Ernennungen
Schöne Aussichten
Der neue Erzbischof von Brüssel: „In Frankreich spricht man von einer schweren Krise. Hier haben wir im Verhältnis zweimal weniger Priester für die Zukunft als dort.“
Bischof Léonard bei einer Alten Messe auf der Webseite der Petrusbruderschaft
Bischof Léonard bei einer Alten Messe auf der Webseite der Petrusbruderschaft
(kreuz.net) Der neue Erzbischof von Mecheln-Brüssel, Mons. André-Mutien Léonard (69), wird sich in Zukunft André-Joseph nennen. Damit will er sich unter den besonderen Schutz des Heiligen Joseph stellen.

Das berichtete die französische Wochenzeitung ‘Famille Chrétienne’ am 30. Januar auf ihrer Webseite.

Mons. Léonard spricht fließend französisch und niederländisch und fünf weitere Sprachen. Im kommenden Mai wird er siebzig Jahre alt werden.

„Wir sind beide katholische Bischöfe“

Die Ernennung nach Brüssel hat ihn nicht „total überrascht“ – erklärt Erzbischof Léonard, vor ‘Famille Chrétienne’.

Seine neue Erzdiözese kennt er „sehr wenig“. Doch das motiviert den Prälaten: „Für mich ist das eine Gelegenheit, selber und in meiner Pastoral jünger zu werden.“

Mons. Léonard streitet nicht ab, einen anderen Stil und ein anderes Temperament zu haben als sein Vorgänger, Godfried Kardinal Danneels:

„Aber wir sind beide katholische Bischöfe, wir haben in unserem Herzen den gleichen Glauben, die gleiche Gottesliebe und die gleiche Hoffnung.“

Er müsse alles vermeiden, was den Eindruck geben könnte, daß Rom ihn ernannt habe, damit er das Gegenteil seines Vorgängers mache.

Geschliffene Bastion

In der belgischen Kirche entdeckt Erzbischof Léonard „die gleichen Schwierigkeiten wie in vielen Ländern Westeuropas“.

Aber: „Die Kirche lebt diese Schwierigkeiten in Belgien vielleicht auf eine akutere Weise, weil Belgien noch vor wenigen Jahrzehnten eine Art katholischer Zitadelle war, besonders in Flandern.“

„Die katholischen Institutionen waren allgegenwärtig: Schulen, Kliniken, Spitäler, Gewerkschaften, Versicherungen“ – erinnert sich der Erzbischof:

„Ich glaube, daß die Distanzierung radikaler und ätzender ist, wenn die Verweltlichung sich in eine solche Gesellschaft einschleicht.“

Erzbischof Léonard vergleicht die Situation mit Frankreich. Dort gab es eine schwächere Verbindung zwischen Kirche und Gesellschaft: „Deshalb hatte die Verweltlichung dort nicht die gleichen Auswirkungen.“

Dagegen herrsche gegenwärtig in Belgien ein „Geist der Revanche“ gegenüber einer Kirche, die in der Vergangenheit „vielleicht zu sehr das gute und das schlechte Wetter bestimmt hat.“

Liturgie und Priesterseminar

In dieser schwierigen Situation gibt es für den Erzbischof auch „schöne Aufbrüche und Orte der Hoffnung“ wie die neuen Gemeinschaften.

Der Erzbischof gibt einige Schwerpunkte für sein Wirken in Brüssel bekannt – die Liturgie, die sich an die Angaben der Kirche hält, die Obdachlosen-Hilfe und die Berufungspastoral:

„In Frankreich spricht man von einer schweren Krise. Hier haben wir im Verhältnis zweimal weniger Priester für die Zukunft.“

Der Erzbischof gesteht ein, keine Rezepte zu haben: „Man zieht keine Lösungen aus seiner Mitra.“ Doch: „Der Herr will uns geben, was wir benötigen. Tun wir, was wir können, um ihm zu helfen.“

Mons. Léonard hat als Bischof von Namur gute Erfahrungen mit dem Priesterseminar der Diözese gemacht:

„Ich habe auch das Seminar Redemptoris Mater mit jungen Leuten gegründet, die im Neokatechumenalen Weg großgeworden ist. Das hat mir sehr gute Priester gegeben.“

In Namur gründete er auch das Studienhaus „Studium“, das sich an der Pädagogik des von den Jesuiten geleiteten ‘Institut d’études théologiques’ in Brüssel orientiert:

„Das hat sich alles sehr gut entwickelt und hat mir erlaubt, während meiner Zeit als Bischof von Namur 85 Priester zu weihen.“

Mons. Léonard schränkt ein: „Im Vergleich zur Vergangenheit ist das nicht viel. Aber das ist eine ermutigende Erfahrung, die mich mit Vertrauen und Hoffnung füllt.“
      
51 Lesermeinungen
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#53   Seefeldt   22:09:29 | Montag, 1. Februar 2010
Papst Benedikt XVI. ist rechtmäßiger Papst der katholischen Kirche,
und somit steht ihm auch der Titel Heiliger Vater zu, ohne Anführungszeichen.
Und es ist eine böse Verleumdung, ihm zu unterstellen, er wolle die Kirche zerstören.
Das will er mit Sicherheit nicht, und gegen solche Verleumdungen verwahre ich mich, auch wenn ich meinerseits nicht mit allem einverstanden bin, was Papst Benedikt XVI. tut und sagt.
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#52   r.ruhrgebietler   19:18:56 | Montag, 1. Februar 2010
Gott schütze Mons. R. Williamson!
Leider wird dem Hlg. Vater alles hinsichtlich der unverkürzten Glaubenslehre vorenthalten!
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#51   Sinah   16:49:05 | Montag, 1. Februar 2010
@Leo Miles „Die Wahrheit wird euch frei machen“
Carl und Altmann sehen die Dinge klar. Die Wahrheit verkündigen und verteidigen in Glaubensdingen ist Apostolat im wahrsten Sinn des Wortes.
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#50   michaelamaria †   12:31:49 | Montag, 1. Februar 2010
Carl:
Die Ariane ist auch eine schöne Frau. Du kannst sie durchaus anbeten.
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#49   Brandenburgis   12:24:04 | Montag, 1. Februar 2010
Ja, Gott schütze Bf. Williamson
Das Verhalten der Leitung der FSSPX und immer mehr Priester der FSSPX ist eine Schande und Verrat an den Gläubigen, die unter unvorstellbaren Opfern dem teuflischen Geist des V2 widerstanden haben.
Dem „hl. Vater“ wie wir immer wieder in den Mittelungsblättern lesen müssen, ist das völlig gleichgültig – sein Ziel ist ja die Zerstörung der Kirche und die Gleichschaltun der FSSPX mit dem diabolischen Zeitgeist.
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#48   Paulaner †   12:13:15 | Montag, 1. Februar 2010
Der Carl ängstigt sich ernsthaft um die Macht
der RKK Hierarchie.
Als ob er dran teilhaben könnte.
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#47   Carl   12:02:33 | Montag, 1. Februar 2010
Die V2-Religion ist viel gefährlicher als der Arianismus
@ Leo, mein Hauptsatz war:
Erzbischof Lefebvre verfuhr ähnlich wie St. Athanasius und wahrte eine gesunde Distanz zu den Glaubenszerstörern.
Die moderne Fsspx hingegen sucht die größtmögliche Nähe zum „armen … Papst mit allen seinen Häresien“ (Zitat B.Tissier, 30.6.2007 Zaitzkofen), weil sie händeringend einen Platz in der „konziliaren Kirche“ sucht, die der Erzbischof jedoch rundum verurteilte www.kreuz.net/bookentry.5504.html.
Die jetzigen „Gespräche“ sollen zu einer „Eingliederung“ in die „Konzilskirche“ führen –- die noch von Erzbischof Lefebvre als schismatisch und häretisch erkannt wurde.
Was sollen diese Gespräche unter Taubstummen www.kreuz.net/article.10532.html überhaupt, wie Bischof Williamson sie treffend nannte? (Hier sein Video-Interview mit dt. Untertiteln www.dailymotion.com/…iamson-intervie_tech.)
