Der Zeitpunkt rückte heran, wo der spätere Reformator vom Extrem der übertriebenen Strenge zum anderen Extrem – der größten Leichtfertigkeit – übergehen sollte.
Nun muss es ja gewandert sein [Martin Luther mit Gattin]. – Deutschland. – 1620-1630
(kreuz.net) Von Eisenach zog der spätere deutsche Reformator Martin Luther († 1546) im Jahr 1501 nach
Erfurt, um sich nach dem Willen seines Vaters auf der Universität zum Juristen auszubilden.
Leider folgte
er lieber seinem Eigensinn und wurde, 21 Jahre alt, Augustinermönch in Erfurt und zwei Jahre später
Priester, und zwar deswegen:
Er war durch den plötzlichen Tod seines Freundes Alexius tief erschüttert,
der im Zweikampfe erstochen wurde. Ferner hatte er in Todesangst während eines Gewitters das Gelübde
gemacht, Mönch zu werden, um Ruhe für seine Seele zu finden.
Immer traurig
Luther hatte aber keinen
Beruf, keine Eignung dazu: „Ich ward ja nicht gern und willig Mönch, sondern als ich mit Schrecken und
Angst des Todes eilend umgeben, gelobte ich Gott gezwungen und gedrungen Gelübde.“
Über sein Klosterleben
äußert sich Luther also:
„Ich war sehr fromm im Kloster, doch immer traurig, weil ich meinte, Gott
wäre mir nicht gnädig, Satan hat mich in Verzweiflung gebracht; ich wußte nicht, ob ein Gott wäre,
ich verleugnete Gott ganz und gar.“
Bei seiner ersten Heiligen Messe war er so erregt, daß er „schier
gestorben“, und bei einer Fronleichnamsprozession „erschrack ich vor dem heiligen Sakrament so sehr, als
müßte ich vergehen vor großer Angst“.
„Du heiliges Rom“
Im Herbste 1511 zog er in Ordens-Angelegenheiten
nach Rom. Beim ersten Anblick der Stadt kniete er nieder und rief:
„Sei gegrüßt, du heiliges Rom, dreimal
heilig von dem Märtyrer-Blut, das da vergossen ist.“
Der Protestant Jürgens sagt, Rom machte auf Luther
einen wohltuenden Eindruck. Er soll dort eine Generalbeichte abgelegt haben.
Über Papst Leo X. († 1521)
schreibt der Protestant Thiersch in „Luther, biographische Skizzen“ (1869) auf Seite 63:
„Der Bischof
von Rom bewies sich würdig, als ein Hirte der Völker geehrt zu werden […]. Das Abendland hat keine
größeren Wohltäter gehabt, als einige jener Männer, die auf dem bischöflichen Stuhle zu Rom saßen.“
Doch Pastor May findet nur ein „heidnisches“ Treiben am Papsthof.
„Ich mußte Gott hassen“
Getröstet
kehrte Luther heim und studierte fleißig. Im Jahr 1512 erlangte er den Doktorgrad.
Bald aber kam seine
alte, scheue, geängstigte Natur wieder zum Vorschein, er war Skrupulant. In sich erblickte er nur Sünde,
in Gott nur Zorn und Rache:
„Ich muß Gott zürnen, ihn hassen; ich war Christo so feind, daß, wenn
ich sein Gemälde oder Bildnis sah, wie er am Kreuze hing, so erschrak ich darüber und schlug die Augen
nieder und hätte lieber den Teufel gesehen.“
Luther war also ein religiöser Skrupulant. Dagegen hilft
nur demütige Unterwerfung unter geistliche Leitung. Dazu war aber Luther zu stolz. Dieser Stolz fand
Nahrung in gewissen Bevorzugungen, die ihm der Prior gestattete und Auszeichnungen. Er wurde früh Doktor
und Professor. Er fand Beifall als Prediger.
Als er sah, daß er mit asketischen – also nur mit äußerlichen –
Mitteln seiner Leidenschaften Hochmut, Zorn – er zankte beständig –, Neid, Wollust nicht Herr werden
könne, warf er sich mit der größten Heftigkeit auf äußerliche Tätigkeit und Studium.
Doch hierbei
vernachlässigte er seine Pflichten als Ordensmann.
Die bequemste Religion der Welt
Daher klagt er im
Jahr 1516: „Selten bleibt mir Zeit, die Horen (Breviergebet) zu vollenden und zu zelebrieren, außerdem
kommen Versuchungen mit dem Fleische, der Welt und dem Teufel“. Oft hatte er das Brevier wochenlang nicht
zur Hand, worauf er sich in seine Zelle einsperrte, um alles nachzuholen. Über solches Gebet wurde gespottet,
worauf er es ganz aufgab.
Nun traten noch sinnliche Versuchungen an ihn heran. Luther besuchte als junger
Ordensmann öfter seinen Freund Spalatin, den Hofprediger des Kurfürsten Friedrich.
Die Hauswirtin Spalatins
besaß eine jugendliche Tochter, die Luther unter dem Vorwande, das Bortenwirken zu lernen, eine mehr
als geziemende Aufmerksamkeit schenkte.
