(kreuz.net) Die Kirche muß heute alles erfahren, was Christus erlitt: Verrat, Verurteilung, Leiden und
Tod.
Vor dem Verrat erlebte die vorkonziliare Kirche noch den Triumph des Palmsonntags.
Die katholische
Jugend war maßgeblich daran beteiligt. Sie schwur Christus, dem König, die Treue.
Man schnitt in begeisterten
Sühne-Nächten, Andachten, Exerzitien, Wallfahrten und Kundgebungen die Zweige von den Bäumen, um sie
Christus vor die Füsse zu legen.
Dann kam der Verrat. Er setzte mit der Liturgiereform ein und griff
das Herzstück der Kirche an – die Messe.
„Jesus tauchte den Bissen ein, nimmt ihn und reicht ihn Judas,
dem Sohne Simons aus Karioth. Da, nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn.“ (Joh. 13,27)
Wenn man weiß,
was mit der Heiligen Messe geschehen ist, muß man an diese Stelle denken.
Von dem Augenblick an, als
die Heilige Messe nicht mehr Opfer war, begann das Opferleiden der Kirche.
Die Kirche erscheint vor dem
Hohen Rat des Konzils
Anschließend tritt die Kirche in die Todesangst von Gethsemani: Die Apostel schlafen –
und die Bischöfe dösen mit ihnen. Während sie schlafen statt zu beten, naht der Verräter.
Die Jünger
verlassen Christus und fliehen. Wie viele Jünger, Priester, Mönche, Ordensfrauen fliehen fluchtartig
aus Pfarreien und Klöster.
Die Kirche ist mit den stillen, verborgen leidenden und sühnenden Seelen
alleine.
Dann wird Jesus vor den Kaiphas und den Hohenrat geführt.
Ähnlich mußte die Kirche vor dem
Hohen Rat des Konzils erscheinen. Auch dort erhoben sich viele falsche Zeugen und Ankläger: Priester,
Theologen, ja sogar Bischöfe, Kardinäle.
Man warf der Kirche vor selbstherrlich, triumphalistisch,
totalitär und autoritär zu sein.
Die Kirche wurde von ihren eigenen Leuten beschuldigt. Die Stimme
der wenigen Verteidiger ging im Lärm der Lautsprecher und im Rauschen der Konzilspapiere unter.
Der
pubertäre Ruf nach Mündigkeit
Petrus – der Papst – folgte dem Geschehen von weitem. Dann und wann betrat
er die Konzilsaula und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie die Sache ausginge.
„Da erhoben sie
sich allesamt und führten Ihn zu Pilatus. Sie fingen an, Ihn also zu verklagen“ (Lk 23,1).
Als Pilatus
erfuhr, daß Jesus aus dem Machtbereich des Herodes Antipas stammte, schickte er ihn zum ihm. An diesem
Tage wurden Pilatus und Herodes Freunde.
Als Johannes XXIII. allen den Titel „Kirche“ zuerkannte, entstand
die Ökumene.
Daraus wuchs eine neue Liturgie, die aufdringliche Forderung nach Interkommunion, gemeinsame
Bibelausgaben, ökumenische Ehen und Familien, eine verwässerte Unterrichtspraxis und ein Sammelsurium
religiöser Verdrehungen.
„Sie forderten nur noch ungestümer und lauter seine Kreuzigung und ihr Geschrei
drang auch durch.“ (Lk 23,23)
Es ist, als hörten wir das Geschrei der Theologen auf ihren Lehrstühlen,
im Radio und Fernsehen, bei Podiumsgesprächen und Synoden – der pubertäre Ruf nach Mündigkeit und Religionsfreiheit.
Jetzt wird die Kirche den Soldaten zur Geißelung und Dornenkrönung übergeben.
Durch den öffentlichen
Skandal und die Schandtaten abgefallener Priester und Ordensleute wird die Kirche gegeißelt und mit einem
Spottmantel umhüllt.
Dann übergibt man sie der Kreuzigung.
Die Bischöfe fehlen
Geißelung und Krönung
genügen nicht, den wilden Rausch dieser sonderbaren Kirchenreform zu befriedigen. Die Häscher schreien
nach mehr.
Auf der Suche nach einer zeitgebundenen Identität der Kirche hat man diese verurteilt, verändert,
verraten und geopfert.
In dem Maße, als das Opfer Christi in der Heiligen Messe verschwand, wurde die
Kirche geopfert. Das Opfer der Kirche erfüllt sich in ihrer Passion.
Sie darf nicht mehr die Kirche
sein – höchstens eine Kirche unter vielen.
Sie darf nicht mehr die alleinseligmachende, nicht mehr die
una sancta catholica et apostolica sein. Das ist ihre Passion. Sie geht ganz allein zur Schlachtbank.
Nur wenige stehen weinend und machtlos an ihrem Kreuzweg. Das ist die kleine Gruppe sühnender Beter.
Die Amtskirche und ihre gutbezahlten Funktionäre sind abwesend. Die Bischöfe fehlen.
Man hat Sühneandachten,
die 40 Gebetsstunden der Fastenzeit, Anbetungsstunden und Bittprozessionen abgeschafft.
Sie führten
die Kirche zur Richtstätte. „Als sie zur Richtstätte kamen, die Schädelstätte heißt, kreuzigten sie
Ihn […]. Seine Kleider aber verteilten sie unter sich durch das Los.“ (Lk 23,34)
Auch die Kirche wird
ihrer Kleider beraubt. Ihr Schmuck wird ihr genommen, ihrer Bilder Statuen, Reliquien und Heiligen.
Die
Kirche muß für den Verrat bezahlen
Die Kirchen werden öde, schmucklos und geschmacklos und immer einsamer.
Sie werden entheiligt und entgottet.
So sühnt die Kirche für die Verbrechen und Sakrilegien ihrer treulosen
Kinder, für die Priester und Ordensleute, die sich ihres Gewandes entledigen, um sich zu entweihen, weil
sie nicht mehr Berufene und Gerufene sein wollen.
Die Kirche muß gutstehen für alles Versagen und allen
Verrat.
Sie darf nicht mehr apostolisch sein. Denn in ihr fehlen die Nachfolger der Apostel, wie damals
die Apostel nicht am Kreuz waren.
Sie darf nicht mehr die katholische Kirche sein. Vielmehr fabriziert
sich jeder nach Lust und Laune seine eigene Kirche.
Die Kirche hängt einsam am Kreuze mit Christus.
Das ist die eine, einzige und einsame Kirche.
Unter dem Kreuze stehen Maria und Johannes, der Jünger
der Liebe. Dort, wo Maria steht, ist die wahre Kirche.
Die Kirche stirbt, da fast niemand mehr weiß,
wo und wer die Kirche ist – wenn die dunkle Nacht einer grenzenlosen Verwirrung hereinbricht.
Der Vorhang
im Tempel zerriß im Augenblick, als die Heilige Messe nicht mehr Opfer Christi war. Es entstand eine
große Stille.
