(kreuz.net) Der Berliner Kaplan Helmut Fahsel († 1983) unterscheidet zwei Arten des Eros: den bedürftigen
als Liebe zu etwas, woran er Mangel leidet, als Streben nach Vollkommenheit.
Der Drang, von seiner erlangten
Vollkommenheit wieder anderen mitzuteilen, führt sodann zum zeugenden Eros.
Diese Zweiteilung des Eros
erfährt eine gleichlaufende Dreiteilung in den
• erkenntnislosen Eros, der in der unbelebten Natur,
einschließlich der Pflanzenwelt, waltet,
• den sinnlichen Eros, der schon im Tiere lebt, und
• den
geistigen Eros, der das Kennzeichen des Menschen ist.
Der Eros umfaßt demnach drei Gestalten, die wieder
jede dem bedürftigen und dem zeugenden Eros angehören können.
Der sinnliche Eros ist seinem Wesen
nach treulos. Denn die Kraft des Begehrens schwindet mit der Erfüllung.
Auf der anderen Seite wird durch
den Genuß der Gegenstand der Liebe verändert oder zerstört, woraus die Hinneigung zu anderen Körpern
folgt.
Diesen Drang nach Veränderung empfindet nur der Mensch als peinlich und beschämend, weil er
die Forderung des geistigen Eros in sich fühlt: Dessen Charakter ist Treue und Beständigkeit.
Er wird
nicht in der reinen Geschlechtsliebe erfüllt, sondern im geistigen Bande der Freundschaft.
In der Ehe
ist das harmonische Verhältnis zwischen den verschiedenen Gestalten des Eros hergestellt:
„Der erkenntnislose
bedürftige Eros in der verschiedenen Geschlechtsanlage veranlaßt das leichte Entstehen des sinnlich
bedürftigen Eros zwischen Mann und Weib.“
„Der sinnlich bedürftige Eros bewirkt in der männlichen
und weiblichen Psyche durch Einfluß der körperlichen Einigungskraft eine gewisse Gleichheit des Geistes,
die zum Entstehen des geistig bedürftigen Eros disponiert.
Aus diesem Grunde veranlaßt der sinnlich
bedürftige Eros das leichte Entstehen der Freundschaft zwischen Mann und Weib. So regt also im Menschen
der niedere Eros den höheren an.“
„Umgekehrt wieder versucht der geistige Eros seine Eigenheit des Einen
und Dauernden dem sinnlichen Eros aufzuprägen. Dies führt zum Eingehen der monogamen Ehe, verbunden
mit dem Treueversprechen des dauernden Zusammenlebens.
Der sinnliche Eros vollzieht dann in seiner innigsten
Vereinigung die eigentliche Ehe, indem er den zeugenden Eros zwischen den Geschlechtern ins Leben ruft.
So beeinflußt im Menschen der höhere Eros den niederen und der bedürftige Eros in seinem Abschlusse
den zeugenden.“
Der sinnlich zeugende Eros führt zur Empfängnis. Der geistig zeugende bringt das Streben
mit sich, die Kinder durch Erziehung geistig zu vervollkommnen und durch das Band der Liebe auf Lebenszeit
mit den Eltern geistig zu vereinen.
So ist die Familie die Krönung erotischer Ganzheit.
Aus „Die Herrschaft
der Minderwertigen, ihr Zerfall und ihre Ablösung durch ein Neues Reich“ (1930), dem Hauptwerk des konservativen
deutschen Juristen, Politikers und Publizisten Edgar Julius Jungs († 1934).
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zu Matthäus drei: Sie folgen in Ihrer Schmähkritik gegen die kath. Kirche den alten Strickmustern. Die
Kritik ist so ausgelutscht, wie sie nur sein kann. Es kommt eben nichts Neues. Wenn sie von der kath.
Kirche, ihrer Lehre und ihrem Anspruch an uns Gläubige und an unser christliches Leben im kath. Sinne
nichts wissen, dann sollten Sie besser schweigen, wenn Sie sich nicht dem Vorwurf der Dummschwätzerei
aussetzen wollen. Und wenn Sie nicht wissen, welcher Anspruch – nicht nur die Kirche – sondern auch wir
kath. Gläubige an den Sinn und die Ausgestaltung einer christlich-kath. Ehe stellen, dann sollten Sie
ebenfalls – wenigstens der intellektuellen Redlichkeit wegen – schweigen. Der intelligente Mensch zeigt
sich darin, dass er weiß, wann er – mangels ausreichender Kenntnisse – zu schweigen hat, wenn er nicht
peinlich sein oder werden möchte!!! Vielleicht vermögen Sie, wenigstens diese Ausführungen zu begreifen!