Eines Tages gestand der leichtsinnige Ordensmann dem Freunde
seine Leidenschaft für das Mädchen und fügte bei:
„O Spalatin, du kannst nicht glauben, wie mir dies
schöne Megtiken in dem Herzen liegt. Ich will nicht ersterben, bis ich soviel anricht, daß ich auch
ein schön Megtiken freien darf.“
So war Luther ein unzufriedener, mit sich selbst zerfallener, unglücklicher
Ordensmann.
Der Zeitpunkt rückte heran, wo er vom Extrem der übertriebenen Strenge zum anderen Extrem –
der größten Leichtfertigkeit – übergehen sollte.
Er entdeckte die bequemste Religion der Welt.
Pastor
May nennt sie: „Das Evangelium der Gnade Gottes durch Christum allein.“
Aus dem Buch „Luther, wie er
lebte, leibte und starb, nach unwiderleglichen Berichten dargestellt. Streitschrift gegen die Los von
Rom-Pastoren“. Achte, unveränderte Auflage. Graz und Wien 1925. Verlagsbuchhandlung ‘Styria’. Erhältlich
hier
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Auf rechtlichem Wege! Eine Monarchie zeichnet sich durch eine rechtliche Nachfolgeregelung ab – sei es
nun Erbrecht (so wohl bei den meisten Monarchien), sei es Wahl (z.B. die Wahl des Papstes oder die Wahl
des Königs/Kaisers vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, bevor die Habsburger die Macht übernahmen)
oder was auch immer. Einige Monarchien entstanden tatsächlich gewaltsam, als Diktaturen – andere aber
begannen auch als Monarchien, beispielsweise durch Wahl von den Stammeshäuptern. Das Papsttum war jedenfalls
niemals eine Diktatur – der erste Papst wurde von Gott bestimmt, die anderen gewählt. Daran ändern auch
mitunter dubiose Papsternennungen und Gegenpäpste usw. nichts.
#77 Clemens H. † 14:26:25 | Sonntag, 7. Februar 2010
Seefeld: Auf rechtlichem Weg? Wie soll dieser „Rechtsweg“ aussehen? Was ist denn ein Monarch anderes als
der Nachfahre von Leuten, die die Macht an sich gerissen haben? Also wird eine Diktatur irgendwann, nach
ein paar Generationen, legitim, wenn der Diktator sich dann halt „König“ nennt oder was?
#76 Regina 1961 14:24:28 | Sonntag, 7. Februar 2010
Monarchen sind das Resultat fehlgeleiteter Machtstrukturen! Monarchie gehört abgeschafft. Schaut Euch
doch einmal diese Personen an. Bekommen Millionen von Euros in den Allerwertesten geschoben, haben ein
bequemes Leben und brauchen nur hier und da ein wenig zu repräsentieren. Wenn ich so leicht mein Geld
verdienen könnte, ich wäre gerne Monarchin. Diese Monarchieromantik hier ist doch total bekloppt! Regina
Ein Monarch ist kein Diktator Zwischen Monarchen und Diktatoren gibt es den wesentlichen Unterschied,
daß Monarchen die Herrschaft auf rechtlichem Wege zusteht, während Diktatoren die Herrschaft an sich
reißen. Beispielsweise ist Christus ein König, kein Diktator. Ludwig XIV. von Frankreich, der „Sonnenkönig“,
war ein absoluter Monarch, aber auch kein Diktator.
Zur Führung der katholischen Kirche II Auch der Bundeskanzler wird nicht vom Volk gewählt, sondern von
einem Parlament, das so ziemlich ausschließlich aus Parteifunktionären zusammengesetzt ist. Der US-Präsident
wird ebenfalls nicht vom Volk gewählt, sondern von Wahlmännern usw… Kennzeichen eines Diktators ist,
daß er sich selbst an die Macht bringt. Ein Papst wird dagegen von Kardinälen gewählt, die nicht er
selbst bestimmte. Somit ist jede Nahesetzung der Kirche mit einer Diktatur eine abscheuliche Lüge und
Verleumdung. Kein Land gründet auf seiner Verfassung, vielmehr gründet jedes Land auf seinem Staatsvolk.
Eine Staatsform und eine Verfassung kann man mehr oder weniger beliebig auswechseln, ein Staatsvolk mehr
oder weniger nicht. Nicht die Verfassung gibt sich ein Volk, sondern das Volk seine Verfassung. Es gehört
schon eine ziemliche Verkehrtheit dazu, eine Verfassung als Ursprung eines Landes anzusehen.
