(kreuz.net, Trier) Am 18. Januar hielt der Münchener Kirchenrechts- professor, Pater Stephan Haering
(50), in Trier einen Vortrag gegen die Priesterbruderschaft Sankt Pius X.
Das berichtete die Webseite
des Bistums Trier am Montag.
Anlaß des Referats war die im April bevorstehende Emeritierung des Trierer
Kirchenrechtlers und Krawattenpriesters, Prälat Peter Krämer (67).
Eine andere Theologie?
Pater Haering
unterstellte der Piusbruderschaft, ein „weitgehend statisches Bild von der Tradition der Kirche“ zu besitzen.
Sie neige dazu, die Tradition „im Jahr 1962“ einzufrieren. Die Bruderschaft wurde in Wahrheit erst im
Sommer 1969 gegründet.
Pater Haering erklärte korrekt, daß es der Bruderschaft um weit mehr geht als
um „die Liebe zur alten Form der Liturgie“. Er fügt hinzu: „Es geht um die Ablehnung des Zweiten Vatikanischen
Konzils.“
In Wahrheit hat das Zweite Vatikanum selber klargestellt, keine neuen Lehren verkündigen zu
wollen.
Die Bruderschaft lehne den Ökumenismus, die Kollegialität der Bischöfe und die Religionsfreiheit
ab – nennt Pater Haering einige pastorale Anliegen des Pastoralkonzils.
Das oberste Kirchengesetz ist
das Heil der Seelen?
Ferner betonte der Benediktiner, daß die Bruderschaft im kirchenrechtlichen Sinne
keine eigene Rechtspersönlichkeit besitze: „Sie kann nicht als eine Gruppierung der katholischen Kirche
bezeichnet werden.“
Pater Haering begründete sein Urteil mit der kirchenrechtlichen Auflösung der Bruderschaft
im Jahr 1975 und den illegalen Bischofsweihen von 1988.
In dieser Optik müßte der ökumenismus-begeisterte
Pater allerdings auch eingestehen, daß auch die Orthodoxen und Protestanten im kirchenrechtlichen Sinne
keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen – auch neuentstehende religiöse Gemeinschaften nicht.
Im
weiteren unterstellt der Pater der Bruderschaft – die gegenwärtig Gespräche mit dem Vatikan führt –
eine „zweifellos schismatische Prägung“.
Tolerierbar sind nur altliberale Mißstände
Ferner beschrieb
er – in einer recht plumpen Geschichtsklitterung – Papst Paul VI. († 1978) als „gütigen Vater und Hirten“,
welcher „Wege zur Rückkehr aufgezeigt“ habe.
Welche Wege das gewesen waren, sagte der Benediktiner nicht.
Ferner behauptete er – wiederum ohne Beispiele nennen zu können –, daß der Vatikan „stillschweigend
aber nicht billigend“ über angebliche Mißstände der Bruderschaft hinweggesehen habe, um eine Wiedereingliederung
nicht zu gefährden:
„Darunter leiden das allgemeine Rechtsbewußtsein und die Ordnung innerhalb der
Kirche, die Autorität kann als schwach und willkürlich wahrgenommen werden“ – erklärt Pater Haering,
von dem keine ähnlichen öffentlichen Klagen über die De-facto-Suspendierung des Kirchenrechtes in den
Diözesen bekannt sind.
Die Aufhebung der Exkommunikation gegen die vier Pius-Bischöfe nannte der Kirchenrechtler
in einer Zeit, wo es kaum noch Exkommunikationen gibt, eine „freie Begnadigung des Papstes“:
„Papst Benedikt
handhabt das kirchliche Recht auf außergewöhnliche Weise, er handelt gleichsam als geistlicher Pädagoge
und ist nicht wie ein Richter streng am Recht orientiert“.
Die Kirche könne nicht mit der Piusbruderschaft
diskutieren – erklärte Pater Haering trotz laufender Diskussionen:
„Denn sonst wedelt der Schwanz mit
dem Hund.“
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151 Lesermeinungen
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#156 Rechercheur 16:55:47 | Samstag, 30. Januar 2010
Lieber Leo Ob ich nun an einen persönlichen Gott glaube oder nicht, unterstellen würde Sie mir auf jeden
Fall etwas, denn ich habe es ihnen ja noch nicht gesagt. Auch „Sie können es nicht benennen“ ist eine
solche Unterstellung. Leo, das langweilt nicht nur, das nervt. Glauben Sie nun an einen persönlichen
Gott oder nicht? Schon. Aber ich vermute, dass es eine andere Variante von „persönlich“ ist, als Sie
dieses Wort verstehen würden. Jedenfalls nicht als jemand, der einen Bart haben könnte und mir buchstäblich
auf einem Stuhl gegenübersitzen könnte.
#155 Leo Miles 14:57:57 | Samstag, 30. Januar 2010
@Rechercheur Glauben Sie nun an einen persönlichen Gott oder nicht? Wenn nicht, dann habe ich Ihnen nicht
unterstellt, daß Sie nicht glauben, daß Gott Mensch geworden ist. Denn das ist es klar, daß Sie es
nicht glauben, sonst würden Sie ja an einen persönlichen Gott glauben. Sie sind nur zu feige oder was
auch immer, um mal Klartext zu reden. Aber Sie können gerne auch bei Ihren Eiszapfen und Cartoons bleiben.
Aber dann wundern Sie sich nicht, daß Sie hier niemand mehr ernstnimmt. Sie glauben also irgendwas, können
es aber nicht konkret benennen und wissen auch nicht, was Ihr „Gott“ will. Da ist es natürlich klar,
daß Ihnen die Eiszapfen und Cartoons nicht weiterhelfen. Sie hocken in der Dunkelheit und motzen jene
an, die lieber ins Licht gehen wollen. Lächerlich.
#154 Rechercheur 06:20:18 | Samstag, 30. Januar 2010
Ach Leo… Sie behaupten, wie Er nicht sei. Sie meinen, Er könne nicht Mensch werden. Warum eigentlich
nicht? Eine weitere Unterstellung. Leo, Sie langweilen mich. Ich habe keine Lust, mit Ihnen zu argumentieren,
wenn Sie mir ständig Zeugs unterschieben, was ich nie geschrieben habe. Und wozu hat Gott den Menschen
erschaffen? Wie gesagt: Ich bin nicht sein Pressesprecher. Aber wenn ich lese, was Sie so schreiben, dann
stellt sich mir diese Frage langsam auch. Ich hab mal einen Cartoon gesehen, da schuf Gott die Welt, sie
schwebte so vor ihm und hinter ihm im Regal lauter Streuer mit Beschriftungen „Delfine“, „Bäume“ usw.
