Würden Priester und Domkapitulare Talar und Tonsur tragen, wären viele sexuelle Mißbräuche von vornherein ausgeschlossen.
(kreuz.net) Die Staats- anwaltschaft Essen wirft dem Essener Domkapitular Rainer A. (66) sexuellen Mißbrauch
zum Nachteil eines 16jährigen Homo-Strichers vor.
Das berichtete das deutsche Portal ‘derwesten.de’
am 28. Januar.
Der Domkapitular war bisher der Kulturhauptstadtbeauftragter und Vorsitzende des Kunstvereins
im Bistum. Bis Dezember 2008 leitete er acht Jahre als Offizial das Kirchengericht.
Bischof Franz-Josef
Overbeck von Essen hat den beschuldigten Geistlichen beurlaubt.
Der Essener Oberstaatsanwalt Wilhelm
Kassenböhmer bestätigte, einen Strafbefehl erlassen zu haben.
„Der Täter muß geständig sein, sonst
würde es bei diesem Delikt niemals einen Strafbefehl geben“ – kommentiert ein Presserichter des Essener
Amtsgerichtes.
Der Strafbefehl sieht eine Geldstrafe in Höhe von mehr als neunzig Tagessätzen vor.
Seine Höhe bemißt sich nach dem Nettoeinkommen und den finanziellen Verpflichtungen des Täters.
Sollte
der Strafbefehl – voraussichtlich nächste Woche – erlassen werden, wäre der Domkapitular danach vorbestraft.
Das Homo-Verbrechen ereignete sich einen Tag nach Weihnachten in der Wohnung des Geistlichen.
Nach Angaben
seines Rechtsbeistands handelt es sich nicht um den „typischen Fall: Priester mißbraucht Kind“.
Dem
Domkapitular sei zum Verhängnis geworden, daß er dem aus der Türkei stammenden kurdischen Strichjungen
(16) „auf dessen Wunsch“ Geld gegeben habe.
Nach einer Gesetzesverschärfung stellt der deutsche Mißbrauchs-Paragraph
sexuelle Handlungen gegen Entgelt mit Jugendlichen unter 18 Jahren unter Strafe. Zuvor lag das Schutzalter
bei 16 Jahren.
Die Familie des Jugendlichen entdeckte das Geld und erstattete Anzeige.
Der Domkapitular
muß auch mit einem innerkirchlichen Verfahren rechnen.
Dabei könnten ihm kirchliche Titel, Ämter und
sogar Pensionsansprüche aberkannt werden.
Das kirchliche Verfahren sieht auch eine „seelsorgliche Begleitung
des Opfers“ und seiner Angehörigen durch einen bischöflichen Beauftragten vor.
Kommentar des Medien-Portals:
„Dies dürfte im vorlegenden Fall nicht nur wegen des Strichermilieus äußerst schwierig werden, sondern
auch, weil das Opfer muslimischen Glaubens ist.“
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69 Lesermeinungen
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Buch:„Die Nacht des Priesters“ Zu dieser Thematik las ich vor 2 Jahren ein Buch mit dem Titel „Die Nacht
des Priesters“; einem Leben in Doppelmoral. Ich finde es fies,das ein Priester diese Strichjungen sexuell
benutzt; mir tun die leid; ein Priester müsste ihnen stattdessen helfen, aus dem Millieu herauszukommen!
Es ist ein trauriges Millieu; oft sind Drogen, Alkohol, Obdachlosigkeit bei den Strichjungen der Alltag!
Ob eine Dienstkleidung,also ein Priestertalar im Alltag einen Nutzen hätte; wäre möglich.
#70 Izmet Necist 17:49:34 | Freitag, 5. Februar 2010
@LM. haha? Sehr lustig! Wirklich amüsant! Schön wenn Sie sich freuen über andere Leute herzuziehen!
Sie haben einen Humor wie ein Stein! Mich bringt nur Ihr Geschwafel zum Lachen!
