11:31:15 | Mittwoch, 27. Januar 2010
Johannes Paul II.
Ein früher im Schwarzwald tätiger Friseur glaubt, von Johannes Paul II. geheilt worden zu sein. Eine nette Geschichte, aber ein Wunder ist etwas anderes.
(kreuz.net) Giovanni Vecchio ist ein römischer Friseur, der früher im Schwarzwald lebte.
Er ist sich
sicher, daß der Anblick eines Bildes von Johannes Paul II. († 2005) ihn von einem Bandscheibenvorfall
geheilt hat.
Das berichtete die Tageszeitung ‘Südkurier’ heute.
Nach Angaben der Zeitung könnte seine
Heilung angeblich ein „wichtiger Schritt“ bei der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. sein.
Vecchio
lebte von 1961 bis 1973 in der 13.000-Seelen-Stadt Sankt Georgen im südlichen Schwarzwald.
Dort arbeitete
er als Friseur. Anschließend wurde er Werkzeugmacher und war in verschiedenen Firmen beschäftigt.
Im
Jahr 1973 zog er nach Rom. Unweit des Vatikans eröffnete er ein Friseurgeschäft.
Zu seinen Kunden zählte
in den ersten Jahren angeblich auch der damalige polnische Kardinal Karol Wojtyla von Krakau.
Ihn soll
Vecchio zwischen 1976 und 1977 angeblich mehrere Male rasiert haben.
„Mir ist sein polnischer Akzent
aufgefallen“ – erinnert sich Vecchio vor der Zeitung.
Es ist allerdings eher unwahrscheinlich, daß Kardinal
Wojtyla bei seinen kurzen Rombesuchen als Erzbischof von Krakau in Rom Barbiergeschäfte aufgesucht hätte.
Dennoch malt die Zeitung die angebliche Begebenheit aus: „Was den Geistlichen und den damals 28jährigen
Barbier damals verband war die Tatsache, daß beide »Gastarbeiter« waren.“
In Wahrheit war Kardinal
Wojtyla nie an der römischen Kurie beschäftigt, sondern bis zu seiner Papstwahl immer im heimatlichen
Polen tätig.
Als Kardinal Wojtyla im Jahr 1978 zum Papst gewählt wurde, habe der Friseur verblüfft
ausgerufen: „Den kenne ich“.
In den folgenden Jahren kreuzten sich die Wege des Papstes und des Barbiers
jeweils am 6. Januar bei der Segnung der Krippe der römischen Stadtreinigung:
„Wir hatten immer Augenkontakt,
es war, als ob der Papst mich aus der Zeit, als er zu mir in den Barbiershop kam, kannte“ – romantisiert
Vecchio.
Dieser eindrucksvolle Blick des Papstes sei ihm im Gedächtnis geblieben, obwohl der Friseur
nach eigenen Angaben „nicht besonders katholisch“ ist.
Im letzten Jahr ereilte den Barbier ein Bandscheibenvorfall
zwischen dem zweiten und dritten Lendenwirbel.
Ende Juli kam Vecchio in die Klinik. Dort sah er ein Photo
des verstorbenen Papstes: „Mit diesen Augen und dem Blick, wie ich ihn in Erinnerung hatte.“
Die Diagnose
wurde von einer Computer-Tomographie bestätigt. Der Operationstermin wurde angesetzt.
Dann kam der Coup:
„Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war der Schmerz weg. Einfach weg“ – sagt Vecchio.
Eine weitere
Untersuchung konnte den Bandscheibenvorfall nicht mehr finden. Die Operation wurde abgesagt.
Die Ärztin
konnte sich das Geschehene nicht erklären.
Vecchio ist überzeugt, daß der Blick auf dem Photo von
Johannes Paul II. mit seiner Heilung in Verbindung steht.
Bis heute ist Gianni Vecchio schmerzfrei.
Vor einigen Wochen fand er vor seinem Laden ein Photo des verstorbenen Papstes.
Das bewegte ihn, sich
bei der vatikanischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechung zu melden.
Anschließend hatte
Vecchio auch einen Auftritt in einer Schwatz-Sendung des italienischen Fernsehens.
Nach Angaben des offiziellen
‘Gesundheitsportals der deutschen Apotheker’ besteht bei einem Bandscheibenvorfall „immer die Chance auf
eine Spontanheilung“.
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hiti 14:26:34 | Donnerstag, 28. Januar 2010
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Goldengel 09:12:27 | Donnerstag, 28. Januar 2010
#21
hiti 08:08:58 | Donnerstag, 28. Januar 2010
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Job 00:03:08 | Donnerstag, 28. Januar 2010
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DerRabe 16:46:00 | Mittwoch, 27. Januar 2010
#17
steph 16:25:49 | Mittwoch, 27. Januar 2010
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hiti 16:22:35 | Mittwoch, 27. Januar 2010
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hiti 16:15:06 | Mittwoch, 27. Januar 2010
#9
wickerl 14:58:43 | Mittwoch, 27. Januar 2010
#8
steph 14:43:19 | Mittwoch, 27. Januar 2010
#4
Sefirot 12:17:01 | Mittwoch, 27. Januar 2010
#1
Sefirot 11:37:24 | Mittwoch, 27. Januar 2010