Oh welch ein Krohnzeuge von kreuz.net „Aus diesem Anlaß folgt hier ein längerer Auszug aus Jungs Hauptwerk
„Die Herrschaft der Minderwertigen, ihr Zerfall und ihre Ablösung durch ein Neues Reich“ (EA: 1930, Reprint:
1991), der verdeutlicht wie der Feminismus dem Abendland die Totenglocken eingeläutet hat. Allerdings
hat Europa in dieser Hinsicht den „Point of No Return“ längst überschritten. Der Kampf gegen eine überlebensfähige
traditionelle Zivilisation gilt nun dem Islam, in dem die von Jung als ewig dargelegten Gesetzmäßigkeiten –
mutatis mutandis – weitgehend noch beachtet werden, zum Verdruß der heutigen sogenannten „Konservativen“,
die die „Befreiung der Frau“ auf ihre Fahne geschrieben haben, um die Familiendämmerung auch im Orient
einzuleiten.“
@ Mary Es geht hierbei denke ich um eine metaphorische Person. Schon mal gehört, dass ein Lamm eine Braut
hat? Natürlich ist es so, dass ein Mann eine Braut hat. So ihm Gott helfe, freilich. Also, ich denke,
die Geladenen kommen mit reinen Kleidern. Gute Nacht
Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gästen, als er merkte, wie sie suchten, obenan zu sitzen, und sprach
zu ihnen: Wenn du von jemandem zur Hochzeit geladen bist, so setze dich nicht obenan; denn es könnte
einer eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann kommt der, der dich und ihn eingeladen hat,
und sagt zu dir: Weiche diesem!, und du mußt dann beschämt untenan sitzen. Sondern wenn du eingeladen
bist, so geh hin und setz dich untenan, damit, wenn der kommt, der dich eingeladen hat, er zu dir sagt:
Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor allen, die mit dir zu Tisch sitzen. Denn wer sich
selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden. Er
sprach aber auch zu dem, der ihn eingeladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade
weder deine Freunde noch deine Brüder noch deine Verwandten noch reiche Nachbarn ein, damit sie dich
nicht etwa wieder einladen und dir vergolten wird. Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade Arme, Verkrüppelte,
Lahme und Blinde ein, dann wirst du selig sein, denn sie haben nichts, um es dir zu vergelten; es wird
dir aber vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten. Lukas 7, 7-14
@ Mary Stimmt, vor wem wird die Ehe eigenlich geschlossen, wenn Gott heiratet? Ich schätze mal vor denen,
die zum Mahl geladen sind. Denn lesen wir weiter (in der katholischen Einheitsübersetzung): „Sie durfte
sich kleiden in strahlend reines Leinen. Das Leinen bedeutet die gerechten Taten der Heiligen. Jemand
sagte zu mir: Schreib auf: Selig, wer zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen ist. Dann sagte er zu mir:
Das sind zuverlässige Worte, es sind Worte Gottes.“ Offb 19,8-9
@ Mary „Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm die Ehre erweisen. Denn gekommen ist die Hochzeit des
Lammes und seine Frau hat sich bereit gemacht.“ Offb 19,7 www.uibk.ac.at/…um/bibel/offb19.html
@ timpressum Die Kirche spricht von einer Heimsuchung. So wie die heilige Familie, bei der Herbergssuche.
Wo soll das göttliche Kind erscheinen? Wohl da, wo man es verehrt und herbei sehnt. Die Juden haben viel
für den Messias gebetet. Für wen beten wir eigenlich?
#77 timpressum † 00:35:02 | Montag, 11. Januar 2010
Jesus im mystischen Leib Wenn Jesus in jeden mystischen Leib einfahren würde, hätte er nicht nur ziemlich
viel zu tun, sondern wäre auch das, was wir heute „promisk“ nennen würde… Im Grunde ist das ganze
wirklich ziemlich erotisch, vor allem, wenn man sich vorstellt, daß Jesus dann auch bei Männern… (hier
erfolgt die Selbstzensur, bevor die für Meinungsfreiheit kämpfende kreuz.net-Redaktion wieder einschreitet…).
Aber yeah – Erotik mit Gott ist toll!
@ Mary Vielleicht können Sie das mit dem mystischen Leib Jesu und der Seele als Braut Jesu Christi erklären?!
Der Leib ist der Tempel Gottes. Der Geist und die Braut sagen komm!
Stimmt, DJM, habe nicht aufgepasst, so wie ich ich bei Chris(t) immer vertippe. Vielleicht können Sie
das mit dem mystischen Leib Jesu und der Seele als Braut Jesu Christi erklären?!
@ Christ: Sind Sie katholisch? Wenn ja, empfangen sie die Hl. Kommunion. Was ist die Kommunion? Jesus
hat vor seiner Kreuzigung Brot und Wein in sein Fleisch und sein Blut verwandelt und gab es seinen Jüngern,
damit sie mit Ihm eins sind und wie Er zum ewigen Leben auferstehen. Seinen Jüngern hat er aufgetragen,
dasselbe zu tun und alle Menschen zu seinen Jüngern zu machen.
ich weise wieder mal drauf hin: der Terrorismus ist in den eigenen Reihen der gefährlichste! Hoher Priester:
Brutus hat ja nur zugehört, als Caesar im röchelnd sagte: Et tu Brute Die meisten unaufgeklärten Morde
sind Meuchelmorde innerhalb der Familie aus purer Gier. Dagegen ist die Gier der Finanzhaie ein „Lercherl“,
wie die Wiener so schön, ja musikalisch sagen!