@Prälat Hinter Einen unter 18jährigen Stricher bezahle nicht ! Das wäre der Kirche viel lieber gewesen…
Der wird sich ganz was anderes denken: Scheiß Mitleid!
zu DB1975…ins SCHWARZE getroffen ! Ihre Reaktion ist auch ein BEWEIS – DANKE ! Frau Staatsanwältin…aus
BO lässt grüssen ! Orate Fratres für diese armen Kreaturen!
@ Mathild: Ihre Behauptung über „einen emeritierten Essener Weihbischof“ (es gibt nur einen) ist eine
unverschämte Lüge, für die Sie sich – wenn in diesem Forum die Regeln des Rechtsstaats nicht ohnehin
mit Füßen getreten würden – vor einem ordentlichen Gericht zu verantworten hätten.
Auch ein emeritierter Essener Weihbischof ist seit Jahremn vorbestraft… …wer es noch nicht wusste…der
weiss es jetzt… Aber bitte schön doch keine…„dabei könnten ihm kirchliche Titel, Ämter und sogar
Pensionsansprüche aberkannt werden“…wo kämen dann die Herren hin?…anne Tafel dran wie viele von
Herrn Bischof Dr. Genn ins soziale Abseits entlassene!…datt geht doch nicht…also „ährlich“ Leute!
Das ist eh der Niedergang der Institution der deutsch-katholischen Kirche. Die Ausreinígung wird vom
Herrn vorgenommen – hoffentlich noch schneller als bisher! DEO gratias ! Orate Fratres !
@ Puchil2: Der Grund ist nicht die tatsächliche Fallzahl, sondern die Faszination, die die Verknüpfung
solcher Taten mit dem Zölibat auf Teile der (Medien-)Öffentlichkeit ausübt. Zwischen sexuellen Übergriffen
und dem Beruf der Täter gibt es einen genauso engen Zusammenhang wie zur Haarfarbe oder zum Körpergewicht.
Verstehe, Paulaner, doch leider kommen in diesen Strukturen oft Personen unter die Räder… damit das
Räderwerk weiter mahlen und warten kann, bis es den nächsten zermalmt… Es ist ein gnadenloses Machtpotential
mit Heuchlern und falschen Ratten an den Hebeln dieses Räderwerks… Auf den Köpfen der „Sünder“ hinauf
in die Machtzentrale und von dort direkt in den Himmel – oder vielleich doch eher in die Hölle ???
#54 Paulaner † 12:02:16 | Sonntag, 31. Januar 2010
Verblüffend, Prälat, ich sehe da keine Personen sondern nur eine unendlich aufgeblähte Struktur von
o^/ ern, bei denen einer dadurch auffällt, daß er was tut. Wie der Wiener Beamtenapparat, der immer
noch für die k&k Monarchie dimensioniert ist.
Dieser Domkapitular ist ein armes Schwein, weil er für viele seiner bisher unentdeckt bebliebenen Mitbrüder
in sicher vielen Domkapiteln weltweit, im Bischofs- Pfarrer- Kuraten- oder Diakonenamt den Kopf hinhalten
muss. Solche „Einzel“-Fälle werden dann seit geraumer Zeit besonders gern öffentlich zur Verabscheuung
und de facto „medialen Vernichtung“ dargeboten. – Und nicht wenige der „Verantwortlichen“ in höheren
oder gleichen Rängen atmen tief auf, dass mal wieder einer gefunden wurde, dem man nun so richtig den
Kopf scheeren, ihn teeren und für den Rest des Lebens federn kann. So eine offensichtich machtgeile Heuchelei.
