Die Erzdiözese München und Freising bekommt einen neuen Weihbischof. Er stammt aus einer Metzgerfamilie und hat – man staunt – sogar Erfahrung in der praktischen Seelsorge.UPDATE
(kreuz.net, München) Papst Benedikt XVI. hat am Dienstag für die Erzdiözese München und Freising einen
neuen Weihbischof ernannt.
Das gab Erzbischof Reinhard Marx „mit großer Freude und Dankbarkeit“ bekannt.
Der neuer Weihbischof ist Prälat Wolfgang Bischof (49). Er wird Titularbischof von Nebbi, einem frühchristlichen
Bistum in Nordafrika.
Gleichzeitig nahm Papst Benedikt XVI. den Rücktritt des bisherigen Weihbischofs
in München und Freising, Mons. Franz Dietl (75), an.
Erzbischof Marx wird seinen neuen Weihbischof am
28. Februar im Münchner Liebfrauendom konsekrieren.
Der Erzbischof wünscht seinem neuen Weihbischof
„Gottes Beistand und Segen“.
Als Wahlspruch wählte sich Mons. Bischof den Psalmvers: „Spera in Domino
et fac bonum“ – Hoffe auf den Herrn und tu das Gute (Ps 37,3).
Zuständig für die Zusammenlegung der
Gemeinden
Der neue Weihbischof erblickte am 6. November 1960 als Sohn eines Metzgermeisters in Freising
das Licht der Welt.
Er wuchs in München auf und war Ministrant, Gruppenleiter und Pfarrjugendleiter
in der Münchner Pfarrei Sankt Maximilian.
Nach dem Abitur studierte er Religionspädagogik und kirchliche
Bildungsarbeit in München, danach von 1981 bis 1987 in München und Innsbruck Theologie.
Die Diplomprüfung
legte er im Jahr 1987 mit dem Schwerpunktstudium Moraltheologie ab.
Seine Diplomarbeit trägt den Titel:
„Die Zölibatsdiskussion im Lichte des II. Vaticanums und der Enzyklika ,De sacerdotali coelibatu’ Papst
Paul VI. von 1967“.
Im Jahr 1988 empfing er in Freising die Priesterweihe. Danach wirkte er als Kaplan
und Pfarrer.
Die Zulassungsarbeit für die zweite Dienstprüfung im Jahr 1992 ging zum Thema „Die Zeugen
Jehovas – eine Anfrage an die Evangelisierung der katholischen Kirche“.
Im Jahr 2004 wurde er zum Geistlichen
Rat ernannt, 2006 zum Monsignore.
Seit September 2008 wirkt Mons. Bischof als Regionalpfarrer.
Unter
anderem kümmerte sich Mons. Bischof um die Neustrukturierung des Bistums unter dem Decknamen „Dem Glauben
Zukunft geben“.
Vor seiner Tätigkeit als Regionalpfarrer war Mons. Bischof fünfzehn Jahre Pfarrer in
Gröbenzell bei München und Dekan des Dekanates Fürstenfeldbruck.
In seiner Freizeit steht der neue
Weihbischof gerne auf der Theaterbühne. Er ist Laienschauspieler und Regisseur.
Zuletzt inszenierte
er mit dem Laientheater Sankt Max in Gröbenzell das Stück „Geisterbräu“ des deutschen Schriftstellers
Josef Maria Lutz († 1972).
Der neue Weihbischof ist ein Opernfan und leidenschaftlicher Skifahrer.
Er
hat auch großes Interesse an allem, was mit PC und IT zu tun hat.
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52 Lesermeinungen
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St. Maximilian Er wuchs in München auf und war Ministrant, Gruppenleiter und Pfarrjugendleiter in der
Münchner Pfarrei Sankt Maximilian. Kennen wir nicht diese Pfarrei? Ist sie nicht der Hort linksliberalistisch-unkirchlicher-homohedonistenfreundlicher-antiliturgischer-postmodernistischer-zeitgeistangepasster
Tendenzen? IST DAS NICHT SO? Das ist so! Jawoll!