@ Chris: Die Seele von jedem, der Sein mystischer Leib ist. Wie gesagt: durch Sein Fleisch und Sein Blut
werden wir Sein mystischer Leib. Nur so können wir mit Ihm gekreuzigt werden und wie Er auferstehen und
mit Ihm eins werden.
#65 Paulaner † 23:53:46 | Sonntag, 10. Januar 2010
Biblische Gesetzesdefinitionen sind bei den Nichtgläubigen nicht mehr als ein Hobby! Sie zitieren sie
mit dem gleichen Augenzwinkern wie den Text aus einer Ballade, die sie im Gymnasium auswendig gelernt
haben oder eine Zeile aus einer Opernarie. fundamental-christian,(Mat.5:32) „Hurerei schließt Ehebruch
ein“ Shakespeare, Caesar, Antonius: „Doch Brutus sagt, dass er voll Herrschsucht war“
Mathäus drei, danke!!!! [klein][kursiv]Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3
:)3 Rosenkranz Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für
die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für die :(3 Philippika :)3
gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3
feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz
Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für die :(3 Philippika
:)3 gibt es einen :)3 Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz :(3 feurigen :(3 :)3
Rosenkranz Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für
die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für die :(3 Philippika :)3
gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3
feurigen :(3 :)3 Rosenkranz Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz
Für die :(3 Philippika :)3 gibt es einen :)3 :(3 feurigen :(3 :)3 Rosenkranz …
@ Christ: Die Seele ist die Braut Jesu Christi, mit der Er sich vereinigen will. Es ist eine mystische
Hochzeit, weil sein Leib auch mystisch ist. Wer Sein Fleisch isst und Sein Blut trinkt wird zum mystischen
Leib Jesu Christi.
@Fundamentalist @Klosterschüler fundamental-christian: Was ist Hurerei? Hurerei ist jede intime Beziehung
zweier nicht miteinander Verheirateten. Ja ja, die Angst des Klerus vor Machtverlust. Verheiratet sind
zwei Menschen, die miteinander eine auf Dauer angelegte Beziehung eingehen, wobei alle Bereiche des Lebens
betroffen sind und die Liebesbeziehung der beiden nimmt nicht unbedingt den allerkleinsten Teil davon
ein, auch wenn die Erosdenunzianten das so sehen und so befehlen wollen. Die Erlaubnis von irgendeiner
„Kirche“ oder gar irgendeines Gottes ist dabei nichts als Kokolores und usurpierter, ungerechter Machtmissbrauch.
Klosterschüler: Aber wer das Abspritzen nicht lassen kann, sollte doch besser sein Sperma ordnungsgemäß
in der ehelichen Vagina deponieren. Eine sehr katholische Haltung gegenüber der auch ehelichen Liebe.
Danke für den Klartext! Sie wissen wenigstens, Klosterschüler, warum immer weniger Menschen auf die
Kirche hören. Wegen solch verächtlicher Meinungen über Menschen. Wer haltlos, grundlos und bösartig
Verachtung verbreitet, hat Verachtung verdient. Sie haben sich die Verachtung und Nichtbeachtung durch
die Menschen redlichst verdient. Gratulation!
#59 Sohn Gottes † 23:29:11 | Sonntag, 10. Januar 2010
Vorgestern hat unser Bischof beim Empfang leicht genickt, als ich ihn darauf ansprach, dass der hl. Augustinus
lebensfeindlich eingestellt war. Und der hl. Paulus hat auch noch sein Scherflein beigetragen.
#57 Paulaner † 23:23:39 | Sonntag, 10. Januar 2010
Das steht nicht in der Bibel, das ist eine Erfindung von verknöcherten, sexfixierten Theolügen. Chris:
Ich will dem Schwachsinn keine Grenzen setzen Wo wird denn in der Bibel die Ehe nur auf die Fortpflanzung
reduziert?
Ich will dem Schwachsinn keine Grenzen setzen Aber ich will ihn hinterfragen: Pneumat: Wie kann man den
einen christen zeugen? Hat nicht jeder Mensch einen freien Willen und der Glaube wird von Gott gegeben?
Wo wird denn in der Bibel die Ehe nur auf die Fortpflanzung reduziert? Die Ehe ist kein Unsterblichkeitsersatz,
sonst hätten wir Christen nicht da Original, die Unsterblichkeit auch als Verheirateter usw. Cruz: „Die
Kirche ist der mystische Leib Jesu Christi. Jesus war unverheiratet und sein mystischer Leib muss es auch
sein.“ Sage mir, von welcher Braut Christi wird dann im Evangelium gesprochen und warum ist Jesus der
Bräutigam?
„Treulos, peinlich und beschämend“ Ehe soll man im Kontext Heilsplans Gottes betrachten. Die Ehe ist
ein Gebot für den AT-Menschen. Die romantischen Vorstellungen über die Liebe haben damit wenig zutun.
Wenn das Gebot gehalten wird, kommt auch die Liebe von selbst. Denn Gott unterstützt das Geboten-Einhalten
durch Hl. Geist. Ehe dient notwendiger Fortpflanzung als Unsterblichkeitsersatz für sterblichen Adam.
