Bildung
Das Einstiegsalter für Rauchen liegt bei 13 Jahren
Wann werden sich die katholischen Jugendorganisationen um den Jugendschutz vor Nikotin und Alkohol kümmern? Von Hubert Hecker.
Im Suchtkäfig
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© Alle Plakate vom Autor konzipiert
(kreuz.net) In Deutschland haben kirchliche Jugendhäuser und Freizeiten nur widerstrebend das gesetzliche Rauchverbot für Jugendeinrichtungen umgesetzt.

Das ist nicht verwunderlich, wenn man das Konzept der kirchlichen Jugendpastoral, den Jugendlichen erlebnisorientierte Selbstverwirklichungsevents zu bieten, anschaut.

Es gab wirkungsvolle Maßnahmen

Jahrzehntelang haben die Tabakkonzerne ihre Marketingstrategien gezielt auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet. Das Ziel war, sie möglichst frühzeitig suchtabhängig zu machen.

Solche Versuche laufen heute noch – etwa durch den Verkauf von Schokoladenzigaretten an Kinder oder mit der Forschung an immer milderem Geschmacksdesign.

Das Einstiegsalter von Rauchern sank im Jahr 2006 auf 11,6 Jahre. Es hat sich aber inzwischen wieder auf das langjährige Niveau von 13 Jahren eingependelt.

Anti-Rauchplakate

Es ist gesellschaftlich inakzeptabel, wenn Menschen schon im Kindesalter in die Selbstversklavung der Nikotinsucht geführt werden.

In den letzten Jahren wurde einiges getan, um Kinder und Jugendliche vor den Nikotinbolzen der Tabakkonzerne zu schützen.

Wenn man weiß, daß früher achtzig Prozent der rauchenden Kinder und Jugendlichen ihre Päckchen aus dem Automaten zogen, dann stellen die seit 2007 eingeführten alterskontrollierten Zugangskarten an Zigarettenautomaten eine echte Hürde dar.

Auch die Beschränkung des Tabakwarenverkaufs ab 18 Jahren und das Rauchverbot in allen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zeigen ihre Wirkung.

Das generelle Rauchverbot an Schulen hat die pädagogische Nikotinprävention erst glaubwürdig gemacht. Denn vor 2006 war Rauchen von Jugendlichen durch die Aufsicht von Lehrern auf den Raucherhöfen gewissermaßen legitimiert.

Zahlreiche Präventionsaktionen haben den Werbeduft des Tabaks auf seine stinkende und suchtmachende Substanz reduziert.

Während die Raucherquote bei den Erwachsenen nur leicht zurückging, ist bei Kindern und Jugendlichen eine echte Trendwende eingetreten.

Von den Zwölf- bis Siebzehnjährigen rauchten 2001 mehr als 28 Prozent, im vergangenen Jahr waren es nur noch 15,4 Prozent – bei Mädchen 16,2.

Aber auch mit diesem Zwischenstand kann man sich nicht zufrieden geben. Denn immer noch raucht unter Kindern und Jugendlichen jeder sechste.

Ist die Kirche auch interessiert?

Bei den pädagogischen Präventionsaktionen sollten endlich auch kirchlichen Jugendstellen aktiv werden statt sich mit erlebnisorientiertem Firlefanz zu beschäftigen.

Auch in den katholischen Jugendorganisationen fangen Kinder mit durchschnittlich 13 oder 14 Jahren an zu rauchen.

Somit ergibt sich hier für den ‘Bund deutscher katholischer Jugend’ mit seinen Unterorganisationen ein echtes Betätigungsfeld.

Nikotin ist die Einstiegsdroge für Jugendliche: Mit effektiver Nikotinprävention wird auch die Quote von Cannabis-Einsteigern gesenkt sowie der jugendliche Alkoholkonsum reduziert.

In diesem Bereich liegt bei katholischen Jugendgruppen – ähnlich wie bei Sportverein-Jugendgruppen – einiges im argen.

3.300 tote Passiv-Raucher

Bei der Nikotinsucht von 19 Millionen erwachsenen Rauchern in Deutschland sieht die Rechtslage anders aus.

