Alte Messe
Zaghafte Fortschritte
In Sachen Alter Messe ist in der europäischen Hauptstadt Brüssel die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. der Platzhirsch.
Die Piusbruderschaft in Brüssel auf einem Bild des belgischen Weblogs 'cathcon.blogspot.com'
Die Piusbruderschaft in Brüssel auf einem Bild des belgischen Weblogs ‘cathcon.blogspot.com’
(kreuz.net) In der Erzdiözese Mecheln-Brüssel gibt es seit dem Jahr 2002 mit der Erlaubnis des ehemaligen Erzbischofs, Godfried Kardinal Danneels (75), eine wöchentliche Alte Messe, die von dem Professor für Patrologie, Prälat Roger Gryson (71), zelebriert wird.

Das erklärt ein Bericht, der von der belgischen Vereinigung ‘Mysterium Fidei’ ausgearbeitet und im vergangenen November dem Papst übergeben wurde.

‘Mysterium Fidei’ ist eine Vereinigung von Laien und Priestern aus verschiedenen belgischen Diözesen.

Die Priesterbruderschaft Sankt Petrus zelebriert monatlich zwei Messen in der Pfarrei der Heiligen Johannes und Stefan zu den Minimi in Brüssel.

Die altgläubige Ordensgemeinschaft Christ-König-Institut betreibt dort eine Schule und zelebriert werktags die Alte Messe.

In der Stadt Brüssel gibt es allerdings einen scharfen Wettbewerb mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.

Diese besitzt eine wunderschöne Kirche im Stadtzentrum und ein sehr aktives Pfarreileben, natürlich die tägliche Heilige Messe und eine eigene Schule.

Wenig Interesse für die Alte Messe

In der 9200-Seelen-Gemeinde Bierbeek in Zentralbelgien gab es mit der Erlaubnis der Erzdiözese während mehrerer Jahre eine wöchentliche Heilige Messe. Diese Erlaubnis wurde letztes Jahr aufgrund verschiedener Probleme zurückgezogen.

Doch jetzt zelebrieren ein Priester der Piusbruderschaft die Messe in der dortigen Maranatha-Kapelle.

Seit dem Motu Proprio gab es auch aufgrund einer privaten Initiative eine monatliche Alte Messe in der Pfarrkirche von Dongelberg, einem Dorf zwischen der wallonischen Universitätsstadt Ottignies und der flämischen 6300-Seelen-Gemeinde Hoegaarden.

Doch vor einigen Monaten wurde diese Initiative aufgrund eines Mangels an teilnehmenden Gläubigen gestoppt.

Servi Jesu et Mariae in Belgien

Es gab auch gelegentliche einzelne Messen im Alten Ritus. So zelebrierte ein Priester der Kongregation der Servi Jesu et Mariae am 1. November 2007 eine Alte Messe in der Christus-Sacerdos- Kapelle in Overijse-Maleizen an der Grenze zur Hauptstadtregion Brüssel.

Etwa 400 Gläubige nahmen daran teil. Die Reaktionen waren sehr positiv.

Am 11. Oktober 2009 zelebrierte Pater Gert Verbeken von der gleichen Kongregation seine erste Heilige Messe in Asse-Mollem in der Nähe von Brüssel. Wieder nahmen etwa 400 Gläubige an der Feier teil.

In der katholischen Universität von Löwen sind verschiedene Studenten an einer wöchentlichen oder monatlichen Feier der Alten Messe interessiert. Dennoch wird die Alte Messe dort nur gelegentlich gefeiert.
      