Doch als Christus den Tod am Kreuz überwand und das ewige Leben brachte, verlieren die Ehe und die Fortpflanzung
ihre ursprüngliche Bedeutung. Geschlechtliche Liebe wird irrelevant. Es wird Zölibat für einen unsterblichen
einem Engel ähnlichen Christen zur geistlichen Norm. Wer geistlich noch nicht so weit ist, darf weiterhin
heiraten, um nicht im weltlichen Begehren zu verkommen. Es müssen jetzt aber in christlichen Ehen nicht
bloß Kinder, sondern die zukünftigen Himmelsbewohner, also Christen gezeugt werden. Der sog. Sex ist
kein entfremdetes „Gottesgeschenk“, wie es die Geistlosen oft interpretieren. Wer aufmerksam ist, wird
es merken, dass Christus mit etwas Widerwillen zur Hochzeit kam: Joh2:3 Mutter Jesu zu ihm: Sie haben
nicht Wein. Jesus: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht. Hochzeiten dieser
Art werden bald aus sein. Jesus weißt den besseren Weg: den Zölibat. Natürlich für diejenigen, die
es fassen können. Für die anderen Christen gilt die treue Ehe als Gebot. Das Reich Gottes ist nicht
von dieser hedonistischen Welt. Lebensfreude nur in Vorahnung des ewigen Lebens…
Offen gestanden ist mir der Absatz Math19,1-1 in einigen Punkten unverständlich: 1) Die Schriftgelehrten
hätten auf das ‘darf der Mensch nicht trennen’ mit Dtn.24,4, das eben die Wiederverheiratung mit der
ersten Frau ausschließt, entgegnet. 2) Sind in einfachen Verhältnissen (heutzutage noch Türkei, Indien)
Scheidungen selten. Warum hätten sich dann seine Jünger von einem Scheidungsverbot so betroffen fühlen
sollen? 3) Scheidungen und Polygamie waren traditionell im Judentum nicht verboten, nur halt für die
meisten unerschwinglich, wie heutzutage ein Ferrari. Der Gedanke einer besonderen Verbindung zwischen
einem Mann und einer Frau, kommt aus der römisch-griechischen Welt. Genesis 2,24 wurde jahrhundertelang
von den alten Juden nicht als Verbot der Ehescheidung oder der Polygamie verstanden. Die strikte Monogamie
ist also nicht jüdischen Ursprungs.
#53 PeterHummel2 21:59:44 | Sonntag, 10. Januar 2010
Menschseinsbeschneidung Ach, Josef, Du Geschenk Gottes und Bereicherung des ganz normalen Menschseins,
Du einfacher, selbst denkender Troll, jetzt kramst Du also schon wieder Deinen Brief an „Bruder Papst“
aus! Bist Du eigentlich von allen guten Geistern total verlassen? Bevor Du hier wieder die Leute hinters
Licht führen willst, sage doch endlich mal, welche Zeitung diesen „Brief“ veröffentlicht hat, wie Du
zuletzt am 9.11.09 hier dreist behauptet hast! Du bist doch von Deinem Sendungsbewusstsein so überzeugt,
aber Du kannst erst dann wieder hier bei irgend jemand landen, wenn Du beweist, dass Du nicht gelogen
hast. Meine Frage stelle ich jetzt seit Monaten, ist die so schwer zu verstehen? Lieber Josef, Du Ausbund
von Wahrhaftigkeit und Menschenfreundlichkeit, Lügen haben kurze Beine! Würdest Du noch jemand glauben,
der Dich nachweislich belogen hat? Lügen ist auch eine Menschseinsbeschneidung! Und die wollen wir uns
nicht gefallen lassen, auch nicht von Dir! Deshalb: Heraus mit der Sprache – Wo wurde Dein Brief an „Bruder
Papst“ abgedruckt? Bitte auf diese einfache Frage eine einfache Antwort. Das dürfte doch einem einfachen,
selbst denkenden Menschseinsbeglücker nicht schwerfallen.
Die Kirche ist der mystische Leib Jesu Christi, wie sollte dann der Vergleich Kirche und Ehe passen? Jesus
war unverheiratet und sein mystischer Leib muss es auch sein. Da es um die Vereinigung Jesu mit der Seele
geht, also eine mystische Hochzeit, kann man sie nicht mit der irdischen Hochzeit vergleichen.
@ Chrysanthus Danke, der Text bei Matthäus heißt: 19,10 Da sprachen seine Jünger zu ihm: »Steht die
Sache eines Mannes mit seinem Weib so, dann ist es nicht gut, ehelich zu werden.« 19,11 Er sprach aber
zu ihnen: »Dies Wort fasst nicht jeder, sondern nur die, denen es gegeben ist Übrigens widerspricht
Dtn24, 1-4 nicht nur dem Verbot der Ehescheidung, sondern auch der Wiederversöhnung derer, von denen
behauptet wird, dass sie EIN Fleisch wären. Die Ehe der alten Juden hat nahezu nichts mit den Spezifiken
der christlichen Ehe gemeinsam. Eine Frau zählte einfach zum Besitz eines Mannes wie seine Schafe und
Sklaven.
