Heiliges Land
Wie der Holocaust zum Staatsmythos wurde
Kein Wunder, daß Avraham Burg inzwischen zu den in Israel meistgehaßten Personen gehört. Von Friedrich Romig.
Der Autor Avraham Burg
Der Autor Avraham Burg
© David Shankbone, CC
(kreuz.net) Durch den israelischen Prozeß gegen den SS-Obersturm- bannführer Adolf Eichmann († 1962), wurde das jüdische Selbstverständnis ab 1960 auf tragische Weise verändert.

Vor diesem Prozeß beruhte der israelische Staatsmythos auf der Anerkennung des Kampfes der zionistisch-nationalistischen Helden für eine sichere Heimstätte der Juden in Palästina und auf ihrem Einsatz bei Besiedlung und Fruchtbarmachung des Landes.

Diese Helden und Siedler der israelischen Gründergeneration hatten für jene Juden nur Verachtung übrig, die sich ohne Widerstand zu den Schlachtbänken Hitlers führen ließen.

Umgekehrt hielten die Diaspora-Juden,vor allem in den USA und zum Teil auch in der Sowjetunion, die Idee eines Judenstaates für abwegig. Die meist aus ostjüdischem Milieu stammenden Zionisten galten ihnen als eine Bande von Kommunisten und Terroristen.

Die Erfindung des Holocaust-Mythos

Auschwitz war noch lange nach Ende des Zweiten Weltkrieges kein Thema. Das Wort „Holocaust“ war noch nicht erfunden.

Das änderte sich im Verlauf des Eichmann-Prozesses: Aus dem staatsbegründenden Heldenmythos wurde ein Opfermythos… An die Stelle der heldenhaften Staatsgründer traten die Auschwitzopfer.

Gegen führende Zionisten wurde plötzlich der Vorwurf laut, sie hätten mit den Nationalsozialisten – darunter Eichmann – in Auswanderungsfragen zusammengearbeitet und sich gelegentlich sogar am Eigentum ihrer jüdischen Mitbrüder vergriffen.

Die Zionisten – vornehmlich aus der Arbeiterpartei – gerieten unter Druck.

Vierzig Kollaborateuren wurde in Israel der Prozeß gemacht. Nur drei davon waren Nicht-Juden.

Grund genug also, um den Heldenmythos zu begraben und mit Hilfe von Auschwitz auf einen neuen Begründungsmythos aufzuspringen.

Ein Holocaust deckt den anderen

Obwohl es nach dem Zweiten Weltkrieg keine nennenswerte Judenverfolgung mehr gab, mußte Auschwitz die Legitimation für die Ausdehnung des illegitimen, undemokratischen Judenstaates auf palästinensisches Gebiet liefern.

Schulkindern wurde Auschwitz als das wichtigste historische Ereignis eingetrichtert, unzählige Schulklassen nach Auschwitz gekarrt.

Der Besuch im Konzentrationslager mauserte sich zum Pflichtprogramm.

Die Marke Auschwitz wurde nicht nur zur Goldgrube professioneller Geschäftemacher.

Die ganze Welt wurde quasi in Solidarhaft genommen, um Israel als sichere Zufluchtsstätte für alle Zeit zu garantieren, es aufzurüsten und zu verteidigen.

Der israelischen Lobby gelang es nach und nach einen beherrschenden Einfluß zuerst auf die Diaspora-Juden und über diese und ihre mächtigen Lobby-Organisationen auch auf die gesamte Außenpolitik der USA und ihrer Vasallen zu gewinnen.

Mediale Hinrichtung der Kritiker

Wer sich nicht mit Israel soldidarisierte oder das Land kritisierte, der wurde als „Antisemit“ beschimpft und kurzerhand mit Massenmördern wie Adolf Hitler und Heinrich Himmler in einen Topf geworfen.

War er an führender Stelle, so wurde er sogleich als neuer Hitler bezeichnet, der die Juden eliminieren wollte und daher selber entsorgt werden mußte.

Gelang das nicht auf mediale Weise, dann eben mit Krieg, Bomben und Exekution.

Der Krieg gegen den Terror wurde zum Krieg gegen die Feinde Israels. Von diesem Krieg ist anzunehmen, daß er solange fortdauert, als Israel existiert.

Mit diesem ewigen Krieg tappten Israel und die ganze Welt in die Auschwitz-Falle. Sie wurden unfähig zum friedlichen Zusammenleben der Völker.

Es reicht

„Wir müssen Auschwitz hinter uns lassen“, „uns von der Besessenheit durch die Shoah befreien“, „den Blick in die Zukunft richten“, fordert dagegen Avraham Burg (55) in seinem jüngsten Buch „Hitler besiegen. Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muß.“

Das rät er übrigens auch den Deutschen. Sie sollten sich nicht länger auf ihre Täterrolle fixieren lassen.