Bravo, werter Walther von Stolzing! Sie argumentieren fair, mit weitem Horizont und klug! Solch redlich-aufrichtigen,
versierte und geistvoll über den Tellerrand der Vat.-II-Verwirrten hinausdenkende User bräuchte dieses
Forum noch viele… Endlich mal wieder hohes Niveau auch seitens von Etikette und Höflichkeit !!! Bitte
weiter so !!! Und DANKE !!!
Liebe clarissa colonia Danke für die ausführliche und interessante Antwort. Dass es während des Konzils
zu „Verständnisproblemen“ gekommen ist, ist ja wohl ein Euphemismus, wobei es stimmt, dass die meisten
Konzilsbeschlüsse im Licht der Tradition gelesen werden können, nach dem Konzil aber (und das bis heute)
zum Teil anders ausgelegt worden sind. Einige Konzilsaussagen jedoch sind nicht mit der Tradition zu vereinbaren
und genau das ist ja das Thema bei den theologischen Gesprächen zwischen Vertretern der FSSPX und der
Glaubenskongregation. Ich brauche das hier nicht auszuführen. Paul VI. hat auch die Liturgiekosntitution
unterschrieben und später dann Missale Romanum unterzeichnet und somit eine Liturgiereform in die Tat
umgesetzt, die weit über die vom Konzil gesteckten Grenzen hinausgeht und deren Folgen dem Konzil widersprechen.
Dies ist ein Beispiel dafür, dass Paul VI. kein Garant für Traditionskontinuität war, sondern ein Papst
des Abschaffens und des Traditionsbruches – was nichts daran ändert, dass er der legitime Pontifex war.
So berechtigt die Vorwürfe gegen Erzbischof Lefebvre aber auch sein mögen -aus allem was er gesagt und
geschrieben hat, geht hervor, dass er davon überzeugt war, dass er so handeln musste wie er handelte
und dass er den Glauben und die Tradition retten wollte. Und deswegen halte ich den Begriff „Theater“
für nicht angebracht. War ja nur „Theater“, nicht ernstzunehmen, da braucht man sich mit den eigentlichen
Kritpunkten ja nicht auseinanderzusetzen…
Mio caro Gualterio, zuzeiten des Vat.-II mag es vielleicht zu Verständnisproblemen gekommen sein, zu
denen aber bereits Paul VI. in seiner nota explicatica praevia dahingehend Stelung genommen hat, als die
Entschlußfassungen des Konzils nicht anders verstanden werden könnten, als im Horizont der kirchlichen
Tradition. Wenn also die Konzilsentschließungen – so der legitime Pontifex ausdrücklich – nur im Lichte
der Tradition richtig verstanden werden können, wo wäre denn dann der mögliche Ansatzpunkt für Marcellino
il Fabre geblieben? Nun, dafür mußte der Gute dem Pontifex schon abfordern, daß er, Marcellino il Piccolo,
bestimmt, was der kirchlichen Tradition entspricht, und was nicht. Und als der Pontifex ihm dann mitteilte,
daß es diese Tradition eben nicht ohne (oder gar gegen) den Pontifex gebe, beschloß er seine eigenen
Wege zu gehen, die indes weder die der Kirche noch jene ihres Herrn waren und gewesen sein können, denn
die Kunst des „Kunstschmieds“ bestand wesentlich darin, ein vom Prinzip heidnisches Eisen für seine Anhängerschaft
so lange zu schmieden, bis diese ihm dessen „Katholizität“ auch ohne (besser indes: gegen) den Pontifex
glaubte. Und, wenn ich nur lange, kontinuierlich und gezielt genug in die „richtige“ Richtung arbeite,
mag es wohl auch gelingen, eine Notlage herbeizuführen, die ich dann auch selbst zu „lösen“ vermag.
Dieser Mann hat Theater gespielt – oder, warum sah sich sogar selbst Alfredo Card. Ottaviani imstande,
die EWntschließungen zu unterzeichnen?