#72 Rechercheur 09:29:40 | Samstag, 6. Februar 2010
Seefeldt, Seefeldt… Der Papst wird gewählt. Und von wem? Von den Kardinälen, die seine Vorgänger
ernannt haben und meist (naturgegeben) denn auch aus deren Mitte. Deutschland basiert in seinem Ursprung
auch nicht auf einer Verfassung In seinem Ursprung schon. Möglicherweise gibt es gewisse Einschränkungen
beim gerade gültigen Grundgesetz… In der Bundesrepublik Deutschland… In der Bundesrepublik Deutschland
gibt es leider zu viele indirekte Wahlen. Aber es gibt auch ein paar direkte. Die Zeiten, in denen die
Gemeinden den Papst gewählt haben, sind lange vorbei. Und sie wählen (siehe Köln) leider auch ihre
Bischöfe nicht. Also vergiss das Wort Wahl im Zusammenhang mit den Katholen, mein Bester… Und über
das Himmelreich möchte ich lieber keine Spekulationen anfangen, um mich nicht ebenfalls zu versündigen.
Zur Führung der katholischen Kirche Der Papst wird gewählt. Damit hätten wir schon einmal einen entscheidenden
Unterschied zwischen der Kirche und einer Diktatur. Wer dennoch die Kirche einer Diktatur nahesetzt, ist
ein Lügner und Verleumder – soviel zum Thema Nachweis. Weiter: Eine Monarchie wie beispielsweise das
Deutsche Kaiserreich 1871-1918 wird von einer Person regiert und ist dennoch keine Diktatur. Deutschland
basiert in seinem Ursprung auch nicht auf einer Verfassung, kaum ein Land (wenn überhaupt) tut das. In
der Bundesrepublik Deutschland steht die Gewaltenteilung nur auf dem Papier: Das Parlament (Legislative)
wählt das Oberhaupt der Regierung (Exekutive); obendrein werden die höchsten Richterpositionen (Judikative)
durch Parlament und von den Landesparlamenten bestimmte Regierungen eingesetzt. Dennoch würde ich die
Bundesrepublik nicht als Diktatur bezeichnen. Der Rechteschutz der einzelnen Kirchenmitglieder wird durch
Gottes Gebote und das Kirchenrecht gewährt. In einer Monarchie kann der Monarch ebenfalls Legislative
und Judikative mehr oder weniger kontrollieren, ohne daß der Staat deswegen eine Diktatur wäre. Gleiches
gilt für Anweisungen an die Justiz und das Erziehungswesen. Dabei kann es aber auch durchaus Monarchien
geben, die der Justiz (weitgehend) freie Hand lassen, z.B. das Königreich Preußen. Im übrigen ist die
Kirche gleichsam ein (sehr schwaches) Abbild des Himmelreichs – und das Himmelreich ist eine Monarchie.
#70 Rechercheur 04:43:44 | Samstag, 6. Februar 2010
Lieber Seefeldt: Bitte belegen Sie Ihren Vorwurf Wer übrigens die katholische Kirche einer Diktatur nahesetzt,
verrät damit nur seine Ignoranz. Mir scheint, Sie legen da eine Wertung hinein… Lassen Sie uns die
Definition de.wikipedia.org/wiki/Diktatur anschauen. Folgende Elemente decken sich: – zeichnet sich durch
eine einzelne regierende Person aus – basiert im Ursprung nicht auf einer Verfassung de.wikipedia.org/wiki/Verfassung
– Gewaltenteilung aufgehoben – kein Grundrechteschutz des Einzelnen – Dikator kontrolliert Legislative
und Executive – Justiz folgt seinen direkten Weisungen – unterwirft sich Erziehungswesen Da kein Staat
regiert wird, ist die Analogie begrenzt. Aber unabhängig von jeder Bewertung und auch wenn das dem einen
oder der anderen vielleicht nicht gefallen mag, haben die Lenkungsstrukturen der katholischen Kirche,
gerade auch im Gegensatz zu den Strukturen evangelischer Kirchen, eben viele Eigenschaften einer Diktatur.
Schon wieder lügt und verleumdet der „rechercheur“ Ich hatte vielleicht nicht ausführlich genug argumentiert,
aber sagen Sie mir bitte: wo genau habe ich gelogen de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCge und wen habe ich wodurch
verleumdet de.wikipedia.org/wiki/Verleumdung? Man sagt z.B. die „Lutheraner“ Bitte beachten Sie den Unterschied
zwischen lutheranisch de.wikipedia.org/wiki/Lutheraner und evangelisch de.wikipedia.org/…/Evangelische_Kirche.
Ich denke, die Vernachlässigung der feinen sprachlichen Abgrenzung liegt da ganz auf einer Seite. Aber
wir verstehen ja, was Sie durch Verwendung dieses Vokabulars zum Ausdruck bringen wollen. Und jetzt wischen
Sie sich doch bitte den Schaum vom Mund und argumentieren Sie sachlich.