Es profiliert sich eben auch in den Ordinariaten bestens auf Kosten der Sünden anderer. Da werden dann
aus sogenannten „Mitbrüdern“ plötzlich höchst peinliche Bekannte, untragbare Amtsinhaber und schon
immer suspekt eingestufte „Wesen“. Es ist schon verwunderlich, wie wenig Nächstenliebe gerade dann an
den Tag gelegt wird, wenn es nötig und gefordert wäre. Im Menschen abschieben und zu lebenden Unerwünschten
degradieren sind die beweihräuchert werdenden Oberen und Schein-Mitbrüder sofort bereit, wenn nur ja
die mediale Öffentlichkeit von anderen ebenso schlimmen ja gar noch schlimmeren eigenen Verfehlungen
ablenkt . Das ist alles so verlogen und menschenverachtend, dass man mit heiligem Zorn durch diese Reihen
gehen möchte, das Schwert der Wahrhaftigkeit als offenbarende „Waffe“ in Händen… Das sind dann die
wahren und sauberen Herren, die aus einem Mitbruder eine verachtenswerte, lebenslange persona non grata
machen. Und dies mit „gutem“ Gewissen !!!
#52 Paulaner † 11:27:29 | Sonntag, 31. Januar 2010
Die Geldgier ist ein stärkerer Trieb als der Sextrieb, bei manchen Menschen so und bei manchen umgekehrt.
Also ich finde, die Bänker und Spekulanten sollten wir schalten und walten lassen und die Hauptsünde
„gelber Neid“ meiden. Wer aus freien Stücken Millionenboni kassiert, der soll seinen Spaß dran haben.
nicht einmal Sie???? kennen wir uns??? ich stimme ihnen zu!!! wer aus freien stücken auf sex verzichtet
soll das gerne tun!!!! wer aus freien stücken mit Frauen ins bett steigt, dem wünsch ich viel spaß.
wer lieber einen kerl neben sich hat, auch viel spaß… doch der knackpunkt ist ja das der misbrauch
an einem 16jährigen wohl kaum als verzicht gewertet werden kann! Dieser Priester ist in den augen des
gesetzgebers und der gesellschaft ganz klar straffällig geworden. Verbrechen bleibt Verbrechen ob nun
Priester oder nicht… mein letzter post war lediglich die hypothese das es hätte vermieden werden können,
wenn der betreffende -nennen wir es beim namen:kinderschänder- sich nicht vorgemacht hätte, das er ohne
sex leben könnte. (ich will nicht pauschal behaupten das dies generell unmöglich ist, und ich habe nie
gesagt das alle Priester kinderschänder sind)
@Jonny Wenn Leute für ihre Überzeugung den Rest ihres Lebens ins Gefängnis gehen, in der UdSSR und
in der DDR gab es das, um nur einige Beispiele zu nennen, warum sollen dann Leute nicht aufgrund ihrer
Überzeugung für den Rest ihres Lebens oder überhaupt auf Sex verzichten? Und nun kommen Sie mir nicht
damit, dass die im Gulag ja noch hätten Sex haben können, so abgeschmackt werden hoffentlich nicht einmal
Sie sein.
warum es gut sein sollte??? sexualität ist ein teil des menschen. diese aus dem leben ausschließen zu
wollen, ist vollkommen unnatürlich! doch dermensch hat auch eine verantwortung sich selbst gegenüber,
sein eigenes glück zu wege zu bringen, enthaltsamkeit macht keinen sinn! stattdessen der versuch enthaltsam
zu leben, und minderjährige, schutzlose und hilflose kinder werden alzu opfer dieser völlig überholten
institution namens zöllibat. wie gesagt, der besagte priester hätte ehrlich zu sich selbst sein können
und eine beziehung zu jemanden, ob nun mann oder frau ist ja egal, führen können, einschließlich erfüllender
sexualität. stattdessen ist er zum täter geworden und hat dies noch selbst gewählt. wenn ihr gott solche
biografien vorsieht muss er ausgesprochen grausam sein!
ja, ist klar … der „intelligente und fähige“ Kirchenmann vergreift sich an einem Minderjährigen und
das Opfer machen Sie zum Täter???? Mit ein wenig selbstachtung könnte er eine wunderschöne, ehrliche
und aufrichtige Beziehung zu einem Mann führen (oder zu einer frau, kenn den Mann ja nicht). Wer sich
auf diesen katholischen, menschenfeindlichen, sexualität verneinenden und somit WIRKLICH unnatürlichen
Blödsinn einlässt… tja, selbst Schuld!!!!