Und er war gerade dabei, den Streuer „Deppen“ zu verwenden. Untertitel: Das macht es interessanter. Eine
überdenkenswerte Theorie. Sie wissen selbst nicht, woran Sie eigentlich glauben… Ich weiß schon, woran
ich glaube. Aber ich würde mich niemals dahin versteigen, zu behaupten, ich wüsste, was ER will. Dafür
ist mein Glaube nicht anmaßend genug.
#153 Paulaner † 22:59:38 | Freitag, 29. Januar 2010
Wie kommst du Esel drauf, daß ich Jesus „das“ anlaste? Die Zensoren haben meinen Beitrag gelöscht, die
haben ihn auch mißverstanden. Nicht Jesus sagte den Unsinn sondern die Fälscher des Evangeliums in den
späteren Jhdt. Legten ihm das in den Mund unter Satans Federführung. Ich behaupte das ebenso wie die
FSSPX-Theologen behaupten, daß das Vatikanum Zwo gefälscht sei und daß der Papst Joh.XXIII. schon kein
gültiger Papst mehr wäre. Das darf ich auch!
#150 Leo Miles 22:33:54 | Freitag, 29. Januar 2010
@Rechercheur Nur weil Sie sich keine personifizierte Gottheit vorstellen sollen, kann es durchaus eine
geben (nicht dass ich das behaupten würde, aber ich behaupte aber auch nicht, das es nicht so ist) Oder
anders ausgedrückt: Sie wissen selbst nicht, woran Sie eigentlich glauben… Denn ich maße mir nicht
an, für IHN zu sprechen. Doch das tun Sie. Denn Sie behaupten, wie Er nicht sei. Sie meinen, Er könne
nicht Mensch werden. Warum eigentlich nicht? Und ob persönlich oder nicht, kann ich IHM Demut entgegenbringen,
im Angesicht SEINER Schöpfung. Wie machen Sie das? Und wozu hat Gott den Menschen erschaffen? Damit dieser
sich an Eiszapfen aufhält? Ich werde für Sie beten. Aber bitte zum dreifaltigen Gott…
#149 Rechercheur 21:47:44 | Freitag, 29. Januar 2010
Lieber begriffstutziger Leo Sie überschätzen Ihre Relevanz. Nur weil Sie sich keine personifizierte
Gottheit vorstellen sollen, kann es durchaus eine geben (nicht dass ich das behaupten würde, aber ich
behaupte aber auch nicht, das es nicht so ist) Aber was wollen Sie nun damit über Gott und sein Verhältnis
zu den Menschen konkret aussagen? Ich will dazu gar nix sagen. Denn ich maße mir nicht an, für IHN zu
sprechen. Und ob persönlich oder nicht, kann ich IHM Demut entgegenbringen, im Angesicht SEINER Schöpfung.
Wenn Sie es nicht können, ist mein Mitleid mit Ihnen. Ich werde für Sie beten. In meiner schelmischen
Anmerkung bezog ich mich übrigens auf Goldengel, die von einem Schöpferteufel gefaselt hat. (Langsam
macht das keinen Spaß mehr hier, weil niemand einen konstruktiven Dialog sucht, sondern immer nur geeifert
wird.)
#148 Leo Miles 21:08:22 | Freitag, 29. Januar 2010
@Rechercheur „An anderer Stelle“ habe ich geschrieben „Machen Sie nicht den Fehler, sich eine personifizierte
Gottheit vorstellen zu wollen“ und nicht, dass es keinen persönlichen Schöpfergott geben sollte. Es
gibt also einen persönlichen Schöpfergott aber keine personifizierte Gottheit? Und wo soll da nun der
Unterschied sein?? Und ich habe Ihnen das dort auch schon einmal erklärt. Nein, das haben Sie nicht.
Interessanter ist die Frage wie offenbart sich Gott in seiner Schöpfung? Interessanter ist die Frage,
wie Er sich den Menschen offenbart bzw geoffenbart hat. Versuchen Sie einmal, eine Biene zu erschaffen…
Das kann ich nicht. Ich halte mich ja auch nicht für den persönlichen Schöpfergott. Aber was wollen
Sie nun damit über Gott und sein Verhältnis zu den Menschen konkret aussagen? Aber zu Ihrer Frage „wie
hätte Er sonst alles erschaffen können“ müssen Sie unbedingt einmal mit Goldie sprechen. Nach Ihrer
Meinung wurde das eine oder andere nämlich von jemand anders erschaffen… Worauf beziehen Sie sich da?
Etwas mehr Demut vor dem Herrn und seiner Schöpfung bitte, Leute… Wie ich kann man Demut vor einem
Herrn haben, der angeblich nicht persönlich existiert?
#142 Mary Cruz 17:49:59 | Freitag, 29. Januar 2010
Auch wir sollen zwischen Gut und Böse unterscheiden, sonst hätte Jesus nicht gesagt: „Warum entscheidet
ihr nicht schon von selbst, was recht ist?“ (Lk. 12,57) und: „Aber alles, was sie euch antun, ist gegen
meinen Namen gerichtet, denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. Sie hätten keine Schuld, wenn
ich nicht gekommen wäre und zu ihnen gesprochen hätte. Doch so haben sie keine Entschuldigung mehr für
ihre Sünde.“ (Mt. 10,22)
#141 Rechercheur 17:05:39 | Freitag, 29. Januar 2010
Ich sehe, Sie beide… …haben diese Stelle doch so verstanden wie ich (und nur unglücklich zitiert).
Seefeldt hat natürlich den Punkt getroffen: Gott scheidet zwischen Gut und Böse. Gott – nicht der Mensch.
Und so ist es auch nicht an ihm (Seefeldt), V2 zu bewerten, sondern an Gott. Er (Seefeldt) hat somit nur
das Recht, V2 für sich für den zu wählenden Weg zu halten oder nicht. Und wer sich falsch entscheidet,
der hat gelost, wenn er er vor dem Gericht steht.
