Der Wiener Kardinal bedauert den Eindruck, den der Bischof von Mostar von ihm erhalten hat. Für seine Tat zeigt der Kirchenfürst – wie zu erwarten – keine Reue.
Brief von Kardinal Schönborn von Wien an Bischof Perić von Mostar
(kreuz.net, Mostar) Gestern Samstag veröffentlichte Bischof Ratko Perić von Mostar-Duvno die ersten
acht Zeilen eines Briefes, den ihm der altliberale Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn,
zugeschickt hat.
In der Diözese Mostar-Duvno befindet sich der angebliche Marien-Erscheinungsort Medjugorje.
Der Brief des Kardinals an den Bischof ist auf Deutsch verfaßt und wurde am Freitag nachmittag von Rom
aus als Fax abgeschickt.
Am Vormittag des gleichen Tages war Kardinal Schönborn vom Papst in Audienz
empfangen worden.
Die zeitliche Nähe zwischen der Papstaudienz und dem Fax erhärtet einen Bericht der
Webseite ‘papanews.it’.
Diese hatte berichtet, daß der Papst den Kardinal für seine von ihm als privat
deklarierte, sehr öffentliche Neujahrs-Wallfahrt nach Medjugorje gerügt habe.
Die kurze Einleitung
der Diözese Mostar – die der Faksimile-Veröffentlichung des handschriftlichen Briefteils vorausgeht –
weist ebenfalls auf die zeitliche Nähe zwischen der Papstaudienz und dem Schreiben des Kardinals hin.
Die Einleitung erwähnt auch das Interview, das der Kardinal am 10. Januar vor dem ‘Österreichischen
Rundfunk’ gab.
Darin behauptete er, daß er mit seiner Medjugorje-Eskapade „sicher nicht“ gegen das verstoßen
habe, was das Recht eines Bischofs und eines Kardinals sei.
„Es tut mir leid, wenn Sie den Eindruck haben“
In dem veröffentlichten Briefteil reagiert Kardinal Schönborn auf einen scharfen Tadel, den am 2. Januar
vonseiten des Bischofs von Mostar einstecken mußte.
Der Text von Kardinal Schönborn lautet:
„An S.E.
Bischof Ratko Perić, Mostar
Exzellenz! Lieber Mitbruder in Christo
Ihr Schreiben vom 2. Januar dieses
Jahres habe ich erhalten. Es tut mir leid, wenn Sie den Eindruck haben, meine Wallfahrt nach Medjugorje
habe dem Frieden geschadet.
Sie können sicher sein, daß das nicht meine Absicht ist.“
Im Anschluß
an den Faksimile-Teil publizierte die Diözese Mostar-Duvno auch den frommen Schlußsatz des Briefes des
Kardinals:
„Die Muttergottes und ihr göttlicher Sohn werden gewiß alles zum Guten führen“.
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89 Lesermeinungen
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Jörg Guttenberger K.: Jeder Bischof und Erzbischof darf die Pontifikalien (Stab und Mitra) ausschließlich
in seinem eigenen Jurisdiktionsbereich benutzen. Das wird die geheime Stelle im Brief sein. Wahrscheinlich
musste sich der Kardinal im Auftrag des Papstes dafür entschuldigen und versprechen, dass er seinen nächsten
Besuch in Medjugorje völlig inkognito vornehmen wird.
Schönborn Jeder Bischof und Erzbischof darf die Pontifikalien (Stab und Mitra) ausschließlich in seinem
eigenen Jurisdiktionsbereich benutzen. Außerhalb dessen benötigt er die Erlaubnis des zuständigen Bischofs
bzw. Jurisdiktionsträgers. Abweichende Sonderrechte für Kardinäle sind mit zumindest nicht bekannt.
Damit hat Schönborn eindeutig gegen Kirchenrecht verstoßen.
@Rose… Schönborn hat Fehler gemacht, wer von uns hat das nicht? Also, so einfach und oberflächlich
zu betrachten ist das niccht. Oder können Sie Gott verbieten dass Schönborn sich bekehrt? Wenn Gott
so wie Sie denken würde hätten wir alle keine Chance. fg Hiti
#85 Rose im Kreuz 13:50:07 | Mittwoch, 20. Januar 2010
Medjugorje von Schönborn entweiht Die Rätsel um Medjugorje sind beantwortet: wenn sich unser Freund
der Maurerei für Medjugorje stark macht, dann muss dort etwas faul sein.
