Ist Mord nur noch eine legalistische Frage des Zeitpunkts? Ein österreichischer Parlamentarier rechnet mit einer Mehrheit, Untermenschen ihre Würde zurückgeben zu können.
Der österreichische Parlamentarier Norbert Hofer
(kreuz.net, Wien) „In der Praxis können behinderte Kinder bis knapp vor der Geburt durch Herzstich getötet
werden.“
Das erklärte der österreichische Abgeordnete und Behindertensprecher der ‘Freiheitlichen Partei’,
Norbert Hofer (38), in einer heutigen Aussendung.
Hofer leidet seit einem Flugzeugabsturz im Jahr 2003
an einer inkompleten Querschnittlähmung und läuft am Stock.
Der Abgeordnete wird im Parlament einen
Antrag gegen die sogenannte eugenische Indikation einbringen und hofft auf Unterstützung aller Volksvertreter,
„die behinderte Menschen nicht als Menschen dritter Klasse betrachten“.
Der Ausdruck „eugenische Indikation“
ist eine von der lebensfeindlichen Linken erfundene verschleiernde Bezeichnung für die legale vorgeburtliche
Ermordung behinderter Menschen.
„Ich gehe davon
aus, daß es bei dieser Frage keinen Klubzwang geben wird und eine Mehrheit im Hohen Haus möglich ist“ –
erklärt Hofer: „Ich werde jedenfalls eine namentliche Abstimmung verlangen.“
In Wien werden nach seinen
Angaben jährlich Dutzende Kinder kaltgemacht, weil sie behindert sind.
„Nicht nur mir fehlen dazu die
richtigen Worte“ – kommentiert Hofer.
Der Parlamentarier kritisiert, daß es keine offiziellen Zahlen
über die Endlösung für Behinderte gibt.
„In Österreich erhebt man Vieles sehr genau, Zahlen über
Abtreibungen sind aber nach wie vor unerwünscht.“
Die Tötung bis kurz vor dem Geburtstermin ist – so
der Abgeordnete – eine Schande – „unmenschlich und bestialisch“.
Behinderte sind kein menschlicher Abfall
Hofer kennt viele Behinderte, die nicht nur ein erfülltes Leben führen sondern auch für ihre Familien
und ihren Freundeskreis unerläßliche Stützen sind.
Der Abgeordnete weist auf den Zynismus in seinem
Land hin: „Wir diskutieren in Österreich darüber, ob behinderte Menschen wegen unerwünschter Barrieren
bei Bauten oder wegen falscher Gestaltung von Internetseiten diskriminiert werden.“
Der Hammer: „Gleichzeitig
werden behinderte Menschen vor der Geburt einfach getötet.“
Das verstößt für Hofer wesentlich deutlicher
gegen die Chancengleichheit behinderter Menschen, „als eine Stufe vor einem Geschäftslokal oder ein zu
kleines Behinderten-WC.“
Hofer wendet sich gegen die bigotte Argumentation der Sozialdemokraten, daß
die Diskussion über die Hinrichtung ungeborener Behinderter bei Müttern „Schuldgefühle“ erzeuge.
Das
Thema könne nicht länger tabuisiert werden: „Wie können wenige Stunden zwischen Abtreibung und Mord
trennen?“
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209 Lesermeinungen
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@ Marcelus Die Eltern haben ihre Autorität laut Ihrer Aussage von Gott- gemäß der katholischen Lehre.
Gut, dann nennen Sie mir bitte ein konkretes Beispiel, daß nachvollziehbar erklärt, daß die katholische
Lehre es erlaubt, behinderte Kinder zu töten, um ihnen den – wie Sie es nennen – Gnadentod zu gewähren.
– Katechismus? – Enzykliken? – Tradition?
Das merkt man leider … dann rede nicht mit über Dinge, wo du dich nicht auskennst – wie z.B. der Unsinn,
das europäische Mittelalter hätte die Erde für eine Scheibe gehalten.
#211 Paulaner † 10:12:52 | Montag, 8. Februar 2010
Du hast recht, Marcelus! Deine Art von Bildung habe ich mein Lebtag gemieden wie der Teufel das Marcelus:
Paulaner: Sie sind ein ungebildeter Dummkopf Weihwasser.
