Wieder hat sich eine Diözese über einen wunderschönen Barockaltar lustig gemacht. Natürlich findet der Protest der Gläubigen bei den Medien keine Multiplikatoren.
Die Webseite des Priesterseminars München zeigt Bilder von einer Mahltisch-Weihe.
(kreuz.net, Röhrmoos) Am 18. Januar weihte der Münchner Weihbischof Bernhard Haßlberger einen Bartisch
zum neugläubigen Volksaltar der Pfarrkirche in Röhrmoss.
Das berichtete die bayerische Zeitung ‘Münchner
Merkur’.
Die 6.3000-Gemeinde Röhrmoos befindet sich zwanzig Kilometer nördlich von München.
Der Bar-Altar
steht auf einem Bein und hat die Form eines Biertisches in einer Bahnhofs-Vorhalle.
Der Weihbischof konsekrierte
das Ding im Anschluß an die Beauftragung von zehn Akolythen des Münchner Priesterseminars.
Die Webseite
des Priesterseminars von München und Freising veröffentlichte Bilder über den Anlaß.
Der einbeinige Bartisch wurde direkt vor dem barocken Hochaltar
in den Boden der Pfarrkirche gerammt.
Seine Weihe sowie die Segnung eines Lesepultes bildeten den vernichtenden
Abschluß einer Kirchenrenovierung.
Mons. Haßlberger bezeichnete den Mahltisch und den Lesepult als
die zwei wichtigsten Orte in der Kirche.
In Wahrheit ist das Lesepult eine späte Erfindung der 1970er
Jahre.
Warum der Weihbischof in diesem Zusammenhang den Tabernakel nicht erwähnt, bleibt sein Geheimnis.
Er lobte den – dekadenten und schlechten – Bartisch als „dezent und schlicht“.
Auch der Pfarrer von
Röhrmoos, Prälat Michael Bartmann, stimmte vor dem ‘Münchner Merkur’ in das Lob auf die jüngste Harlekinade
im Erzbistum München Freising ein.
Mit dem einbeinigen Tisch sei „mehr Platz“ für die Liturgie geschaffen
worden – behauptete er, obwohl die Entfernung des Mahltisches den Platz erst freigemacht hätte.
Durch
den Mahltisch komme ferner der ausrangierte barocke Hochaltar angeblich „viel besser zur Geltung“. Doch
auch dieses Ziel wäre besser, billiger und liturgisch richtiger durch einen Verzicht auf den Bar-Altar
erreicht worden.
Prälat Bartmann mußte zugeben, daß sich Gläubige gegen die Errichtung des Tisches
gewehrt haben.
Erwartungsgemäß läßt der ‘München Merkur’ die Sache aber unter den Tisch fallen.
Der Geistliche bedankte sich bei der erzbischöflichen Finanzkammer, die den Großteil der Renovierungskosten
von 40.000 Euro übernommen hat.
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175 Lesermeinungen
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#183 Izmet Necist 16:50:39 | Sonntag, 31. Januar 2010
@HeinrichderZweite Das ist wahr, früher wurde alles von Fronbauern hergestellt, die ganzen kirchen, schlösser,
burgen und natürlich auch das was darin ist.
#181 Izmet Necist 23:29:02 | Samstag, 30. Januar 2010
@HeinrichderZweite Schön dass Sie mich korrigieren, man muss aber trotzdem nicht über einen altar herziehen,
der einen an einen bartisch erinnert und nicht barock ist. wir leben im 21. jahrhundert und man braucht
wirklich nicht an alten barockaltären hängen, die von fronarbeitern hergestellt wurden. ich glaube nicht
das der alte altar zerstört wurde.
@Izmet Necist Und als ich das Bild vom neuen Altar gesehen habe musste ich nicht an einen Bartisch denken.
Schon verwunderlich das Ihnen die Ähnlichkeit aufgefallen ist. Tja, das hängt nicht unbedingt damit
zusammen, dass er immer in Bars herumhängt, sondern, dass er intuitiv denkt. Zur Erinnerung (wikipedia):
Die Intuition (v. lat.: intueri = betrachten, erwägen; PPP intuitum) ist die Fähigkeit, Einsichten in
Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen ohne
diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne Schlussfolgerungen, zu erlangen. Das vom Substantiv
Intuition abgeleitete Adjektiv ist intuitiv. Intuition steht letztlich hinter aller Kreativität. Der
danach einsetzende Intellekt führt nur noch aus oder prüft bewusst die Ergebnisse, die aus dem Unbewussten
kommen.
#179 Izmet Necist 22:57:07 | Samstag, 30. Januar 2010
Auf einem Bein in den Boden gerammt Ich glaube nicht das sich die Diözese sich über den Barock- altar
lustig gemacht hat. Und als ich das Bild vom neuen Altar gesehen habe musste ich nicht an einen Bartisch
denken. Schon verwunderlich das Ihnen die Ähnlichkeit aufgefallen ist.
Ein Hoch auf Dekadenz und Verblödung Wenn man solche Zeilen liest, braucht man sich um die Zukunft der
Volkskirche keine Gedanken mehr zu machen-denn sie hat keine. Sicher ist Mons. Hasslberger Protestant,
sodass er von der Existenz eines Tabernakels in einer katholischen Kirche nichts weiss. Für Protestanten
ist das Lesepult elementar, genauso wie der Mahltisch. Und schon Luther übersetzte „pro multis“ in „für
alle“.Sicher ist man auch in Röhrmoos bald so weit wie im -ehemalig durch Staatskirche zu 100 % katholischen
Italien, womit der schnellselige Johannes Paul II. Schluss gemacht hatte- wo es nun heisst „ Herr,ich
bin nicht würdig an deinem Mahl teilzunehmen…“ und wo, wie im Dom zu Florenz auch die Kniebänke entfernt
wurden, damit man, selbst wenn man wollte, nicht mehr Gott kniend anbeten kann. Aber man ist ja gleich
wie Gott, er ist ja unser Bruder und deshalb ist auch keine Anbetung mehr nötig, wie der Modernismus
lehrt. Aber halt…wer sagte nochmals „ich bin wie Gott“? Und wer will nicht, dass wir Gott die Ehre geben?
Ach ja, nun wissen wir, wer dahinter steckt. Aber es gilt auch hier „ Sie haben Mose und die Propheten;
glauben sie denen nicht, glauben sie auch nicht, wenn einer von den Toten aufersteht“
Gelobt und angebetet sei das SANCTISSIMUM – auch dasjenige dieses Tischchens, das sich den Anschein eines
Kneipentisches der allerletzten Bahnhofspinte in Castrop-Rauxel gibt! o^/
#170 Leo Miles 20:57:38 | Dienstag, 26. Januar 2010
@ DJM 1. Ich negiere nichts. Sie haben negiert, als Sie behauptet haben, Jesus wäre allein ein Geschöpf
der Zeit. 2. Ihre „Philosophie“ hat Sie irgendwie ziemlich verwirrt. 3. Worauf wollen Sie mit Ihrem Kauderwelsch
eigentlich hinaus? 4. Gott ist für Sie also nicht? Obwohl Er sprach: „Ich bin, der Ich bin.“ Sie sind
also ein Gottesleugner. Sie leugnen, daß Er ist. Sie leugnen Seine Existenz. 5. Alles geht von Gott aus,
deswegen ist Er der Seinde. Nur etwas das ewig ist, ist wirklich. Also Gott ist wirklich.
@ Leo Miles Das Alpha ist der Anfang, die Quelle allen Seins. Eine contradictio in adiecto, würde ich
meinen, da die Quintessenz von Alpha das Omega ist und nicht die Negation im zweiten Teil des Satzes.
Vgl. Spr 8,27 www.uibk.ac.at/…raum/bibel/spr8.html. Wir sind hier momentan in dieser Welt. Jedes hinreichend
mächtige formale System (Welt) ist entweder widersprüchlich oder unvollständig. Jesus sagt: „Ihr SEID
zwar in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.“ Seiend (aus Anfang und Ende), das „zeitliche“ Sein ist
seiend, aufgrund von Werdung. Als Abglanz des Seins, aber nicht selbst seiend, sondern teilhaftig und
nicht wahrhaftig. Erinnern wir uns, an das Gleichnis Jesu: ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Gott ist da. Natürlich ist nur Gott das einzig wahrhaftig Seiende, Falsch, er ist der EWIGE. Frei von
Zeit und Raum, folglich allem Seienden, was Anfang und Ende kennt.