@Mathilde Du irrst dich, niemand verbietet dir dorthin zu fahren. Sieh es dir an und urteile dann denn
du könntest gegen ein Werk Gottes schreiben. Die Muttergottes ruft nie zum Ungehorsam auf, das ist richtig.
Doch es verbietet niemanden als Privatperson dorthin zu fahren. „Man muss Gott mehr dienen als dem Menschen“.
fg Hiti
Medjugorje ist kein echter Erscheinungsort der Gottesmutter Die Muttergottes ruft niemals zum Widerstand
gegen Amtspersonen der katholischen Kirche auf, deren Anweisungen zu missachten oder zu unterlaufen. Die
angeblichen Seher geben mit ihrem Leben kein Zeugnis ab, dass sie mit dem Heiligen in Berührung gekommen
sind, sie führen ein verweltlichtes Leben im Wohlstand, ja Reichtum. Die Gottesmutter ist keine tibetische
Gebetsmühle, die 25 Jahre immer dasselbe in unzähligen Erscheinungen von sich gibt. Die Erscheinungen
gehen immer weiter, damit wird eine echte Überprüfung verhindert, denn ein entsprechender Kirchenparagrafen
besagt, dass nur abgeschlossen Erscheinungen komplett überprüft werden dürfen. Medjugorje ist durch
entsprechende Propaganda inzwischen ein Selbstläufer und versucht sich über die Masse oder einzelne
Amtspersonen zu legitimieren.
Er hat sich entschuldigt, bereuen kann man einen Medjugoriebesuch nicht. Im Gegensatz zu dem ganzen Unsinn,
was hier die Runden macht, wird dort der wahre Glaube gelebt. fg Hiti
@ Arkanum Das genügt, aber dem Kardinal hat es nicht genügt. Wie der ungläubige Thomas wollte er die
Hand in die Wunde Jesu legen, um zu fühlen, ob es „der Herr“ ist. Ja, doch hier aber geht es um eine
Frau.
@ Arkanum Und es bedeutet auch nicht „Mutter“. Folglich kann man auch nicht von der Mutter Gottes sprechen.
Bei „Unserer lieben Frau vom …“ bezieht sich diese Anrede auf die Erscheinung. Tritt die Erscheinung
„herrschaftlich“ auf?
DJM: Warum die Bezeichnung „Gospa“ Gospoda heißt Frau oder Dame, so ist Gospa wohl eine Abkürzung für
Dame. Wurde die Marienerscheinung in Fatima nicht auch „Dame“ von den Kindern genannt? Auch in Lourdes
hat sie die Seherin Bernadette „Dame“ genannt. Deswegen könnte die Bevölkerung von Medjugorje sie auch
so nennen. @ Arkanum: Natürlich kann man dieses Verhalten nicht entschuldigen. Es liegt am Bischof, ob
er ihnen vergeben hat.
Die Bez. „Gospa“ ist vermutlich keine, welche die „die Seher“ erfunden haben. Die Bevölkerung nannte
sie dort „angeblich“ schon lange Zeit so, aber „warum“?
klar gibt es bei einer Geiselnahme zwei Seiten, Geisel und Gangster – und die Gangster waren die Medjusektierer.
Immerhin: René Laurentin www.unitypublishing.com/…/MedjugorjiLies.html, ein bekannter Medjugorje-Propagandist,
hatte den Anstand, diesen Überfall zu kritisieren – nicht hingegen „Seher“ und Pfarrei, und dieser Fisch
stinkt vom Kopfe. Laurentin schrieb zu den Hintergründen: „On June 6, 1975 Pope Paul VI decided to transfer
eight Franciscan parishes to secular [he means diocesan] priests. The application of that decree Romanis
Pontificibus has never been accepted…“ „when Bishop Peric annexed the Franciscan parishes around Mostar
[simply fulfilling the Pope’s wishes], the Croatians wrongfully kidnapped him.“ Fazit: Sogar der Medjugorje-Anhänger
Laurentin gibt zu, daß der Bischof lediglich ein päpstliches Dekret durchzusetzen hatte und deshalb
als Geisel genommen wurde.
