Die Evolutions-Ideologie ist heute vor allem darum so weit verbreitet, weil es nicht erlaubt ist, die vielen Argumente, die gegen sie sprechen, offen vorzutragen.Von Dr. Stephan Puls.
Adam und Eva – des Barockmalers Peter Paul Rubens († 1640)
(kreuz.net) Das Jahr 2009 wurde zum Darwinjahr erklärt, weil der Evolutions-Ideologe Charles Darwins
vor zweihundert Jahren geboren wurde und sein Hauptwerk „Über die Entstehung der Arten“ (On the Origin
of Species) vor 150 Jahren erschien.
Eine Fülle von Veranstaltungen, Kongressen und Vorträgen gedachte
dieser beiden Jubiläen, fast immer im Sinne der „größten wissenschaftlichen Entdeckung der Neuzeit“.
Es gab aber auch Veranstaltungen, die sich kritisch mit dem Evolutions-Märchen befaßten.
Im März
fand an der staatlichen Römischen Universität ‘La Sapienza’ ein evolutionskritisches Seminar statt.
Die italienische Zeitschrift ‘Radici Cristiane’ berichtete ausführlich über diese Veranstaltung, die
vom „Kolbe-Center for the Study of Creation“ organisiert wurde.
Mitte September gab es in Deutschland
ein vergleichbares Seminar von vier Tagen Dauer in der Gustav-Sieverth-Akademie – etwa eine Autostunde
nördlich von Konstanz.
Diese Akademie ist eine der wenigen deutschsprachigen katholischen Bildungsinstitutionen,
die seit ihrer Gründung eine entschieden evolutionskritische Position einnimmt.
Auch zwei Referenten
der deutschsprachigen ‘Studiengemeinschaft Theologie und Biologie’ sprachen dort über „Intelligent Design“.
Dominique Tassot referierte auf beiden Tagungen. Diesen Sommer hat er in Paris das Buch „Die Evolution –
Eine Schwierigkeit für die Wissenschaft, eine Gefahr für den Glauben“ – „L’évolution – une difficulté
pour la science, un danger pour la foi“ – beim Verleger Pierre Tequi veröffentlicht.
Schließlich fand
im November eine weitere evolutionskritische Veranstaltung wieder in Rom statt und die letzte Vierteljahresausgabe
der Zeitschrift der Katholischen Jugendbewegung ‘Der Gerade Weg’ war der Evolutionskritik gewidmet.
Es
gibt Gründe, warum die Evolutionstheorie ab 1859 so populär werden konnte.
Der britische Atheist Richard
Dawkins sagte sehr treffend im Jahr 1986: „Die Evolutionstheorie lieferte die intellektuelle Rechtfertigung,
Atheist zu sein“.
Dem, der nicht zu genau auf die Argumente schaut, beweist sie, daß für die unermeßlich
komplexen biologischen Strukturen angeblich kein Schöpfer erforderlich war.
Schon Darwin wußte, daß
er die Fachleute mit seiner Ideologie nicht überzeugen konnte. Deswegen formulierte er in einem Privatbrief
im Jahr 1860:
„Es ist sehr wichtig, daß meine Ideen von intelligenten Menschen, die mit wissenschaftlichen
Argumenten vertraut sind, gelesen werden, die aber keine Naturwissenschaftler sind. Das mag absurd erscheinen,
aber ich gehe davon aus, daß diese Menschen langsam aber sicher die Fachleute ‘mitziehen’, die verstockt
an die Unwandelbarkeit der Arten glauben“.
Man beachte, daß es zu Darwins Zeiten in Großbritannien
zwei bestimmende ideologische Strömungen – den Liberalismus und den Sozialismus – gab.
Der Liberalismus
entstand aus der industriellen Revolution und basierte auf der Ausschaltung des Konkurrenten.
Ein ständiger
und oft mörderischer Wettbewerb am Markt sollte den industriellen Fortschritt sichern.
Gleichzeitig
schrieb der Ideologe Karl Marx am 16. Januar 1860 an den deutschen Arbeiterführer Ferdinand Lassalle
(† 1864):
„Das Buch von Darwin ist sehr wichtig und dient mir dazu, durch die Naturwissenschaften den
Klassenkampf in der Menschheitsgeschichte zu rechtfertigen.
Die Arbeiterklasse ist angepaßter an die
neuen Verhältnisse als das Bürgertum und wird die Macht übernehmen.“
Die Evolutions-Ideologe paßte
sowohl dem Liberalismus als auch dem Sozialismus als ideologischer Unterbau.
Auch evolutionskritische
Ansätze gehen nicht von einer absoluten Konstanz der Arten aus, sondern nehmen eine Variation der biologischen
Arten innerhalb ihres Grundtyps an.
Professor Dr. Lutz Sperling – Lehrbeauftragter an der Gustav-Sieverth-Akademie –
hat in zwei Vorträgen zu den innerkirchlichen Wirkungen und dem Wirken von Pater Teilhard de Chardin
(† 1955), „der“ Ikone katholischer „Versöhnung mit der Evolution“ Stellung genommen.
Der georgische
Priesteramtskandidat Josef Djougachvili – später Josef Stalin – verlor nach der Lektüre von Darwins
„Über den Ursprung der Arten“ den Glauben.
Adolf Hitler († 1945) setzte Darwins Lehre in seinem Sozialdarwinismus
der Herrenrasse in die Wirklichkeit um.
Der chinesische Diktator Mao Zedong († 1976) stand dem nicht
nach.
Nahezu alle heutigen Evolutionstheoretiker lehnen die Verbrechen von Stalin, Hitler und Mao ab.
Ist es nicht paradox, wenn ausgerechnet Katholiken eine mit solchen Folgen belastete wissenschaftliche
Theorie mit theologischen und philosophischen Argumenten verteidigen?
Warum ist es praktisch unmöglich,
innerhalb katholischer Einrichtungen in Deutschland eine fachliche Evolutionskritik vorzutragen?
Eine
naturwissenschaftliche Theorie muß sich naturwissenschaftlichen Einwänden stellen.
Auf der Webseite
der ‘Studiengemeinschaft Theologie und Biologie’ wird ein Eindruck der fachlichen Schwächen der Evolutionstheorien
vermittelt.
Dort gibt es auch weiterführende Literatur. Für Fragen, kritische Anmerkungen und Einladungen
zu Vorträgen ist die Studiengemeinschaft jederzeit offen.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Es gibt… www.plosone.org/ …Alternativen zum Kreationismus und einem reduktionistischen Materialismus…
Georg von Breunig www.bourbaki.de Kirilian Fotografie in der Promi-Welt Comeback des Fußballers Franck
Ribéry Dank Kirilian Fotografie ist Franck Ribéry wieder schlagkräftig. Nachdem der Fußballer seit
Sommer 2009 mit verschiedensten Entzündungen zu kämpfen hatte, untersuchte ihn der Heilpraktiker Fredi
Binder mithilfe dieser alternativen Diagnosemethode, die 1937 von dem sowjetischen Elektrotechnik-Ingenieur
Semjon Davidowitsch Kirilian entdeckt wurde. www.raum-und-zeit.com/index.php? 4a83bd749e7db|1 Biophotonenforschung
durch japanische Wissenschafler bestätigt >> mehr www.raum-und-zeit.com/index.php?4bc59b9f5057c|1 Biophotonforschung
durch japanische Wissenschaftler bestätigt „Der menschliche Körper flimmert buchstäblich“, fassen drei
japanische Forscher ihre Untersuchungsergebnisse zusammen. Sie untersuchten mehrere Männer mit so genannten
CCD-Kameras. Durch spezielle Chips, die auf minus 150 Grad heruntergekühlt werden, und ein besonderes
Linsensystem sind diese Apparate hochempfindlich. Die Probanten wurden in einem Zeitraum von 10 bis 22
Uhr alle drei Stunden für 20 Minuten aufgenommen. Es zeigten sich Lichtemissionen mit 500 bis 700 Nanometer,
welche für das menschliche Auge als Grün und Rot sichtbar sind. Bei allen Teilnehmern strahlte das Gesicht
mehr Licht ab als der restliche Körper. Auch zeigte sich ein tagesperiodischer Rhythmus. www.plosone.org/
Gehts noch? Wieder zurück ins dunkle Mittelalter? der Glaube an Gott und die göttlichen Lehren sowie
die Interpretation der selben durch den Menschen, hat unzähligen Menschen leid und Tod gebracht und bring
dies noch heute. Es werden Kriege und Attentate in Namen Gottes geführt und jede Religionsgemeinschaft
beansprucht die einzig wahre Wahrheit für sich. All dies wird von Menschen begangen, die ihre Handlungen
mit Hinweis auf Gottes Willen/gottes Vorseheun und Gottes Wege sind sowieso unergründlich legitmieren?
Wie kann sich der wahrhaft glaubende Mensch anmassen, über die Fähigkeit und Kompetenz zur Führung
der selbigen zu verfügen? Für Achtung und Nächstenliebe bedarf es keines Gottes oder ähnlicher Fehlinterpretationen
des menschlichen Gehirnes. Gott ist immer für eine Ausrede und Rechtfertigung gut… Gott hilft die Verantwortung
abzugeben… Gott ist der Joker im Spiel des Lebens, der immer dann nützlich ist, wenn die eigenen Fähigkeiten
und Erkenntnisse nicht reichen um Verantwortung für das Handeln zu übernehmen. Und so halt ich es mit
Richard Dawkins: „Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die
Welt nicht verstehen“
@fundamental-christian Also ist dein Argument deine persönliche Erfahrung der zeitliche Abfolge deiner
Annahme des christlichen Glaubens und der darauffolgenden nicht vorhandenen Entzugserscheinungen beim
Absetzen der Drogen. Das beweißt (nüchtern betrachtet und insofern es sich so zugetragen hat), dass
dir der Glaube hilft, nicht, dass der Glaube der Realität entspricht. Hinzu kommt, dass es bloßer Zufall
sein könnte: Wie du schon selbst bemerkt hast, werden wohl nicht alle Leute abhängig von dem Zeug, was
im wesentlichen heißt, dass sie es ohne größere Probleme absetzen können- oder besser mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit absetzen können. Diese kann bei dir niedriger gewesen sein… Der springende Punkt
ist: Wie oft hast du es vorher versucht? Gruss Väterchen Nurgle
@ Väterchen Nurgle: Weil Gottes Gnade mich dahin gebarcht hat IHN als meinen persönlichen Herrn und
Heiland anzunehmen. Und ER machte mir dann sofort klar, daß Marihuanarauchen Sünde ist und ich warf
das Zeug aus meiner Wohnung. In dieser Nacht schlief ich wie ein Baby (vorher, wenn ich nichts konsumiert
hatte, bekam ich Nachts Schweisausbrüche und konnte nicht schlafen).
Ach Sonix, dann werd ich mal persönlich: Ich habe jahrelang Marihuana konsumiert, ja ich war, entgegen
der Meinung vieler Linker und Grüner Zeitgenossen, abhängig von dem Zeug. Jesus Christus hat mich davon
befreit, ohne jegliche Entzugserscheinungen! Das ist REALITÄT! SOLI DEO GLORIA!
