Der deutsche Distriktobere der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. hat heute dem Papst zum Anlaß des Jahrestages der Rücknahme des Exkommunikations-Dekrets gegen die vier Pius-Bischöfe eine Video-Botschaft zukommen lassen.
Pater Schmidberger in einer Videoansprache
(kreuz.net) „Danke, Heiliger Vater Danke“. Das erklärte der deutsche Distriktobere der Priesterbruderschaft
Sankt Pius X. in einer heute veröffentlichten Video-Ansprache zum Jahrestag der Rücknahme des Exkommunikations-Dekrets
gegen die vier Pius-Bischöfe.
Der Schritt des Papstes zeuge von „großem apostolischem Mut“ und sei
darüber hinaus „richtungsweisend“.
Durch das „unwürdige Medienspektakel“ im Zusammenhang mit einer
Äußerung einer der vier Bischöfe sei das theologische, ekklesiologische und pastorale Anliegen des
Papstes nicht richtig gewürdigt, ja sogar verdunkelt worden: „Wir bedauern dies zutiefst“.
Dann zitiert
Pater Schmidberger zwei Passagen aus dem Brief des Papstes an die Bischöfe der ganzen Welt vom März
2009.
Daraus könne man Aufschluß über die Motivation von Benedikt XVI. finden:
„ In unserer Zeit,
in welcher der Glaube in weiten Teilen der Welt zu verlöschen droht wie eine Flamme, die keine Nahrung
mehr findet, ist die allererste Priorität, Gott gegenwärtig zu machen in dieser Welt und den Menschen
den Zugang zu Gott zu öffnen. Nicht zu irgendeinem Gott, sondern zu dem Gott, der am Sinai gesprochen
hat; zu dem Gott, dessen Gesicht wir in der Liebe bis zum Ende – im gekreuzigten und auferstandenen Jesus
Christus erkennen.“
Und: „Kann uns eine Gemeinschaft ganz gleichgültig sein, in der es 491 Priester,
215 Seminaristen, 6 Seminare, 88 Schulen, 2 Universitäts-Institute, 117 Brüder und 164 Schwestern gibt?“
„Ich denke zum Beispiel an die 491 Priester. Das Geflecht ihrer Motivationen können wir nicht kennen.
Aber ich denke, daß sie sich nicht für das Priestertum entschieden hätten, wenn nicht neben manchem
Schiefen oder Kranken die Liebe zu Christus da gewesen wäre und der Wille, ihn und mit ihm den lebendigen
Gott zu verkünden.“
Die Bruderschaft darf zum ersten Mal ihre Einwände vorbringen
Der Distriktobere
erwähnt die theologischen Gespräche zwischen den Vertretern des Heiligen Stuhles und der Piusbruderschaft.
Der Dialog habe in einer „sehr guten, auf Klärung der Unstimmigkeiten ausgerichten Atmosphäre, ihren
Anfang genommen“:
Zum ersten Mal habe die Bruderschaft die Möglichkeit, ihre Bedenken gegen gewisse
Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils und der nachkonziliaren Entwicklung „in Ruhe und argumentativ“
den zuständigen Autoritäten vorzutragen.
Nur so könnten die Gespräche zum Erfolg führen.
Es gehe
dabei um die Gesundung des mystischen Leibes Christi, der Heiligen Kirche, „die heute aus tausend Wunden
blutet“, um das ewige Seelenheil unzähliger Menschen und die Ehre des dreifaltigen Gottes:
„Die Kirche
muß wieder aus einem Munde lebendiges Zeugnis ablegen für den einzig wahren dreifaltigen Gott, für
unseren Herrn Jesus Christus als den einzigen Erlöser des Menschengeschlechtes und für seine Kirche,
als die einzige von ihm gestiftete Heilsanstalt“:
„Wir wollen gemeinsam der Diktatur des Relativismus
und der Entchristlichung der Gesellschaft Einhalt gebieten.“
Ein Instrument der Neuevangelisierung
Pater
Schmidberger erwähnt die mehrfache Forderung von Papst Johannes Paul II. nach einer Neuevangelisierung
der ganzen Welt.
Die Piusbruderschaft habe während der letzten vierzig Jahren in mehr als sechzig Ländern
der Welt – „trotz unsagbarer Widerstände von seiten der zerstörerischen Kräfte in Kirche und Gesellschaft“ –
eine Infrastuktur geschaffen, die einen „wichtigen Beitrag zu einem solchen Unternehmen leisten“ könne:
„Und dies trotz aller auch bei uns vorhandenen Fehler, Schwächen und Mängel.“
Ferner erwähnt Pater
Schmidberger, daß an die dreißig Ordensgemeinschaften an der Seite der Piusbruderschaft stehen.
Das
Fazit des Distriktoberen: „Falls ein Teil der Bischöfe sich dazu versteht, unser Werk zu unterstützen,
und falls die Gläubigen noch vermehrt und tatkräftiger als bisher uns helfen, so kann die Kirche an
Haupt und Gliedern erneuert werden und eine Christenheit aufgebaut werden, wie sie die Kirche immer gewünscht
hat.“
Europa müsse wieder christlich werden: „Laßt uns Deutschland dem Reich des Christkönigs und
seiner unbefleckten Braut, der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche zurückgeben.“
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Kant999: bevor man auf die Piusbrüder losschlägt täte man gut daran etwas gegen die Apostaten Rahner
und Teilhard de Chardin zu unternehmen. Dank ihnen ist die kirchliche Atmossphäre vergiftet
Nietzsche… sagte:“„Wohin ist Gott?“ rief er, „ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet – ihr und
ich!“(aus Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft, München 1959, S. 166 f) Wie kann ein angeblich
liebender Gott existieren, und nichts gegen das Elend auf der Welt und gegen die Idioten in seiner Kirche
(auch bekannt als Piusbrüder) unternehmen. Nietzsche hat Recht, Gott ist totm nur wer ihn getötet hat,
das vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht war ich Ketzer es selbst, aber man kann nicht etwas töten,
an dass man nichtmal glaubt…
@chico flojo Danke für das Zitat aus dem Römischen Katechismus. petrus.abaelard hatte ja schon Ähnliches
geschrieben, was durch den Eintrag in Lewis & Short erhärtet worden ist. Es ist gut, jetzt eine Katechismuserklärung
dazu zu lesen. Jetzt ist mir die Sache viel klarer. Danke and Sie beide und noch einen schönen Samstag –
ich bin dann jetzt auch mal weg.