Schon wieder lügt und verleumdet der „rechercheur“ Man sagt z.B. die „Lutheraner“, und Luther hatte zwar
viele schlimme Fehler, aber nicht den, daß er sich auf eine Stufe mit dem Erlöser stellte. Wenn also
von „Lutheranern“ gesprochen werden kann, dann selbstverständlich auch von „Mohammedanern“. Und ich lege
mir auch keine eigene Sprache zurecht, sondern bleibe der überlieferten Sprache treu, ohne mir von Möchtegernmeinungsdiktatoren
die Begriffe vorschreiben zu lassen. Und wenn hier jemand sich eine eigene Sprache zurechtlegt, dann sind
es die jüdischen und „antifaschistischen“ Sektierer, die hier ständig neue Sprachverbote und Sprachdiktate
aufstellen wollen. Aber nicht mit mir. Daß solche jüdischen und „antifaschistischen“ Sektierer nicht
den geringsten Abstand haben und auch nicht vor bösartigsten Verleumdungen Andersdenkender zurückschrecken,
sei hier nur mal nebenbei vermerkt. Wer übrigens die katholische Kirche einer Diktatur nahesetzt, verrät
damit nur seine Ignoranz.
#68 Rechercheur 17:51:35 | Freitag, 5. Februar 2010
@sehfelt: Und damit… auch keiner Begriffsdiktatur …lästern Sie wieder einmal den Herrn, indem Sie
einen Propheten auf die Stufe des Erlösers erheben. Bravo. Ach nee, das ist ja nur einfach kindliche
Sturheit. Also eher so: Ein Kennzeichen von Sektieren ist es, sich eine eigene Sprache zurechtzulegen,
bestenfalls unter Uminterpretation gängiger Begriffe. gerne genommen auch bei New Age Bewegungen. Wollen
Sie sich da einsortieren? Einer Diktatur unterwerfe ich mich nicht Sie haben also auch ein Problem mit
autokratischen kirchlichen Strukturen? Werden Sie evangelisch!
Einer Diktatur unterwerfe ich mich nicht, auch keiner Begriffsdiktatur Und daher schreibe ich „Mohammedaner“.
Was nun den jüdischen Haß gegen Christen betrifft, so zeigt sich dieser nicht nur darin, daß Juden
Christen gegen die Mohammedaner aufhetzen, sondern auch in diesem Forum zur Genüge, indem hier Juden
ihren Haß auf die Seitenbetreiber und christliche Foristen deutlich genug ausgeifern.
#66 Rechercheur 16:31:23 | Freitag, 5. Februar 2010
@Seefeldt: erst lesen, dann schwätzen bitte. sollte schon auch der gegenwärtige jüdische Haß auf Ein
jeder fege zuerst vor siener eigenen Tür. Oder wie lautete Joh 8,7 noch gleich…? Mohammedaner Schlagen
wir doch einfach nach, was das sein könnte… Wikipedia: „Die gelegentlich umgangssprachlich gebrauchte,
veraltete Bezeichnung „Mohammedaner“ wird von Muslimen im deutschen Sprachraum im Allgemeinen abgelehnt,
da Mohammed zwar verehrt wird, aber nicht den Stellenwert Jesu im Christentum einnimmt.“ In dieser Sache
scheinen die Muslime eine Schritt weiter zu sein, als die Christen…
Haß in der Welt Wenn schon von Haß die Rede ist, sollte schon auch der gegenwärtige jüdische Haß
auf Palästinenser, Mohammedaner insgesamt und auf Christen erwähnt werden. Wobei es bei dem jüdischen
Haß nicht nur beim Haß bleibt, sondern dieser Haß auch ausgelebt wird, in Palästina durch tagtäglichen
Terror, in der übrigen Welt beispielsweise dadurch, daß Christen gegen Mohammedaner aufgehetzt werden.
#63 lateiniheini 14:22:33 | Freitag, 5. Februar 2010
@Nihil Ja, richtig!Naiver Judenhass und Teufelsvisionen waren aber für die damalige Zeit (leider) nichts
Außergewöhnliches! Dass soll Luthers Ausfälle gegen die Juden nicht entschuldigen (aber auch er war
letztendlich ein Kind seiner Zeit)! Aber mein Lieber, das war vor 500 Jahren! Heute brauchen wir doch
nur kreuz.net zu lesen, da haben wir doch auch naiven Judenhass und Teufelsvisionen! Heute sitzen diejenigen,
die den „Missbrauch des Evangeliums“ vorantreiben in der kreuz.net-Redaktion!
„Missbrauch des Evangeliums“, nannte er es! Luthers Aufruf zum Bauernerschlagen. Zudem war dieser Mönch
es, der das Evangelium missbrauchte. Sein nativer Judenhass dürfte bei der Übersetzung der Bibel eine
ziemliche Rolle gespielt haben. Ein Fanatiker bis zum Rasen, was auch seine Teufelsvisionen eindeutig
belegen, nichts als Projektionen seiner eigenen, gestörten Psyche (erinnert an Joberens, der diesen Strolch –
wohl in ähnlicher Verzückung – auch noch an Christi Seite wissen möchte). Letztendlich hat er damit
aber nichts Neues geschaffen, außer dass er unter Missbrauch des Evangeliums den Untergebenen- und Dulderstatus
der breiten Volksschichten mit sadistischen Höllendrohungen zementierte. Im Grunde nichts anderes als
das, was er an der Hierarchie in Rom kritisierte, nur dass er sich selbst den damaligen Ausbeutern als
nützlicher Idiot zur Verfügung stellte. In Thomas Münzners Hinrichtung dürfte der zu anderen Berufen
ungeeignete Fanatiker allerdings keinen „Missbrauch des Evangeliums“ festgestellt haben.