#209 Paulaner † 10:06:21 | Montag, 8. Februar 2010
Gut, daß die Erde keine Scheibe mehr ist, Marcelus: Nach katholischer Lehre hat die weltliche Autorität
ihre Autorität von Gott, also auch die Eltern. sonst würde ich bei gutem Wetter nach katholischer Lehre
den Eiffelturm sehen.
Im Falle einer schwersten Beeinträchtigung sollte die Autorität diese Entscheidung treffen, also Eltern
bzw. Erziehungsberechtigte. Wenn Eltern eines Kindes, das durch einen Unfall schwer körperbehindert ist,
denken, daß es richtig sei, ihrem Kind den – wie Sie es nennen – Gnadentod zu gewähren, dann haben sie
das Recht, das Kind auf eine sanfte Art zu töten?
@marcelus Verstehe ich Sie jetzt richtig? Wenn Eltern eines Kindes, das durch einen Unfall schwer körperbehindert
ist, denken, daß es richtig sei, ihrem Kind den – wie Sie es nennen – Gnadentod zu gewähren, dann haben
sie das Recht, das Kind auf eine sanfte Art zu töten? Marcelus, sind Sie Christ, gar Katholik?
Es kann ja auch nicht jeder x-beliebiger entscheiden, welchem Mitbürger man jetzt den Gnadentod gewähren
muß, und welchem nicht, das ist Sache der Autorität, zuerst der natürlichen Autorität, der Eltern,
dann der Erziehungsberechtigten, und dann des Staates.
@ Marcelus Sagen Sie es doch deutlicher: In einem aus Ihrer ! Sicht idealen Staat würde man Conterganopfer,Querschnittsgelähmte,MS-Kranke
und andere Behinderte so schnell wie möglich – am Besten direkt nach der Geburt- ermorden.
Großwildjäger: Natürlich müssen auch diese ihr Leben bewerkstelligen – aber besser wäre es, ihnen
dieses Leben zu ersparen, und sie gleich in den Himmel zu schicken.
#193 Großwildjäger 20:23:59 | Samstag, 6. Februar 2010
@ Marcelus: Da möchte ich aber jetzt mal ganz energisch widersprechen. Ich kenne seit fast 30 Jahren
einen Contergan-geschädigten Mann. Er hat studiert, übt seinen Beruf als Lehrer aus, ist verheiratet
und führt ein zufriedenes Leben. Und er verfügt nur über Armstummel.
Natürlich müssen auch behinderte Mitmenschen ihr Leben bewerkstelligen – aber bei etlichen Neugeborenen
wäre es besser, ihnen es zu ersparen, dieses Leben bewerkstelligen zu müssen: Wie etwa die armen verstümmelt
geborenen Conterganopfer.
Die Kreuznet-Bande stirbt nicht an Herzstich, sondern am Herzschlag, verursacht durch mangelnde Bewegung
und journalistische Unzucht. Gell, Herr Chefredakteur, schon ziemlich pharmezieverseucht???
#189 Mary Cruz 23:24:53 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Ja, Samurai, Freud und Leid sind oft nah beieinander, auch ich kenne solche traurigen Schicksale, die
mein Leben durchziehen, auch die eigene Familie und Verwandtschaft. Bei der Familie mit der gelähmten
Frau gab es leider auch kein Happy-End, was die beiden älteren Söhne angeht. Der mittlere, neunjährige
Sohn ist nämlich ein paar Jahre nach der Geburt des dritten Kindes durch einen Unfall im Bad (die Nachbarn
erzählten meinem Bruder, der mit den beiden befreundet war, dass er sich in einer Wäscheleine verheddert
hat) verunglückt; und ein Jahr später verunglückte auch der 20jährige Sohn, durch einen Unfall mit
seinem Fahrrad. Es ist so traurig, denn ich hab die Beiden noch in Erinnerung, wie sie uns stolz den kleinen
Bruder gezeigt haben. Weil die Söhne in der Türkei beerdigt wurden, ist auch die Familie dorthin gezogen.
Mary Cruz, sagen Sie das einmal unserem Marcelus! Ich habe während der Ausbildung einen jungen Mann kennengelernt,
der an einer Muskelschwäche litt- unheilbar. Er machte seine Berufsausbildung- und starb nach einigen
Jahren (incl. Arbeitsleben in einer Firma) mit Ende 20. Aber die Zeit, die ich ihn erlebte, steckte er
alle ! mit seiner Lebensfreude an.