Liebe clarissa colonia Ich habe Ihnen ja gesagt, dass ich nicht antworten werden, bis Sie Ihren arroganten
Ton eingestellt haben. Ich tue es trotzdem, in der Hoffnung, dass Sie Ihren Willen zur Ernsthaftigkeit
dadurch kundtun, die Arroganz jetzt mal einzustellen und mir den Gefallen tun, mich mit meinem Usernamen
anzureden. Das gebietet schon die Höflichkeit. Ich hoffe, es geht jetzt ohne argumentum ad hominem. Darüber
hinaus weigern Sie sich ja beharrlich, auf meine Frage zu antworten. Vielleicht sollten Sie sich mal ernsthaft
mit dem Inhalt der von mir ad tuum beneficium zitierten Worte des Erzbischofs auseinandersetzen. Und meine
Achtung vor Ihnen würde sogar noch weiter steigen, wenn Sie darauf eingehen könnten. Immerhin enthält
es etwas zu einem von Ihnen kritisierten Punkten, nämlich die zurückgezogene Unterschrift unter das
Protokoll. Wissen Sie, ich bestreite ja gar nicht, dass sich Mons. Lefebvre über geltendes Kirchenrecht
hinweggesetzt hat und ungehorsam war. Dass er die Tradition gebrochen hat, bestreite ich vehement, die
Traditionsbrüche kamen während und nach dem Konzil. Dennoch war er fest davon überzugt, dass sein Handeln
notwendig war und vielleicht war es das auch. Ihm „Theater“ zu unterstellen ist billig und nicht angebracht.
Ein billiges Zitat, mi care Sixte, sollte die Antwort auf meine Fragen sein? Nun ja, dann dürfte ich
Ihnen wohl Kenntnisse, Fähig- und Fertigkeiten über Ihr Vermögen hinaus zugetraut haben …
Erzbischof Lefebvre im Originalton Man fragt mich: „Monseigneur, warum haben Sie die Gespräche abgebrochen,
die doch einen gewissen Erfolg zu haben schienen?“ Zur gleichen Zeit, als ich meine Unterschrift unter
das Protokoll setzte, legte mir der Abgesandte von Kardinal Ratzinger einen Brief vor. Der Inhalt dieses
Briefes lautete, ich soll für die Irrtümer, die ich begangen habe, um Verzeihung bitten. Wenn ich im
Irrtum bin und Irrtümer lehre, ist es klar, daß man mich zur Wahrheit, zum Geist derjenigen zurückführen
muß, die mir dieses Schreiben übersenden, um zu unterschreiben, daß ich meine Irrtümer einsehe. Mit
anderen Worten: „Wenn Sie Ihre Irrtümer einsehen, werden wir Ihnen helfen, zur Wahrheit zurückzukehren.“
Was ist die Wahrheit für diese Menschen? Es ist die Wahrheit des Zweiten Vatikanischen Konzils, dieser
konziliaren Kirche. Folglich ist für den Vatikan die heute einzige existierende Wahrheit, die konziliare
Wahrheit, die Wahrheit des „Geistes des Konzils.“ Es ist der Geist von Assisi. Das ist heute „die Wahrheit“.
Diese Wahrheit wollen wir nicht, um alles in der Welt! Der feste Willen der gegenwärtigen römischen
Behörden ist, die Tradition zu vernichten und alle in diesen Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils
hineinzuziehen, in diesen Geist von Assisi. Darum haben wir es vorgezogen, uns zurückzuziehen. Diesem
Geist konnten wir nicht zustimmen, das war unmöglich. Aus der Predigt vom 30. Juli 1988 (Bischofsweihen,
die zum im letzten Jahr zurückgenommenen Exkommunikationsdekret geführt haben.)
@clarissa colonia gutgläubigen Menschen vorzuspiegeln, man täte etwas Richtiges, gar Notwendiges? Klar,
dass die Vorspiegelungen des modernistischen, ungläubigen, antichristlichen Rom nur bei so ungläubigen
Menschen wie Ihnen verfangen können.
Theater? gutgläubigen Menschen vorzuspiegeln, man täte etwas Richtiges, gar Notwendiges? Diesen weiszumachen,
man rettete mit Lug, Beschiß und Trug die Kirche, den Glauben gar? Sie, mi care sixte, sind sich aber
schon darüber im Klaren, daß Sie momentan den rex caecorum abgeben?
_zeitgeist Den Eindruck habe ich auch. Schon erstaunlich, dass sie nicht auf das eingeht, was sie ursprünglich
Erzbischof Lefebvre vorgeworfen hat, nämlich „Theater“. Jetzt versucht sie, dem Thema auszuweichen.