Schlechtere Wahl? Mitnichten uist die Ehe die schlechtere Wahl für den, der sich nicht enthalten kann.
Denjenigen empfiehlt Paulos sogar die Ehe vorzuziehen. Man sollte genau lesen und nicht überfliegen ist
doch in jedem Haushalt vorhanden, da kleine schwarze!
#49 Chrysanthus 20:49:25 | Sonntag, 10. Januar 2010
@Klosterschüler, Jesus hat gewiss nichts Schlechtes gegen die Ehe gesagt. Bei der Hochzeit in Kana hat
er diese Institution durch seine Anwesenheit und durch das dabei gewirkte Wunder sogar geheiligt. So auch,
als er die strenge Einehe gegen die Pharisäer in Schutz nahm und dabei betonte, dass diese von Gott ursprünglich
so eingesetzt war. Bei Ehe oder Ehelosigkeit (um des Himmelreichs willen) geht es nicht um schlecht oder
gut, sondern um gut oder besser. Wenn Paulus schreibt, es wäre besser, nicht zu heiraten, so hat er die
von ihm als unmittelbar bevorstehend gedachte Wiederkunft Christi vor Augen. Über die christliche Ehe
als Geheimnis schreibt Paulus im Epheserbrief 5, 21ff, näherhin: 31 Darum wird der Mann Vater und Mutter
verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. 32 Dies ist ein tiefes Geheimnis;
ich beziehe es auf Christus und die Kirche. 33 Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie
sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.
@ Crysanthus Ja, geben Sie bitte die Stelle an. Sie ist meiner Errinnerung nach metaphorisch. Gegenüber
Aussagen von Jesus und Paulus, die konkret die Ehe als schlechtere Wahl bezeichnen (Math 19,10-12 z.B.)
fallt das wohl kaum ins Gewicht.
#47 Chrysanthus 20:12:30 | Sonntag, 10. Januar 2010
@Klosterschüler, kann man die Stelle, wo Paulus das Verhältnis Christi zur Kirche mit dem Verhältnis
von Ehemann zu Ehefrau vergleicht, Ihrer Meinung nach nicht als ein großes Lob der Ehe ansehen?
In der Ehe ist das harmonische Verhältnis zwischen den verschiedenen Gestalten des Eros hergestellt…
Mir ist keine Stelle im Neuen Testament bekannt, die positiv über die Ehe spricht. Darum finde ich diese
Lobhudeleien der frommen Priester gekünstelt. Anders im Alten Testament. Im Judentum soll ein Unverheirateter
schon in die Nähe eines Mörders gerückt worden sein, da er mangels Geschlechtsverkehr Nachwuchs verhinderte,
und damit die Vermehrung des auserwählten Volkes. Seltsamerweise wird weder Paulus noch Jesus, deren
Ehelosigkeit von ihren Gegnern zum Vorwurf gemacht. Mir scheint man weiß einfach zu wenig über diese
Zeit 30/50 n.Chr. bei den Juden. Und nein, joberens, Paulus erwähnt explizit, dass er unverheiratet ist.
Das wünscht er sich auch für seine Gemeindemitglieder. Aber wer das Abspritzen nicht lassen kann, sollte
doch besser sein Sperma ordnungsgemäß in der ehelichen Vagina deponieren.
Sexualität Geschenk Gottes und Bereicherung des ganz normalen Menschseins Wir sollten doch einmal zur
Kenntnis nehmen, daß Jesus sich zu allem, was ihm wichtig erschien, sich auch geäußert hat. Zur menschlichen
Sexualität hat er nie auch nur ein Wort verloren. So muß man doch davon ausgehen, daß sogar er, als
Mensch, die normale Sexualität sogar selbst gelebt haben könnte. Das Gegenteil ist jedenfalls nicht
zu beweisen. Die unsinnige, feindselige amtskirchliche Einstellung zur ganz normalen menschlichen Sexualität
hat also nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun sondern wurde bekanntlich nach und nach
von heidnischen Religionen, im Laufe der Zeit, übernommen. So wurde die Sexualität auch immer mehr zum
großen und beliebten Steckenpferd der Herren in Purpur, die darin offenbar eine willkommene Möglichkeit
der Menschseinsbeschneidung sehen. Diese unsinnige amtskirchliche Einstellung geht nun schon so weit,
daß man ihr sogar Menschenleben zu opfern bereit ist, siehe: www.spiegel-forum.de/forum/showthread.php?id=32
Amtskirchlich sollte man endlich einsehen und zu erkennnen versuchen, daß jeder normale Mensch ohne amtskirchliche
Regulierung, mit seiner Sexualität, gottgewollt umgehen kann. Zudem stellt sich da doch die Frage, woher
die alten zölibatären Herren da nun eine Ahnung haben könnten. So macht man sich, mit amtskirchlichen
Versuchen, den Menschen ihre persönliche Sexualität einzuschränken oder zu regulieren, zu Recht, auch
nur noch lächerlich. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
@ Papagena Es gibt da eigene Gesundheitssessel gegen den Buckel, aber Gymnastik, schwimmen zB. hilf da
auch. Im Bad Ihrer Wahl können Sie auch die Rutsche runterrutschen.