@Samurai: Das freut mich wirklich sehr, Samurai, dass auch Sie einen Sinn im Leben sehen. Dagegen gibt
es viele Menschen ohne Behinderung, die leider Gottes nichts aus ihrem Leben machen können und schwere
Depressionen bekommen. Die Schicksale sind so verschieden, dass man nicht sagen kann, es kommt nur auf
die körperlichen Funktionen an, das stimmt nicht. Das Mentale ist oft noch wichtiger.
Was denkt sich Marcelus eigentlich dabei… …so unisono Behinderte zu diskriminieren. Übrigens bin
ich selber durch eine Spastik seit Geburt an behindert und – ich geniesse das Leben.
@marcelus: Gelähmte Menschen können auch ein normales und sinnvolles Leben führen. Ich kannte mal eine
Familie, in der die Frau auf den Rollstuhl angewiesen war, und trotzdem bekam sie noch ein drittes Kind,
einen gesunden Jungen. Zwei erwachsene Söhne hatten sie schon. Ihr Ehemann hat sie oft mit dem Rollstuhl
spazieren gefahren und ich dachte zuerst, dass die Ehe zwischen den Beiden nur noch auf dem Papier besteht.
Auch viele alte Menschen in den Pflegeheimen sind auf Rollstühle angewiesen, aber leben trotzdem gerne
und freuen sich, wenn sich jemand um sie kümmert.
@marcelus Nun ja, wenn also ein Kind einen Unfall erleidet, und dadurch anschliessend und für den Rest
seines Lebens auf den Rollstuhl angewiesen ist, weil es nicht mehr gehen kann, dann haben Ihrer Meinung
nach die Eltern das Recht, das Kind zu töten?
Ja und nein! Ein Querschnittsgelähmter kann im Grunde alles, was ein nichtgelähmter Mensch auch kann,
ausser gehen. Sofern eine Querschnittslähmung ab Halswirbel vorliegt, ist er bedingt auf fremde Hilfe
angewiesen- meistens mehr, weil eben auch die Hände nur eingeschränkt zu gebrauchen sind. MS kann dazu
führen, daß man auf den Rollstuhl angewiesen ist (eines Tages) muss aber nicht.
Hm und wie sähe es Ihrer Meinung nach aus, mit der Freude am Leben… bei – Querschnittsgelähmten – MS-Kranken
(MS=Multiple Sklerose) – bei Beinamputierten (auch beide Beine) ???
Die Rede ist nicht von einer kurierbaren Krankheit, sondern von einer unheilbaren schweren Behinderung,
körperlicher oder geistiger Natur, die einem Kind nicht die Möglichkeit gibt, ein glückliches Leben
zu führen.
@Marcelus Um der Klarheit Willen und um die Debatte wieder in die Gegenwart zu bringen: Wir leben in einem
Staat mit einer legitimen Regierung. Sie sagen, daß – um einen Punkt herauszugreifen- die Eltern das
Recht haben, ihrem körperlich oder psychisch behinderten / kranken Kind den – wie sie es nennen – Gnadentod
zu „gewähren“, also das Kind zu töten. Meine Frage immer noch: Warum sollten sie das machen?
Clemens H.: Unbefugte dürfen auch keinen Gnadentod erteilen – nur die legitime Autorität darf das: Also
die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten oder die Staatsautorität, die aus der elterlichen bzw. erziehungsberechtigten
Autorität hervorgeht. Die Kirche lehrt, daß alle Autorität von Gott kommt.
Wenn es schmerzlos geschieht, ist es doch das, was sich ein Katholik wünschen müßte. Im Himmel gibt
es keine Leiden mehr, sondern nur ewige Glückseligkeit.
@ Marcelus Wenn also die Ärzte in der besagten Psychiatrischen Klinik den psychisch kranken Patienten
z.B. 1936 ein Stück Zucker mit einem tötlichen Mittel verabreicht hätten, um ihnen so einen – wie sie
es nennen- Gnadentod zu ermöglichen, dann wäre das annehmbar und in Ordnung gewesen? Wenn ja, frage
ich mich: Warum hätte man das machen sollen? Ich meine, warum hätte man diese Kranken töten sollen?
