Heute ist keine Ehe mehr vor den katholischen Eherichtern sicher. Darum hielt der Papst ein Plädoyer für die Wahrheit.
(kreuz.net, Vatikan) Das Verfahren zur Annullierung von Ehen muß gerecht sein.
Das forderte der Papst
heute in einer Ansprache vor dem vatikanischen Appellationsgericht „Sacra Rota Romana“ anläßlich der
Eröffnung des neuen Gerichtsjahres.
Kirchliche Richter müßten sich vor einem falschen Mitleid hüten
und dürften nicht dem Sentimentalismus verfallen.
Denn: „Liebe und Gerechtigkeit dürfen nicht als Gegensätze
betrachtet werden.“
Eine Ehe könne nicht aus seelsorglichen Gründen – um den Menschen entgegenzukommen –
annulliert werden. Vielmehr müsse die Wahrheit der Beweise vorliegen.
Bei einer Nichtigkeitserklärung
geht es – so der Papst – um das menschliche und übernatürliche Wohl der Ehegatten und um das öffentliche
Wohl der Kirche.
Benedikt XVI. forderte die Richter auf, die Eheleute zu ermutigen, eine bestehende Ehe
wieder aufzunehmen.
Die unbegründete Annullierung zur Ermöglichung einer zweiten Ehe bezeichnete der
Papst als „fiktives Wohl“ und „schwerwiegende Verfehlung gegenüber der Gerechtigkeit und Liebe“.
Auf
diese Weise lasse man die Menschen in einem objektiven Gegensatz zur Wahrheit ihrer persönlichen Situation.
Die Liebe werde dann zum Opfer von Emotionen – „ein mißbrauchtes und verzerrtes Wort, bis es schließlich
das Gegenteil bedeutet.“
Der Papst warnte, daß eine solche Entleerung in der Praxis der Rechtsprechung
vorkommen kann: „Das Problem stellt sich, wenn das Wesen der Ehe mehr oder weniger verdunkelt wird“.
Darum dürfe eine personalistische Sichtweise der Ehe niemals auf Kosten ihrer Unauflöslichkeit gehen.
Im Zweifel müsse der Ehe gemäß dem Recht als gültig angesehen werden bis das Gegenteil bewiesen ist –
erklärte der Papst.
Es gehe nicht an, daß jedes Eheproblem als Symptom für ein fehlendes Zustandekommen
der Ehe betrachtet werde.
Dadurch werde die Unauflöslichkeit der Ehe de facto geleugnet.
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35 Lesermeinungen
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#39 mikefiss † 11:04:45 | Samstag, 30. Januar 2010
Zensur? Ach? Als dumm darf man sich hier bezeichnen lassen? Auch als schwul oder homo-pervers? Sogar als
Kirchenhasser? Danke an dieser Stelle für die kompetente und neutrale Arbeit der Redaktion!!
#38 Regina 1961 10:43:41 | Samstag, 30. Januar 2010
Freddie, du dussel, lies mal das Folgende: „Schon wieder das Priesteramt“ ab 12:00 Uhr. Der dort stattfindende
Dialog hat mich gestern schlichtweg zum Heulen gebracht. Vor lachen. Dort findest Du dann auch noch den
2. wahren Herrenjünger: den aufrechten katholiken. Man sollte die beiden zu Pat und Pattachon von +.net
erheben. Oder zu Dick und Doof. Paßt wohl eher. Regina
#37 chico flojo 10:38:41 | Samstag, 30. Januar 2010
@freddie schenk Wenn Sie Goldengel in den „Tradi-Bereich“ einordnen wollen, dann täuschen Sie sich aber.
Oder halten Sie es für besonders traditionsbewußt, zu behaupten, Joseph hätte Maria geschwängert?
@Goldengel Sind Sie heute mit dem falschen Bein aufgestanden?
mikefiss Und ich erwarte weitere Postings von Kirchenhassern oder eben Geschiedenen oder eben „sich selbst
titulierenden Priestertypen“. Nur zu – lässt mal richtig eure Dummheit hier raushängen durch Mobbing,
weil ihr andere Meinungen nicht verkraftet. Nur zu – kotzt euch so richtig aus.