Der Staat hat weder das Recht noch die Pflicht, den Bürgern ein bestimmtes Verhalten vorzuschreiben oder zu verbieten, solange es nur die Personen selber betrifft.

Ernst-Günther Krause, Vorstandsmitglied der Nichtraucher-Initiative Deutschland, sagte es treffend bei einer Anhörung im Hessischen Landtag:

„Niemandem soll die Freiheit genommen werden, sich durch das Einatmen hochgiftiger Verbrennungsstoffe selber zu vergiften.

Beschnitten werden soll lediglich die Freiheit, andern Menschen mit dem erzeugten Giftgemisch mehr oder weniger bewußt, absichtlich oder unabsichtlich zu schaden.

Ein gesetzlicher Schutz vor dem hochgiftigen Schadstoffgemisch Tabakrauch gibt den Menschen ein Stück der Freiheit zurück, die ihnen im Laufe des letzten Jahrhunderts unter dem Stichwort Toleranz genommen wurde.“

Jedes Jahr sterben 3.300 Menschen in Deutschland an den Folgen des Passivrauchens. Insbesondere Gaststättenangestellte sind einer erheblichen Gefährdung durch Passivrauch ausgesetzt.

Deutsche Regierung hat versagt

In diesem Punkt hat die deutsche Regierung versagt, als sie 2006 ihre Gesetzgebungspflicht an die Bundesländer abgab.

Sie hätte über die Arbeitsstättenverordnung Angestellte in Gaststättenbetrieben von Passivrauch schützen müssen.

Denn die Bundesländer konnten über die von ihnen zu regelnde Gaststättenverordnung nur schwer einen generellen Passivrauchschutz durchsetzen, sondern mußten abgetrennte Raucherräume erlauben.

Diese Regelung wiederum ist wegen der Verletzung der Gleichbehandlungsregel bei Einraumgaststätten vom Bundesverfassungsgericht gekippt worden.

Am besten wäre es, wenn die Bundesregierung den Flickenteppich von unterschiedlichen Rauchregelungen mit einer Arbeitsstättenregelung aufheben und ein generelles Rauchverbot in geschlossenen Gasträumen sowie in allen Räumen mit Publikumsverkehr einführen würde – wie das in vielen europäischen Ländern der Fall ist.

Sich für Passivrauchschutz einzusetzen wäre auch eine bessere Aufgabe für Prälat Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe in Berlin, als sich mit den Herren der Tabakkonzerne im feinen Hotel zu treffen und über „Freiräume“ zu schwätzen.

Der Autor organisiert seit neun Jahren eine hessenweite Nichtraucheraktion, an der jährlich durchschnittlicht 500 Schulklassen teilnehmen.
      