Was Christus selbst über Friede und Spaltung sagte „Denkt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die
Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ (Mt 10,34 ). Auch das
sagte Christus. Erinnert sei beispielsweise auch an Christi Spruch über das Kamel und das Nadelöhr (Mt
19,24). Christus ist nicht der Kuschel-Jesus, für den viele V2-Verdorbene ihn halten. Christus -Gott-
scheidet zwischen Gut und Böse.
#139 Goldengel 16:36:45 | Freitag, 29. Januar 2010
Christus spricht: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen
um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien
und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiedermutter; und die Hausgenossen
eines Menschen werden seine Feinde sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig,
und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf
sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Dies muss man mal verstehen, bevor man sich aufregt.
Damit meint Christus, dass wer diese Welt mehr liebt, als das Himmelreich – es schwer haben wird, das
Himmelreich zu erlangen.
#138 Rechercheur 16:25:21 | Freitag, 29. Januar 2010
Christus war Zwietracht pur? Oh, da hat ja jemand ganz genau die christliche Heilsidee verstanden. Glücklicherweise
spricht der Junior-Chef da etwas anders: „ER lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt
regnen über Gerechte und Ungerechte.“ Und deswegen bete ich natürlich auch für Sie und dass SEINE Liebe
schließlich auch die umfangen und beseelen wird, die hier nur hetzten und besserwissen können…
#137 Paulaner † 16:02:48 | Freitag, 29. Januar 2010
Man glaubt es nicht, Goldengel was der Christus im 3. Jhdt. alles in die Gänsekiele hinein hinein gesprochen
haben soll. um der Kirche zu Macht zu verhelfen, an die er zu irdischen Lebzeiten noch nicht mal gedacht
hatte.
#135 Paulaner † 15:09:50 | Freitag, 29. Januar 2010
Ach ist das kompliziert mit der Ironie, Lycos… Wie hätt ichs dir denn sonst unter die Nase reiben müssen,
daß dus verstehst: wir katholisch Gläubigen haben allesamt das selbe Lehramt. Auch wenn wir nicht das
gleiche glauben, wir werden ja nicht abgeprüft (obwohl die das furchtbar gern wieder täten, so drohen
sie halt mit der Sterbestunde). Nur die Lehrbeamten und ihre Bütteln zanken untereinander rechthaberisch
und bringen dadurch Zwietracht in uns Gläubige! Dafür werden sie in der Hölle braten.
#133 Rechercheur 14:43:59 | Freitag, 29. Januar 2010
@Domenico D.T.: Tatsächlich HAT man viele religiöse Menschen erschlagen. Einen von ihnen sogar gekreuzigt.
Der Vorwurf lautete auch in seinem Fall auf religiöse Anmassung … Da haben Sie mich wohl falsch verstanden.
Nicht die die um den Stein tanzten meinte ist, sondern den ersten der stellvertretend für sie um den
Stein tanzen wollte. Nicht die Sinnsuche ist das Problem, sondern die, die behaupten, sie hätten die
Wahrheit gepachtet, wüssten was Gottes Wille ist usw. Sie sind es, die im Namen der einen oder anderen
Religion (auch der katholischen Konfession übrigens) einen Haufen Leute gemezelt haben. Und wenn ich
mir so das Niveau anhöre, auf dem viele hier argumentieren, dann fällt es schwer, zu glauben, dass nicht
sofort wieder das Mittelalter ausbrechen würde, liesse man sie gewähren. Ich frage mich, in was sich
irgendwelche Radikalmuslime von den hiesigen unterscheiden, ausser dass es einfach ein anderer Kultus
mit einer anderen Rechtfertigung (ähnlichen Wortlautes) ist, den sie bemühen, ihr lästerlichen Allweisheitsansprüche
zu entschuldigen.
#127 Paulaner † 13:51:27 | Freitag, 29. Januar 2010
Wenigstens du, Lycos, mußt es einmal beiläufig erwähnen, worauf die Juristen und Theologen niemals
kommen würden: WIR, die Glaubensgemeinschaft, legitimieren das Lehramt der Kirche. Nicht die Kanonen,
nicht der Papst sondern WIR, die das glauben. WIR, die immer kleiner werdende Zahl derer, die zuhören
und lesen, nicht die Schriftgelehrten, die sich selber gegenseitig für klug erklären. Die Richtigkeit
der Lehre GLAUBEN WIR! Daß sie vom Hl. Geist inspiriert ist, glauben WIR. Das platzt wie eine Seifenblase
ohne UNS, die Gemeinschaft der Gläubigen. WIR Gläubigen bestimmen nicht inhaltlich-demokratisch mit
über die Lehre, denn die kommt nach UNSEREM Verständnis vom Hl. Geist aber WIR sind der Zweck. Ähnlich
wie ein Unternehmen ohne Kunden zusammenkracht, da können die Manager die tollsten Kästchen gezeichnet
haben für die Führungsebenen.
Rechercheur Die haben sich das Recht selbst gegeben „Die“ berufen sich im Einklang mit der Tradition und
in Fortführung einer zweitausendjährig durchgängigen Praxis auf das Neue Testament, in dem geschrieben
steht, dass Jesus authentisch beauftragt HAT zu lehren, zu verkünden, zu binden und zu lösen … Ich
finde es immer schlimmer, dass man ganz damals nicht den ersten, der angeboten hat, stellvertretend für
die anderen um den Stein zu tanzen, sofort erschlagen hat Tatsächlich HAT man viele religiöse Menschen
erschlagen. Einen von ihnen sogar gekreuzigt. Der Vorwurf lautete auch in seinem Fall auf religiöse Anmassung
…
#121 Rechercheur 09:34:56 | Freitag, 29. Januar 2010
Ach so, ja dann… sondern auch Jesus Christus selber Sagt wer? Waren Sie dabei? Wohl eher nicht. Deswegen
wäre mir Ihre Aussage schlicht irrelevant, weil bestenfalls nachgeplappert. Somit bleibt da also auch
wieder nur das Lehramt der katholischen Kirche. Fazit: Die haben sich das Recht selbst gegeben. Ist ja
ok, sollen sie doch. Aber beim Hingucken müssen wir immer im Bewusstsein haben, dass da Leute versuchen,
a) Gottes Wille zu erkennen und b) ihre weltliche Macht zu festigen und wir c) nicht ohne weiteres unterscheiden
können, ob sie gerade a) oder b) machen. Ich finde es immer schlimmer, dass man ganz damals nicht den
ersten, der angeboten hat, stellvertretend für die anderen um den Stein zu tanzen, sofort erschlagen
hat Ach ja: zum Thema weltliche Macht… Anscheinend hat dieser ganze Tamtam doch nicht sooo viel geholfen,
die Kirche zusammenzuhalten, sonst würden hier nicht so viele dem Willi nachrennen.