Die Kirche muß alle Phasen der Passion ihres Herrn durchleiden.
Was niemand zu glauben
wagt
Wenn sie stirbt und den Tiefpunkt ihrer Schmach und ihres Leidens erreicht, bricht eine tiefe Verfinsterung
über die ganze Menschheit herein.
Die Erde wird die Übeltäter verschlingen. Ein Heide wird der Kirche
mit der Lanze die Seite öffnen.
Dann fangen Erbarmen und Liebe ihres Bräutigams wieder an zu fließen.
Die Menschheit wird bekennen: „Du bist die Kirche Christi – du bist sie allein!“
Wie Christus wird die
Kirche ins Grab gelegt. Ihre Mörder haben – wie damals die Juden und Römer – ihr Grab versiegelt und
Wachen hingestellt, damit die Kirche nie mehr zum Leben erwache.
Die kleine Schar der Getreuen wird wie
die Apostel im Abendmahlsaal im Untergrund verunsichert auf etwas warten, was sie nicht zu glauben wagt.
Doch der neue Ostermorgen wird anbrechen. Die Kirche wird auferstehen – rein und verklärt, wie ihr Meister
und Bräutigam.
Petrus und Johannes werden gemeinsam zum Grabe eilen.
Dann wird es nur noch einen Hirten
und eine Herde – nur noch eine Kirche – geben, jene, die aus der Passion des Erlösers geboren ist, die
eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
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163 Lesermeinungen
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#169 Goldengel 17:45:02 | Mittwoch, 18. August 2010
Ardanos Mögen eines Tages Christen und Druiden Seite an Seite dem Einen Göttlichen dienen. Das geht
aber nicht nebeneinander, sondern ganz anders: Christ OBEN Druide UNTEN Himmel und Hölle existieren
nämlich auf unterschiedlichen Ebenen.
@Ardanos ruft zum Untergang – Nun, dass die katholische Kirche untergeht, ist klar. In meiner Religion
(Wicca) lehren wir, dass alles vergänglich ist und einzig das Göttliche alle Zeiten überdauern wird.(…)
Ja, und genau dass ist die katholische Kirche von dem Gottmenschen Jesus Christus gestiftet. :)3 Halleluja!
:)3 Wie soll die jemals untergehen? Alles wird einmal untergehen und dann wieder auferstehen, wieder untergehen,
auferstehen, untergehen, auferstehen, … Das ist der Ewige Kreislauf des Lebens! Danke, in dem Irrenhaus
eines perpetuum-mobile der Reinkarnation finden sich nur Esoteriker jedweder Couleur.
Die Kirche geht NICHT unter Da irrst du dich aber gewaltig. Es SCHEINT nur so, denn nicht jeder erkennt
die Zeichen der Zeit. Es wäre Zeit, sich der WAHREN LEHRE …-erziehung-und-schule.com/hiti/index.html
zuzuwenden, Priester, Bischöfe und Laien!!! Zurück zur wahren Lehre Christi!!! fg Hiti
#148 Leo Miles 16:22:42 | Dienstag, 19. Januar 2010
@petrus.abaelard 1. Was an meinen Aussagen ist „sprühende Gewalt und Haß“? 2. Der Absolutheitsanspruch
Jesus Christi führt nicht zur Gewalt. 3. Es sind die Feinde Christi, die zur Gewalt greifen. 4. Das Volk
Gottes hat ein Recht darauf, sich zu verteidigen. 5. Wie „Sinah“ aufzeigte, benutzt Gott die von den Feinden
Gottes hausgemachten Greuel und wendet sie gegen sie an. 6. Vom Glauben an den Herrn und Heiland Jesus
Christus geht kein Haß aus. 7. Der Haß kommt von den Jesushassern; von jenen, die sich nicht Gott unterordnen
wollen. 8. Menschen sind Menschen. Das gilt auch für die Kinder Gottes. Kind Gottes zu sein heißt nicht,
daß man nun alles richtig machen würde. 9. Aber wenn die Feinde Gottes meinen, mit den Kindern Gottes
nach Lust und Laune umzuspringen, kann die Antwort von Gott durchaus drastisch aussehen. 10. Die größten
Feinde der Kirche Gottes sind die Knechte der „Synagoge Satans“, die in der Kirche verweilen. 11. Wie
groß muß wohl der Zorn Gottes über jene sein, die Seine Kirche korrumpieren und Seine Kinder ins Verderben
führen? 12. Wäre es nicht besser für euch, ihr verblendeten Priester und Pastoralreferenten, wenn ihr
endlich versuchen würdet, dem Zorn Gottes über die Verräter noch rechtzeitig zu entgehen? 13. Jesus
über die Pharisäer: „Sie haben sich auf Moses Stuhl gesetzt, aber sie verkehren Gottes Wort.“ Wehe euch,
ihr modernen Pharisäer, die sich auf den Stuhl Petri gesetzt haben und die Menschen von der Wahrheit
fernhalten und wegführen. 14. Noch ist Zeit…
@Sinah: „O käme doch schon diese Flut!“ In der Vison des Hl. Don Bosco wird das Kirchenschiff an zwei
Säulen festmachen. 1. An der Hl. Eucharistie. 2. An Maria, der Muttergottes. Somit ist auch die Aussage
des Hl. Grignon v. Montfort klar. Ave Maria – Totus tuus – Halleluja
„O käme doch schon diese Flut!“ Auch der heilige Grignon von Montfort (+ 1716), Priester und großer
Marienverehrer, hatte erklärt: „Durch Maria hat das Heil begonnen und durch Maria muß es vollbracht
werden… Vor der zweiten Ankunft Christi muß Maria mehr als je an Erbarmen, Macht und Gnade hervorleuchten,
um die armen Verirrten zur katholischen Kirche zurückzubringen und liebevoll aufzunehmen… Die Macht
Mariens über alle Teufel wird besonders in den letzten Zeiten hervortreten. Maria wird das Reich Christi
auch über das der Götzendiener und Mohammedaner ausdehnen. Es wird eine glückliche Zeit sein, wo Maria
als Herrscherin und Königin der Herzen eingesetzt sein wird…O käme doch schon diese Flut des reinen
Liebesfeuers, das der Heilige Geist auf der ganzen Erde so gewaltig entzünden wird, daß sich alle Nationen
daran entflammen und sich bekehren, auch Türken, Heiden und Juden!“ ( Traité de la vrai dévotion à
la sainte virge par le bienheureux Louis Marie Grignon de Montfort)
@Denkender: Wenn ein Dogma nicht interpretiert werden muss, dann sollten wir nicht soviel Geld für die
Ausbildung von Priestern ausgeben. Dogmen auswendig lernen und Messe lernen, dass dürfte in sechs Monaten
zu machen sein.
Ich hab zurzeit Rückgratschmerzen. Woher das rühren mag? Vielleicht ist die Tastatur meines PCs zuweit
weg. Aber das mach ich extra, denn wenn ich ob all des Bullshits hier kotzen muss, nimmt wenigstens die
Tastatur keinen Schaden davon.
