An dem hundertjährigen emeritierten Krawattenbischof von Amiens ist die Zeit vorbeigegangen. Klüger ist er nicht geworden.
Krawattenbischof Géry Leuliet auf der Webseite der französischen Tageszeitung ‘La Croix’
(kreuz.net) Am 12. Januar feierte der emeritierte Krawattenbischof von Amiens, Mons. Géry Leuliet, seinen
hundertsten Geburtstag.
Mons. Leuliet war der Sohn eines Notars. Er wuchs im ländlichen Umfeld auf.
Mit 23 Jahren wurde er zum Priester der Diözese Arras geweiht.
Arras ist ein 48.000-Stadt im Norden
Frankreichs, unweit der belgischen Grenze.
Zuerst war der spätere Bischof Leiter des katholischen Gymnasiums
Collège Saint-Pierre in der Küstenstadt Calais, dann Dekan der dortigen Kirche Notre Dame und schließlich
Direktor der Diözesanwerke.
Im Jahr 1956 wurde er zum Generalvikar von Arras ernannt.
Papst Johannes
XXIII. († 1963) ernannte ihn im Februar 1963 zum Bischof von Amiens.
Mons. Leuliet übte dieses Amt bis
Januar 1987 aus.
Nach Angaben der katholischen Tageszeitung ‘La Croix’ kreist das lange Leben des Bischofs
noch heute ganz um das Zweite Vatikanum.
Der Krawattenbischof nahm noch an den letzten drei Sitzungen
des Konzils teil.
Er sei einer der Bischöfe, der die angebliche „Dynamik“ des Konzils am besten erfaßt
habe, schwärmt Mons. Jacques Noyer (82), der bis März 2003 selber Bischof von Amiens war.
Indem Mons.
Leuliet die Diözese in „neue Bahnen“ lenkte, habe er das Fundament für eine „dienende und arme Kiche
gelegt, die mit der Welt in Kontakt tritt und den Laien ihren ganzen Platz gibt.“
Positive Auswirkungen
hatten die pastoralen Experimente von Mons. Leuliet keine. Vor seinem Amtsantritt gab es in Amiens etwa
430 Diözesanpriester. Bei seinem Abtritt waren es noch etwa 230.
Mons. Leuliet verfiel auch der Illusionen,
seine Diözese mit Immobilien-Transsaktionen erneuern zu können. So machte er sich daran, einen Teil
der Gebäude der Diözese zu verkaufen.
In zur Schau gestellter Einfachheit beschloß er, mit zwei Priester
in einer Privatwohnung im achten Stock eines Mehrfamilienhauses abzutauchen.
In der Zeit nach dem Konzil
gehört er zu jenen radikalen französischen Prälaten, die ihre verhärtete Konzilsideologie „mit einem
Eifer umsetzten, den manche als Sturheit empfanden“ – wie sich sogar ‘La Croix’ ausdrückt.
Der Bischof
war von der Idee besessen, eine „Kirche von Morgen“ zu bauen:
„Man hat ihm vorgeworfen, ein etwas zu
sturer Theoretiker gewesen zu sein“ zitiert ‘La Croix’ einen Priester: Aber er habe „mutige Reformen“
durchführen können.
So schaffte Bischof Leuliet die Ehrenkanoniker ab und ernannte die ersten sogenannten
„Arbeiterpriester“ – ein Experiment, das anschließend kläglich scheitern sollte.
Für Mons. Leuliet
war die Kirche „zuerst Volk Gottes“.
Seit zwanzig Jahren wohnt der emeritierte Bischof wieder in Arras,
seiner Heimatgegend.
Inzwischen ist er stark schwerhörig.
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33 Lesermeinungen
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#34 Karl Schober 12:04:28 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Graf und die FPÖ Hinsichtlich des unten verlinkten Artikels muss man hier ein Posting korrigieren. www.unzensuriert.at/…ft-linz-ins-schwarze
Der Graf und die FPÖ – Die Lügen beginnen ja schon mit dem ersten Halbsatz… Der Medieninhaber ist
nämlich nicht Dr. Graf aber Impressumsleser wissen mehr. Als rechtsextrem wurde die Olympia vom DÖW
eingestuft, welches man seit einem Gerichtsurteil als linke Tarnorganisation bezeichnen darf. Der Rest
besteht aus durchschaubaren Wertungen, welche von dieser Seite als Bestätigung für den freiheitlichen
Kurs zu sehen sind. Hierfür Danke!!!