@fund „Alle Schrift ist von Gott eingegeben* und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung,
zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig
ausgerüstet.“ Haltlose Glaubensphrase. Mit irgendwelchen dogmatischen Glaubensphrasen, die mit der Realität
noch lange nichts zu tun haben müssen, sind weder Argument, noch Beweis gegen die ET. Such dir was anderes
aus. Mit der Bibel jedenfalls wirst du verlieren, wobei die Bibel auch so auszulegen ist, dass die ET
mit der Bibel im Einklgang steht ;).
Oh Sonix, Du tust mir leid… „Alle Schrift ist von Gott eingegeben* und nützlich zur Belehrung, zur
Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet
sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.“ (2.Tim. 3:16) *= »gottgehaucht« (gr. theopneustos),
d.h. von Gott durch den Geist eingegeben, von Gott inspiriert.
#140 Paulaner † 18:22:54 | Sonntag, 10. Januar 2010
Wenn man nur wüßte, welcher Schreiber das Gotteswort zu Papier gebracht hat. Papsteswort gilt AUCH als
inspiriert vom Heiligen Geist – natürlich nicht für euch abgefallene Sektierer, nur für uns in der
katholischen Glaubensgemeinschaft, also eigentlich: Pferd = Roß. fundamental-christian: Ach Sonix, was
der Papst sagt oder nicht sagt, ja das ist so eine Sache…Gottes Wort gegen Menschenwort, wem schenke
ich wohl mehr glauben…
@fundamental-christian: Es gibt kein Gottes Wort – jedes Wort, wovon du ausgehst, dass es ein Wort Gottes
ist, ist eigentlich ein Menschenwort ;). Jede der angeblich heiligen Schriften der Welt von jeder Religion
stellen sich selbst als von Menschen geschrieben dar, nicht von Göttern. Menschen, die von ihren Lieblingsgöttern
bewegt oder inspiriert wurden, oder denen von Engeln diktiert wurde, aber sie wurden trotzdem von einfachen
fantasievollen jedoch unvollkommenen Sterblichen geschrieben, nicht von Engeln und ganz bestimmt nicht
von Götter. Führende Theologen geben zu dass alle heiligen Schriften von Menschenhand geschrieben wurden
und deshalb Interpretationen, Eindrücken und Perspektiven ihrer primitiven und meißt intolleranten und
politisch motivirten Autoren unterworfen sind und sie nennen dies als Erklärung für die Wiedersprüchen
in den Büchern, vorallem in der Bibel. Kreationistische Christen glauben, dass wenn die Bibel falsch
ist, Gott gelogen hat. Sie können nicht akzeptieren, dass Gott existieren aber die Bibel falsch sein
könnte, da sie Dogtrin nicht von Gottheit unterscheiden können. Daher ist es eine Art Götzendienst
worin die Gläubigen eine von menschenhand geschaffene Kompilation verehren, als wären diese Bücher
Gott selbst, da sie denken es sei „sein“ Wort. Alles das die Menschen ablehnten oder mit einbezogen in
ihr angeblich „unveränderliches“ Wort von irgendeinem Gott wurde ersonnen, entworfen, kompiliert, übersetzt,
interpretiert, bearbeitet und oft absichtlich verändert.
@fundamental-christian: Der Papst selbst, das Oberhaupt der Kirche akzeptiert die ET voll und ganz, er
sagt sogar, es sei „dumm“, an der ET zu zweifeln. Er glaubt zwar, im Gegensatz zu mir, an Gott, jedoch
sagt er eben, die ET ist mit das Schönste seiner Werke. Die ET ist wissenschaftlich nunmal belegt, in
alle Richtungen, nachweisbar, beobachtbar, nachprüfbar. EINFACH SO zu behaupten, die ET sei falsch ist
so als würde man behaupten, den Mond gäbe es nicht. Unabhängig davon, dass du wohl garkeine Beweise
der ET kennst, könntest du sie dir ansehen, wenn du wolltest. Irgendwelche an den Haaren herbeigezogenen
Aussagen naemlich sind alles andere als gewichtig oder interessant, sie sind schlicht und ergreifend unbedeutend.
Und sowas wie Dich nennt man im allgemeinen einen modernen Menschen… Tja, da kann ich leider nicht
mithalten, so als Fundi halt… Achja, und wenn Du mal in einen Gottesdienst gehen solltest, sprich bloß
nicht das Apostolische Glaubensbekenntnis mit, denn Lügen ist ja auch unter modernen Menschen nicht gerade
gern gehört…
@fundmantal-christian: Wenn das nun deine Argumente gegen die ET sein sollen, na dann gute Nacht. Kein
Wunder dass du so lächerlich und unbewaffnet wirkst, wenn du nichts zu bieten hast außer haltlose, bereits
widerlegte Behauptungen :). Sowas wie dich nennt man im allgemeinen eigentlich Troll.
#134 Leo Miles 17:57:45 | Sonntag, 10. Januar 2010
@Sonix Dass der Mensch vom Affen (NICHT vom heutigen Affen) abstammt, ist eine bestens gesicherte, nachgewiesene,
belegte Tatsache. Diese „Tatsache“ ist aber nur im Talmud „belegt“. Laut Talmud stehen die „dummen“ Goyim
auf der Stufe von Tieren. Ein Mensch, der sich selbst nur als Tier oder aufrechtgehenden Affen (wohl eher
eine zweibeinige Wildsau), ist so ziemlich das dümmste und geistig verknechtetste, was es auf diesem
Erdball gibt. In die Schweineherde fahren die Dämonen, worauf sich die Schweine selbst ertränken. Die
Analogie zum selbstausrottenden Gutmenschen äh Guttier sind allzu augenscheinlich.
@fundmantal-christian: Dass der Mensch vom Affen (NICHT vom heutigen Affen) abstammt, ist eine bestens
gesicherte, nachgewiesene, belegte Tatsache. Wie ein kleines Kind rumzujammern von wegen „Banana auf Baum“-Blabla,
ändert daran auch nichts. Es beweist nur, dass du nichts von der Evolution verstehst, extremst ungebildet
bist und auch garnicht vorhast, dich damit zu beschäftigen. Lieber die Augen zu machen, glauben und Scheißdreck
von sich geben – das machen dumme kleine Kinder eben gerne :).
Achja, wer hier meint, er oder sie stamme allen Ernstes vom Affen ab, soll sich doch bitteschön mit einer
Banane auf den nächstgelegenen Baum verziehen und sich die Läuse uas den Haaren kratzen…
hmmmmm Hier laesst sich mal wieder sehr schoen erkennen, wie naiv, blind und ideoligisch so viele sind.
„Nein nein, die ET gibt es nicht“ – tja, wer dumm bleiben will und die Augen verschließt, sieht eben
nicht viel. Dieser Strang beweist mal wieder, dass kein ET-Kritiker irgendwelche Argumente und schon gleich
garkeine Belege haben. Irrationale Phrasen aendern daran nichts.
#126 Thomasius 17:36:02 | Sonntag, 10. Januar 2010
@fundamental-christian Sie haben ja so Recht. Die ganze Archäologie im Heiligen Land gehört verboten.
George W. Bush hatte gut daran getan, die Fundstätten im Zweistromland bombadieren zu lassen, wie es
sich für einen „richtigen Christen“ gehört.
@Brandenburgis: Schwachsinn. Bist du Sonderschüler oder so? Würde doch ganz gut passen denk ich mir.
Die ET ist in sämtlichen Wissenschaftsgebieten (Archäologie, Panthäologie, Geologie, Genetik usw.)
zweifelsfrei, wasserdicht und einstimmig belegt, es gibt hunderte von Beweise, Experimente welche diese
bestätigen usw. Es ist also an der Zeit, derartige dümmliche Behauptungen zu verwerfen – oder zu belegen.
Du meinst, die ET ist widerlegt? Nun, dann zeige dies bitte auf, oder versuch nicht, dich derart lächerlich
zu machen.
@DerRabe: „Die Evolutionstheorie ist nur eine Theorie und an keiner einzigen Stelle wissenschaftlich bewiesen.“
Haltlose Behauptung. Die Evolutionstheorie ist weit mehr als eine Theorie und in JEDER HINSICHT bewiesen
und belegt. Dass du derartige unhaltbare Aussagen von dir gibst beweist, dass du von der ET garnichts
weißt sondern, ungebildet und naiv gläubig wie du bist, einfach nur den Kreationisten nachplapperst.
Tatsaechlich verstehst du die ET nämlich in keinster Weise. Wie gesagt, die ET ist weit mehr als eine
Theorie (was hier auch schon mehrfach dargelegt wurde) und ist auch in allen Bereichen bewiesen. Da du
auch kein einziges Indiz, keinen einzigen Beweis, keine einzige Beobachtung der ET widerlegen oder entkräften
kannst stellst du damit selbst schon sicher, wie verdummt deine Aussage ist.
Aber Rabe: Nur weil der Affe äußerliche Ähnlichkeiten mit dem Menschen hat ergibt sich daraus keine
zwingende Notwendigkeit der Mensch müsse dann vom Affen abstammen. Ist bei ihnen trotz der vielen Beiträge
immer noch nicht angekommen, dass es erstens nicht um äußerliche Ähnlichkeiten geht (die ist völlig
egal), sondern das Erbmaterial aller bekannten Lebewesen aus denselben Molekülen bestehen, die lediglich
anders zusammengesetzt sind, und zweitens der Mensch nach der ET nicht vom heutigen Affen abstammt? Warum
verteufeln sie etwas , dass sie anscheinend noch nicht einmal oberflächlich kennen? Haben sie etwa Vorurteile?
#117 Paulaner † 11:56:42 | Sonntag, 10. Januar 2010
Urknall = Ursache für Wörterbuch ist ebenso intelligent wie Ohrfeige = Ursache für gutes Benehmen DerRabe:
Die Evolutionstheorie… Deine Zusammenhänge sind … einfach köstlich. Die Evolution ist die großartigste
vorstellbare, mathematische, göttliche Idee, die einem damaligen Bibelschreiberling niemals einfallen
können hätte. Sie ist auch nicht die Erfindung des grobschlächtigen, eitlen Gottes Elohim volgo JHWH
volgo Gottvater volgu Zeus/Jupiter, der selber ein Geschöpf aus der Evolution ist und die Umtriebe seines
umstürzlerischen Sohnes Neptun/Poseidon vulgo Luzifer vulgo Satan nicht vertragen konnte. Der hat uns
Erdenmenschen als seine Geschöpfe und Sklaven betrachtet. Für die Evolution hat der natürlich nichts
übrig, denn dann wäre „was“ vor und über ihm.
Die Evolutionstheorie… …ist nur eine Theorie und an keiner einzigen Stelle wissenschaftlich bewiesen.
Nur weil der Affe äußerliche Ähnlichkeiten mit dem Menschen hat ergibt sich daraus keine zwingende
Notwendigkeit der Mensch müsse dann vom Affen abstammen. Zum weiteren: Gewisse Tierarten sind ausgestorben,
deswegen hat sich aus den ausgestorbenen Tierarten aber nichts neues entwickelt, dass unmittelbar auf
die ausgestorbenen Arten zurückzuführen wäre. Heute sterben u.U. mehr Tiere aus als früher und doch
entwickelt sich aus den ausgestorbenen Arten nichts anderes mehr. Entwickeln darf und soll sich meinetwegen
alles, deswegen ist es aber trotzdem Blödsinn zu behauptenb der Affe habe sich zum Menschen hin entwickelt.