Und was ist mit der „Gospa“-Häresie, alle Religionen wären gleich? Ein Papst, der eine solche „Lehre“
billigen würde, würde eine Häresie lehren – geht also gar nicht.
Werbung für eine gewalttätige Bewegung soll keine Friedensstörung sein? Man denke da z.B. an jene Medjugorje-Anhänger,
die den Bischof 1995 als Geisel genommen hatten, um ihn an der Durchführung eines päpstlichen Dekrets
zu hindern – und es gibt bis heute keine Distanzierung von „Sehern“ oder Pfarrei.
Der Ortsbischof behauptet, dass Kardinal Schönborn dem Frieden in der Diözese geschadet hätte, was
nicht der Fall ist. Dass er wegen der Bezeichnung „Wallfahrt“ erzürnt ist, hat er nicht gesagt. Was der
Ortsbischof und der andere Kardinal aus dem Vatikan sagen, ist ihre persönliche Meinung. Der Papst verbietet
jedenfalls keine Pilgerreisen nach Medjugorje.
Mary Cruz: Und wieso ist dann der zuständige Ortsbischof über Kardinal Schönborns „Wallfahrt“ so erzürnt?
Ein anderer Kardinal im Vatikan hat Schönborns Verhalten kritisiert.
Kein Verbot von Pilgerreisen nach Medjugorje, weder von Rom noch von der Bischofskonferenz, wie Kardinal
Schönborn ausdrücklich gesagt hat: kath.net/detail.php?id=25149 Auch das offizielle Urteil der Bischofskonferenz
von Bosnien-Herzegowina bestätigt er.
Wir müssen davon ausgehen, daß ein Kardinal wie Erzbischof Schönborn, der sich noch dazu jahre- lang
eingehend mit dem „Medjugorjephänomen“ auseinandergesetzt hat, sehr wohl weiß, daß der zuständige
Ortsbischof keine „Wallfahrten“ nach Medjugorje erlaubt – und wir müssen deshalb davon ausgehen, daß
Kardinal Schönborn absichtlich von einer Wallfahrt in seinem Brief an den Bischof von Mostar schreibt –
eine neue absichtlich gesetzte Provokation des Wiener Kardinals!
erstens das, Marcelus, und zweitens dürfen auch private Pilgerreisen ausschließlich dann stattfinden,
wenn sie nicht der Verifikation der „Erscheinungen“ dienen. Selbst privater Erscheinungstourismus ist
kirchlicherseits nicht erlaubt, und wenn man den vom Gesamtvolumen der Pilgerreisen abzieht, bleibt nicht
mehr viel übrig.
Medjugorje darf meiner Information nach von Katholiken nicht als „Wallfahrtsort“ besucht werden, also
dürfen auch keine Wallfahrten dorthin stattfinden! Kardinal Schönborn stellt sich also gegen die Kirche.
#59 Rose im Kreuz 23:18:59 | Sonntag, 17. Januar 2010
Subjektivität Schönborn ist völlig in seiner Subjektivität gefangen. Tragisch, dass er so sehr an
seinen Begierden und Neigungen hängt und dieses Land als Missionsland zurücklassen wird.
#58 Paulaner † 22:05:39 | Sonntag, 17. Januar 2010
„ob der Vatikan überhaupt politische Macht“ Mary cruz: Jetzt vergißt sie gänzlich ihren Anstand. kommt
jetzt googje-orakel-delphi als nächste Hoffnung? Was nur, was soll sie meinen müssen? Irgendeine exklusive
Mehrheitsmeinung mit amtlichem Stempel für Originalität.
sieh mal einer an … vor gerade mal drei Tagen gemeldet. …lkan-spezial.blogspot.com/…erbrecher-ahmet.html
Ein Wärter des KZ Dretelj, einer dieser (laut Pfarrei Medjugorje) „edlen Menschen“, wurde erst vor wenigen
Tagen in Schweden geschnappt. Anklage unter anderem wegen Mordes, unmenschlicher Behandlung und Vergewaltigung …
übrigens lag das KZ gleich hinter dem Kreuzberg, nur einen Katzensprung von Medjugorje entfernt. Danke
für den Hinweis – er wäre mir sonst glatt entgangen.
#56 Antipacelli † 21:15:21 | Sonntag, 17. Januar 2010
Würde es sich bei Hw. Schönborn um einen katholischen Bischof handeln, wäre die Sache nur noch peinlich!!!