33 Lesermeinungen
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#35   equalizer   22:02:59 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Pornoindustrie?
Man fördert die Pornoindustrie?
Wie das denn? Ich denke, die ist gerade in einer Krise.
Weil es so viele schöne Filme im Internet gratis gibt.
Kann man denn jetzt den Kauf der Filme und Hilfsmittel von der Steuer absetzen?
Das wäre gar nicht mal so schlecht.
Erhält es doch Arbeitsplätze :-) o^/
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#34   DJM †   17:43:20 | Dienstag, 26. Januar 2010
@ …
zigaretten sind die einstiegsdroge in die gesellschaft. Es beginnt in der schule und endet am friedhof, wenn man pech hat. Es führt eigentlich in eine genussmittelsucht. Von staatswegen her kann man es quasi als ZUCHTSUCHT bezeichnen, weil wenn nicht konsumiert wird, sorgt kein schwacher wille mehr für umsatzzahlen. Wenn es anders wäre, würde man die mode- und pornoindustrie, die glücksspielsucht uä. Nicht fördern. Auch institute zu dem zweck der entwöhnung sorgen für umsätze, doch der erfolg bleibt mäßig. Der einzige wirklich sinnvolle weg aus der zuchtsucht ist eine gute beichte.
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#33   Freudsieg Mundus   16:49:48 | Dienstag, 26. Januar 2010
Allergien, Asthma, Paradontose, etc., die Liste der durch Tabak verursachten Erkrankungen ist endlo…
„Niemandem soll die Freiheit genommen werden, sich durch das Einatmen hochgiftiger Verbrennungsstoffe selber zu vergiften.“
Dieser Aussage aus dem Artikel stelle ich mal das Grundgesetz gegenüber:
Artikel 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Wie lässt sich jetzt also die mutwillige Vergiftung der eigenen Kinder mit dem Grundgesetz vereinbaren?
Artikel 6
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
Müsste man, um dem Grundgesetz gerecht zu werden, nicht allen Rauchern die Eierstöcke und die Hoden entfernen und diese zur sicheren Verwahrung einfrieren, um das ungeborene Leben vor den bewusst riskierten Folgeschäden zu schützen?
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#32   Mighty Counsellor †   00:30:33 | Montag, 18. Januar 2010
Ich hab mit 40 zu rauchen begonnen,
als man begann, es überall zu verbieten.
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#31   Kraut   00:28:35 | Montag, 18. Januar 2010
Also MIR ist nicht ein einziger Fall bekannt
…daß jemand vom „Passivrauchen“ so krank wurde, daß er verstorben wäre. Nicht ein Einziger Fall, in meinem Umkreis, NIE gehört.
Überhaupt finde ich diese Anti-Raucherkampagnen für absolut übertrieben und überflüssig. Was natürlich nicht heißen soll, daß man den Jugendschutz nicht fördern solle – wohlgemerkt.
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#30   Kreuznetter †   06:17:16 | Sonntag, 17. Januar 2010
Die Katholiken…
haben eine gewisse Affinität zu proteinreicher Ernährung sowie zu Alkohol, insofern ist die Empörung übertrieben.
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#29   Meinerven   18:02:31 | Samstag, 16. Januar 2010
@ Anmut:
Aber was ist mit „erlebnisorientierten Firlefanz“ gemeint?
Gute Frage, darüber weiß vielleicht der Verfasser des Artikels mehr. ;-)
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#28   sca   17:07:27 | Samstag, 16. Januar 2010
Für die, die nicht lesen können,…
,… darf ich nochmals wiederholen:
-Doch selbst wenn dem so ist, so wird das Rauchen dadurch nicht besser
Und nicht nur das, ich schrieb weiter oben sogar noch:
Oft genug wird nämlich in Tradikreisen die Gefahr des Rauchens heruntergespielt
Zur Erklärung: ich zähle mich nicht zu den „Tradikreisen“, die zum Thema Rauchen irgendwas herunterspielen.
Im Gegenteil, ich habe sogar noch betont, daß das Rauchen dadurch nicht harmloser wird, nur weil es etwas gibt, das noch schlimmer ist.
Ich brauche keinen Lungenkrebs und keinen Gehirnschlag. Aber an durch promiskutives Verhalten bedingten Geschlechtskrankheiten und/oder Aids muß ich auch nicht unbedingt krepieren. Daß man sich solche auch durch heterosexuelle Promiskuität einhandeln kann, hab ich dann auch noch extra betont für jene, die in puncto Homosexualität einen kleinen Verfolgungswahn haben.