Mi care Sixte, sind das nicht in summa – und angesichts der ebenso erbetenen wie erhaltenen erschöpfenden
Antwort – etwas viele, große und unbillige Bitten auf einmal, oder?
#34 _zeitgeist 22:43:38 | Dienstag, 5. Januar 2010
Walther von Stolzing es ist aussichtslos, fruchtbare Diskussionen mit clarissa c. führen zu wollen. Hier
handelt es sich um eine zutiefst neurotische, komplexbehaftete Person, die in einem eigens geschaffen
Jargon badet, um jeder ernsthaften und geordneten (!) Diskussion zu entgehen. Vielleicht auch um die eigene
Inkompetenz zu verdecken.
@clarissa colonia Tja, ein Notstandsrecht wurde bei der Kompilation kirchlicher Rechtsnormen im CIC wohl
bewußt ausgeklammert. Trotzdem kann es keinen Zweifel geben, dass es auch hier ein Notstandsrecht gibt.
@clarissa colonia Ich antworte Ihnen erst, wenn Sie meiner Bitte nachkommen, die Arroganz einzustellen
und mich mit meinem Usernamen anzureden. Im Übrigen bitte ich Sie, sich verständlich auszudrücken.
Wenn Sie Erzbischof Marcel Lefebvre meinen, dann benutzen Sie auch seinen Namen. Außerdem bitte ich Sie
auf meinen Beitrag einzugehen und mir darzulegen, inwiefern Sie Anlass haben, dem Erzbischof „Theater“,
also Show und demnach mangelnde Ernsthaftigkeit vorzuwerfen. Das ist doch nicht zu viel verlangt,oder?
Mi care Sixte, hat Marcellino il fraudatore mehrfach seinen dem apostolischen Stuhl mehrfach geleisteten
Treueid gebrochen? Hat Marcellus legerupa das kanonische Recht gebrochen, das durch Entscheidung Pius
XII. für shcimatische Bischofsweihen ohne pontifikales Mandat die in spezieller Weise dem ap. Stuhl vorbehaltene
Exkommunikation verwirkle? Hat Marcellinus fallax die kirchliche Tradition gebrochen, oder gibt es in
der Kirche eine solche des Schismas? Hat Marcellinus sociofraude den Vertrag gehalten, den er am 05. Mai
1988 ohne Not mit dem damaligen Präfekten der Glaubenskongregation geschlossen hatte? Hat Marcellus procax,
istud cadaver eiectum, am 30. Juni 1988 etwa die Wahrheit gesagt, als Franciscus milva auf seine Frage
nach dem pontifikalen Weiheauftrag antwortete, ein solcher läge vor? Sie dürfen jede dieser Fragen verneinen,
mi care Sixte; aber für jeden ihrer Antwortversuche forderte ich dann unbedingt über jeden Zweifel erhabene
Beweise …
#29 _zeitgeist 22:14:48 | Dienstag, 5. Januar 2010
ein vergessenes Kapiel des jesutianischen Bekehrungseifers ist der Gottesstaat auf dem Gebiet des heutigen
Paraguays, in dem die Jesuiten einen Staat der gläubigen Indios errichteten und diese aus ihrer barbarischen
archaischen Kulten führten. Augenzeugenberichte sprechen von Menschen, die voller Demut ihr Tagwerk verrichteten,
zufrieden und in Gottgefälligkeit.
Jesuitentheater Die Jesuiten haben sich in der Gegenreformation ganz bewusst des Theaters bedient, um
den triumphalen Sieg der Kirche über die protestantische Revolte auszudrücken und haben dabei ganz gewaltig
von special effects wie Feuerwerke u.ä. Gebrauch gemacht. Funktioniert haben soll es, denn es ist von
spontanen Bekehrungen berichtet worden. Auch in den Schulen, die von der FSSPX geleitet werden, wird auf
Theater großer Wert gelegt. Und unsere jetzige Zeit bedarf mehr einer Gegenreformation bzw. Neuevangelisierung
als die Zeit der Protrevolte im 16. bis 18. Jahrhundert… Das nur als Ergänzung zu, Beitrag von Hans
im Glück. Frau clarissa colonia scheint es ja wohl nicht für nötig zu erachten, mir darzulegen, wie
sie dazu kommt, dem von uns allen verehrten (wenn auch von mir nicht ganz unkritisch betrachteten) Erzbischof,
„Theater“ und somit mangelnden Ernst zu unterstellen. Sie scheint wohl zu beschäftigt, woanders die User
als Idioten und Dummköpfe darzustellen und ihre enzyklopädische Bildung zur Schau zu stellen.