#90 chico flojo 14:21:40 | Samstag, 23. Januar 2010
@petrus.abaelard Der KKK bezieht sich, wie ich soeben gesehen habe, genau auf diese Stelle(748). Zwar
mit anderen Worten, aber sinngleich. Bin dann mal wech…
#88 chico flojo 14:10:27 | Samstag, 23. Januar 2010
@Walther von Stolzing, @sefirot Ich habe mal ein klein wenig geblättert und dabei folgendes gefunden:
22.Man muß an die Kirche nicht so glauben, wie an Gott Die drei Personen der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn
und Heiliger Geist, glauben wir nämlich so, daß wir auf sie unseren Glauben gründen. Jetzt aber bekennen
wir mit Umänderung der Sprechweise, daß wir eine heilige und nicht „an“ eine heilige Kirche glauben,
um auch durch diese verschiedene Redeweise Gott als den Schöpfer von allem von den geschaffenen Dingen
unterscheiden, und alle jene herrlichen Wohltaten, welche der Kirche verliehen sind, als Empfangene und
auf die göttliche Güte zurückzubeziehen. Quelle: Catechismus Romanus Einfach nur zum Nachdenken.
Walther v. Stolzing: Vom meinem Standpunkt aus kann ich sagen: Ich glaube Kirche und den ganzen Katalog
von Bildern und Glaubensvorstellungen halte ich zunächst einmal für wahr und nützlich, bis ich mit
der eigentlichen Wahrheit konfrontiert werde…und die wird ganz anders sein als ich es mir nicht vorstellen
kann… Die Option halte ich offen.
Sprachliche Differenz und ihre Bedeutung @sefirot Aber wo liegt außer der rein sprachlichen Differenz
der Unterschied, ob ich an die eine heilige katholische und apostolische Kirche glaube oder ob ich die
eine heilige katholische und apostolische Kirche glaube. Tja, wenn ich das wüsste. Es muss da einen Unterschied
geben, denn sonst gäbe es da nicht die sprachiche Differenzierung. Im Gegensatz zu Vatikanum II. hat
man sich sich bei früheren Konzilien in Genauigkeit und Eindeutigkeit der Formulierungen geübt (diesen
kleinen Seitenhib konnte ich mir nicht verkneifen…). Ich denke aber, dass die Erklärung von petrus.abaelard
sehr zutreffend ist, wobei es laut Lewis & Short „credo in“ auch mit einem Sachbezug gibt: B. With the
prevailing idea of bestowing confidence, to trust to or confide in a person or thing, to have confidence
in, to trust. Was die Erklärung von petrus.abaelard untermauert, ist dass Lewis & Short besonders auf
den Personenbezug der Konstruktion „credo in“ im ekklesiastischen Letein hinweisen und ein paar Beispiele
dafür geben: 2. Esp., with in and acc. of pers., to believe in, trust in (eccl. Lat.): „hoc est ergo
credere in Deum, credendo adhaerere ad bene coöperandum bona operanti Deo,“ Aug. Enarr. in Psa. 77, 8:
„qui fidem habet sine spe ac dilectione, Christum esse credit, non in Christum credit,“ id. Serm. 144,
2: „qui credit in Filium habet vitam aeternam,“ Vulg. Johan. 3, 36 et saep Hier www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3A…
der komplette Eintrag.
Thomasius – ihr nick spricht für ihr geschreibsel! dem Defendor geht es natürlich um Tradition in der
ewigen Wahrheit Jesu Christi! Denn dazu ist eine jede Seele auf der Erde: um Gott anzubeten und zu verherrlichen!
Zu rein nichts anderem. Erst danach kommt alles andere. aber das werden sie und die allermeisten nicht
nicht verstehen und meine zeit ist zu kostbar es ihnen auseinanderzusetzen. Übrigens: die unverkürzte
Glaubenslehre der Kirche ändert sich nie – genauso wenig, wie die ewig gültige trid. Liturgie! Gelobt
sei Jesus Christus!
@Defendor Sie widersprechen sich in ihrem Beitrag zu häufig. Geht es Ihnen um die EWIGE WAHRHEIT JESUS
CHRISTUS oder um die Tradition oder um die sich im Laufe der Jahre ständig ändernde Lehre der Kirche,
die ja bekanntlich teilweise die griechischen Philosophie „inkorporiert“ hat?
petrus.abaelard Es ist besser, wenn man überhaupt nur an Christus glaubt. Das ist ja auch seine Grundaussage
gewesen, dass man an ihn glauben muss, um zu Gott zu gelangen. Die RKK ist jedoch trotzdem der Übermittler
des Glaubens und so sehr wichtig für das Seelenheil. Egal, ob mancher Katholik nun an die Heiligen glaubt
oder sonstiges – Christus ist die Kernaussage und das ist bedeutend für uns.
die Kirche glauben, oder an die Kirche Glauben Für mich besteht der Unterschied darin: Ich glaube an
Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Mit dem „an“ wird für mich der personale Bezug ausgebrükt.
Ich glaube nicht in gleicher Weise an Gott wie die Auferstehung der Toten. Ich glaube die Kirche Ich glaube
die Gemeinschaft der Heiligen Ich glaube die Vergebung der Sünden Ich glaube die Auferstehung des Fleisches
Ich glaube das ewige Leben Kein personaler Bezug sondern ein Sachlicher. Selbst wenn wir die Kirche als
Braut Christi sehen, dann ist Sie sein Weg zu den Menschen aber die Braut steht nicht auf der gleichen
Stufe wie Gott. Ich glaube an Gott Ich glaube die Kirche!
