Muß die Petrusbruderschaft Ökumenismus betreiben? + Prälat der Vatikanbank wird Nuntius + Die Messe der Jugend wieder sehen + Die andere Weiche nehmen + Licht für die Völker?
Angelusgebet am Sonntag
Muß die Petrusbruderschaft Ökumenismus betreiben?
Vatikan. Papst Benedikt XVI. hielt am Montag eine
Vesper zum Abschluß der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen. In seiner Predigt nannte der Papst
den Ökumenismus ein Herzstück und nicht nur ein Accessoire der Kirche: „Das Engagement für die Einheit
der Christen ist weder die Aufgabe von einigen wenigen noch eine Nebenaktivität der Kirche.“
Prälat
der Vatikanbank wird Nuntius
Vatikan. Papst Benedikt XVI. ernannte gestern Prälat Piero Pioppo (51)
zum neuen Nuntius für Kamerun und Äquatorial-Guinea. Der Prälat bekleidete seit 2006 eine Schlüsselposition
für die Vatikanbank und vermittelte dort zwischen der Kardinalskommission und einem aus Finanzexperten
bestehenden Aufsichtsrat.
Die Messe der Jugend wieder sehen
Italien. Am 6. März wird der Patriarch
von Venedig, Angelo Kardinal Scola (68), bei einer Alten Messe assistieren. Das berichtete die Webseite
‘rorate-caeli.blogspot.com’. Die Messe findet um 17.30 Uhr statt. Sie wird von Pater Konrad zu Löwenstein
von der Priesterbruderschaft Sankt Petrus in der Kirche der Gemeinschaft in Venedig zelebriert.
Die andere
Weiche nehmen
Österreich. Am letzten Samstag feierte der altliberale Bischof von Eisenstadt, Mons. Paul
lby, seinen 75. Geburtstag und hat endlich seinen Rücktritt eingereicht. Der Prälat möchte bei der
Ernennung seines Nachfolgers gerne mitreden. Das berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’: „Ich glaube,
daß ich doch noch hier Weichen stellen kann, in welche Richtung es geht. Mein Nachfolger wird von Rom
bestellt werden. Aber ich werde an den entsprechenden Stellen meine Vorstellungen und meine Anliegen bekanntgeben“ –
erklärte Mons. Iby.
Licht für die Völker?
„Nur eine innere Revolution kann die Kraft haben, unser
Volk von seiner mörderischen Krankheit grundlosen Hasses zu heilen. Sie wird zwangsläufig unseren vollständigen
Untergang hervorrufen. Dann erst werden die Alten wie die Jungen in unserem Land erkennen, wie groß ihre
Verantwortung für das Elend der arabischen Flüchtlinge ist, in deren Städten wir Juden angesiedelt
haben, die von weit her gebracht wurden; deren Häuser wir geerbt haben, auf deren Feldern wir jetzt säen
und ernten; deren Früchte aus Gärten und von Weinbergen wir einsammeln; und in deren Städten, die wir
geraubt haben, wir Häuser der Erziehung, wohltätiger Einrichtungen und des Gebets errichten, während
wir herumreden und davon faseln, daß wir »das Volk des Buches« und »das Licht der Völker« seien.“
Ausspruch des österreichisch-jüdischen Schriftstellers Martin Buber († 1965) aus dem Jahr 1952, nach
einem Zitat der Webseite ‘dersemit.de’
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31 Lesermeinungen
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Pius-Brüder und Ökumene Es ist klar, daß die Pius-Brüder sich nicht aktiv in die Ökumene (nicht Ökumenismus,
wie der Autor irrtümlich schreibt) einschalten müssen, die berechtigte Forderung ist lediglich, daß
sie eine durch und durch positive Einstellung zur vollen Kirchengemeinschaft aller Christen haben.
#28 marienkind 12:08:53 | Dienstag, 26. Januar 2010
Fridericius: Aha. Und euer „lieber, barmherziger Gott“ schmeisst also alle, die was anderes glauben, in
die liebe, barmherzige Folterkammer? Nicht ER zwingt sie dorthin, sondern sie selbst wählen diesen Weg.
Warum sollten sie auch bei IHM sein, wenn sie nicht an IHN glauben.
#27 Fridericius † 11:47:20 | Dienstag, 26. Januar 2010
marienkind, lateiniheini: Widersprüchlich. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Aha. Und euer
„lieber, barmherziger Gott“ schmeisst also alle, die was anderes glauben, in die liebe, barmherzige Folterkammer?