Burgs messerscharfe Kritik trifft Politiker wie David Ben Gurion-Grün († 1973), Jitzchak Rabin-Rubitzow († 1995), Shimon Peres-Perski (86), Ariel Sharon-Scheinermann (81), Benjamin Netanjahu-Mileikowsky (60), Ehud Barak-Brog (57) oder die rechtsextreme Siedlersekte Gusch Emunim, welche die palästinensischen Bauern tyrannisiert.

Burg nimmt sie alle ins Visier und schießt eine Salve nach der anderen auf sie ab.

Kein Wunder, daß er inzwischen zu den in Israel meistgehaßten Männern gehört.

Doch auch, was Burg an Positivem vorzubringen hat, stößt weder in Israel noch in der Welt auf ungeteilte Zustimmung.

Avraham Burg: Hitler besiegen. Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muß. Aus dem Englischen von Ulrike Bischof. Campusv-Verlag, Frankfurt/New York 2009. Gebunden. 280 Seiten. ISBN: 978-3-593-39056-7. Euro 22,90.

Das nächste Mal: Der Davidstern wird zum Hakenkreuz der Menschenverachtung.
      
67 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#80   joberens   10:39:35 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Jesus und das Evangelium müssen wieder Hauptrichtschnur werden
Sind wir doch einmal ehrlich. Auch eine Verpflichtung etwas glauben zu müssen, kann den eigentlichen, eigenen wirklich persönlichen Glauben in keinster weise beeinflussen.
Der Mensch kann etwas glauben oder er kann es eben nicht. Das ist nun mal so und kann auch mit einem tausendmal vor sich hin gesprochenen Glaubensbekenntnis nicht geändert werden.
Mit dem Glauben an Jesus und das Evangelium haben die Christen wohl kaum ein Problem. Das dürfte heute noch genau so interessant sein wie vor 2000 Jahren.
Es sind die Dinge, die rein menschlich dazu erdichtet und erfunden worden und die so auch Hauptgrund für die abnehmende Glaubwürdigkeit sind.
Da muß ich mich auch wiederholen und zu bedenken geben, daß die evangel. Kirche, in der nur Jesus und das Evangelium gepredigt und verkündet wird, und man dann davon ausgeht, daß die Christen mündig und in der Lage sind, ihr Leben gottgefällig aufzurichten, uns Katholiken Vorbild sein könnten.
Das Evangelium ist vollkommen und dürfte keiner menschlichen Ergänzung und Verbesserung bedürfen. Derartige Versuche sind, verständlicherweise auch immer weniger noch glaubhaft zu vermitteln.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
Da darf
Redaktion benachrichtigen
#79   HeinrichderZweite   20:56:13 | Mittwoch, 27. Januar 2010
@Petrus Abaelard
Was in der Folge nur bedeuten kann, dass das was das Dogma verkündet hat, sich organisch aus der Lehre entwickelt hat, aber nicht schon immer geglaubt worden ist.
Das ist unpräzise! Freilich ist es immer schon geglaubt worden, aber nicht von allen. Die Entwicklung geht immer nur in Richtung eines besseren Verständnisses, eines Erkennens der Zusammenhänge. Die hier zur Frage stehenden Ansichten sind aber inkompatibel, es kann nur einer recht haben. Der Kontext in dem diese Meinungen stehen müssen wurde allerdings von beiden Seiten richtig erkannt. Waren ja auch grosse Theologen.
Redaktion benachrichtigen
#78   Dr. Schlämmer   17:22:49 | Mittwoch, 27. Januar 2010
Oder sollte …
dieser Avraham Burg in Wirklichkeit ein Eingeschleuster sein?
Ein Wolf im Schafspelz?
PS: Ich bin ein großer Bewunderer von Mythen. Die Bibel ist voll davon.
Redaktion benachrichtigen
#77   Domenico Tuttisanti   11:15:36 | Mittwoch, 27. Januar 2010
joberens
Nochmals zu den Dogmen. Es sind einwandfrei rein menschliche Ansichten und Meinungen aus der Zeit, in der sie entstanden sind,
Auch „Meinungen“ haben die Eigenschaft, dass sie wahr oder falsch sein können. Das schliesst übrigens auch die Berenschen Meinungen ein, die m.E. zumeist willkürlich und falsch sind! Die Frage, in welcher Zeit „Meinungen“ entstanden sind, bildet überhaupt kein Wahrheitskriterium. Dass sie allesamt „rein menschlichen“ Ursprunges seien, ist eine blosse Behauptung. Eine rein menschliche Ansicht und Meinung von joberens eben!