Wer denn… …die Aussagen des Distriktoberen der Pius-Bruderschaft – Pater Schmidberger – über die
Notwendigkeit einer unabdingbaren NEU-Christianisierung des neu-heidnisch gewordenen Europas in Frage
stellen will, der will dies wohl mit der Absicht tun, den jetzigen „status quo“ ( also die vielerorts
Gleichgültigkeit gegenüber der Ewigen Wahrheit JESUS CHRISTUS ) „einfrieren“ zu lassen, um so dem religiösen
Synkretismus durch eine vorgegaukelte für alle „tolerierbare Weltreligion“ auf Basis des stets vorgeschobenen
„Weltethos“ (?) Vorschub zu leisten. Die dringliche Rückbesinnung auf die lebendige heilige Tradition
tut denn mehr Not als je zuvor in den vergangenen 40 Jahren, zumal versucht wird, die – vielfach oft nur
noch bruchstückhaft bis gar nicht mehr vermittelte – reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche völlig ins
Abseits zu stellen und durch ein „humanes Gutmenschtum“ nach selbstzusammengebastelten „Gesetzen“ zu ersetzen.
Dieses „humane Gutmenschentum“ scheut sich denn z.b. auch nicht daor, die Barbarei des Massenmordes an
ungeborenen beseelten Kindern zu einem „Menschenrecht“ (?!) erklären zu wollen. Freimaurerisches humanes
Vorgaukeln einer Welt ohne verbindliche GEBOTE und GESETZE der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES
ist ebenso Schall und Rauch wie der Versuch der „Selbsterlösung“ durch die Zurückweisung der BARMHERZIGKEIT
CHRISTI! Die Pius-Bruderschaft in wieder voller Gemeinschaft wäre eine segensreiche Speerspitze des wahren
Glaubens ! www.gloriapolo.net/
Walther v. Stolzing: Da will ich Ihnen nicht generell widersprechen, wenn es um das korrekte Zitieren
wesentlicher Texte geht. Aber wo liegt außer der rein sprachlichen Differenz der Unterschied, ob ich
an die eine heilige katholische und apostolische Kirche glaube oder ob ich die eine heilige katholische
und apostolische Kirche glaube. Ist das wirklich so grundlegend unterschiedlich? Die breite Masse der
Katholiken wird selbstverständlich an die Kirche glauben; wesentlich weniger glauben die eine heilige
katholische und apostolische Kirche. Das an wird immer zu wohlfeilen Diskussionen Anlass geben, deren
Lösung aber auf den St. Nimmerleins-Tag vorgesehen. Die Kirche, die geglaubt werden will oder an die
geglaubt werden soll, hat dazu keine praktischen Anweisungen gegeben, wie es denn richtig sein könnte.
Da ist es auch müßig, ältere Schott-Ausgaben herzunehmen… Seien Sie gegrüßt… :(3
#78 Brandenburgis 10:33:38 | Freitag, 22. Januar 2010
@Denkender: Es gibt durchaus eine gültige sedisvakantistische Hierarchie und weltweite Gemeinschaft.
Da machen Sie sich mal keine Sorgen. Und daran kann und wird auch die FSSPX nichts ändern. Je mehr sie
vor den Modernisten auf dem Bauche herumkriecht, desto stärker wird der Sedisvakantismus sein. Darauf
können Sie sich verlassen.
@Janos @Paulaner @Janos: Ich muss mich sehr für den Tonfall meines Beitrages von gestern, 23:06 entschuldigen.
Ich hatte nicht die Absicht, arrogant zu klingen. @Paulaner: Was genau gefällt Ihnen nicht an dem Ausdruck
„traditionsbewusste Katholiken“?
#73 Paulaner † 09:43:16 | Freitag, 22. Januar 2010
Wenn ich das schon lese: „für traditionsbewußte Katholiken“ Der Stolz der Typen hier besteht offensichtlich
darin, die besondere Enge der Scheuklappen als Tugend vor sich her zu tragen. Und damit eine kleine Schar
von Spinnern hinter sich zu versammeln.
@Mary Cruz Danke für den Hinweis auf die Apg. Nur besagt dieser Hinweis nicht das Geringste. Erstens
ändert er die Rechtslage nicht, die damals herrschte, und zweitens war „das Volk“ allenfalls die Umstehenden
und mit Sicherheit nicht „die Juden“, die sich schon damals im Lande Juda, Samaria, Galiläa und in der
Diaspora befanden – wie zum Beispiel Paulus aus Tarsus. „Das Volk“ ist im übrigen sehr leicht beeinflussbar
von irgendwelchen hergelaufenen Rhetoren/Funktionären. Das war damals so und ist heute nicht anders.
das ist halt das Risiko der Demokratie, die es damals in Judea bekanntlich nicht gab – vgl etwas heute
den Iran.
r.ruhrgebietler Es heißt im lateinischem Text „et unam…“, also ohne „in“, wobei Janos Recht hat, daß
der Griechische Text „eis“ sagt, also eine Präposition mit Akk., welche dem lat. „in“ entspricht. Wie
gesagt, mich würde interessieren, ob der Text zuerst in Griechisch oder Lateinisch formuliert worden
ist. Jedenfalls besteht wohl ein Bedeutungsunterschied zwischen „credo in“ + Akk („credo in unum Deum“)
und „credo“ + Akk, wie in der Zeile, um die es hier geht, wobei im klassischen Latein „credere“ normalerweise
mit dem Dat. steht, aber ich müsste das auch noch mal nachschauen. Da ich aber gerade im Zug nach Köln
sitze, muss das noch warten… Vielleicht kann ja jemand, der in solchen Dingen kompetenter ist, da was
zu sagen…
Walther von Stolzing: nicht nur in Ihrem Schott ist das so. Meine 1937er Ausgabe übersetz es ebenfalls
so… hiess nicht der lateinische text „et in unam sanctam catholicam et apostolicam ecclesiam“?
