Ernennungen
„Vorsicht ist angebracht“
Der Bischof von Linz wünscht sich immer noch einen Weihbischof. Wenn der Vatikan dumm genug ist, wird er ihm auch einen geben.
Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz
Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz
© Pressefoto Bistum Linz
(kreuz.net) Im Jahr 2010 werden in Österreich zwei Bischofsernennungen vollzogen oder zwei weitere vorbereitet.

Das berichtete der Journalist Dietmar Neuwirth heute in der kirchenfeindlichen Wiener Tageszeitung ‘Presse’.

Die erste Ernennung erwartet Neuwirth im Skandal-Bistum Linz: „Ortsbischof Ludwig Schwarz läßt und läßt trotz aller Warnungen nicht locker. Er besteht weiter auf einem Hilfsbischof. Bis heute.“

Neuwirth erinnert daran, daß der Vatikan Mons. Schwarz – nach der gescheiterten Ernennung von Mons. Gerhard Wagner – schon fast ein ganzes Jahr hat zappeln läßt.

Doch jetzt werde der Papst „wohl endlich“ einen neuen Mann für die zerstrittenen Oberösterreicher „ernennen (müssen)“:

„Denn der führungsschwache, konfliktscheue Bischof Schwarz ist im Vatikan seit seinen Studienzeiten in Rom exzellent vernetzt.“

Allerdings weist Neuwirth darauf hin, daß neue Konflikte unausweichlich scheinen – „wie das Amen im Gebet“.

Zu weit würden die in Oberösterreich besonders aktiven Katholiken und die in diesem Bundesland ebenfalls besonders aktiven Altliberalen auseinanderstehen.

Altliberale Pfründe wird vakant

Eine andere „delikate“ Ernennung sieht Neuwirth in der Diözese Eisenstadt.

Den dortigen altliberalen Bischof Paul Iby bezeichnet Neuwirth als einen Kirchenmann, der „Reformen in der katholischen Kirche vorsichtig positiv gegenübersteht“.

Mit „Reformen“ meint der Journalist die üblichen altliberalen Ladenhüter, die bereits die protestantischen und anglikanischen Gemeinschaften in den Abgrund geführt haben.

Mons. Iby erreicht am 23. Januar seinen 75. Geburtstag und somit das Rücktrittsalter:

„Nicht wenige fürchten, Kardinal Christoph Schönborn könnte seinen Weihbischof Franz Scharl aus Wien wegloben wollen“ – erklärt er.

Dann bringt er einen weiteren Kandidaten ins Spiel, der „beste Chancen“ auf das Amt habe habe – der Generalsekretär der österreichischen Bischofskonferenz, Prälat Ägidius Zsifkovics.

Aus der Diözese selber nennt Neuwirth als seine Wunschkandidaten Pfarrer Martin Korpitsch von Oberberg in Eisenstadt oder den Eisenstädter Dompfarrer Josef Prikoszovits als Kandidaten.

Dann warnt Neuwirth den Vatikan: „Vorsicht ist angebracht: Eine unsensible römische Personalentscheidung wie zuletzt für Linz könnte sogar die geduldigen Burgenländer aus der Fassung bringen“.

Kurz vor der Emeritierung steht ferner Bischof Egon Kapellari von Graz. Er erreicht im Januar 2011 das Rücktrittsalter.

Bischof Elmar Fischer von Feldkirch wird im Oktober 2011 pensionsreif.
      