Nachdem er aber keiner ist, ist es nur halb so schlimm!! O:O
Der Vatikan geht aber nicht auf Distanz, wenn es um politisch Mächtige geht, ganz egal wie sie ihre Macht
einsetzen. Wegen dem Bosnienkrieg sollten Sie vielleicht erstmal Betroffene zu Wort kommen lassen, statt
pauschal immer nur Medjugorje schlecht zu reden. Im Prinzip ist es das, was Sie wollen.
der Vatikan hatte wenigstens den Anstand, auf Distanz zu gehen. www.radiovaticana.org/TED/Articolo.asp?c=336288
Übrigens geht aus dem Video hervor, daß dort das KZ Jasenovac verherrlicht wird, und das wurde von der
Ustaša betrieben. Solange diese Werbung öffentlich kursiert, bleibt die Pfarrei Medjugorje eine Ujo-Hochburg –
da beißt die Maus keinen Faden ab. Medjugorje im Bosnienkrieg findarticles.com/…64/ai_109568881/pg_9/ –
gleich fünf große Konzentrationslager rund um den Ort, und die Täter sind für die Pfarrei „edle Menschen“,
wie im Pfarrbrief N°142 nachzulesen … ich frage mich, wie da erst die unedlen aussehen?
Es geht ja nicht um die Erlaubnis der Medjugorje-Pfarrei, sondern ob ein bzw. der Kirchenstaat überhaupt
politische Macht besitzt. Der kroatische Widerstand im Balkankrieg ist aber etwas völlig anderes als
damals die ‘Ustascha’- Miliz unter dem Diktator Ante Pavelic’. Er wurde sogar im Vatikan von Pius XII.
empfangen wie es der Link belegt: www.das-weisse-pferd.com/98_ex/kroatien.html
Schönborns Handschrift Schön, dass man mal ein handgeschriebenes Papier von Schönborn auf dem Bild
sieht. Die Handschrift allein zeigt schon, dass dieser Mann NICHT zum Erzbischof und noch weniger zum
Kardinal taugt.
selbstverständlich kann der Vatikan andere Staaten anerkennen, jeder Staat kann das auf bilateraler Ebene
tun und keiner muß dafür eine Erlaubnis der Pfarrei Medjugorje einholen. Platz für die Taube wird dort
wiederum nicht bestehen, solange Haßprediger dort offen Kriegsverbrecher loben können und in der Pfarreizeitschrift
www.kreuts.net/forum/index.php?topic=4478.msg… offen für Sänger von Ustaša-Balladen geworben wird.
Ansehen der Videos wird dringend empfohlen! Vor allem das erste ist sehr aussagekräftig.
#46 PeterHummel2 20:11:21 | Sonntag, 17. Januar 2010
@greywolf58 Leider ist Joberens’ Schandmaul selbst mit der größten Karre Mist aus der Eifel nicht zum
Schweigen zu bringen! Eine solche Paarung von Idiotie und Frechheit ist mir noch nie begegnet. Zum Kotzen!
#45 greywolf58 20:04:43 | Sonntag, 17. Januar 2010
@Redaktion Warum dreht ihr diesem dämonischen Bastard und hirnlosen Schwachkof Berens nicht endlich den
Saft ab. Es ist schon abartig wie dieser hohle Orgelmörder seine Phrasen drischt und leider gehen immer
wieder einige User auf diesen Schachkopf und Antichrist ein.
#44 PeterHummel2 19:56:31 | Sonntag, 17. Januar 2010
@joberens, den K(ond)omiker aus Rommersheim Jetzt schmierst Du also hier auch Deinen Senf, ohne Dich im
Forum für Deine infamen Lügen erst mal zu entschuldigen! Weißt Du eigentlich, welchen Mist Du hier
von Dir gibst? Ja, in einem hast Du recht: Der Heilige Vater kann wirklich keine Narrenfreiheit für sich
beanspruchen, denn alle Narrenfreiheit dieser Welt ist ausschließlich für Dich reserviert, und Du machst
ja täglich so fleißig davon Gebrauch, dass für keinen anderen etwas übrig bleibt!