Pertus.abaelard: Macht viel Spaß mit Ihnen… im Forum streng und unter der Bettdecke die Sau raus lassen.
Wichtig ist immer: die Flossen über der Decke, wegen möglichen Rückgratschmerzen und schiefen Fingern
und all so’n Kram…!
#139 Denkender 01:27:00 | Dienstag, 19. Januar 2010
p.a.: Ein unfehlbares Dogma der Kirche muß von niemanden „interpretiert“ werden … auf diese „Interpretatoren“
können wir verzichten … die leben von der Kirche ganz gut …
petrus.abaelard: … der macht das mit dem Mund…ja aber darf man dann das? Ob der Mund für das wirklich
die rechtsgültige öffnung ist… der Mund ist doch viel zu hoch…!
#134 Denkender 01:13:08 | Dienstag, 19. Januar 2010
clarissa colonia, Sie zitieren leider kein unfehlbares päpstliches Dogma, sondern nur eine der vielen
Meditationen, mit denen uns das Papsttum regulärerweise beglückt.
Gab’s da nicht doch eine lehramtliche Entscheidung? „Quae autem afferuntur pro sociali et eugenica indicatione,
licitis honestisque modis et intra debitos limites, earum quidem rerum ratio haberi potest et debet; at
necessitatibus, quibus eae innituntur, per occisionem innocentium providere velle absonum est praeceptoque
divino contrarium, apostolicis etim verbis promulgato: Non esse facienda mala ut eveniant bona [Rom 3,8].“
(vgl. Lit. Enc. Casti Connubii II, Abs. 23, zit. nach D 2244)
#132 Marcelus 00:53:35 | Dienstag, 19. Januar 2010
p.a.: Diese zu richten, ist ja auf Erde auch die Aufgabe des Papstes … und nicht die unsere … wir
können den Heiligen Vater nur gütigst um ein Urteil bitten … er ist die richtige Stelle …
Mary Cruz, ich habe die Entscheidung des Heiligen Vaters akzeptiert und unterstütze Donum vitae weder
persönlich noch ideel oder finanziel. Aber ich maße mir nicht ein Urteil über Beraterinnen an, die
sich in ihrem Gewissen anders entschieden haben.
#130 Marcelus 00:47:15 | Dienstag, 19. Januar 2010
Job: Darin sehe ich als katholischer Gläubiger kein Problem … Sie können davon ausgehen, dass für
Zuschreiber „Marcelus“ bei der Abtreibung das Menschenleben nicht das Problem ist. Problematisch ist lediglich,
dass der Embryo noch nicht getauft ist und deshalb nicht gerettet werden kann. Die sakramentale Taufe
ist nach Lehre der Kirche nur für die erwachsenen, vernünftig denkenden Menschen für das Seelenheil
notwendig … und selbst da gibt es die Ausnahme der Bluttaufe …
Hier nochmal die lehramtliche Quelle KKK Euthanasie 2276 Menschen, die versehrt oder geschwächt sind,
brauchen besondere Beachtung. Kranke oder Behinderte sind zu unterstützen, damit sie ein möglichst normales
Leben führen können. 2277 Die direkte Euthanasie besteht darin, daß man aus welchen Gründen und mit
welchen Mitteln auch immer dem Leben behinderter, kranker oder sterbender Menschen ein Ende setzt. Sie
ist sittlich unannehmbar. Eine Handlung oder eine Unterlassung, die von sich aus oder der Absicht nach
den Tod herbeiführt, um dem Schmerz ein Ende zu machen, ist ein Mord, ein schweres Vergehen gegen die
Menschenwürdeund gegen die Achtung, die man dem lebendigen Gott, dem Schöpfer, schuldet. Das Fehlurteil,
dem man gutgläubig zum Opfer fallen kann, ändert die Natur dieser mörderischen Tat nicht, die stets
zu verbieten und auszuschließen ist. 2278 Die Moral verlangt keine Therapie um jeden Preis. Außerordentliche
oder zum erhofften Ergebnis in keinem Verhältnis stehende aufwendige und gefährliche medizinische Verfahren
einzustellen, kann berechtigt sein. Man will dadurch den Tod nicht herbeiführen, sondern nimmt nur hin,
ihn nicht verhindern zu können. Die Entscheidungen sind vom Patienten selbst zu treffen, falls er dazu
fähig und imstande ist, andernfalls von den gesetzlich Bevollmächtigten, wobei stets der vernünftige
Wille und die berechtigten Interessen des Patienten zu achten sind.
Na, mein lieber Marcellus, bevor Sie sich hier Ihre eigene Wirklichkeit zurechtlügen, würde ich für
Ihre abenteuerlichen These doch um einen Beleg aus dem authentischen Lehramt der Kirche bitten; vorzugsweise
aus dem Denzinger; aber, meinetwegen auch Ihrem Fassungsvermögen adaptiert aus DH oder Neuner-Roos.
#127 Mary Cruz 00:43:39 | Dienstag, 19. Januar 2010
Na, dann sollten Sie als Priester auch dieselbe Haltung haben, nicht wahr, Petrus? Bitte überdenken Sie
nochmal Ihre Meinung zu „Donum vitae“. Für heute aber genug disputiert, eine gesegnete gute Nacht allerseits!
@petrus.abaelard: Sie können davon ausgehen, dass für Zuschreiber „Marcelus“ bei der Abtreibung das
Menschenleben nicht das Problem ist. Problematisch ist lediglich, dass der Embryo noch nicht getauft ist
und deshalb nicht gerettet werden kann. Der Schwerbehinderte geborene ist ja (im Idealfall) katholisch
getauft, und einer Tötung steht – gemäß „Marcelus“ – nichts im Wege.
#125 Marcelus 00:39:28 | Dienstag, 19. Januar 2010
p.a.: Es gibt eben keine endgültig-unfehlbare Glaubensentscheidung durch den Papst – alle anderen Stellungnahmen
sind fehlbar – lesen Sie nur eine Papsttheologiegeschichte über zwei Jahrtausende wie Gottes erste Diener
…
Selbstverständlich ist die Haltung der Kirche die gleiche wie zur Abtreibung. Es gibt von Seiten des
Heiligen Stuhls klare verbindliche Stellungnahmen. Aktive Sterbehilfe ist nicht erlaubt.
#118 Mary Cruz 00:19:40 | Dienstag, 19. Januar 2010
Marcellus: Es mag auch Sünder geben, die nicht bereuen wollen und das Böse als gut bezeichnen. Bei denen
wird es dann schwierig mit der Vergebung. Aus dem Grund hat Jesus seine Apostel ausgesandt, damit sie
alle Menschen zu seinen Jüngern machen, um so viele wie möglich zur Umkehr zu bewegen.
@Sefirot, ganz im Vertrauen, er machts nicht mit der Guillotine sondern mit dem Mund. Scheint irgendwie
doch eine sexuelle Störung zu haben der Doctor!