Eher ist doch die „Eingliederung“ eine lange beschlossene Sache www.kreuz.net/article.10073.html und die Gespräche eine Schau.
Die Fsspx-Kursveränderung begann mit der Audienz P.Schmidbergers und B.Fellays bei Benedikt XVI., aus der sie „Konzilskirchen-Ökumene“-betrunken zurückkehrten. Seither darf der Fsspx-Klerus den Papst nicht mehr kritisieren. Das ein unglaublicher Skandal, weil es um das Seelenheil der Katholiken geht.
Die Fsspx sucht also die eingangs erwähnte Nähe um den unbezahlbaren Preis, daß sie die anvertrauten Schäfchen in die konziliaren und damit antikatholischen „geistigen Messer“ des Papstes laufen läßt, anstatt vor den für das Seelenheil fatalen päpstlichen Irrtümern zu warnen www.kreuz.net/bookentry.6374.html, wie es in der Fsspx nur noch der Lefebvre-treue Bischof Williamson macht. Gott schütze ihn!
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#46   Altmann   11:21:42 | Montag, 1. Februar 2010
@ Leo Miles
Es ist nicht fair, sogleich so hart zu urteilen
Die Fakten sprechen aber leider für sich.
Patres, die zur Vorsicht mahnen, werden ausgeschlossen!
Patres, die die den Weg des Erzbischofs einhalten, werden diszipliniert!
Texte des Erzbischofs werden romfreundlich entschärft auf der Internetseite der FSSPX verbreitet.
Man erflehte regelrecht die Aufhebung der Exkomm., die man selbst bis vor einigen Jahren vehement als ungültig erklärte und kommt heute vor lauter Dankbarkeit kaum noch zu Atem.
2005 verglich Bischof Fellay das Konzil samt seiner Texte noch mit einer vergifteten Suppe. Zitat: „Sie verursacht Übel, und folglich möchte man sie nicht essen.“
Heute erklärt Bischof Fellay, 95 % der Konzilsdokumente seien in Ordnung.
Ebenfalls 2005 erklärte Pater Pfluger noch:
„[…] Und diesen Geist erkennt man an seinen Früchten, dem völligen Zusammenbruch des Katholizismus als gesellschaftlich wahrnehmbare Kraft sowie am inneren Zusammenbruch der Kirche […] wir werden nur dann eine Renaissance des Katholischen erleben, wenn wir die ganze Richtung, und damit das ganze Ereignis „Zweites Vatikanisches Konzil“ ad acta legen.“
und
„Das Konzil […] steht für die größte Katastrophe in der Kirchengeschichte, es ist der Super-GAU, weil die Zerstörung der Kirche von innen her erfolgt ist.“
oder
„Anstatt aber aus dem überlieferten Dogma die Antworten auf die neuen Herausforderungen zu geben, hat man die Lehre abgeändert.“
Diese Aussagen gelten wohl nicht mehr – man kriecht lieber im Staub…
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#45   orthokathole   20:15:53 | Sonntag, 31. Januar 2010
@An das goldige Engelchen
Sie schrieben: «Die Ehelosigkeit ist das, was uns Christus eigentlich zugerufen hat».
Heißt das, dass Christus die Menschheit auslöschen wollte? O, würden doch nur die PX-Brüder Christus darin Folge leisten.
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#44   Prälat Hinter †   12:04:38 | Sonntag, 31. Januar 2010
Es wird Zeit, dass bald Bischöfe aus d. Petrusbruderschaft und später aus der Piusbrd.sch.
ernannt werden, damit dieses Desaster vielleicht noch gerettet werden kann…
Das ist die Frucht vom Vat-II …
Nur wer will das wahrhaben ?
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#43   Leo Miles   10:45:22 | Sonntag, 31. Januar 2010
@Carl
Doch seine Pseudo-Nachfolger in den oberen Hierarchien der Fsspx verfahren seit ungefähr dem Jahr 2000 nicht mehr so.
Werden nun etwa „Sakramente“ von Häretikern in Anspruch genommen? Wo und wann?
Die Novus-Fsspx sucht um jeden Preis die Anbiederung an den V2-modernistischen Papst und seine Kurie