@St. Anton Ich gebe Ihnen Recht, die Mißstände, die zu Luthers Zeit in der Kirche geherrscht haben,
sind durch das Konzil von Trient und die folgende Gegenreformation beseitigt worden. Und heute? Der Protestantismus
und der Modernismus haben großen Einzug gehalten, Barbarei und Unglaube ziehen Hand in Hand durch das
kirchliche Leben, man muss sich fragen, wer von unseren deutschen Bischöfen nicht vom Glauben abgefallen
ist, es herrschen Relativismus und Subjektivismus. Eine Gegenreformation bzw. Neuevangelisierung ist dringend
von Nöten. Im Grunde sind wir heutzutage schlimmer dran, als zu Zeiten Luthers. Damals war ja noch der
Glaube da.
#60 Rechercheur 19:28:02 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Anton Das war einer der wenigen lesenswerten Beiträge hier. Ich würde mich freuen, wenn Sie das etwas
ausgestalten könnten und mir vielleicht auch ein paar Lesehinweise geben, die über die Abtrittslektüre
von unten hinausgehen. Gerne auch per eMail, wenn Sie sich nicht dem Schei…sturm hier aussetzen wollen.
#59 St. Anton † 18:14:59 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Luther Luther war kein Heiliger, aber man kann durchaus festhalten, daß die Kirche sich mit der Gegenreformation
gestärkt hat und ihre Mißstände zum Großen Teil beseitigen konnte. Wäre Luther und die Kirchenspaltung
nicht gewesen, hätte es irgendeinen anderen großen Knall gegeben. Irgendeine Form von Katarsis war nötig,
die „Selbstreinigung“ der Kirche hatte bis dahin nicht mehr funktioniert.
#58 Brandenburgis 09:09:47 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Wie gesagt, ich bin der Überzeugung, daß sie legitim war, daß sie die NSDAP aufgelöst hat höre ich
zum ersten Mal, kann aber durchaus sein. Warum aber hätte sie nicht legitim sein sollen (oder die Amtsübertragung
an „Lutz“). Weil keine Urkunde ausgefertigt wurde?
#57 Rechercheur 06:30:40 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Walther, @Kraut Auch dieses Werk ordnet sich, wie die bereits benannten Schriften über den Reformator,
zwanglos bei der Abtrittslektüre ein. Womit nichts über die mögliche Bewertung des Inhaltes gesagt
ist. Alleine die Aufmachung und Argumentationsweise rechtfertigt diese Einordnung.
Luther einen nie geklärten Mord anzuhängen, ist ziemlich dumm. In Kursachsen mit seiner ausgezeichneten
Verwaltung hätten sich dafür Belege finden müssen. Solche Belege hat nicht einmal der in dieser Hinsicht
sehr tüchtige Denifle gefunden. Zu Luthers religiöser Biografie empfehlenswert: H.A. Obermann, Erikson
und als neueste Darstellung Mc Culloch.
@Brandenburgis Soweit ich das hier verstehe, ist eine der wichtigeren Entscheidungen der Dönitz-Regierung
die Auflösung der NSDAP gewesen. Die Kapitulation doch auch, oder? Die Legitimität der Dönitz-Regierung
scheint aber nicht ganz umumstritten zu sein…
#50 Brandenburgis 22:56:36 | Mittwoch, 3. Februar 2010
ICh bin der Überzeugung, daß er schon etwas zu sagen hatte, und daß er, da von Hitler offiziell ernannt,
auch tatsächlich Kanzler war. ICh glaube, daß er auch wichtige Entscheidungen getroffen hat.
@Brandenburgis: Graf Schwerin von Krosigk War Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk wirklich Kanzler?
Ich finde hier nur, dass er „nach dem 2. Mai 1945 Leitender Minister in der geschäftsführenden Regierung
Dönitz und dort zugleich Reichsminister des Auswärtigen war“. (Wikipedia de.wikipedia.org/…Schwerin_von_Krosigk)
#43 Brandenburgis 21:38:07 | Mittwoch, 3. Februar 2010
KAzler zw Hitler und Schröder 1. Hitler, Adolf 2. Schwerin von Krosigk, Johann Ludwig (Lutz) 3. Adenauer,
Konrad 4. Erhard, Ludwig Wilhelm 5. Kiesinger, Kurt Georg 6. Brandt, Willy, Weinbrandt 7. Schmidt, Helmut
8. Kohl, Helmut 9. Schröder, Gerhard
@Rechercheur Hitler hatte, wenn ik mir nich verrechnet habe 12 Jahre deutscher Kanzlerschaft, Schröder
deren 7. Und Schröder hat Deutschland fast so kaputt hinterlassen, wie Hitler. Wie man Deutschland mit
Krieg zugrunderichtet, da war Hitler der große Lehrmeister; wie man es im Frieden macht, da sind Kohl,
Schröder und Merkel die Lehrmeister. Lehren auf die ich gerne verzichtet hätte.