Goldengel aka Kunstmaler(in) hat mal wieder den Durchblick, die Kenne schlechthin, wie? Da draußen ist
nur die pöse pöse Welt und selbst die RKK kann da nix ausrichten. Doch, halt, sie könnte, tut sie aber
nicht, weil sie ebf. vollkommen durchtrieben ist. Selbst der Papst ist ja längst nicht mehr das, was
er einmal war – auch nur so ein VII-Sektierer, die Type aus Bayern. Vermutlich von Herrn Satan höchstpersönlich
angeworben und an oberster Stlle dessen Gehaltsliste. Und Goldengel weiß auch, dass mikefiss kein Pastoralreferent
ist. Und wenn doch, dann halt ein schwuler, der Frau und Kinder bestenfalls vorgibt zu haben bzw. zur
Tarnung hat. Goldengel ist die einzig wahre und echte Katholikin. Sie kennt die frohe Botschaft in- und
auswendig, Punkt für punkt. Und nur sie kann sie recht interpretieren. Alle anderen „Interpreten“ sind
doch nur satanisch angehauchte Falschausleger, Verbieger der Wahrheit. Die wollen doch die Heilige Schrift
niemals wahr interpretieren, sondern die Menschen samt und sonders in den Abgrund ziehen. Aber mit uns
allen wird es einmal schlimm enden, wenn wir Satan ausgeliefert sein werden, dereinst in der Ewigkeit.
Glaubt nur Goldengel. Sie, die reine und unschuldige, führt uns an auf dem rechten Weg zu Gott (den sie
wahrscheinlich persönlich kennt). Ignoriert die kebsenverseuchten RKK-Priester, lasst euch nicht von
den versauten Bischöfen (außer Williamson) in Bockshorn jagen und schickt Benedikt XVI. endlich in die
Hölle zu seinem wahren Chef! Es lebe GOLDENGEL
#28 Regina 1961 09:54:10 | Samstag, 30. Januar 2010
@mikefiss Jetzt kommt auch noch die böse Regina 1961. Machen Sie Sich nicht verrückt, mikefiss. Goldengelein
war früher einmal der Account Kunstmaler. Er oder Sie (ich glaube letzteres) liebt es, andere zu beleidigen
und ihren Glauben als wissen hinzustellen. Bis jetzt ist sie noch ganz brav. Zuckungen werden Sie lriegen,
wennn dann noch der aufrechte Katholik auftaucht und ihre Fankurve darstellt. Regina
#25 mikefiss † 09:41:29 | Samstag, 30. Januar 2010
Aua aua aua Jetzt sind Sie aber sehr sehr böse. Sich über einen Suizid lustig machen, mal im Ernst,
das geht gar nicht. Das sollte selbst Ihnen klar sein. ganz ganz übel!!!
mikefiss was wissen Sie denn über meine Gemeinde? Die wird nicht anders sein, als alle anderen Gemeinden,
denn die Erbsünde hat jeder Mensch an sich, doch ihr Seelensorgerchen tut ja wohl alles dazu, damit diese
picken bleibt. Gleich muss ich jemanden beerdigen, der sich das Leben genommen hat. Wenn das jemand von
Ihrer Gemeinde war, wundert es mich nicht. Und mit Schuldaufladen brauchen Sie unwissende Seelensorgertype
mir gar nicht kommen. Es ist schlimm, wenn Blinde so wie Sie, Blinde führen.
#23 mikefiss † 09:35:09 | Samstag, 30. Januar 2010
Goldengelchen was wissen Sie denn über meine Gemeinde? Im übrigen eine äußerst einseitige Sicht von
christlicher Nächstenliebe. Wahrheit sagen. Respekt. Gleich muss ich jemanden beerdigen, der sich das
Leben genommen hat. Mal gespannt, das dazu einfällt!
mikefiss Christliche Nächstenliebe bedeutet dem Nächsten die Wahrheit zu sagen und nicht schulterzuckend
wegzurennen. Meiner „Linie“ bleibe ich auch in der Gemeinde treu. Das tut mir für Ihre sündenverwöhnte
Gemeinde sehr leid. Die müssen dann beim Letzten Gericht Gottes wegen Ihnen viel abkotzen.
mikefiss Ich wusste gar nicht, dass ich eine eigene hab. Das wussten Sie nicht – bei Ihrer Herkunft? Danke
nein – Ihre Sünden brauchen wir nicht, damit müssen Sie schon selber fertig werden. Dazu müssen Sie
jetzt aber nochmal „abkotzen“. Was glauben Sie, „Seelensorgertype“ eigentlich, wie viele Menschen sich
damals abgekotzt haben, als diese Jesus trafen? Seien Sie froh, dass ich Ihnen dazu verholfen habe – ja,
das nennt man christliche Nächstenliebe.
