Wien
Der Strippenzieher für die Fehlernennungen
Den unter Kardinal Schönborn ernannten Bischöfen ist eines gemeinsam – stellte eine österreichische Tageszeitung kürzlich fest.
Christoph Kardinal Schönborn bei einer kürzlichen Pressekonferenz nach der Herbstvollversammlung der österreichischen Bischofskonferenz
Christoph Kardinal Schönborn bei einer kürzlichen Pressekonferenz nach der Herbstvollversammlung der österreichischen Bischofskonferenz
© Henning Klingen, Pressebild katholisch.at
(kreuz.net) Üblicherweise ist es so, daß der päpstliche Nuntius des jeweiligen Landes die erste Anlaufstelle ist, auf die sich die römischen Entscheidungsträger bei der Ernennung von Bischöfen stützen. Doch das läuft in Österreich „seit Jahren“ anders.

Das erklärte die Online-Ausgabe der Grazer ‘Kleinen Zeitung’ in einem Artikel vom 16. Januar.

Der Grund: „Kardinal Schönborn hat ausgezeichnete Kontakte in den Vatikan, deshalb »haben schon die beiden letzten Nuntien Georg Zur und Edmond Farhat keine Rolle bei den Bischofsernennungen gespielt«, wie ein Kirchenkenner erklärt“ – schreibt die ‘Kleine Zeitung’:

„Wie weit dies auch auf den neuen Nuntius in Wien, Erzbischof Peter Zurbriggen, zutrifft, der ein weitgehend unbeschriebenes Blatt ist, ist nicht absehbar.“

Die ausgezeichneten Kontakt des Kardinals in den Vatikan führt die ‘Kleine Zeitung’ auf eine Freundschaft des altliberalen Wiener Kardinals mit dem altliberalen und im Rom berüchtigten Präfekten der Bischofskongregation, Giovanni Battista Kardinal Re, zurück.

Keine Persönlichkeiten

Den unter Kardinal Schönborn bestellten Weihbischöfen, Mons. Anton Leichtfried in Sankt Pölten und Mons. Stephan Turnovszky in Wien, aber auch den Diözesanbischöfen, Mons. Manfred Scheuer in Innsbruck und Mons. Ludwig Schwarz in Linz, ist nach Angaben der ‘Kleinen Zeitung’ eines gemeinsam:

„Sie sind keine Persönlichkeiten, die über die Grenzen ihrer Diözesen hinaus ausstrahlen.“

Innerhalb ihres Wirkungsbereichs würden sie ihre jeweilige Autorität nur von ihrem Amt ableiten: „Damit ist klar: Wien überstrahlt die einzelnen Diözesen deutlich.“

Auf die Frage, ob die in naher Zukunft zu ernennenden österreichischen Bischöfe konservativ oder progressiv sein würden, erklärt die ‘Kleine Zeitung’, daß es diese „zwei klar abzugrenzenden Richtungen der Kirche“ in dieser Eindeutigkeit angeblich nicht gebe und beantwortet die Frage dann trotzdem: „Er wird konservativ sein.“

Dann belehrt die ‘Kleine Zeitung’: „Nicht auf konservative oder progressive Personen kommt es an, sondern einzig darauf, ob ein Bischof das Vertrauen der Gläubigen gewinnen kann und ob er dialogfähig ist.“

Der Ausdruck „Vertrauen der Gläubigen“ ist ein journalistisches Codewort für die Zustimmung der kirchenfeindlichen Medien zu einer Bischofsernennung.