Das sage nicht nur ich und die irdische Kirche,, sondern auch Jesus Christus selber. o^/ @ Paulaner Von
ihnen lass ich mir noch am liebsten den Kopf tätscheln!
#119 Paulaner † 09:17:27 | Freitag, 29. Januar 2010
Das hat der Lycos ganz ganz lieb erkläret (die absurde Kombination von 68er-slang und mittelalterlicher
Wendung ist mir dabei nur unglücklich entglitten…) Er bedient sich eben der kerikalen Herrschaftssprache,
ohne es zu beabsichtigen…, oder so… o^/
#118 Rechercheur 09:16:41 | Freitag, 29. Januar 2010
Sagt wer…? nur das Lehramt der Kirche kann es wagen, darf es sich herausnehmen im hl. Geist den Anspruch
zu erheben den Willen des Herrn zu erkennen sagt wer? Wohl hauptsächlich das Lehramt der Kirche, oder?
Natürlich, nur das Lehramt der Kirche kann es wagen, darf es sich herausnehmen im hl. Geist den Anspruch
zu erheben den Willen des Herrn zu erkennen, wissend das Jesus Christus, das Haupt, seine Kirche bis zum
Ende der Welt führt und natürlich noch darüber hinaus. Die Kirche weiß auch das alles nur Stückwerk
ist, aber im Vertrauen darf sie es wagen. Durch die volle Initation in die Kirche kann der Gläubige Anteil
daran bekommen und mit der kompletten Waffenrüstung Gottes den Kampf gegen die Zeitgeister und Antichristen
wagen! o^/
#115 Rechercheur 08:38:04 | Freitag, 29. Januar 2010
Verstanden! Sie haben zugegeben: Das Lehramt der katholischen Kirche maßt sch an, den Willen des Herren
zu erkennen. Und eben haben Sie es noch einmal bekräftigt. Sie sind auf dem richtigen Weg!
Verstanden? außer dem Lehramt der Kirche schrieb ich. Das Lehramt der Kirche ist ein unermesslich großes
Geschenk und hat die Christenheit davor bewahrt komplett in tausenden Splittergruppen zu zerfallen wie
es die Protestanten heute schon sind. Sola scriptura, so ein Müll, wenn man sich die Protestanten so
anschaut könnte man meinen sie hätten unendlich viele scripturas, sola gratia, schon ehr, aber auch
nur weil alles Gnade ist, auch gute Taten. Sola Fides, der größte Quatsch, einen aufrichtigen Unglkäubigen
soll Gott weniger schätzen als ein gläubiges Arschloch, nein, mein Gott ist so nicht.
#113 Rechercheur 08:00:22 | Freitag, 29. Januar 2010
Endlich haben Sie es verstanden! lycos: „Anmassen den Willen des Herrn zu erkennen darf sich keiner, außer
dem Lehramt der katholischen Kirche“ Das Lehramt der katholischen Kirche maßt sch an, den Willen des
Herren zu erkennen. Genau so ist es! Jetzt noch der letzte Schritt, bitte…
Nein, das es mich verwirrt scheint ihnen nur so weil sie es noch nicht richtig verstanden haben. Bibel
lesen reicht nun mal nicht, wie der hl. Augustinus schon sagte sollte man die Bibel eigentlich nur kniend
lesen, man muss auch durch die Bibel Gott zu sich sprechen lassen. Bei den Schriftlesungen in der hl.
Messe, besonders bei dem Evangelium ist Jesus Christus nach katholischer Lehre dynamisch anwesend. Anmassen
den Willen des Herrn zu erkennen darf sich keiner, außer dem Lehramt der katholischen Kirche, aber ein
Aufrichtiges streben dahin ist Pflicht für jeden Christen, obwohl man dabei weiß das dieses wenigsten
hier auf Erden weder komplett zu fassen noch komplett zu vollbringen ist.
#111 Rechercheur 07:44:17 | Freitag, 29. Januar 2010
@Lycos Das „pauperes spiritu“ aus der Vulgata hat Sie wohl etwas verwirrt, wie so manchen Bibelübersetzer
auch. Ja, das ist halt Menschenwerk, dieses Buch. Ich denke, wir sollten einfach beim Jüngsten Gericht(TM)
nachfragen, ob Demut vor der Schöpfung oder intellektualistischer Hochmut der rechte Weg gewesen wäre.
In der Zwischenzeit liest jeder einfach die Bibel so, wie er möchte, und wie er fühlt, denn wer wollte
sich anmaßen, den Willen des HErren zu erkennen.
„Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.“ Das heißt doch nicht selig sind
die blöden, geistig arm heißt nicht auf sich selbst vertrauen, sondern alles von Gott erwarten. Geistig
reich sind Menschen die alles besser wissen, sich selbst und irdische Weisheiten als Mass aller Dinge
sehen. Da sie nicht der geistig ärmste sind empfehle ich ihnen nicht sofort die nächsten Verse zu studieren,
sondern erstmal bei diesem Vers zu bleiben weil gerade die Bedeutung dieses Verses und die daraus folgende
Erkenntnis für sie wohl seht wichtig ist.