@Janos @Sefirot @Janos: Ich habe gerade einen Schott von 1927 vorliegen und der übersetzt Und an e i
n e, heilige, katholische und apostolische Kirche. Wie dem auch sei – wissen Sie, ob das Nicäno-Konstantinopolitanum
ursprünglich auf Griechisch oder Latein verfasst worden ist? Ich kann da gerade nichts zu finden… @ Sefirot:
Ich denke, dass Präzision, gerade bei solch wichtige Texten wie das Glaubensbekenntnis, von absoluter
Wichtigkeit ist. Wenn ich falsch zitiere (und wenn es auch nur eine Präposition zun viel ist), erwarte
ich irgendwie, dass mich jemand korrigiert, denn jede Ungenauigkeit kann zu einer Bedeutungsänderung
führen.
…und so degeneriert das Credo zur belanglosen Floskel…ob man an die eine heilige, katholische und
apostolische Kirche glaubt oder die eine heilige, katholische und apostolische Kirche glaubt. Das sind,
mit Verlaub, spätkatholische Klugschei.ereien…, die niemand etwas bringen…
Walther von Stolzing: nur Narren glauben niemals unrecht zu haben ich habe nachgeschaut und es heisst
tatsächlich unam und nicht in unam. Allerdings übersetzt Schott (Ausgabe 1937) ich glaube an die eine
heilige katholische und apostolische Kirche. Vermutlich wird hier auf den griechischen Text zürückgegriffen,
wo das „eis“ mit „an“ übersetzt wird. Falls Sie mehr darüber wissen sollten will ich es gerne zur Kenntnis
nehmen
Schon traurig, wenn man noch nicht einmal das Credo kennt… clarissa colonia schrieb: probieren Sie’s
doch mal mit dem Denzinger [D1-39], vielleicht klappt’s dann auch mit dem Credo … Schlimm genug, wenn
es schon falsch zitiert wird. Noch schlimmer, wenn Leute auch noch darauf bestehen, es hieße nämlich
„et in unam sanctam catholicam et apostolicam ecclesiam“ [Janos-de-Finstere] Ich fürchte, Denzinger wäre
eine Überforderung. Leute, ihr habt doch alle einen Schott zuhause, oder? Dann schaut mal nach! Kostenloser
Hinweis: im Zitat von Janos ist eine Präposition zu viel…
Aufschrei der linksgerichteten „Gutmenschen“ Ich bin sicherlich kein Anhänger der Piusbruderschaft, aber
ich gestehe, dass es mir ein tiefes Vergnügen ist, Stellungnahmen der „Linksradikalen“ zur Piusbruderschaft
zu lesen. Ein gewaltiger Aufschrei geht durch deren Lager. Man fordert sogar eine „straffere Gangart“
des Hl. Vaters der Piusbruderschaft gegenüber. Hm, frage ich mich, wo ist die vielbeschworene Nächstenliebe.
Es ist schon urkomisch, dies aus dem Munde ach so liberaler und vor Liebe triefender Zeitgenossen zu hören.
Wo man es lesen kann? ZB. hier: Partenia www.partenia.org/phorum5/read.php?1,15704,15704 Lest Euch mal
die gesamte Diskussion durch. Es ist zu komisch, wirklich. Viel Spaß dabei.
#63 Mary Cruz 22:13:25 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@ Thomasius: Kaiphas hat ihn zum Tod verurteilt und das jüdische Volk wollte, dass Jesus gekreuzigt wird:
„Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unsrer Väter, hat seinen Sohn Jesus verherrlicht,
den ihr überliefert und vor Pilatus verleugnet habt, als dieser ihn freisprechen wollte. Ihr aber habt
den Heiligen und Gerechten verleugnet und verlangt, daß euch ein Mörder geschenkt werde, den Schöpfer
des Lebens aber habt ihr getötet.“ – Apg 3,13
#62 Denkender 22:06:14 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Die Antipacelli-Ein-Mann-Kirche Wenn es kein zweites Mitglied dieser Ein-Mann-Kirche gibt, müßte „Antipacelli“
ein geweihter Priester oder Bischof sein, um die apostolische Sukzesion zu garantieren. Das Urteil eines
Häretikers und Antisemiten der Antipacelli Ein-mann-Kirche wird einmal einwichtiges Dokument der Zeitgeschichte
werden.
Nun, Janosch, Kinderbücher sind halt doch nicht alles … … probieren Sie’s doch mal mit dem Denzinger
[D1-39], vielleicht klappt’s dann auch mit dem Credo …
Pius XII. zitieren Sie gefälligst richtig es heisst nämlich „et in unam sanctam catholicam et apostolicam
ecclesiam“. Katholisch und apostolisch sind demnach zwei Attribute der einen heiligen Kirche. Haben Sie
überhaupt das ganze Jammerspiel in der römischen Synagoge verfolgt. Eindeutig bekennt sich Benedikt
XVI zu dem vom V 2 Räuberkonzil verordneten Dialog mit den Juden in dessen Namen frevelhafte Schuldbekenntnisse
abgelegt werden und Pater Schmidberger glaubt er sei der Mann, der die Kirche wieder auf den richtigen
Weg bringen wird. Das ist gelinde gesagt, reichlich naiv.
#58 Thomasius 20:53:18 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@Mary Cruz Was sind Sie eigentlich für eine Analphabetin, wenn sie noch nicht einmal die Bibel lesen
können. Der Hohepriester, der gar nicht die Macht besaß, Jesus Christus zum Tode zu verurteilen, war
nicht „alle Juden“ – zumal Jesus Christus als Jude Mensch geworden und am Kreuz gestorben ist – genausowenig
wie ich von Adolf Hitler auf immer und ewig vertreten sein möchte. Aber, weil hier die Nazis überhandnehmen,
die sich „Katholiken“ nennen, habe ich mit großem Interesse sein „Standardwerk“ gelesen und dabei zur
Kenntnis genommen, dass er meinte:„Und so glaube ich heute, mein Verhalten stimmt mit dem Willen Gottes
des allmächtigen Schöpfers überein. Indem ich gegen den Juden antrete vollführe ich das Werk des Herrn.“
#57 Paulaner † 20:28:44 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Pater Schmidberger meint noch immer, er könnte mit dem, was er für raffiniert hält, als Schwanz mit
dem Hund wedeln. Trotzbeten wird auch die Kurve nicht kratzen solang dei Trockenübung Demut nicht Früchte
trägt.