Insofern ist das erstmalige Auftreten eines bestimmten Dogmas in einer bestimmten Zeit kein Argument gegen seine Wahrheit. Die Tatsache, dass joberens herunterbetet, was den Mainstream heute unter Kirchengegnern bildet, macht diese in der Tat rein menschlichen Ansichten nicht wahrer oder plaudsibler als sie sind.
Redaktion benachrichtigen
#75   Dr. Schlämmer   08:44:27 | Mittwoch, 27. Januar 2010
Burgs Augen …
… blitzen so blau.
Wie kann das ein Jude sein? Bitte um Aufklärung.
Redaktion benachrichtigen
#74   LM.   23:46:19 | Dienstag, 26. Januar 2010
pardon irrtum meinerseits
habe es auf christus bezogen. hier spricht natürlich auch thomas klartext.
Redaktion benachrichtigen
#73   petrus.abaelard †   23:45:46 | Dienstag, 26. Januar 2010
Heinrich
Seine Lehre ist daher nicht identisch mit der Lehre von der unbefleckten Empfängnis, war daher falsch, läuft aber im Ergebnis auf das Gleiche hinaus
Was in der Folge nur bedeuten kann, dass das was das Dogma verkündet hat, sich organisch aus der Lehre entwickelt hat, aber nicht schon immer geglaubt worden ist. Genau das macht die Flexibilität des Katholischen Glaubens aus den die, die die Kirche auf den Stand von Trient einfrieren wollen nicht begreifen.
Redaktion benachrichtigen
#72   HeinrichderZweite   23:41:11 | Dienstag, 26. Januar 2010
@ LM.
sicher wusste er davon. es war nur nicht notwendig es formalverbindlich für alle extra und immer zu erwähnen da es sich um eine offenkundige sache handelt. erst diverse ketzeren verursachten die pflicht der dogmatischen absicherung
Gut gemeint, aber an der Sache vorbei. Thomas war nämlich ein Anhänger der Theorie, dass Maria mit Erbsünde gezeugt wurde – Kennzeichen des Menschseins – aber von Gott eine logische Sekunde später von der Erbsünde befreit worden sei. Seine Lehre ist daher nicht identisch mit der Lehre von der unbefleckten Empfängnis, war daher falsch, läuft aber im Ergebnis auf das Gleiche hinaus.
Redaktion benachrichtigen
#71   Marcelus   23:36:14 | Dienstag, 26. Januar 2010
LM.: St. Thomas von Aquin leugnet die Unbefleckte Empfängnis Mariens,
so wie zahlreiche andere hervorragende katholische Theologen.
Natürlich kannten sie ein wenig die Idee dieser Lehre, sonst hätten sie sie nicht explizit geleugnet.
Also auch das ist bereits ein Beweis für das Vorhandensein dieser Lehre seit ältester Christenzeit.
Redaktion benachrichtigen
#70   LM.   23:33:14 | Dienstag, 26. Januar 2010
petrus redens keinen quatsch zusammen
Warum wusste Thomas von Aquin noch nichts von der unbeflecklten Empfängnis Mariens?
sicher wusste er davon. es war nur nicht notwendig es formalverbindlich für alle extra und immer zu erwähnen da es sich um eine offenkundige sache handelt. erst diverse ketzeren verursachten die pflicht der dogmatischen absicherung
Warum hat Jesus seinen Jüngern nicht gleich die göttliche Wahrheit diktiert und statt dessen die Wahrheit über sich dem Ausgang eines Jahrhunderte dauernden Streites der Theologen überlassen?
dogmen sicht die logische konsequenz der aus den evangelien überlieferten fakten. zur zeit jesu selber waren solchge absicherungen unnötig da das heilsereignis durch dir geschichtliche unmittelbarkeit omnipräsent verankert war. erst später entstanden ketzerische aktionen.
obwohl die dogmatische wahrheitssubstanz unveränderlich bleibt bewirkt der hl geist durch die zeit veränderungen in der form welche die substanz umringt.
solch neues geschieht aber stets von „oben“ durch gott selbst nicht von „unten“.
Redaktion benachrichtigen
#69   Marcelus   23:24:27 | Dienstag, 26. Januar 2010
p.a.: Jesus wollte es so,