Erst lesen,
dann denken,
dann posten.
Das gilt nicht nur für siggi666.
Und ich bin die Letzte, die irgendwas herunterspielt.
Das ist „unsäglich“ – nämlich mir sowas zu unterstellen!
Und ja, es stimmt, daß bei manchen Tradis Sport im Allgemeinen und Spitzensport im Besonderen ziemlich pfui ist, vor allem für Frauen, aber auch für Männer. Und Rauchen soll okay sein?! Verkehrte Welt…
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#27   Sarastro   12:14:53 | Samstag, 16. Januar 2010
Lichtblick auf kreuz.net
Endlich einmal ein Artikel, der Hand und Fuss hat. Natürlich weichen viele Kommentatoren sofort auf ein Nebengeleis aus, aber die Suchtmittelproblematik in der Kirche ist wirklich ein brennendes Thema. Nicht dass ich unterstelle, Katholiken seien besonders anfällig. Aktive Gläubige sind im Gegenteil wahrscheinlich eher mässige Konsumenten. Und gerade hier liegt das Problem. Weil man selber keines damit hat, vernachlässigt man die Beschäftigung mit der Thematik. Die Kirche könnte in der Gesellschaft wertvolle Arbeit leisten. Diakonie nicht nur in der Rehabilitation sondern in der Prävention. Gerade dort, wo die Kirche in der Gesellschaft noch etwas gilt, hätte sie eine grosse Verantwortung, dass entsprechende Information unter den Mitgliedern verbreitet und dann Druck auf die Politik ausgeübt wird, damit die wirksamen Massnahmen endlich getroffen werden. Wir alle sind Passivtrinker und Passivraucher, die ungefragt die Schäden tragen. Dabei hätten es die Mässigen in der Hand, als Mehrheit die Problematik zu entschärfen. Dass die Jugendarbeit dabei eine Rolle spielt, ist klar. Aber das Vorbild der Gesellschaft muss erst stimmen, bevor Jugendprävention glaubhaft wird.
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#26   Goldengel   09:50:36 | Samstag, 16. Januar 2010
viele Homosexuelle
rauchen nicht, leben sogar sehr gesund nach Bio-Kost und sporteln viel.
Rauchen tun hauptsächlich die dicken Tradis. Rauchen und sitzen macht nicht schlank – kleiner Tipp nebenbei !
Rauchen ist tödlich – aber manche Tradis wollen eben so schnell wie möglich in den Katholikenhimmel.
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#25   siggi666 †   09:44:57 | Samstag, 16. Januar 2010
sca, das glauben Sie wirklich???
daß zB promiskuitive Handlungen homo- oder auch heterosexueller Natur oder illegale Drogen noch weitaus schädlicher für die Gesundheit seien als das Rauchen.
Von Aufklärung noch nie was gehört? Nikotin ist ein sehr potentes Nerverngift, u.U. auch tödlich! Was Sie in den Zigaretten finden, sind zahlreiche giftige Substanzen, die Ihrer Gesundheit erheblichen Schaden zufügen!
Schauen Sie sich mal die jährliche Todesrate an und die Anzahl von Erkrankungen, die auf Zigarettenkonsum zurück gehen. Da wird Ihnen schlecht!
Das wollen Sie noch verharmlosen mit Ihrem unsäglichen Vergleich?
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#24   Paulaner †   09:16:08 | Samstag, 16. Januar 2010
Der Kirchenbau und der Weihrauch sind zusammen gewachsen
Die Form soll wie ein Kamin oben offen sein. In Norwegen gibt es noch Ansätze der (ATLAS)Vulkan-Nachbildungen.
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#23   sca   01:05:42 | Samstag, 16. Januar 2010
Sehr gut, daß dies auch einmal thematisiert wird!
Oft genug wird nämlich in Tradikreisen die Gefahr des Rauchens heruntergespielt mit der Begründung, daß zB promiskuitive Handlungen homo- oder auch heterosexueller Natur oder illegale Drogen noch weitaus schädlicher für die Gesundheit seien als das Rauchen.
Das glaube ich sogar! -Doch selbst wenn dem so ist, so wird das Rauchen dadurch nicht besser, und die Frage, wie ich als Nichtraucher dazukomme, mich in einem öffentlichen Gebäude auf Schritt und Tritt einnebeln zu lassen, wird von den Tradis oft hintangestellt unter Berufung auf die „persönliche Freiheit“. Daß diese dort endet, wo die persönliche Freiheit des anderen beginnt, wird oft vergessen.