#43 Fridericius † 19:34:48 | Sonntag, 10. Januar 2010
Tja, meine Lieben, das Volk lässt sich halt von ein paar bigotten Klerikern und deren Schoßhündchen
nicht mehr vorschreiben, wen es wann zu lieben hat. „Hurerei“ ist eine religiöse Kategorie – und das
Volk ist immer weniger religiös. Hey wir sind Heiden*, fallerie fallera faller hopsasa, hey wir sind
Heiden*, wir machen was uns gefällt. *sing www.youtube.com/watch?v=hBf7C-9aSN0 („Heiden“ müsste man
ersetzen durch Atheisten, Agnostiker, Freidenker, etc – aber dann klingt das lied nicht mehr so schön.)
@Multitroll Virtuell lässt sich NIEMAND belehren, das ist bewiesen. Keine Ahnung von Massenpsychologie
und Publizistik! Aber diese Einlassung ist bei Unbelehrbaren wie sonix etc. in den Wind geschrieben. Rutscht
mir den Buckel runter, Ihr Netzjunkies.
Goldendel: „Ein Volk, dass vor der Ehe viele Bettgeschichten hat, das ist eine einzige Hure.“ Ist das
nur wieder eine deiner gebetsmühlenartig dümmlichen Meinungsäußerungen, die ausschließlich deinem
intoleranten und schwachsinnigen Standpunkten entsprungen ist, oder kannst du das irgendwie argumentativ
begründen und belegen? „Und eine Hure kann nicht mehr lieben und deshalb werden Ehen geschieden.“ Hier
gilt das selbe, wie oben ;). Dümmliche Glaubensphrasen von derart verlogenen Personen wie dir sind nämlich
vollkommen irrelevant und bedeutungslos.
Was ist Hurerei? Hurerei ist jede intime Beziehung zweier nicht miteinander Verheirateten. Hurerei ist
illegitimer Geschlechtsverkehr jeder Art. Geschlechtsverkehr gehört in die Ehe und ist Vollzug der Ehe.
Hurerei sowie Ehebruch sind zwei verschiedene schlimme Sünden (Gal.5:19; 1.Kor.6:9); Hurerei schließt
Ehebruch ein (Mat.5:32).
Edgar Julius Jung: Der sinnliche Eros ist seinem Wesen nach treulos. Für einen konservativen Reaktionär
ist diese Ansichtvöllig normal. Mit dem Eros (und den Frauen) sind diese Typen noch nie zurecht gekommen.
Das fing nicht erst mit dem grossen Sexualneurotiker Paulus an, ging mit Jung weiter und hört mit Mixa,
dem Frauen die nicht nur am Herd und am Wickeltisch stehen wollen verdächtig sind, noch lange nicht auf.
Merke: selbständige Frauen (für Katholiken: Frauen die materiell nicht auf ihre Männer angewiesen sind)
wollen auch selbständig über ihre Körper entscheiden; weil das mit der katholischen Sexualmoral nicht
zusammengeht, wird der Eros als „treulos“ denunziert.
Sonix Sie wissen ja nicht mal was Hurerei ist. Ein Volk, dass vor der Ehe viele Bettgeschichten hat, das
ist eine einzige Hure. Und eine Hure kann nicht mehr lieben und deshalb werden Ehen geschieden.
Goldengel „Und heute hurt das deutsche Volk aus Tradition“ Also herum“huren“ tut das deutsche Volk gewiss
nicht. Du hast scheinbar, so unbebildet wie du nachweislich bist, Definitionsschwierigkeiten mit so manchen
Begriffen. Ich schlage daher, im Duden das eine oder andere Wort nachzuschlagen.
michaelamaria Damals heiratete das einfache deutsche Vok a) aus Tradition und b) aus finanziellen Gründen.
Und heute hurt das deutsche Volk aus Tradition
@Goldengel: Sehr richtig. Andere Prioritäten. Das ist jetzt anders – und an den vielen Trennungen und
Scheidungen sind defintiv nicht die vorhehelichen Partnerschaften schuld ;). Stellst du immer derartige
an den Haaren herbeigezogene Behauptungen auf? Hier www.kreuz.net/…icle.10267-page.html solltest du
auch noch mal antworten oder deinen Unsinn als solchen hinnehmen.
#31 Fridericius † 19:04:26 | Sonntag, 10. Januar 2010
Ach Goldmaler, liess einfach mal ein paar Bücher zum Thema und halt bis du’s getan hast einfach die Fresse.
ist ja fürchterlich, diese Rechthaberei und gleichzeitige Dummgebabbel.
Fridericius Damals gab es vor allem das einfache Volk und das war nicht reich und somit heirateten die
meisten Menschen auch damals noch aus Liebe. Damals hatte man jedoch anderere Sorgen als Sex bis zum 80.