#41 Rechercheur 21:18:14 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Heinrich, mir graut vor Dir Nein, damit kann ich nicht dienen Der Schröder hatte nur eine vierjährige
Republik und kein tausendjähriges Reich. Systematisches Schlechtreden könne aber auch noch andere ganz
gut…
#38 Rechercheur 21:12:49 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@H. II. Sie erweitern meine Bildung, mein Lieber. Aber nein, ich hielt es wieder einmal mit der Wikipedia:
„Heute wird der Begriff eher im Zusammenhang mit Zukunftspessimismus oder einem systematischen „Schlechtreden“
von gesellschaftlichen und politischen Umständen benutzt. Das Vorkommen des Worts in den deutschsprachigen
Medien stieg kurzzeitig an, nachdem der damalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder im Oktober 2003
Kritik an seiner Agenda 2010 als Defätismus bezeichnet hatte.“
#36 Rechercheur 21:07:49 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Heinrich II. superillu.de/ Und nein, dort äußert man sich wenig über Hitler und Holocaust, schon gar
nicht in so defätistischer Weise wir hier. Und „Homos“ nennt man das da glaube ich auch net…
Rechercheur Um ganz ehrlich zu sein, ich habe weder den Artikel noch den geistigen Erguss (der ist doch
sonst so für Kondome, gibt es keines, welches die geistige Ejakulate unsrers selbst denkenden Katholiken
aus Rommersheim in der Eifel zurückhält?) von Herrn Berens gelesen. Das kurze Überfliegen reicht vollkommen.
Selbiges gilt für diverse Artikel hier in diesem Magazin. Ich lesen aus Prinzip nichts, in dem es um
Homos, Hitler und den Holocaust geht. Ich bezweifle, dass die SuperIllu sowas bringt…
#33 Rechercheur 20:47:19 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Lieber Walther Bereits aufgrund der sehr ausgewogenen Wahl des Titels erkennt man das unermüdliche Ringen
des Autors um Objektivität. Genau wie das im Artikel zitierte sortiert sich auch dieses Druckerzeugnis
dadurch zwanglos bei der Abtrittslektüre zwischen SuperIllu und Bildzeitung ein. Zu bedauern nur die
Menschen, die aus solcherlei ihr Weltbild gewinnen.
@joberens So dürfte Martin Luther, auch wenn Rom sich noch so dagegen sträubt in zu rehabilitieren,
als großer Heiliger bei Gott sein. So kann man Martin Luther eher als möglichen Fürsprecher bei Gott
sehen, als so mancher fraglich Heiliggesprochene. Jetzt verstehe ich auch die Aussagen von Herrn Berens –
bei diesem Fürsprecher.
@joberens Also, Martin Luther als Heiligen der Kirche zu bezeichnen ist ja masslos übertrieben. Ich
wundere mich immer wieder über Ihre Kommentare und frage mich, warum Sie noch in der katholischen Kirche
sind.
@Rechercheur: Buchtipp – die Antworten von joberens Ich darf Sie bei dieser Gelegenheit auf ein soeben
erschienenes Buch hinweisen, dass jede direkte Frage an joberens überflüssig macht (er antwortet ja
eh nie…). Alles Wissenswerte über das Leben und die Denke auf Planet joberens finden Sie in Berens,
Josef: Bruder Papst, Kondome und Menschseinebeschneidungen. Die schönsten Häresien und Idiotien. Reihe
Blateratus haeretici. Rommerheim: Anathema Verlagsgesellschaft, 2010.
#25 Leo Miles 20:03:32 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Protestantismus ist Pharisäismus für Christen… Luther hat das in seinen späteren Tagen erkannt, wem
er da auf dem Leim ging. Deswegen wohl dann auch seine Schrift „Wider die Juden und ihre Lügen“…
#24 Rechercheur 18:34:45 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@joberens Hmmm, der Artikel ist ziemlich infantiles Blabla und enthält merkwürdige, spärlich bis nicht
belegte, Behauptungen. Aber Deine Erwiderung ist auch nicht gerade auf der Höhe der Argumentationskunst.
Könntest Du bitte erklären, warum Du denkst, dass ML ein großer Heiliger sein und wie er Deiner Ansicht
nach gerade die rk-Kirche (in welchem Sinne auch immer) „gerettet“ hat?
Falsche Propheten Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat es unmissvertsändlich angemahnt ! Die falschen
Propheten – die Feinde Seines mystischen Leibes, der Heiligen Mutter Kirche und ihrer reinen Lehre – sind
an ihren – schlechten – Früchten zu erkennen. Von den zwei Wegen Mt 7,13 Geht durch das enge Tor! Denn
das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Mt 7,14
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn. .