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#22   Anmut   21:45:05 | Freitag, 15. Januar 2010
@Meinerven
Ist natürlich ein Riesenquatsch! Wenn junge Menschen ihre Freizeit sinnvoll beschäftigen (warum nicht auch mal beim Klettern, Paddeln oder ähnliches erlebsnisorientierten „Mätzchen“), dann ist die Gefahr, dass sie zur Zigarette greifen geringer, als wenn sie nix mit sich anzufangen wissen, irgendwo „abhängen“ undaus lauter Langeweile mal dies oder jendes ausprobieren.
Das stimmt. Es gibt 100 Sachen die gesünder und vernünftiger snd als Rauchen. Wobei die Gefahr mit Rauchen anzufangen auch mit dem Gruppendruck zu tun hat.
Aber was ist mit „erlebnisorientierten Firlefanz“ gemeint?
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#20   Mary Cruz   19:18:15 | Freitag, 15. Januar 2010
Eine lebensfeindliche und gottlose Kultur,
eine Kultur des Todes, die vorgibt in erster Linie ihre Menschenrechte zu verteidigen, gleichzeitig aber das Recht auf Leben und die Menschenwürde permanent durch eine Abtreibungs- und Porno-Industrie mit Füßen tritt.
Eine Gesellschaft, die so verdorben ist, treibt sich letztendlich selbst wirtschaftlich und kulturell ab.
Kinder und Jugendliche greifen zu Drogen, Alkohol und Nikotin, weil sie unbewusst auf der Suche nach dem Übernatürlichen und dem Sinn des Lebens sind.
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#19   DJM †   19:06:02 | Freitag, 15. Januar 2010
Rauchzeichen
Zigaretten, Komawahn usw usf. Schön, dass Kreuz.net ein Auge auf die Jugend hat. Vielleicht könnte die Redaktion den Beitrag als Rundsendung an Schulen schicken.
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#18   Kairos †   18:52:13 | Freitag, 15. Januar 2010
@ Metzker
Sie haben einen an der Waffel
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#17   Horst Metzker   17:46:36 | Freitag, 15. Januar 2010
Ja der Staat, die Organisationen.
Wir brauen einen starken Staat und starke Orgas, damit wir Eltern entlasten können die zwar die Beine sprizen können aber die Folgen nicht tragen. Sprich Erziehung.
Ich bin für einen Kopulationspass der zum Verkehr berechtigt. Schnackseln alleine reicht nicht, Folgen tragen gehört zur Verantwortung.
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#15   Paulaner †   15:50:07 | Freitag, 15. Januar 2010
Ich räuchere
Kairo:
schon im Wohnzimmer und im Böro. Verchiedene Sorten. Andere Leute bevorzugen die bequemen Räucherstäbchen.
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#14   steph   15:45:19 | Freitag, 15. Januar 2010
Hier haben wir das Fass
www.clipfish.de/…e-weihrauchschwenker/
Hoffentlich wird niemand von dem Fass erschlagen!!!
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#13   Kairos †   15:37:04 | Freitag, 15. Januar 2010
Na ja
Weihrauch zünde ich ja auch nicht in meinem Wohnzimmer an. Aber was ist mit Santiago de Compostella und dem riesigen Weihrauchfass. Die Rauchproduktion käme dann wohl der Umweltverschmutzung eines Lastkahns auf dem Rhein gleich.
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#12   Meinerven   15:31:09 | Freitag, 15. Januar 2010
Verantwortung
Bei den pädagogischen Präventionsaktionen sollten endlich auch kirchlichen Jugendstellen aktiv werden statt sich mit erlebnisorientiertem Firlefanz zu beschäftigen.
Ist natürlich ein Riesenquatsch! Wenn junge Menschen ihre Freizeit sinnvoll beschäftigen (warum nicht auch mal beim Klettern, Paddeln oder ähnliches erlebsnisorientierten „Mätzchen“), dann ist die Gefahr, dass sie zur Zigarette greifen geringer, als wenn sie nix mit sich anzufangen wissen, irgendwo „abhängen“ undaus lauter Langeweile mal dies oder jendes ausprobieren.
Eine andere Überlegung: Wie sieht es denn mit den Vorbildern daheim aus? Wie gehen Eltern vor den Augen ihrer Kinder mit Zigaretten, Alkohol, Medien um?
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#11   Ouwrhess †   15:28:19 | Freitag, 15. Januar 2010