#56 Mary Cruz 20:26:24 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@ petrus.abaelard: Wer ist denn hier ein Häretiker, der wahrheitsliebende Katholiken, die an die Gottheit
Jesu glauben, als Antisemiten beschimpft wenn sie die historische Tatsache erwähnen, dass die jüdischen
Hohepriester ihn zum Tod verurteilt haben. Was sind Sie eigentlich für ein Priester, der „Donum vitae“ –
Abtreibungshelfer in Schutz nimmt? Als Priester und Seelsorger haben Sie die Aufgabe, die Seelen zu Gott
zu führen und nicht von ihm wegzuführen.
#55 Pius XII 20:09:55 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Eine schöne und tiefe Botschaft! Was P. Schmidberger hier sagt, ist gutkatholisch. Es zeigt sehr eindrücklich,
dass er an der Kirche hängt, dass ihm die Katholizität, zu der die Einheit mit dem Bischof von Rom gehört,
die nur durch diesen grausigen Notstand gelockert ist, am Herzen liegt. Credo in unam sanctam catholicam
ecclesiam.
#54 Brandenburgis 20:00:39 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Ich habe noch nie irgend etwas falsch zitiert. (So Klarisse, jetzt die nächsten zwei Stunden alles durchblättern,
aber da ist leider nichts zu finden …)
#52 Brandenburgis 19:39:47 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Die selbstgerechte „Klarisse“ steht mit Sicherheit tief unter P. Schmidberger. Für sie gilt da Wort:
„Die meisten Christen in der Welt sind laulichte Laodicäer und aufgeblasne Pharisäer, die sich von außen
fromm bezeigen und wie ein Schilf den Kopf zur Erde beugen, im Herzen aber steckt ein stolzer Eigenruhm.“
Nun, mi care tridens, 1) es stellt, soweit mir bekannt, in der katholischen Kirche keine Instrumentalisierung
dar, jemandem die Verehrung eines/r Heiligen in bestimmten Anliegen zu empfehlen. 2) Die Verehrung eines/r
Heiligen in einem bestimmten Anliegen oder die Empfehlung zu solchem erfüllt, m.E., keinen strafrechtlich
definierten Mißbrauchstatbestand – weder nach staatlichem, noch nach kanonischem Recht. 3) Im Gegensatz
zur Heiligenverehrung stellt eine Lüge aber stets moralisch ein malum dar; rechtlich dann, wenn sie zur
Täuschung im Rechtsverkehr begangen wurde und unter billigender Inkaufnahme eines erheblichen Nachteils
Dritter zum Zwecke der Erlangung eines persönlichen Zieles begangen wurde. Hat Franz Schmidberger von
Münchhausen am 30.06.1988 gelogen?
#46 Tridentinus 18:26:58 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@Clarissa colonia Was soll jetzt diese völlig unmotivierte, ebenso dumme wie ungezogene Äußerung, bei
der Sie auch noch eine Heilige instrumentalisieren und mißbrauchen. Für intelligent habe ich Side bis
jetzt jedenfalls doch gehalten.
So, so … ein Licht der Hoffnung … … sollten Sie für den genannten Herrn Archimendax besser zur
Hl. Rita von Cascia, der Patronin in hoffnungslosen Fällen, aufstecken …
#44 Begeisterter 18:15:15 | Donnerstag, 21. Januar 2010
pater schmidberger – ein licht der hoffnung das wirken hochw. schmidbergers kann gar nicht genug geschätzt
werden, im gegensatz zu krawall-williamson, hält er sich zurück und dient der sache. schmidberger wird
die kath. kirche wieder auf den weg zu einer heilbringenden institution zurückführen. ich warte großes
von ihm. er ist ein geschenk an uns alle!
es ist an der Zeit der FSSP(x) zu danken für ihr Opfer! – die ewig gülltige und überausgottgefällige
trid. Liturgie – um Seelen zu retten für den Himmel und die ewige Anschauung Gottes! – die Bewahrung
der unverkürzten Glaubenslehre der röm.-kath. Kirche! – die Bewahrung des Rosenkranzgebetes – die Bewahrung
des Exorzismusses Allmächtiger, gütiger Gott, der Du die Barmherzigkeit bist: sei ein gnädiger Richter
mit den Seelen die hier au f+.net schreiben; besonders jenen, die Dir die Allmacht absprechen!
Gut, dass Hw. Schmidberger so diplomatisch spricht und nicht wie manche Hartliner hier … sonst wären
die Verhandlungen bereits nach wenigen Worten gescheitert… Also weiter diplomatisch vorgehen und sich
nicht von Hohlköpfen schwachquasseln lassen… Dennoch: BEEILUNG – der bay. Papst lebt nicht ewig auf
Erden… Die Wölfe lauern schon drauf…
#38 Siegfried 16:51:50 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Neuevangelisierung durch die Gedanken PP. Pius X. Die Gedanken und Anweisungen des Heiligen Papst Pius
X. haben der Kirche schon zum Segen verholfen. Die modernistischen Bischöfe besonders aus dem Umfeld
der DBK, ÖBK und SBK haben große Angst vor der Einbindung der Priester aus der Piusbruderschaft. Es
ist ihnen bewußt, der Heilige Vater erhält ein großes Heer von Anwärtern für das Bischofsamt. Wenn
die internen Strömungen des Modernismus gebändigt sind und tiegfgläubige Priester der Piusbruderschaft,
Petrusbruderschaft, vom Herzen Jesu und Mariens sowie von Jesus Christus Hoherpriester in die Selsorge
eingebunden werden, verändert sich das Glaubensbild in der einen Heiligen und Katholischen Kirchewieder.