Von den falschen Propheten Mt 7,15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose)
Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. Mt 7,16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Mt 7,17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte
hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Mt 7,18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen
und ein schlechter Baum keine guten. Mt 7,19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen
und ins Feuer geworfen. Mt 7,20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. –--- www.gloriapolo.net/
Martin Luther ein großer Heiliger bei Gott In was für einem Sumpf wäre unsere kaht. Kirche denn gelandet,
wenn es den mutigen Mönch Martin Luther nicht gegeben hätte. So sollten wir Katholiken Gott doch auf
den Knieen danken, daß es diesen großen Theologen und Streiter für ein wieder christlicheres Christentum
gegeben hat. Die Spaltung wollte er nie und dafür war Rom doch sicher eher verantwortlich als Martin
Luther. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik)
#21 Fragender 17:54:41 | Mittwoch, 3. Februar 2010
tja… Wahrheit a la Kreuz.net Luther hatte aber keinen Beruf, keine Eignung dazu: Ich weiß nicht genau,
was es mit fehlender Berufseignung zu tun hat, wenn man nach einem beinahe tödlichen Unfall (Biltzschlag)
beschließt ins Kloster zu gehen. Aber offenbar ist ein so einschneidendes, religiöses Erlebnis und Empfinden
der (selbstredend anonymen) „Redaktion“ dieser antichristlichen und antikirchlichen Homepage sehr suspekt.
@St.Anton Luther fand nur deswegen Gehör, weil er recht hatte – und weil die Obrigkeit vieler Kleinstaaten
die Abhängigkeit von Rom leid war. Luther fand vor allem deswegen Gehör, weil die Fürsten begriffen,
dass sie sich mit dem neuen Glauben das Vermögen der Kirche aneignen können.
#19 St. Anton † 17:32:17 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Die Kirchenspaltung Die Kirchenspaltung wäre nie passiert, wenn sie von einem halbwegs fähigen und anständigen
Papst geführt worden wäre. Wer das „Mönchlein“ Martin Luther für die Reformation verantwortlich macht,
überschätzt ihn – und unterschätzt gleichzeitig die eklatanten Mißstände, in denen sich die Kirche
damals befunden hat. Luther fand nur deswegen Gehör, weil er recht hatte – und weil die Obrigkeit vieler
Kleinstaaten die Abhängigkeit von Rom leid war. Der Bedeutungsverlust der katholischen Kirche kam übrigens
erst später, als sich die Kirche zum Ende des 30jährigen Krieges – in den Verhandlungen des „Westfälischen
Friedens“ – sich fast bis zum Schluss weigerte, überhaupt mit der protestantischen Seite zu reden, geschweige
denn, zu verhandeln – bis ehemals papsttreue Länder wie Frankreich sich entschlossen, notfalls auch ohne
den Vatikan Frieden zu schließen.
#18 Siegfried 17:29:52 | Mittwoch, 3. Februar 2010
zu joberens: Matin Luther als großer Heiliger bei Gott es überrascht den Menschen mehr und mehr. joberens
hat nun Gott und die von Jesus Christus zum Heil der Menschen gestiftete Kirche entmachtet. Mit leicvhten
bis teilweise sehr stark ausgeprägtern dämonischen Fähigkeiten hat er an Gottes statt die Heiligsprechungen
übernommen. Die von jesus Christus an Petrus übergebene Schlüsselgewalt hat nun joberens. Wir können
abwarten, aber es könnte sein daß joberens ineinem Haus mit Gitterfenstern noch einmal landen wird.
Nicht in einer Strafanstalt. In eine Besserungsanstalt des Geistes. joberens schreck den Menschen ab,
wenn nur der Name zu lesen ist.
#17 Dr. Schlämmer 16:32:18 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Gute Charakterbeschreibung … die möglicherweise nicht mehr ganz dem neuesten Stand der Geschichtswissenschaft
entspricht, die bekanntlich sehr an möglichst „harten“ Fakten interessiert ist. Alles Anekdotenhafte
erscheint in diesem Sinne suspekt. Nichtsdestotrotz, und darin liegt für mich der wahre Wert, erkenne
ich in dem Kurzportait einen recht überzeugenden Widerhall eines so manchen Zeitgenossen und einer so
manchen ZeitgnossIn: Selbstgerecht, gierig, verblendet und im Wesentlichen triebgesteuert, aber sehr bemüht,
nach außen hin den schönen Schein zu wahren. Schließlich hat man durch viel Bestrafung ja gelernt,
sich zusammenzureißen, wenn es die Umstände erfordern. Chaplin: Strafen www.youtube.com/watch?v=DkL6azMwJ-U,
Strafen, Strafen… Und das kommt raus dabei: Ein wahrer Luther(freund). Oder ein Bewunderer von Hitler.
Alles Produkte einer verfehlten, autoritären Erziehung.