#38 sanfrancesco 17:24:39 | Samstag, 30. Januar 2010
Alles sehr traurig – und eigentlich zum Kotzen Ich bin überzeugt davon, dass besagter Domkapitular ein
intellegenter und fähiger Kirchenmann war. nur hatte er offensichtlich eine Schwäche. Und die ist ihm
zum Verhängnis geworden. Hat er nicht begriffen, dass er sich erpressbar macht? Offensichtlich leben
wir in einer Zeit, in der man einen türkischen Strichbuben (der natürlich anonym bleiben darf) zum Märtyrer
hochstilisiert, während man Menschen, wie den besagten Domkapitular in den Medien einer öffentlichen
Hinrichtung aussetzt (selbstverständlich mit Namensnennung) . Die Eltern des Buben haben wohl gewusst,
was sie tun. Und der Strichbube auch. Strafe würde eigentlich vor allem er (der Stichjunge) verdienen
(der Domkapitular ist gestraft genug!).
@ turk „Konrad“ hat nur die Meldung einer Nachrichtenagentur über die Pressekonferenz von p. Klaus Mertes
SJ gepostet, um der Hetzerei von +net etwas entgegenzusetzen. Natürlich ist „Homophobie“ oft ein Kampfbegriffe,
aber für die Macher von +net trifft er genau zu. Über Kard. Groer möge ein anderer richten, unsereins
steht es nicht zu.
www.kreuz.net/article.2287.html unbedingt beachten! @Konrad: Sie haben eine wichtige Anfrage gestellt.
Allerdings ist die Analyse von P. Mertens nicht ganz korrekt. „Homophobie“ ist ein absurder Begriff, der
von der politischen Lobby zur Möchtegern-Duchsetzung des Vorranges der homosexuellen Partnerschaft vor
allen anderen Verbindungen genutzt wird. Das mit der Sprachlosigkeit ist allerdings nicht unrichtig, doch
dies kommt immer noch von der älteren Dorfkultur, dies zeigte sich bei vielen der in den letzten Jahrzehnten
aufgeflogenen Fällen: Stichwort + Wiener Kardinal. Auffälligkeiten müßten immer sofort bei den Eltern
und bei allen zugänglichen Amtsstellen gemeldet und konsequent angezeigt werden. Ebenso falsch ist der
Ansatz von Mertens, die kirchliche Lehre quasi-abzustufen auf die sündhafte Durchschnittsrealität der
heutigen Kurzzeit-Paarungen. Wichtig wäre vor allem die Ernstnahme der römischen Instruktion www.kreuz.net/article.2287.html,
und immerhin wird man dem Hetzportal leider bei dieser Überschrift rechtgeben müssen: „Immer dasselbe
Problem: Homo-Priester“ – damit wären wir schlagartig an den exemplarischen Fall St. Pöltern einnert.
@Romulus: mit „V2“ hat das aber wiederum gar nichts zu tun. In St. Pölten wurde damals eine „Weihnachtsfeier“
begangen, bei der nicht nur zwei Homopaare sich ihre besonderen Weihnachtsküsse www.kreuz.net/article.4060.html
mehrfach übergaben, sondern sogar Paarungsringe mit eingraviertem Datum und Spruch nach dem „alten Ritus“
gesegnet worden waren. So viel zum Thema „V2“. Der Segner wird heute von bestimmten „Traditionalisten“
willkommen geheißen.
#34 hieronymus333 09:24:54 | Samstag, 30. Januar 2010
Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass mich derartige Meldungen nicht mit größter Schadenfreude
erfüllten. Richtet sich doch die Politik dieser feinen Herrschaften nun auch einmal gegen sie. Und die
meisten Fälle sin Gott sei Dank noch nicht auf den Tisch gekommen, doch reagiert die Bevölkerung auch
nicht mehr allzu sehr ihr Augenmerk darauf, was auch Bände spricht.