#168 Leo Miles 20:18:27 | Dienstag, 26. Januar 2010
@Paulaner Die rumorende Jugend rennt nicht zu euch Tradis sondern weg zu den Bibelfundies. 1. Was sind
die „Bibelfundies“? Jemand, der die Bibel ernstnimmt? Dann sind auch die wahre römisch-katholische Kirche
und die Glieder des mystischen Leibes Jesus Christus „Bibelfundies“. 2. Wenn Sie damit protestantische
Freikirchen meinen, dann liegt der Grund ihres Zuwachses an V2 und Co, also an der Verprotestantisierung
der röm.-kath. Kirche. Ihr habt den Menschen den Glauben an die 7 Sakramente, an das sakrale Priestertum
und an die Gegenwart Christi im Altarsakrament und im Tabernakel ausgetrieben. Da ist es klar, daß viele
dann „konsequent“ sind und auch gleich auf die ganze Institution der röm.-kath. Kirche verzichten wollen.
Mitschuld ist eure blöde Papstkritik, die ALLE verunsichert. 1. Was ist denn „blöde Papstkritik“? 2.
Ist Ihre Papstkritik etwa intelligent?? Mehr als die paar 100, die zu euch kommen, könnt ihr eh nicht
„füttern“. Sehen Sie, Sie selbst nennen die Spendung der Sakramente „Fütterung“. Leute wie Sie sind
also der Grund, warum viele Leute zu den protestantischen Freikirchen abwandern. Und wenn’s nur ein „paar
100“ wären, meinen Sie, dann würde Ihre Charlotte so rotieren? Wegen ein „paar 100“?
#167 clericus 18:23:38 | Dienstag, 26. Januar 2010
@joberens/ Kritik woran? Sie kritisieren eine „Kirche“, die nur Privatmeinungen, die natürlich letztlich
irrelevant sind, zu bieten hat. Die sich meilenweit vom Evangelium entfernt hat. Deren Oberhaupt ein korrupter
Prinzipienreiter ist. In deren Dienst ein Pflichtzölibat überflüssig ist. Diese „Kirche“, so schreiben
Sie, sie Ihnen „wichtig“. Merkwürdig. Clericus ist, so schreiben Sie, „der Meinung“, es gebe unveränderliche
Dogmen. Sie irren! Clericus ist nicht „dieser Meinung“. Er glaubt daran, weil Gott, der sich nicht irren
kann, uns diese Dogmen durch den unfehlbaren Mund seiner Stellvetreter lehrt. Er glaubt daran in genau
dem Sinne, in dem die römisch-katholische Kirche es, für jedermann nachprüfbar, lehrt. Diese Kirche
hat mit dem von Ihnen gewünschten Debattierclub zum Austausch uninteressanter Meinungen, von Ihnen als
„Kirche“ bezeichnet, nichts zu tun. Für einen solchen Club hätten die Tausende von Missionaren niemals
ihr Blut und Leben geopfert. Was würden wohl diese Missionare sagen, wenn sie von Ihnen hören müßten:
„Ich, selbst denkender Katholik, befinde, daß es keine unveränderliche Wahrheit gibt“ ? -Übrigens,
da Sie die Jugend erwähnen: Wie kann es eigentlich sein, daß ich allein im letzten Jahr fünf junge
Erwachsene (zudem im alten Ritus) taufen konnte, nachdem Ihrer Ansicht nach die „Amtskirche“ mit ihrer
„überholten“ Lehre hoffnungslos dahinsiecht? -Zu Ihrer Beruhigung: Ich habe die jungen Leute nicht vorher
hypnotisiert. Es gibt ja auch noch die Gnade Gottes-heute wie immer.
#164 Paulaner † 16:52:07 | Dienstag, 26. Januar 2010
Stolzing, verrechne dich nicht! Die rumorende Jugend rennt nicht zu euch Tradis sondern weg zu den Bibelfundies.
Mitschuld ist eure blöde Papstkritik, die ALLE verunsichert. Mehr als die paar 100, die zu euch kommen,
könnt ihr eh nicht „füttern“.
An der Basis rumort es tatsächlich Da braucht man sich nur das Wachstum und die Aktivitäten von Juventutem
anzuschauen, oder an die Basis zu gehen und mitzubekommen, wie sich junge Menschen dafür einsetzen, dass
die Messe in der „außerordentlichen Form“ wächst und gedeiht. Man brauch nur mal das Engagement junger
Katholiken bei der FSSPX oder FSSP zu beobachten oder an der nächsten Schöneberger Sommerakademe teizunehmen.
Ja, es rumort an der Basis. Immer Menschen, vor allem Jugendliche, haben es nämlich satt, sich von den
Ideologen der späten Sechziger sagen lassen zu müssen, was gut für sie ist und was nicht. Anstatt fauler
68er Sprüche von ewig-festrigen Labertaschen der Marke „Wir sind Kirche“ suchen junge Katholiken nämlich
wieder Spiritualität, Vertiefung des Glaubens, Begegnung mit dem Mysterium und einen Weg zur Heiligung.
o^/
Mir gefällt die gewählte Lösung auch nicht! Es handelt sich um eine kleine Kirche. Dabei hätte man
entweder auf den Volksaltar als Zelebrationsaltar verzichten können [man kann auch am Hochaltar den neuen
Ritus feiern], oder als Volksaltar einen dem barocken Stil der Kirche nachempfundene Lösung. Ich kenne
andere Kleine Kirchen in denen das so gemacht worden ist. auch hier wirkt die kleine barocke Lösung mit
dem Hochaltar im Hintergrund mikrig und unangemessen. Da zelebriere ich lieber an einem Hochaltar als
an so einem mikrigen Pult. Wenn das gesammte barocke Ambiente entfernt wird kann man durchaus eine ganz
neue Raumlösung angehen mit einem anderen Stil, aber so ist das ein Kompromiss der natürlich beißt,
das spürt man fast körperlich.
#160 sanfrancesco 15:58:03 | Dienstag, 26. Januar 2010
Es gibt wenigstens einen Trost! Man hat ja wenigstens (so steht es in dem Artikel geschrieben) den Hochaltar
gelassen. In der Pfarrkirche, die ich übernommen habe, wurden der Hochaltar und einige Seitenaltäre
unter großem finanziellen Aufwand herausgerissen und entsorgt. Ein spätbarockes Ensemble ist damit unwiederbringlich
zerstört worden. Wenigstens war man hier etwas vernünftiger! So kann einmal der Nachfolger den Biertisch
wirklich einmal als Biertisch verwenden.
@clarissa colonia Sie schrieben: Merkwürdig nur … daß Sie in keiner romanischen oder gotischen Kirche –
hier ja schon öfters als die Aufgipfelung die Aufgipfelung kirchlicher Baukunst gerühmt – den Tabernakel
auf dem Altar finden, sondern allenfalls an der Nordwand der Chorapsis. Stimmt so generell durchaus nicht:
Z.B. haben finden wir in der Romanik oft die sogenannte eucharistische Taube, die gerne über dem Altar(z.B.
beim Baldachin)aufgehängt wurde . Und der Liturgiker Nussbaum berichtet in seiner luziden Monographie
„Die Aufbewahrung der Eucharistie“ (Bonn 1979) von Aufbewahrung des Allerheiligsten extra missamauf der
Altarmensa seit dem 9. Jahrhunddert. Siehe zum Beispiel folgende Anordnung des Rouener Bischofs Eudes
Rigaud von 1252 anlässlich einer Visitation: „Quia in ecclesia invenimus corpus Christi in quadam fenestra
ita quod ei vertunt terga, quando dicunt horas suas, iniunximus eius ut super altare, in quodam tabernaculo
vel in pisside ponerent honorifice“. Es handelte sich dann zwar nicht um einen fest mit der Mensa verbundenen
Altartabernakel, aber das Allerheiligste fand sich auch ausserhalb der Messe auf dem Altar. „Im Jahre
1360 liess die Äbtissin von S. Benedetto in padua den Leib des Herrn in einem Tabernakel mit einem Glasfenster
aufbewahren, das im Altarbild des Hauptaltares angebracht war (Nussbaum 429f). Die Belege liessen sich
vermehren! Alles aus vorbarocker Zeit!