13 Lesermeinungen
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#14   Jörg Guttenberger, Köln   01:14:13 | Samstag, 9. Januar 2010
Siegfried: Bischöfe
Ich habe den Eindruck, Sie haben den Nagel af den Kopf getroffen.
Lediglich hinsichtlich des Modernisteneides habe ich insoweit Bedenken, als man ihn konsequenterweise auf jede Ideologie ausdehnen müßte.
Eine andere Frage ist freilich, ob es sinnvoll und machbar ist, den gesamten Klerus so zu gängeln. Ich darf daran erinnern, daß die Orthodoxie zumindest bisher ohne solche Eide ausgekommen ist.
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#13   wickerl   13:38:59 | Donnerstag, 7. Januar 2010
Weihbischof
Bischof Schwarz wird mit den Worten wiederholt zitiert, dass die Erennung eines Weihbischofs in Kürze stattfinden wird.
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#12   Siegfried   17:47:45 | Mittwoch, 6. Januar 2010
das Problem der Bischöfe
Die Katholische Kirche hat kein großes Problem. Eine Problemart besonderer Fügung ist das der Bischöfe, die aus der sogenannten modernen theologischen Bildung und Schulung erwachsen sind.
Diese Hirten leiden unter ihrer eigenen Persönlichkeit.
1. sie haben ein falsches und gestörtes Priesterbild und Priesterverständnis;
2. Hieraus ergibt sich ein falsches Hirtenbild und eine falsche Einschätzung der bischöflichen Hirtenaufgaben;
3. hieraus ergibt sich die Ablehnung der Verantwortung für die Reinhaltung des kirchlichen Glaubens, die Glaubensweitergabe, der Verlust der Liebe zu den Heiligen Sakramenten und die Verweigerungf des Einsatzes für den Priesternachwuchs;
Für die Kirche ist es ein Segen, daß diese Oldies nun abtreeten müssen, da die Altersgrenze vorliegt.
Möge unser Papst Benedikt nun geeignete Priester in das Hirtenamt berufen, hier denke ich an den neuen Weihbischof Wagner für Linz.
In Deutschland in besonderer Weise an den neuen Bischof von Limburg, der das Erbe des unerträglichen Altbischof Prof. Dr. Kamphaus, sehr Einsatzstark angeht und eine sehr gute Schadensbekämpfung vornimmt.
Möge Jeus Christus den neuen Hirten die Kraft schenk, um die Schäden der Modernisten zu minimieren.
Beten wir, daß der Heilige Vater den Antimodernisteneid (von PP. Pius X.) mit Stärke von den Amtsnachfolgern wieder einfordert.
PP. Pius X. hatte erkannt, wo die Kierchenfeinde sitzen und PP. Benedikt kennt deren Sitzplatz ebenfalls. Gott schenke dem Heiligen Vater die Kraft o^/ :(3 o^/
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#11   Burgorus   00:23:20 | Mittwoch, 6. Januar 2010
Bischof Schwarz wird 70,
ist also noch mindestens fünf Jahre im Amt. Weiß wer, wie viele Weihbischöfe Linz normalerweise hat?
Ist Msgr. Schwarz bereits der einzige Linzer Bischof, oder dauert es noch eine Weile, bis er seiner letzten Weihbischöfe ledig wird?
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#10   Jörg Guttenberger, Köln   23:18:45 | Dienstag, 5. Januar 2010
Bistum Linz
Wenn die Linzer so dumm sind und einen Mons. Wagner mit allem Nachdruck erfolgreich abgelehnt haben, ist es tatsächlich besser, keinen neuen Weihbischof zu ernennen, bis sich die Lage beruhigt hat. Eine andere Möglichkeit ist ein Kandidat mit dem Durchsetzungsvermögen und der Glaubenshaltung eines Erzbischofs Dyba, verstorbenen Bischofs von Fulda.
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#9   Rose im Kreuz   23:17:05 | Dienstag, 5. Januar 2010
Weihbischof Wagner
Nachdem der best mögliche Weihbischof für diese New-Age-Diözese von Schönborn (gegen den Papst) brereits beseitigt wurde, muss wohl eine antikatholische Zeitgeist-Konsens-Lusche herhalten. Wie wäre es mit Pfarrer Friedls Beischläferin oder dem Trunkenbold Faber?
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#8   hieronymus333   19:51:04 | Dienstag, 5. Januar 2010
Prälat Hinter
Zwar bin ich kein Freund ihrer Meinungen, doch der Vergleich mit Fred Feuerstein, weiter so! :-D
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#7   Hans im Glück   10:37:21 | Dienstag, 5. Januar 2010
Noch einen schönen Urlaub
viele schöne Erfahrungen.
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#6   Luteranerin †   10:35:51 | Dienstag, 5. Januar 2010
Hans im Glück
erst ab 10.01. bin gerade im Internetcafe. Ja und was mach ich? Ich muß gleich mal auf +net vorbeischauen. ;-) ;-) Bis nächste Woche dann.
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#5   Hans im Glück   10:17:53 | Dienstag, 5. Januar 2010
Oh, schön von Dir zu hören,
bist Du wieder online?
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#4   Luteranerin †   10:16:08 | Dienstag, 5. Januar 2010
Hans im Glück
ich wünsche dir einen guten Morgen. Ich hoffe es geht dir gut und du bist gut ins Neue Jahr gekommen. :(3
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#3   Hans im Glück   10:10:39 | Dienstag, 5. Januar 2010
Nämlich letztlich die röm. Kurie und nicht die Möchtegernpäpste
Aus was besteht denn die römische Kurie, wenn nicht aus Möchtegernpäpsten?
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#2   Prälat Hinter †   10:09:17 | Dienstag, 5. Januar 2010
Man meint auf diesem Bild hier wäre Fred Feuerstein als Linzer Bischof abgebildet…
Vielleicht sollte man also Baany Geröllheimer zum Hilfs-Bischof ernennen…
Jedenfalls sollte der Hl. Vater aus Bayern den Oberösterreichern einen echten wirklich rom-treuen Kandidaten vor die Nase setzen, damit die endlich mal wieder merken, wer der Herr im Hause ist…
Nämlich letztlich die röm. Kurie und nicht die Möchtegernpäpste aus Linz und Umgebung…
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