Begünstigt die Kirche Missbrauch? Jesuitenpater Klaus Mertes betonte auch, dass sich innerhalb der katholischen
Kirche einiges ändern müsse. „Die Missbrauchsfälle – nicht nur hier, sondern auch die der vergangenen
Jahre – stellen eine schwergewichtige Frage an die katholische Kirche. Nämlich, ob sie Missbräuche begünstigt,
durch ihre Kultur, durch ihr System“, sagte der Pater. „Ich glaube, dass es zwei Stichworte gibt, mit
denen die katholische Kirche arbeiten muss: Phobie und Sprachlosigkeit.“ Die katholische Kirche habe ein
Angstproblem und leide an Homophobie. Außerdem sei Sprachlosigkeit ein Problem beim Thema Sexualität.
„Wenn sich die Lehre der katholischen Kirche zur Sexualität so weit von den realen Fragestellungen, auch
junger Menschen, entfernt, dass sie mit den realen Erfahrungen praktisch nichts mehr zu tun hat, dann
führt das die junge Generation zu ganz großen Teilen in eine Sprachlosigkeit.“ Beide Themen könnten
zu Problemen führen, denen sich die katholische Kirche stellen müsse.
Wieder ein Homo-Perverser der entsorgt wird Aber die Kurdische Familie scheint mir auch komisch. Nur weil
der Sohn Geld hatte sind sie darauf gekommen was er macht. Sonst konnte der Sohn sich dort herumtreiben
wo er wollte.
#30 Begeisterter 01:30:52 | Samstag, 30. Januar 2010
ein wunder, dass der perverse abfallpriester nicht an weihnachten selbst statt der bescherung sich den
stricher hat kommen lassen. gezielt wird er nach einem muselmanen ausschau gehalten haben, der nicht kapiert,
dass er dazu benutzt wird das heilige weihnachtsfest zu entehren. pfui teufel!
Mal wieder typisch für V2 Das Homo-Verbrechen ereignete sich einen Tag nach Weihnachten in der Wohnung
des Geistlichen. Unglaublich, was diese V2-Geistlichen an Weihnachten im Sinn haben! Allein dieser zitierte
Satz sagt alles!
@El Gittarero: Sie haben recht, danke, dass Sie mich darauf aufmerksam machen. :(3 „Warum entscheidet
ihr aber nicht von euch selbst aus, was recht ist?“ ( Lk. 12,57) und „Wäre ich nicht gekommen und hätte
nicht zu ihnen geredet, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie keine Ausrede für ihre Sünde!“
(Joh. 15,22)
#27 El Gitarrero 23:49:51 | Freitag, 29. Januar 2010
@ Mary Cruz Jeder kann und soll zwischen Gut und Böse unterscheiden, sonst hätte Jesus nicht gesagt:
„Warum entscheidet ihr nicht von selbst, was recht ist?“ (Lk. 12,57) und: „Sie hätten keine Schuld, wenn
ich nicht gekommen wäre und zu ihnen gesprochen hätte. Doch so haben sie keine Entschuldigung mehr für
ihre Sünde.“ (Mt. 10,22) Wenn schon Bibelzitate, dann bitte auch richtige.
#26 markdodani 23:24:36 | Freitag, 29. Januar 2010
mr. cologne: Verlogenheit markdodani Also so verkalkt bin ich noch nicht, daß mir entgangen wäre, daß
man/frau mit 16 noch minderjährig ist. Trotzdem scheinen Sie die Pointe meiner Frage nicht verstanden
zu haben (ich habe schon oft den Eindruck, daß mein gehobenes Denkniveau in diesem Forum nicht ganz ankommt):
es geht um die MORALISCHE Verwerflichkeit. Der moralische Tatbestand ist doch kein anderer, wenn – etwas
zugespitzt – ein 18jähriger mit einer 16jährigen Unzucht betreibt als wenn die gleiche Tat mit den gleichen
verheerenden Folgen ein ebenfalls Minderjähriger tut. Die Unsittlichkeit hat doch nichts, aber rein gar
nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit dem Sodom und Gomorrha, daß bei uns in Europa ausgebrochen zu
sein scheint.