Samurai: Der Gnadentod muß möglichst schmerzfrei gegeben werden, ist doch logisch. Eine Spritze tut
auch weh, im Gegensatz zu einem Getränk oder einem Stück Zucker.
@Marcelus Dann nehmen wir ein konkretes Beispiel: Hier in Münster, in der (heutigen) Landesklinik für
Psychiatrie – damals war sie glaube ich dem Gau angegliedert- lebten teils schwer psychisch kranke Menschen,
die dort in der NS-Zeit auf oft brutale Weise umgebracht wurden. Wenn ich Sie richtig verstehe, ist das
Schlimme, wie diese Menschen getötet wurden. Hätten man ihnen einen sanfteren „Gnadentot“ gewährt“-
z.B. durch eine entsprechende Spritze- wäre es nicht schlimm gewesen?
#163 mikefiss † 17:00:12 | Montag, 1. Februar 2010
Hadamar Ich wohne in der Nähe von Hadamar. Da wurden im 3. Reich im psychatrischen Krankenhaus mit behinderten
Menschen u.a. Versuche gemacht und in nur 8 Monaten 1941 wurden dort 10.072 Menschen vergast. Die interne
Statistik ist erhalten geblieben. Das Perverse ist, dass die Angehörigen Sterbeurkunden mit irgendwelchen
erfundenen Todesursachen geschickt bekamen. Meine Großmutter hat berichtet, dass je nach Windlage Asche
auf unser Dorf rieselte.
Schwerbehinderte und auch asoziale Kinder wurden meines Wissens nach im NS-Staat in bestimmte Heime gebracht,
und nicht in die schrecklichen SS-Konzentrationslager. In den Heimen herrschten auch schlimme Zustände
und ärztliche Willkür, darunter Menschenversuche, und es kam auch zu Masseneuthanasierungen. Auch in
den heutigen Nationen kommt es zu Euthanasierungen, aber zumindest in den Demokratien nicht unter solch
brutalen Umständen wie unter Nationalsozialismus und Kommunismus, z.B. in Ceausescus KP-Rumänien. Meiner
Auffassung nach muß ein Gnadentod ein schmerzfreier Tod durch eine liebende Autorität sein.
@ marcelus Und die Behinderten in den KZ’s? Haben die Nazis denen nicht Gutes getan, in dem sie sie vom
Leben (unselbständig, auf andere Menschen angewiesen) befreiten und sie dem Himmel näher brachten? Oder
haben Sie (!) Ihre Einstellung geändert?
@Josef Preßlmeier: Vernichtungslager mit Abtreibungen, auch in Massenzahl, zu vergleichen, verharmlost
doch ein wenig die entsetzliche Brutalität eines jahrelangen SS-Lageraufenthaltes. Kinder im Mutterleib
sind zumindest psychisch nicht leidensfähig, körperlich auch nur eingeschränkt. Berücksichtigen das!
Ein Volk von „Familien-Wannsee-Konferenzen“ und „Sonderbehandlungs“-Verfechtern verkrümelt sich in der
Asche der Sondermüll-Deponie „Rautenweg“! Die gelegentlichen Vorstöße rechter Politiker, die Massenvernichtung
der ungeborenen Kinder an besonders grausamen Einzelbeispielen wie der „Eugenischen Indikation“ in Erinnerung
zu rufen, mahnt an die erfolglosen Bemühungen derer, die über die Judenvernichtung in den Gaskammern
der NS-Vernichtungslager informiert waren, die Weltöffentlichkeit aufzurütteln, um diese Tötungsfabriken
aufzuhalten! Da stellt ein FPÖ-Politiker die Spätabtreibung von einigen Dutzend behinderter Kinder an
den Pranger, die Zerstückelung im Mutterleib von inzwischen etwa 2 Millionen ungeborener Kinder, allein
in Österreich, verurteilt er nicht! Trotzdem bleibt den verhöhnten Lebensschützern nichts anderes übrig
als sich an diesen Stohhalm zu klammern. Das Baby-Morden geht inzwischen unvermindert weiter! Da stellt
sich Nationalrats-Präsidentin Barbara Prammer in Auschwitz hin und erinnert an den NS-Holocaust, während
sie selbst mitverantwortlich am Baby-Holocaust ist! Gestern war der zweite Teil von „Shoa“ zu sehen. Filip
Müller, Näheres hier …sonderkommando-studien.de/artikel.php?c=literatur/mu…, überlebender Angehöriger
eines „Sonderkommandos“, schilderte, wie sich die Leichen gegen die Türen der Gaskammer türmten, während
der Umkreis der Drahtsäulen, wo das Zyklon-B eingeworfen wurde, leer blieb. Da das Gas von unten aufsteigend
wirkte, lagen unten die Schwächsten, Alte und Kinder mit zerquetschtem Schädel. Die Stärksten arbeiten
sich auf den Gipfel der Menschenberge hoch. Welch ein Gleichnis!