Abschließend empfiehlt der Artikel dem Vatikan, „starke Persönlichkeiten“ zu ernennen:

„Denn schwache Bischöfe haben stets Folgeprobleme nach sich gezogen.“
      
15 Lesermeinungen
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#15   Rose im Kreuz   12:04:50 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Kardinal der Gottlosen
Schönborn ist der Kardinal der Gottlosen Selbermacher
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#14   Prälat Hinter †   12:01:37 | Sonntag, 31. Januar 2010
Schönporn ist ein Machtmensch! – Das liegt dieser Grafenfamilie seit Jahrhunderten im Blut!
Der ist ein gewiefter Taktiker und weiss sehr genau wen er treten kann und wen er (wie lange…) schlecken muss…
Der Mann passt zu den Wienern…
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#13   a.t.m   20:25:38 | Samstag, 30. Januar 2010
Wolf im Schafspelz????????
Seine Eminenz S. ist in meinen Augen ein gefährlicher Wolf im Schafspelz, er redet wohl schöne Worte (siehe seine Katechesen) aber seine Taten sind voller höllischen Ursprungs, siehe Ehrung einer Abtreibungsbeführworterin mit den St. Gregorius Orden, und somit von kirchlicher Seite aus die moralischen Unterstützung er gesamten Abtreibungsindustrie. Liturgiemissbrauch von ihm selbst begangen, plasphemische Kunst im Wiener Dom, usw. usw. Also schön langsam Glaube ich wirklich die Gerüchte das S. ein Freimaurer ist, www.gloria.tv/?media=30504
passt nähmlich genau zu den Satanischen Plänen der Freimaurer, die schon sehr viel erreicht haben, web246m.dynamic-kunden.ch/…mauerische.plan.html
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#12   ???   14:20:16 | Samstag, 30. Januar 2010
gruß an markdodani!
Ja bitte: Sofort die Seligsprechung für den Bekennerbischof Groer einleiten. Ich unterstütze das Verfahren unbedingt. Der heroische Tugendgrad wird nach der Intensität des Orgasmus bestimmt. Und dazu brauchen wir so dringend einen Patron für die priesterlichen Knabenschänder mit und ohne Tonsur! Vielleicht könnten wir ihn mit rosa Spitzenunterwäsche darstellen. Oder doch besser im Lederoutfit mit Peitsche? Auch Szenen aus seiner Vita bieten sich an. Die werden sicher gern genommen. Als Liturgische Frabe könnten wir doch rosa nehmen oder lieber kotzgrün??? Sollen wir mal bei den Verantwortlichen der nächsten CSD’s für unser Anliegen werben und Unterschriften sammeln??? Seliger Knabenschänder Hans-Hermann ora pro pius. Wär doch so geil!!!
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#11   franziskus   08:00:30 | Samstag, 30. Januar 2010
Starke Persönlichkeit Kardinal Groer
Der Vatikan hat über den damaligen Nuntius eine weitgehend unbekannte Persönlichkeit ernannt.
Bekannt war er nur bei den Wallfahrern in Maria Roggendorf, wohin sich gerne auch hohe Würdenträger aus dem Vatikan einladen ließen.
Der Nuntius hat damals sogar in einer Art synodalen Vorgang bei der Priesterschaft von Wien briefliche Vorschläge einholen lassen.
Kaum einer hat da an den den frommen Exdirektor des Hollabrunner Gymnasiums gedacht, der als österreichischer „Hofrat“ ins Kloster gegangen war.
So wurde diese „starke“ Persönlichkeit zur Überraschung aller vom Vatikan aus dem Hut gezaubert.
O:) o^/ O:)
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#10   Rose im Kreuz   00:37:02 | Samstag, 30. Januar 2010
@ markdodani
In Wien sind mittlerweile 600.000 Katholiken aus der Kirche ausgetreten. Schönborn sollte nicht dauernd einem Pfarrer aus OÖ die Schuld dafür geben, der hat in seiner Pfarre nicht adäquate Austrittezahlen.
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#9   Goldengel   18:40:46 | Freitag, 29. Januar 2010
markdodani
Gerichte, ja, ja,… :-D :-S
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#8   markdodani   18:38:42 | Freitag, 29. Januar 2010
Goldengel: ja edel!