#25 Clemens H. † 22:59:25 | Freitag, 29. Januar 2010
Manche Katholiken, gerade die aus Tradi-kreisen fühlen sich halt gerne verfolgt, das müssen Sie wissen,
Puchil2. da wird dann gerne den Medien unterstellt, sie seien „gegen die RKK“ oder dergleichen – was Blödsinn
ist. Die Medien stürzen sich auf jeden Skandal, ganz gleich ob es sich um einen evangelischen oder katholischen
handelt. Und wir müssen einfach zur Kenntnis nehmen, dass solcherlei Mißbrauchsfälle leider weit häufiger
von katholischen Geistlichen ausgehen. Und wir müssen uns Strategien überlegen, wie dagegen vorzugehen
ist. Abstreiten ist hingegen kein gangbarer Weg.
An Brandenburgis Warum sollen sich die Medien nur für katholische Missbräuche interessieren? Das ist
doch völlig unlogisch. Es wird schon eher so sein, dass diese Missbräuche im evangelischen Zusammenhang
einfach seltener vorkommen, weil dort ein „normaleres“ Verhältnis zur Sexualität besteht.
„Sexualnotstand“ Von sexuellem Missbrauch von Minderjährigen durch evangelische Pastoren hört man entschieden
seltener, als durch katholische Priester. Das wird doch wohl Gründe haben…
#19 Rechercheur 20:42:43 | Freitag, 29. Januar 2010
Moderne Pädofile? wenn noch nicht, dann könnte ich mir fast denken, was da geschrieben werden könnte.
Die Realität würde aber vermutlich meine kühnsten Erwartungen überflügeln. Waren die „alten“ Griechen
eigentlich „moden“ in Ihrem Sinne?
Noch ein Missbrauchsfall in Berlin In Berlin wird gegen einen Priester des Erzbistums wegen des Verdachts
auf sexuellen Missbrauch ermittelt. Das teilte der Dompropst Stefan Dybowski mit, der Ansprechpartner
des Bistums in diesen Fällen ist. Das in Rom anhängige Verfahren sei aber noch nicht abgeschlossen.
Am Wochenende werde auch die betroffene Gemeinde über den Stand informiert, so Dybowski. Anfang Juli
2009 waren dem Berliner Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky Beschuldigungen und Verdächtigungen gegen
einen Priester des Erzbistums Berlin vorgetragen worden. Diese beziehen sich auf das Jahr 2001. Dem Gemeindepfarrer
wurden daraufhin umgehend alle Aktivitäten im Zusammenhang mit Jugendlichen untersagt. Am 8. Juli hat
Kardinal Sterzinsky eine unabhängige Kommission zur Untersuchung der Beschuldigungen und Verdächtigungen
eingesetzt. Gleichzeitig wurde – entsprechend den Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz – eine Untersuchung
in Rom begonnen. Der Priester sei derzeit nicht seelsorgerisch tätig und wohne auch nicht in seiner Pfarrei,
so Dybrowski. Erst gestern wurde bekannt, dass es in den 70er und 80er Jahre am Jesuitengymnasium Canisius-Kolleg
in Berlin zu Mißbrauch durch zwei Ordensmitglieder gekommen war. …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=353055
Jeder kann und soll zwischen Gut und Böse unterscheiden, sonst hätte Jesus nicht gesagt: „Warum entscheidet
ihr nicht von selbst, was recht ist?“ (Lk. 12,57) und: „Sie hätten keine Schuld, wenn ich nicht gekommen
wäre und zu ihnen gesprochen hätte. Doch so haben sie keine Entschuldigung mehr für ihre Sünde.“ (Mt.
