Der neue Papst war am Vorabend des Todes von Johannes Paul II. in Subiaco. Subiaco liegt unweit von Rom und ist die Wiege des westlichen Mönchtums. Hier hat der heilige Benedikt – der Patron Europas – seine ersten Klostergründungen vorgenommen.
(kreuz.net, Vatikan) Noch am Abend des ersten April, einen Tag vor dem Sterben von Papst Johannes Paul
II., geschah etwas, worüber die Medien kaum berichtet haben. Die Tageszeitung der italienischen Bischofskonferenz
‘Avvenire’ bildete eine Ausnahme.
Kardinal Joseph Ratzinger verließ Rom und reiste nach Subiaco.
Subiaco
ist eine Stadt, 60 Kilometer östlich von Rom. Dort befindet sich die Höhle, wo sich der heilige Benedikt
von Nursia († 550) zurückzog. Der heilige Benedikt gründete in der Gegend zwölf Klöster, von denen
zwei heute noch existieren.
Warum ging der Kardinal in so einer dramatischen Stunde an diesen Ort? Um
einen Vortrag zu halten und eine Ehrung in Empfang zu nehmen. Vortrag und Preisverleihung fanden am ersten
April um 20.45 Uhr im Kloster der Heiligen Scholastika in Subiaco statt.
In der Jury, die den Preis verlieh,
sitzen unter anderen der Abt von Subiaco, Mons. Mauro Meacci OSB, und der römische Professor Stanislaw
Grygiel, ein Laie, den der verstorbene Heilige Vater nach Rom geholt hat.
Am gleichen Abend reiste Kardinal
Ratzinger wieder nach Rom zurück. Am Samstag um 00.21 Uhr betrat der Kardinal, der außerhalb des Kirchenstaates
wohnte, den Vatikan durch das Sankt Anna Tor und begab sich in die päpstliche Wohnung, um den totkranken
Johannes Paul II. zu besuchen.
Bei der Ehrung handelte es sich um den „Preis des Heiligen Benedikt für
die Förderung des Lebens und der Familie in Europa“. Sie wurde dem Kardinal von der Stiftung ‘Vita e
Famiglia’ – ‘Leben und Familie’ verliehen.
In seinem Vortrag sprach der Kardinal über „Europa in der
Krise der Kulturen“. Darin stellte der neugewählte Papst ein noch alarmierendes Szenario dar, als er
dies in anderen Stellungnahmen getan hatte.
Nach seinem Urteil ist die Kultur, die sich heute in Europa
entwickelt hat, „der absolut radikalste Widerspruch nicht nur gegen das Christentum, sondern gegen die
religiösen und moralischen Traditionen der ganzen Menschheit überhaupt.“
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2 Lesermeinungen
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#2 Laurentius2 11:50:59 | Dienstag, 26. April 2005
Die Grünen sind kein Problem mehr … … wenn Joseph Fischer sich bekehrt. Hat er doch die von ihm anfangs
verachtete Partei innerhalb weniger Jahre in ihr Gegenteil verkehrt, als er deutsche Soldaten nach Afghanistan
entsandte. Würde Joseph Fischer nur so die nächste Wahl gewinnen, er würde auf den Knien nach Rom rutschen…
Aktuell ist diese ekelerregende Heuchelei beim CDU-NRW-Chef Jürgen Rüttgers. Dieser Mann ist mal Rechtspopulist
(Kinder statt Inder), mal Vorkämpfer der Antifa (Fall Hohmann), mal frommer Katholik ( „wenn sie so wollen
‘überlegen’ „ in seinem Interview mit Friedman über die Kirche). Ich erinnere mich auch noch an seinen
Auftritt vor einem Schützenverein: da paradierte eine Kompanie in Wehrmachtsuniform mit Reichskriegsflagge,
Stechschritt und Hitlers Lieblingsmarsch (Badenweiler) an ihm (dem Ehrenvorsitzenden bzw. Schirmherrn)
vorbei und er salutierte stramm zurück. Natürlich nur, weil weit und breit kein WDR da war. Sie sind
doch alle gleich …
der absolut radikalste Widerspruch nicht nur gegen das Christentum Hat der Papst damit auch die deutschen
Grünen gemeint? Immerhin zitierten diese doch sogar im Plenum schon die Bibel. (Wobei sich dies erleben
zu müssen mir der Magen umdrehte.) Aber dann waren sie wieder ganz die alten! … Junge! wie die bei
Kardinal Meisner gifteten, als er ihr Goldenes Kalb – die für gläubige Christen verbrecherische, aber
vom Staat so gemein legalisierte Abtreibung angriff … Hoffentlich kommen sie deswegen nicht in die Hölle –
sonst … der arme Teufel!