#109 Rechercheur 21:34:55 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Es wird langweilig… @Goldie Goldi: „Denn Gott schafft nichts Böses, das tut nur der Teufel“ Jesus:
„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ Wenn das für Sie gleichwertige Aussagen sind, dann sind zwar Sie
in guter Gesellschaft, nicht aber Jesus. @Lycos Und selbst wenn dem so wäre, so würde ich Ihnen Mt
5,3 entgegenhalten: „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.“ Die Arroganz
ist also ganz mit dem, der auf Erden über Bilder und Lehren richtet. Sie könnten auch mal die nächsten
paar Verse studieren. o^/ @Leo „An anderer Stelle“ habe ich geschrieben „Machen Sie nicht den Fehler,
sich eine personifizierte Gottheit vorstellen zu wollen“ und nicht, dass es keinen persönlichen Schöpfergott
geben sollte. Und ich habe Ihnen das dort auch schon einmal erklärt. Interessanter ist die Frage wie
offenbart sich Gott in seiner Schöpfung? Nun: Versuchen Sie einmal, eine Biene zu erschaffen… Selbst
einen schönen Eiszapfen werden Sie nur mit Mühe hinbekommen. Aber vieleicht schaffen Sie ja eine Sandburg
Ihre restlichen Bemerkungen sind gehaltlos, da sie von der falschen Behauptung unter 1. ausgehen. Aber
zu Ihrer Frage „wie hätte Er sonst alles erschaffen können“ müssen Sie unbedingt einmal mit Goldie
sprechen. Nach Ihrer Meinung wurde das eine oder andere nämlich von jemand anders erschaffen… Etwas
mehr Demut vor dem Herrn und seiner Schöpfung bitte, Leute…
#108 Leo Miles 18:25:04 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Rechercheur Welchem „Herrn dieser Welt“ diene ich denn, ausser dem Schöpfergott, wenn ich meinen Schöpfer
in all seiner Schöpfung erkenne? Sie widersprechen sich selbst, denn Sie haben an anderer Stelle geschrieben,
es gäbe keinen persönlichen Schöpfergott. Wenn es ihn also nicht gibt, dann kann man ihn auch nicht
erkennen. Wenn Sie ihn doch erkannt haben, wie Sie behaupten, dann leugnen Sie andererseits seine Existenz,
was widersinnig ist, sofern man ihn doch erkannt hat. Gott offenbart sich in allem. Auch in Bienen und
Eiszapfen. Wie offenbart Er sich denn in Bienen und Eiszapfen? Erklären Sie uns doch mal, welche „Erkenntnisse“
Sie von Gott erhalten, wenn Sie stundenlang eine Biene oder einen Eiszapfen betrachten? Was sagt Gott
da zu Ihnen? Was ich behaupte ist, dass die, die vorgeben zu wissen wie er sei, den Mund sehr voll nehmen.
Das machen Sie doch auch. Ohne einen einzigen Beleg behaupten Sie, Er sei nicht als persönliches Wesen
existent. Abgesehen davon, daß Sie sich widersprechen, wollen Sie uns Ihre komische Meinung als Wahrheit
anpreisen. Aber wer vorgibt zu wissen, der lästert den Herrn. Wie kann man jemanden lästern, wenn er
nicht als persönliches Wesen existent ist? Sie widersprechen sich schon wieder . Und wenn Sie von Schöpfergott
sprechen, dann ist doch klar, daß Er allmächtig ist (wie hätte Er sonst alles erschaffen können).
Sie sprechen Ihm also Allmacht zu und gleichzeitig wieder ab, wenn Sie behaupten, Er könnte sich uns
nicht konkret mitteilen.
Sogar göttliche Logik und Vernunft kann man von Lycos erwarten. Nun, wer überhaupt keine göttliche
Vernunft und Logik hat, der hat weder den hl. Geist, den Vater im Himmel, noch den Sohn! Ihre Größe
und Arroganz steckt in ihnen selber, bei mir ist das Große die heiligste Dreifaltigkeit!
#106 Goldengel 09:32:06 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Rechercheur Aber Sie sind der/die/das erste, der einen Schöpferteufel propagiert Nee, nee…da bin ich
in guter Gesellschaft, denn Christus spricht: MEIN REICH IST NICHT VON DIESER WELT !
#105 Rechercheur 09:26:48 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Goldie,… Welchem „Herrn dieser Welt“ diene ich denn, ausser dem Schöpfergott, wenn ich meinen Schöpfer
in all seiner Schöpfung erkenne? Oder meinten Sie etwa mit dem „Diener“ den lästerlichen Leo, der einen
anderen Herren meint? Fragen über Fragen. Aber Sie sind der/die/das erste, der einen Schöpferteufel
propagiert
#104 Goldengel 08:46:16 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Rechercheur der Diener des Herrn dieser Welt spricht natürlich für diese Welt und nicht für die Welt
Christi. Das muss man schon verstehen. Christus spricht: Mein Reich ist nicht von dieser Welt! Das heißt,
dass Gott eben NICHT in allem hier zu finden ist. Sicher nicht in Mördern, Totschlägern, Vergewaltigern
ect. Denn Gott schafft nichts Böses, das tut nur der Teufel, deshalb spricht Christus bei seinem irdischem
Ende: Jetzt regiert wieder ein anderer.
#103 Rechercheur 08:29:25 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Lieber Leo Wer lesen kann ist klar im Vorteil. 1. Nein. Gott offenbart sich in allem. Auch in Bienen und
Eiszapfen. Und leider auch in ihnen. 2. Nein. Ich behaupte nicht, dass er so nicht ist. Ich behaupte aber
auch nicht da er so ist. Was ich behaupte ist, dass die, die vorgeben zu wissen wie er sei, den Mund sehr
voll nehmen. Sie können es gerne glauben, dass er so sei. Oder wünschen. Oder sonstwas. Aber wer vorgibt
zu wissen, der lästert den Herrn. 3. Sind sie so verzweifelt über ihre Leseschwäche, dass sie sich
nur noch in stumpfe Pöbeleien flüchten können? Sprechen Sie lieber mit jemandem über Ihre Sorgen:
0800-1110111 www.telefonseelsorge.de/index.html. Vielleicht wird es Ihnen dann leichter.
#102 Leo Miles 08:18:32 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Rechercheur 1. Sie behaupten doch auch, wie Gott Ihrer Meinung wäre: wie Bienen und Eiszapfen 2. Sie
behaupten frech, wie Gott Ihrer Meinung nicht wäre: wie der Gott, der zu Abraham und Moses gesprochen
und in Jesus Christus Fleisch angenommen hat 3. Ihre Blasphemie und Dummheit ist also größer, denn Sie
vergleichen Gott mit Eiszapfen und wollen den vernünftigen Menschen den vernünftigen Gott absprechen.
#101 Rechercheur 08:01:14 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Oooooh Sogar göttliche Logik und Vernunft kann man von Lycos erwarten. Nimmt es denn hier mit der Gotteslästerei
kein Ende? Die eine weiss, was Jesus heute tun würde, der andere hat göttiche Vernunft. Fehlt noch einer,
der Wunder tun kann. Der könnte dann mal das Gesundheitssystem reformieren…
Nein, sondern einer der glaubt das Gott dem ihm geschenkten Verstandskasten nicht alle göttliche Logik
und Vernunft vorenthalten hat und darum jeden Nihilismus und Gleichmacherei ablehnt.