Lebensjahr – damals kämpfte man ums finanzielle Überleben und so hielt die Familie zusammen. Man hatte
damals andere Prioritäten.
Goldengel Ich gehe davon aus, dass die Liebe für die Ehe früherer Zeiten eher schmückendes Beiwerk
gewesen ist. Liebten sich die beiden, gut, liebten sie sich nicht, auch gut. Ehe und Familie waren über
Jahrhunderte die einzige Form der gegenseitigen materiellen Absicherung der Ehepartner im Alter. Dass
ist heute gänzlich anders. Es mag ja Ausnahmen geben, aber mir ist niemand bekannt, der geheiratet hätte,
ohne seinen Partner zu lieben und oft genug gibt es die Idealvorstellung der ewigen Liebe. Liebe wandelt
sich jedoch und sie ist ständigen Prüfungen ausgesetzt. Diese Prüfungen lebenslang immer und immer
wieder zu bestehen, ist ungleich schwieriger – zumal es sich um ein Gefühl handelt, dass nicht wirklich
objektivierbar ist. Hierbei scheitern Menschen – selbst dann, wenn sie zum Beginn die ernsthafte und ehrliche
Absicht hatten, mit dem Partner/der Partnerin ein Leben lang die Ehe einzugehen. Ich widerspreche damit
nicht dem Unauflöslichkeitsanspruch der Kirche. Ich sehe nur, dass Anspruch und Wirklichkeit auseinander
klaffen. und ich weigere mich, daran zu glauben, dass ausnahmslos alle Menschen, deren Ehe scheitert,
bigotte, rumhurende und gewissenlose Menschen sind.
#27 Fridericius † 18:54:35 | Sonntag, 10. Januar 2010
Goldmaler: Doch, das kann man. Das kann man nämlich nicht verallgemeinen. Doch, das kann man. Es mögen
nicht alle Ehen arrangiert gewesen sein, so doch aber die allermeisten. Also lässt sich das durchaus
verallgemeinern.
freddie schenk Sie meinen also, dass weil Liebe zu einer Ehe heute gehören kann – weil ja die Geldheirat
wegfällt – Probleme macht. Damit gehen Sie davon aus, dass ja früher ALLE ? Ehen rein finanziell geschlossen
wurden. Das ist sicher nicht der Fall. Das kann man nämlich nicht verallgemeinen. Ehen halten heute deshalb
nicht mehr, weil viele Menschen durch viele vorherige Partner das Gefühl für das, was man Liebe nennt,
verloren haben. Das Ausleben vor der Ehe bringt also niemanden was, außer den Scheidungsrichtern und
Anwälten, die sich durch die Charakterschwäche der heutigen Gesellschaft ihr Brot verdienen. Traurig
sowas.
#22 Paulaner † 18:36:24 | Sonntag, 10. Januar 2010
Da wäre ich gar nicht sicher, ob heute noch die meisten Menschen mit einer Ehe bis zum Lebensende kalkulieren.
Fridericius: Heute erwarten sich die meisten Menschen eine Liebe, die ihr ganzes Leben lang so anhält
wie am ersten Tag
@ GoldEngel „Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht;
sie soll sich still verhalten.“ 1 Tim 2,12 www.uibk.ac.at/…aum/bibel/1tim2.html
Eheverständnis Natürlich war die Ehe früher ein reines Geschäft auf Gegenseitigkeit. Mit der Heirat
waren die Eltern ihre Kinder los, die nun wieder selber möglichst viele Nachkommen zeugten, um ihre eigene
„Rente“ abzusichern, während sie sich gleichzeitig um die eigenen Eltern kümmerten. Und während der
Mann die Brötchen verdiente und das Geld rankarrte, „bedankte“ sich die Frau im Gegenzug durch die Afzucht
der Nachkommenschaft, die dann später – aber das hatten wir ja bereits. Ehe hatte tatsächlich überhaupt
gar nichts mit Liebe zu tun. Diese idealisierte Vorstellung kennen wir erst seit dem 19. Jahrhundert,
wie Fridericus richtig bemerkt. Damit verbunden ist zwangsläufig, dass eine lebenslange Ehe heute unter
vollkommen veränderten Vorzeichen und Erwartungen steht. Zuor wars einfach, hielten beide Seiten den
(Generationen)Vertrag ein. Und wars, warum auch immer, mal nicht so einfach, biss man/frau halt die Zähne
zusammen, um im Alter nicht vollkommen mittellos und allein dazustehen. Im übrigen dürfte es mit der
Kinderliebe damals auch nicht so weit her gewesen sein. Kinder waren Mittel zum (beschriebenen) Zweck
und mussten möglichst früh zum Broterwerb beitragen. Die Kindersterblichkeit war hoch. Starb eins, wurde
halt ein neues gezeugt, weniger aus Liebe (zum Partner und zum Kind) denn aus materiellen Überlegungen.
Und Frauen waren schließlich Gebährmaschinen, die genau dafür da waren – und für das Häusliche eben.
Heute ist Liebe unabdingbar für die Ehe. Das bringt Probleme!
