10:11:07 | Mittwoch, 27. Januar 2010
Die Diffamierung von Papst Pius XII. und die Verleumdung der Kirche als angebliche Vorbereiterin von Auschwitz entlasten die NS-Verbrecher. Von Leo G. Schüchter.
(kreuz.net) Der in Polen geborene deutsche Journalist Henryk M. Broder (64) erklärte kürzlich in einem
Fernsehgespräch, mit Schrecken an den Holocaust-Gedenktag vom 27. Januar zu denken.
Am 27. Januar 1945
drang die verbrecherische Rote Armee in das Hauptlager Auschwitz in Polen ein.
Die NS-Besatzer hatten
vorher 70.000 Insassen aus dem Lagerbezirk getrieben und auf Todesmärsche geschickt.
Etwa 7.500 entkräftete
Lagerinsassen blieben zurück.
In Auschwitz sollen die Nationalsozialisten bis zu einer Million Juden
aus verschiedenen Nationen Europas umgebracht haben – weiterhin 140.000 Polen, 20.000 Sinti und Roma sowie
weitere 20.000 Menschen vorwiegend aus Osteuropa.
Etwa 600.000 Juden überlebten den Aufenthalt in den
nationalsozialistischen Lagern.
Diese Zahl wurde aus den angeblich 135.000 im Jahre 1999 noch lebenden
jüdischen Zwangsarbeitern errechnet.
Diese Zahl von
Anspruchsberechtigten auf deutsche Gelder nannte
jedenfalls der damalige US-Chefunterhändler, Stuart E. Eizenstat (66).
Ohren auf Durchzug gestellt
Broders Mutter war auch eine Überlebende von Auschwitz.
Sie jammerte ihrem Sohn bei jeder Gelegenheit
von ihrer Zeit in Auschwitz vor, sodaß dieser seine Ohren bei der Dauerpräsentation von Auschwitz bald
auf Durchzug stellte.
Darum bekannte Broder, ein gewisses Verständnis für die Abwehrhaltung des deutschen
Schriftstellers Martin Walser (82) zu haben, wäre sie nicht in einem so beleidigten Ton vorgetragen worden.
Walser erklärte im Jahr 1998 bei seiner Rede zum Friedenspreis des deutschen Buchhandels angesichts
der „Dauerpräsentation unserer Schande“:
„Auschwitz eignet sich nicht als Drohroutine, jederzeit einsetzbares
Einschüchterungsmittel oder Moralkeule“.
Auf immer verfluchtMit dem Auschwitz-Gedenktag am 27. Januar
hat die politische Klasse seit dem Jahr 1996 einen weiteren deutschen Schuldtag geschaffen, um die Dauerpräsentation
der deutschen Schande zu institutionalisieren.
Seit etwa dreißig Jahren laufen Bemühungen, den Deutschen
die Ideologie von der
Einzigartigkeit des Holocaust aufzudrücken.
Die Teutonen sollen für immer als
die Bösewichte der Weltgeschichte verflucht sein, als „Tätervolk“, wie das deutsche Straßenmagazin
‘Spiegel’ im Jahre 2003 in einem Anflug von deutschem Masochismus schrieb.
Führende Masochisten wie
der Grün-Extreme Joseph Fischer (63) und der Links-Extreme Oskar Lafontaine (66) erklärten, daß die
82 Millionen Deutschen
keine Existenzberechtigung hätten, außer die der Verhinderung eines künftigen
Auschwitz.
Mit dieser maßlosen Verherrlichung deutscher Schuld werden die wahren NS-Verbrecher immer
mehr in den Hintergrund gedrängt.
Auch das perfide Einschlagen auf den heroischen Judenretter Papst
Pius XII. († 1958) und die Verleumdung der Kirche als angebliche Vorbereiterin von Auschwitz dienen dazu,
die NS-Verbrecher zu entlasten.
Die Verkündigung der Holocaust-DrohbotschaftMan legt viel Wert darauf,
die jungen Deutschen zu Gläubigen der
Holocaust-Zivilreligion zu machen.
So werden seit drei Jahrzehnten
mit
erpreßten Holocaustgeldern Institute für die Holocaust-Erziehung gefördert.
Bereits im Jahre 2001
kritisierte die damals 17jährige Tochter des deutschen Bundespräsidenten Johannes Rau die Auschwitz-Propaganda:
Ab der Grundschule werde jährlich in irgendeinem Fach über den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg
dauermoralisiert: „Es ist einfach zuviel!“
Seither erfanden die Institute der Holocaustpädagogik subtilere
pädagogische Techniken, um die dritte und vierte Generation der Nachkommen des Tätervolkes ideologisch
einzuseifen.
Heroisierung der SchandeDie deutsche Betroffenheit wird inzwischen in eine neue Richtung
gelenkt.
Früher richtete man den Fokus auf die NS-Verbrecher.
Heute wird den Schülern der Otto Normaldeutsche
als Täter präsentiert – als Wehrmachtsoldat, Wachmann im Konzentrationslager oder Schreibtischtäter.
Typisch dafür war das Titelbild des Straßenmagazins ‘Spiegel’ zum Kriegsbeginn am 1. September 2009.
Das Titelbild zeigte die beiden deutschen Soldaten Werner und Karl-Heinz vor einem brennenden Dorf und
darüber die großspurige Titelzeile: „Als ein Volk die Welt überfiel“.
Mit der „Demokratisierung“ der
NS-Diktatur wird den Deutschen der dritten und vierten Generation eingebleut: „Die Täter waren Deutsche
wie ihr und wir“.
Und: „Wir sind das Tätervolk.“
Daß die Türken sich in dieses Tätervolk nicht integrieren
wollen, kann man ihnen nicht übelnehmen.
Widerstand gegen die MasochistenEine deutsche Studie zur
Holocaustpädagogik bemühte sich sogar um eine Reaktivierung der nationalsozialistischen Sippenhaft.
Denn: Als „Nachfahren der Täter, Nutznießer und Zuschauer des Holocaust“ stünden alle Deutschen in
einer Haftungsgemeinschaft – wurde erklärt.
Noch besser: Die deutsche Identität werde durch eine „gemeinsame
Abkunft aus dieser schändlichen Zeit definiert“.
Bei der Umsetzung dieses Masochismus-Programms wird
allerdings über erhebliche Widerstände von Seiten der Schüler geklagt.
Das „Gefühl der Identität
mit der damaligen Tätergeneration wolle sich partout nicht einstellen – auch nicht als Verantwortungsgemeinschaft“ –
klagen die Indoktrinatoren.
Man kann die deutschen Jugendlichen nur ermutigen, gegen diesen kranken Schuldkult
Widerstand zu leisten – oder wenigstens die Ohren auf Durchzug zu stellen.
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