Der Affe ist das eine und der Mensch das andere und eine unmittelbare Entwicklung des einen aus dem anderen
ist eine Behauptung die zur Empörung gegen Gottes Schöpfungsplan aufruft. Gott konnte sich Ewigkeiten
Zeit lassen mit der Schöpfung, die Bibel redet von 6 Tagen, 6 Zeiteinheiten.
#115 Thomasius 09:13:38 | Sonntag, 10. Januar 2010
@Jörg Guttenberger Sicherlich ist die Evolutionstheorie kein Beweis gegen die Existenz eines Schöpfergottes
wie auch das Alte Testament kein Beweis gegen die Evolutionstheorie ist. Derartige Diskussionen sind nur
ein Beweis der Verblödung mancher Leute.
Väterchen Nurgle: Evolution Da das die Evolution in Gang setzende Prinzip alle Eigenschaften einer Person
haben muß, weil es eben auch die Ursache von Personen ist, kann man hier durchaus von „Jemandem“ sprechen.
Das heißt natürlich nicht, daß man das genannte verursachende Prinzip auf das Person sein eingrenzen
kann, es geht vielmehr weit darüber hinaus. Ich grenze überhaupt nicht auf einen Gott der Christen ein,
weil es überhaupt nur einen Gott gibt, der von den verschiedenen Religionen unter unterschiedlichen Namen
angerufen wird, und von dem die genannten Religionen auch unterschiedliche Bilder haben. Uns Christen
hat sich dieser Gott durch seinen Sohn Jesus Christus und die damit verbundenen Schriften des alten und
neuen Bundes geoffenbart. Es steht jedem Menschen frei, diese Offenbarung anzunehmen oder sie abzulehnen,
wie auch im Konzilsdekret über die Religionsfreiheit anerkannt wird. Im Übrigen fällt mir auf, daß
Sie wieder zum „du“ zurückkehren.
@eigerhar Im Gegensatz dazu vertrat Aristoteles die Ansicht, dass die Eigenschaften des Lebewesens erst
in Potenz vorhanden seien (wie in einem Programm). Das widersprach Darwin, da man nur aktuelle Eigenschaften
selektieren kann, keine potentiellen. Das ist Unsinn. Natürlich wird aktuell immer nur nach aktuellen
Eigenschaften selektiert. Das heißt aber nicht, dass später nicht nach (dann wiederum aktuellen) Eigenschaften
selektiert wird, die aktuell nur in den Erbanlagen angelegt sind. Selbstverständlich war auch Darwin
klar, dass weniger die aktuellen Körpereigenschaften irgendeines gerade existierenden Embryo seinen späteren
Forpflanzungserfolg bestimmen, sondern sein (damals noch nicht lokalisiertes) Erbgut in Verbindung mit
der Umgebung auf die es trifft. Die Genetik wurde von den Gegnern des Darwinismus entwickelt (z.B. Mendel)
Richtig ist, dass seine Regeln in den 20’er und 30’er Jahren zuerst von den Gegnern des Darwinismus wiederentdeckt
worden sind und sich dann rasch zu einer Stütze für ihn entwickelten. Aufgrund der getrennt weitergegebenen
Erbinformationen der Elternorganismen, waren z.B. die Probleme, die sich aus der bis dahin angenommenen
Mischvererbung ergeben hätten, beseitigt. Heute ist ausnahmslos jeder Genetiker Darwinist.Was sagst du
eigentlich dazu, dass man die „Verwandschaftverhältnisse“ von Arten im Prinzip mit den gleichen Methoden
feststellen kann, wie Selbige beim Menschen? (Stichwort vollständige Genomsequenzierung). Gruss Väterchen
Nurgle
@Blaukohl: „So schwachsinnig ist das nach meiner Meinung nicht. Sicher, die Physik gibt einen Rahmen vor,
was alles möglich ist. Was sich aber konkret aus der Vielfalt der Möglichkeiten tatsächlich entwickelt,
kann wohl auch die ET nicht vorhersagen.“ Wenn du meinen Beitrag gelesen hättest – ganz gelesen hättest –
dann wüsstest du bereits, dass ich darauf genau eingegangen bin. Die ET lässt durchaus machbare Vorhersagen
zu und wie bereits erklärt, haben sich gegebene Vorhersagen am Ende auch als Tatsachen erwiesen, sich
als völlig korrekt herausgestellt. DAS sind Vorhersagen. Zwar keine Vorhersagen, die aufzeigen, was die
Evolution in der Zukunft hervor bringen wird, jedoch sind derartige Vorhersagen auch vollkommen unwichtig
und derartige Vorhersagen muss die ET auch nicht machen können. Es lassen sich andere Vorhersagen machen,
welche durchaus ausreichen.
#111 eigerhar † 20:55:34 | Samstag, 9. Januar 2010
Darwin und Genetik @Sonix Zu Charles Darwins Zeiten war Genetik im heutigen Sinne noch Zukunftsmusik,
Die Genetik wurde von den Gegnern des Darwinismus entwickelt (z.B. Mendel) und bestätigte Aristoteles’
Epigenesis. Darwin war nämlich, was heute gerne vertuscht wird, der Meinung bei der Geburt finde eine
Art Selektion statt (Stichwort Homunculus). Im Gegensatz dazu vertrat Aristoteles die Ansicht, dass die
Eigenschaften des Lebewesens erst in Potenz vorhanden seien (wie in einem Programm). Das widersprach Darwin,
da man nur aktuelle Eigenschaften selektieren kann, keine potentiellen. Mendel und Co hatten nun eine
sehr körperliche „materialistische“ Vorstellung von dieser Potentialität: Das was wir heute Gen nennen.
…und Bäume von Lebewesen gab es schon seit ältestem Altertum. Der Arzt und Biologe Aristoteles untersuchte
viele Tausend Lebewesen und ordnete sie in Bäumen ein, gemäss der Mikroevolution. (Auch Porphyrios machte
solche Bäume). Vor Darwin blühten sehr feingliedrige Bäume von Lebewesen.
@Sonix: Schwachsinn „Sie ist nicht in der Lage irgend eine Voraussage zu machen“ @Schwachsinn. So schwachsinnig
ist das nach meiner Meinung nicht. Sicher, die Physik gibt einen Rahmen vor, was alles möglich ist. Was
sich aber konkret aus der Vielfalt der Möglichkeiten tatsächlich entwickelt, kann wohl auch die ET nicht
vorhersagen. Wenn die ET letztendlich optimiert, ist noch lange nicht klar ob die Lösung der Optimierung
wirklich eindeutig ist. Falls mehrere „Lösungen“ möglich sind wählt wohl der „Zufall“ aus was realisiert
wird? In diesem Sinne: keine Vorhersage, keinen Sinn, kein Ziel, keine Wertung.
Um etwas hinzuzufügen: Gravitationtheorie. Da gibt es 3 Sichtweisen. Gravitation als Kraft (Newton),
Gravitation als Bewegung im gekrümmten Raum (Einstein) und Gravitation als Austausch von Gravitonen (verschiedene,
insbesondere Feynman). An welche der drei Sichten glaubst ihr jetzt? Ich sage, es sind alle drei richtige
Sichtweisen, weil sie alle 3 korrekt, das, was wir messen können, beschreiben (mit Ausnahme von Newrton,
der beim Merkus patzt). Doch, um aufs Thema zurück zu kommen: Was hat das mit der ET zu tun?
@eigerhar: Was sind die Newtonschen Gesetze wirklich? @Das ist doch Physik aus dem vorletzten Jahrhundert …
Ohne Unbestimmtheit im Kleinen keine Unbestimmtheit im grossen. Ich sage ja nicht dass ein formaler Schritt
deterministisch sein muss! Die Unbestimmtheit im Kleinen pflanzt sich aber in der heutigen Physik nicht
bis in das Große weiter. Je grösser ein „Klumpen“ von Teilchen wird umso deterministischer wird das
Ganze. Vielmehr, reicht nicht Formalismus aus um durch Selbstorganisation die mit den „kleinsten Teilchen“
beginnt schrittweise zu immer komplexeren Gebilden führt. Einfach deshalb weil die physikalischen Gesetze
die Möglichkeit hierzu zulassen und das Universum einfach groß genug ist damit in irgendeiner Ecke des
Universums die formal möglichen Gebilde auch tatsächlich realisiert werden. Und letztlich gar so etwas
wie „Leben“ entstehen zu lassen? @Die Realität von Gesetzen ist ein eigenes Thema In meinen Augen sind
die newtonschen Gesetze nur tautologische Linearisierungen. Einstein zeigte ja dass die Newtonsche Grav.Gesetzte
ja tatsächlich im gewissen Sinn nur „ Linearisierungen“ sind. Ich denke, dass wir vorsichtig mit Verallgemeinerungen
sein müssen. Unser direkt wahrnehmbarer Erfahrungsbereich hier auf der Erde ist doch winzig verglichen
mit dem, was wir als Universum entdeckt haben. Aber, wenn die physikalischen Gesetze ausreichen so was
wie das Universum zu formen, wieso sollen diese dann nicht auch ausreichen um sowas wie „Leben“ hervorzubringen
und das durch Evolution weiter zu formen?
@eigerhar: „Die Evolutionstheorie hat nie irgend etwas Wissenschaftliches hervorgebracht.“ Unhaltbare
Behauptung – wobei du noch erklären dürftest, was sie denn hervorbringen sollte. „Sie ist nicht in der
Lage irgend eine Voraussage zu machen“ Schwachsinn. Einer der Gründe, aus denen der genetische Evolutionsbeweis
so schön und wichtig ist, ist die Tatsache, dass die Evolutionstheorie hier etwas leistete, das für
wissenschaftliche Theorien mehr als bedeutsam ist: Sie machte eine korrekte Vorhersage. Zu Charles Darwins
Zeiten war Genetik im heutigen Sinne noch Zukunftsmusik, doch aus seiner Theorie ging klar hervor, dass
alle Lebewesen auf diesem Planeten untereinander verwandt sein müssten. Über Homologien und Transitionalfossilien
ließen sich auch genauere Verwandtschaftsgrade ermitteln. Als sich dann herausstellte, dass Moleküle
sich evolutionär parallel zu Körperstrukturen wandeln, war klar, dass man die durch die Evolutionstheorie
vorhergesagten Verwandtschaftsgrade testen konnte. Und siehe da: Es kam genau das heraus, womit man gerechnet
hatte… „und wenn neue Formen entstehen, dann sind sie vorher jedem menschlichen Verstand unbekannt.“
Tut ja nichts zur Sache denn mit „Vorhersagen“ ist hier nicht gemeint, sagen zu können, was die Evolution
in der Zukunft hervorbringt. Aber schön dass du die ET anerkennst – schließlich gibst du ja zu, dass
neue Formen usw. entstehen. Ein lenkender Wille hat da nichts zu suchen, schließt sich sogar komplett
aus.