Zum Segen für die Gläubigen und zum Heil für die ganze Welt o^/ Es ist ersichtlich, daß der Heilige
Geist die Kirche leitet. Dies war zu erkennen, als Benedikt XVI. zum Papst gewählt wurde. Dies war zur
richtigen Zeit. Er war noch Teilnehmer am 2. vatikanischem Konzil. Es ist ihm bekannt, daß die Modernisten
mit der Lüge, „dies hat sich seit dem Konzil geändert, dies gibt es seit dem Konzil nicht mehr usw.“
wurden Häresien in die Kirche vorbei am Konzil hineingepreßt. Der Kirche ist ein großer Schaden zugefügt
und die Gläubigen zum Verlassen der Kirche gedrängt worden. Ebenso sind sehr viele Bischöfe, die im
Glauben standen aus dem Amt vertrieben (abgesetzt, mit Altersgrenze) und Priester vom Amt verngehalten
worden. o^/ Beten wir für die Kirche und den Papst. o^/
#37 Lycobates 16:13:17 | Donnerstag, 21. Januar 2010
erbärmlich @Janos Carl u.a. Nach seinen Ausführungen in der Synagoge muss doch jeder erkennen, dass
Benedikt XVI mit seiner angeblich ausgestreckten Hand ein einziges Ziel verfolgt: die Kaltstellung der
einstmals best organisierten Widerstandsgruppe gegen den V 2 Frevel. Das stimmt absolut. Wesentlich in
diesem Zusammenhang, und Hauptanliegen der Modernisten um Hw. Ratzinger und Co. dürfte aber sein, die
apostolische Sukzession, die in der PB bis heute noch vorhanden ist, durch deren Eingliederung mittelfristig
abzuwürgen. So erging es der Petrusbruderschaft und der Camposgruppe, wo zwar tüchtig traditionell zelebriert
wird, die Priester der jüngeren Generation aber, zwar nach dem alten Ritus, aber von Bischöfen des neuen
Ritus (Mayer, Castrillón, Léonard, u.a.) „geweiht“, und so zu Simulanten werden. Der Preis der Anbiederung
und Ambition, und die Strafe für theologische Unbedarftheit bzw. Arroganz können sehr groß sein. Zu
Schaden kommen dann, wie immer, die Scharen der naiven Gläubigen. Hoffentlich wird zeitig der Stecker
gezogen Nisi breviati fuissent dies illi …
Carl: glänzend gesagt nach der Unterzeichnung des Protokolls soll Kardinal Ratzinger die in einer ihrer
unzähligen Konferenzen tagenden französischen Bischöfe angerufen haben um ihnen die Mitteilung zu machen,
man habe den alten Fuchs über den Tisch gezogen und in Kürze würde in Saint Nicholas ein NOM Kasperletheater
aufgeführt. Damals konnte er sich nicht vorstellen, dass einer der Jünger des Erzbischof, ihm Ratzinger
eine Dankesschreiben senden würde und sogar nach begangener Freveltat in der Synagoge
Fuchsjagd @ Romulus, das haben Sie gut gesagt. Es ist wirklich so! Der Pater gibt eine seltsame Vorstellung.
Es staubt noch ein bißchen von der feinen Kreide. Seltsam ist die übertriebene Anbiederung an einen
Papst, der eisern an seinem schon immer vertretenen Modernismus-Kurs festhält inklusive dem V2… Ob
hier eine gewisse Schmeichel-Olympiade der Fsspx-Distrikte entbrennen wird wie bei der Rosenkranzgesätzchen-Olympiade?
Wer möchte schon am Schluß alleine in der Tradi-Ecke stehen und nichts vom V2-Kuchen abbekommen? Ob
dieses nationale Vorpreschen aber mit Menzingen abgestimmt war? Vielleicht kann der Generalobere es überbieten:
durch eine längere Lobeshymne mit einem breiteren Grinsen und einer noch feineren Stimme? Den Landsmann-zu-Landsmann-Bonus
hat aber nur der Pater… Am Ende könnte man alle Video-Botschaften zusammen auf DVD-ROM nach V2-Rom
senden, dann könnte der Papst einen Videoabend machen. Und sich bei Ernußflips freuen, daß er rund
20 Jahre nach 1988 wenigstens den jungen Füchsen des „alten Fuchses“ das Fell über die Ohren ziehen
konnte!
auf den Heiligen Geist vertrauen Vertrauen wir darauf, dass der Heilige Geist die Gespräche in Rom zu
einem guten Ende führen wird. Die Piusbruderschaft – Gott möge sie tausendfach segnen – muss nur darauf
achten, dass die Diözesanbischöfe keine Macht über sie ausüben können. Denn dann wird es ihr ergehen,
wie den Petrusbrüdern. Piusbruderschaft – bleibe stark! o^/
„Laßt uns Deutschland dem Reich des Christkönigs und seiner … Kirche zurückgeben.“ na dann sollen
die doch mal im Osten anfangen, an den dortigen Atheisten haben sich schon ganz andere die Zaehne ausgebissen
#32 Romulus 15:11:06 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Speichelleckereien bringen nichts Du liebe Güte, welche weichliche Ansprache! Ganz und gar untypisch
für Pater Schmidberger. Wenn die Gespräche in Rom so geführt werden, ohje. Ich sehe es schon kommen:
Die FSSPX landet genauso in irgendeiner Ecke der Katholischen Kirche wie die FSSP, das Opus Dei oder die
zurückgekehrten Anglikaner. Es geht doch um die Wahrheit und nicht um Speichelleckerei bei Ratzinger,
der die FFSPX erst in die Situation gebracht hat, aus der sie heute raus will. Besser ist, Schmidberger
würde gar nichts sagen.
#31 St. Anton † 14:54:07 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Videobotschaften Über Videobotschaften freut sich unser Papst am meisten – handgeschriebene, private
Briefe verabscheut er – ein Glück, daß die Pius-Spinner mit der Zeit gehen!