#157 Stephanus 12:16:01 | Dienstag, 26. Januar 2010
Der sogenannte Traditionalist Erzbischof Lefevbre war war gegen Mehrdeutigkeit und Wischiwaschigeschwätz,
wie sie auch in amtlicher Darstellung gut sichtbar wird: (zitiere aus Wikilein:) Das Abendmahl oder die
Eucharistie, in einigen Freikirchen nur Brotbrechen genannt, ist eine Handlung im Rahmen eines christlichen
Gottesdienstes, die an das für den christlichen Glauben heilvolle Sterben Jesu Christi erinnert und dieses
vergegenwärtigt. Es geht auf das letzte feierliche Mahl des Jesus von Nazaret mit seinen zwölf erstberufenen
Jüngern am Vorabend seines Todes zurück, an das am Gründonnerstag erinnert wird. Es gehört mit der
Taufe zu den für fast alle christlichen Kirchen wesentlichen gottesdienstlichen Handlungen. Dabei ist
Jesus Christus nach jeweiligem Glauben in der von ihm gegebenen Gemeinschaft, in seinem Wort, im Glauben
an ihn oder in den Gaben von Brot und/oder Wein gegenwärtig. Die Art und Weise dieser Gegenwart ist unter
den christlichen Konfessionen umstritten. Wie umstritten sie in christlichen Konfessionen auch sein mag,
die katholische Kirche bekennt im Heiligen Meßopfer den realgegenwärtigen Erlösergott. Nicht irgendwie,
sondern real mit seinem ganzen ich, mit Geist und Leib, mit Fleisch und Blut. Darum ist der Opferaltar
in Form eines „Hochaltars“ eindeutiger ,ja zwingender, als das Aufstellen eines Fastfoodtisches für eine
Handlung die man Eucharistie nennt und mit der jeder etwas anderes verbindet. Darum ist das Aufstellen
einer solchen Scheußlichkeit mehr wie eine Geschnacksfrage!
Merkwürdig nur, Sie unverteidigter Infant, daß Sie in keiner romanischen oder gotischen Kirche – hier
ja schon öfters als die Aufgipfelung kirchlicher Baukunst gerühmt – den Tabernakel auf dem Altar finden,
sondern allenfalls an der Nordwand der Chorapsis.
#154 defendor 09:28:15 | Dienstag, 26. Januar 2010
Ist es denn verwunderlich… …dass sich gläubige römisch Katholiken angesichts derartiger „Neuerungen“
( besser Verschandelungen geweihter römisch katholischer Kirchen ) kopfschüttelnd von diesen „Fensteröffnern“
( die denn beim Hinausschauen nur wieder sich selbst gefunden haben ) der nachkonziliären Ungehorsamswelle
abwenden und mehr und mehr wieder zurück finden zur Schönheit und Ehrfurcht der reinen Lehre der Heiligen
Mutter Kirche einhergehend mit der lebendigen heiligen Tradition ?! Wer derartige Verschandelungen gar
noch als „bessere Geltungsmachung des Hochaltares“ vorgaukeln will, der sollte in der Tat in sich gehen !
Ein unansehnlicher „Klotz“ wird gleichsam vor den im Tabernakel GEGENWÄRTIGEN HERRN und GOTTES JESUS
CHRISTUS gleichsam „eingepflanzt“ und „beraubt“ IHN so Seiner GÖTTLICHEN MAJESTÄTISCHEN WÜRDE , indem
IHM für das allerheiligste Altarsakrament ein „Klotz“ zugewiesen wird, der nicht einmal einem Bettler
würdig wäre ! Wieder sehen wir erschreckend deutlich, wohin der unverbindliche „Menschen-Dienst“ führt…
zur „Relativierung“ des GOTTES-DIENSTES ! Der „bequemere Mahl-Tisch“ lässt denn auch besser jenen „Menschen-Dienst“
vorführen, der denn auch mittlerweile zu einem „Selbstläufer“ geworden ist und mehr einem „Sich selbst
feiern“ gleichkommt, denn der Anbetung, dem Lobpreis der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT ! Die Rückbesinnung
auf dielebendige heilige Traditionwird denn auch derartige „Tischbauten“ bald wieder vor die Türe weisen ! www.gloriapolo.net/
#152 Leo Miles 01:09:23 | Dienstag, 26. Januar 2010
@ DJM Das Alpha ist der Anfang, die Quelle allen Seins. Wir sind hier momentan in dieser Welt. Und das
Ziel ist die Ewigkeit mit Gott, oder auch eben nicht, wenn sich der Mensch anders entschieden hat. Jesus
sagt: „Ihr SEID zwar in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.“ Natürlich ist nur Gott das einzig wahrhaftig
Seiende, denn alles besteht nur aus Seinem Willen heraus. Aber das ist für unsere Diskussion nicht zu
betrachten. Denn es geht hier nicht um die Frage nach dem Sein, sondern es geht um diesen unsäglichen
Tisch und um Ihre Aussage, daß er ja mit einer Krippe „verschönert“ werden könnte, um das „Alpha“ zu
symbolisieren. Der Tisch symbolisiert genau das, was Sie nun anklagen: die Gefangenschaft in Raum und
Zeit, nämlich die Unterwerfung der Kirche Gottes unter die menschliche Gesellschaft mit ihrem jeweiligen
Zeitgeist. Schon komisch, daß Sie Ihren eigenen Widerspruch nicht erkennen. Aber vielleicht ist das irgendwann
so, wenn man sich immer so einen Kauderwelsch zusammenschreibt, nur um irgendwie um den Kern der Sache
vorbeizumanövrieren.
#151 Caldonazzi † 01:04:19 | Dienstag, 26. Januar 2010
@DJM: Den Grand Pix der kreuz.net- Hochstapler hast du dir redlich verdient. Du bekommst ihn von mir jetzt
verliehen. Werden Sie nicht mittelmäßig, Clarissa Das fasse ich nicht! Ein Hanswurst bleibt auch dann
ein Hanswurst, wenn er meint, keiner zu sein. Lern Deutsch, bevor du dich als kreuz.net-Philosoph aus
dem Fenster lehnst. Achtung! Absturzgefahr! Oder wie meine Großmutter sagte: Schuster, bleib bei deinem
Leisten. In deinem Fall heißt das ja wohl, setz dich an dein Mischpult und mach endlich was Gscheits!
Es heißt sicher nicht, dass du das kreuz.net-forum zumüllen sollst. Tust du aber! Gruß an DJM, den
unterbeschäftigten kreuz.net-Rapper. o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
@ Leo Miles Das Alpha ist der Anfang, die Quelle allen Seins. Das Omega ist das Ziel, das Ende allen Seins –
„…der Du in Deiner Unermeßlichkeit Himmel und Erde umfassest…“ Das ist ein Irrtum, weil es kein Sein
in der Welt gibt, sondern nur ein Werden. Das Leben ist, aber wir haben nur Anteil daran. Aggregatszustände,
Scheinbares, Unmittelbares(!) und wirkliches. Aber keinerlei Notwendigkeit und daher kein Sein von irdischen
Dingen. Man kann nicht sagen, dass etwas, dass ist, einen exakten Punkt hat, weil dieser immer nur relativ
wirkt aber nie ursächlich. Dh. Ursache und Wirkung wird vertauscht. Das Ding wird Mittelpunkt, anstatt
der Umstand drum herum, der immerzu unmittelbar auf das Ding einwirkt. Es folgt quasi Ockhams Rassiermesser,
der dem Ding an sich das Noumen entzieht. Demnach gibt es kein Sein an und für sich, sondern nur ein
Werden. Das Leben ist, aber sonst kennen wir nichts seiendes. Ausser die Sakramente freilich. Dh. überall
dort, wo Gott ist, ist etwas Seiendes. Auch in uns. Aber das Zeitliche an uns, um uns, entspricht einem
Werden. So wie die Raupe im Raume sich entfaltet, ist sie bloß ein Abglanz, ein Gleichnis zur Menschlichen
Seele. Alles rund um uns ist ein Gleichnis. Bis auf die Sakramente. Die sind wahrhaftig. Das Kreuz ist
wahrhaftig. Alles, was absolut ist, bleibt wahrhaftig. Alles, was zeitlich gesetzt ist, ist notwendig
nihilistisch, ergo seinem eigenen Verfall ausgeliefert. Aber nicht Gott oder das, was aus Gott entsteht.