und hat den Heiligen Geist beauftragt, Seine Jünger nach Seiner Himmelfahrt weiter in die Wahrheit einzuführen.
Natürlich haben wir alle viele Fragen an Gott, warum Er alles so kompliziert macht.
Warum hat Jesus seinen Jüngern nicht gleich die göttliche Wahrheit diktiert und statt dessen die Wahrheit über sich dem Ausgang eines Jahrhunderte dauernden Streites der Theologen überlassen?
Redaktion benachrichtigen
#68   LM.   23:19:41 | Dienstag, 26. Januar 2010
verändern tun die offiziell gar nichts
es reicht völlig aus begriffe neu zu besetzen und schon ist das dogma neudefiniert.
jeder abfalltheologe kann von sich dagen er sei dogmentreu.
Redaktion benachrichtigen
#67   petrus.abaelard †   23:18:56 | Dienstag, 26. Januar 2010
LM unveränderliche göttliche Wahrheiten???
was ich aber weis ist dass dogmen unveränderliche göttliche wahrheiten sind.
LM. Was hat größeres Gewicht für Ihren Glauben, der Denzinger Schönmetzer bzw. Römischer Katechismus
oder
Die Heilige Schrift?
Warum wusste Thomas von Aquin noch nichts von der unbeflecklten Empfängnis Mariens?
Warum hat Jesus seinen Jüngern nicht gleich die göttliche Wahrheit diktiert und statt dessen die Wahrheit über sich dem Ausgang eines Jahrhunderte dauernden Streites der Theologen überlassen?
Redaktion benachrichtigen
#66   Marcelus   23:18:15 | Dienstag, 26. Januar 2010
Niemand kann ein unfehlbares Dogma der Kirche ändern!
Nicht der Papst, und erst kein Papstkonzil, das ja nichts anderes als der Papst selbst ist, denn ohne Papst erlangt kein Konzilsbeschluß Gültigkeit!
Sie können deshalb auch nur von Pastoralkonzilien verändert werden.
Redaktion benachrichtigen
#65   adlimina   23:18:09 | Dienstag, 26. Januar 2010
Um Sie, Marcelus, aufzugreifen:
Luther starb nicht katholisch, aber als (abgefallener) Katholik.
Landesbischof Huber drückte es launiger aus (bzw. hätte sich gerne an diese – leider nicht tragende – Gedankenkonstruktion als Rettungsplanke geklammert) :
Die evangelische Kirche ist die durch die Reformation gegangene katholische Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#64   HeinrichderZweite   23:16:25 | Dienstag, 26. Januar 2010
@ LM.
was ich aber weis ist dass dogmen unveränderliche göttliche wahrheiten sind.
Sie können deshalb auch nur von Pastoralkonzilien verändert werden. Trotz der Hochachtung vor dem Pastor und dem Konzil signalisiert die Verbindung beider Begriffe: Muster ohne Wert.
Redaktion benachrichtigen
#63   LM.   23:12:52 | Dienstag, 26. Januar 2010
josef
ob dogmas eine menschliche erfindung sind weis ich nicht.
was ich aber weis ist dass dogmen unveränderliche göttliche wahrheiten sind.
ps:
haben das neurologische uniinstitut schon angefragt ob sie ihr hirn mal zum sezieren zur verfügung stellen.
Redaktion benachrichtigen
#62   Marcelus   23:10:09 | Dienstag, 26. Januar 2010
adlimina: Wer vom Glauben abfällt, bleibt natürlich nicht Katholik –
oder starb Martin Luther als Katholik? Oder Heinrich VIII.? Wem wollen sie das erzählen? Martin Luther? Heinrich VIII.? Oder dem Papst?
Hören Sie auf das Lehramt der Kirche!
Redaktion benachrichtigen
#61   adlimina   23:08:24 | Dienstag, 26. Januar 2010
Es sei ferne, werter Marcelus,
die Schmerzen eines guten und ganzen Katholiken ohne Not zu vermehren, aber tatsächlich meines Sie es wirklich so:
Häretiker, Schismatiker oder einfach Dumme dürfen für sich nicht Anspruch nehmen, katholisch zu leben, bzw. als katholisch angesehen zu werden – nichtsdestotrotz bleiben sie katholische Christen, auch wenn sie an der der aktuell praktizierten und praktizierenden Sakramentengemeinschaft der Kirche nicht teilnehmen (können oder wollen).
Redaktion benachrichtigen
#60   HeinrichderZweite   23:07:25 | Dienstag, 26. Januar 2010
@Paulaner
sonst hätte ich dafür womöglich unseren würdigen Herrn Pfarrer angepieselt.
