11:14:42 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Im Nordwesten Belgiens ist die Alte Messe noch ein junges Pflänzchen, während die neugläubigen Gemeinden langsam aber sicher aussterben.
(kreuz.net) In der Diözese Brügge im Nordwesten Belgiens gründeten einige junge Leute im Jahr 2007
die Vereinigung ‘Mysterium Fidei’. Sie widmet sich der Förderung der Alten Messe.
Sie organisierte im
vergangenen Jahr in der Basilika des Heiligen Blutes in der Stadt Brügge drei Messen im außerordentlichen
Ritus.
Das steht in einem Bericht, der von der belgischen Vereinigung
‘Mysterium Fidei’ ausgearbeitet
und im vergangenen November dem Papst übergeben wurde.
‘Mysterium Fidei’ ist eine Vereinigung von Laien
und Priestern aus verschiedenen belgischen Diözesen.
Alte Untergrund-MesseSeit September 2008 gibt
es in Brügge eine monatliche Alte Messe, die von einem Priester der Petrusbruderschaft zelebriert wird.
Um diese Messe zelebrieren zu können, wurde alles unternommen, um ein gutes Verhältnis zu den kirchlichen
Verantwortlichen aufzubauen – insbesondere zum Rektor der Basilika und zum Generalvikar der Diözese.
Die beiden Geistlichen waren zwar sehr freundlich, wollten aber die Initiative nicht „fördern.“
Darum
ist es nicht möglich, die Alte Messe in Brügge öffentlich anzukündigen. Sie muß auch außerhalb der
Öffnungszeiten der Kirche zelebriert werden.
Jeden Monat erscheinen zu dem Gottesdienst zwischen 25
und 50 Gläubige, ein Drittel davon sind junge Leute.
In den normalen Gemeindemessen des Neuen Ritus
sieht man in Belgien nur sehr selten junge Menschen.
Mageres Interesse beim Weltklerus‘Mysterium Fidei’
erklärt in einer Bestandesaufnahme vom vergangenen November, daß wenigstens ein Diözesanpriester der
Organisation bekannt ist, der die Alte Messe gelegentlich privat zelebriert.
Es gibt auch einige Priester,
die daran interessiert sind, die Zelebration der Alten Messe zu lernen. Aber es ist für sie schwierig,
jemanden zu finden, der sie unterrichten könnte.
Außerdem müssen Priester, die am Alten Ritus interessiert
sind, wegen der Reaktionen der anderen Priester und Pastoralreferenten „sehr vorsichtig“ sein – so ‘Mysterium
Fidei’.
Diözese GentIn der Diözese Gent – ebenfalls im Nordwesten Belgiens – gibt es keine regelmässige
Alte Messe mit Ausnahme der wöchentlichen Messe, die von der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in der
Stadt zelebriert wird.
Es wird jeweils an Weihnachten in Gent-Oostakker eine jährliche Mitternachtsmesse
im Alten Ritus gefeiert. Zelebrant ist Hw. Van de Kerkhove.
An der Universität Gent existiert eine katholische
Studentenverbindung. Hw. Van de Kerkhove ist ihr Kaplan. Er zelebriert gelegentlich die Alte Messe für
die Studenten.
Jetzt gibt es eine Initiative, um eine monatliche Alte Messe für Studenten zu beginnen.
Dazu gibt es Gespräche mit der Priesterbruderschaft Sankt Petrus.
Es hat auch eine Initiative der Vereinigung
‘Mysterium Fidei’ in der Diözese Gent gegeben.
In der 20.000-Seelen-Gemeinde Zele in Ostflandern gab
es eine einmalige Alte Messe, um um das 1200-Jahre-Jubiläum von Sankt Liudger zu feiern.
Der Gottesdienst
fand mit der Erlaubnis des örtlichen Dekans in Zusammenarbeit mit der Kongregation Servi Jesu et Mariae
statt.
Gegenwärtig laufen Gespräche, um das Jubiläum in einen jährlichen Anlaß zu verwandeln.
‘Mysterium
Fidei’ kennt in der Diözese Gent wenigstens zwei Priester, die gelegentlich die Alte Messe privat zelebrieren.
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#13
Dr. Guillotin 21:42:24 | Donnerstag, 28. Januar 2010
#12
Seefeldt 18:50:52 | Donnerstag, 28. Januar 2010
#11
Sefirot 18:48:45 | Donnerstag, 28. Januar 2010
#10
Seefeldt 18:45:21 | Donnerstag, 28. Januar 2010
#9
Sefirot 18:40:48 | Donnerstag, 28. Januar 2010
#4
Kairos † 12:20:33 | Donnerstag, 28. Januar 2010
#3
Alois Bischof 12:18:05 | Donnerstag, 28. Januar 2010
#2
Sefirot 11:51:30 | Donnerstag, 28. Januar 2010