Aus dem Heiligen in unserer Mitte.
#149 Leo Miles 00:29:20 | Dienstag, 26. Januar 2010
@ DJM Weder Alpha, noch Omega ist das Ziel. Das Alpha ist der Anfang, die Quelle allen Seins. Das Omega
ist das Ziel, das Ende allen Seins – „…der Du in Deiner Unermeßlichkeit Himmel und Erde umfassest…“
Der Ursprung des Menschen kommt von Gott. Der Mensch wird in die Zeit hineingeboren. Und das Ziel des
Menschen ist die Ewigkeit mit Gott, in Gott. „Alpha und Omega“ steht für Gott. Und da Gott Ursprung und
Ziel ist, bezieht sich das auch auf „Alpha und Omega“. Das Ziel ist der Vater. …der Alpha und Omega
ist. Oder was und wo ist denn für Sie der „Vater“? Ansonsten wären wir bei buddhistschen, nihilistischer
Lehre angekommen. Das sind Sie mit Ihrem Tisch… (Der Weg ist das Ziel) Das ist Ihre Logik, die besagt,
daß das Alpha und Omega, also Gott selbst, nicht das Ziel wäre. Was ist denn dann das Ziel? Da Sie Gott
ja auf die irdische Zeit reduzieren, ist ja gerade für Sie der Weg das Ziel.
Romanik? Freue mich, das Fr. „Clärchen“ den dumpfen Nebel hier heute zu später Nachtstunde wieder mit
Geist erhellt! :)3 :(3 Eine Wohltat! @henryII.: Am Barock hänge ich mich dabei gar nicht auf, Aber nichtdoch,
müssen Sie dürfen noch in der Hülle Ihres irdischen Leibes verweilen … auch romanische oder gotische
Kirchen drücken den Glauben in Steinform adäquat aus. … aber 1890 ist dann entgültig Zapfenstreich,
ja? Im Bauen wie im Denken wahrscheinlich … – wie konnte der Schöpfer zulassen, dass im Weltgeschehen
anschließend Expressionismus, Freud, Bauhaus, weitere Industrialisierung, Demokratisierung, Pop-Art und
weiteres Unheil auftraten? Nein, lieber schön unter die alte Käseglocke? Aber: „Steinform“? Wenn Sie
romanische Kunst wirklich verstünden, wüssten Sie, dass die alten Kirchen gerade NICHT ernste grau-nüchterne
Glaubensmauern sein wollten, sondern damals quietschbunt waren. Wenn man sich auf Tradition beruft, sollte
man sie wirklich kennen. Lektion 1: Tradition ist dynamisch, nicht statisch. Sie entwickelt sich weiter.
Ihren Inhalt in einen Schneewittchensarg gießen zu wollen bedeutet, Tradition zu ersticken. SignSal
Werden Sie nicht mittelmäßig, Clarissa Es bleibt zu bemerken, was Empedokles sagte und Aristoteles im
Sühnelied wiedergab: 137. Und seinen eigenen Sohn, der die Gestalt gewandelt hat, hebt der Vater (zum
Todesstreich) empor, schlachtet ihn und spricht auch noch ein Gebet dazu, der arge Tor! Die (Knechte)
hingegen zaudern (noch), den (um sein Leben) Flehenden zu opfern; doch jener taub gegen sein Gewinsel
schlachtet ihn und rüstet damit im Hause sein Sündenmahl. Ebenso ergreift der Sohn seinen Vater und
die Kinder ihre Mutter, rauben ihnen das Leben und schlingen das blutsverwandte Fleisch hinunter!
Stellt nicht schon Cicero fest, daß der mögliche Mißbrauch einer Sache ihren rechtmäßigen Gebrauch
nicht verhindert (Cic. Topica 17 www.thelatinlibrary.com/cicero/topica.shtml)? Welche anderen als ästhetische
oder liturgiearchäologische Gründe sollte es dann für diese Präferenz geben?
@ Leo Miles Weder Alpha, noch Omega ist das Ziel. Das Ziel ist der Vater. Ansonsten wären wir bei buddhistschen,
nihilistischer Lehre angekommen. (Der Weg ist das Ziel) und DANN macht es wirklich bald keinen Unterschied
mehr, was da steht.
@Heinrich der Zweite Bitte gestatten Sie mir als Priester, der ausschließlich die alte Messe liest, einige
Bemerkungen zu Ihrer Wortmeldung. Wenn tatsächlich das Missale Pauls VI. an sich „Ausdruck des Unglaubens“
wäre, würde dies bedeuten, daß über einige Jahrzehnte der gesamte residierende Weltepiskopat eine
Gott in sich nicht wohlgefälligen Kulthandlung geübt hätte. Das würde bedeuten, daß die Kirche nicht
mehr existieren würde. Denn damit wäre ein radikaler Bruch vollzogen, der gemäß der Verheißung des
Herrn, daß die Pforten der Hölle die Kirche niemals überwältigen werden, nicht eintreten kann. Alles,
was zu einem katholischen Meßritus gehören muß, ist im Missale Pauls VI. vorhanden. Trotzdem gibt es
genügend gute Gründe, am alten Missale festzuhalten, und diese sind beileibe nicht nur ästhetischer
Art. Das, was faktisch aus der Neuen Messe oft genug gemacht worden ist, hat sie („historisch“) doch in
einigen Ländern derart kompromittiert, hat zu einem so radikalen Verlust des Glaubens geführt, daß
viele, wohl gerade im jüngeren Klerus, deren Abschaffung begrüßen würden.
Leider falsch geraten, mein Lieber, denn es dürfte wohl kaum bewegliche Lettern geben, die älter sind
als die Lettner. (Mein etymologisches Wörterbuch leitet es ab von lectionarium, -i, n. „Lesepult“; davon
abgeleitet dann auch das Buch der Lesungen.)
@ DJM 1. Wir sind Geschöpfe; Gott ist kein Geschöpf. 2. Jesus war bereits vor aller Zeit; wir sind erst
in der Zeit. 3. Das Alpha und Omega ist Gott selbst; Anfang und Ende, Ursprung und Ziel. 4. Das Leben
Jesu endet nicht am Kreuz, denn Er hat den Tod überwunden und ist auferstanden. Das Omega kann nicht
in der Zeit finalisiert sein. 5. Der elendige Tisch muß weg, denn er leugnet ja eben das wahre Alpha
und Omega und reduziert die Religion und die Wirklichkeit auf die irdische Zeit. 6. Gerade wenn man schon
über „Sternenstaub“ philosophiert, muß einem dieser Tisch – und auch die anderen „Volksaltäre“ (also
die Verherrlichung und Anbetung des Geschöpfes anstatt des Schöpfers) – zuwider sein.
@clarissa colonia Lettner hängt ethymologisch wohl mit Lettern, also Druckbuchstaben zusammen, es hieße
also, dass da was gelesen würde, welch Wunder! Vom Pult ist da nichts enthalten.
@signum salutis Ich finde, wenn man glaubt, was die Kirche glaubt, dann ist die alte Form der heiligen
Messe sehr würdig und angebracht. Wenn man nicht glaubt, was die Kirche glaubt, dann ist die neue Messe
ein adäquates Mittel, diese fehlende Übereinstimmung auszudrücken. So wie das heute allenthalben geschieht.
Am Barock hänge ich mich dabei gar nicht auf, auch romanische oder gotische Kirchen drücken den Glauben
in Steinform adäquat aus.
@ Leo Miles Ach den Wahnsinn von Teilhard de Chardin? Genau genommen sind wir Sternenstaub, irgendwo aus
der Milchstrasse. zB. kommt immer wieder Wasser aus dem Weltall auf die Erde. Daher sind wir kosmisch.
Die Menschen sind Geschöpfe, die in der Zeit erschaffen wurden. Schopenhauer schrieb, der Sinn und das
Wesen der Zeit sei die Suggestion. Jesus bzw der Sohn Gottes ist kein Geschöpf. Er ist Gott, die zweite
Person in Gott, gezeugt nicht geschaffen, vor aller Zeit, nicht erst in der Zeit. Für ihn wurde alles
gemacht. Zu seiner Verherrlichung sind wir geboren worden. Die Menschwerdung Jesu ist ein Ereignis in
der Zeit. Aber Er bleibt ungeschaffen. Er ist kein Geschöpf, sondern Er ist der Schöpfer selbst, der
nun Fleisch angenommen hat. Eben, weil er Fleisch angenommen hat, hat sich der Geist Gottes erniedrigt.