Fakten: Der Graf und die FPÖ Medieninhaber ist der 3. NR-Präsident Dr. Martin Graf,der bekanntlich durch
seine Mitgliedschaft in einer rechtsextrem eingestuften Burschenschaft in Frage gestellt war. Bei näherem
Hinschauen fällt sofort auf, von wessem Geist das Medium der FPÖ ist. Da fallen die Masken und Hüllen
und siehe da: Die Nähe der Kritiker des Linzer Bischofs und der Befürworter des Pfarrers Wagner zu Österreichs
rechtsextremen, rassistischen und menschenverachtenden ausländerfeindlichen Partei. Parteichef der „einzigen
Familienpartei“ ist ein gewisser HC Strache. Mit dem Kreuz in der Hand präsentiert er sich erzkatholisch,
seine „Familie“ ist wieder erneuert, die neueste Freundin zählt 20 junge Lenze. „Unzuchtpriester Friedl“,
„Krawattendechanten“ ist uns doch bekannt, es ist der +nette Jargon. Und siehe da: Ein Mausklick auf „Grillzangen
und Kebableibchen“ und schon bist du bei +net gelandet. Eine andere Verlinkung führt zum Verein „Jugend
für das Leben“ und so schließt sich auch hier der Kreis.
Ein guter RKK-Priester ist immer ein Arbeiter-Priester, denn er arbeitet sehr viel und mehr als andere
in ähnlichen Berufszweigen und wird – im Verhältnis dazu – sehr bescheiden entlohnt !!! Wozu dann noch
solche Arbeiterpriester in Frankreich… Anbiederung an das billige Proletariat, das der Kirche schnell
wieder aufs Maul haut, sobald es Geld wittert… Wie blöd…
Der Herr lässt den Bischof so alt werden, damit er die Früchte seiner Vat.-II-Errungenschaften noch
erleben kann… Herzl. Glückwunsch, denn das erspart ihm viele Jahre Fegefeuer… Gnädig, langmütiig
und gütig ist der Herr… Man schenke dem Jubilar eine Krawatte mit dem Abbild Mons. Levebres drauf –
mit Rücken zum Betrachter…
#26 sanfrancesco 08:59:38 | Mittwoch, 20. Januar 2010
@von Zwiefalten – Arbeiterpriester es gibt dazu einen brauchbaren kurzen Artikel in der von +net verpönten
wikipedia (Stichworte Arbeiterpriester Frankreich)
Schauspieler An dem hundertjährigen emeritierten Krawattenbischof von Amiens ist die Zeit vorbeigegangen.
Klüger ist er nicht geworden. menschenverachtender Kommentar der Anhänger dieser Spitzenfetisch-Bischofs-Spieler!
#21 Karl Schober 21:11:23 | Dienstag, 19. Januar 2010
@ dem narren unter mir! www.unzensuriert.at/…ft-linz-ins-schwarze medieninhaber ist ein verein und nicht
dr. graf! burschenschaft… stimmt, vom döw als rechtsextrem eingestuft! das kommt einem orden gleich!!!!!
döw= linke tarnorganisation
@Karl Schober Danke für Ihren Link zu unzensuriert.at. Medieninhaber ist der 3. NR-Präsident Dr. Martin
Graf,der bekanntlich durch seine Mitgliedschaft in einer rechtsextrem eingestuften Burschenschaft in Frage
gestellt war. Bei näherem Hinschauen fällt sofort auf, von wessem Geist das Medium der FPÖ ist. Da
fallen die Masken und Hüllen und siehe da: Die Nähe der Kritiker des Linzer Bischofs und der Befürworter
des Pfarrers Wagner zu Österreichs rechtsextremen, rassistischen und menschenverachtenden Partei. „Unzuchtpriester
Friedl“, „Krawattendechanten“ ist uns doch bekannt, es ist der +nette Jargon. Und siehe da: Ein Mausklick
auf „Grillzangen und Kebableibchen“ und schon bist du bei +net gelandet. Eine andere Verlinkung führt
zum Verein „Jugend für das Leben“ und so schließt sich auch hier der Kreis.