Dafür pieseln Sie ja jetzt auf die Kirche. Och nich besser!
Redaktion benachrichtigen
#59   Paulaner †   23:03:27 | Dienstag, 26. Januar 2010
Abaelard: du
nimmst meine Philippikkkka offenbar überhauptnicht gebührend ERNST!
:-(
Und ich zerfranz mich für meine gute Sache…
Redaktion benachrichtigen
#57   Marcelus   22:56:12 | Dienstag, 26. Januar 2010
adlimina: Ihre Halbbildung tut einem gebildeten Katholiken richtig weh!
Natürlich gibt es nur die eine unwiederholbare Taufe – aber dennoch kann man vom katholischen Glauben abfallen und damit Nichtkatholik werden, viele legen sogar Wert darauf!
Aber die Taufe bleibt gültig – und im Falle einer Rückkehr zur Kirche ist dann auch gar keine zweite Taufe nötig, weil das auch gar nicht möglich ist!
Wir glauben an die eine Taufe – heißt es bereits im Credo.
Redaktion benachrichtigen
#56   Paulaner †   22:54:40 | Dienstag, 26. Januar 2010
Marcelus, als ich getauft wurde,
war ich des Lateinischen noch nicht so mächtig, sonst hätte ich dafür womöglich unseren würdigen Herrn Pfarrer angepieselt.
:-D O:) o^/
Redaktion benachrichtigen
#55   Arkanum/kreuts.net †   22:52:48 | Dienstag, 26. Januar 2010
stimmt,
so ist das auch im Katechismus www.uibk.ac.at/…eraum/texte/377.html?pagenr=4 nachzulesen. o^/
Redaktion benachrichtigen
#54   adlimina   22:48:42 | Dienstag, 26. Januar 2010
Zur Bildung gehört,
daß die Taufe einen character indelebilis verleiht, Hochwürden!
Redaktion benachrichtigen
#53   Marcelus   22:43:37 | Dienstag, 26. Januar 2010
Arkanum, adlimina (Katholiken?): Wer ein Dogma leugnet, ist Nichtkatholik –
ein Dogma endet auf den Satz „anathema sit“ – sollte man als gebildeter Katholik wissen.
Redaktion benachrichtigen
#52   Arkanum/kreuts.net †   22:41:43 | Dienstag, 26. Januar 2010
dann bin ich ja beruhigt …
und es lag nicht an mir, daß ich nirgendwo im CIC den Begriff „Kirchenausschluß“ finden konnte …
Redaktion benachrichtigen
#51   adlimina   22:39:31 | Dienstag, 26. Januar 2010
marcelus lehrt
das Gegenteil der gesicherten Kirchenlehre aller Zeiten.
Redaktion benachrichtigen
#50   Marcelus   22:32:56 | Dienstag, 26. Januar 2010
adlimina: Schön wär’s!
semel christianus catholicus
semper catholicus christianus
Redaktion benachrichtigen
#49   Arkanum/kreuts.net †   22:32:16 | Dienstag, 26. Januar 2010
aber wenn
Marcelus doch das Gegenteil lehrt! ;-)
Redaktion benachrichtigen
#48   adlimina   22:31:06 | Dienstag, 26. Januar 2010
@marcelus+clarissa
semel christianus catholicus
semper catholicus christianus.
Redaktion benachrichtigen
#47   petrus.abaelard †   22:05:02 | Dienstag, 26. Januar 2010
Paulaner
Abaelard, das war konstruktiv aber bei dir wirkungslos.Wie Lehrer eben so sind und Pfaffen erst recht: rechthaberisch. Ich hätte über afrikanische Elefanten schreiben können, es wäre ebenso „unkonstruktiv“ gewesen weil du ohnedies nur in deinem eigenen Kopf liest.
Richtig: Lehrer haben Morgens recht und Nachmittags fei und Pfaffen haben immer recht und immer frei! :-D :)3 o^/
Locker bleiben und Paulaner trinken! ^-^ ^-^ ^-^
Redaktion benachrichtigen
#45   DJM †   21:20:46 | Dienstag, 26. Januar 2010
@ alf
Die Endursache wirkt nicht nach ihrem Wirklichen, sondern nach ihrem erkannten Wesen.
Redaktion benachrichtigen
#39   DJM †   20:57:23 | Dienstag, 26. Januar 2010
Redaktion benachrichtigen
#35   Denkender   20:43:13 | Dienstag, 26. Januar 2010
clarissa colonia: Sie haben natürlich viele Fragen, weil Sie leider zu wenig über die Lehren der
Kirche informiert sind.
Natürlich ist jemand, der vom Glauben abgefallen ist, logischerweise kein Katholik mehr.
Natürlich ist der Papst für alle Menschen zuständig, ob Katholiken oder Nichtkatholiken.
Aber nicht auf alle Nichtkatholiken gelten dieselben kirchlichen Kriterien: Es gibt Exkatholiken (Apostaten), nichtkatholische Taufgemeinschaften jedoch gültiger Taufe, Schismatiker … alles Nichtkatholiken …