Diese Aussage ist völlig übertrieben. Dann hätten sie auch die Priesterweihen ausgesetzt bzw von einem von Rom vorgegebenen Bischof vornehmen lassen.
Die Piusbruderschaft ist noch recht weit von der Petrusbruderschaft entfernt. Es ist nicht fair, sogleich so hart zu urteilen. Erstens kennen wir nicht die Beweggründe der Führung und zweitens ist bis jetzt überhaupt noch nichts aufgegeben bzw entschieden worden. So lange sollte man schon mal abwarten.
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#42   hieronymus333   09:39:28 | Sonntag, 31. Januar 2010
Carl: V2
Ich lasse die Arianer nicht so beleidigen, immerhin haben sie gedacht und gebetet und sind nicht ihren willkürlichen Emotionen gefolgt.
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#40   Carl   17:31:17 | Samstag, 30. Januar 2010
Die V2-Konziliaren sind schlimmer als die Arianer waren
Die Arianer brachen mit einem Dogma (daß Jesus Christus neben seiner Gottheit auch Mensch ist), während die V2-Konziliaren den Modernismus vertreten und somit mit vielen Dogmen brechen.
Der hl. Athanasius und die mit ihm treu gebliebenen Katholiken weigerten sich sogar unter angedrohter Todesstrafe, „Sakramente“ von arianischen Klerikern, die ja die offizielle Hierarchie besetzten, gespendet zu bekommen. Einige „Athanasius’ler“ wurden deswegen Märtyrer!
Erzbischof Lefebvre verfuhr ähnlich.
Eine gesunde Distanz zu Häretikern muß man wahren!
Doch seine Pseudo-Nachfolger in den oberen Hierarchien der Fsspx verfahren seit ungefähr dem Jahr 2000 nicht mehr so.
Die Novus-Fsspx erträgt nicht mehr die Isolation in der Kirche und in der Welt, die die rechtgläubigen Heiligen Athanasius und Lefebvre auf sich nahmen und im Glauben ausharrten, bis es Gott gefiel bzw. gefallen wird, die Kirche wieder aufzurichten.
Die Novus-Fsspx sucht um jeden Preis die Anbiederung an den V2-modernistischen Papst und seine Kurie (und an die Welt, siehe breite Unterstützung der „Holocaust“-Lüge auf Kosten ihres aufrechten Noch-Bruders Bischof Williamson, uam.) und sie sucht die unmögliche „Einigung“ mit der „konziliaren Kirche“, über die Erzbischof Lefebvre wörtlich sagte: „Diese konziliare Kirche ist schismatisch! www.kreuz.net/bookentry.5504.html
Als Bischof Tissier d.M. am 30.6.2007 bei den Priesterweihen in D. sagte: „Der arme … Papst mit allen seinen Häresien“, wurde er von der Novus-Fsspx zensuriert, obwohl er im Recht ist.
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#39   Leo Miles   16:28:13 | Samstag, 30. Januar 2010
@Brandenburgis
Doch, es ist völlig katholisch.
Ein Beispiel aus der Bibel und ein Beispiel aus der späteren Entwicklung:
1. Jesus sagte über die Pharisäer: „Sie haben sich auf Moses Stuhl gesetzt, aber sie verdrehen Gottes Wort.“
Jesus sagte eben nicht: „Auf Moses Stuhl sitzt niemand.“ Oder: „Auf Moses Stuhl sitzen Ungültige.“
Jesus greift also nicht die Hierarchie an sich an oder schafft sie ab, sondern Er greift die entsprechenden Personen an und beleuchtet sie im Lichte der Wahrheit bzw der Verkündigung.
2. Athanasius führte den Kampf gegen den Arianismus. Dieser hatte auch Papst und Kurie befallen. Athanasius war fast völlig isoliert, wie heute die Tradition. Aber er hielt zu dieser Kirche, zu dieser einen Kirche Christi, obwohl fast 90% der Kirchenleute vom Glauben abgefallen sind. Athanasius hat nicht gesagt, der Papst sei kein Papst. Wie sollte Athanasius das auch entscheiden? Wer sollte denn Papst sein? Hätte er einen Gegenpapst aufstellen sollen (wie es später Praxis war)? Nein, er tat das einzig richtige. Er führte den Rest der Treugläubigen durch diese Talsohle und sein Kampf und Durchhaltevermögen führte zur Bekehrung der Abgefallenen und zur Verurteilung der Hinwendung zum Arianismus bei einem späteren Konzil. Im Grunde haben Lefebvre und Co nichts anderes als Athanasius und Co gemacht…