#19 lateiniheini 19:41:56 | Dienstag, 19. Januar 2010
Ein Tag der Feindbilder!!!! Heute ist ja wirklich wieder ein absoluter Tag der Feindbilder! Erst die Juden,
danach ein 100-jähriger Geistlicher und später eine Frau, die vor ca. 100 Jahren gelebt hat und möglicherweise
nicht gut auf die röm.-kath. Kirche zu sprechen war…Luther hatten wir in letzter Zeit ja auch mehrfach.
Was mit aufgefallen ist, die Bischöfin Käßmann ist seit einigen Tagen aus dem Kreuzfeuer! Vielleicht
hofft die Redaktion ja, dass ihre Predigt dazu dient, den Taliban- also den kreuz.net-Verbündeten irgendwie
zu helfen! Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass diese Leute irgendwas falsch verstehen! Übrigends-
die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen ist heute 70 geworden! Das wär doch auch mal einen Haß-Artikel
wert! Oder fangt doch schon mal mit Vor“berichten“ über den ökumenischen Kirchentag an! Was bin ich
froh, um diese Zeit zufällig in München sein zu dürfen, damit ich mir den Müll hier nicht noch durchlesen
muss…! Also, liebe Redaktion- es gibt viel zu hassen- packt es endlich an!!!!
#18 sanfrancesco 19:41:14 | Dienstag, 19. Januar 2010
Reformen dieses Bischofs – zu früh? Könnte es sein, dass dieser Bischof etwas zu früh da war? Möglicherweise
wären seine damals gesetzten Reformen seiner Diözese eine bessere Antwort auf die Anforderungen der
Zeit, als sie es damals waren. Dass das Experiment der Arbeiterpriester gescheitert ist, muss man nicht
unbedingt ihm in die Schuhe schieben. In Zeiten wie diesen könnte ein verheirateter Priester mit Zivilberuf
eine nicht so ferne Option sein… Wäre er „erfolgreicher gewesen“, wenn er die Ehrenkanoniker belassen
hätte und seinen Bischofspalast weiterhin bewohnt hätte? Wohl kaum, denke ich. Die Rezeption von Vat
2 steckt noch in ihren Anfängen. Dieser Bischof war ein Pionier. Gott sei dank gab es solche Bischöfe.
Möge uns Gott mehr solche Hirten schicken!
#17 orthokathole 19:13:54 | Dienstag, 19. Januar 2010
@Autor Besser «beim Zweiten Vatikanum hängengeblieben», als dort immer noch nicht angekommen zu sein.
Nicht zuletzt nach der Überschrift ist erkennbar, dass Sie, werter Autor, immer noch nicht dort angekommen
sind.
#15 Hans Bendix 18:56:02 | Dienstag, 19. Januar 2010
Das eigentliche Problem. Das eigentliche Problem in dieser unsäglich dualistischen rechts/links, konservativ/progressiv,
katholisch/lefebristisch Debatte ist doch, daß die eine Seite nicht glauben kann, daß die Welt erlöst
ist, während die andere nicht glauben will, daß sie erlösungsbedürftig ist.
#14 Peter-Pan 18:55:10 | Dienstag, 19. Januar 2010
Ihr seid nicht klug An dem hundertjährigen emeritierten Krawattenbischof von Amiens ist die Zeit vorbeigegangen.
Klüger ist er nicht geworden. Was ihr eigentlich sagen wollt: Er ist immer noch nicht unserer Meinung.
Und was soll eigentlich dieser Quatsch von wegen Krawattenbischof?
#13 Zweifler † 18:36:25 | Dienstag, 19. Januar 2010
nun bester Belting Dann möche ich mich selbstverständlich für meine intellektuelle Fehlleistung entschuldigen,
nicht jedoch für meine Einschätzung was Bildung und Benehmen von gewissen Schreiberlingen betrifft.
#12 Mindszenty 18:29:55 | Dienstag, 19. Januar 2010
Bei weitem würdiger scheint der Redaktion wahrscheinlich dieser Zeitgenosse, www.focus.de/…-auf_aid_472145.html
… den man offensichtlich vor blindem Hass glatt übersehen hat – oder doch nicht? Immerhin lebt dieser
Mörder jetzt nicht gerade bescheiden aufgrund seiner „Heldentat“. Was ist eigentlich mit seinem Gesinnungsgenossen
Joan Fernandez Krohn, seines Zeichens Piusbruder, geworden, Geht es dem auch so gut? Die „Retter der Kirche“
haben offensichtlich gute Freunde. Wie wär’s mit einem kleinen Interview mit dem „Märtyrer“ Agca. Nimmt
sich bestimmt gut aus auf dieser „katholischen“ Seite.