#106 eigerhar † 18:27:22 | Samstag, 9. Januar 2010
Was sind die Newtonschen Gesetze wirklich? @Blaukohl Wenn die ganzen physikalischen Prozesse letztendlich
auf unterster Ebene rein formale, hintereinander ausgeführte Schritte darstellen würden? Das ist doch
Physik aus dem vorletzten Jahrhundert! Gerade im Kleinen ist die Unbestimmtheit besonders ausgeprägt.
Ohne Unbestimmtheit im Kleinen keine Unbestimmtheit im grossen. Das Ganze kann nur dann grösser als seine
Teile sein, wenn eine gestalterische des Ganzen Freiheit in der Anordnung der Teile hat. @Aber trotzdem
ist das „Gesetz“ dahinter da! Das würde ich nicht mit solcher Bestimmtheit sagen!! (Die Realität von
Gesetzen ist ein eigenes Thema!) Dividiert man die Newtonschen Gesetze durch die Masse bleiben nur inhaltsleere
Tautologien wie: Die Geschwindigkeit ist die Ableitung des Wegs über die Zeit. Die Beschleunigung ist
die Ableitung der Geschwindigkeit über die Zeit … Das sind gerade die Definitionen. Die Multiplikation
dieser Tautologien mit einer Masse ist im Allgemeinen nicht erlaubt (wie die Raktengleichung zeigt.) Das
wäre aber die einzige inhaltsreiche Aussage der Newtonschen Gesetze gewesen. Im Bereich wo sie gelten
sind sie nur Tautologien, daher ihre allgemeine Geltung. In meinen Augen sind die newtonschen Gesetze
nur tautologische Linearisierungen. Sie sagen NICHTS über die Realität aus, sondern sind nur ein Vehikel
zur Beschreibung von Realität. Sie sagen selber Nichts über die Wirklichkeit aus (Ausser, dass die Schwerebeschleunigung
konstant bleibt, was nur lokal gilt.)
eigerhar: Formalismus ? @Dadurch wird eine absolute Trennlinie zwischen faktischer Realität und mathematischer
Welt gezogen. Was wenn hier tatsächlich keinerlei Unterschied vorläge? Wenn die ganzen physikalischen
Prozesse letztendlich auf unterster Ebene rein formale, hintereinander ausgeführte Schritte darstellen
würden? Wenn ihr Verhalten dann mit Grösser werdenden Strukturen zwar komplexer wird, aber letztlich
doch nur ein formales hin und her Geschiebe wären. Bis letztlich durch Selbstorganisation gar sowas wie
„Leben“ (was immer das aus sein mag) entsteht. Unheimlich komplex zwar, aber letztlich doch nur ein formales
hin und her Geschiebe von „Atomen“ ? Könnte es sein, dass auch die metaphysische Fragen letztlich nur
eine Auswirkung des Formalismus wären? Dass die „Evolution“ gelernt hat, dass religiöse Gefühle einer
Gruppe die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht (gegenseitiger Schutz, Zusammenhalt, …) @Man braucht
keine Kenntnisse der Newtonschen Gesetze, um eine Tasse fallen zu lassen. Sehe ich auch so. Man braucht
dazu die Kenntnis nicht. Aber trotzdem ist das „Gesetz“ dahinter da! Auch dann, wenn die Kenntnis fehlt.
@Auf speziellen Foren stellen genau diese Leute ganz zentrale Gesetze der Physik in Frage. … und das
ist auch gut so. Nur durch ständiges Hinterfragen werden auch Fehler erkannt und diese dann in der Theorie
korrigiert. Hinterfragen ist eine Triebfeder, die die Theorie im Laufe der Zeit immer besser macht.
eigenhar: Sie ist nicht in der Lage irgend eine Voraussage zu machen. Nur weil die Menge an Informationen
(noch) nicht zu bewältigen ist und viele Zusammenhänge noch erforscht werden müssen, heisst das ja
nicht das die ET prinzipiell keine Voraussagen machen kann. Zudem macht sie ja eine schwerwiegende Voraussage,
nämlich gemäß welcher Prinzipien sich Arten in Zukunft entwickeln. Es geht darum, aus welcher Potenz
eine Wirkung hervorgegangen ist: Aus einem lenkenden Willen oder aus dem Zufall. Es ist sicherlich richtig
wenn sie ein philosophisches Problem aufzeigen: in der Tat gibt es auch eine Gruppe von Evolutionsfanatikern,
die alles und jeden mit der ET erklären wollen. Natürlich kann die ET nicht in einem notwendigen Beweis
den Sinn des Lebens erklären. Meiner Ansicht nach sollte man die Diskussion trennen, in die biochemischen
Abläufe, die hier auch noch niemand angezweifelt hat (vielleicht können sie sich dazu äußern, ich
habe sie in meinem Post von 16:16 Uhr versucht zu skizzieren), und auf der andere Seite die Bedeutung
der ET für metaphysische Fragen. Die meisten Argumente der ET-Gegner sind ja metaphysische Argumente.
Wenn man diese auf Erkentnisse der Biologie oder Chemie anwendet, Erfahrungswissenschaften also, kann
eine Kritik deshalb schwerlich gelingen, denn es besteht schlicht ein Kategoriefehler. Um die Glaubwürdigkeit
der Kritik zu steigern, sollten die Kritiker ihre Ausführungen deshalb vielleicht auf die Bedeutungsebene
begrenzen.
#103 eigerhar † 17:02:44 | Samstag, 9. Januar 2010
Technik und Mathematik @Blaukohl Glauben Sie, ein Techniker „macht“ einen Transistor ohne Mathematik?
Zur Herstellung eines Transistors gibt sehr einfache Regeln und Formeln und Tabellen, die mehr praktischer
Natur sind, als theoretischer Art. Ohne Mathematik geht es nicht, ohne Formalimus sehr wohl. Das Problem
beim Formalismus ist, dass er keine vollständige Beschreibung bietet: Beweisideen, Anwendungsbereiche
und -Ziele werden nicht mehr formuliert. Dadurch wird eine absolute Trennlinie zwischen faktischer Realität
und mathematischer Welt gezogen. Das ist ein Missverständnis von Abstraktion. Wahre Abstraktion besteht
darin in der Realität vom Unwesentlichen zu trennen und nicht darin aus der Realität herauszunehmen.
Man braucht keine Kenntnisse der Newtonschen Gesetze, um eine Tasse fallen zu lassen. Genau so wenig braucht
man ein Studium von Lebesgue-Integrationstheorie, um einen Transistor zu konstruieren. Schauen Sie doch
nach den Technikern von EADS auf dem Weltnetz: Das sind die Leute, welche die besten Flugzeuge konstruieren.
Auf speziellen Foren stellen genau diese Leute ganz zentrale Gesetze der Physik in Frage. Die Konstruktion
von Flugzeugen folgt konkreten Erfahrungswerten und keinen abstrakten Theorien. Natürlich können solche
Theorien auch nützlich sein: Z.B. Fluid- (ressp. Aero-) Dynamik nach Navier-Stokes. Aber auch das ist
schon Physik aus dem vorletzten Jahrhundert.
@eigerhar: ET @eigerhar: Die Evolutionstheorie … Sie ist nicht in der Lage irgend eine Voraussage zu
machen, denn der Zufall findet immer gerade dann statt wenn man nicht hinschaut und wenn neue Formen entstehen,
dann sind sie vorher jedem menschlichen Verstand unbekannt. Sie soll ja auch keine Vorhersagen machen!
Die Entwicklung an sich ist ziellos und wertefrei ! Die ET beschreibt den Vorgang und zeigt wie dieser
ohne „Eingriff“ von aussen ablaufen kann.
@eigerhar Das ist wirklich absoluter Blödsinn. Die Evolutionstheorie hat nie irgend etwas Wissenschaftliches
hervorgebracht. Sie ist nicht in der Lage irgend eine Voraussage zu machen, denn der Zufall findet immer
gerade dann statt wenn man nicht hinschautund wenn neue Formen entstehen, dann sind sie vorher jedem menschlichen
Verstand unbekannt. (Hervorhebung von mir.) Das ist das Beste was ich zu dieser Idiotentheorie je gelesen
habe! @eigerhar, danke und ein schönes Wochenende. :)3
@eigerhar: Hilbert ist ein Narr? Ähm, wo hat sich den Hilbert blamiert? Ist eigentlich nicht gerade der
Formalismus eine Quelle der Kraft, durch die die Mathematik derart vielfältig anwendbar wird? Ihre Beispiele:
„Vom Flug zum Mond, über die Herzoperationen, die Krebstherapie, das Fernsehen, Wahlprognosen, PC, …,
selbstorganisierende Prozesse, …“ sind falsch. Alles dies wurde von Technikern geleistet un nicht von
Theoretikern, … dann zeigen Sie mir doch an einem von den Beispielen wie das Beispiel realisiert wird,
ohne dass die theoretische Mathematik mit im Spiel ist. Die Techniker haben natürlich die Mathematik
und die Prozesse, die durch die Mathematik beschrieben werden, zurückgegriffen. Glauben Sie, ein Techniker
„macht“ einen Transistor ohne Mathematik?
Danke Rums! @Rums (lacht über) (…)Die Wahrscheinlichkeit, daß die Evolutionstheorie funktioniert ist
aufgrund der (niemals 100% möglichen) Beweislage extrem hoch, die einer Schöpfungs-‘Lehre’ widerspricht
allem was an Befunden vorliegt. Das ist wirklich absoluter Blödsinn. Die Evolutionstheorie hat nie irgend
etwas Wissenschaftliches hervorgebracht. Sie ist nicht in der Lage irgend eine Voraussage zu machen, denn
der Zufall findet immer gerade dann statt wenn man nicht hinschaut und wenn neue Formen entstehen, dann
sind sie vorher jedem menschlichen Verstand unbekannt. So beschränkt sich die ET darauf immer nur im
Nachhinein zu verlauten, dass sie dieses oder jenes Phänomen auch erklären könne. Das Problem ist nämlich
tiefer: Die Frage der ET ist keine naturwissenschaftliche, sondern eine philosophische. Es geht darum,
aus welcher Potenz eine Wirkung hervorgegangen ist: Aus einem lenkenden Willen oder aus dem Zufall. Die
moderne Naturwissenschaft kann aber nur Akualitäten erfassen und keine Potenzen. Deshalb kann die ET
sagen, was sie will, weil sie naturwissenschaftlich gar nicht erreicht werden kann.
@Sonix der Welterklärer Haha Du disqualifizierst dich mit deiner dümmlichen Behauptung und deiner grenzenlosen
Unfähigkeit zu Argumentieren mal wieder selbst.(…) Genau das war beabsichtigt Vollgas(…).
@rums: „Sie schaffen einfach nur Gelächter.“ Du disqualifizierst dich mit deiner dümmlichen Behauptung
und deiner grenzenlosen Unfähigkeit zu Argumentieren mal wieder selbst. Es ist hier ja allgemein sehr
wohl bekannt, dass du sehr vieles vorzubringen hast doch niemals Argumente. So verhält es sich natürlich
auch hier wieder wie man eindrucksvoll sehen kann. Wenn du derart glaubensvernarrt, naiv, blind und auch
ungebildet sein willst, ist das nicht mein Problem und interessiert mich auch nicht im geringsten. Denn
du hast sowieso nichts gegen die ET vorzubringen, da kannste herumtrollen und jammern so viel du willst
.