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#38   Seefeldt   16:26:45 | Samstag, 30. Januar 2010
Gültiges
So wie die Weihbischöfe und Priester der Piusbruderschaft gültig geweiht wurden, wurden auch Papst und Diözesanbischöfe gültig eingesetzt.
Hier sei an den heiligen Athanasius erinnert, der zwar mit zum Großteil arianischen Bischöfen (zeitweise auch mit einem arianischen Papst) zu kämpfen hatte, aber nie deren gültige Weihen anzweifelte.
Man darf und muß für den wahren Glauben, die wahre Lehre kämpfen, nicht weniger – aber auch nicht mehr.
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#37   Brandenburgis   16:17:03 | Samstag, 30. Januar 2010
@Leo Miles
Die FSSPX anerkennt aber ausdrücklich und persönlich die Häretiker auf den Papst- und Bischofsthronen. Das ist erheblich mehr und auch qualitativ etwas anderes als die Hierarchie als solche anerkennen. Ud dieses Verhalten ist auch im LIchte der Tradition nicht als katholisch anzuerkennen.
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#36   Chrysanthus   16:14:30 | Samstag, 30. Januar 2010
Leo Miles,
bei dem Durcheinander in der Kirche Christi ist es nicht einfach, den Überblick und Durchblick zu haben. Ich möchte auch niemanden unnötig verunsichern in Dingen, wo ich selbst nicht klar und sicher bin. Vielleicht sollten wir auch die Mahnung des Psalms beachten, dass wir nicht mit Dingen umgehen sollen, die uns zu hoch sind. Am besten ist es, zu beten und seine Pflicht zu tun.
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#35   Leo Miles   16:13:34 | Samstag, 30. Januar 2010
@Brandenburgis
Sie müssen unterscheiden zwischen Ämter und Menschen.
Die röm.-kath. Hierarchie ist keineswegs häretisch oder auf Lüge aufgebaut. Sie ist auf der Kirche Christi, sie ist auf der Hierarchie Gottes aufgebaut.
Aber die Ämter sind besetzt – sie sind eben nicht unbesetzt – mit unzulänglichen bzw falschen Leuten, oder von Leuten, die die entsprechenden Ämter nicht entsprechend aus- und erfüllen.
Pfarrer Hans Milch erklärt es gut: www.youtube.com/watch?v=DhClqrSqrFI&…
Die Pisubruderschaft unterwirft sich also nicht diesen schlechten Leuten, sondern sie unterwirft sich der Hierarchie Gottes; also den Ämtern der Kirche Christi und nicht den Leuten, die sie besetzen.
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#34   Goldengel   16:06:56 | Samstag, 30. Januar 2010
Leo Miles
sehr gut :(3
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#33   Leo Miles   16:04:52 | Samstag, 30. Januar 2010
@Puchil2
Ihre Übersetzung trifft es aber nicht, denn es geht darum, daß seine Mutter ihn in Sünden empfangen hat.
Vor der Empfängnis muß die Seele rein sein, denn sie kommt direkt von Gott. Durch die menschliche Empfängnis erhält der Mensch den Makel der Erbsünde.
Die Vermehrung des Menschen durch den geschlechtlichen Beischlaf gehört zum Makel der Erbsünde. Deswegen kann man ja auch schwerlich zum Licht kommen, wenn man seinen Geist unter das Fleisch unterwirft.
Wäre der Beischlaf nicht sündhaft, dann wäre er ja auch keine Gefahr, daß man sich darin „verliert“ bzw seinen Geist schwächt.
Dabei geht es nicht um eine „Abwertung“ des Geschlechtsakts, sondern es geht um eine klare Erkenntnis und somit um eine Aufwertung der Tugenden.
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#32   Goldengel   16:04:16 | Samstag, 30. Januar 2010