Schülerin Es gibt auf erotischem Gebiet zwischen den Geschlechtern keine Harmonie. Sie sind zu verschieden
dazu. Aber die geistige Ekstase der Liebe verbindet sie ja miteinander und so ergänzen sie sich. Um zu
lieben, bedarf es auch eines beständigen und ausgereiften Charakters. Deshalb soll man ja vorischtig
sein und sich die Liebe nicht durch viele Partner(innen) verderben – weil einem dann das Gefühl verloren
geht, was Liebe überhaupt ist. Was dann von den frühen Erfahrungen bleibt, ist eine Übersättigung
der Triebe und führt nicht mehr zu dem was man Liebe nennt. Wer rumhurt, verliert die Unschuld für das
Gefühl „Liebe“. Die wahre Liebe ist geistig unschuldig und die Sexualität ist dann eher die perfekte
Verbindung zu dem Menschen, den man liebt. Sexualität also eher als Beifügung der Liebe. Und nur dann
wird man auch glücklich in der Liebe, wenn Sexualität in Würde empfangen wird und nicht einer triebgesteuerten
Sättigung unterliegt.
#15 Fridericius † 18:26:43 | Sonntag, 10. Januar 2010
Goldmaler: Traurig? Nein, im Gegenteil. Das ist der Grund, warum heute die allermeisten Ehen den Bach
runter gehen: Übersteigerte (Liebes-) Erwartungen. Heute erwarten sich die meisten Menschen eine Liebe,
die ihr ganzes Leben lang so anhält wie am ersten Tag – da es das nur selten gibt, werden die meisten
enttäuscht und trennen sich irgendwann.
@ Goldengel: Pardon, nicht Sex -sinnlicher Eros natürlich Aber der Kaplan spricht ja (fast) nur von Eros,
und nicht von Liebe, mein Goldengel. Es gibt auf erotischem Gebiet zwischen den Geschlechtern keine Harmonie.
Sie sind zu verschieden dazu. Das sollte ein Kaplan nach einigen Stunden Beichthören eigentlich geschnallt
haben. Oder ist es ein so riesen Unterschied wie Frauen sich in Erotici verhalten, und sie sich dabei
selber wahrnehmen?
#11 Fridericius † 18:19:37 | Sonntag, 10. Januar 2010
„Liebe“, Goldmaler Liebe in der Ehe ist eine Erfindung des 19. Jhds. Vorher hat es keine Sau interessiert,
ob Männchen und Weibchen, die heiraten, einander lieben oder nicht. Es ging ganz schlicht ums Geschäft.
Die Eltern ham die Brautleute organisiert und einander versprochen und dann wurde geheiratet, Feierabend
und Basta!
Ach du liebes Ei! Klosterschüler: Der sinnliche Eros ist seinem Wesen nach treulos. Es ist eher ungewöhnlich,
dass eine Frau – wenn der Sex mit dem Typen gut war – sich dann einen anderen Typen wünscht. Der „Typ“
kann im Bett so gut sein wie Apoll, wenn er die Monedas nicht herbringt, um die Kinder zu ernähren und
standesgemäß zu kleiden, ist er rrrraus ausm Bett.
Schülerin Es ist eher ungewöhnlich, dass eine Frau – wenn der Sex mit dem Typen gut war – sich dann
einen anderen Typen wünscht. Und wo ist die Liebe? Sie schreiben wie jeder heute nur von Sex. Traurig.
Der sinnliche Eros ist seinem Wesen nach treulos. So redet halt ein Mann. Es ist eher ungewöhnlich, dass
eine Frau – wenn der Sex mit dem Typen gut war – sich dann einen anderen Typen wünscht. Die Wirkung von
Sex ist bei Mann und Frau so verschieden, wie die einer geleerte Flasche Wein auf einen Gesunden und einen
(trockenen)Alkoholiker.
nett ausgedrückt und durchaus verständlich So ist die Familie die Krönung erotischer Ganzheit Doch
leider richten sich viele Menschen heute eben eher nur nach deren Trieben und zwar ohne es beschämend
zu empfinden. Und das nennt man dann Hurerei – doch die dekadente Scheidungsgesellschaft will diese Wahrheit
nicht mehr hören, weil sie sich gegen die Scham wehren. Denn wenn sich das Gewissen dann doch meldet,
so will man der Scham durch Wut entgehen – und daraus folgt der Angriff auf das was man eben LIEBE nennt.
Liebe ist Treue und Ergebenheit und vor allem Geist. Wo jedoch im Sexualakt die geistige Liebe fehlt und
alles nur auf eine Befriedigung der eigenen Lust hingesteuert wird, kann man nicht mehr von Liebe sprechen,
sondern nur mehr von einer lustgesteuerten Angelegenheit, welche unter der Würde des Menschen liegt.
Und diese Würdelosigkeit treibt unsere gottlose Gesellschaft bereits auf die Spitze durch das Bejahen
der Hurerei, statt der Würde der wahren Liebe, die vor allem im Geist zu finden ist. Die würdige Form
der menschlichen Sexualität ist eher ein lustvoller Beigeschmack der vollkommen Liebe, welche im Geist
liegt.