#43 Chrysanthus 19:52:42 | Sonntag, 17. Januar 2010
@Joberens, 1. Heilig ist der Heilige Vater – Papst – allermindestens insoweit, als alle Christen heilig
sind in dem Sinne, wie der heilige Apostel die Mitglieder seiner Gemeinden als Heilige anredet. Lesen
Sie die Paulusbriefe! 2. Vater ist der Papst (das Wort Papst kommt von Papa und heißt auch Vater) in
dem Sinne, wie der heilige Paulus sich als geistlichen Vater des Timotheus bezeichnet. Hat Paulus jetzt
gegen die Weisung Jesu gehandelt? Vater ist der Papst auch in dem Sinne, wie der hl. Prophet Elischa seinen
geistlichen Vater, den heiligen Propheten Elija „Vater, Vater“ anruft. War das widergöttlich? Alle katholischen
Ordenspriester werden „Pater“ = Vater (bzw patres = Väter) genannt. Die Priester der Ostkirche werden
„Popen“ = Vater genannt. In Deutschland wird ein ostkirchlicher Priester Stefan von seinen Gläubigen
mit „Vater Stefan“ angeredet. Zum Bischof sagt man Opa (zum Beispiel in Bulgarien: djado vladika = Opa
Gebieter). Man muss Bibelzitate nicht aus dem Zusammenhang gerissen deuten, sondern im Gesamt der biblischen
Offenbarung.
@ Arkanum der Ungehorsam in Medjugorje ist nicht nur religiöser Natur Was bedeutet der Amsel ihr Feld?
Sollte man nicht vielmehr der Taube Raum geben? (metapher)
Es gibt doch eigentlich keinen heiligen Vater außer Gott Ist die Anrede des Pasptes mit „heilger Vater“
nicht radikal gegen das Evangelium? Jesus hat sich da doch sehr eindeutig geäußert. Spielt das Evangelium
nicht überhaupt nur noch eine Nebenrolle in Vatikan? Zudem könnte es als eine Zumutung gesehen werden,
wenn der Papst, bei seinem lieblosen Umgang mit Leben und Gesundheit der Menschen in den aidsversuchten
gebieten, sich noch „Vater“ ganz zu schweigen von „heiliger Vater“ anreden läßt. siehe dazu: www.swr.de/forum/read.php?3,42881
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik)
serbische Moslems? Was ist das jetzt wieder für eine Erfindung? Fast alle Serben sind orthodox, keine
Moslems. Und Palameta war Kroate. So einfach, wie Sie sich das vorstellen, waren die Verhältnisse im
Bosnienkrieg nicht. Allerdings war der Pakt mit Karadžić ein Fall von Landesverrat, aber in Medjugorje
wird über so etwas gerne hinweggegangen – bzw. es wird sogar gefördert, wie die Finanzierung des Jelavić-Putsches
aus den Spenden nichtsahnender Pilger beweist. Übrigens war das ein Putsch gegen ein vom Vatikan anerkanntes
Land … der Ungehorsam in Medjugorje ist nicht nur religiöser Natur.
#38 Chrysanthus 19:29:25 | Sonntag, 17. Januar 2010
Richtigstellung!!! Betrifft meinen Beitrag Sonntag, 17. Januar 2010 19:17 unter „Vom Papst verlangte Entschuldigung“.
Das Brustkreuz des Papstes ist wieder sichtbar, als er durch die Synagoge schreitet. Ich hätte das Video
bis zum Ende schauen sollen. Ich bereue meinen Argwohn gegen den Heiligen Vater und bin beschämt!
es ist eine schande! der hlg. Vater darf als Oberhaupt der Hlg. röm.-kath. Kirche nicht die tempelstätte
der im Glauben irrenden betreten! Welch ein Greuel für Jesus Christus!
#36 Chrysanthus 19:17:33 | Sonntag, 17. Januar 2010
Schock. Werte kreuz.netter, eigentlich gehört das, was ich jetzt schreibe, unter eine der Meldungen über
den bevorstehenden Besuch des Papstes in der römischen Synagoge. Es war mir zu mühsam, sie herauszusuchen,
deshalb hier. Soeben habe ich ein Video auf gloria.tv über seinen letzten Synagogenbesuch gesehen: gloria.tv/?media=46663
Zu Beginn des Videos finde ich die Begegnung mit dem alten jüdischen Herrn, vielleicht ein Schoah-Überlebender,
sehr rührend. Am Ende des Videos, als der Papst die Synagoge betritt, traf mich jedoch der Schock. Schaut
einmal, was Minute 5:54 passiert. Der päpstl. Sekretär schiebt das Brustkreuz des Papstes zur Seite,
unter die Mozetta. In 5:59 ist das Kreuz nicht mehr zu sehen. Bin erst mal wie vor den Kopf geschlagen.