#27 Paulaner † 21:24:42 | Dienstag, 5. Januar 2010
Danke für diesen Beitrag, Hans im Glück: Der heilige Johannes Bosco hat selber gern Theater gespielt
und seine Priester mit den Jugendlichen Theater spielen lassen.
Meinerven – es ist unglaublich mit welcher verbissenheit die Seelen freiwillig in den Abgrund der Hölle
laufen. Ihnen eine gute zeit – die Ewigkeit dauert ja nur EWIG
Ich sag’s ja! Für viele pseudokatholische Hinterwäldler aus dem Spätmittelalter erschuf Gott der Herr
eine eigene Spezies Priester, die natürlich keinen Anteil am normalen menschlichen Leben, das selbstverständlich
ausnahmslos des Teufels ist, haben. Glauben Sie, werther Herr von der Ruhr, allen Ernstes, die Kirche
gehe daran zugrunde, weil sucg geweihte Herren gern mal sich eine Oper oder ein Fußballspiel anschauen,
ihre knappe Freizeit für eine Laienspielgruppe opfern oder sonst irgendein Hobby betreiben, wobei sie
sich von ihrem harten Berufsalltag erholen können? Ich glaube kaum, dass der liebe Gott da was dagegen
hat.
#24 hieronymus333 17:49:01 | Dienstag, 5. Januar 2010
Um Gottes willen nur kein Mann aus der Praxis, der könnte ja Wert haben und nicht wie die anderen Quartalsversager,
weil sie für alles total unfähig sind, entweder solange an der Uni rumhängen bis die Pension vor der
Tür steht oder Regens in Augsburg werden.
Glaub ich Ihnen, Sohn Gottes; ich hatte den Vorteil, Latein von der 5. Klasse (1. Klasse Gymnasium) gelernt
zu haben, und da bleibt es besser haften, sodass ich kaum Fehler mache. Wenn ich welche mache, korrigiere
ich natürlich auch meine eigenen. Leider beten die meisten Priester ihr Brevier nicht mehr auf Latein,
dann verschwindet es natürlich auch schneller. Damit Latein hängen bleibt, muss man es entweder berufs-
oder hobbymäßig weiterführen.
Meinerven: tz tz tz na klar! Die Priester Jesu Christi sollten genau diesem Motto folgen. Das ist nämlich
kein Aushilfsjob beim ALDI auf 410€-Basis. Da wurde Gott gegenüber gelobt! Da wurde klar und unmissverständlich
IHM die Treue geschworen. Bis in den Tot… aber das verstehen wohl die meisten anders – ebn ein Job wie
jeder andere und wer keinen Bock hat macht halt was anderes! Ob Gott das auch so sieht? Wohl eher nicht!
clarissa colonia Darf ich Sie bitten, wenn Sie mich ansprechen, meinen Nick zu benutzen? Danke. Es entsteht
sonst der Eindruck von Arroganz und Sie wollen ja nicht, dass der Vorwurf der Beckmesserei auf Sie zurückfält.
Ich gehe auch nicht auf „kleingläubiger Lügner“ ein. Es ist Ihre Wortwahl, die ebenfalls Beckmesserei
Ihrerseits vermuten lässt. Die Vorwürfe gegen Erzbischof Lefebvre sind ja nichts Neues. Die grundlegende
Frage ist doch, ob die Notlage eine „Ausrede“ war, wie Sie ihm unterstellen. Und da würde mich mal interessieren,
wie sie dazu kommen. Der Vorwurf des „Theaters“ beinhaltet doch, dass Erzbischof Lefebvres Handeln nicht
von einer Ernsthaftigkeit getrieben war. Sie können ihm ja vorwerfen was Sie wollen (und in einigen Punkten
würde ich Ihnen ja sogar Recht geben), aber mangelnde Ersthaftigkeit können Sie ihm nicht vorwerfen.