20 Lesermeinungen
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#22   Prälat Hinter †   10:06:23 | Mittwoch, 20. Januar 2010
Der EIGENTLILCHE RENNER sind und bleiben in Belgien aber DIE POMMES !!!
Also keine Angst, wenn der Artikel hier statt von solchen von „Alte Messe“-Begriffen überschwemmt wird…
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#21   haher   00:02:22 | Mittwoch, 20. Januar 2010
Alte Messe, Alte Messe, überall les ich hier nur Alte Messe …
diese Wortwahl offenbart das den „Fundamentaliban“ ureigene Verständnis des eucharistischen Kultes- nämlich dass es nicht mehr als eine ritualisierte, folkloristische und verdinglichte Handlung und Versammlung von Engstirnigen Kleingeistern ist, die die Hl. Messe in ihrer Hermeneutik verdinglichen und aufzählen wie ein Metzger seine Würste: hier „10 Alte Messen zur Bekehrung der untreuen Juden“, dort 25 Alte Messen als Sühne für die Sodomiten“ u.s.f.
Die Messe soll nicht ALT, sie soll vielmehr heilig und heiligend sein, schlicht und echt in ihrer Gestalt und im Vollzug!
Ich geh sonntags doch lieber in eine heilige Messe anstatt in eine Alte!!
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#20   Gotthard   23:54:12 | Dienstag, 19. Januar 2010
Erzbischof
In der Erzdiözese Mecheln-Brüssel gibt es seit dem Jahr 2002 mit der Erlaubnis des ehemaligen Erzbischofs, Godfried Kardinal Danneels (75), eine wöchentliche Alte Messe,
jetzt ist der Erzbischof nicht mehr „altliberal“?
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#19   lateiniheini   20:15:43 | Dienstag, 19. Januar 2010
Mein Beitrag wurde gelöscht!!!!!
Mein Beitrag wurde gelöscht!!!!!!
Wie gefährlich muss ich eigentlich für diese Redaktion sein, wenn jetzt schon Beiträge von mir gelöscht werden, die noch harmloser und sachlicher sind, als dass, was sogar meine Freunde hier schreiben…? Es ist einfach toll, wie die hier immer bekloppter werden!
Ich werde ab sofort meine Beiträge, die ich hier schreibe, kopieren, um sie später ggfs. wieder zu veröffentlichen! Mal sehen, ob dann wieder was entfernt wird… :-D :-D :-D
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#18   Theologicus Haereticus   18:04:11 | Dienstag, 19. Januar 2010
Defendor – Aus welcher Klapsmühle sind Sie ausgebrochen?
Ihre schleimigen Auaführungen langweilen genauso wie Ihre
überflüssigen Links auf die blitzgegrillte Frau Gloria.
Die heilige Mutter Kirche wird Ihnen ein Halleluja schmettern lassen, wenn Sie mal endlich Ihren Betrieb einstellen.
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#17   Pascal123   17:01:28 | Dienstag, 19. Januar 2010
Gähn nicht schon wieder
Neee geht das schon wieder los :-[
Immer der selbe Sermon.
Macht echt keinen Spass
Wenigsten das Gloria ist immernoch knusprig mitdabei, sonst wäre es ja noch langweiliger.
Nicht das ich mir den Käse nochmal durchlese. Einmal hat gereicht und AUA Kopf hats auch gemacht :'(
Aber trotzdem lustig wem alles neue Körperteile wachsen usw.
Blühende Fantasie muss haben.
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#16   defendor   16:51:36 | Dienstag, 19. Januar 2010
Wenn denn…
…die Quantität ausschlaggebend wäre für den Massstab einer gesunden Kirche, so wären die nachkonziliären „Neuerer“ in ihrem Ungehorsamelan wohl auf den ersten Blick ( noch ) im Vorteil.
Durchleuchtet man denn aber die angebotenen litrugischen Feiern, so ist schnell die Feststellung erhärtet,
dass sich hier eine Gemeinschaft selbst feiert und somit die gezeigte Quantität sich als Versammlung von Zeitgeist-Gutmenschen entpuppt,
deren „Dienst“ sich auf die Menschen beschränkt und den eigentlichen
GOTTES-DIENST nur noch vom Hörensagen her kennen dürfte.
Somit ist es immer gewagt, die Quantität vorzuschieben, um eine angebliche „Akkzeptanz“ vorzutäuschen
Wahre Qualität aber
– GOTTES-DIENST – richtet sich
nicht nach dem gängigen Strom
– dem heutigen Zeitgeist also –
sondern rudert mutig und entschlossen
gegen den Strom
in Richtung Rückbesinnung auf die lebendige heiligen Tradition !
Nicht Menschendienst ist das Herz der heiligen Messe
sondern der GOTTES-DIENST, auch wenn diesen zurzeit noch bloss eine „Minderheit“ gewillt ist zu feiern !
Bald schon aber wird die Rudererschar gegen den Zeitgeist-Strom zunehmen und das Schiff der Heiligen Mutter Kirche
wieder auf den richtigen Kurs bringen !
www.gloriapolo.net/