Redaktion benachrichtigen
#34   clarissa colonia   20:38:56 | Dienstag, 26. Januar 2010
Merkwürdig nur, daß der Pontifex
gerade durch sein jüngstes Motuproprio „omnium in mentem“ die Geltung des kanonischen Rechts gerade auch für Personen bekräftigt hat,die nach ihrer gültigen Taufe einen formalen Akt des Abfalls vom Gauben gesetzt haben.
Wenn für die das kanonische Recht uneingeschränkt fortgilt, dann müssen wohl auch solche, vom Glauben abgefallenen Personen zwangsläufig auch Katholiken sein, denn das Kirchenrecht gilt nur für solche.
Was auch sakramentendogmatisch Sinn macht, weil die einmal gültig empfangene Taufe einen character indelebilis besitzt; mithin: das Taufwasser können noch nicht einmal Sie mit Ihrer Hobbythek-Ekklesiologie nachträglich wieder von der Stirn runterradieren.
(Schon einmal riet ich’s Ihnen vor geraumer Zeit, nachdem Sie sich mit ähnlichem Nonsens penetrant der Lächerlichkeit preisgegeben haben: Erst lesen, dann schreiben; Lesen bildet nämlich – zuweilen.)
Redaktion benachrichtigen
#32   Marcelus   20:30:08 | Dienstag, 26. Januar 2010
clarissa colonia: Wer öffentlich den Glauben der Kirche standhaft leugnet,
also das Dogma der Kirche, ist Apostat und Nichtkatholik.
Seltsam, daß das eine Katholikin nicht weiß.
Sollte Allgemeinwissen sein (unter Katholiken).
Redaktion benachrichtigen
#31   clarissa colonia   20:28:25 | Dienstag, 26. Januar 2010
Und, mein Lieber,
wie soll das gehen?
Redaktion benachrichtigen
#30   Marcelus   20:26:57 | Dienstag, 26. Januar 2010
clarissa colonia: Jeder Katholik, der vom Glauben der Kirche abfällt,
ist vor der Kirchenautorität Nichtkatholik.
Redaktion benachrichtigen
#29   clarissa colonia   20:25:10 | Dienstag, 26. Januar 2010
Na, das ist doch mal spannend, mein lieber Marcellus!
Bei Ihnen kann man nach gültig erworbener Gliedschaft in der katholischen Kirche wieder Nichtkatholik werden?
Das ist ja sensationell!
Darüber müssen Sie unbedingt mehr erzählen … ich sage nur: Mittel, Wege, Moglichkeiten?
Redaktion benachrichtigen
#28   Marcelus   20:24:42 | Dienstag, 26. Januar 2010
chico: Gott kann unheilbar Kranke natürlich durch ein Wunder heilen –
aber mit einem Wunder kann man im Alltag nicht rechnen, z.B. bei einem Schwerbehinderten.
Redaktion benachrichtigen
#27   Paulaner †   20:24:27 | Dienstag, 26. Januar 2010
Abaelard, das war konstruktiv aber bei dir wirkungslos.
Wie Lehrer eben so sind und Pfaffen erst recht: rechthaberisch. Ich hätte über afrikanische Elefanten schreiben können, es wäre ebenso „unkonstruktiv“ gewesen weil du ohnedies nur in deinem eigenen Kopf liest.
Redaktion benachrichtigen
#26   chico flojo   20:22:31 | Dienstag, 26. Januar 2010
@Marcelus
Wissen Sie, wie Sie unheilbar Kranke erlösen können? Durch Gebet. Und jetzt entschuldigen Sie mich einen Augenblick. Ich muß nach einer ganz bestimmten Stelle suchen, die mir dazu eingefallen ist. Das kann etwas dauern – aber in der Zeit können Sie ja z.B. folgende Frage beantworten: Was denkt sich Gott dabei, daß es behinderte Menschen bzw. unheilbar Kranke gibt? Wo steckt da der Sinn?
Redaktion benachrichtigen
#25   Marcelus   20:22:09 | Dienstag, 26. Januar 2010
p.a.: Hitler hat mit Sicherheit zahlreiche Dogmen geleugnet –
aber leider wurde dies nie amtlich festgestellt, und leider hat dies Hitler auch nie offiziell festgestellt.
Aber daß Hitler inhaltlich die Dogmen der Kirche leugnete, sollte jeder wissen.
Redaktion benachrichtigen
#24   petrus.abaelard †   20:19:27 | Dienstag, 26. Januar 2010
Auch Hitler hat kein Dogma geleugnet!
Reihen Sie sich schön ein. Da sind Sie in guter Gesellschaft. Ich hingegen kenne kein Dogma an dem ich noch nicht gezweifelt hätte. Ich verlasse mich lieber auf die Barmherzigkeit Gottes als auf meine Rechtgläubigkeit.