am dekadenten Zeitgeist von heute
kann man jedenfalls den bisherigen Weg so mancher „Hochwürden“ nachvollziehen.
Ein Weg, der wohl eher ins Bett einer Hure führt, als zum Geist Gottes.
Gott behüte uns vor solchen „Gefährten des Herrn dieser Welt“ und hoffen wir auf wahren „Diener des Herrn der anderen Welt“
Der Priester heute will sein Kreuz nicht mehr auf sich nehmen. Er will alles haben.
Doch Christus spricht: Wer tot sein will, wird leben, wer leben will, wird tot sein.
Wer weiß – vielleicht versteht das heute noch ein „Christ“ !
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#31   Brandenburgis   16:01:53 | Samstag, 30. Januar 2010
@Leo MIles
Das ist nun wirklich kindisch. Genauso könnte man argumentieren, daß diejenigen, die eine häretische, auf Lüge aufgebaute Hierarchie anerkennen und sich ihr unterstellen, selbst eben NICHT zur Kirche Christi gehören. Dies wäre dann der kirchliche Ort der FSSPX und die Ereignisse der letzten Jahren lassen das als sehr wahrscheinlich erscheinen.
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#30   Seefeldt   16:00:00 | Samstag, 30. Januar 2010
filioque ist Dogma!
Seit 1215 n.Chr. (4. Laterankonzil) ist das „filioque“ katholisches Dogma.
Bitte das zu beachten.
Und das „filioque“ ist keineswegs „reformbedürftig“. Es gibt lediglich das tiefste Dreifaltigkeitsverständnis wieder.
Die Göttliche Liturgie des heiligen Chrysostomos ist wunderbar – sofern sie von entsprechendem Gesang begleitet wird. Dann allerdings ist sie viel schöner als eine NOM-Veranstaltung, und meiner Meinung nach sogar schöner als ein traditionelles Choralhochamt. Ich selbst singe immer wieder in einer katholischen Chrysostomos-Liturgie mit, weiß also, wovon ich schreibe.
So schlimm wie beschrieben ist die westliche Neuerungssucht auch wieder nicht, die Heilige Messe nach dem Meßbuch des Heiligen Pius V. hatte und hat doch jahrhundertelangen Bestand. Erst der 68-er Ungeist, dem sich auch viele Katholiken, auch katholische Geistliche anschlossen, führte neben der übrigen westlichen Gesellschaft auch die katholische Diözesankirche in den Niedergang.
Es stimmt wohl auch, daß die orthodoxen kirchlichen Gemeinschaften sich großteils besser gehalten haben als die Diözesankirche – weil sie sich eben nicht so sehr von dem 68-er Virus anstecken ließen.
Ansonsten aber gilt: Es gibt nur eine Kirche, und das ist die katholische, auch wenn in ihr derzeit einiges schiefläuft.
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#29   Puchil2 †   15:57:29 | Samstag, 30. Januar 2010
An Leo Miles
Sie zitieren Psalm 51:
„Siehe, ich bin in Schuld geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen“.
Es geht hier nicht um Abwertung des Geschlechtsverkehrs sondern um die Tatsache, dass der Mensch von allem Anfang an in Strukturen des Bösen hineingeboren wird.
Wie wäre es mit folgender Übersetzung:
„Sieh doch: In Schuld hinein wurde ich geboren, und in Sünde befand ich mich schon, als mich meine Mutter mit Lust empfangen hat.“
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#28   Paulaner †   15:56:45 | Samstag, 30. Januar 2010
Ihr zwei Oberlehrer, wie heißen denn die 7 Hauptsünden?
Ist da die (Selbst)Befleckung dabei und die Kebse?
:-D
So einen Schmarren vom Ehekompromiß muß man in Kontrast dazu setzen, daß ein Priester mit der Ehe- und Kinderlosigkeit dem Herrn ein Opfer bringt!
Die Ehe von mann und frau sind nicht (nur) göttlich sondern naturgewollt und von Gott nicht verändert.
Solche Leutchen wie wir 3 sind dazu nicht gefragt.
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#27   Goldengel   15:54:51 | Samstag, 30. Januar 2010