Ja, und was macht jetzt Mons. Guillotine der Dottore…sucht er die Schwulen auf. Das tut ihm bestimmt
gut, denn ein Leben lang auf Schwanz guillotinieren fixiert sein, ist auch für die Katz…!
#114 Mary Cruz 00:05:51 | Dienstag, 19. Januar 2010
Gott vergibt immer… wenn die Reue aufrichtig ist. Adam und Eva haben im Paradies den Fehler gemacht,
dass sie vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, obwohl Gott gesagt hat, dass sie sterben werden wenn
sie das tun. Der Baum des Lebens wurde ihnen daraufhin weggenommen, so dass sie sterblich wurden. Aber
in Jesus hat Gott uns den Erlöser geschenkt, durch den wir das ewige Leben erhalten.
Werter Sefirot, Heloise ist ganz überrascht von der hohen Popularität die sie genießt. Leider muss
ich mich ja seit geraumer Zeit auf platonische Liebe beschränken. Dr. Guillotin hat wie Sie sicher wissen
zugeschlagen. Hab hier gelesen dass er mitlerweile seine Aufmerksamkeit von heterosexuellen Männern abgewendet
hat.
Es ist Ihnen, Fr. clarissa colonia, entgangen, dass ich in meinem letzen Beitrag die Worte: „zu überprüfen“
ausgelassen habe. Das enttäuscht mich jetzt auf der einen Seite, ermutigt mich auf der anderen auch wieder.
Denn wenn Sie so sinnfrei plaudern können, dann kann ich das auch und die Welt ist in Ordnung, und Herr
Abelard hat nie, und ich hab nie, und sonstwer hat nie irgendwas geschrieben, bis auf das, was Sie verlinken.
Danke.
clarissa c.: Gott vergibt ja nicht alle Sünden … und Er bestraft immer noch für jede Sünde – und
läßt nur manche Sündenstrafen nach … die meisten erspart Er uns ja ohnehin nicht … aber so ist
es richtig, weil Gott weiß, was Er tut.
Marcellus, treten Sie immer noch für die Euthanasierung von Schwerbehinderten Menschen ein, oder haben
Sie sich mitlerweile von dieser Irrlehre abgewandt?
clarissa c.: Daß Gott für Sünden so einfach Verständnis hat, das sollten Sie relativieren. Oder warum
lebt die Menschheit und die Welt seit der ersten harmlosen Sünde im Garten Eden in furchtbarsten Katastrophen?
Wegen einer kleinen Sünde im Garten Eden … so viel zu Ihrem „verständnisvollen“ Gott …
Sie erwarten von mir ernsthaft, um Ihre Behauptung, Katholiken würden es gutheißen, dass Frauen als
Schlampen bezeichnet werden, dass ich Sockenpuppe 147 und Sockenpuppe 212 gegenlese? – und das noch, wo
das angebl. fake Kunstmaler/Goldengel als bessere Quelle zur Verfügung stünde? Sind Sie eigentlich nur
dazu hier, Leute dazu zu bringen, Ihrer Meinung zu sein und ansonsten Dinge zu tun, die sie nicht im mindesten
interessieren? Jetzt aber.
@ petrus.abaelard: Beten Sie lieber, dass Sie vor dem Herrn ein guter Priester werden und lassen Sie ab
von den Irrtümern. Sie sind vielleicht ein guter Arbeitgeber für ledige Mütter, aber als Priester fehlt
es Ihnen am wahren Dienst für Gott und die Menschen. Sie sollten die Seelen lieber zu Gott führen, als
ihn so darzustellen, als hätte er für alle Sünden Verständnis. Beten wir für die Umkehr aller Getauften,
dass sie ihre Sünden bereuen und vor Gott bekennen!
Nun, werte Galatea, wer „glaubt, Meinungsmache ersetze Wissen oder zumindest Anstand“, hätte in Ihren
Zuschriften www.kreuz.net/reader.4403.html doch das beste aller möglichen Vorbilder, meine Liebe, denn
auf diesem Gebiet immerhin erreichen Sie augenscheinlich ein bis dato ungekanntes Maß an Vollkommenheit
…
Die Phrase zieht nicht mehr. Unter uns gesagt. Man wartet auf mehr von Ihnen. Sie könnten, wenn Sie wollten,
nachweisen, inwiefern alle Katholiken hier Zuschreibern recht gaben, die Frauen als Schlampen bezeichneten.
Aber – ups. Geht nicht. Leider.
Ist auch nicht wahr, Mary Cruz. Aber vollkommen gleichgültig, denn man kann so nicht argumentieren, wie
der Zuschreiber Abelard, der glaubt, Meinungsmache ersetze Wissen oder zumindest Anstand. Und nein, Herr
Caldonazzi, nicht mich aussuchen beim nächtlichen Rundumschlag, bitte!
Goldengel hat sich nicht für Abtreibung eingesetzt, aber Menschen die ledige Mütter als Schlampen bezeichnen
die nur die Beine breit machen und als Huren, dessen Einsatz gegen Abtreibng bekommt einen faden Beigeschmak.
Ich nenne ledige Mütter nicht Schlampen oder Huren sondern stelle sie in den kirchlichen Dienst ein.
Das ist Lebensschutz!
Dass Goldengel sich für die Abtreibung eingesetzt hätte, wäre mir neu. petrus.abaelard: Im Gegensatz
zu mir, haben die Frommen goldengel alias Kunstmalerin öfter für seine konsequente Haltung zur Abtreibung
gelobt. Alles voll im Trend des Absolutheitsanspruchs.
Ja, ja, einen Moment der Aufmerksamkeit, und schon sich wichtig fühlen. Bewerbens sich doch bei DSDS,
Herr Abelard, denn so schreibt man Sie. Nichts zur Sache schreiben, bei Gegenwind sofort ablenken: fast
wie im SPD-Kreisverband. Aber halt: Sie sind Christ. Andere nicht. Im Übrigen hätte ich noch gerne Ihre
Quellen für den irischen Missbrauchsskandal, es ist nämlich äußerst schwierig, die zu finden. Danke
auch. Übrigens ist der Herr Fridericus, auch wenn es noch so lustig ist mit ihm, nicht Ihr einziger Gesprächspartner
hier, dies nur als Hinweis.
Im Gegensatz zu mir, haben die Frommen goldengel alias Kunstmalerin öfter für seine konsequente Haltung
zur Abtreibung gelobt. Alles voll im Trend des Absolutheitsanspruchs.
„Durch ein Zeichen seiner mächtigen Hand“ Die durch Heiligkeit des Lebens ausgezeichnete Elisabeth Canori
Mora wurden Offenbarungen zuteil. Sie weissagte: „Gott wird sich der Macht der Finsternis bedienen, um
die Sektierer und Gottlosen, welche die heilige Kirche in ihren Fundamenten erschüttern und vernichten
wollen, auszurotten. In ihrer verwegenen Bosheit vermeinen diese Elenden, Gott von seinem Thron zu stoßen;
aber er lacht über ihre Verschlagenheit, und durch ein Zeichen seiner mächtigen Hand wird er die Gotteslästerer
und Gottlosen strafen…Gott wird zulassen, daß diese Heuchler durch die Grausamkeit der Dämonen umkommen,
weil sie sich freiwillig den höllischen Mächten übergeben haben und sich mit ihnen gegen die kath.