Mortalium animos verpflichtend in Sachen Ökumenismus ist für jeden Katholiken die Enzyklika Pius XI
„Mortalium animos“ nach wie vor verpflichtend und dies ungeachtet dessen, dass Kardinal Bea traurigen
Gedenkens mit der ihn auszeichnenden Arroganz erklärt hat, dieses Dokument sei überholt. Dementsprechend
ist die Enzyklika „ut omnes unum sint“ des Frevlers Woytila kerine päpstliche Verlautbarung und somit
zu verwerfen. Neben der Erklärung des heiligen Offiziums aus dem Jahre 1949 gibt es ein Dokument, dass
sich treu an „Mortalium animos“ hält, das von den vier Bischöfen der Piusbruderschaft und Pater Schmidberger
unterzeichnete Dokument „Vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie.
#24 marienkind 10:27:13 | Dienstag, 26. Januar 2010
Fridericius Ich geh dann lieber in die „Hölle“ Na, dann ist ja alles klar. Eines ist jedenfalls sicher:
frieren müssen Sie dort nicht und Sie werden dort vielleicht einige Kreuz.netter endlich persönlich
kennenlernen. lateiniheini: Der gute Wille alleine genügt halt nicht für einen Platz im Vaterhaus. Es
müssen auch Taten folgen und vor allem die Gebote Gottes eingehalten werden. Unterschiedliche Wege des
Glaubens? Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
#23 lateiniheini 10:17:37 | Dienstag, 26. Januar 2010
@marienkind Ich hoffe nur, daß wir nicht im Ewigen Feuer schmoren müssen. Ich kann einfach nicht glauben,
dass Gott ganz normale Menschen guten Willens (und dazu zähle ich uns beide jetzt mal), die sich lediglich
die Freiheit nehmen, unterschiedliche Wege des Glaubens einzuschlagen, quälen lässt und ins Feuer verstößt!
Ehrlich gesagt, an diesen Gott glaube ich in der Tat nicht!
Verpflichtende Ökumene? Müssen die Petrusbruderschaft (und die Piusbruderschaft) sich im Ökumeinschen
Dialog engagieren, so wird gefragt? Die Antwort ist: Sie tun das ja schon seit jeher! Denn sie haben den
Sinn des ökumenischen Dialogs begriffen, wie ihn ein deutschsprachiger Diözesanbischof vor etwa 2 Jahren
definiert hat: „Der einzige aufrichtige ökumenische Dialog ist der Konvertitenunterricht“
@ clarissa danke für das Zitat, Problem bei dieser Sache ist nur, dass die Piusbrüder ja gar nicht wollen,
dass es so bleibt wie es ist, sondern sie wollen ja leider eine Rolle rückwärts machen. Wogegen Sie
und ich wahrscheinlich wollen, dass wir uns weiterentwickeln und auch darüber nachdenken, wie wir heute
christlichen Glauben leben und somit verkündigen können.
#18 lateiniheini 10:05:59 | Dienstag, 26. Januar 2010
@marienkind Dann geh diesen Weg! Akzeptier aber bitte, dass es nicht der einzige ist und das andere Menschen
andere Wege gehen möchten! Am Ende treffen wir uns dann wieder…
#15 marienkind 09:59:21 | Dienstag, 26. Januar 2010
lateiniheini Wir sind alle Teil der Kirche Christi und wir sollten akzeptieren, dass wir durchaus verschiedene
Wege, die alle zum Ziel führen, einschlagen Es gibt nur einen Weg, der zum Ziel führt und das ist ein
Leben nach Gottes Geboten und dem Schöpfen aus den Gnadenschätzen der Hl. Kath. Kirche mit dem Nachfolger
des Hl. Petrus an der Spitze. Und wir wissen aus der Hl. Schrift, daß dieser Weg alles andere als breit
und bequem.
Alle Katholiken sind durch den Papst auf einen katholischen Ökumenismus verpflichtet. Die Petrusbruderschaft
genauso wie die Piusbruderschaft, wenn sie katholisch sein will und nicht eine Sekte!
Frag 100 Katholiken, was das wichtigste in der Kirche ist, und sie werden antworten: Die Messe. Frag 100
Katholiken, was das wichtigste in der Messe ist, und sie werden antworten: Die Wandlung. Sag 100 Piusbrüdern:
„Die Wandlung ist das Wichtigste in der Kirche!“, und sie werden antworten: „Nein, alles soll so bleiben,
wie es war!“
#12 lateiniheini 09:34:14 | Dienstag, 26. Januar 2010
@karljosef 1/Sollen die Nichtkatholiken katholisch werden? Natürlich nicht! Es sei denn, sie wollen freiwillig!