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#15   SignumSalutis †   16:18:43 | Dienstag, 19. Januar 2010
ex nihil
@Pascal: das muss man dem Erzeuger der ketz.net-Nachrichten ja lassen: er erzeugt immer wieder Nachrichten, wo keine sind. Creatio ex nihil :-D :-D :-D !
Ob er für dieses Wunder seliggesprochen werden kann?
SignSal
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#14   Pascal123   15:49:24 | Dienstag, 19. Januar 2010
Neuigkeiten?? Wo??
Gute Neuigkeiten???
Welche guten Neuigkeiten denn??
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#13   Das Kind   15:46:13 | Dienstag, 19. Januar 2010
Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch
Schön, daß es aus der mulimisch dominierten europäischen Hauptstadt auch mal positive Neuigkeiten gibt.
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#12   Pascal123   15:39:35 | Dienstag, 19. Januar 2010
bin platt
Doch vor einigen Monaten wurde diese Initiative aufgrund eines Mangels an teilnehmenden Gläubigen gestoppt.
Nachfrage regelt das Angebot. War schon immer so.
1. November 2007 eine Alte Messe in der Christus-Sacerdos- Kapelle in Overijse-Maleizen an der Grenze zur Hauptstadtregion Brüssel.Etwa 400 Gläubige nahmen daran teil
Am 11. Oktober 2009 zelebrierte Pater Gert Verbeken von der gleichen Kongregation seine erste Heilige Messe in Asse-Mollem in der Nähe von Brüssel. Wieder nahmen etwa 400 Gläubige an der Feier teil.
Jeweils zwei Messen in zwei Jahren mit insgesamt rund 800 Gläubigen wie haben die das organisiert gekriegt. Das muss ja ein unheimlicher organisatorischer Aufwand gewesen sein.
Soviel kriegen wir bei einem monatlichen Jugendgottesdienst locker zusammen und noch mehr.
Was soll der Zinnober hier wegen der paar Männeken.
Nicht das ich es schlecht finde das Menschen in die Kirche gehen ganz im Gegenteil.
Dewegen muss man aber aus nem Fliegenschiss noch lange keinen riesen haufen machen.
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#10   Sefirot   14:35:29 | Dienstag, 19. Januar 2010
Freinsberg: Matrikel
könnten gut das Gegenteil von Patrikeln sein… :-)
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#9   Freinsberg   13:26:12 | Dienstag, 19. Januar 2010
@ Ottonis
Was sind bitte Matrikel?
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#8   Sefirot   13:23:29 | Dienstag, 19. Januar 2010
Platzhirsch von Hirschkühen bedrängt…
In Sachen Alter Messe ist in der europäischen Hauptstadt Brüssel die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. der Platzhirsch.
Hoffentlich hat die Bruderschaft auch ein prächtiges
Geweih, wenn sie schon Platzhirsch sein, um den sich
alle Hirschkühe drängen… :-D :-D :-D
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#7   Ottonis   13:23:13 | Dienstag, 19. Januar 2010
Nichtnur
Klar, jedesmal, wenn ein durchreisender Tradipriester den alten Ritus zelebriert, ist das ein Ereignis von kirchengeschichtlicher Bedeutung!
Auch jedesmal, wenn ein durchreisender Priester den neuen Ritus nach den Matrikeln zelebriert, ist das ein Ereignis von kirchengeschichtlicher Bedeutung!
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#6   Auchkatholisch   12:44:58 | Dienstag, 19. Januar 2010
Ihr könnt schimpfen wie Ihr wollt
Es kommt zurück was zurück kommen muß!
Viva la Tradition
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#5   michaelamaria †   12:37:42 | Dienstag, 19. Januar 2010
Die Dongelberger
sind schlechte Katholiken, wenn die Zelebrierung der alten Messe wegen mangelnder Teilnahme eingestellt werden mußte.
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#4   Prälat Hinter †   12:19:19 | Dienstag, 19. Januar 2010
Ansonsten sind Pommes DIE Renner in Brüssel und ganz Belgien !!!
Na dann:
Mahlzeit…
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#3   petrus.abaelard †   12:11:19 | Dienstag, 19. Januar 2010
Ich möchte auch in die Kirchengeschichte eingehen!
Klar, jedesmal, wenn ein durchreisender Tradipriester den alten Ritus zelebriert, ist das ein Ereignis von kirchengeschichtlicher Bedeutung!
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#2   SignumSalutis †   12:06:06 | Dienstag, 19. Januar 2010
klar,
:-[ :-[ :-[ Klar, jedesmal, wenn ein durchreisender Tradipriester den alten Ritus zelebriert, ist das ein Ereignis von kirchengeschichtlicher Bedeutung!
SignSal
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