David Hilbert und Narr @Blaukohl Sicher, die Mathematik ist sehr nützlich, und auch ich habe mit sehr
grosser Freude lineare Operatoren in Hilbert-Räumen studiert. Sie sagen richtig, dass die Mathematik
sehr mächtig ist. Das heisst noch nicht, dass dies auch für David Hilbert gilt, selbst wenn er sehr
allgemeine mathematische Strukturen definiert hat. Ich denke, dass die Mathematik heute weiter wäre,
hätte sie nicht den französischen Formalismus erlitten. Wenn ich sage, dass er ein formalistischer Narr
ist, so ist das nicht rein negativ zu verstehen. Mit dem Wort formalistisch will ich durchaus seine Leistungen
in Mathematik und mathematischer Physik würdigen. Nur was sein allgemeinen philosophischen Denkfähigkeiten
angeht, hat er sich mit seinem Projekt blamiert und gezeigt, wo der Formalismus hinführt: Mathematische
Spitzfindigkeiten vereint mit Weltverblödung. Ihre Beispiele: „Vom Flug zum Mond, über die Herzoperationen,
die Krebstherapie, das Fernsehen, Wahlprognosen, PC, …, selbstorganisierende Prozesse, …“ sind falsch.
Alles dies wurde von Technikern geleistet un nicht von Theoretikern, auch wenn Theoretiker dies besonders
gut in Hilbert-Räumen beschreiben können.
Überlebender: Es gab keine entwicklung in dem sinn, wie sie die ET lehrt. Zunächst war die Auslese der
ET nach einfach eine Selektion stabiler und ein Verwerfen instabiler Molekülformen. Dabei ist es, wie
sie richtig bemerken, natürlich Unsinn, die richtige Anzahl von Atomen unter Zugabe von Energie willkürlich
durcheinanderzuschütteln, und am Ende ein komplexes Wesen wie einen Menschen dabei herauszubekommen.
Das behauptet die ET aber auch nicht. Die DNA besteht, wenn ich es richtig verstanden habe, aus Nucleotiden,
die lediglich 4 verschiedene Formen haben die bei allen Tieren und Pflanzen gleich sind. Somit sind die
Informationen der Quantität nach schon enthalten und werden lediglich in ihrer Sequenz variiert (durch
Austauschen von Chromosomensabschnitten, Punktmutation, Inversion oder Koppelung). Dadurch kommt dann
auch die hohe Übereinstimmung der DNA bei Menschen und Affen zustande. Nehmen sie 4 einfache chemische
Verbindungen wie Wasser, Kohlendioxid, Methan und Ammoniak, die zumindest auf einigen der anderen Planeten
unseres Sonnensystems vorhanden sind, und führen Energie, beispielsweise ultraviolettes Licht oder Elektrizität
(Gewitter) hinzu, wie es Biologen und Chemiker in Versuchen schon getan haben. Nach ein paar Wochen bilden
sich Moleküle die komplexer sind als die ursprünglich hinzugegebenen, insbesondere Aminosäuren und
Bausteine der DNA (z.B. Purine). Diese Vorgänge gelten gemeinhin als gut dokumentiert. Was an diesen
chemischen Zusammenhängen ist unplausibel?
@Sonix der Welterklärer Haha (…)Die Wahrscheinlichkeit, daß die Evolutionstheorie funktioniert ist
aufgrund der (niemals 100% möglichen) Beweislage extrem hoch, die einer Schöpfungs-‘Lehre’ widerspricht
allem was an Befunden vorliegt. Sie schaffen einfach nur Gelächter. Ihr Geschwurbel Ernst zunehmen
wäre die Definition des Zufalls! Illusionist, habe die Ehre.
@eigerhar: Hilbert ist ein Narr? Na ja, es gibt sicherlich größere Narren (Vorschlag: z.B. alle kreuz.net
Beitragende). Können Sie mir ein Beispiel geben was eine größere Mächtigkeit entwickelt hat als die
von „Formalistischen Narren ohne Verstand“ entwickelte Mathematik? Die geisteswissenschaftliche Disziplin
Mathematik beschreibt die Natur wie kein zweites Lehrgebäude und macht sie berechenbar/anwendbar. Vom
Flug zum Mond, über die Herzoperationen, die Krebstherapie, das Fernsehen, Wahlprognosen, PC, …, selbstorganisierende
Prozesse, … Sicherlich, man kennt nicht für alles und jedes das passende math. Modell. Aber ich sehe
kein anders Lehrgebäude mit einer derartigen Kraft, das auch noch in sich selbst konsistent ist. Man
könnte fast geneigt sein zu sagen: alles IST Mathematik!
Wir reden nicht aneinander vorbei @Sonix Ich glaube Du hast die Diskussion nicht vollständig mitverfolgt.
Noch bevor ich die konkreten Wirkung der Sonne hinsichtlich der Entropie genannt hatte, erwähnte ich
die Wirkung der Wärme.
@eigerhar: Ich denke, ihr sprecht aneinander vorbei. Denn was ihre Auswirkungen im kleinen sind (Wäsche
beim aufhängen bleicht usw.) sind vollkommen nichtig im Vergleich dazu, wie viel Wärme sie produziert,
denn davon gibt sie wohl sehr sehr viel ab. Und Wärme ist, wie er schon sagte, maximale Unordnung und
lässt daher die Entropie (= Unordnung) stark ansteigen. Ein Wiederspruch zur Entropie wäre es, wenn
sich eine kaputte Vase selbstständig wieder zusammensetzt. Zeit ist also eigentlich nicht mehr, als eine
Entwicklung von einen Zustand zu einem anderen.
@ eigerhar Das ganze CO2-Problem ist m.E. im Wesentlichen ein Entropie-Problem. Angeblich vermuten Wissenschaftler
jedoch auch umgekehrt, dass jenes Problem durch magnetische Sonnenflecken entstanden sei, welches auch
maßgeblich das Wetter auf der Erde beeinflussen sollen und dann gibt es auch noch die These von den Tachionen,
von der Sie ja nicht allzuweit entfernt zu sein scheinen, wenn ich nicht irre.
Theor. Wissen und prakt. Wissen @Scrypton und wissen daher auch, dass Wärme die Entropie, wie du richtig
gesagt hast, „beschleunigt“. Natürlich weiss das ein guter Physiker theoretisch. Wenn es aber zur praktischen
Anwendung kommt haben sie es sehr schnell vergessen. Noch heute wird sehr häufig die Sonne herbeigezogen,
wenn es darum geht die Abnahme der Entropie bei der Schöpfung durch Evolutionistisches Gedankengut zu
ersetzen. Dabei weiss jedes Kind, dass die Sonne Wäsche bleicht (Farbinformation zerstört), korrodiert,
EPROMs löscht … Die Sonne ist benahe ein Schwarzstrahler. Und das bedeutet, dass die Strahlung der
Sonne beinahe Planck-Strahlung ist. Das ist aber eine der höchsten Formen von Entropie. Die Sonne bewirkt
sehr viel Gutes, indem sie Energie spendet. Aber hinsichtlich der Entropie ist sie völlig kontraproduktiv.
Das ganze CO2-Problem ist m.E. im Wesentlichen ein Entropie-Problem. In der Kette chemischer Prozesse
ist auf dieser Erde der Sauerstoff am Anfang und CO2 am Ende. Leben kann die Entropie verlangsamen, weil
es aus immaterieller Ordnung schöpft, ähnlich wie der maxwellsche Dämon.
@eigerhar: „Das ist ein grosser Irrtum zahlreicher hochberühmter Physiker. Die Temperatur (und insbesondere
die Sonne) BESCHLEUNIGT die Entropie.“ Ich hätte es nicht für möglich gehalten, doch ich muss dir voll
uns ganz zustimmen. Naja, fast ganz. Ein Irrtum ist dies nämlich keinesfalls, im Gegenteil: Die meißten,
auch hochberühmte Physiker, wissen sehr wohl was Entropie ist und wissen daher auch, dass Wärme die
Entropie, wie du richtig gesagt hast, „beschleunigt“. Wissenschaftlich gesehen wird alles ordentliche
immer unordnetlicher, das man im Zusammenhang als Entropie (Zeit) definiert. Alles was geschieht, was
man tut, was sich entwickelt usw. lässt die Entropie steigen, es wird immer unordendlicher. Das ist nicht
nur bei uns so, sondern bei allem, was es im Universum gibt, da es schlicht nichts gibt, das Energie zu
100% in eine andere Energie umwandelt. Es geht immer Energie und damit auch immer Wärme verloren. Die
Wärme wiederum ist ein Zustand der minimalen Information, und minimale Information heißt maximale Unordnung.
Polemik gegen Evolutionstheorie als Glaubensverstärker? @artikel: Schon Darwin wußte, daß er die Fachleute
mit seiner Ideologie nicht überzeugen konnte. Alleine die Verwendung des Wortes Ideologie zeigt, dass
dieser Artikel reine Polemik ist. Die Evolutionstheorie bleibt trotzdem das was sie ist: eine durchaus
erfolgreiche wissenschaftliche Theorie. @artikel: „Die Evolutionstheorie lieferte die intellektuelle Rechtfertigung,
Atheist zu sein“. Diese Sichtweise ist wohl der Grund, dass die (vermeintlich glaubensfesten Katholiken)
mit dieser Theorie derart große Probleme haben und diese Theorie regelrecht panisch und polemisch bekämpfen.
Auf jeden Fall zeigt die „katholische“ Reaktion wie unsicher die Katholiken wirklich sind. Sie scheinen
ihrem eigenen Glauben selber nicht zu vertrauen. Sie versuchen durch reine Polemik gegenüber der unbequem
Theorie sich selber in ihrem Glauben zu überzeugen. Um die Evolutionstheorie an sich geht es dabei gar
nicht !
Mein Intellekt Nein! Physiker kann ich nicht mehr ernst nehmen. Ich weiss noch im Gymnasium da war ein
hochintelligenter Kamerad, gottlos und von Physik angefressen. Er gab mir Stephen Hawkins zu lesen. Ich
sah sofort, dass er ein Problem mit der Entropie hatte. Erst Jahre später hat es Hawkins selber zugegeben.
Das Gleiche: David Hilbert mit seinem Ansatz eine Mathematik zu schreiben, die sich selbst beweisen kann:
Der Münchhausen der Mathematik. Formalistische Narren ohne Verstand! Zu Deiner Frage hinsichtlich der
Kristalle. Es ist immer sehr schmerzlich, wenn ich Studenten aufklären muss, die eine Einstiegsvorlesung
in statistischer Mechanik besucht haben. Weil der Lehrer immer nur die Gleichverteilung als Zustand höchster
Entropie dargestellt hat meinen Sie, das sei der einzige mögliche Fall. Es ist der einfachste: Dann wenn
überhaupt kein Feld existiert (was nie der Fall ist). Wenn ich einen Magneten anlege in einem Raum voller
Eisenteilchen, dann ist der Gleichwichtszustand NICHT mehr die Gleichverteilung, sondern, dass möglichst
alle Eisenteilchen an einem Punkt an einem Pol vereint sind. Ein Feld verändert die Wahrscheinlichkeiten
völlig. Die Information/ Ordnung ist hinsichtlich des Gleichgewichtszustands bestimmt. Im Gleichgewichtszustand
herrscht höchste Entropie. Dieser Gleichgewichtszustand kann sehr Komplex sein, wie man gerade am Kristall
sieht. Aber es ist der Zustand höchster Entropie.