#97 Rechercheur 06:32:32 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Paulaner Hmmm, in einer „Lehre“ kann man sich dann nur irren, wenn man sie falsch auslegt. D.h. es gibt
dann eine katholische Lehre und eine nach Willi usw. Und man bzw frau irrt sich nur dann, wenn er irrtümlich
Elemente von Willis Lehre bei Benni erwartet usw. Eine Lehre selbst kann dann als Artefakt per se nicht
„irrren“, so wenig, wie ein Bild „schlecht“ sein kann. Sie kann dem einen oder der anderen dann höchstens
theologisch oder spirituell befriedigend erscheinen oder nicht, so wie mir ein Bild gefällt oder nicht.
Innere Widersprüche, die mühsam geradegezimmert werden, sind dann ähnlich zu bewerten wie technische
Schwächen bei der Verfertigung eines Bildes, wie Farbnasen oder Überbelichtung. Und ob die gerade gewählte
Variante jetzt gottgefällig ist oder nicht, das weiß ohnehin nur Gott und es wäre eine Anmaßung, würde
der Mensch darüber spekulieren. Die Unfehlbarkeit des Papstes bezieht sich dann auf die katholische Lehre,
die aber wegen dieser Unfehlbarkeit von ihm gerade definiert wird. Also ist ein Streit darüber wie einer
über den Satz „wenns regnet, ists nass“. Und wir können frühstücken gehen. So wird ein Schuh draus.
@Rechercheur Im Glauben kann man sich nicht irren. Das geht nur bei Wisssen (zB zur Ortografie des Wortes
„Tiber“). In dem was der katholische Glaube ist, kann man sich sehr wohl irren.
#93 Rechercheur 23:05:49 | Mittwoch, 27. Januar 2010
peinlich… …ist hier nur, wenn man die deutsche Sprache nicht beherrscht: Im Glauben kann man sich
nicht irren. Das geht nur bei Wisssen (zB zur Ortografie des Wortes „Tiber“). Es ist immer wieder erschreckend,
wenn man lesen muss, dass sich einer anmaßt, Gottes Willen zu kennen oder zu wissen, ws richtig ist.
Wollte nicht neulich sogar eine wissen, was Jesus tun würde, lebte er heute? Merken diese Menschen denn
nicht merken, wie sie dabei (nach ihren eigenen Regekn!) Gott lästern? o^/
JG-K… peinlich die anbiederung der v2-gutmenschen mit den im Glauben irrenden! interreligiöses zentrum,
taize, die liste der verbandelung den im Glauben irrenden ist beliebig lang! peinlich!
P. Häring An den Ausführungen Härings ist viel Richtiges dran, so z. B. die Ablehnung der liturgischen
Entwicklung der Kirche seit VATII. Auf die Jahreszahl (1962) kommt es weniger an, so z. B. ob die Pius-Brüder
die Kürzung des Stufengebetes um den Psalm „Judica“ sowie den Fortfall es erneuten „Confiteor“ vor der
Spendung der hl. Kommunion noch mitmachen oder nicht. Auch die Nachkonziliare Kirche lehnt den Ökumenismus
ab. Hier kann Härung offenbar nicht zwischen Ideologie und Wirklichkeit unterscheiden! Die Kirche ist
für den Ökumene, nicht für den Ökumenismus. Das Mißverständnis ergibt sich offenbar, weil andere
europäische Sprache hier keine unterschiedlichen Begriffe für Ökumene und Ökumenusmus haben, wie auch
das entsprechende Konzilsdekret beweist. Übersetzung ist halt Glücksache! Daß die Kirche mit den Pius-Brüdern
nicht verhandeln kann, weil so der Schwanz mit dem Hund wackelt, ist allerbilligste Polemik und liegt
weit unter dem Niveau, das man von einem Hochschulehrer und Mitglied der Benediktinerabtei Metten (bei
Deggendorf/Ndb) erwartet. Leider steht Häring – zumindest in Deutschland – mit seiner Meinung nicht alleine
da. Noch nie etwas vom Gleichnis vom Guten Hirten und vom in den Abschiedreden niedergelegten Einheitsgebot
gehört?
clarissa colonia – Tieber => Tiber – und das wissen Sie doch ganz genau! clarissa colonia: Nun, immer
wieder unverhofft, … immer wieder gut: kreuz.net-Blödsinn vom Feinsten: „Der Rhein fließt in den Tiber“
ist ein Buch. es befindet sich sicherlich nicht in Ihrem Wissensschatz! www.kath.net/detail.php?id=15120
www.lins-verlag.com/buecher.html Der Rhein fließt in den Tiber www.amazon.de/…ischen/dp/B001UOYDJE
wer google’n kann ist klar im Vorteil (gilt aber für jede Suchmaschine) wer nur kreuz.net liest verdummt
auf Dauer
Wider VII, Pater Häring „Die Kirche könne nicht mit der Piusbruderschaft diskutieren – erklärte Pater
Haering trotz laufender Diskussionen“ Das sagen gerade diejenigen, denen sonst keine Religion zu abstrus
und antichristlich ist, um mit ihr einen Dialog zu führen. Wenn der Herr Theologe kann, dann soll er
die Argumente der FSSPx widerlegen. Dies kann er anscheinend nicht und darum verlegt er sich auf formaljuristische
Buchstabenklaubereien. Nicht daß ich das Recht nicht achte, aber wenn das Recht gegen Gottes Gebot verstößt,
hier das erste, nämlich die Verfälschung des Glaubens, dann hat dieses „Recht“ sein Recht verwirkt.
#86 Rechercheur 22:00:49 | Dienstag, 26. Januar 2010
Kann mir jemand… …ein richtig gutes Buch über das V2 empfehlen? Ich meine eines, dass sich möglichst
wertneutral damit beschäftigt, was die Konzilianten bewegt hat, und wie es zu welchen Beschlüssen kam.
nicht schon wieder ein ewig gestriger! wer das V2 (bekannt auch als Räubersynode!) ein pastoralkonzil
nennt gehört excommuniziert! hilfreich ist die lektüre des buches „Der Rhein Fließt In Den Tieber“
unfassbar, wie die ewig gestrigen immer noch behaupten noch in der Wahrheit Gottes zu stehen, obwohl IHM
jede Ehre abgeschnitten haben im vaticanum-II!
#81 unitate fidei 20:10:36 | Dienstag, 26. Januar 2010
Walter von Stolzing Zum Pastoralkonzil darf auch ich Ihnen einen link nennen www.zweites-vatikanum.de.