Redaktion benachrichtigen
#23   Marcelus   20:15:34 | Dienstag, 26. Januar 2010
p.a.: Ich wüßte nicht, wo ich auch nur irgendein Dogma der Kirche leugne –
wer ein Dogma der Kirche leugnet, ist Nichtkatholik, und leugnet alle Dogmen.
Redaktion benachrichtigen
#22   petrus.abaelard †   20:11:01 | Dienstag, 26. Januar 2010
Danke Marcell, dass Sie dem Letzten
beweisen, dass Sie nicht katholisch sind!
Redaktion benachrichtigen
#21   Marcelus   20:08:37 | Dienstag, 26. Januar 2010
Die Aufgabe der Kirche ist es, die Menschen vor der ewigen Verdammnis zu retten –
und Suizid von Schwerbehinderten führt normalerweise zur ewigen Verdammnis wie jeder Suizid, es sei denn, es lägen irgendwelche schweren psychischen Störungen vor, die Gott alleine kennt.
Unsere Aufgabe ist es, den Leidenden zu helfen, und die unheilbar Kranken zu erlösen.
Redaktion benachrichtigen
#20   petrus.abaelard †   20:05:42 | Dienstag, 26. Januar 2010
Klar Herr Habil. Dr. Sonstwas Marcell,
oder was für Fakes auch immer, Du bist Menschenverachtend, jemand der die Kirchliche Lehre verhöhnt und aus der Geschichte nichts gelernt hat. Mich führst Du nicht hinters Licht!
Redaktion benachrichtigen
#19   Marcelus   19:57:01 | Dienstag, 26. Januar 2010
p.a.: Offenbar weißt du nicht, was ein Nazi ist –
lern mal Geschichte.
Nazis wollten die Ausrottung aller Juden und die Versklavung der Slawen.
Redaktion benachrichtigen
#18   Tobit   19:55:56 | Dienstag, 26. Januar 2010
Steht in der Bibel etwas davon…
das das Land Israel den Palästinensern gehört? Ich meine sonst wird hier doch immer mit der Bibel argumentiert, steht da nicht drin das Gott dieses Land für die Juden auserwählt hat, oder täusche ich mich da?
Redaktion benachrichtigen
#17   petrus.abaelard †   19:54:34 | Dienstag, 26. Januar 2010
Paulaner,
können Sie auch einmal einen konstruktiven Beitrag liefern?
Redaktion benachrichtigen
#16   Paulaner †   19:51:46 | Dienstag, 26. Januar 2010
Abaelard, deine Diagnose ist stümperhaft und tendenziös,
er könnte alles mögliche sein, auch ein Kommunist oder ein Menschenfresser oder sonstwas Pööses. Du bist halt auf Nazi geprägt.
:-D
Redaktion benachrichtigen
#15   Marcelus   19:44:47 | Dienstag, 26. Januar 2010
Schwerbehinderte sind alleine lebensunfähig –
und fallen damit in die Kompetenz des Staates.
Jeder ist froh, wenn er dem Staat nicht zur Last fällt.
Redaktion benachrichtigen
#14   petrus.abaelard †   19:43:10 | Dienstag, 26. Januar 2010
Marcellus,
mir reicht schon, dass Sie die Ermordung der Schwerbehinderten auch gegen deren Willen wollen, um zu erkennen das Sie kein Katholik sondern ein Nazi sind!
Redaktion benachrichtigen
#13   Marcelus   19:39:27 | Dienstag, 26. Januar 2010
Dr. Romig mag ein Antizionist sein,
aber ein Nazi ist er mit Sicherheit nicht.
Nazis wollen die Ermordung der Juden der Welt.
Redaktion benachrichtigen
#11   DJM †   19:27:19 | Dienstag, 26. Januar 2010
Redaktion benachrichtigen
#10   DerRabe   19:26:28 | Dienstag, 26. Januar 2010
Deutschland hat sich…
…zu Vernichtungsweihe an der eigenen Nation entschließen lassen: Abtreibung, Pornos, Konsum bis zum Abwinken, Täterrolle bis zum Erbrechen, Masseneinwanderung, ablehnung Gottes, der alleine diesem Volk zu helfen vermag…
Redaktion benachrichtigen
#9   petrus.abaelard †   19:21:19 | Dienstag, 26. Januar 2010
@Goldengel,
danke für den Tipp. Ist aber auszuschließen.
Redaktion benachrichtigen
#8   Alois Bischof   19:19:22 | Dienstag, 26. Januar 2010
Avraham Burg irrt sich
wenn er erklärt, vor 1961 habe die israelische Staatsidee sich auf dem Heldentum der zionistischen Kämpfer gegen die einheimische arabische Bevölkerung und deren Führer gestützt.
Dem ist nicht so.