@DerRabe: „Wenn Sie selber schon zugeben, dass die sogenannte Evolutionsgeschichte nur eine Theorie ist
dann tun Sie nicht länger so als sei sie wissenschaftlich haltbar.“ Die ET ist vielfach, eindeutig, einstimmig
und wasserdicht belecht/nachgewiesen, es gibt keinen Grund zur Annahme dass sie falsch wäre und egal,
wie sehr du das behauptest, gibt es NICHTS, was gegen die ET spricht und auch NICHTS, was gegen die Belege
spricht. Die Evolutionstheorie heißt so, weil sie als eine solche offengelegt wurde. Seit dem bis heute
jedoch wurde sie in sämtlichen Wissenschaftsgebieten belegt, deshalb wird man sie aber nicht plötzlich
sinnloser Weise umbenennen. Egal wie gesichert sie ist, egal welchen Beweis man finden wird, es wird immer
die Evolutionstheorie bleiben, weshalb man aber das Wort „Theorie“ weder betonen, noch sich darauf fixieren
sollte. Das Wort Theorie wird deshalb verwendet, weil absolute Gewissheit/Wahrheit/Beweis im Gegensatz
zu den Religionen (jede behauptet, diese zu besitzen, welche von den vielen hunderten hat denn nun Recht?)
in der Wissenschaft nicht vorkommt. In allen Theorien gibt es Lücken. Für die braucht man aber keine
Götter sondern weitere Forschung, die sie nach und nach füllt und dabei Neues entdeckt, das weitere
Lücken hervorruft. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Evolutionstheorie funktioniert ist aufgrund der (niemals
100% möglichen) Beweislage extrem hoch, die einer Schöpfungs-‘Lehre’ widerspricht allem was an Befunden
vorliegt.
@ Nurgl Diese „informationstheoretischen Hauptsätze zur Entropie“, von denen die Sätze der Thermodynaik
ein „billiger Abklatsch“ sind, würden mich brennend interessieren… Was nicht näher definiert werden
kann. Aber was ist mit schwarzen Löchern? Besitzen diese wirklich eine Entropie? Werden sie größer
oder besser sind sie von ihrer Dimension und dem möglichen Massegehalt equivalent zu der sie umgebenden
Galaxie? Wenn ja, könnte man sagen, dass die Entropie im eigentlichen Sinn keinen Hauptsatz, sondern
eben nur einen Termini in der Thermodynamik kennzeichnet. Eine Metalogik bekäme dadurch Raum, dass sie
ihren eigenen Termini aus- und folglich auch auflöst.
@eigerhar Wiederholen Sie auch nicht ständig die Dummheiten von Naturwissenschaftlern. Mal abgesehen
davon, dass du ohne diese „Dummeheiten“ der Naturwissenschaftler Anderen nicht in sekundenschnelle deine
absurden Texte zugänglich machen könntest: Wer wäre denn deiner Meinung nach besser geeignet, um über
naturwissenschaftliche Fragestellungen zu urteilen? Das ist ein grosser Irrtum zahlreicher hochberühmter
Physiker. Die Temperatur (und insbesondere die Sonne) BESCHLEUNIGT die Entropie. Die Bildung von Kristallen
stellt eine ZUNAHME der Entropie dar. Achja? Hast du für deine fantastischen Behauptungen auch irgendwelche
Belege oder verlässt du dich darauf, dass man deinen atemberaubenden Intellekt (oder besser Glaube) über
den sämtlicher moderner Physiker stellt? Ich sprach von informationstheoretischen Hauptsätzen zur Entropie.
Die Thermodynamische ist nur ein billiger Abklatsch davon. Diese „informationstheoretischen Hauptsätze
zur Entropie“, von denen die Sätze der Thermodynaik ein „billiger Abklatsch“ sind, würden mich brennend
interessieren… Gerade die darwinistische Auffassung betrachtet die Lebewesen als ein geschlossenes
sich selbst organisierendes System. Sieh mal an. Davon, dass die Darwinisten Leben als in sich geschlossenes
System betrachten, wussten die Darwinisten noch gar nichts… Gruss Väterchen Nurgle
Naturwissenschaftler! Kopernikus bemerkt in seinem Werk „De revolutione“, dass nur die beiden Philosophen
Plato und Aristoteles mit ihrer Ansicht rihtig lagen, dass die Welt eine Kugel sei. Alle Mathematiker
und Naturwissenschaftler lagen mit absurdesten Geometrien völlig daneben. Ich sprach von informationstheoretischen
Hauptsätzen zur Entropie. Die Thermodynamische ist nur ein billiger Abklatsch davon. Über die statistische
Mechanik kann man beide Entropie-Begriffe verbinden. Leben ist ein offenes System! Wie wahr! Offen hin
auf einen gestaltenden Schöpfer. Mit der Offenheit für Energieaufnahme begünstigt nicht die Abnahme
der Entropie! Das ist ein grosser Irrtum zahlreicher hochberühmter Physiker. Die Temperatur (und insbesondere
die Sonne) BESCHLEUNIGT die Entropie. Gerade die darwinistische Auffassung betrachtet die Lebewesen als
ein geschlossenes sich selbst organisierendes System. Wiederholen Sie auch nicht ständig die Dummheiten
von Naturwissenschaftlern. Die Bildung von Kristallen stellt eine ZUNAHME der Entropie dar. Die hochkomplexe
Form der Kristalle ist rein mathematisch begründet (vergleiche Mandelbrotbaum) un lässt sich durch einfache
mathematische Formeln beschreiben. Vor der Kristallbildung ist die Materie REICHER an Information.
@eigerhar Erschüttert es dich irgendwie, dass nahezu alle modernen Naturwissenschaftler in unzähligen
Publikation deinen kruden Thesen widersprechen? Das widerspricht zuerst der Kausalität und als Folge
davon auch den informationstheoretischen Hauptsätzen zur Entropie. Was du meinst ist, dass die ET (angeblich)
dem 2. Haupsatz der Thermodynamik widerspricht. Das hat einmal nichts mit irgendeinem konstruierten Informationsbegriff
zu tun und gilt außerdem nur in abgeschlossenen Systemen. Leben ist (per Definition) ein offenes System,
da es praktisch ständig Energie von außen benötigt um seine Prozesse und seine innere „Ordnung“ aufrecht
erhalten zu können. Außerdem findet Selbstorganisation von Materie ständig statt, dazu braucht es nicht
einmal Leben. Denke an Kristallwachstum, den Aufbau der DNA oder die gleichmäßige Ausrichtung von Elementarmagneten
in einem Metall, wenn ein anderer Magnet (zufällig) in die Nähe kommt. Der springende Punkt ist, dass
die ET eben keine Theorie des bloßen Zufalls ist. Kein moderner Biologie hat schließlich je behauptet,
dass ein paar Moleküle, die durchs Meer schwammen, hätten plötzlich und zufällig einen Menschen oder
irgendein anderes komplexes Lebewesen ergeben hätten. Die ET ist vielmehr eine Theorie die auf Wahrscheinlichkeit
basiert und komplexes Leben durch eine Akkumulation kleiner Schritte bildet. Der Zufall wird durch die
natürliche Auslese sozusagen „gebändigt“. Gruss Väterchen Nurgle
Evolutionstheorie gegenwissenschaftlich Die Evolutionstheorie ist nicht nur unwissenschaftlich, sondern
gegenwissenchaftlich. Sie leugnet das Kausalitätsprinzip und die informationstheoretische Entropie. Kern
der Evolutionstheorie (und allen Evolutionismus’) ist die Selbstorganisation der Materie. Das bedeutet,
dass ein System so abläuft, dass darin die Information zunimmt, ohne äusseren Einfluss. Das widerspricht
zuerst der Kausalität und als Folge davon auch den informationstheoretischen Hauptsätzen zur Entropie.
Es ist purer Schwachsinn! Wenn das Kausalitätsgesetz nicht mehr gilt gibt es keine Wissenschaft mehr.
Wissenschaft ist Zurückführung auf Ursachen, wie Aristoteles lehrt (oder „Erklärung“, wie man deutsch
sagt.) Reine Beschreibungswissenschaften kann es nicht geben. Man muss mit irgend etwas beschreiben. Es
gibt aber kein anderes wissenschaftliches Beschreibungsinstrument als Ursachen.
Der Urknall scheint mir… …in den Köpfen einiger Leute entstanden zu sein, die einen Urknall haben!
Wie heist es so schön: Durch eine Explosion kann kein Wörterbuch entstehen! Wenn Sie selber schon zugeben,
dass die sogenannte Evolutionsgeschichte nur eine Theorie ist dann tun Sie nicht länger so als sei sie
wissenschaftlich haltbar. Ihr Urknallköpfe könnt gerne glauben was ihr wollt! Ob Ihr recht habt oder
nicht sagt euch bald das Licht!
hier tummelt sich ja wieder das Nazi-Gesindel und versprühen all ihre billigen Lügen und Hass-Tiraden.
Spielt doch lieber „Schiffe versenken“, dann nervt ihr auch niemanden mit euren dummmen, dummen Sprüchen. Die ET hat von euch doch eh niemand begriffen. Hitler war das beste Beispiel dafür.
@Der Rabe „Interessanterweise gibt es nicht den allerkleinsten Beweis für die Evolutionstheorie, sie
ist wirklich nur eine Theorie, der man aber nicht öffentlich widersprechen darf, schon gar nicht wenn
man wissenschaftliche Posten begleidet.“ Natürlich ist die Evolutionstheorie eine Theorie. Aber interessanterweise
gibt es für die die Genesis und die der nachfolgenden Teile des Alten Testamentes nicht einmal eine Theorie.
Wissenschaftliche archäologische Befunde sprechen eine deutlich andere Sprache. Es handelt sich um Glaubenszeugnisse
aus der zeitlichen Retrospektive. Selbst schriftliche Fixierungen aus der Zeit vor der babylonischen Gefangenschaft
sind kaum feststellbar. Unterschiedliche Traditionen führten auch zu unterschiedlichen Schilderungen
zum Beispiel der Schöpfungsgeschichte in der Genesis. Selbst die Schöpfungsmythen aus dem benachbarten
Zweistromland sind tausende Jahre früher verschriftlicht.
@Überlebender: Im anderen Strang bereits konntest du gegen keine Belege, Beweise, Beobachtungen, Ergebnisse
der ET widerlegen – nicht einmal annähernd – und hattest auch rein garnichts in der Hand, außer dümmliche
Behauptungen, welche ich und somit dich ohne weiteres in der Luft zerstückelt habe. Ich nehme stark an,
daran hat sich bisweilen nichts dran geändert. „Es gab keine entwicklung in dem sinn, wie sie die ET
lehrt. Das ist genauso unmöglich wie das zufällige entstehen einer schachtel für pralinen.“ Die Entstehung
der Arten ist empirisch voll und ganz bewiesen. Transitionalfosilien, beobachtbare Evolution, Genetik
und andere Bereiche belegen dies eindeutig, einstimmig. Da wieder rum zu jammern, kleine Angela, hilft
auch in diesem Strang nichts.