Dort finden Sie einen fiktiven Dialog zwischen zwei Konzilsvätern. Falls Sie ihn sich anschauen wollen,
empfehle ich, sich einen guten Rotwein zu genehmigen, und zwar aus einem Grund der dabei offensichtlich
wird. Sollten Sie speziell an der verhängnisvollen subsistit-in-Lehre des Pastoralkonzils interessiert
sein, erteilt www.subsistit.de Auskunft.
Lycobates – Danke! es liegt mir fern jemanden in die pfanne zu hauen! dto. zitate der hier schreibenden
gemeinde zu prüfen – keine zeit dafür! aber das eine oder andere exponat weck mein interesse. ob es
finanziell dransitzt ist eine ganz andere frage. Ihnen ein herzliches vergelts Gott für Ihre Hilfe!
In den angelsächsischen Ländern ist das Alkoholismusproblem ja schon länger bekannt: Deshalb muß man
dort normalerweise volljährig sein, um Alkohol zu konsumieren, und das auch mit einem Ausweis belegen.
In Schweden, wo Alkoholismus früher eine Seuche war wie heute in Rußland, gibt es Alkohol nur in staatlichen
Drogerien. In den USA gab es ja sogar auch einige Jahre generelles Alkoholverbot. In Deutschland scheint
das Problem neu zu sein – dafür ist unsere Jugend immer stärker davon betroffen, und fangen diese immer
früher an, Alkoholiker zu werden, wie man den Medien bereits seit Jahren entnehmen kann.
#78 Lycobates 18:26:55 | Dienstag, 26. Januar 2010
Missale und anderes @ruhrgebietler Bin auch an dem Erwerb eines Missale aus der Zeit DEUTLICH(!!!) VOR
1962 interessiert! Am besten passend zu meinen Bibeln aus 1780. dann rate ich Ihnen, einmal bei www.abebooks.de
vorbeizuschauen. Wenn Sie dort unter Titel „Missale Romanum“ eingeben, dürften Sie ausgiebig fündig
werden. Ich würde aber noch „ex decreto Sacrosancti Concilii Tridentini restitutum“ hinzufügen, dann
bleibt Ihnen der dem Missale Romanum unterschobene Montini-Schmarren von 1969 erspart. Wer gerne Zitate
oder Verweise (von mir oder anderen) auf deren Wortlaut überprüft, und wert legt auf persönlichen Bücherbesitz,
kann auch versuchen, dort die betreffenden Titel aufzuspüren. Die meisten tauchen früher oder später
auf dem Büchermarkt auf. Nicht immer billig, allerdings. Nicht jeder hat ja eine gut bestückte Privat-
oder öffentliche Bibliothek gleich zur Hand. Zudem wird Vieles veräußert, denn (an den Bibliotheksstempeln
und -Vermerken zu urteilen) in vielen Pfarr- und Klosterbibliotheken heißt es heute: „Latinum est, non
legitur; weg damit!“. Hat für Andere auch Vorteile. Viel Freude beim Suchen.
Marcelus ich weiss, dass diese Art zu „feiern“ auf den Partymeilen des British Empire stattfindet. Gute
Güte, wie tief ist Deutschland nur gesunken! Und dieses Deutschland war einmal das Land der Dichter und
Denker… Wie hoffnungsvoll stimmt es da Gnadenorte wie Heroldsbach, Wiegratzbad, Heede auf Deutschem
Boden zu wissen!
Nur moralisch einwandfreie Feste sind schöne Feste, und dort ist auch die beste Unterhaltung. Saufabende
sind nur das Kennzeichen großer seelischer Orientierlosigkeit, und darum ja auch besonders unter der
wertelosen Jugend verbreitet, die nicht mehr weiß, warum es sie gibt.
r.ruhrgebietler Auf diesem Blog …icium-laudis.blogspot.com/…ass%20in%20K%C3%B6ln wird das Missale
Coloniense zweisprachig (Latein und Englisch) veröffentlicht. Ich habe irgendwo den Ordo Missae (mur
Latein) als PDF, ich muss am Wochenende mal schauen. Ich kann Sie ja per Email erreichen, dann mail ich
Ihnen das mal zu. Das Missale, das ich in den Händen hatte war wunderschön handbemalt. Tja, damals war
Liturgie noch was wert <seufz>…
#65 chico flojo 17:43:00 | Dienstag, 26. Januar 2010
@Walther von Stolzing Zum Missale Coloniense gibt es einen Link im Internet. Ich weiß allerdings nicht
mehr die Adresse. @r.ruhrgebietler Unsereins braucht aber „Munition“. Und da ist es doch gut, wenn es
in unseren Reihen Leute gibt, die uns diese geben können. Z.B. indem sie Bücher schreiben oder gute
Vorträge halten.
Walther von Stolzing: Vielen Dank für Ihren ausführlichen Bericht! Ich gehe auch davon aus, dass es
ein solches Exemplar kaum zu finden sein wird. Vermutlich nicht einmal um es durchgängig digital und
ohne blitzlicht „ab-zu-fotographieren“ (was für ein deutsch…) Leider konnte ich auch keine abrschrift
einer „uraltausgabe“ im internet finden bin für jeden hinweis dankbar!
r.ruhrgebietler Ich habe mal eine Altarmessbuch von 1525 in den Händen gehalten (und mir genau angeschaut,
natürlich). Es war ein Missale Coloniense, der Kölner Eigenritus, der nach Quo Primum weiterbestehen
durfte weil er 1570 nachweilich länger as 200 Jahre im Gebrauch war. Er hat sich bis ins 19. Jahrhundert
gehalten, als er aber zugunsten des römischen Ritus abgeschafft wurde. Damit wurden allerdings ur-römische
Elemente abgeschafft, die sich in Köln erhalten hatten, aber nach Trient aus dem römischen Ritus verschwunden
waren. Das Missale befindet sich in einer Bibliothek und steht wohl nicht zum Verkauf
Walther von Stolzing Nie im Leben ist J-XXIII selig! Übrigens: Danke für die Wiederholung Ihres Beitrages!
Ich bin selbstverständlich per email erreichbar! (Was nicht alle Schreiberlinge hier sind ) Bin auch
an dem Erwerb eines Missale aus der Zeit DEUTLICH(!!!) VOR 1962 interessiert! Am besten passend zu meinen
Bibeln aus 1780.
