16:32:18 | Mittwoch, 27. Januar 2010
Die Moslems verfolgen die Christen wegen der Religion – nicht anders als die aufgeklärten westlichen Kirchenverfolger in Deutschland oder sonst wo.

Bischof Anba Damian auf einem Pressebild der ‘Kirche in Not’
(kreuz.net) Während der koptischen Weihnacht wurden in der Oberägyptischen Stadt Nag Hammadi mehrere
christliche Jugendliche und ein moslemischer Wachmann erschossen.
Ägypten ist das moslemische Land,
das von den USA am meisten Geld erhält.
Der koptische
Bischof Anba Damian kommentierte die Bluttat vor
dem katholischen Hilfswerk ‘Kirche in Not’:
„Mich hat besonders betroffen gemacht, daß die meisten Opfer
Jugendliche waren, die sich nach der Christmette vor der Kirche miteinander unterhalten hatten.“
Ein
muslimischer Wachmann wurde ebenfalls ermordet. Er war mit einem Holzknüppel bewaffnet: „Man kann also
nicht von einem Polizeischutz sprechen, wie er sonst in der Region üblich ist“ – kommentiert der Bischof.
Verleumdung der OpferDaß der Anschlag ein Racheakt für ein Verbrechen der Ermordeten war, bezeichnet
Bischof Damian als Verleumdung der Opfer:
„Denn seien wir ehrlich: Wenn das der Fall gewesen wäre, wäre
der Vergewaltiger schon längst mitsamt seiner ganzen Familie ermordet und sein Haus abgebrannt worden.“
In Ägypten gebe es eine Kultur der Lüge: „Es geschieht beinahe täglich, daß christliche Mädchen
entführt werden, daß ihnen Organe entnommen werden, daß sie vergewaltigt und in die Prostitution geschickt
werden.“
Aber: „Davon redet keiner!“
Ortsbischof muß mit Ermordung rechnenDen Bischof erstaunt, daß
kein Vertreter der Politik oder des öffentlichen Lebens an der Beerdigungs-Messe teilnahm – „wie es sonst
üblich ist“.
Der zelebrierende Bischof wurde sogar gebeten, „die Messe vorzeitig zu beenden, weil die
Lage zu unsicher sei.“
Vor der Beerdigungsmesse erhielt der Geistliche Morddrohungen per SMS: „Doch leider
gab es keine Reaktion von Seiten der Behörden.“
Der Bischof hatte vorausgehend auf die schlimme Situation
der Christen in seiner Diözese aufmerksam gemacht: „Aber daß ein so grausam geplanter und umgesetzter
Anschlag folgen würde, damit hat keiner gerechnet.“
Der Ortsbischof weigert sich, auf eine Aufklärung
der Gewalt gegen Christen zu verzichten – „so wie es die örtlichen Behörden von ihm verlangt hatten.“
„Er weigerte sich, das Geschehene zu ignorieren und vor den Kameras zu lächeln.“
Daraufhin sei ihm
gesagt worden: „Wir werden dir zeigen, wie Islam geht, wenn du nicht tust, was wir wollen!“
Keine psychisch
KrankenVon den drei festgenommenen mutmaßlichen Tätern sagt Bischof Damian: „Sie sind nur Werkzeuge
anderer, die in der hinteren Reihe sitzen und planen.“
Der Mordanschlag war kein Zufall, sondern von
langer Hand geplant: „Es gibt Menschen, die den Bischof hassen und die Christen der Diözese ins Herz
treffen wollten.“
Die Behauptung der Behörden, daß die Täter psychisch krank seinen, kommentiert Bischof
Damian so: „Die Märchen hören nicht auf, denn diese immer gleiche Geschichte hören wir immer wieder.“
Striktes Kirchenbau-VerbotIm Augenblick ist es in Ägypten „beinahe schon kriminell“, wenn man in einer
privaten Wohnung beten will:
„Wer als Christ eine Wohnung oder ein Haus kaufen will, muß unterschreiben,
daß er die Immobilie nie als Gebetsraum nutzen wird.“
Die Kirche bekommt keine Genehmigung, Gotteshäuser
zu bauen oder zu erweitern:
„Wenn einer auf die Idee käme, sein Haus zu einer Kirche zu machen, dann
muß er damit rechnen, daß es in Brand gesteckt wird.“
Das Problem ist die ReligionBischof Damian
erhielt nach den Anschlägen von vielen weltlichen Institutionen und auch von der ägyptischen Botschaft
Kondolenzschreiben:
„Aber kein Scheich, kein religiöser Führer des Islam hat sich von dieser Tat distanziert.“
Bei der moslemischen Schlächterei gegen die Christen geht es nicht um Politik: „Es geht schlicht und
einfach um die Religion“ – erklärt Bischof Damian.
Die Gründe dafür kann er nicht verstehen: „Wir
Christen tun auch viel für Muslime.“
Als Beispiel erwähnt der Bischof sein Kloster in Deutschland,
das eine Anlaufstelle für Asylbewerber ist: „Die meisten von ihnen sind Muslime.“
Keine Predigt, sondern
eine KriegserklärungDen Ursprung des Hasses gegen die Christen findet der Bischof in den Lehrern in
den Moscheen: „Wenn die Freitagspredigt in der Moschee heiß ist von Haß, dann gehen diese eigentlich
friedlichen und einfachen Menschen auf uns los.“
Der Bischof nahm in der Vergangenheit selber einmal
an einer Freitagspredigt in Ägypten teil: „Das war keine Predigt, sondern eine Kriegserklärung.“
Dennoch
erklärt er, daß die meisten Imame vernünftig sind: „Sie bringen den Menschen das Gebet, das Fasten
und die Tugenden bei.“
Doch bei anderen sprühe der Haß über die leicht beeinflußbaren Zuhörer.
Selber hat der Bischof auch positive Erfahrungen gemacht: „Ich habe persönlich viele gute muslimische
Freunde.“
Schon in der Grundschule hätten Christen und Moslems miteinander gelebt, gespielt und gegessen:
„Wir haben diesen Haß nicht gespürt.“
Nur Gnade und kein RechtDennoch stellt er fest, daß der Haß
gegen die ägyptischen Christen in den letzten Jahrzehnten massiv gewachsen ist: „Das ist nicht mehr zu
übersehen.“
Bischof Damian fordert ein Gesetz, durch das alle Menschen in Ägypten gleich behandelt
werden: „Im Augenblick besitzen wir Christen nur die Gnade des Präsidenten.“
Die Scharia ist die Quelle
der ägyptischen Gesetzgebung: „Das bedeutet, wenn ein Muslim einem Christen etwas antut, darf der Täter
nicht bestraft werden.“
Der Bischof erklärt das: „Wenn ein Kopte auf die Idee käme, auf ein Polizeirevier
zu gehen, weil seine Tochter entführt wurde, dann muß er aufpassen, daß er nicht selbst ins Gefängnis
kommt.“
Das Problem sieht Bischof Damian darin, daß der Islam und die Politik in Ägypten voneinander
untrennbar sind.
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