vitajesu.wordpress.com vitajesu.wordpress.com/
Ein Pakt mit R. Karadzic’? Dann war Palameta wohl ein Serbe, kein Kroate. Die Kroaten mussten sich gegen
die serbischen Moslems verteidigen, die in Bosnien-Herzegowina in der Überzahl waren und einen neuen
Staat nach islamischen Gesetzen gründen wollten. Sie holten sogar arabische Mudschaheddin ins Land, die
viele Kriegsverbrechen begingen. Die Geschichte kann man in der Leserzeitung nachlesen: www.kreuz.net/bookentry.6230.html
DJM – wieder falsch verstanden lesen Sie die heutigen liturgischen Texte, die Hochzeit zu Kana. Denken
Sie ein wenig darüber nach – die einst Maria war ist dort zur Mutter der Welt geworden.
Welt-Ethik-Englisch Über diesen Satz aus dem Schönborn-Fax denke ich nach: „The Mother of God and her
divine Son will certainly lead all things towards that which is good.“
die Opfer des Medjugorje-Priesters Palameta, der an einem Pakt mit Radovan Karadžić beteiligt war, waren
sämtlich Zivilisten, zum Teil sogar Mönche … und bis heute nicht der Hauch einer Distanzierung. Das
ist mehr als entlarvend … und von einem Kardinal kann schon erwartet werden, daß er sich vorher kundig
macht. In dubio pro gehe ich zwar davon aus, daß er „nur“ die Recherche versäumt hat, aber selbst das
spricht gegen seine diesbezügliche Qualifikation und die Friedensstörung bleibt, sei sie auch „nur“
fahrlässig.
#26 marienkind 18:12:27 | Sonntag, 17. Januar 2010
timpressum Marienanbetung ist Götzendienst Wer betet sie denn an? Ich kenne nur Marienverehrer, die sie
als Mutter des HERRN verehren und sie um Hilfe und Fürsprache bei ihrem Sohn anrufen.
#25 Chrysanthus 18:00:12 | Sonntag, 17. Januar 2010
@timpressum. „Marienanbetung ist Götzendienst“, schreiben Sie. Das stimmt. Denn allein Gott ist anzubeten.
Jedoch wird Maria in der katholischen Kirche nicht angebetet, sondern verehrt. Es ist ja auch kein Götzendienst,
wenn ich Sie anrede mit „sehr geehrter timpressum“, oder? Und da Maria nicht nur eine Heilige unter vielen
Heiligen ist, sondern ihr die einzigartige Würde als Gottesmutter zukommt, wird sie nicht nur verehrt,
sondern überverehrt. Aber auch die Überverehrung (hyperdulia im Unterschied zur dulia) ist keine Anbetung
(theologisch: latria).
Es dürfte jedem klar sein, dass es einen Unterschied macht, ob die EU und andere Staaten jahrelang den
Menschen im Balkankrieg die Hilfe versagt haben oder ob sich die Opfer gegen ihre Angreifer gewehrt haben.
Das einzige was der Kardinal unterstützt dürften die humanitären Projekte wie ‘Cenacolo’ sein, was
dem Frieden nur förderlich sein kann. Dem Ortsbischof gefällt es anscheinend nicht, dass jemand von
der Weltkirche den Franziskanern einen Freundschaftsbesuch abstattet, zumal er immer noch die Kontrolle
über alle Franziskaner-Pfarreien anstrebt.
da hat sich der schönpron aber mächtig herabgelassen. wundersam, dass das erst nach eingreifendes Hlg.
Vaters möglich war! so ein mördereinlauf hinterverschlossenen türen wirkt schon wunder! Danke Hlg.