Kirche verbündet hatten…Hierauf verbreitete sich glänzende Klarheit über die Erde zum Zeichen der
Versöhnung Gottes mit den Menschen…Die Kirche war wieder erneuert, sogar die Orden und die Häuser
der Christen glichen Klöstern, so groß war jetzt die Andacht und der Eifer für die Ehre Gottes. Auf
diese Weise erfüllt sich in einem Augenblick der große Triumph der katholischen Kirche. Alles lobt und
preist sie, alle übergeben sich ihr, indem sie den Papst als Stellvertreter Christi anerkennen.“
Als Schlampen… …oder Huren wurden hier Frauen von einem Doppelnick bezeichnet, der sich erst unlängst
als lustiges fake geoffenbart hat. – Sonst von niemandem. Bitte belegen Sie das Gegenteil.
@Fridericius, ich weiß, aber darauf kann ich als Christ keine Rücksicht nehmen. Angebliche Christen
die hier solches posten werden sich nicht die Mühe machen sich für diese Frauen einzusetzen. Wer ledige
unverheiratete Mütter als Schlampen und Huren beschimpft wie es hier immer wieder geschieht ist mit schuld
daran das Frauen keinen Ausweg mehr sehen außer abzutreiben.
petrus.abaelard: …aber Abtreibungen verhindern Sie nicht mit dem Absolutheitsanspruch den Sie mit Androhung
von Gewalt durchsetzen. Wer setzt den Absolutheitsanspruch mit Androhung von Gewalt durch? Ich weise nur
auf die Gebote Gottes hin, die wie Gott absolut sind. Wer das 5. Gebot Gottes übertritt, bestraft sich
selbst – denn „wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen“! Das beziehe ich nicht auf die
Todesstrafe für Mörder; in dem Sinn lege ich die Worte Jesu nicht aus.
#88 Fridericius † 22:38:18 | Montag, 18. Januar 2010
petrus.abaelard: Die Meinung der Christen hier zu über Männer die Mädchen schwängern, sie anschließend
in den Suizid treiben oder die Mädchen die an den Folgen von Abtreibungen elend verreckt sind. ist: Hamse
doch verdient, die Schlampen und Mörderinnen. So ist das.
Mary Cruz, Sie verstehen nicht und wollen nicht verstehen, ich leugne nicht den Anspruch Jesu, ich stelle
mich diesem Anspruch und habe mich bemüht dies auch in der Vergangenheit zu tun. Was ich hier gesagt
habe ist die Tatsache, dass jene die den „Absolutheitsanspruch Jesu“ besonders über Andere, die Ungläubigen,
die Falschgläubigen, die öffentlichen Sünder, die Juden, die Homosexuellen, die Hexen, die Protestanten,
die Frauen immer wieder zu Gewalt aufgerufen haben und Gewalt angewendet haben. Beraterinnen von Donum
Vitae treiben nicht ab und fördern nicht die Abtreibung sondern bewahren Kinder vor der Abtreibung und
Frauen vor den Folgen der Abtreibung. Die Daten die Bischof Kamphaus hierzu in den Beratngsstellen des
Bistums Limburg erheben ließ haben eindeutig belegt, dass viele Ungeborene dadurch gerettet werden konnten.
Das hat der Papst auch nicht bestritten. Es ging einzig und allein um die Außenwirkung, dass nämlich
Schwangerschaftskonfliktberatung Voraussetzung für eine straffrei Abtreibung ist. Sie können natürlich
gerne weiter gegen Donum Vitae hetzen, aber ich rate Ihnen, einmal alte Kirchenbücher zu studieren und
zu schauen was dort zu Abtreibungen in ganz normalen Dörfern Pfarrer geschrieben haben, über Männer
die Mädchen schwängern, sie anschließend in den Suizid treiben oder die Mädchen die an den Folgen
von Abtreibungen elend verreckt sind. Ich will damit nicht Abtreibung bagatellisieren, aber Abtreibungen
verhindern Sie nicht mit dem Absolutheitsanspruch den Sie mit Androhung von Gewalt durchsetzen.
Herr petrus.abaelard, auch wenn Fasching ist. Teilen Sie Ihren Mitlesern doch mit, woher Sie Ihre Zahlen
haben. Die umfassende Studie über irische Verhältnisse, dies lässt Ihre Schlüsse m.E. nicht zu; falls
Sie sie parat haben, im Internet ist sie auf die Schnelle nicht mehr zu finden. Sie selbst, wenn Sie es
denn schon so unbedingt wissen mögen, sind der beste Beweis für hasserfüllte Hetze. Herr Fridericus,
vielleicht ist es wirklich einmal an der Zeit, ganz in Ruhe die katholische Lehre sich zu verinnerlichen,
wenn man denn schon sine fine darüber urteilt, Sie Demokrat, Sie.
@ petrus.abaelard: Was sagen Sie zu „Donum vitae“, das von Katholiken betrieben wird, die Tötungslizenzen
an schwangere Mütter verteilen? Womit rechtfertigen sie diese Gewalt gegen ungeborene Kinder? Wie stehen
diese Leute zum Absolutheitsanspruch Jesu Christi? Das kann ich Ihnen sagen: es sind angebliche Katholiken
die behaupten, es gäbe keinen Absolutheitsanspruch Jesu Christi!
Leo Miles, Maey Cruz, danke für Ihre offenen Worte, Menschen die so von Gewalt und Hass sprühen belegen
dass meine These, dass der Absolutheitsanspruch in Religionen zu Gewalt führt. Sie selbst sind der lebendige
Beweis für die Rechtigkeit meiner These. Im Übrigen ziehe ich die Gemeinschaft mit vernünfitigen Menschen
wie Fridericius der Gemeinschaft mit angeblichen Christen vor die Gewalt, Todesstrafe und Antisemitismus
unter dem Deckmantel ihres Glaubens verkünden.
#83 Fridericius † 20:40:22 | Montag, 18. Januar 2010
Christliche Nächstenliebe Live, danke Leo Miles! Und durch die Todesstrafe hat der Betroffene zudem die
beste Chance doch noch der Hölle zu entgehen. Denn er kann bereuen und durch sein Blut zugleich die aufgeladene
Schuld tilgen. Ja, genau so haben die christlichen Inquisitoren es begründet, wenn sie ein Opfer aufs
schrecklichste gefoltert und schliesslich bestialisch ermordet haben. DAS ist christliche Nächstenliebe
wie man sie kennt.