#30 Tridentinus 14:39:19 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@siggi666 Wenn Sie mit Ihrer zuletzt geäußerten Einschätzung im Recht wären, hätten Sie ja in einem
grundlegenden Punkt völlige Übereinstimmung und Gemeinsamkeit mit P. Schmidberger erreicht.
#29 chico flojo 14:34:56 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@Kairos die mit der heutigen Gesellschaft und Welt nichts mehr zu tun hat. Anders: die mit der heutigen
Gesellschaft und Welt nichts zu tun haben will. Wir wollen aber nicht so weit wie ‘Ton Steine Scherben’
gehen. Aber wir werden an unserem heiligen, katholischen Glauben ohne falsche Menschenfurcht festhalten
und uns nicht von den Haßkrakeelern aus den „eigenen Reihen“ beirren lassen.
#28 Tridentinus 14:29:52 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@Kairos Das, was die Bruderschaft meint, wird sie jetzt mitteilen. Der Papst versteht es, und vermutlich
ist es so weit nicht weg von seiner Hermeneutik der Kontinuität. Aber wenn es nur B XVI. versteht, reicht
das auch nicht. Dagegen sperren sich alle, die eben nicht Ratzingers Differenzierungsvermögen haben,
und das sind in der RK Kirche die meisten. Die besteht ja nicht überwiegend aus Genies.
#26 lateiniheini 14:15:53 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@kairos Was versteht denn Schmidberger und seiner Piusbrüder darunter? Einfach mal gründlich die Internet-Seite
der Piusbruderschaft lesen! Da wird einem manches klar und man kann später nicht mehr behaupten „Ich
hab überhaupt nix gewusst!“
#25 Kairos † 14:13:10 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Anmerkungen aber das ist es ja genau: die Piusbrüder leben in einer wahnsinnigen Vorstellungswelt, die
mit der heutigen Gesellschaft und Welt nichts mehr zu tun hat. „Laßt uns Deutschland dem Reich des Christkönigs
und seiner unbefleckten Braut, der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche zurückgeben.“
Was versteht denn Schmidberger und seiner Piusbrüder darunter?
#22 lateiniheini 13:56:10 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Schmidberger forscht… „Laßt uns Deutschland dem Reich des Christkönigs und seiner unbefleckten Braut,
der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche zurückgeben.“ Dies ist das Ergebniss eines Forschungsauftrages
der Pius-Bruderschaft, wie man es schaffen könnte, in kürzester Zeit einen Großteil der Deutschen zum
Auswandern zu bewegen! Wie überheblich ist dieser Mann eigentlich? Es hat schon früher irgendwann mal
geheißen „denn heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt“! Was daraus geworden ist, wissen
wir nur zu gut!
#21 Tridentinus 13:52:34 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Kairos Die Rede von der Heils-Anstalt ist eine (unnötig altmodische), aber doch früher sehr verbreitete
Ausdrucksweise, vergleichbar jener von den Gnaden-Mitteln. Das Gemeinte hat aber seine Berechtigung. Tatsächlich
hat die die Bewegung Tradition erst jetzt eine angemessene und faire Gelegenheit Ihre Sicht darzulegen.
Paul VI. war bei der Umsetzung der Konzilsbeschlüsse und der Liturgiereform doch eher nach Art einer
intoleranten, autoritären und sturen Durchsetzung vorgegangen. Diplomatisch, aber deutlich genug hat
das Benedikt XVI. das im Bereich der Liturgie durchaus eingeräumt, indem er sagt, daß der ältere Usus
niemals rechtskräftig abrogiert worden ist. Theologisch war die Vorgehensweise Pauls VI. nicht sehr verschieden.
Solch autoriäres Vorgehen ist verdeckte Schwäche oder das indirekte Bewußtsein der Unterlegenheit.
Der gegenwärtige Papst hat mehr Größe und Stärke.
Pater Schmidtberger ist wahrscheinlich nur sehr vergeßlich. Deshalb hat ihm Lefebvre wohl auch die Bischofsweihe
verweigert. Man sollte ihn aber nicht als Lügner bezeichnen.
#19 Kairos † 13:40:22 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@ Pius X Sie sollten mir nicht Dinge unterstellen, die ich gar nicht gesagt habe. Wo steht in meinem Post,
dass ich P.S. für dumm erkläre? Ich habe ihn gefragt, ob er nicht ganz „dicht“ ist. Seit wann wird die
Kirche als gestiftete Heilsanstalt bezeichnet? Nennen Sie mir die entsprechende Stelle im DS. Und dass
er die Unwahrheit sagt, da haben hier schon andere User drau hingewiesen. Es ist einfach eine Lüge, zu
behaupten, dass jetzt erst den Verantwortlichen der Piusbrüder die Gelegenheit gegeben wird, ihre theol.
Positionen vorzutragen. (s.u.)
#17 Sefirot 13:30:30 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Pure Anmaßung Europa müsse wieder christlich werden: „Laßt uns Deutschland dem Reich des Christkönigs
und seiner unbefleckten Braut, der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche zurückgeben.“
Was will der Herr Schmidberger zurückgeben, was ihm doch nie und nimmer gehört… Das ist doch pure
Anmaßung… o^/
#15 wickerl 13:23:07 | Donnerstag, 21. Januar 2010
kein Hindernis für ihn @Janos-der-Finstere: Seien Sie nicht so aufgebracht , nehmen Sie es „ cool „ ,
wer Josef Ratzinger über Jahrzehnte beobachtet hat weiß dass er in alle Richtungen blinkt, da er bei
dem Besuch in Rom in der Synagoge nicht von der Unfehlbarkeit Gebrauch machte, ist das alles kein Hindernis
dass es zu einer Einigung kommt. Was er selbst sich wirklich denkt, und ob er es sich denkt, wage ich
nicht zu behaupten. Er erinnert mich an so manchen Entertainer den das nicht berührt was er gestern gesagt
hat.