Das allerheiligste Moment im Plan Gottes. Das größte und mächtigste Ereignis, das unbegreiflich zeigt,
wie gut der Herr ist. Der Sohn Gottes. Er heißt Davidsohn, weil Er der rechtmäßige König ist, aber
nicht weil Er zeitmäßig von David abstammen würde. Lt. den Quumram Rollen in Verbindung mit Zeugnissen
der Bibel gibt es noch zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. Auch hier finden wir Paralellen
zu einem „Davidsohn“, aber auch zur zweiten Eigenschaft, dem „Hohepriester“. Dieser wiederum symbolisiert
die Eschatologie. Was halten Sie davon?
Spitzendeckchengehorsam? @HenryII. Sie stellen sich wohl vor, der Herr fordert Spitzendeckchen und (Pseudo-)barockaltäre,
schwere Baßgeigenmessgewänder, hin- und hergelaufe am Hochaltar und gemurmelte Messen ein? Glauben
Sie das wirklich? Stellen Sie sich so etwas das letzte Abendmahl vor? Liturgische Bewegung, Konzil und
Liturgiereform waren Geschenke des Hl. Geistes, zumindest in ihrer grundsätzlichen Ausrichtung (Durchgeknallte,
die nicht wissen was sie tun, wird es immer wieder geben). SignSal
@signum salutis … sondern schon in den 20ger, 30ger Jahren – beeinflusst durch Romano Guardini. Schön,
dass Sie das erwähnen, der Modernismus mit all seinen Erscheinungsformen wurde auf dem Weg der Ungehorsams
in der Kirche „eingeführt“. Er ist nun, da die Modernisten die Kirche feindlich übernommen haben, immer
noch Ungehorsam, nun freilich nicht mehr auf der administrativen Ebene, die Ungehorsamen zimmern ja nun
auf administrativer Ebene fleißig Gesetze, die ihren Ungehorsam auch von Dritten einfordern, sondern
auf höherer Ebene, Christus gegenüber, der ja über seinem höchsten Stellvertreter auf Erden das Haupt
der Kirche ist.
@Job @clericus @Job: Ich habe ganz vergessen, mich für „anthropozentrisch“ zu bedanken. Ich muss zugeben,
dass mir meine Wortschöpfung gleich ein wenig seltsam vorkam… @clericus: Recht haben Sie. Ich möchte
das jetzt auch nicht weiterführen und vor allem merke ich, dass mich die Auseinandersetzung mit den Positionen,
die Herr Berens hier vertritt sowie die Art und Weise, in der das geschieht, über ein vertretbares Maß
hinaus ärgert und das ist mir weder der Unfug, den er von sich gibt noch er selber einfach nicht wert.
Schade, dass das hier keine Newsgroup ist, denn dann würde Berens jetzt in meinem Killfile landen. Es
ist oft nicht einfach, nicht zu richten. Und letzten Endes ist die Vertiefung des eigenen Glaubens wichtiger.
Und das ist mein Schlusswort für heute. Allen eine gute Nacht und Gottes Segen
@ DJM Eine kosmische. Ach den Wahnsinn von Teilhard de Chardin? Wann wurden wir erschaffen? Die Menschen
sind Geschöpfe, die in der Zeit erschaffen wurden. Jesus bzw der Sohn Gottes ist kein Geschöpf. Er ist
Gott, die zweite Person in Gott, gezeugt nicht geschaffen, vor aller Zeit, nicht erst in der Zeit. Die
Menschwerdung Jesu ist ein Ereignis in der Zeit. Aber Er bleibt ungeschaffen. Er ist kein Geschöpf, sondern
Er ist der Schöpfer selbst, der nun Fleisch angenommen hat. Der Davidsohn Der Sohn Gottes. Er heißt
Davidsohn, weil Er der rechtmäßige König ist, aber nicht weil Er zeitmäßig von David abstammen würde.
Das Leben kann nicht werden. Es ist lebendig. Gott kann also kein Leben erschaffen? Es ist einfach da?
Das Leben ist kein Willensakt Gottes? Daher soll man den Lebendigen auch nicht bei den Toten suchen. Sie
sagen also Gott bzw der Sohn Gottes, die zweite Person in Gott, war tot bzw noch nicht lebendig vor der
Menschwerdung Jesu?
Guardini @ la arroganza – haben Sie nicht zur Kenntnis genommen: nicht 1968 gab es die Idee zu neuerer,
angemessener Gestaltung liturgischer Räume und Geräte, sondern schon in den 20ger, 30ger Jahren – beeinflusst
durch Romano Guardini. Was haben Sie den für ‘ne Ästhetik? Ein bißchen Gips barock draufspachteln –
schon ist’s sakrale Kunst? Mal halblang. (Ich mag übrigens barocke Kirchen sehr!) SignSal
Joberens-Kritik Das Problem Ihrer Kritik besteht u.a.in deren mangelnder Logik. Sie sagen, die katholische
Kirche sei Ihnen „wichtig“. Was die Kirche ist, und was sie mit ihrer Lehre beabsichtigt, kann sie uns
doch selbst am besten sagen. Für die Kirche sind und waren zu keinem Zeitpunkt Dogmen reformierbare „Meinungen“.
Seit jeher hat sie die Annahme der Dogmen als Voraussetzung, ihr anzugehören, verstanden. Gerade dies
ist Ihnen aber offenkundig nicht „wichtig“. Ihre Position kann man folgendermaßen wiedergeben: „Mir ist
die Kirche wichtig, deren fundamentale Positionen mir nicht wichtig sind.“ Halten Sie das für folgerichtiges
Denken?
0 CENT! Manche Prälaten verstehen es, immer noch mehr treue Gläubige aus gewissen Pfarreien zu vertreiben.
Der sogenannte „Volksaltar“ von Röhrmoos wird dazu seinen Beitrag leisten! Seine Aufstellung ist völlig
verfehlt und unnötig! Und nicht zu vergessen: Möge die Erzdiözese München-Freising nur ja nie über
Geldmangel jammern! Für solch seltsame Tische ist jeder Cent zu viel! Es ist nur verständlich, wenn
immer mehr einfache Gläubige sich sagen: Wenn unsere Kirchenoberen unsere Kirchen verschandeln, verweigern
wir ihnen jeden finanziellen Beitrag! Wann legen unbelehrbare „68-er-Prälaten“ endlich ihr Amt nieder???
besonderer Wert, werter H. noch’nLandi, wurde auf die Eignung für die Kirchenmusik gelegt, die in der
Gemeinde, in der Georg Trexler wunderbare musikalische Werke geschaffen hat, großen Werk gelegt. Was
haben Sie gegen Penner? Weshalb kein Nachtasyl für diese Menschen? Ich glaube gehört zu haben, soetwas
habe in unserer Kirche Tradition … SignSal
hallo lieber joberens Gerade weil sie mir wichtig ist fühle ich mich verpflichtet auf Ungereimtheiten,
die meiner Kirche nur noch schaden hinzuweisen. aber lieber josef: muss man um etwas kritisch betrachten
zu können den betrachtungsgegenstand nicht vorher auch begriffen haben ? ehrlicchkeit und geradlinigkeit
sollten doch von einem selbst denkenden christen erwartet werden können. keiner wird sie lynchen wenn
sie sagen: ich habe probleme dies oder jenes zu glauben und tue mich deshalb schwer mit der kirchenlehre.
sie erheben jedoch ihre persönliche sicht zum mass der dinge und behauoten frech dass andere katholische
sichtweisen (zb dogmen sind keine menschlichen erfindungen) der allgemeinen vernunft widersprächen und
alle verrückt werden die diese sicht vertreten. damit beleidigen sie millionen gläubiger praktizierender
katholiken und haben sich nicht nur als katholik sowieso sondern sogar als christ generell disqualifiziert
tilt !
#125 Paulaner † 22:54:54 | Montag, 25. Januar 2010
Meingott Walte^WBerens… Dogmata sind definitionsgemäß unveränderlich. So wie Löcher gebohrt werden
können und nie wieder ungebohrt gemacht, höchstens zugestopft, so können Dogmata durch andere überschrieben
werden. Verbessert.