Ich zitiere nur die englische Fassung der israelischen Unabhängigkeitserklärung vom 14. Mai 1948: „The catastrophe [Anm. d. V., Ha Schoah] which recently befell the Jewish people-the massacre of millions of Jews in Europe-was another clear demonstration of the urgency of solving the problem of its homelessness by re-establishing in Israel the Jewish State, which would open the gates of the homeland wide to every Jew and confer upon the Jewish people the status of a fully privileged member of the community of nations. Survivors of the Nazi Holocaust in Europe, as well as Jews from other parts of the world, continued to migrate to Israel, undaunted by difficulties, restrictions and dangers, and never ceased to assert their right to a life of dignity, freedom and honest toil in their national homeland.“
Die Auschwitz-Opfer (obwohl bis 1959 auch Dachau mit Mauthausen und Buchenwald als Vernichtungslager erwähnt wurden) waren auch bereits 1948 Grundlage eines unabhängigen jüdischen Nationalstaates auf dem Gebiet Palästinas.
Immer noch werden Kritiker der israelischen Staatspolitik und der israelischen Einkreisung der verbliebenen palästinensischen Siedlungen im Westjordanland als „Antisemiten“ in Medien angegriffen. Und jüdische Geschichtsrevisionisten (Joseph G. Burg) seien „Nazis“…
Redaktion benachrichtigen
#7   DJM †   19:11:55 | Dienstag, 26. Januar 2010
Redaktion benachrichtigen
#6   Goldengel   19:09:44 | Dienstag, 26. Januar 2010
lieber petrus.abaelard
Sie schrieben, dass Sie Depressionen haben.
Falls das stimmt – haben Sie schon mal einen Allergietest gemacht – oft liegt es an einer Kreuzallergie, weil der Histaminspiegel Depressionen auslösen kann.
Machen Sie einen Allergietest – vielleicht kann Ihnen der helfen. :(3
Redaktion benachrichtigen
#5   petrus.abaelard †   19:05:10 | Dienstag, 26. Januar 2010
@Danke Goldengel,
hatte ich fast vergessen. Die Jungfräulichkeit Mariens ist sicher für den Glauben wichtiger wie das Lebensrecht Behinderter. Ja Ja und natürlich gegen Juden und Israel hetzen. Irgendwie ist dieser Romig schizophren.
Redaktion benachrichtigen
#4   Goldengel   18:34:02 | Dienstag, 26. Januar 2010
petrus.abaelard
Mariengläubig sa ma.
Redaktion benachrichtigen
#3   petrus.abaelard †   18:33:07 | Dienstag, 26. Januar 2010
Ja der Herr Romig,
Antiisraelist, Antisemitist und Befürworter der Euthanasie und der Todesstrafe. Schöne Autoren hat da Kreuz.net Richtig Katholisch ist es hier. Aber fromm sa ma.
Redaktion benachrichtigen
#2   r.ruhrgebietler   18:26:05 | Dienstag, 26. Januar 2010
petrus.abaelard
warum nur…
Redaktion benachrichtigen
#1   petrus.abaelard †   18:11:56 | Dienstag, 26. Januar 2010
Bravo Herr Romig!
Zur Ergänzung: Romigs Furor
www.lizaswelt.net/…01/romigs-furor.html
Liest sich schön zum Artikel von Friedrich Romig
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 13 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Heiliges LandGerade die Deutschen müssen zu klareren Worten finden Heiliges LandDie selbe Dame – nur in einem anderen Gewand Heiliges Land„Leg’ dich hin, bis du nüchtern bist“ Heiliges LandExtreme Philosemiten erinnern mich an extreme Antisemiten Heiliges LandDer Gipfel von Kitsch Heiliges Land„So hat der Holocaust begonnen“ Heiliges LandObama wurde der Stinkefinger gezeigt – und er gehorchte seinem Herrn Heiliges LandIn Palästina gibt es jeden Tag eine Kristallnacht Heiliges LandDas größte Gefängnis der Welt Heiliges LandJetzt hat Israel sein Warschauer Ghetto – nur viel größer Heiliges LandKriegsverbrecherin entzieht sich der Verhaftung Heiliges LandBlut-Sozialisten feiern einen rechtsextremen Kriegsverbrecher Heiliges LandAm Montag: Aufstand gegen das deutsch-israelische Kriegskabinett Heiliges LandWer sind die angeblichen „zwanzig Frauen“? Heiliges LandSie benehmen sich als Herren
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net