#73 Überlebender 05:13:32 | Samstag, 9. Januar 2010
Verehrter Tobit! „Und wie genau sieht die schlaue Theorie zur Erklärung der Entwicklung der Arten aus?“
Der fehler in der fragestellung ist, eine artübergreifende entwicklung bereits vorauszusetzen! Ansonsten
kenne ich durchaus die hiesigen diskutanten aus ihren beiträgen. Sozusagen ohne ansehen der person kann
ich die schäfchen sortieren. Es gab keine entwicklung in dem sinn, wie sie die ET lehrt. Das ist genauso
unmöglich wie das zufällige entstehen einer schachtel für pralinen. Im besten fall, wenn man der ET
teilweise die hand reichen kann, kann es eine vollkommen geplante „entwicklung“ aus einer urzelle gegeben
haben. Nichts, gar nichts, kann hier pfuschend mit hereingespielt haben. Oder eben, jedes tierchen wurde
einzeln in einem zug „entwickelt“ und dann „hingestellt“. In beiden fällen kommt nur eine aktive intelligente
schöpfung in frage. Ich persönlich tendiere sogar zu der ersten variante. Sie wäre für eine superintelligenz,
wir nennen sie Gott, die „angemessenste“ lösung.
Überlebender: Menschen als dumm zu bezeichnen die sie nicht einmal kennen spricht aber auch nicht gerade
für einen genialen Intellekt, oder verfügen sie über geradezu hellseherische Fähigkeiten? Und wie
genau sieht die schlaue Theorie zur Erklärung der Entwicklung der Arten aus?
#71 Überlebender 04:46:09 | Samstag, 9. Januar 2010
@Puls, unverehrt „Adolf Hitler († 1945) setzte Darwins Lehre in seinem Sozialdarwinismus der Herrenrasse
in die Wirklichkeit um.“ „Nahezu alle heutigen Evolutionstheoretiker lehnen die Verbrechen von Stalin,
Hitler und Mao ab.“ Ja wie nun das? Da hat doch den offensichtlich linken herrn Puls der unlogikaffe gebissen.
Soll das etwa heißen, daß evolutionskritiker die Verbrechen befürworten? Hitler und Stalin waren doch
Gegner. Zumindest Stalin ist tatsächlich ein zwischenzeitlich voll anerkannter Verbrecher gewesen. Und
zumindest Stalin hat eine menschenverachtende politik betrieben. Multimillionen friedenstote zeugen davon.
Hitler dagegen ist nicht allseits als verbrecher anerkannt. Nur von den juden und den von ihnen verführten
Deutschen… Und er hat auch nicht hunderte friedenstote produziert. Herr Puls, kann es sein, daß sie
namensentsprechend vielleicht sogar jude sind, welcher die ET nur als aufhänger benutzt, den von den
damaligen Deutschen hochgeschätzten Herrn Adolf Hitler in ihren dreckigen judenlügensumpf zu tauchen
und den Nationalsozialismus weiter zu diskreditieren? Oder sind sie nur ein dummer hirngewaschener deutscher
linker mit nur einem jüdischen väterlichen elternteil, also halbjude? Ihre unlogik läßt das vermuten.
Es schlägt eben durch. @Sonix: Sich nur noch mit unlogischen lügen behelfende anerkannte volldeppen
sollten bei einem solchen thema einfach einmal die schnauze halten.
hmmmmmm Die Evolution ist eine derart wasserdicht und vielfach gesicherte Tatsache dass es durchaus dumm
wäre zu sagen, die ET stimme nicht. Es gibt nichts, was gegen sie spricht ganz im Gegenteil, es spricht
alles für sie. Aber das hatten wir ja schon alles, nicht wahr? ;)
#69 Überlebender 04:01:20 | Samstag, 9. Januar 2010
@Evoluzzer „Der britische Atheist Richard Dawkins sagte sehr treffend im Jahr 1986: „Die Evolutionstheorie
lieferte die intellektuelle Rechtfertigung, dumm sein zu dürfen“.“ Erstaunlich. Eine solche erkenntnis
hätte ich ihm nicht zugetraut. „Aber die Belege für die Evolutionstheorie sind erdrückend. z.B.: Die
Übereinstimmung der codierenden DNS von Menschen zu Schimpansen beträgt 98,5%. „ Die V2A sechskantmuttern
DIN 934 M8 ist sowohl bestandteil des rasenmähers RM380 als auch des Airbus A380 und sogar vollidentisch
(austauschbar). Hat sich nun der erwiesenermaßen später aufgetretene Airbus aus dem rasenmäher entwickelt?
Diese frage ist insbesonders bedenkenswert, da sich zudem auch das schnittmesser durch ein paar einfache
mehrdimensionale verwindungen und mehrfache vervielfältigungen zum turbinenlaufrad offenkundig weiter
entwickelt hat. Eine solche frage würde sich wohl ein echter evolutionstheologe in 300 Jahren stellen.
Ich halte es daher mit Dawkins: „Die Evolutionstheorie lieferte die intellektuelle Rechtfertigung, dumm
sein zu dürfen.“
Die Aussage ist in mehrer Hinsicht problematisch: Selbst der Urknall, so es ihn gegeben hat, muß von
irgendjemanden ausgelöst worden sein (Kauslitätsprinzip): Keine Sache ohne Ursache. „Irgendjemanden“
muss (nüchtern betrachtet) selbst wenn man alles Andere so stehen lässt, durch „irgendetwas“ ersetzt
werden, da dein Prinzip natrlich keine Person als Ursache voraussetzt. Es kann dann also genauso gut natürliche
Ursachen geben. Aber selbst wenn man es auf (göttliche) Personen begrenzt gibt 10000 andere Möglichkeiten
als gerade den christlichen Gott. Im Prinzip kommen dann auch Götter, Geister, Elementarwesen etc. aller
möglichen existerenden Religionen in Frage. Theoretisch könnte unser Universum sogar ebenso gut eine
Cumputersimulaion in einem andere Universum sein u.s.w. u.s.f. Da wären der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.
Allerdings hat schon Kant darauf hingewiesen, dass dieses Prinzip eher unser alltäglichen Erfahrung entspricht,
als dass es wirklich mit Sicherheit ein objektives Naturgesetz wäre. Der springende Punkt aber ist Folgender
: Bei genauer Betrachtung folgt aus dem Prinzip, dass nicht nur das Universum Ursachen hat, sondern auch
diese Ursachen! Denn Keine Sache ohne Ursache. Dementsprechend müsstest du dann auch für deinen Gott
eine Ursache postulieren u.s.w. Dein „Trick“ ist, dass du den Gott aus dem Prinzip herausnimmst aber damit
brichst du die Kausalkette willkürlich ab und das hättest du dann natürlich ebenso gut schon beim Universum
selbst machen können. Gruss Väterchen Nurgle
Väterchen Nurgle: Urknall Selbst der Urknall, so es ihn gegeben hat, muß von irgendjemanden ausgelöst
worden sein (Kauslitätsprinzip): Keine Sache ohne Ursache.
Missverständnisse… Wieso ist die Evolutionstheorie keine Theorie, sondern nur eine Beschreibung? Die
These hat „Lorenz“ aufgestellt (Natürlich widerspreche der Behauptung, dass die ET keine Theorie im wissenschaftlichen
Sinne wäre), an den der zweite Teil meines Postings gerichtet war und den ich leider mit „Navon“ angesproche
habe. Das war dann also wiederum ein Fehler meinerseits, den ich hier korregieren will. Wieso reden Sie
mich mit „du“ an? Sind Sie russisch-orthodoxer Kleriker? Nein. Darin sollte keine Beleidgung liegen. Ich
bin lediglich an diese Form der Anrede im Internet gewöhnt. Meinetwegen passe ich mich der hiesigen Kovention
an. Auf den Ursprung der Dinge gehen Sie nicht zurück, doch gerada hierauf kommt es doch an, wenn es
um die gottesfrage geht! Ich hatte folgendes Statement… Wie soll die Evolution denn entstanden begonnen
haben, wenn nicht durch einen Schöpfer? …direkt aufgefasst, Sie meinten es wohl aber mittelbar als
Folge des (Ihrer Meinung nach von Gott fabrizierten) Urknalls, oder? Das ist dann der klassische „God
of the gaps“. Vor Darwin wusste man nichts über die Entstehung der Artenvielfalt, also packte man den
Gott in die Lücke. Heute wissen wir (eventuell noch) nicht was es genau mit dem Urknall auf sich hatte.
Sie erkennen die Analogie. Natürlich kann man den Gott wieder nicht zu 100% ausschließen (jedenfalls
wenn er mit seinen Eigenschaften logisch konsistent postuliert wird) aber er ist unwahrscheinlich. Gruss
Väterchen Nurgle
Väterchen Nurgle: Evolution Wieso ist die Evolutionstheorie keine Theorie, sondern nur eine Beschreibung?
Auf den Ursprung der Dinge gehen Sie nicht zurück, doch gerada hierauf kommt es doch an, wenn es um die
gottesfrage geht! Wer soll denn die gesamte Entwicklung zu Beginn in Gang gesetzt haben? Wieso reden Sie
mich mit „du“ an? Sind Sie russisch-orthodoxer Kleriker?
@Jörg Guttenberger, Köln: Wie soll die Evolution denn entstanden begonnen haben, wenn nicht durch einen
Schöpfer? Es exisitieren afaik mehrere wissenschaftliche, teilweise wohl schon recht ausgefeilte Ansätze
zum Thema Abiogenese. Allgemein wird angenommen, dass vor der Welt des Lebendigen, wie wir sie heute kennen
eine oder sogar mehrere „Welten“ katalytisch wirkender Substanzen existiert haben, die sich lediglich
aufgrund bestimmter chemischer Eigenschaften repliziert haben. Darüber welche Stoffe das genau waren,
besteht Uneinigkeit. Vielleicht werden wir es noch erfahren. Jedenfalls ist das DNA-Erbgut wahrscheinlich
erst später im Laufe der chemischen Evolution entstanden und hat dann alle anderen Formen des Erbguts
verdrängt. @Navon Die ET ist sicherlich keine Theorie im wissenschaftlichen Sinne. Das wird sicher sämtliche
Biologieprofessoren interessieren. Aber das sind bestimmt ohnehin alles nur Scharlatane. Ich wüsste
nicht, wo man ansetzen könnte, um die ET zu widerlegen. Was für ein stichhaltiges Argument gegen die
ET… So gesehen handelt es sich um eine Beschreibung, nicht jedoch um eine wissenschaftliche Theorie.