@ marcelus Sie schrieben, daß Gott der Regierung (Autorität) die Entscheidung über Leben und Tod übergibt.
Nun, wenn 1) die Regierung legitim ist, wie hier bei uns und 2) sich (gesetz den Fall) per Gesetz dazu
entscheiden würde, daß Behinderte, die an einer schweren Behinderung leiden, ab dem Zeitpunkt der Geburt
getötet werden dürften, dann gäbe es zwei Varianten: a) Ich als Christ stimme dem zu und höre auf
Christ zu sein oder b) ich widerspreche dem, stelle mich in dem Punkt gegen das Gesetz, da ich es nicht
mit meinem Gewissen vereinbaren kann und bleibe Christ.
Herr Preßlmayer möchte eine Nazi-Regierung in Österreich. Bei seinem Alter sollte er dann aber aufpassen,.dass
er dann von den Rechten nicht weggemacht wird. Schließlich lebt er auf der Kosten der Jungen. Aber um
soweit zu denken, reicht der Verstand eines 68erPsychologen eben nicht.
#154 Goldengel 17:42:17 | Mittwoch, 27. Januar 2010
S.g. Hr. Preßlmayer Es wird in diesen Seiten immer wieder die sogenannte „Leibfeindlichkeit“ angeprangert.
Also manche User meinen, dass Hurerei ja eine ganz feine Sache wäre und überhaupt „Spaß für alle Semester“,
auch für 15jährige Kinder. Tja, da fragt man sich, ob es nicht eher leibfeindlich ist, seinen Leib jedermann
zur Verfügung zu stellen. Und noch leibfeindlicher ist dann wohl eine Abtreibung, wo Frauen aus ihrem
Körper die „Leibesfrucht“ herausschälen lassen. Das nenne ich Leibfeindlichkeit. Um Abtreibungen zu
vermeiden, sollte man also nicht so leibfeindlich sein. Man ehre also seinen Körper und stelle diesen
nicht jedem Mann zur Verfügung. Das wäre auch mal eine Lösung, die eben in den Händen der Frauen liegt.
So wie ja auch das Schicksal ihrer Leibesfrucht in den Händen der Frau liegt.
Es wäre ein großer Verdienst, als ersten Stein die „Eugenische Indikation“ aus dem „Fristenlösungs-
Bollwerk“ herauszubrechen! Vor Jahren war in der NS-Tötungsanstalt Hartheim in Oberösterreich eine Landesausstellung.
Alles wurde detailliert dokumentiert, nur nicht die Tatsache, dass diese NS-Tötungs-Regelung seit Jahrzehnten
in Österreich fortlebt. Auf meine diesbezügliche Beschwerde wurde ein Mangel zwar eingeräumt, aber
darauf hingewiesen, dass man ja ungeborene Kinder in der Ausstellung gezeigt habe und dadurch auf die
Schutzwürdigkeit des ungeborenen Lebens hingewiesen hätte. Die Thematik der Euthanasie wurde somit mit
großer Einseitigkeit behandelt. Es wurde auf die Nazi-Verbrechen fokussiert, die eigenen Verbrechen der
effizienten „Volks-Tötungs-Demokratie“ wurden ausgeblendet. Dem Christen bleibt nichts anderes übrig
als rechts zu wählen, wenn keine wirklich christliche Partei, wie die „Christliche Partei Österreichs“,
vormals „Die Christen“, antritt. Die Homo- und Abtreibungs-Partei ÖVP ist absolut unwählbar, also kommt
nur die FPÖ in Frage. Vor der Entscheidung stehend mit den rot-grün-schwarzen Gutmenschen in den Abtreibungs-
und Euthanasie-Tod sowie unter das islamische Joch zu gehen oder mit den Rechten vielleicht als Europäer
zu überleben, bleibt einem ja nichts anderes übrig als rechts zu wählen. Ich hoffe sehr, dass die FPÖ
diesen Antrag stellt. Dann wird man sich vielleicht fragen, warum man die Ermordung von Kindern zulässt,
die von unter 14-Jährigen empfangen wurden, die sogenannte „Unmündigkeits-Indikation“ oder warum man
überhaupt Kinder tötet!