@ Leo Miles Sie haben echt eine komische „Theologie“… Eine kosmische. Der Tisch muß weg und nicht noch
eine Krippe darauf. Die werden den Tisch nicht mehr wegnehmen, die möchten darauf Messe feiern. Wenn
ein Tuch drüber liegt, sieht man’s eh nicht, dass der Tisch nur ein Bein hat. Das Kreuz hatte auch nur
eines. Wie der Titel schon sagt „Auf einem Bein in den Boden gerammt.“ Dh. Nägel mit Köpfen durch’s
Fleisch gerammt. Man kann es auch so sehen, dass der Tisch eine der vier Wunden an den Händen oder FÜSSEN
kennzeichnet. Eine symbolische Kraft also, wie man aus den mystischen Schriften her weiß, dass jede Wunde
Jesu ihr göttliches Geheimnis in sich birgt. Und warum sollte die Krippe das Alpha symbolisieren? Weil
auch wir durch Christus neu geboren werden und deshalb empfangen wir ihn auch, damit er in uns und wir
in ihm sind. Er ist der Anfang, das Alpha, der Davidsohn, der Sproß, der alles Spießen lässt! Das Credo
lehrt uns, daß der Sohn Gottes vor aller Zeit gezeugt ist. Wann wurden wir erschaffen? Deswegen ist Gott
das Alpha. Der Davidsohn Jesus ist nicht erst durch die Menschwerdung zum Alpha geworden. Das Leben kann
nicht werden. Es ist lebendig. Daher soll man den Lebendigen auch nicht bei den Toten suchen. Ave
Burg Rothenfels @st. georg; steph super!! :)3 :)3 :)3 :)3 Schade, an diesen Leuten sind Romano Guardini
und die liturgisch-künstlerischen Bestrebungen von Burg Rothenfels vorrübergegangen: rothenfels www.burg-impressionen.de/4images/details.php?image_id=992 .
Fritz Schwerdt schuf für die dortige Kapelle den berühmten Ewiglichtleuchter – weitere Teile seines
Schaffens findet man hier (weiterklicken!): Schwerdt www.fritz-schwerdt.de/…ron/fron-kirche.html
So eine Altarweihe ist doch immer wieder beeindruckend, ich habe selbst leider erst eine erlebt. Darüber,
welche moderne sakrale Kunst in barocke Kirchen passt, kann man lange streiten, sicher nichf auf dem Niveau
von Möchtgernprälat Hintern , der sich nicht scheut, den Ort, auf dem Tod und Auferstehung des Herrn
gefeiert werden, mit Bordells in Verbindung zu bringen – obschon wir ja wissen, dass er sich den Säufern,
Verachteten und Huren ja auch besonders zuwandete (was tut H. Hintern den für die?) Ein architektonisches
Ereignis, ein „Skandal“ ist dieser Redation durch die Lappen gegangen! Unverzeihlich: Propstei Leipzig
propstei-leipzig.de/…virtuelleausstellung – dort werden Spenden für den Kirchbau jederzeit gerne entgegengenommen!
Einen frohen Abend allen! SignSal
@ DJM Sie haben echt eine komische „Theologie“… Der Tisch muß weg und nicht noch eine Krippe darauf.
Und warum sollte die Krippe das Alpha symbolisieren? Das Credo lehrt uns, daß der Sohn Gottes vor aller
Zeit gezeugt ist. Deswegen ist Gott das Alpha. Jesus ist nicht erst durch die Menschwerdung zum Alpha
geworden.
#116 Brandenburgis 22:12:52 | Montag, 25. Januar 2010
Ich kann Herrn Joberens nur als schwer leidenden Menschen erkennen. Schon mit den wenigen Informationen,
über die wir verfügen, ließe sich eine Anamnese durchführen, die eine klaren Diagnose erlaubt. Ich
sehe übrigens Parallelen zu den sprachlichen Absonderungen von Exz. Zollitsch, der wohl nicht zufällig
einem benachbarten Jahrgang entstammen dürfte. Falls ich Joberens mal beschimpft haben sollte, nehme
ich das mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Das war nicht angemessen. Gott stehe auch Joberens bei,
denn für menschliche HIlfe ist es zu spät, – befürchte ich.
Walther von Stolzing/ Problem des Herrn Joberens Es ist (menschlich) absolut verständlich, daß Sie sich
über die Bemerkungen von Herrn Berens ärgern. Diese sind objektiv arrogant, dümmlich, von unglaublicher
Borniertheit, ein papageienhaftes Nachplappern dessen, was man in jeder x-beliebigen Links-Gazette nachlesen
kann, und das Ganze auch noch etikettiert als „eigen- ständiges Denken“. Nur scheinen manche Kommentatoren
zu vergessen, daß zum Verlust der Zugehörigkeit zur wahren Kirche im Falle z. B. objektiv häretischer
Äußerungen die subjektive (!) schwere (!) Schuld (Hartnäckigkeit )vorliegen muß. Diese kann man eben
nicht einfach voraussetzen. So unwahrscheinlich es daher auch sein mag, es ist nicht auszuschließen,
daß Personen wie Herr Berens tatsächlich noch Katholiken sind, weil sie z.B. infolge (subjektiv) unüberwindbarer
Unwissenheit der Meinung sind, man könne z.B. den Unfug, den Berens vorträgt, als Katholik vertreten.
Ich kann davon ein Lied singen. Ich habe in meiner Kaplanszeit in Holland erlebt, was so manche Confratres
den Leuten als „katholischen Glauben“ präsentiert haben.
steph Ich habe in der letzten Zeit mehrfach den Versuch unternommen, mit ihm zu diskutieren. Dass man
generell keine Antworten von ihm bekommt, macht die Sache nicht einfacher. Ständig betont er einen gewissen
Diskussionebedarf in Glaubensfragen, weicht aber jeder Diskussion aus. Statt dessen kommen die üblichen
Plattitüden. Ich finde das sehr frustrierend und das trägt natürlich auch zu einer recht schlechten
Stimmung ihm gegenüber bei. Informationen über ihn und seinen musikalischen Werdegang finden Sie hier
www.musicalion.com/…mposer/view/id/10644. Ich habe mir jetzt vorgenommen, ihn zu ignorieren…
@ von Stolzing genau aus dem Grunde frage ich ja Joberens, warum er sich noch als der Glaubensgemeinschaft
„kath. Kirche“, wenn ich dies einmal so ausdrücken darf, zugehörig fühlt, wenn er wirklich Substanzielle
des kath. Glaubens ausdrücklich verneint. Dies ist das, was ich nicht verstehe. Und nach seinem eigenen
Bekunden scheint er sich ja im kirchlichen Dienst zu befinden (als Kirchenmusiker), oder verstehe ich
da etwas nicht???? Bezeichnend finde ich, dass er auch schweigt auf meine Frage.
clericus: was mich an joberens ärgert Danke für Ihre sehr fundierten Beiträge! Sie haben Recht, es
ist mit der christlichen Liebe nicht vereinbar, Herrn Berens hier Beleidigungen um die Ohren zu hauen.
Ich kann nur von meinem Standpunkt aus sagen, dass es nicht die Positionen von Herrn Berens sind, die
mich auf die Palme bringen (gegen das Pflichtzölibat, Leugnung der Beichte als von Christus eingesetztes
Sakrament, Befürwortung der Abtreibung, Leugung der Transsubstantion und realen Gegenwart Christi im
Altarsakrament, etc, etc…). Es ist im Grunde auch nicht seine Arroganz, mit der er seine Privatmeinung
über die Lehre der Kirche stellt. Was mich echt ärgert, ist dass er bei all dem noch behauptet, er sei
ein Katholik, obwohl er, zusätzlich zu all dem Obengenannten, keine Gelegenheit auslässt, zu behaupten,
die Protestanten seien in allem schon „viel weiter“ und Frau Käßmann in den Himmel lobt. Ich denke,
es ist gerade diese Verlogenheit, die hier so einige ärgert.
Es geht ums Prestige Die ganze Anglegenheit zeigt die ganze Dekadenz der Katholischen Kirchensteuer-Kirche
in Deutschland: 1.) Die Renovierungskosten, wovon mit Sicherheit dieser Bartischaltar die meisten Kosten
verschlungen hat. 2.) Die Gläubigen, die Kritik übten, wurden ausgebotet. 3.) Mit Verstärkung aus dem
Priesterseminar mußte diese Altarweihe öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzt werden. 4.) In Wahrheit
ging es natürlich dem Ortspfarrer dort um sein Prestige. Um nichts anderes. Es wollte ums Verrecken moderne
Kunst in der Kirche, um aufzufallen, um sich zu verewigen. Koste es, was es wolle. Ein Hoffnungsschimmer:
Wird bald vorbei sein mit dieser Dekadenz!