Sämtliche Vorwürfe erwiesen sich ja letztendlich als nicht gerichtsfest! Somit ist an der angeblichen „Affäre“ auch nichts dran. Kein Mensch käme auf die Idee, einen Freigesprochenen einer anderen Berufsgruppe weiterhin zu diffamieren, nachdem er freigesprochen worden ist.
Mann sollte lieber den Bekenner Groer seligsprechen als JOPA2.
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#7   Goldengel   17:21:13 | Freitag, 29. Januar 2010
markdodani
Beten wir alle für die Seele des großen Erzbischofs Groer, ein edler Mann der Kirche
edel?
www.news.at/…5-kirchensex-affaere
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#6   markdodani   17:08:37 | Freitag, 29. Januar 2010
Schönborn soll zurücktreten
Sch. sollte wirklich zurücktreten. Ob freilich die schlechten Bischofsernennungen alle auf die „Strahlkraft“ Sch.‘s zurückzuführen sind oder auf den zerebralen Gesundheitszustand irgendwelcher Nuntien, ist noch die Frage.
Beten wir alle für die Seele des großen Erzbischofs Groer, ein edler Mann der Kirche, dessen Ansehen zwar von Kirchenhassern zu Unrecht (und das gerichtlich bestätigt) beschmutzt worden ist, den wir aber in hohen Ehren und gutem Andenken halten sollten. Groer wäre als Bekennerbischof eher zur Diskussion zu stellen als JOPA2…
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#5   Mighty Counsellor   16:58:22 | Freitag, 29. Januar 2010
Nuntii werden umgangen.
Was für eine Ungeheuerlichkeit! (Herr Zurbriggen dürfte aus dem Wallis stammen.)
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#4   thaumaturgos   16:55:18 | Freitag, 29. Januar 2010
und so ist das ganze zitat
Rabbina sagte: Daher ist ein nichtjüdisches Mädchen mit drei Jahren und einem Tag, da sie dann zum Beischlaf geeignet ist, wie eine Flußbehaftete [RS: Ausfluß ist hier das Hauptthema] verunreinigend.
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#3   wickerl   16:34:15 | Freitag, 29. Januar 2010
es wird nichts besser
Laut einem Inteview von Bischof Küng weiß der jetzige Papst seit Jahren von all den Problemen,insbesondere auch von der Diözese Linz, er tut aber nichts dagegen, er bringt auch für Linz keinen Weihbischof.
Nachdem Papst Benedikt vor Papstamtsantritt durch viele Jahre hindurch Kurienkardinal war , benötigte er auch keine Einarbeitungsphase.
Kardinal Re hätte der Papst schon entlassen können, er ist 75, aber auch da geht nichts weiter. Man muss annehmen Papst Benedikt gefällt alles so wie es ist, das lässt auch die Gemmingennachfolge schließen, von Pater Hagenkord ist wirklich keine Besserung zu erwarten.
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#2   DerRabe   16:17:09 | Freitag, 29. Januar 2010
Der Talmud:
10 Einträge – 7 Autoren
zara 22b) „Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet.“ (Jabmuth 57b, Jabmuth 60 a, Aboda zara 37a) …
www.uni-protokolle.de/foren/viewt/62998,0.html
Der TalmudJabmuth 60 a, Kidduschin 10 a, Aboda zara 37 a). Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag wird durch. Beiwohnung angetraut. (Jabmuth 57 b) …
www.abbc2.com/talmud/ger/talfly.pdf – Ähnlich
Der TalmudOft genannt – kaum bekannt(Synhedrin 57 b). Wenn sich ein Nichtjude mit der Thora befaßt, … (Nidda 71 a, Kethuboth 6 a, Jabmuth 57a, Jabmuth 60 a, Kidduschin 10 a, Aboda zara 37 a) …
www.abbc2.com/talmud/ger/talmud.htm – Im Cache – Ähnlich
Weitere Ergebnisse anzeigen von www.abbc2.com
Israel im Recht – Politisches Geschehen in und um Israel – israel …7 Einträge – 6 Autoren
(Jabmuth 57b, Jabmuth 60 a, Aboda zara 37a). „Der Notzüchter braucht kein Schmerzensgeld zu zahlen, weil das Mädchen diese Schmerzen später unter ihrem …
forums.israelheute.com/Forums/tabid/…/
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#1   r.ruhrgebietler   15:42:41 | Freitag, 29. Januar 2010
ist eines gemeinsam?
alle vom Glauben abgefallen wie der schönpron? :'(
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