So gesehen bist du einfach nur zu dämlich sie zu widerlegen. Das ist kein Beinbruch. Schließlich ist
es bisher noch niemandem gelungen eine bessere Erklärung für die Entstehung der Arten zu liefern oder
die ET vor ein Problem zu stellen, dass sie nicht lösen könnte. Gruss Väterchen Nurgle
Die Evolution widerlegt nicht Gott, sondern bietet eine Erklärung seines Verständnisses: Glaubensinhalte
und ihre Verinnerlichung sind doch selbst evolutionäre Produkte: aus einer Traumwelt über Totems, Ahnenkult,
Geisterglaube hin zur Vorstellung einer Götterfamilie war nach menschlichem Ermessen ein langer, in biologischem
Sinne aber extrem kurzer Weg. Der eine überlebende Gott war noch eine Zeit lang im Bewusstsein lebendig,
dann wurde er erklärungsbedürftig, immer abstrakter, blutärmer, gestaltloser. Wer kommuniziert noch
mit ihm, ohne sich berechtigtem Misstrauen auszusetzen? Heute bedarf es vieler Spitzfindigkeiten, um ihn
zu rechtfertigen, überlieferte Schriften waren ursprünglich so gemeint wie sie dastehen, aber da vieles
Zeitgebundene nicht mehr ins Bild passt, werden sie passend gemacht, nur tendenziös zitiert und allenfalls
symbolisch ausgelegt. Gott schuf Sonne und Mond, damit die Menschen auf der Erde Licht hätten. Das war
einmal „Wissenschaft“, man wusste es nicht besser. Wem diese Kenntnisse heute zur Basis dienen, tut sich
freilich schwer mit heutigen Erkenntnissen, und Nachfrage wird als peinlich, wenn nicht sogar als Beleidigung
aufgefasst. Der nächste evolutionäre Schritt ist abzusehen.
An Navon Die ET ist sicherlich keine Theorie im wissenschaftlichen Sinne. Es ist Konsens, dass in emprisch
arbeitenden Wissenschaften (auch Biologie!) eine Theorie Aussagen beinhalten muss, die man widerlegen
kann. Ich wüsste nicht, wo man ansetzen könnte, um die ET zu widerlegen. So gesehen handelt es sich
um eine Beschreibung, nicht jedoch um eine wissenschaftliche Theorie. Außerdem: Die ET erklärt das Wenigste
von dem, was sie zu erklären vorgibt. Insbesondere weshalb Mutationen zu kategorial Neuem führen: Trieb,
Bewusstsein, Verstand oder dergleichem.
„Evolutionsideologie“ – Evolutionstheorie Der Verfasser kann offenbar nicht zwischen Ideologie und Theorie
unterscheiden, wie sich aus der abwechselnden Benutzung beider Begriffe nebeneinander eindeutig ergibt.
Richtig ist natürlich „Evolutionstheorie“. Daß die Evolutiuonstheorie gegen das Christentum spricht,
ist völliger Unsinn. Wie soll die Evolution denn entstanden begonnen haben, wenn nicht durch einen Schöpfer?
Natürlich klärt die Evolutionstheorie nicht alle Fragen, aber die Gegenseite, also die Kreationisten
sind praktisch Fundamentalisten, die erst recht nicht ernst genommen werden können. Es gibt wohl einen
Kreationismus und einen Fundamentalismus, jedoch keinen ernstgemeinten Evolutionismus, und das spricht
für sich. Ich darf noch erwähnen, daß wir auf dem heutigen NC-Gymnasium in Bergisch-Gladbach (rheinisch-bergischer
Kreis) schon 1959 bei dem damaligen geistlichen Studienrat (später Studiendirektor und Mons.) Pistor,
inzwischen verstorben, die Evolution im Sinne einer positiven Würdigung durchgenommen haben. Durch die
jetzt Furore machenden Kreationisten fühle ich mich eher auf den Arm genommen. Gegen evolutionskritische
Stimmen ist natürlich nichts einzuwenden. Man solle dann aber nach Möglichkeit überzeugendere Lösungen
anbieten.
Hitler war das Gegenteil eines Darwinisten Nach Hitler war es die Aufgabe des deutschen Geistes die Materie
und die niegrigen Völker und Rassen zur durchdringen. Das ist das Gegenteil des schwachsinningen jüdischen
Materialismus, bei dem in völligem Widerspruch zur Kausaliät, die Materie sich selbst zum Geist konsituiert.
Die Juden hatten nie eine gesunde Philosophie. Gesunde Philosophie schliesst Evolution aus.
@Gotthard Es war nicht Hitler selbst sondern vielmehr Alfred Rosenberg! Dazu empfehle ich mal das Werk
„Der Mythus des 20. Jahrhunderts“ von Alfred Rosenberg lesen. www.scribd.com/…rts-Alfred-Rosenberg Wenn
die Zeit dazu fehlen sollte zumindest mal die leider recht oberflächliche Zusammenfassung & Diskussion
auf wikipedia. de.wikipedia.org/…iki/Alfred_Rosenberg Hitler hat sich dieses Werk nur zu Nutze gemacht,
da es prima geeignet war die Überlegenheit der arischen Rasse „wissenschaftlich“ zu rechtfertigen. Heute
die die Evolutionstheorie u.a. um die Abtreibungen und Embryonenforschung zu rechtfertigen. Der Embryo
ist ja danach (noch) kein Mensch sondern nur ein sinnloser Zellhaufen. Mal noch was zum Nachdenken dazu:
Was würde passieren wenn ihr die Eier in einem Vogelnetz (am besten noch von einer geschützen Tierart)
mutwillig entwendet und zertreten würdet und das bekannt wird und dann argumentiert, dass es ja noch
kein Vogel oder Lebewesen sondern nur ein sinnloser Zellhaufen in Schale war. Ich wette das euch mindestens
ein Dutzend Tierschützer trotzdem vor Gericht ziehen oder euch oder eurem Eigentum gern sonst was antun
würden.
@Brandenburgis Brandenburgis: Die Evolutionstheorie Hitler schätzte die E-Theorie sehr und die ganze
NS-Theorie basiert auf ihr. Das Elend begann damit, dass Adolf der Braune die Evolutionstheorie nicht
im entferntesten kapiert hatte, sondern seinen „Sozialdarwinismus“ für das Paradigma der ET hielt. Ausserdem
war die ET NICHT die Grundlage der Nazi-Ideologie, das sollten bestimmte Herren dieses Forums doch nun
wirklich wissen! Hören Sie das homerische Gelächter? Aus der Richtung der Westminster Abbey kommt es.
@Gotthard dieser unbedarfte Schlächter Europas war doch viel zu unbedarft, um diese wissenschaftlichen
Theorie zu verstehen – und dann auch noch umzusetzen! Unwissenschaftliche Theorien, die unter dem Deckmäntelchen
der Wissenschaft daherkommen wenden sich doch gerade an Unbedarfte. DAS ist mit der E-Theorie nicht anders.
Und, ich habe das vor einiger Zeit gelesen, Stalin war auch ein glühender Anhänger der E-Theorie. Ist
doch nicht so abwegig, der natürlichen Auslese ein wenig unnatürlich nachzuhelfen, oder?
unbedarft Adolf Hitler († 1945) setzte Darwins Lehre in seinem Sozialdarwinismus der Herrenrasse in die
Wirklichkeit um. dieser unbedarfte Schlächter Europas war doch viel zu unbedarft, um diese wissenschaftlichen
Theorie zu verstehen – und dann auch noch umzusetzen!
@siggi666 Hitler hat die Lehre Darwins für seine Zwecke missbraucht, und nichts anderes. Der Massenmord
war „wissenschaftlich“ abgesichert, das ist unbestreitbar. Und so Afterwissenschaftler wie Ernst (Heinrich
Philipp August) Haeckel hatten sich dafür hergegeben. Kein Wunder, dass die Leute, die den Massenmord
an ungeborenen Menschen propagieren, ihn nach wie vor als Heiligen verehren, trotz seiner nachgewiesenen
Wissenschaftsfälschungen. Ist ja nun wirklich kein Wunder!
Dr. Stepfan Puls, also wirklich! Adolf Hitler († 1945) setzte Darwins Lehre in seinem Sozialdarwinismus
der Herrenrasse in die Wirklichkeit um. Diese Unterstellung ist geradezu lächerlich. Als ob Hitler Darwins
Lehre gefolgt wäre. A. Hitler hat die Lehre Darwins für seine Zwecke missbraucht, und nichts anderes.
Genauso missbrauchen die Pius-Brüder die Bibel und verkünden menschenfeindlichste Sachverhalte.
Für eine zu reformierende Äther-Theorie! www.mysteria3000.de/forum/topic.php?id=1133 Hinweise: Georg
von Breunig – Äther in Medizin und Physik www.bourbaki.de Raum&Zeit www.raum-und-zeit.com/ Der Ätherwind
ist entdeckt Vor einer grundlegend neuen Phase der naturwissenschaftlichen Weltanschauung Wir sind Zeugen
einer wissenschaftlichen Sensation: Die Nasa-Raumsonden Pioneer 10 und 11 rütteln auf ihrem freien Flug
ins Weltall 14 Milliarden Kilometer außerhalb unseres Sonnen- und Planeten-Systems zur Überraschung
der Astrophysiker an den derzeit herrschenden Grund-Ansichten der theoretischen Physik. Damit stehen wir
vor einer entscheidenden neuen Phase der naturwissenschaftlichen Entwicklung. An der Wende des 19./20.
Jahrhunderts suchte die Wissenschaft mit ausgeklügelten Experimenten die Grundfrage nach der Existenz
des Äthers zu lösen. Vor allem Albert A. Michelson versuchte, die Bewegung der Erde gegenüber dem Licht-Äther
nachzuweisen und erwartete an der Erdoberfläche einen „Ätherwind“. Aber mit noch so exakten Versuchs-Einrichtungen
war keine Verschiebung der Licht-Interferenzlinien festzustellen. Weil irrtümlich nicht bedacht wurde,
daß der Äther ähnlich wie die Lufthülle von der rotierenden Erde mitgenommen wird, war man damals
„bestürzt“ über das „negative“ Ergebnis der Versuche. Man sah einen „unlösbaren Widerspruch“, den Einstein
„sehr kurz und sehr gründlich mit der Behauptung löste, daß es keinen Äther gibt.“ www.kreuz.net/bookentry.4479.html
Gegenwind für die Relativitätstheorie Pioneer Sonden machen Ärger
Theorie natürlich ist mein glaube mit der naturwissenschaftlichen Evolutionstheorie vereinbar. Mein Glaube
kann durch keinerlei naturwissenschaftliche Theorie erschüttert werden – selbst durch ein naturwissenschaftliches
Studium nicht. Euer Glaube sollte mal durch einen naturwissenschaftlichen Filter gereinigt werden …
ein Aktivkohlefilter für obskure handfeste religiöse – nicht theologische – Vorstellungen wäre mal
sehr gut und hilfreich …
Waldemar, Das Internet entstand weil man aus der Schöpfung schöpfte, jedoch ist das kleine Gerstenkorn
schon wesentlich komplizierter in seinem Aufbau als der Aufbau des Internets. Sie meinen sicherlich die
Elektrik sei erst nach der Schöpfung Gottes entstanden, die Datenübertragung usw. Sie irren sich! Nun
staunen Sie doch endlch mal über die Schöpfung Gottes statt sie dauernd madig zu machen!