Weihrauch iss gefährlicher als Verkehrsabgase!
www.lifeline.de/…/content-127662.html
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#10   Kairos †   15:21:54 | Freitag, 15. Januar 2010
@ ouwrhess
den Verdacht hatte ich schon immer, aber die Gasmaske in der Liturgie ist ja auch nicht der Kracher, daher bitte weg mit dem Weihrauch!!!
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#9   Paulaner †   15:20:50 | Freitag, 15. Januar 2010
Weihrauch…
.ist eine Plage für die Hausfrau aber nicht für die Lunge.
Die Vorhänge waschen – oje
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#8   Ouwrhess †   15:19:11 | Freitag, 15. Januar 2010
Regelmäßige Weihrauch-Inhalation
ist gesundheitsgefährdender als Mitrauchen beim Nikotin!
:-!
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#7   Kairos †   15:11:56 | Freitag, 15. Januar 2010
so unter uns
dann bin ich (Nichtraucher) auch dafür, dass Weihrauch in der katholischen Kirche abgeschafft wird, denn dieses Zeug ist auch nicht gerade das Beste für die Lunge und den Kreislauf. Und wenn mich nicht alles täuscht, hat er ja auch eine leicht narkotisierende Wirkung.
Damit eins klar ist, ich bin für konsequenten Nichtraucherschutz, den wir auch in unserer Gemeinde praktizieren, auch gerade in der Jugendarbeit. Ich bin allerdings dann auch für konsequenten Schutz von Minderjährigen vor Alkohol.
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#6   Brandenburgis   14:58:04 | Freitag, 15. Januar 2010
Ja, undogmatischer
ist ja gut … ich frue mich auch wenn keiner qualmt.
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#5   undogmatisch   14:48:34 | Freitag, 15. Januar 2010
@Brand
es geht hier nicht um anti-raucher oder raucher- oder sonstige hetze: Es geht einzig und allein um konsequenten Nichtraucherschutz.
Gemäß Ihrer verqueren Logik müsste ich jetzt meinen beiden Kindern sagen: Geht nicht mehr in die Kirche und verrichtet nicht mehr Euren Ministrantendienst, weil ja Euer Pfarrer ein „Modernist“ oder „V2 Sektierer“ oder sonstwas ist, zündet Euch stattdessen eine Zigarette an, das ist weniger schädlich…oh Mann oh Mann oh Mann…Herr, lass Geist vom Himmel fallen, vergiß aber bitte nicht, auch dem Herrn Brandenburgis etwas zukommen zu lassen
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#4   Brandenburgis   14:36:48 | Freitag, 15. Januar 2010
Geht die Anti-RAucher-Hetze
schon wieder los?????????? (BIn übrigens NIchtraucher). TAUsenmal schlimer als NIkotin sind modernistische BIschöfe und Pfaffen.
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#3   Rufer48 †   14:14:23 | Freitag, 15. Januar 2010
Mir ham damals
vor iwwer nem halben Jarhunnerd schon mit 9 die ersde Amisigaredde gepaffd!
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#2   sanctepie †   14:07:34 | Freitag, 15. Januar 2010
Rauchen, Alkohol und Mülltrennung
Das Problem sind nicht die Suchtmittel, sondern der Grund warum man zur Sucht greift. Den Konzernen die Schuld zu geben ist zu einfach. Als hätten wir keine größeren Probleme als Zigarettenrauchen und Alkohol. Wenn Gutmenschen, welche nicht rauchen, trinken und niemals einen Fehler beim Mülltrennen machen weniger Moralpredigen würden und sich eher darauf konzetrieren würden Menschen mit echter Nächstenliebe zu begegnen, dann würde sich auch in diesem Bereich vieles bessern. Der Alkohol, die Zigaretten, das Internet, der Fernseher sind vollkommen unschuldig an der Verderbnis der Jugend, da Materie nicht sündigen kann. Der Mensch greift zur Flasche, zu den Drogen und zur Verblödung durch Fernsehen.
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#1   undogmatisch   14:01:40 | Freitag, 15. Januar 2010
wow !!!
endlich, endlich ein vernünftiger Artikel hier…bliebe nur noch zu ergänzen, dass in der kirchlichen Jugendarbeit, wie ich sie in meiner Heimatpfarrei kenne, sehr wohl auf strikten Nichtraucherschutz geachtet wird.
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