10:03:29 | Dienstag, 5. Januar 2010
Der Bischof von Linz wünscht sich immer noch einen Weihbischof. Wenn der Vatikan dumm genug ist, wird er ihm auch einen geben.

Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz
© Pressefoto Bistum Linz(kreuz.net) Im Jahr 2010 werden in Österreich zwei Bischofsernennungen vollzogen oder zwei weitere vorbereitet.
Das berichtete der Journalist Dietmar Neuwirth heute in der kirchenfeindlichen Wiener Tageszeitung ‘Presse’.
Die erste Ernennung erwartet Neuwirth im Skandal-Bistum Linz: „Ortsbischof Ludwig Schwarz läßt und
läßt trotz aller Warnungen nicht locker. Er besteht weiter auf einem Hilfsbischof. Bis heute.“
Neuwirth
erinnert daran, daß der Vatikan Mons. Schwarz – nach der gescheiterten Ernennung von Mons. Gerhard Wagner –
schon fast ein ganzes Jahr hat zappeln läßt.
Doch jetzt werde der Papst „wohl endlich“ einen neuen
Mann für die zerstrittenen Oberösterreicher „ernennen (müssen)“:
„Denn der führungsschwache, konfliktscheue
Bischof Schwarz ist im Vatikan seit seinen Studienzeiten in Rom exzellent vernetzt.“
Allerdings weist
Neuwirth darauf hin, daß neue Konflikte unausweichlich scheinen – „wie das Amen im Gebet“.
Zu weit würden
die in Oberösterreich besonders aktiven Katholiken und die in diesem Bundesland ebenfalls besonders aktiven
Altliberalen auseinanderstehen.
Altliberale Pfründe wird vakantEine andere „delikate“ Ernennung sieht
Neuwirth in der Diözese Eisenstadt.
Den dortigen altliberalen Bischof Paul Iby bezeichnet Neuwirth als
einen Kirchenmann, der „Reformen in der katholischen Kirche vorsichtig positiv gegenübersteht“.
Mit
„Reformen“ meint der Journalist die üblichen altliberalen Ladenhüter, die bereits die protestantischen
und anglikanischen Gemeinschaften in den Abgrund geführt haben.
Mons. Iby erreicht am 23. Januar seinen
75. Geburtstag und somit das Rücktrittsalter:
„Nicht wenige fürchten, Kardinal Christoph Schönborn
könnte seinen Weihbischof Franz Scharl aus Wien wegloben wollen“ – erklärt er.
Dann bringt er einen
weiteren Kandidaten ins Spiel, der „beste Chancen“ auf das Amt habe habe – der Generalsekretär der österreichischen
Bischofskonferenz, Prälat Ägidius Zsifkovics.
Aus der Diözese selber nennt Neuwirth als seine Wunschkandidaten
Pfarrer Martin Korpitsch von Oberberg in Eisenstadt oder den Eisenstädter Dompfarrer Josef Prikoszovits
als Kandidaten.
Dann warnt Neuwirth den Vatikan: „Vorsicht ist angebracht: Eine unsensible römische
Personalentscheidung wie zuletzt für Linz könnte sogar die geduldigen Burgenländer aus der Fassung
bringen“.
Kurz vor der Emeritierung steht ferner Bischof Egon Kapellari von Graz. Er erreicht im Januar
2011 das Rücktrittsalter.
Bischof Elmar Fischer von Feldkirch wird im Oktober 2011 pensionsreif.
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Jörg Guttenberger, Köln 01:14:13 | Samstag, 9. Januar 2010
#13
wickerl 13:38:59 | Donnerstag, 7. Januar 2010
#12
Siegfried 17:47:45 | Mittwoch, 6. Januar 2010
#11
Burgorus 00:23:20 | Mittwoch, 6. Januar 2010
#10
Jörg Guttenberger, Köln 23:18:45 | Dienstag, 5. Januar 2010
#9
Rose im Kreuz 23:17:05 | Dienstag, 5. Januar 2010
#8
hieronymus333 19:51:04 | Dienstag, 5. Januar 2010
#7
Hans im Glück 10:37:21 | Dienstag, 5. Januar 2010
#6
Luteranerin † 10:35:51 | Dienstag, 5. Januar 2010
#5
Hans im Glück 10:17:53 | Dienstag, 5. Januar 2010
#4
Luteranerin † 10:16:08 | Dienstag, 5. Januar 2010
#3
Hans im Glück 10:10:39 | Dienstag, 5. Januar 2010
#2
Prälat Hinter † 10:09:17 | Dienstag, 5. Januar 2010