2/ Sollen die Nichtkatholischen Grupppen ( Evangelische, Orthodoxe usw.) als ganzes katholisch werden
Wie soll das denn gehen? Zwangskatholisierung??? 3/ Soll die katholische Kirche ihr Profil abschaffen,
und so angenehmer für Nichtkatholiken werden? Warum? Sie sollte lediglich ein wenig offener werden! 4/
Soll alles so bleiben wie es ist, und man erkennt sich gegenseitig ( Katholiken und Nichtkatholiken) als
Teil der Kirche Christi an? Nus das kann die Lösung sein! Einheit in versöhnter Verschiedenheit! Beendigung
aller Versuche von irgendwelchen Traditionalisten, eine Zwangskatholisierung durchzuführen! Wir sind
alle Teil der Kirche Christi und wir sollten akzeptieren, dass wir durchaus verschiedene Wege, die alle
zum Ziel führen, einschlagen!
@steph Ich weiß nicht was Sie gschrieben haben, daß Ihr Post nicht angezeigt, sondern gleich gelöscht
wurde. Aber das ist mir schon sehr oft passiert. Die Redaktion kann die Wahrheit nicht vertragen. Die
Redaktion dieser Seite ist halt dumm dämlich intolerant antikatholisch rechtsextrem halt eben Vollidioten.
An resini Ihnen ist nicht zu helfen wer das nicht versteht. Wenn der Papst die Ökumene (in Wahrheit und
Gerechtigkeit) als wichtig und für alle verbindlich ansieht, haben nun einige die Frage aufgeworfen ob
nun die Petrusbruderschaft aber auch im Hinblick auf eine Einigung mit der Pius-Bruderschft auch den falschen
Ökumenismus predigen müssen. Ich glaube der Hl. Vater meint das Richtige. Die Ökumene beinhaltet ja
auch Orthodoxen, die Anglikaner, alle evangelischen Gemeinschaften usw. Zeugen für die Wahrheit sein,
in der einen Kirche Christi, und mit dem Felsen des Papstums der den Auftrag die Brüder zu stärken hat.
Man muß auch mal um die Ecke denken können. Gott um Gruß Jowaho13 Ubi petrus Ibi Ecclesia
Kann jemand Ökumene definieren? 1/Sollen die Nichtkatholiken katholisch werden? 2/ Sollen die Nichtkatholischen
Grupppen ( Evangelische, Orthodoxe usw.) als ganzes katholisch werden 3/ Soll die katholische Kirche ihr
Profil abschaffen, und so angenehmer für Nichtkatholiken werden? 4/ Soll alles so bleiben wie es ist,
und man erkennt sich gegenseitig ( Katholiken und Nichtkatholiken) als Teil der Kirche Christi an? Je
nachdem mit welchen Priester man spricht, bekommt man eine der obigen – sich gegenseitig ausschließende
-Antworten.
Wo bleibt Jesus Christus Papst Benedikt redet für mich wahrnehmbar von Holocaust und Ökumene, Jesus
Christus nimmt offenbar keine zentrale Rolle mehr ein.
Hier ist wahre Meinungsfreiheit Könnte mir die Redation bitte umgehend erklären, warum mein Post von
8:18 noch nicht einmal veröffentlicht wurde, sondern direkt gelöscht? Dies ist eine Unverschämtheit.
Aber das ist es wahrscheinlich, was die Redaktion unter Meinungsfreiheit versteht.
@ resini Die Messe der Jugend wieder sehen Italien. Am 6. März wird der Patriarch von Venedig, Angelo
Kardinal Scola (68), bei einer Alten Messe assistieren. Das berichtete die Webseite ‘rorate-caeli.blogspot.com’.
Die Messe findet um 17.30 Uhr statt. Sie wird von Pater Konrad zu Löwenstein von der Priesterbruderschaft
Sankt Petrus in der Kirche der Gemeinschaft in Venedig zelebriert. Nur so als Hinweis
Die Einheit der Kirche ist Sache des Papstes und nicht einer Bruderschaft, Sekte innerhalb oder außerhalb
der rkk. Die Glieder der rkk sind dem Papst was Fragen der Kommunikation mit anderen Konfessionen und
Religionen angeht, zum Gehorsam verpflichtet.
Petrusbruderschaft? Muß die Petrusbruderschaft Ökumenismus betreiben? Ich kann den Artikel so oft lesen
wie ich will. Nirgendwo finde ich einen Hinweis auf diese Bruderschaft. Was hat dieser Beitrag mit der
Petrusbruderschaft zu tun. Wer kann mir helfen.