@ Leo Miles: …Können Sie ein Wort Jesu anführen, in welchem Er uns auffordert, uns der „Synagoge Satans“,
den Pharisäern und Talmudisten zu unterwerfen? Wo verlangt Jesus, daß wir vor jedem Jesushasser kriechen
und unseren Glauben, unsere Traditionen, unsere Sakramente verleugnen und die Missionierung einstellen
sollen, nur weil sich irgendwelche Pharisäer und Polithengste und Kinderschlächter aufregen? Haben Sie
dafür irgendwelche Bibelstellen? :)3 :(3
@petrus.abaelard „Es ist unvermeidlich, daß Ärgernisse kommen; wehe aber dem, durch welchen sie kommen!
Es wäre für ihn besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde“ –
Lk 17,1 Die Todesstrafe an sich ist nicht unchristlich. Unchristlich ist ungerechtfertigte Gewalt und
vor allen Dingen Gewalt gegen Kinder. Also schreiben Sie ihre Beschwerden bitte an das Politbüro der
BRD, an den Zentralrat oder schicken Sie sie gleich nach Tel Aviv. Vielleicht haben Sie ja auch die richtige
Adresse… Dazu gleich ein Gegenfrage: Können Sie ein Wort Jesu anführen, in welchem Er uns auffordert,
uns der „Synagoge Satans“, den Pharisäern und Talmudisten zu unterwerfen? Wo verlangt Jesus, daß wir
vor jedem Jesushasser kriechen und unseren Glauben, unsere Traditionen, unsere Sakramente verleugnen und
die Missionierung einstellen sollen, nur weil sich irgendwelche Pharisäer und Polithengste und Kinderschlächter
aufregen? Haben Sie dafür irgendwelche Bibelstellen?
Ich schreibe im Auftrag von Heinz Josef Um Millionen Seelen zu retten, ist es eventuell angezeigt. Und
durch die Todesstrafe hat der Betroffene zudem die beste Chance doch noch der Hölle zu entgehen. Können
Sie das bitte durch ein Wort Jesu belegen? Wo fodert Jesus auf Feinde zu töten?
@Heinz Josef 1. Mir ist nicht bekannt, inwiefern Ambrosius die Strafverfolgung der Täter verhindert haben
soll. Können Sie das belegen? Dagegen spricht ja auch, daß Ambrosius den Kaiser rügte, als jener für
andere Ausschreitungen verantwortlich war. 2. Es ist zu begrüßen, daß Ambrosius als Bischof von Mailand
soviel Einfluß hatte. Denn somit konnte das Christentum auch in den höchsten staatlichen Stellen und
in der Regierung verankert werden. Man stelle sich vor, die kath. Kirche hätte im 3. Reich soviel Macht
und Einfluß gehabt und Hitler hätte sich rügen lassen und öffentlich Buße tun müssen. Wenigstens
hat er sich ja z.B. von Bischof Galen zurechtweisen lassen. Aber nicht einmal das Kinderschlachten und
Euthanasieren lassen sich das liberale und faktisch atheistische Politbüro heute nehmen. 3. Die Todesstrafe
wird heute jedem unerwünschten Kind erteilt. Und da jammern Sie über die paar gemeingefährlichen Irrlehrern??
Sie haben sie ja wohl nicht mehr alle… 4. Ich bin nicht generell für die Todesstrafe. Aber die Argumentation
von Augustinus ist nicht falsch. Um Millionen Seelen zu retten, ist es eventuell angezeigt. Und durch
die Todesstrafe hat der Betroffene zudem die beste Chance doch noch der Hölle zu entgehen. Denn er kann
bereuen und durch sein Blut zugleich die aufgeladene Schuld tilgen. 5. Ich bin kein Judenhasser. Jesus
war dem Fleische nach Jude und die Apostel sind es auch. „Das Heil kommt von den Juden.“ Aber das Problem
sind die Pharisäer bzw Talmudisten und ihre Helfer…
@ petrus.abaelard: Ihre Aufklärungsarbeit in allen Ehren; es freut mich sehr, dass Sie auf die Schüler
und Schülerinnen einen positiven Einfluss in bezug auf die Abtreibungen haben. Das vergelte Ihnen Gott.
Das II. Vatik. Konzil hat zwar die Abtreibung verurteilt, das hat aber trotzdem nicht verhindert, dass
die deutschen Bischöfe sich an der staatlichen Abtreibung mit Beratungsscheinen beteiligt hat. Die achso
moderne Kirche ist also nach dem Konzil wieder mit Gewalt vorgegangen. Ihrer Meinung nach ist der Absolutheitsanspruch
an der Gewalt der Kirche schuld und nicht deren Repräsentanten. Wie jeder weiß, macht „Donum vitae“
da weiter, wo die Bischöfe aufgehört haben.
Liebe Mary Cruz, auch schon vor dem 2 Vat. Konzil gab es Abtreibungen, sonst hätte sie das Konzil nicht
abgelehnt. Nach meiner Erfahung lehnen die überwiegende Mehrheit meiner Schülerinnen und Schüler im
Alter von 15 – 30 Jahren die Abtreibung ab. Ich setze auf positive Aufklärungsarbeit wie ich bereits
dargelegt habe. D.h. ich zeige Filme über die Entwicklung eines Menschen von der Empfängnis bis zur
Geburt. Es kommen Schülerinnen die ein Kind erwarten. Die ermutige ich zu ihrem Kind zu stehen und vermittle
Unterstützung und gebe sie auch selbst wo ich kann. Die meiten Beraterinnen in den Schwangerschaftsberatungsstellen
der Caritas oder auch anderer Dienste kenne ich pesönlich. Ich habe auch Zugang zu Möglichkeiten Schulabchlüsse,
Ausbildung und Kindererziehung zu kombinieren. Die jungen Mütter mit denen ich zu tun habe denken in
der Regel nicht an Abtreibung. Die muss man eher unterstützen trotz Kind sich noch um Schulabschluss
und Ausildung zu kümmern. Problematish sind Elternhäuser die oft zur Abtreibung drängen, auch aktive
Christen darunter. Dort wo ich Einfluss auf Antellung habe, stelle ich gerne ledige Mütter mit Kindern
an oder auch Schwangere, was mir schon mal Kritik eingebracht hat, weil das angeblich unwirtschaftlich
ist. Ich finde aber dass es hier um unsere Werte als Christen geht. Da bin ich nicht bereit die auf dem
Altar des Mammons zu opfern. Aber machen Sie sich um mich keine Sorgen. Ich versuche in meinem Leben glaubwürdig
zu sein.
Was sagen denn Heinz Josef und Hans im Glück zu den 50 Millionen Abtreibungen, die weltweit von den Modernisten
vorgenommen werden. Haben die etwas mit dem Absolutheitsanspruch zu tun?