#19 mikefiss † 09:14:41 | Samstag, 30. Januar 2010
Danke Goldengelchen für das zutiest christliche Mitgefühl. Da geht es meinem Bauch gleich besser. Und
schlauer bin ich jetzt auch. Meine eigene Erbsünde. Coole Sache. Ich wusste gar nicht, dass ich eine
eigene hab. Vielleicht stelle ich die bei Ebay ein. Die könnt ihr dann kaufen. Dann habt ihr auch mal
eine Sünde und könnt über euch abrotzen lassen.
mikefiss Sie müssen sich und Ihre Familie hier nicht outen, Sie Armer. So: Und jetzt gehe ich fein abkotzen!!
Gut, so exorzieren Sie sich selbst von Ihrer Erbsünde.
Liebe ohne Wahrheit Zur Wahrheit gehört auch, dass die Pfarrer hierzulande 95% der Brautpaare nicht verheiraten
dürften, weil die nicht ernstlich eine katholische Ehe führen wollen. Wer von denen will denn den ehelichen
Kindersegen, der sich dann in eine 10 köpfigen Kinderschar manifestieren kann, auf sich nehmen? Ob es
darum geht, Asylanten abzuschieben oder Ehen zu scheiden, es gibt immer zwei Meinungslager. Die einen
auf der Seite der ‘Liebe’, die das aktuell Gefälligere bevorzugen. Die ‘Gerechten’, welche stets die
Regeln exekutiert sehen wollen. Im Extrem stehen sich als Protagonisten gegenüber: Hier die, welche ihre
eigene Amoralität zu einer liberalen Weltanschauung ideologisiert haben, dort die Sadisten, die ihre
Aggressionen und Schadenfreude unter dem Mantel von Prinzipien ausleben. Es sollte schon zu denken geben,
dass es einer 3jährigen Vorbereitungszeit bedarf, um als Mönch die ewigen Gelübde abzugeben. Dagegen
genügt ein Brautkurs, wenn überhaupt, um sich auf eine ewige katholische Ehe zu verpflichten. Um den
Vergleich auf die Spitze zu treiben, würde ein Kloster einen Ungläubigen die ewigen Gelübde ablegen
lassen und als Mitbruder akzeptieren? Aber die verliebte katholische Maid kann mit kirchlichem Segen einen
Muslim oder Religionsfernen heiraten.
Das ist ja schön und redlich nur sollte dann auch damit Schluss sein, daß die Annullierungen für bestimmte
„Adels“-Kreise oder von Personen, die sich dafür halten gegenüber dem „gemeinen Volk“ bevorzugt behandelt
werden. Und es würde mich auch nicht wundern, wenn hier nicht so mancher Scheck die Sache zusätzlich
beflügelt.
#14 marienkind 20:54:02 | Freitag, 29. Januar 2010
ErnstSchneider Aber ist ist nunmal so das die Kirche hier nichts mehr zu sagen hat,und das sollte sich
langsam mal kapieren. Wenn das so ist, braucht es auch keine kirchliche Trauung, dann genügt zivile Eheschließung.
@Goldengel 5x Hure in einem kurzen Posting.Nicht schlecht.Aber damit ändern sie die Menschen auch nicht.
Und das ist auch gut so. Mal ganz nebenbei,ich bin auch eine Hure.Nicht verheiratet aber ein munteres
Sexleben.Und es macht mir Spass.
In der Tat … Das schwafelige Geschwätz der Beziehungskisten-Akrobaten über Liebe (S.E. Williamson
„Love love love …“) zeigt in aller Deutlichkeit: Sie wissen nicht wovon sie reden, noch, was sie tun.