10,22)
joberens Puddeln Sie sich nicht auf, der „neue“ User Gottgeweiht ist ein Fake. Das müssten selbst Sie
als „selbst-denkender-Katholik“ erkennen können oder doch nicht?
Gottgeweiht -Nur Gott allein dürfte über Sünde der nicht zu entscheiden haben Das ist aber ein ziemlicher,
an den Haaren herbeigezogener Unsinn, den Du da geschriebene hast. Woher willst Du denn wissen, daß ein
Priester sich versündigt, wenn die Liebe, die Jesus doch doch gepriesen hat, ihn erreicht und glaubt,
als Familie Gott besser dienen zu können? Wird da nicht mit aller Gewalt versucht, diesen Priestern unsinnig
ein schlechtes Gewissen zu bereiten? Sollte man Gott da nicht die Entscheidung über Sünder oder ganz
normales Leben überlassen? Zudem ist das Pflichtzölibat ja auch nur ein Versprechen, daß einem Priesterkandidaten
dem Bischof gegenüber verlangt wird und so vielleicht überhaupt nichts mit Gott zu tun hat und so auch
nicht Versündigung vor ihm sein kann. Mit dem Teufel hat das Ganze jedenfalls schon mal überhaupt nichts
zu tun. Josef Berens (alss einfacher, selbst denkender Katholik
Orchiektomie als Lösung Dann hätte man auch keinen Priesternachwuchs mehr zu befürchten, also ich meine
den Nachwuchs an Priestern, nicht den Nachwuchs von Priestern.
Strafe wofür eigentlich? Man sollte sich mal Gedanken über folgendes machen: wäre der homoperverse
kurdische Strichjunge nur 2 Jahre älter, wäre für den bundesdeutschen „Gesetzgeber“ alles in Butter!
Bestraft wird der Hw. H. Domkapitular also nicht für den gewiß peinlichen Ausrutscher (, den jedoch
tagtäglich Millionen von Menschen in Bordellen weltweit begehen,) sondern dafür, daß der Strichjunge
400 bis 600 Tage zu jung war. Ebenso freut sich der deutsche „Gesetzgeber“, wenn hunderttausende Jugendlicher
jeden Tag sexuelle Unzucht, Abtreibungen udgl. begehen. Nur wehe, die/der Betroffene ist erst 17 Jahre
und 364 Tage alt! Das ist doch eine verlogene und durch und durch doppelte Moral! Nicht, daß ich hier
für Unzucht mit Homos und Minderjährigen plädiere: im Gegenteil: man sollte jegliche Unzucht – auch
UNTER Minderjährigen – sowie Abtreibung strictissime unter Strafe stellen!!!!
Man sollte den Priestern endlich auch ein ganz normales Leben gönnen Man sollte doch endlich auch den
Priestern ein normales Leben und auch Sexualleben gönnen. Mit Talar und Tonsur kann man, auch bei Priestern,
den ganz normalen, gottgegebenen Sexualtrieb, der eine ganz enorme Bereicherung des normalen Menschseins
überhaupt ist, nicht abtöten. Sogar Gott dürften ganze Menschen als Priester vielleicht auch lieber
sein als solche, die sich eine ganz enorme, unsinnige Menschseinsbechneidung haben aufzwingen lassen.
Auch da ist die evangel. Kirche unserer Kath. um einiges voraus und dem Evangelium sicherlich näher.
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik)
Samsons Stärke… lag in seinem Haar, priesterliche Potenz offenbar ebenfalls… war mir bislang unbekannt…
aber man(n) lernt ja nie aus… … sehr interessanter und gescheiter Ansatz! Bravo!!!!
Seid ihr da sicher Würden Priester und Domkapitulare Talar und Tonsur tragen, wären viele sexuelle Mißbräuche
von vornherein ausgeschlossen Wenn so einer einem Stricher genug Geld bieten würde störte das niemandwn.