionen Verführte und kaputte und sogar ermordete Menschen.
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#7   Paulaner †   18:36:47 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
„Der Islam kann ja nicht mal Abtrünnige dulden und muß diese umbringen.“
>:) Ach, der Islam auch? :-@ :-D
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#6   Vineta   18:10:39 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Koch treibt ein erbärmliches Spiel…
1) wenn er meint, abendländische Demokraten müßten dem Islam hierzulande schließlich die völlige Religionsfreiheit gewähren – und damit davon ablenkt, daß der Episkopat 40 Jahre schon nicht das Nötige getan hat, um den Verfall des Abendlandes aufzuhalten durch den Porno-,Homo-und Abtreibungshedonismus sowie den Holokult bei gleichzeitiger Begünstigung islamischer Zu-und Unterwanderung
2) wenn er meint, der Islam würde doch wohl die freundliche Einladung annehmen, sich hier dem friedlichen Wettbewerb mit dem Christentum zu stellen – und damit davon ablenkt, daß der Islam keine Friede-Freude-Eierkuchen-Religion ist, sondern ein totalitäres Herrschaftssystem und schlimmster Fall für den Verfassungsschutz.
3) wenn er meint, mit einem restriktiven Vorgehen gegen den Islam in Europa erweise man den Christen in der islamischen Welt einen Bärendienst. – Als ob das islamische Wahnsystem neben sich ohne Selbstaufgabe blühende Christengemeinden dulden könnte! Der Islam kann ja nicht mal Abtrünnige dulden und muß diese umbringen.
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#5   _zeitgeist   18:02:26 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Einspruch Euer Msgr.
Was soll die Fraternisierung mit einer Wüstenreligion, die einen stumpfen Monotheismus predigt, den schon die Semiten für sich in Anspuch nahmen? Gibt die christliche Spiritualität so wenig her, dass man immer wieder die Nähe zum Islam sucht? Wenn die Maxime gelten sollte, der Feind meines Feindes ist mein Freund, dann liegt hier ein schwerer Irrtum vor, der sich eines Tages rächen wird.
Die Hochgradlogen haben bewusst die Einwanderung archaischer Mohammedaner vorangetrieben, um die HRKK zu schwächen. Der Erzfeind der Logen wird für alle Zeiten die HRKK bleiben, da geht man gerne ein Bündnis mit Mohammedanern ein, deren archaisch monotheistischer Glaube solange gebilligt wird, wie er der HRKK schaden kann.
Denkt einmal darüber nach
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#4   Mary Cruz   17:50:09 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Das ist des Rätsels Lösung – die Totenstarre:
Doch in Wahrheit brechen diese Polarisierungen immer auf, sobald sich die Kirchenleitung aus der üblichen, politisch korrekten Totenstarre befreit, um anstehende Probleme zu lösen.
kreuz.net für den Pulitzer-Preis für seinen beisspiellosen Enthüllungsjournalismus!
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#3   Klosterschüler   17:04:59 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Politik ist nichts anderes als praktisch angewandte Religion. (Eugen Bolz)
Seit hundert Jahren steht in Berlin eine Moschee, und sie wird nicht die einzige alte Moschee in Europa sein. Das hat aber auch nicht verhindert, das Christen in Moslemstaaten unterdrückt werden. Die Leute habe zurecht Angst, dass in der Schweiz ab einem bestimmten moslemischen Bevölkerungsanteil auch eine entsprechende Politik gemacht wird. Bischof Koch eiert doch nur herum. Man kann nicht allein mit 20 Menschenrechtsartikeln Politik machen, wie das unsere Globalisierungsprediger weismachen wollen. Und sie tun das auch nicht. Ihre Religion ist die Rendite, und danach arbeiten sie ihre Regeln so aus, dass beispielsweise jeder Isländer von Kleinkind bis zum Greis mit 10 000€ für den Bankenwahnsinn geradezustehen hat. Und in Deutschland wird das auch nicht anders laufen, – bis in 40 Jahren die moslemische Bevölkerungsmehrheit definitiv die Scharia einführen wird. Aber bis dahin bin ich unter der Erde, und dann kratzt mich weder die Scharia noch meine falsche Prognose, wenn statt Scharia korrupte arrogante Chinesen hier das Sagen haben.
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#2   Paulaner †   16:40:17 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Sehr mutig, die Hellenen!
O:) Improvisation „Caprice héroïque“ O:) www.youtube.com/watch?v=M2QLrVYgfic Respekt! >:) >:) :-D
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#1   fundamental-christian   16:31:08 | Donnerstag, 31. Dezember 2009
Oh, dann war die Volksabstimmung
wohl doch keine so gute Idee? ;-) ^-^ ;-)
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