Da ist es bitter nötig festzustellen, was Liebe ist und was Liebe nicht ist: Liebe ist eben kein Gefühl,
das über einen kommt. Liebe ist etwas, wozu man sich in Freiheit (!) entscheidet – und sie ist ein Mysterium!
Dank dem Heiligen Vater für diese Klarstellung!
ErnstSchneider Geschiedene waren immer schon Huren. Denn als Huren haben diese Leute geheiratet und dann
haben diese sich eben scheiden lassen. Denn wer vor einer Ehe schon xfachen Sexualkontakt hat, ist eine
Hure und sonst nichts. Und eine Hure hat eben keinen Charakter. Der Scheidungsgrund der Hurengesellschaft
ist: Dekadenz auf allen Gebieten.
ErnstSchneider: Am Ende verarscht sich die Kirche doch nur selbst. Die Geschiedenen verarschen sich selbst.
Die RKK hat damit gar nichts zu tun. Die gibt den Segen zu einer Hochzeit, doch wenn die Eheleute Huren
sind, kann auch der Segen nichts mehr bewirken. Das kommt halt dabei raus, wenn man als Hurenmensch kirchlich
heiratet – NICHTS kommt dabei raus. Eine Hure bleibt eben eine Hure. Huren sollten nicht heiraten, sondern
weiter ihrem unkeuschen Dasein fröhnen und sich so selbst verarschen.
@Goldengel Seien wir doch mal ehrlich.Wen interessiert das Kirchenrecht denn noch. Lass die die doch darauf
herumreiten.Wer sich scheiden lassen will der tuts eben.Kirchenrecht hin oder her. Am Ende verarscht sich
die Kirche doch nur selbst.
ErnstSchneider Die RKK hat da sehr wohl etwas zu sagen – wenn die Leute kirchlich heiraten, denn dann
ist dies ein unauflösliches Sakrament und nur aus bestimmten Gründen des Kirchenrechts kann dieses Sakrament
aufgehoben werden. Wer kirchlich heiratet, unterliegt somit dem Kirchenrecht, ob er will oder nicht. Er
kann also nicht noch einmal kirchlich heiraten. Er kann es dann nur standesamtlich, aber das ist dem verhurten
Volk eh egal. Nur die RKK lässt sich halt auch nicht verarschen, auch wenn so mancher Mensch sich dabei
eigentlich selbst verarscht. Einmal Ja, dann Nein, dann wieder Ja, usw…
HINTER DER sCHLAFZIMMERTÜR hört die Jurisdiktion der heiligen Mutter auf, ein für alle Mal. Das gilt
genauso für andere Räumlichkeiten, in denen zwei Menschen zu sexueller Freude zusammen kommen… per
omnia saecula saeculorum…Amen!
ErnstSchneider Die RKK und ihre Diener haben sich vor allem um das Seelenheil der Menschen zu kümmern.
Das ist deren Aufgabe. Christus hatte übrigens „nichts Wichtigeres“ zu tun, als für uns am Kreuz zu
sterben für unser Seelenheil. Und eine kirchliche Ehe sollte kein Jux sein. Wenn das Standesamt die Ehe
zum Jux erklärt, wo man sich scheiden und wieder verheiraten kann, so hat doch die RKK eine andere Auffassung
von dem was man „Treue“ nennt, zu haben. Nämlich, dass das Ja-Wort vor dem Altar Gottes einem anderen
Menschen gegenüber (den man ja angeblich so liebt) eine Bedeutung haben sollte.
der Begriff „Ehe“ hat für den Großteil der heutigen Gesellschaft und vor allem bei Jugendlichen überhaupt
keine Bedeutung mehr. Denn man hat ja schon xfachen Sexualverkehr vor der Ehe – was soll denn dann das
„aufgezwirbelte hysterische Rumgetue vor dem Altar“ ? Eine Eheschließung ist für die meisten Jugendlichen
heute nur mehr ein Kasperltheater mit dem ständigen Gedanken im Hinterkopf, dass diese ja eh auch aufgelöst
werden kann, „wenn es nimmer klappt“. Was da auch immer „nicht mehr klappt“ ! ?