Mit Sicherheit war er von einer Notlage überzeugt und ganz Unrecht hatte er ja nicht. Der Vorwurf, er
hätte „Theater“ gespielt ist billig (genauso wie die von Ihnen so favorisierte Bezeichnung „Murmelbruderschaft“,
die auf Respektlosigkeit gegenüber der Liturgie schließen lässt).
@ Burgorus Sie haben natürlich Recht. Mein Latein liegt 22 Jahre zurück. Und bekomme immer einen Durcheinander
mit dem Italienischen. Nun denn, die meisten verstehen mich auch so, sogar wenn ich lange Texte so schreibe
…
Mi care Sixte, wenn sich ein mehrfach eidbrüchiger, rechtsbrüchiger, traditionsbrüchiger, vertragsbrüchiger
kleingläubiger Lügner anheischig macht, die Kirche retten zu wollen, dann kann das wohl kaum mehr als
Theater sein. (Und, daß es nicht mehr war, beweist die Universalsemperetubiquenotlagenausrede.)
@Beda: Was das ein Latein-Versuch? Ich tu mich schwer, „vidis“ und „frateri“ als lateinische Wörter zu
interpretieren. Sollte es vielleicht „vides“ und „fratris“ geheißen haben?
clarissa colonia Sehr schön, Sie gefallen mir. Allerdings kommt Ihre Antwort ein wenig daher wie »Morgen
ich leuchte in rosigem Schein, von Blut und Duft geht schnell die Luft; – wohl bald gewonnen wie zerronnen –
im Garten lud ich ein – garstig und fein.« Also, um zur Sache zu kommen: Wenn Sie Erzbischof Lefebvre
und Bischof Williamson vorwerfen, sie würden „Theater“ spielen bzw. hätte es getan, so würde ich Sie
bitten, das mal näher zu begründen. So ensteht der Eindruck, Sie wollten nur mal wieder auf die FSSPX
draufhauen. Verbal, natürlich. (Und das meinte ich mit „Stuss“). Ich hoffe, es geht jetzt sachlich…
Mein werter Sixtus, selbst versuchte Beckmesserei bedürfte ansatzweise erworbener Kenntnisse; da eröffnete
sich Ihnen noch ein ebenso weites wie dankbares Betätigungsfeld – ob nun dies- oder jenseits der Pegnitz
…! (Mich holt am Pranger – der Verlanger – / auf luft’ger Steige kaum – häng’ ich am Baum.)
@ ruhrpöttler Jaja, wir wissen schon bescheid. Priester, insbesondere Weihbischöfe sind engelsgleiche
Wesen ohne Fleisch und Blut, menschliche Bedürfnisse und vor allem eigene Interessen.
#4 Hans im Glück 13:29:44 | Dienstag, 5. Januar 2010
Der heilige Johannes Bosco hat selber gern Theater gespielt und seine Priester mit den Jugendlichen Theater
spielen lassen. Auch der Hl. Dominikus Savio hat bei Theaterspielen mitgewirkt und andere Jugenliche dazu
begeistert. Theaterstücke schreiben und inszenieren ist selbstverständlich Verkündigung und eine wichtige
Form der Pastoral.
Er ist Laienschauspieler es wäre besser, er würde sich ausschlißlich und ganz besonders um die Rettung
der Seelen vor der ewigen Verderbnis kümmern. Sicherlich wird er kein Nachfolger der Hlg. Pfr. v. Ars,
aber er könnte sich deutlich vom Sumpf des V2-Clan abheben. Z.B. in dem er ausschliesslich die trid.
Liturgie zelebriert.
@ Kreuz.net Redaktion zu blöd, um die richtige Bildunterschrift hinzubekommen, oder hat Erzbischof Reinhard
Marx sich liften lassen? So, wie ich ihn kenne, glaube ich dies kaum. ABer so einmal unter uns, habe ich
da ein paar kritische Nebentöne gehört, so vonwegen „Deckname“ oder „Laienschauspieler“