@r.ruhrgebietler Bei allem Respekt, ein wenig diesseitsbezogenes Wissen würde manchmal auch nicht schaden.
„Nehmen wir doch eine den Ritus der „trid. Liturgie“ der FSSPX – es ist der lateinische Ritus nach dem
Häretiker Johannes XXIII! und dieser ist nicht die trid. Liturgie nach PIUX V.! folglich kann der ganze
andere Käse von den schwarzkutten auch nicht stimmen. 1) Würde mich interessieren, wie Sie dazu kommen,
denseligen Johannes XXIII. als „Häretiker“ zu bezeichnen. 2) Ein wenig Liturgiegeschichte: Das Missale
Romanum, das zuerst der hl. Pius V. Anno Domini 1570 herausgegeben hat (eine überarbeitete Fassung des
Missale Curiae), ist in den folgenden Jahrhunderten immer wieder neu herausgegeben worden. Heiligenfeste
wurden eingefügt, vielleicht wurdenauch die Rubriken überarbeitet. So hat auch der selige Johannes XXIII.
das Missale vom. hl. Pius V. neu herausgegeben, nachdem ein paar Modifikationen durchgeführt worden sind.
Das war vollkommen legitim und ist nicht „der lateinische Ritus nach … Johannes XXIII“ sondern das Missale
Romanum vom hl. Pius V. in der Fassung des sel. Johannes XXIII. (dessen Eingriffe geringer waren als die
von Pius XII. in der Karwoche). Sie können das MR von 1962 getrost als „ewig gültige trid. Liturgie“
bezeichnen. Die Messe war immer work in progress – das war vor 1570 so und auch nach 1570 so. Und Dr.
Barth hat mit Una Voce nicht viel zu tun…
Merkwürdig nur, werter Wolfgang, die genannten Autoren (M. Coronata, A. Vermeersch – J. Creusen, F. Capello)
verweisen alle zu den cann. 872 ff. CIC 1917 – n.m.E. – auf die Rechtsnorm des Tridentinum, das die Gültigkeit
des Bußsakraments von einer iurisdictio hierfür abhängig macht (D903). Auch der alte (und neue) CIC
definiert, daß es sich dabei um eine vom Ortsordinarius zu delegierende Iurisdiktionsgewalt handelt (can.
874 § 1). Nun mögen die Bruderschaftler met de Fastelovendskappe ja vielleicht Bischöfe sein; Ortsordinarien
sind sie aber als episcopi nullius sicher nicht. Handelt es sich bei diesen Herren aber nicht um Ortsordinarien –
besitzen sie vielleicht potestas ordinis, aber definitiv keine potestas iurisdictionis erga portionem
certam populi Dei, die sie irgendwem delegieren könnten. (Und daran scheitert dann auch die Theorie zum
error communis, denn, wenn jemand als episcopus sive clericus vagans noch nicht einmal ansatzweise über
Iurisdiktionsgewalt verfügt, kann deren Fehlen auch nicht durch Suppletion behoben werden.) Und hier
liegt auch, subtil herauspräpariert, der Hase im Pfeffer: Die Herren illegitimen Bruderschaftskleriker
meinen nämlich, sich unter Verweis auf unverlierbare Weihegewalt (und die daraus angeblich resultierende
Befähigung zur Spendung aller Sakramente) von sämtlichen kanonischen Ordnungsvorschriften zur gültigen
und erlaubten Sakramentenspendung dispensiert zu sein. Bruderschaftliche Rechtsnihilisten sind keinen
Deut besser als infulierte Rechtsagnostiker.
chico flojo – verwechslung? jetzt schnallt’s! das ist dieser „Dr.Heinz-Lothar Barth“. Una Voce… ich
kümmere mich ja bei Glaubensfragen nicht um weltliche Dinge oder irdisches Ansehen eines Menschen! Daher
hätte dort auch ein Sack Reis stehen können. Herzlichen Dank aber für den Hinweis! Der Durchblick kommt
. „Ist die traditionelle lateinische Messe antisemitisch? von Dr. Barth? Hab den Fetzen im Essener Priorat
stehen sehen. Interessiert mich nicht. Standardwerk? Sorry, aber sammle lieber Seelen für die ewige Anschauung
Gottes im Himmel! @Paulchen Panther (aka Paulaner) weiter unten führte ich aus: „Nehmen wir doch eine
den Ritus der „trid. Liturgie“ der FSSPX – es ist der lateinische Ritus nach dem Häretiker Johannes XXIII!
und dieser ist nicht die trid. Liturgie nach PIUX V.! folglich kann der ganze andere Käse von den schwarzkutten
auch nicht stimmen. die FSSPX-Kleriker gehen zur Hlg. Beichte bei den V2’lern und hacken weiter auf den
V2’lern herum – wie passt das? die FSSPX’ler kritisieren zu Recht den Johannes XXIII zelebrieren aber
die „trid. Liturgie“ nach dem Messbuch des Johannes XXIII von 1962. FSSPX ist sehr gut beraten, nicht
zu sehr auf ihre Bewahrung der Tradition zu pochen! FSSPX lebt nicht in der Bewahrung der Tradition. FSSPX
zelebriert nicht nach PIUS V, der die trid. Liturgie als unveränderlich und auf ewig gültig festgelegt
hat! Leider ist nicht alles Gold was glänzt.“ Weiss nicht, warum Sie mir immer versuchen die liberale
FSSPX anzudienen!
#58 chico flojo 16:58:13 | Dienstag, 26. Januar 2010
@r.ruhrgebietler Sie gehen zu den Messen der FSSPX ? – vermutlich in Essen – ist aber egal. War der Pater,
den Sie mal im Münster gesehen haben, nicht mal an einer Baumfällktion an der Bottroper Str. beteiligt?
Kennen Sie das Buch „Ist die traditionelle lateinische Messe antisemitisch? „ von Dr. Barth? Ist eigentlich
ein Standardwerk unter den Tradis – zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich es noch nicht gelesen
habe. Deswegen die Eingangsfrage – ich wundere mich nämlich.
#55 Paulaner † 16:43:31 | Dienstag, 26. Januar 2010
Schön, daß du mich drauf anstößt, ruhrgebietler Ja, dich halte ich für das raumdiagonale Gegenteil
davon. Egal was du fürn Nonsens schreibst, die gute Absicht „pro FSSPX“ dahinter verzeiht alles.