@ marcelus Drücken wir es besser so aus: Gott übertrug uns – und damit auch der regierenden Gewalt im
Land – die Verantwortung für das Leben: „Ihr sollt die Erde bebauen und bewahren!“ Jesus sagte: „Was
ihr dem Geringsten meiner Brüder (Anm. von mir: und Schwestern) nicht getan habt, habt ihr mir nicht
getan!“
#151 Puchil2 † 10:18:44 | Mittwoch, 27. Januar 2010
Aus welcher Ecke? Den Anstoß, an der Gesetzeslage bezüglich der eugenische Indikation etwas zu ändern,
finde ich grundsätzlich richtig. Sorge macht mir nur, aus welcher politischen Ecke Österreichs er kommt.
Soll hier von der FPÖ ein besonderes Auge auf auf das katholische WählerInnensegment unter dem Motto
der Stimmenmaximierung geworfen werden?
Lebensunwertes Leben heute in Austria und damals in Nazi-Landen – KEIN gr. Unterschied aus zumachen, wie
es scheint… Wie herz- lieblos und egoman-verbittert sind die Befürworter von Abtreibung eigentlich
wirklich ??? Viele von denen gehören in den Knast !!! Nicht unter „echte“ lebenswerte Menschen…
#148 chico flojo 23:56:07 | Dienstag, 26. Januar 2010
@Marcelus Und Sie meinen, die können sich mal so eben über Gottes Gebote hinwegsetzen? Und – wie hat
Ihnen der Clip gefallen? Bin dann mal wech… Gutes Nächtle allerseits!
#147 Begeisterter 23:55:08 | Dienstag, 26. Januar 2010
in einer diskussion, in der es um millionenfachen mord geht, gehört nicht die juxecke hier vergeht jedem
anständigen menschen das lachen. es zeigt, was für kannibalen hier unter uns sind, die lachen können,
wo solche bilder sind und so ein dramatischer artikel. wie sieht es nur mit ihrer herzensbildung aus.
wohl nicht anders als bei abtreibungsmetzgern.
#143 chico flojo 23:34:50 | Dienstag, 26. Januar 2010
@Marcelus Und Sie meinen dann, ein wenig Gott zu spielen und nachhelfen zu müssen – wenn möglich? Wie
durchgeknallt ist das denn? Hier – da braucht man auch kein Deutsch zu www.youtube.com/watch?v=7N2x7To8kzo&…
@HeinrichderZweite Sie meinen wirklich, es geht ihm nur um Provokation?
#142 Paulaner † 23:32:48 | Dienstag, 26. Januar 2010
Die Schlimmsten sind nicht die, die irgendwas absurdes schreiben, zB. Babycaust für Behinderte wie hier
grad geschehen. Die wirklich gefährlichen Faschisten sind die Gleichschalter, die von allen anderen Entsetzensbekundungen
abfragen. Lebensschützeraufgeregte, Keusche… Der Kotau unter die RKK Lehre kommt dem verflucht nahe!
@Petrus Abaelardus Falsch zitiert werden mag ich schon gar nicht. Und wenn Felix Wankel beleidigt wird,
dann bin ich auch nicht dabei. @Marcelus Sie spielen den Dorftrottel bewundernswert. Doch nun Vorhang
zu, Applaus! Nach dem Theater sind die Schauspieler doch wieder Menschen, oder?
@Marcelus Was meinen Sie, warum sind Sie in der Kirche? Zum Singen? Datt können Sie mir nicht unterstellen.
Ich kann zwar die Orgel schlagen, allein mein Gesang würde selbst taube Mütterchen aus der Kirche vertreiben.
Man kann wohl nicht alles können.
#137 Marcelus 23:22:11 | Dienstag, 26. Januar 2010
HeinrichderZweite: Für einen Katholiken kommt an erster Stelle das Ziel der ewigen Glückseligkeit im
Himmel – wenn Sie das nicht begreifen, dann ist Ihnen wahrlich nicht zu helfen! Was meinen Sie, warum
sind Sie in der Kirche? Zum Singen?