#75 Heinz Josef 10:30:08 | Montag, 18. Januar 2010
Leo Miles, es ist sinnlos mit antisemitischen Hassfiguren wie Ihnen zu diskutieren. Aber Ihre Information
ist definitiv falsch. Die Tatsache das Ambrosius von Mailand den Kaiser dazu nötigen konnte wegen dem
Massaker von dem Sie richtig berichten öffentlich Buße zu tun zeigt seine Machtstellung und seinen Einfluss
als Kanzler des Reiches. Er hat die Strafverfolgung der Täter verhindert. Und die Tatsache dass Augustinus
die Todesstrafe für Häretiker befürwortet hat, hat definitiv dazu geführt dass die Todesstrafe im
Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen umgesetzt wurde. Dagegen war das Mailänder Toleanzedikt
geradezu freiheitlich. Eine Religion mit Absolutheitsanspruch + Macht, am besten absoluter mach führt
zu Gewalt gegen Andersdenkende. Wie gesagt das Problem ist nur durch Machtverzicht lösbar. Dass Sie die
Todesstrafe für öffentliche Häretiker befürworten, zeigt dass Sie meine These bestätigen. Danke!
@Hans im Glück 1. Sie haben ganz allgemein behauptet, daß die kath. Kirche aufgrund des Absolutheitsanspruchs
von Jesus Christus mit Gewalt vorgegangen wäre. Das ist aber eine dämliche und hinterhältige Pauschalisierung.
Und das von einem angeblichen kath. Priester… 2. Sie lügen auch bzgl. Ambrosius. Es ging bei diesem
Disput nicht um die Strafverfolgung der Täter, sondern um den Wiederaufbau der Synagoge aus der Kasse
der Kirche Christi. Und hierzu meinte Ambrosius richtigerweise, daß die Kirche Gottes nicht auch noch
die Verblendeten und Jesushasser unterstützen kann. Es ging keineswegs um eine Gleichgültigkeit gegenüber
dem Verbrechen an sich. Ambrosius hat nämlich auch dem Kaiser gedroht, ihn von der Messe auszuschließen,
weil der Kaiser für Ausschreitungen in Thessalonich verantwortlich war und Ambrosius ihn aufforderte,
erst öffentlich Buße zu tun. Aber davon wollen Sie als angeblich kath. Priester natürlich nichts wissen.
3. Augustinus hat völlig recht. Um das Seelenheil von Millionen von Menschen zu schützen, ist es gerechtfertigt,
extremistische Irrlehrer und Satansknechte unschädlich zu machen (so wie man es ja auch heute mit „Rechtsextremisten“
und „Neonazis“ macht). Es ging keineswegs einfach um den persönlichen Glaubensabfall, sondern es ging
um jene aktiven Häretiker, die mit vollem Willen und Bewußtsein andere Menschen vom Heil wegführen.
4. Sie bezeugen hier ein weiteres Mal, daß es Ihnen auch um die Verbreitung der Häresie und um Knechtschaft
unter der Synagoge geht.
Tja, immer dasselbe mit den Fundis: keine Argumente! Stattdessen immer Unterstellungen und Beleidigungen.
Hans, daher bringt eine Diskussion mit diesen jämmerlichen Figuren nichts. Deren Wahrheit ist wahr, weil
sie wahr ist. Aber nicht aufregen, nur wundern… Diese Leute sind in unserer Gesellschaft nur jämmerliche
Randfiguren. :)3
#72 Hans im Glück 18:16:24 | Sonntag, 17. Januar 2010
Leo Miles, ich relativiere? Weisen Sie mir nach, wo ich das was Sie behaupten gesagt habe: Leo Miles über
Hans im Glück: Sie behaupten, daß die Kirche bei jeglichem Widerwillen mit Gewalt vorgegangen wäre“
Was mein Verweis auf Ambrosius von Mailand und Augustinus betrifft, so ist es erwiesen, dass Anbrosius
von Mailand als Kanzler des Römischen Reiches beim Kaiser interveniert hat gegen die Strafverfolgung
der Täter die eine Synagoge angezündet hatten, mit der Begründung, die Täter hätten schließlich
nichts Schlimmes getan, da Synagogen schließlich die Brutstätten Satans seinen. Sie mögen selbst entscheiden,
ob das eine Folge des Ansolutheitsanspruchs ist oder eine persönliche Verirrung des Heiligen Ambrosius.
Augustinus hat nicht nur über den gerechten Krieg nachgedacht, sondern auch darüber ob man gegen Feinde
des Glaubens (Häretiker usw.) von staatlicher Seite aus ein Todesurteil fällen dürfe. Er kommt zu einem
positiven Urteil. Glaubensabfall wird in der Folge von den römischen Kaisern und später von denen des
Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen als Verbrechen gegen den Staat betrachtet, d.h. als Hochverrat.
Damit werden die Todesurteile gegen Irrlehrer begründet. Davon konnte Augustinus nichts wissen, aber
ich frage sie: Ist der Ansolutheitsanspruch die Ursache für Überlegungen ob die Todesstrafe für Glaubensabfall
erlaubt ist, oder nicht? Warum haben dem eiligen Augustinus in der Folge niemand wiedersprochen?
#70 chico flojo 17:46:00 | Sonntag, 17. Januar 2010
@Hans im Glück Es gab in Fatima drei Kinder, die hatten mal eine ganz gewaltige „Gewaltphantasie“ – eine
Schauung. Sie wissen, was ich meine. Was glauben Sie wohl, was mit den Leuten passiert, die Hirten sind,
Verantwortung für das Seelenheil der ihnen anvertrauten tragen und die eines Tages Rechenschaft ablegen
müssen über die Verlorengegangenen, weil sie es versäumt haben, mit klaren und deutlichen Worten das
Wort Gottes zu verkünden, zur Befolgung seines Willens anzuhalten und selbst mit einem guten Beispiel
an Sitte, Anstand und Wahrhaftigkeit voran zu gehen. „Ach, wenn der Priester so lustig redet, dann kann
ich das doch auch…“, „na, wenn der auch so denkt…“. Phillip hat heute etwas sehr wichtiges gesagt –
er sprach vom Betrogensein um Christus und die Kirche, nämlich, daß er manchmal dieses Gefühl hat.
Überlegen Sie selbst, ob Sie durch das, was Sie hier schreiben, nicht eher dazu beitragen, daß sich
Seelen immer weiter von Gott entfernen, statt daß Sie jene zu Ihm hin führen.
Leo Miles: Sie versuchen dagegen die Kirche vor V2 mit allen Mitteln zu beschmutzen. Durch Leute wie Sie
wird auch die Kirche Christi zu einer „Synagoge des Satans“. Leider nicht nur vor dem V2 – auch danach,
so wie ich ihn verstanden habe.