Joberens-Katholik? Die Annahme sämtlicher von der römisch-katholischen Kirche definierter Dogmen ist
eine Voraussetzung dafür, der Kirche anzugehören. Die hartnäckige Leugnung oder Bezweiflung eines Dogmas
hat den automatischen Verlust der Kirchenzugehörigkeit, sowie die ebenfalls automatische Exkommunikation
zur Folge. „Hartnäckigkeit“ bedeutet hier nicht ein längeres Festhalten an der irrigen Position, sondern
ein Festhalten an derselben, obwohl man weiß, daß die Kirche das Gegenteil als von Gott geoffenbarte
Lehre vorträgt. (cfr. z.B. H. Jone, „Katholische Moraltheologie“, H. Schauf, „Einführung in das kirchliche
Strafrecht“). Ob bei Herrn Berens schwer sündhafte Hartnäckigkeit vorliegt, weiß nur Gott, der Beichtvater
(?) von Herrn Berens, und er selbst. Deswegen ist es kaum mit der christlichen Liebe vereinbar, wenn Herrn
Berens Beleidigungen um die Ohren gehauen werden. Allerdings widersprechen seine Einlassungen objektiv
der Lehre der Kirche, und zwar massiv! Meines Erachtens liegt bei Herrn Berens das Miß- verständnis
vor, die Annahme der Lehre der Kirche sei mit eigenständigem Denken unvereinbar. Dies wäre dann der
Fall, wenn diese Lehre etwa in den privaten Meinungen dieses oder jenen Papstes bestünde, die anderen
aufgezwungen werden soll. Der (verifizierbare) Anspruch der katholischen Kirche besagt jedoch, daß sie
Gottes Offenbarung weitergibt. Die Annahme dieser Offenbarung bedeutet eben nicht eine Einschränkung
des Denkens, sondern eine Teilhabe am Wissen Gottes.
#109 Mrs.Cologne 20:54:40 | Montag, 25. Januar 2010
@steph Weil er bei den Evangelikalen nichts zu jammern hätte. Denn bei denen gilt ja bekanntlich: Nichts
muß, alles darf. Als Jammerlappen würde er bei denen regelrecht ersticken.
Tisch in der innerbetrieblichen Mehrzweckhalle es handelt sich um einen einfachen Tisch, der bei sparsamen
Betrieben in Mehrzweckhallen aufgestellt ist, zur Nutzung; 1. bei Schulungen des betrieblichen Außen-
oder Innendienstes, die kurze Kaffeepause; 2. als Aufstellfläche für Kopierer, Drucker und andere Geräte
um Platz zu sparen; 3. Bei Ladungen von Firmenbesuchern zur Gestaltung des Empfangsraumes Knabbergepäck
auf den Tisch dazu Sekt und / oder Orangensaft; 4. Im Raucherraum zur Ablage der Aschenbecher; In der
Pfarrei geeignet beim Pfarrfest zum Abstellen von Tellern beim Eintopfessen; joberens als Bedienung ungeeignet,
diese Kräfte kommen von HATZ IV, dies sind die getauften PastoralreferentInnen und (männliche?) – referenten.
Es dauert nicht mehr lange, dann ist joberens und der modernistische Amtskirchenschrott dort angekommen,
wo sie nicht hinkommen wollten. Wir werden sehen,joberens (der erhabene Laie) und die Kleriker wie Lehmann
und Mitläufer, haben bereits Wortzusammensetzungen, diese lauteten: „da habe ich nicht mitgemacht, davon
habe ich nie etwas gehört, das ist ja erschreckend – was die Anderen alles gemacht haben.“ Hallo joberens,
wie geht’‘s, hast Du schon überlegt wie Du dann glaubhaft bist oder werden kannst. Cardinal Lehmann hat
für diese Zeit bereits eine lange rote Schleppe, als traditioneller Kardinal und Bischof und Glaubenshüter
angeschafft, da er die Zeit kennt. Bewerbe Dich bei ihm, der braucht dann einen treuen, traditionlellen
Schleppenträger. So wirst Du nie als Zerstörer verdächtigt. >…
@ joberens Darf ich Sie einmal fragen, warum Sie noch Angehöriger der katholischen Kirche sind? Das ist
für mich nicht mehr nachvollziehbar. Und das Problem ist für mich nicht, dass Sie hier in ein theol.
oder inhaltliches Wespennest gestochen haben, sondern das Problem ist, dass hier einige Schreiberlinge,
die sich hier mit verbalen Ausfällen hervortun (nicht wahr Prälat Hinter), hier auf sämtliche Palmen
klettern, wenn sie nur Ihren Namen lesen.
Joberens, angeblich denkender „Katholik“ Was Berens hier erzählt, hat natürlich weder mit selbständigem
Denken noch mit dem katholischen Glauben etwas zu tun. Altbekannte protestantische bzw. modernistische
Thesen. Es ist Dogma, daß bei der Konsekration, die nur von einem Priester vollzogen werden kann, die
ganze Substanz des Brotes (Weines) in die ganze Substanz des Leibes (Blutes) Christi gewandelt werden.
Dieser Vorgang wird als Transsubstantiation bezeichnet. Papst Paul VI. hat in seiner Enzyklika „Mysterium
fidei“ sogar eigens darauf hingewiesen, daß der Ausdruck „Transsubstantiation“ durch keinen anderen Ausdruck
ersetzt werden darf. Christus ist nicht „im Brot gegenwärtig“, sondern das Brot existiert nach der Konsekration
nicht mehr. Was bleibt, sind die Akzidentien (Farbe, Geschmack etc.) des Brotes. Diese Akzidentien werden
aber nicht von der Substanz des Leibes Christi getragen (ein Irrtum Wiclifs, der von der Kirche verurteilt
wurde), sondern sie haben keinen Träger mehr. Ein völlig singuläres Phänomen, für daß es keine Parallele
gibt. -Vielleicht bemerkt Herr Berens eines Tages ja doch noch, daß es eine Offenbarung Gottes gibt,
die von der Kirche unfehlbar vorgelegt wird, und das deren unbezweifelte, gläubige Annahme Voraussetzung
dafür ist, katholisch zu sein. Würde er wirklich denken (bzw. sich zunächst einmal informieren), hätte
er zumindest diese Tatsache bemerkt.
Völker, hört das Banale: Joberens denkt Völker, hört das Banale: Joberens hat laut seiner Aussage
laut nachgedacht: „So darf doch heute auch schon mal laut über die, doch vielleicht eher fragliche Realpräsenz
über das Mahl hinaus, nachgedacht werden Herr Berens, Sie sollten einmal doch wirklich weiterzudenken
versuchen und sich rein denkerisch in die einfache Denkaufgabe vertiefen: Wenn Jesus, wie Sie ernsthaft
denken und glauben, beim Mahl in Brot und Wein realpräsent ist, wie kommt er nach dem Mahl aus dem Brot
wieder raus? Verflüchtet sich Jesus einfach aus dem Brot und Wein? Oder werden nach den Wandlungsworten
am Schluss des Mahles Austretungsworte gesprochen? Oder ist es nicht eher so, dass nach der Wandlung von
Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi diese Realpräsenz des Erlösers auch nach der Messe erhalten
bleibt? Von der Rückwandlung des Leibes Christ in einfaches Brot ist in der Bibel jedenfalls nichts zu
lesen. Darüber sollten Sie einfach mal ganz ehrlich – wenn es sein muss auch laut – nachzudenken versuchen,
Herr Berens.
@ joberens Bis jetzt hab ich Sie ja einfach nur ignoriert, aber das setzt jetzt Ihrem ganzen Treiben doch
die Krone auf… Hören Sie doch endlich auf, Sich als Katholik zu bezeichnen! Gestehen Sie Sich endlich
ein, daß Sie vom katholischen und apostolischen Glauben gänzlich abgefallen sind und haben Sie zumindest
so viel Selbstachtung, hieraus die Konsequenzen zu ziehen!! Entweder Sie sind wirklich ein Fake der Redaktion
oder Sie sind einfach nur… mir fehlen die Worte!
