15:36:11 | Freitag, 29. Januar 2010
Den unter Kardinal Schönborn ernannten Bischöfen ist eines gemeinsam – stellte eine österreichische Tageszeitung kürzlich fest.

Christoph Kardinal Schönborn bei einer kürzlichen Pressekonferenz nach der Herbstvollversammlung der
österreichischen Bischofskonferenz
© Henning Klingen, Pressebild katholisch.at(kreuz.net) Üblicherweise ist es so, daß der päpstliche Nuntius des jeweiligen Landes die erste Anlaufstelle
ist, auf die sich die römischen Entscheidungsträger bei der Ernennung von Bischöfen stützen. Doch
das läuft in Österreich „seit Jahren“ anders.
Das erklärte die Online-Ausgabe der Grazer ‘Kleinen
Zeitung’ in einem Artikel vom 16. Januar.
Der Grund: „Kardinal Schönborn hat ausgezeichnete Kontakte
in den Vatikan, deshalb »haben schon die beiden letzten Nuntien Georg Zur und Edmond Farhat keine Rolle
bei den Bischofsernennungen gespielt«, wie ein Kirchenkenner erklärt“ – schreibt die ‘Kleine Zeitung’:
„Wie weit dies auch auf den neuen Nuntius in Wien, Erzbischof Peter Zurbriggen, zutrifft, der ein weitgehend
unbeschriebenes Blatt ist, ist nicht absehbar.“
Die ausgezeichneten Kontakt des Kardinals in den Vatikan
führt die ‘Kleine Zeitung’ auf eine Freundschaft des altliberalen Wiener Kardinals mit dem altliberalen
und im Rom berüchtigten Präfekten der Bischofskongregation, Giovanni Battista Kardinal Re, zurück.
Keine PersönlichkeitenDen unter Kardinal Schönborn bestellten Weihbischöfen, Mons. Anton Leichtfried
in Sankt Pölten und Mons. Stephan Turnovszky in Wien, aber auch den Diözesanbischöfen, Mons. Manfred
Scheuer in Innsbruck und Mons. Ludwig Schwarz in Linz, ist nach Angaben der ‘Kleinen Zeitung’ eines gemeinsam:
„Sie sind keine Persönlichkeiten, die über die Grenzen ihrer Diözesen hinaus ausstrahlen.“
Innerhalb
ihres Wirkungsbereichs würden sie ihre jeweilige Autorität nur von ihrem Amt ableiten: „Damit ist klar:
Wien überstrahlt die einzelnen Diözesen deutlich.“
Auf die Frage, ob die in naher Zukunft zu ernennenden
österreichischen Bischöfe konservativ oder progressiv sein würden, erklärt die ‘Kleine Zeitung’, daß
es diese „zwei klar abzugrenzenden Richtungen der Kirche“ in dieser Eindeutigkeit angeblich nicht gebe
und beantwortet die Frage dann trotzdem: „Er wird konservativ sein.“
Dann belehrt die ‘Kleine Zeitung’:
„Nicht auf konservative oder progressive Personen kommt es an, sondern einzig darauf, ob ein Bischof das
Vertrauen der Gläubigen gewinnen kann und ob er dialogfähig ist.“
Der Ausdruck „Vertrauen der Gläubigen“
ist ein journalistisches Codewort für die Zustimmung der kirchenfeindlichen Medien zu einer Bischofsernennung.
Abschließend empfiehlt der Artikel dem Vatikan, „starke Persönlichkeiten“ zu ernennen:
„Denn schwache
Bischöfe haben stets Folgeprobleme nach sich gezogen.“
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Rose im Kreuz 12:04:50 | Donnerstag, 4. Februar 2010
#14
Prälat Hinter † 12:01:37 | Sonntag, 31. Januar 2010
#13
a.t.m 20:25:38 | Samstag, 30. Januar 2010
#12
??? 14:20:16 | Samstag, 30. Januar 2010
#11
franziskus 08:00:30 | Samstag, 30. Januar 2010
#10
Rose im Kreuz 00:37:02 | Samstag, 30. Januar 2010
#9
Goldengel 18:40:46 | Freitag, 29. Januar 2010
#8
markdodani 18:38:42 | Freitag, 29. Januar 2010
#7
Goldengel 17:21:13 | Freitag, 29. Januar 2010
#6
markdodani 17:08:37 | Freitag, 29. Januar 2010
#5
Mighty Counsellor 16:58:22 | Freitag, 29. Januar 2010
#4
thaumaturgos 16:55:18 | Freitag, 29. Januar 2010
#3
wickerl 16:34:15 | Freitag, 29. Januar 2010
#2
DerRabe 16:17:09 | Freitag, 29. Januar 2010
#1
r.ruhrgebietler 15:42:41 | Freitag, 29. Januar 2010