Vater, dass diesem schönporntreiben damit endlich ein zeichen gesetzt wurde. schönporn hat natürlich
gelogen, wenn er sein „bedauern“ (und das auch noch als Fax!) zum ausdruck bringt. ABER eines stimmt:
Die liebende Gottesmutter bringt, wenn es dem Seelenheil dient!, alles zum Guten.
amüsant amüsant die latrinengespräche der selbsternannten wunderexperten aus dem agnostischen und patho“traditionellen“
milieu. solange es befreiend wird seine pers vorurteile bzw abneigungen auszuleben hat es auch eine gewisse
nützlichkeit. ändern am lauf der dinge bezüglich der sache m tut hieseige kaffesudlererei eh nichts
das ist die hauptsache. die pers interpretationen sind ja irgendwie so gewichtig wie wenn eine raumpflegerin
bei der firma microsoft über die nächsten taktischen schritte von billyboy spekuliert naja was solls
in einer kaffepause immerhin amüsant zu lesen
er hat öffentlich eine Bewegung unterstützt, die sich nicht einmal von Gewalttätern in den eigenen
Reihen distanziert (man nehme nur das Verprügeln und die Entführung des Bischofs) und Kriegsverbrecher
nicht nur hervorgebracht, sondern auch mit regelrechtem Personenkult geehrt hat. Wenn das keine Friedensstörung
ist! (Wer mich widerlegen will, bringe bitte irgendeine Distanzierung der Pfarrei und der „Seher“ von
der Geiselnahme, den Taten Miroslav Palametas und dem eigenen Pressebulletin N°142 bei.)
Von seinen langjährigen Priestern würde er wesentlich tiefere Entschuldigungen verlangen, der hohe Kardinal
von und zu Schönporn. Ein kriechender sich windender und völlig feiger Wurm ist das und kein Kardinal,
der das Purpur trägt, weil er sein Leben für Gott geben würde… Eine kirchenpolitisch dahinschleimender
erbärmlicher Taktiker für den andere nur Schachfiguren sind, der Hl. Vater mit eingeschlossen… Wie
er mit fehlenden Priestern seiner Diözese oft umspringt, so tüt er es auch mit Bischofskollegen – siehe
schon Fall Laun… So ein Feigling und uneinsichtiger Dickkopf !!!
In einem hat der Kardinal ganz recht: womit soll er in Medjugorje dem Frieden geschadet haben? Es ist
eine Unterstellung des Ortsbischofs, die völlig aus der Luft gegriffen ist. Der Kardinal ist wahrscheinlich
einer Einladung der Seherin Marija Pavlovic’ gefolgt, nachdem sie vorher in Wien gewesen war.
danke, Chrysanthus … ist mir sinngemäß auch schon passiert. Ansonsten muß ich Ihrer Analyse beipflichten:
er macht genau damit weiter, wofür er gerüffelt wurde, und verpackt das in eine „Entschuldigung“, die
tatsächlich ein weiterer Affront ist. Im übrigen ist er durchaus über seine Rechte hinausgegangen:
auf einer „Privatreise“ hat er weder zu predigen noch seine Mitra aufzusetzen, und selbst als Mitglied
der Glaubenskongregation steht es ihm nicht an, deren Entscheidungen („die Einwände der Ortsbischöfe
gegen die ‘Erscheinungen’ sind lehramtlich solide“, vom 16. November 2009) öffentlich zu widersprechen.
Insofern kommt (zusätzlich) in Frage, daß er nicht (alleine) vom Papst, sondern (auch) von der Glaubenskongregation
nachdrücklich erklärt bekam, wo seine Zuständigkeit endet und wie man sich als Gast benimmt. Nur von
Einsicht ist leider nichts zu spüren.
#14 Paulaner † 17:15:45 | Sonntag, 17. Januar 2010
Diese ((doppelte, nein (dreifache Ängstlichkeit))) ist nicht bloß eine Schande für die Halbgläubigen
sondern nochmehr ein Prügel zwischen die Füße im religiösen Dialog (von Mission red ich bei dem blamblen
Sauhaufen eh nimmer)
#13 Chrysanthus 17:11:50 | Sonntag, 17. Januar 2010
@Arcanum. „Ist“ sollte es auch in meinem Zitat heißen, und doch wurde daraus „war“. Irren ist menschlich.
Bei „Jannuar“ könnte auch das österreichische „Jänner“ interferiert haben. Sicher weiß Kardinal Schönborn,
wie man „Januar“ richtig schreibt. Vielleicht war er wirklich aufgeregt. Beten wir für ihn.