Danke, Hochwürden Schmidberger! Das war das rechte Wort zur rechten Zeit! Es ist sehr ermutigend, von
offizieller Seite zu hören, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. die Intensionen des Heiligen Vaters,
die mit der Aufhebung der Exkommunikation verbunden sind, so klar herausstellt, würdigt und sich zu eigen
macht. In der Tat geht es um die Neuevangelisierung der Welt, zu der die Bruderschaft hoffentlich bald
ihren bedeutsamen Beitrag nicht nur am Rande, sondern im Herzen der Kirche leisten kann.
Eine bedauernswerte Entgleisung ausgerechnet eine Woche nach dem frevelhaften Besuch Benedikt XVI in der
römischen Synagoge hat Pater Schmidberger nichts klügeres zu tun als Bendikt XVI für die Aufhebung
der Exkommunikation zu danken. Wie kann Pater Schmidberger, den ich für einen kultivierten und rechtgläubigen
Priester halte einem Manne danken, der erklärt, die V 2 Räubersynode habe neue Schwerpunkte jüdisch-christlicher
Freundschaft unterstrichen und mit seiner Aussage Verrat übt an der Lehre der Kirche. Ausserdem verkennt
Pater Schmidberger den Unterschied zwischen Straftat und Tatstrafe. Zurück-genommen wurde lediglich die
Tatstrafe während die Straftat nach wie vor bestehen bleibt. Zu glauben, dass die jetzigen Gespräche
zur einer Klärung umstrittener Punkte führen werden ist reichlich naiv. Nach seinen Ausführungen in
der Synagoge muss doch jeder erkennen, dass Benedikt XVI mit seiner angeblich ausgestreckten Hand ein
einziges Ziel verfolgt: die Kaltstellung der einstmals best organisierten Widerstandsgruppe gegen den
V 2 Frevel.
Na, ich weiß nicht, ob es das Adjektiv „dumm“ wirklich trifft. Psychotisches Verhalten kann ja durchaus
mit einer gewissen Intelligenz Hand in Hand gehen.
#9 Kairos † 12:21:31 | Donnerstag, 21. Januar 2010
welche ANstalt???? „Die Kirche muß wieder aus einem Munde lebendiges Zeugnis ablegen für den einzig
wahren dreifaltigen Gott, für unseren Herrn Jesus Christus als den einzigen Erlöser des Menschengeschlechtes
und für seine Kirche, als die einzige von ihm gestiftete Heilsanstalt“ Das ist eine gute Idee, ab mit
den Schmidberger in eine ANstalt. P. Schmidberger, sind Sie noch ganz dicht???
mit Verlaub die Begeisterung für die frohe Botschaft unseres Herrn und Bruders Jesus Christus steht P.
Schmidberger so richtig ins Gesicht geschrieben…
#7 undogmatisch 12:16:02 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@Sefirot: eben… der „normale“ Mensch, also derjenige, den die Pius X mit der „Neuevangelisierung“ u.a.
erreichen möchte, für den wird sich doch gar nicht erschliessen…da kommt höchstens die „übersetzte“
Form an, die dann heisst wird „Du darfst dieses nicht, sonst kommst Du in die Höllen, du darfst jenes
nicht, sonst straft Dich Gott „ . Schauderhaft…das hatten wir schon mal, das war der Glaube, wie in
unsere Großeltern kannten…eine Ansammlung von Geboten und vor allem Verboten.
#6 chico flojo 12:15:10 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@Sefirot Wer tagein tagaus nichts anderes als Breitenbach’sches Geschwurbel u.ä. an sich heran lässt,
der kann natürlich die Sprache der ‘[…]unam sanctam catholicam et apostolicam Ecclesiam’ nicht verstehen.
Im Insider-Idiom abgefasst Es gehe dabei um die Gesundung des mystischen Leibes Christi, der Heiligen
Kirche, „die heute aus tausend Wunden blutet“, um das ewige Seelenheil unzähliger Menschen und die Ehre
des dreifaltigen Gottes: „Die Kirche muß wieder aus einem Munde lebendiges Zeugnis ablegen für den einzig
wahren dreifaltigen Gott, für unseren Herrn Jesus Christus als den einzigen Erlöser des Menschengeschlechtes
und für seine Kirche, als die einzige von ihm gestiftete Heilsanstalt…“ Wer versteht die Mystik dieser
schauerlichen Sprache. Das ist doch bestenfalls Insider-Idiom und gehört nicht zur weltweiten Kirche…
@Gotthard Ein Eingehen auf die allfällige Suspendierung wäre auf eine Desavouierung des Heiligen Vaters
hinausgelaufen der ja derzeit mit ihnen in Rom Gespräche führt, das hätte Sie beim Posten bedenken
sollen
Danke(!) Hw. Pater Schmidberger!! Ergänzend ist festzuhalten, dass selbst der Hlg. Vater sich nicht an
das Motu Proprio hält. Die Neuevangelisierung muss daher bei den Priestern selbst beginnen. Ausgerichtet
auf Jesus Christus, Sein Sühneleiden für viele, das ist die Motivation der Klerikers um so in Zukunft
zu einer unam sanctam catholicam zu gelangen. Im Gefolge dieser Neuevangelisierung erfahren wir eine Zunahme
an Berufungen. Seminaristen nach dem Herzen Jesu Christi, Priester in der bekennenden Nachfolge des Herrn,
die ausschließlich und konsequent die ewig gültige trid. Liturgie ehrfürchtig zelebrieren. Und jenen
Herzenspriestern ist nichts auf der Welt wichtiger als das Seelenheil eines jeden Menschen. Seien es die
anvertrauten Seelen seiner Gemeinde, aber auch die, die geistlichen Beistand suchen. Europa muss wieder
christlich werden: „Laßt uns Deutschland dem Reich des Christkönigs und seiner unbefleckten Braut, der
einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche zurückgeben.“
#1 Gotthard 11:36:28 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Suspendierung Herr Schmidberger erwähnt allerdins mit keinem Wort die fortdauernde Suspendierung dieser
4 Herren Bischöfe und der Priester des Pius-Vereins. Er hätte den Brief des Papstes vollständiger zitieren
sollen.