@Hans im Glück Jetzt relativieren Sie. Vorher haben Sie ganz allgemein geschrieben, daß die Kirche bei
Widerwillen mit Gewalt vorgegangen ist. Warum fallen Sie als angeblicher Priester der kath. Kirche so
in den Rücken und sind nicht gewillt, sie zu verteidigen? Da kann man nur sagen: Eine Kirche, die solche
Priester hat, braucht keine äußeren Feinde. Und Sie behaupten wieder pauschal, daß bestimmte Heilige
Gewalt allgemein „legitimiert“ hätten. Und Sie beschmutzen damit so große Kirchenlehrer wie den heiligen
Augustinus. Als angeblicher kath. Priester müßten Sie wissen, daß auch Jesus Gewalt angewendet hat,
nämlich als er die Krämerseelen aus dem Tempel gepeitscht hat. Der echte Christ und Gottgläubige weiß,
daß Gott hier und da große Gewalt über die Menschen hereinbrechen ließ, um sie einerseits zu bestrafen
und andererseits, um das Heilige zu schützen. Gott ist keineswegs Pazifist. Wenn Sie aber der falschen
Ideologie des Pazifismus nachlaufen, dann beschweren Sie sich doch z.B. beim Zentralrat. Theologisch haben
Sie ja scheinbar sowieso einen besseren Draht zu denen. Augustinus ist kein pauschaler „Gewaltlegitimierer“,
sondern er hat die Frage untersucht, ob es einen gerechten Krieg geben kann. Es gibt keinen Heiligen der
Kirche, der einfach so ungerechtfertigte Gewalt propagiert hätte, so wie es z.B. der Zentralrat usw machen.
Sie versuchen dagegen die Kirche vor V2 mit allen Mitteln zu beschmutzen. Durch Leute wie Sie wird auch
die Kirche Christi zu einer „Synagoge des Satans“.
#67 Hans im Glück 17:11:20 | Sonntag, 17. Januar 2010
Leo Mils, bevor Sie mich einen Lügner nennen, weisen Sie erst mal nach, dass ich das gesagt habe was
Sie behaupten. Leo Sie behaupten, daß die Kirche bei jeglichem Widerwillen mit Gewalt vorgegangen wäre.
Bitte wo habe ich das behauptet??? Ich müsste ja wirklich von allen guten Geisterrn verlassen gewesen
sein. Wenn ich so etwas behauptet hätte, dann ist es nicht willentlich geschehen. Meine Überzeugung
ist, dass Absolutheitsanspruch in der Vergangenheit Gewalt begünstigt hat und das selbst Heilige Gewalt
legitimiert haben, wie zum Beispiel Ambrosius von Mailand und sein Schüler Augustinus und viele andere
Theologen. Ich habe nie behauptet, das die Kirche immer mit Gewalt gegen Widerwillen vorgegangen wäre.
Allerdings Beispiele dafür dass dies öfter geschehen ist kann kein ernstzunehmender Historiker leugnen.
Leo Die wirklich guten und gerechten Menschen leben nach Gottes Geboten, auch ohne Jesus zu kennen. Aber
ohne Jesus und die Sakramente wird es nur sehr wenige davon geben. Die Kirche lehrt dies nirgens. Aber
es ist ein BEleg für meine These. Der Absolutheitsanspruch bewirkt in ihnen, dass Sie viele in der Hölle
sehen. Ist das keine Gewaltphantasie?
@Hans im Glück ich habe davon gesprochen dass der Absolutheitsanspruch in der Kirchengeschichte faktisch
dazu geführt hat, dass nach dem Motto vorgegngen wurde: Und bist Du nicht willig so brauch ich Gewalt.[…]Wenn
die Kirche von mir verlangt, dass ich lügen muss um Priester zu sein, dann geb ich das Priestertum auf
der Stelle auf! Sie sind offensichtlich ein Lügner. Sie behaupten, daß die Kirche bei jeglichem Widerwillen
mit Gewalt vorgegangen wäre. Doch das ist eine Lüge. Jemand, der wissentlich eine Lüge verbreitet –
denn so dumm können Sie nicht sein, daß Sie nicht wüßten, daß es gelogen ist – ist ein Lügner. Übrigens
haben Sie Ihr angebliches Priestertum bereits aufgegeben. Denn der Herr sagt zu Seinen Priestern: „Wie
mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Doch Sie wollen nicht das tun, was Jesus getan hat: Sie
wollen nicht alle Menschen zum Heil führen, sondern leugnen die Aussagen der Bibel und behaupten, es
müßten nicht alle Menschen zu Jesus geführt werden. Was ist den mit den Menschen vor Jesus Christus?
Die Heiligen, d.h. jene, die nach den Geboten gelebt haben, hat Jesus aus der Vorhölle mit in den Himmel
genommen. Was ist mit den Menschen die Jesus überhaupt nicht kennen lernen konnten? Die wirklich guten
und gerechten Menschen leben nach Gottes Geboten, auch ohne Jesus zu kennen. Aber ohne Jesus und die Sakramente
wird es nur sehr wenige davon geben. vergewaltigende Kreuzritter Nennen Sie auch nur einen !? Dafür gibt
es seit V2 eine Menge „Ritter der Liebe“…
Wer gegen Liberalismus und die Aufklärung ist, ist gleich ein Fundamentalist. Lorenz hat völlig recht:
Es gibt keine nicht-fundamentalistische, katholische Kirche. Der Fundamentalismus-Vorwurf ist immer eine
Aufforderung zur Abschaffung der Kirche! Man muss es sich merken: Wer an Gott glaubt, ist ein Fundamentalist,
wer Ihn nicht glaubt ein Relativist.
Die heilige Katharina von Siena weissagt In Gottes Kraft werdet ihr durch den Glauben bewahrt für das
Heil, das bereits steht, um in der letzten Zeit offenbar zu werden. Frohlocket daher, wenn ihr auch jetzt
kurze Zeit, sollte es so sein, durch mancherlei Prüfungen betrübt werdet…(1 Petri 1,1-7) Die hl. Katharina
von Siena hat 1378 über den dereinst der Kirche bevorstehenden Triumph und die diesem vorausgehenden
Leiden geweissagt: „Wenn die Betrübnis und das äußerste Elend vorüber sein werden, wird Gott die Kirche
reinigen und den Geist seiner Auserwählten erneuern durch ein Mittel, das sich aller menschlichen Voraussicht
entzieht. Daraufhin wird eine so vollkommene Umwandlung der Kirche Gottes und Erneuerung ihrer Hirten
vor sich gehen, daß beim bloßen Gedanken daran mein Geist im Herrn aufjubelt. Die Braut Christi, zuvor
gleichsam ganz entstellt und mit Lumpen bedeckt, wird alsdann strahlend vor Schönheit erscheinen mit
kostbarem Geschmeide, geschmückt und gekrönt mit der Krone aller Tugenden. Die Menge der gläubigen
Völker wird sich freuen, sich mit so heiligen Hirten beschenkt zu sehen. Und die außerhalb der Kirche
stehenden Nationen werden, angelockt durch den Wohlgeruch Jesu Christi, in den Schafstall der Kirche zurückkehren
und sich zum wahren Hirten und Bischof ihrer Seelen bekehren. Man sage dann dem Herrn Dank für die tiefe
Ruhe, die er seiner Kirche nach jenen Stürmen gütig gewähren wird.“ (Curicque, S. 79)