War ja klar, daß joberens in Verzückung gerät, wenn er den Namen Luther liest… Es vergisst dabei
aber, daß die Prot-Rebellion, die der Judenhasser und Kirchenspalter Luther ausgelöst hat, Europa mit
blutigen Kriegen überzogen hat und unzähligen Menschen das Leben gekostet hat. Daß joberens aber den
Papst für Tote in Afrika verantwortlich macht, Luther aber heiligspicht, sagt sehr viel über den Geisteszustand
von joberens aus…
Wer könnte denn G*tt daran hindern, zu Luther zu sagen: Du bist mein geliebter Sohn an dem ich mein Wohlgefallen
habe, weil Du die geliebte Kirche meines eingeborenen Sohnes vor dem Untergang gerettet hast… o^/
Matin Luther als großer Heiliger bei Gott Ich denke, man kann über Martin Luther denken und reden was
er will, was jedoch nichts daran ändert, daß er sicherlich eine hervorragenden Platz an der Seite Gottes
einnehmen dürfte. Vatikanische und Päpstliche Ansichten und Meinungen über Martin Luther dürften Gott
in keinster Weise beeinflussen und für ihn eher vollkommen wertlos sein. Papst und Vatikan sollten auch
endlich den Standes- und Größenunterschied Gott und winziger Mensch wieder zu erkennnen versuchen und
zu der Einsicht kommen, daß man Gott in keinster Weise beeinflußen oder manipulieren kann und daß er
ganz allein entscheiden dürfte, wen er als Heilgen bei sich haben will. Daran können auch noch so prächtig
proklamierte Heiligsprechungen nicht das Geringste ändern, die für Gott und den Betreffenden vielleicht
sogar vollkommen wert- und bedeutungslos und nicht mehr als menschliche Spielereien sein könnten. So
dürfte Martin Luther, auch wenn Rom sich noch so dagegen sträubt in zu rehabilitieren, als großer Heiliger
bei Gott sein. So kann man Martin Luther eher als möglichen Fürsprecher bei Gott sehen, als so mancher
fraglich Heiliggesprochene. Mit leichtfertigen Vorurteilen oder gar Verurteilungen sollte man so lieber
und besser vorsichtig und zurückhaltend sein. Wo wäre unsere kath. Kirche vielleicht auch gelandet,
hätte es diesen mutigen Priester nicht gegeben. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Heinrich der Zweite: …wetten dass die kreuz.net-Redaktion eines Tages sogar Texte des Zweiten Vatikanischen
Konzils zitieren wird, weil die anderen Schriften aus den Jahrzehnten und Jahrhunderten völlig vergilft
sind…
@Gunsenum Es ist großartig, einen Titel von 1925 zu zitieren- die Rdaktion wird immer moderner und aktueller.Chapeau!
Die Berliner Philharmoniker spielen sogar Stücke von 1720! Schön altmodisch. Und die Philosophen zitieren
och so altes Zeuchs!
Hallo Gunsenum, bist du jetzt wieder aus der Quarantäne der Einsilbigkeit entlassen… Mein G*tt ist
das gut so! Sei herzlich willkommen… :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 Tatü, tatü, tataaa! – Der Gunsenum ist wieder
da. Wolle mer ne roi lasse…?
#3 Rechercheur 14:28:35 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@Gunsunum Rumgealbert wird doch hioer eigentlich nur, oder? Schade, dass es das Bändchen seit 1925 nicht
ins Angebot von amazon geschafft hat. Ich brauche aber unbedingt neuen Lesestoff für die Wanne, und da
käme so leichtgewichtiges doch gerade recht. Wer hat Lust auf eine Sammelbestellung im Land des Bankgeheimnisses?
Man hat den Eindruck, der Autor wäre vom Tode auferstanden und würde als Freund und Kollege des von
G*tt gesandten großen Reformators, mal so aus der Westentasche und mit ständigem Augenzwinkern plaudern…
Ob das aber korrekte Berichterstattung ist oder einseitige Sicht der Katholibans…interessiert doch keine
Sa.! Überflüssig schmutzige Privatmeinung…
ZUM KRINGELN KOMISCH Ich bemerke folgende Dinge: 1. Die skrupulöse Verehrung des Allerheiligsten erinnert
mich an die Piusbrüder und die Piusbrüdergefolgschaft. Da wünscht man sich doch auch, daß vor Ehrfurcht
vor dem Allherheiligsten fast gestorben werden möchte. 2. Es ist großartig, einen Titel von 1925 zu
zitieren- die Rdaktion wird immer moderner und aktueller.Chapeau! 3. Die „Argumente“ sind also unwiderleglich?
WElche Argumente? Das ist eine Häufung von Episödchen und ulkigen Schlußfolgerungen. 4. Diese dämliche
Geschichte von Luthers Klostergang nach nem Gewitter…Mittlerweile sieht es die Forschung, wenn überhaupt
geschehen, höchstens als ANlaß, nciht aber als causa an. 5. Weiterbildung ist also mit Adjektiven wie
„hochmütig“, „stolz“ zu charaktierisieren. INteressant.Mithin müßte JEDE Interpretation nach der Niederschrift
der Bibel, JEDER Lehrsatz der Kirchenväter, JEDE neue „Schule“ (z.B. thomistische) HOCHMÜTIG UND STOLZ
sein, da es WEiterbildung, resp. ein WEiterdenken ist. 6 . Der Artikel ist dermaßen albern und niveaulos.