@Marcelus ich hätte Ihnen allerdings zu dieser ewigen Glückseligkeit schneller verholfen, falls Sie
an einer schweren Behinderung leiden, nämlich gleich nach der Taufe … Wenn ich nicht wüßte, dass
Sie nur provozieren wollen; wer so was schreibt ist – mit Verlaub – ein Arschloch! Und kein deutsches
Gericht würde meine Äußerung als Beleidigung verurteilen, weil es doch nur eine Feststellung unbestreitbarer
Tatsachen ist.
#134 Marcelus 23:15:36 | Dienstag, 26. Januar 2010
Samurai: Es tut mir persönlich sehr leid, daß Gott Ihnen dieses schwere Kreuz gegeben hat … Sie werden,
wenn Sie Katholik bleiben, von Gott mit Sicherheit in der ewigen Glückseligkeit einige Stufen höher
gerückt werden … ich beglückwünsche Sie dazu … ich hätte Ihnen allerdings zu dieser ewigen Glückseligkeit
schneller verholfen, falls Sie an einer schweren Behinderung leiden, nämlich gleich nach der Taufe …
und die getauften Kinder im Himmel sind die Gott wohlgefälligsten, weil sie keine Sünden begingen …
Gott liebt die getauften Kinder im Himmel … deswegen ist auch die Fürsprache der getauften Kinder im
Himmel so wirkungsvoll, insbesonders auch der Kindermärtyrer wie der hl. Simon v. Trient, der sel. Andreas
v. Rinn, der sel. Rudolf v. Bern … alle unschuldige Kinder, von Satanisten ermordet …
Marcellus, langsam würd ich mir Gedanken machen! Ich sag’s Ihnen! Wir lassen uns von Ihnen nicht vorschreiben
ob unser Leben lebenswert ist oder nicht! Und Sie wagen auch noch ohne auch nur einen Menschen mit einer
schweren Behinderung persönlich zu kennen, Menschen wie uns pauschal das Recht auf Leben abzusprechen.
Ich scHeiss auf Ihr angebliches Mitleid. Stecken Sie sich Ihr Mitleid in den ARsch!
„Toll“,Marcelus!! Ich habe eine Spastik, weil ich während der Geburt für kurze Zeit nicht ausreichend
Luft bekam, habe die Regelschule besucht und bin Bürokaufmann, seit 15 jahren im Beruf. Ein Bekannter
von mir ist seit Geburt blind und mittlerweile Richter. Hätten unsere Eltern Ihre „mitfühlende“ Einstellung
gehabt- ich denke lieber nicht daran.
Noch eine Frage, marcelus: Wieviele Menschen, die – Spastiker sind, – am Downsyndrom leiden, – die blind
sind (um noch eine Behindertengruppe zu nennen) kennen Sie persönlich und warum soll deren Leben so schlimm
sein, daß es besser wäre, sie wären „eingeschläfert“ worden?
#129 Marcelus 22:50:08 | Dienstag, 26. Januar 2010
Samurai: Es wäre gut, wenn die Staatsautorität das sanktioniert, aber die erste natürliche Autorität
sind ja ohnehin bereits die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten, auch ohne die Regierung.
Marcelus, verstehe ich Sie richtig? In dem Land soll es dann- vorausgesetzt, die Regierung (legitim gewählt)
beschliesst ein entsprechendes Gesetz – den Eltern erlaubt sein, ihr behindertes Kind – mit Trisomie-23
(Downsyndrom) oder – mit einer starken Spastik oder – mit einer anderen schweren Behinderung zu töten,
um ihm ein Weiterleben mit der Behinderung und ihnen die „Arbeit“ (also die Sorge für das Kind) zu ersparen?
@ marcelus Dann reden wir doch mal Klartext: Ist es Ihrer Meinung nach in Ordnung, ein mehrfach behindertes
Kind (geistige Behinderung in Verbindung mit einer starken Spastik) zu töten, wenn a) die legitim gewählte
Regierung es so beschliesst und b) die betroffenen Eltern dies wünschen, da so die für sie starke Belastung
wegfällt??