Warum hat der Kardinal überhaupt etwas geschrieben und nicht geschwiegen? Wozu die „Reinigung“, wenn
man doch wieder schmutzig wird? Nein, so kann es nicht sein. Der Kardinal hat Recht, sonst wäre er keiner.
Aber zwischen REGIEREN und HERRSCHEN sind für mich schon sehr deutliche Unterschiede zu erkennen. Regieren
kann eine Frau aber keine Herrin. Eine Herrin müsste „herrschen“. So es aber die Regentschaft Mariens
ist, um die es in der Heilsgeschichte geht, kann man einer „Gospa“ nicht recht glauben.
im Originaltext heißt es „ist“. Er wurde auf der Website des Bistums cbismo.com/index.php?mod=vijest&vij…
veröffentlicht. Außerdem 2. Jannuar – ob er nervös war?
Fatima @DJM mich wundert das auch, es scheint so eine Art Fatima für das II. Vaticanum zu sein, aber „
am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren“ sagt die Gottesmutter in Fatima, und auch wenn es derzeit
nicht so aussieht, so bete ich dafür dass es so kommen wird. Selbst die Weihe Russlands ist nur mittelbar
,a ber nicht so wie von der Gottesmutter gewünscht vom Papst durchgeführt, und das mit Jahrzehnte langer
Verspätung
#9 Chrysanthus 17:03:11 | Sonntag, 17. Januar 2010
Sprachanalyse. Nun muss man zwar nicht jedes Wort von einem Fax, das mit flüchtiger Hand dahingeschrieben
wurde, auf die Goldwaage legen, aber wenn man schon einmal damit angefangen hat, dann reizt es, sich weiter
in den Text zu vertiefen. Der Kardinal hat nämlich nicht geschrieben, wie es im Artikel heißt: „Es tut
mir leid, wenn Sie den Eindruck haben, meine Wallfahrt nach Medjugorje habe dem Frieden geschadet. Sie
können sicher sein, daß das nicht meine Absicht war.“ Was ist hier mit „das“ gemeint? Doch wohl: Es
war nicht meine Absicht, dem Frieden zu schaden. So weit so gut. Der Kardinal schrieb jedoch, wie das
Facsimile zeigt: „Es tut mir leid, wenn Sie den Eindruck haben, meine Wallfahrt nach Medjugorje habe dem
Frieden geschadet. Sie können sicher sein, daß das nicht meine Absicht war.“ Was ist nicht seine Absicht?
Der Grammatik nach: Es ist nicht meine Absicht, dass es mir leid tut.
#5 Chrysanthus 16:44:02 | Sonntag, 17. Januar 2010
Typisch. Erstens ist da die richtige Beobachtung von DJM. Der Kardinal hat auch schon während seines
Besuchs und danach von „Wallfahrt“ gesprochen. Er tut also weiter hartnäckig das, was er unterlassen
soll: Medjugorje anerkennen. Nur der Ortsbischof hat das Recht, einen Ort zum Wallfahrtsort zu erheben.
Sodann zeigt der Kardinal keine Spur von Bedauern über das, was er getan hat. Es tut ihm nur leid, dass
Bischof Peric einen – das sagt er indirekt – falschen Eindruck hatte. Es kommt so heraus: Nicht der Kardinal
hat falsch gehandelt, sondern der Bischof hat den Kardinal falsch verstanden. Und das bedauert der Kardinal
natürlich. Das ist so die Art der „Entschuldigungen“, wie sie heute in der Politik an der Tagesordnung
sind: … „Entschuldigen Sie, wenn Sie irrtümlicherweise annehmen, ich hätte Ihnen unrecht getan…“
(Wie können Sie nur so tölpelhaft sein, mir ein Unrecht vorzuwerfen). Wirklich zu dumm von Bischof Peric !
vitajesu.wordpress.com vitajesu.wordpress.com/
jaja, Arkanum Mich wundert, weshalb einige Christen, die ernsthafte Beter sind, diesen „Ort“ so hochhalten
und nicht die Umstände in Fatima? Daraus kann man vieles lernen, anhand der Bewegung der Sonne, im Zick-Zack,
ähnlich einem Volkstanz und ich denke nicht, dass Leute in Bosnien-Herzegowina Zick-Zack tanzen, dh.
Bezug auf die Ereignisse in Fatima suchen.