Bildungsfrage Zweifler meinte: „Immerhin ist er emeritiert. Das heisst, daß er es auf einem bestimmten
Wissensgebiet bis zu einer Professur gebracht hat.“ Was Ihnen sicher nicht passieren könnte: Der gute
Bischof wird als „emeritus“ bezeichnet, nicht weil er eine Professur gehabt hätte, sondern weil er bis
zu seinem Lebensende (und darüberhinaus) Bischof bleibt – aber von Amtspflichten und -rechten entbunden.
#10 Zweifler † 18:13:08 | Dienstag, 19. Januar 2010
emeritierte Krawattenbischof Immerhin ist er emeritiert. Das heisst, daß er es auf einem bestimmten Wissensgebiet
bis zu einer Professur gebracht hat. Bildung wird man ihm also nicht absprechen können, im Gesatz zu
den Schreiberlingen eines gewissen antichristlichen Haßportals, wobei der größte Mangel bei jenen Schreiberlingen
vor allem das mangelnde gute Benehmen sowie die Achtung vor den Mitmenschen ist.
völliges Scheitern An der Kirche von Frankreich wird auf schreckliche Weise deutlich, dass das Konzept
der nachkonziliaren Erneuerung völlig gescheitert ist. Uns in Deutschland stehen diese Verhältnisse
noch bevor, jedenfalls, wenn es mit diesen Bischöfen so weiter geht.
@Auch Katholisch Wer hat denn geheult wegen nem bekackten Baldachin wo nen oller Knochen drin liegt. Jetzt
wurden Sie erwischt und haben noch nicht mal den schneid das zuzugeben. Sie haben hier jemanden etwas
beschuldigt was er nicht zu verantworten hatte, es sei denn Ihr Urlaub liegt fast 30 Jahre zurück. Ansonsten
haben Sie einen Fehler gemacht!!!!
@ auchkatholisch vielleicht ist Ihnen entgangen, dass Mons. Leuliet nun schon ein paar Jahre entpflichtet
ist. Aber das macht Ihnen ja nichts aus, wenn Sie nur draufschlagen können. So sind sie unsere Tradis.
Ein Blick in die Seitkapellen der Kathedrahle … …von Amiens hatte mir im letzten Urlaub genügt um
zubegreifen was in diesen Bischöfen vorgeht. Dreck, Staub, Abstellkammer und der Baldachin über der
Schädel Reliquie von Johannes dem Täufer durch Tauben bekackt! In der nächste Abstellkamer-Seitenkapelle
war ein Tisch mit dem Modell wie man den Hauptaltar entstellen will in Zukunft. Beim raus gehen wurde
um eine Spende für den Saustall gebeten!!!! Habe selten eine so dreckige Bischofssitz gesehen!!! Gut
das die Herrschaften ein hohes Alter erreicht habe. Das gibt Hoffnung für die Zukunft!
Mons. Leuliet Ich wünsche ihm Gottes Segen und alles Gute für die letzten Lebensjahre. @ Redaktion:
Sie sind einfach zu dumm, beim Kloppen Ihres Hasses gegen Zeitzeugen des II. Vat. Konzils und ihres Anliegens
in die Tastatur haben Sie bedauerlicherweise einen kleinen Fehler begangen: Papst Johannes XXII.(† 1963)
ernannte ihn im Februar 1963 zum Bischof von Amiens. Oder wollten Sie etwas damit suggerieren, dass ein
Gegenpapst Mons. Leuliet zum Bischof ernannt hat?
Herzlichen Glückwunsch! Nach Angaben der katholischen Tageszeitung ‘La Croix’ kreist das lange Leben
des Bischofs noch heute ganz um das Zweite Vatikanum. folglich: Wer im Geiste des 2. Vatikanum lebt, bleibt
lange fit, klug und wird von Gott an Jahren gesegnet. :(3 und eine Krawatte als Geschenk. In Ihrem Alter
muss man nicht mehr alles hören.