Mic, ich danke Ihnen für Ihre klaren Worte! Wir müssen geistgen Brandstiftern wie Marcellus die rote
Karte zeigen. Hierbei geht es nicht um polical corectnes sondern um unser Leben. Wir werden es zu verteidigen
wissen!
@Marcelus: Eigentlich habe ich Sie für einen sympathischen Zeitgenossen gehalten – bis Sie angefangen
haben, in diesem Kommentarbereich Ihren menschenverachtenden Müll zu schreiben! Auch ich bin von Geburt
an behindert, wobei sich die Behinderung erst nach und nach zeigte und fühle mich deshalb auch ganz persönlich
von Ihren Aussagen betroffen und angegriffen. Ich glaube, Sie haben keine Ahnung, wie es ist, behindert
zu sein und können deshalb darüber so schreiben (und vermutlich auch sprechen). Ihr „Wunsch“, Eltern
sollte erlaubt sein, ihre behinderten Kinder zu töten, wenn diese allzu schwer behindert sind und/oder
den Eltern zur Last fallen, ist absolut unchristlich! Lesen Sie das Neue Testament noch einmal und schreiben
Sie dann wieder! Aber ich befürchte, Sie werden bei der Lektüre etwas herauspicken können, was Ihre
kruden W(ahn-)unschvorstellungen deckt… Mit freundlichen Grüßen Michael G.
#121 Marcelus 20:28:32 | Dienstag, 26. Januar 2010
clarissa colonia: Sie haben Recht! Die Hauptschuld an der NSDAP-Machtergreifung haben die Hauptfinanziers
aus Neu-York mit deren angelsächsischen Hintermännern, die das Ziel hatten, das das deutsche Judentum
und damit das Deutsche Reich zu vernichten.
Marcellus, klar als Österreicher sind Sie fein raus. Österreich gegen den Wiederstand der katholischen
Bevölkerung an Nazi-Deutschland angeschlossen und Österreich war auch bekannt durch Wiener Prediger
die immer wieder Antisemitismus bekämpft haben!
#117 Marcelus 20:01:21 | Dienstag, 26. Januar 2010
p.a.: Die NSDAP wurde mehrheitlich ausschließlich in den protestantischen Gebieten des Reiches gewählt –
also definitiv nicht von der katholischen Reichshälfte, und definitiv nicht von Österreich, das wegen
WK-1-Siegerbefehl bekanntlich nicht zum Reich gehören durfte.
Hura Hindenburg war Schuld, und die Deutschen und Österreichischen Mitläufer sind frei zu sprechen.
Die Tötungen der Behinderten sind illegal, aber wenn die Österreicher diesen Vorschlag von Friedich
Romig zustimmen, dann sind Staatlche Morde an Behinderten rechtens und niemand wird dafür zur Verantwortung
gezogen. Marcellus, Du willst uns wirklch nur verarschen! Es reicht!
#114 Goldengel 19:57:10 | Dienstag, 26. Januar 2010
petrus.abaelard Ich bin katholisch – nur mache ich mir natürlich, wie jeder andere Mensch darüber Gedanken.
Unter „ihr Katholiken“ verstehe ich die Fanatiker, Wallfahrtgänger, Mariengläubige – also jene Menschen,
die mehr an Menschen glauben, statt an Christus und das ist sicher nicht im Sinne Christi, auch wenn es
im Sinne der RKK ist. Aber Zölibatbruch ist in meinen Augen trotzdem nicht richtig, weil ich es unter
Hurerei einstufe. Da können Sie noch so motzen.
#112 Marcelus 19:54:04 | Dienstag, 26. Januar 2010
Samurai: Ihre Fragen 1) Alle schweren Behinderungen, diagnostiziert durch eine fachkundige Autorität.
2) Der NS-Staat widersprach der demokratischen Verfassung und hätte vom zuständigen Reichspräsidenten
aufgehoben werden müssen – der tat dies aber nicht bis zu seinem Tod im Amt 1934, und wurde daraufhin
bekanntlich illegal durch Hitler ersetzt, der sich also durch einen Staatsstreich selbst zum Staatsoberhaupt
erklärte. Die Reichsverfassung hätte eine Volkswahl für das Reichspräsidentenamt vorgeschrieben. Reichspräsident
v. Hindenburg, Hitlers ehemaliger Gegenkandidat bei der Präsidentenwahl, hat also 1933-1934 schwer versagt.