@ Chrysanthus Die Anweisungen der erneuerten Liturgiebücher (Missale, Kirch- und Altarweihe, Zeremoniale
der Bischöfe). sind eindeutig. Doch einzelne Kurienleute suchen diese zu unterlaufen, indem sie ihre
eigenen Deutungen hinausposaunen.
#94 Chrysanthus 17:19:20 | Montag, 25. Januar 2010
Ich fürchte, Rom weiß selber nicht genau, was es will: Hochaltar oder Volksaltar, Zelebration versus
orientem oder versus populum, usw. usf. Heute hütt, morgen hott. So geht man nicht mit der heiligen Liturgie
um.
engelhardt es gibt Fälle, in denen muss man Fragen, woran Satan ein Interesse hat. Z.b. an der Zerstörung
des Glaubens durch Verächtlichmachung des Messgeschehens durch willfährige Handlanger in der Kirchenhierarchie.
… Ein derartig trauriger Vorgang erinnert mich immer an das allseits bekannte Märchen „Keiserens nye
Klæder“ vom wunderbaren Schriftsteller Hans Christian Andersen. Da ist etwas, was nicht ist und das muss
toll gefunden werden. Sonst versteht man nichts von Kunst, ist einfältig und nicht offen gegenüber anderen
Zugängen, sprich man ist nicht modern. Ein Totschlagargument! Doch spätestens seit Dyba wissen wir:
Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht ganz dicht. Das Kind aus dem Märchen würde hier sagen: Meine
Fresse – die haben doch einen an der Klatsche! Wie hässlich! Doch wir Erwachsenen nicken andächtig vor
diesen Kunstergüssen… In einer modernen Kirche könnte dieser Altar schön und stilvoll sein und Sakralität
vermitteln, aber in einer Barockkapelle?!
#91 engelhardt † 16:41:50 | Montag, 25. Januar 2010
Pseudochristen Solange sich „Christen“ daran aufhaengen koennen, wie ein Altar aussieht oder welchen Fummel
ein Kleriker traegt, kann es mit den Problemen des Christentums ja nicht weit her sein. Glaubt ihr echt,
euren Gott interessieren derartige Aeusserlichkeiten?
Hmja, danke für die Information! Seine Zuschriften sind leider häufig nicht hilfreich und spielen m.E.
eher den Machern von kreuz.net in die Hände. Aber vielleicht gilt das ja für mich oder andere, denen
die Machenschaften dieser Seite eigentlich zuwider sind, in ähnlicher Weise. Also kreuz.net besser ignorieren
und im eigenen Saft schmoren lassen oder doch immer wieder der Faszination dieser Kloake erliegen und
den Kommentarbereich mit Zuschriften füllen? Ratlos (nein nicht „die Biene Maja“, sondern) der Hiob.
hallo, Job … joberens ist kein Fake der Redaktion – er schreibt auch in zahlreichen anderen Foren (bisweilen
als josberens, jeweils mit Angabe des Klarnamens). Jedensfalls ist er der, der er behauptet zu sein. Wie
es sich mit den einzelnen Nachahmungs- und Karikaturnicks verhält, kann ich allerdings nicht sagen.
@Walter von Stolzing: Das von Ihnen um 14:28 gesuchte Wort ist „anthropozentrisch“. Der Zuschreiber „joberens“
ist ziemlich sicher im Auftrag der kreuz.net-„Redaktion“ unterwegs, um die traditionalistischen Zuschreiber
zu provozieren und anzustacheln.
Glaube und Verstand bei joberens und Augustinus Glauben ist ja gut und schön, aber auch da sollte man
den Verstand nicht vollkommen abzuschalten versuchen, was einige hier offenbar einige tun. Dass Josef
Berens dauernd versucht, Glaube und Vernunft gegeneinander auszuspielen, zeugt davon, dass er nicht weiß,
wovon er redet. Natürlich sind Glaube und Vernunft nicht voneinander zu trennen, wie schon der hl. Augustinus
lehrte (intellige, ut credas, verbum meum; crede, ut intelligas, verbum Dei) und was ja auch eines der
ganz großen Themen unseres Papstes ist. Laut Augustinus sind Glaube und Vernunft die beiden Kräfte,
die zur Wahrheit führen. Wer beide gegeneinander zugunsten seiner Privatmeinung auspielt, zeigt, dass
er beides nicht hat.
von Stolzing bringt’s auf den Punkt „Dieser Bistrotisch ist aussagekräftiger als 1000 Studien über den
Glaubensverfall.“ der ganze Sperrmüll vom Priestersitz bis zum Ambo wurde offenbar auf einem Holzbrett
hereingeschoben. …iesterseminar-muenchen.de/popup.php?mode=gallery&f… Der Sperrmüll sollte also leicht
zu entsorgen sein.
Joberens – die smarteste Versuchung, seit es den unbeschnittenen Menschenverstand gibt Joberens möchte
doch einfach nur versuchen, uns zum Denken anzuregen zu versuchen! Joberens – die simpelste Versuchung,
seit es das Denken gibt!
#84 Brandenburgis 15:38:32 | Montag, 25. Januar 2010
Die evangelische Kirche hat überhaupt keine Lehre über die Eucharistie. Am ehestens noch hat sich das
von Luther sagen lassen, der die katholische Lehre schlicht in sein Lehrgebäude übernommen hat. Doch
wurde die lutherische Lehre als den Hohenzollern nicht genehm 1830 verboten. So sieht es aus, Du vertierer,
verstunkener Joberens.
einfach mit der Metallsäge oder dem Schweißbrenner ran! Gläubige werden aktiv! ekelhaft, abstoßend
und nur ein Ziel: Gläubige aus der Kirche vertreiben. Die Kirche hat mehrere Altäre, wofür braucht
es so ein zusätzliches Drecksteil. Und wie so oft: gegen den Willen der Gläubigen vor Ort. Na die werden
sich schon andere Kirchen suchen. Auf dem großen Bild, wird ja schon das Bratöl auf den „heißen Stein“
gekippt. Hier sieht man den Altar in seiner finalen Gestaltung! www.herpich.de/Bratwurst.JPG
@joberens: game over Da stellt sich wieder die Frage nach der Realpräsenz auch über das Mahl Hinaus.
Es ist doch schwer vorstellbar, daß Gott sich zum Beispiel bei der Krankenkommunion im Rucksackt, in
der Aktentasche oder Handtasche neben der Schminkdose oder im Kofferraum eines Autos transportieren läßt.
Über diese Dinge lohnt es sich doch einmal in Ruhe nachzudenken. Ob die evangel. Kirche da der Wahrheit
vielleicht doch näher sein könnte? Glaubensabfall in der Öffentlichkeit kann nicht deutlicher sein,
als das, was Sie eben geschrieben haben. Sie sind schon lange nicht mehr katholisch. Jetzt sollten Sie
aber auch die Ehrlichkeit haben, ganz zum Käßmann-Verein zu wechseln, die sind Ihnen eh sympathischer…
Game over, joberens! Sie sollten nur nicht mehr die Glaubwürdigeit des Katholischen Kirche, von deren
Glauben Sie längst abgefallen sind (was Sie spätestens eben um 15:02 eindeutig demonstriert haben),
anzweifeln, damit machen Sie sich nur noch lächerlicher.
Blinder Glaube sollte eigenes Denken nicht ersetzen Ihr Lieben, ich möchte nur versuchen zum eigenen
Denken anzuregen und würde Euch doch bitten, zuerst zu denken und dann zu urteilen oder zu verurteilen.
Glauben ist ja gut und schön, aber auch da sollte man den Verstand nicht vollkommen abzuschalten versuchen,
was einige hier offenbar einige tun. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Was sich Joberens nicht vorstellen kann, ist nicht real Joberens kann es sich als simpel denkender Mensch
einfach nicht vorstellen, dass Christus als Gottessohn nach der Transsubtantiation in der äußeren Form
von Brot und Wein real anwesend ist. Und was sich der notorische Lügner Josef Berens in seinem Handtaschenverstand
nicht vorstellen kann, das darf auch nicht wahr sein. Wie schon der Westentaschenphilosoph Schmidt-Jobenstein
sagte: „Die Grenzen meines Denkens sind die Grenzen der Welt überhaupt.“ – wenn Sie das, werter Herr
Berens, in den Grenzen Ihres einfach denkenden Verstandes verstehen.