So ist es:
Wir gründen also keine andere Kirche, sondern halten an dieser Kirche, an ihren Dogmen und am Katechismus fest, bis ER wiederkommt.“ :)3
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#26   Leo Miles   15:53:17 | Samstag, 30. Januar 2010
@Chrysantus
Sie müssen einfach erkennen, daß Christus nur eine Kirche gegründet hat. Völlig egal, was Päpste tun und taten. Niemals rechtfertigt es eine Abspaltung bzw Neuschaffung einer anderen Kirche mit einem anderen Oberhaupt.
Auch heute nicht. Deswegen geht die Piusbruderschaft den einzig richtigen Weg. Sie sagt sinngemäß: „Es läuft viel falsch, aber es gibt nur eine von Christus gegründete Kirche mit nur einem Oberhaupt. Wir gründen also keine andere Kirche, sondern halten an dieser Kirche, an ihren Dogmen und am Katechismus fest, bis ER wiederkommt.“
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#25   Brandenburgis   15:52:20 | Samstag, 30. Januar 2010
Da haben Sie auch
wieder recht. Bei mir rennen Sie letztlich offene Türen ein mit diesen Aussagen und letztlich hat das 2. Vatikanum das ganze Nizenum in toto verworfen, wenn man es bei LIchte betrachtet.
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#24   Chrysanthus   15:43:26 | Samstag, 30. Januar 2010
@Seefeldt, Brandenburgis.
Ich behaupte ja nicht, dass das filioque häretisch ist, sonst müsste ich noch heute konvertieren, aber seine Einfügung in das feststehende Glaubensbekenntnis war eine westliche Eigenmächtigkeit, der sich die Päpste, ich wiederhole es, jahrhundertelang widersetzt hatten, bis eben auf den Papst, der Kaiser Heinrich II. und Kunigunde traute. Der hl. Augustinus in allen Ehren, seine Trinitätslehre ist gewiss rechtgläubig, aber nicht die einzige, und sie steht auch nicht über einem ökumenischen Konzil. Es ist imho der gleiche Geist der Eigenmächtigkeit, der uns eine Liturgiereform beschert hat, die, kaum dass sie erlassen wurde, schon wieder reformbedürftig ist. Hat man so etwas von der Göttlichen Liturgie des hl Johannes Chrysostomus gehört? Diese Änderungs- und Neuerungssucht, diese Unfähigkeit, etwas als gut Bewährtes unangetastet zu lassen (woher das heutige Chaos in der Liturgie kommt) ist eine alte Schwäche der westlichen Kirche. Vermutlich hängt sie mit der Unruhe und Rastlosigkeit des westlichen Menschen zusammen, die natürlich auch ihr Gutes hat (die Entwicklung von Wissenschaft und Technik, Kultur, Zivilisation und Wirtschaft wäre ohne sie nicht möglich gewesen).
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#23   Goldengel   15:42:22 | Samstag, 30. Januar 2010
Leo Miles
Sie dürfen nicht vergessen, dass die Hurer dieser Welt nicht mal das Wort „Reinheit“ lesen können.
Was würden die tun, wenn diese Christus gegenüberstehen würden – richtig – den Gottessohn eigenhändig ans Kreuz schlagen.
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#22   Leo Miles   15:39:54 | Samstag, 30. Januar 2010
@Paulaner
Andere Sünden rutschen dir dadurch haufenweise zwischen den Fingern durch.
1. Welche meinen Sie konkret?
2. Der Herr sagt: „Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht.“
3. Sie können also nicht abwägen, zwischen der einen Verknechtung und der anderen Verknechtung. Das wäre so, als würde sich ein Schüler bei der Frage nach dem Ergebnis von 2+2 zwischen 3 oder 5 entscheiden wollen.
4. Sie sind somit der Schüler, der sich für 3 entschieden hat und über jene lachen will, die sich für 5 entschieden haben.
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#21   Goldengel   15:37:19 | Samstag, 30. Januar 2010
Paulaner
Deine Sexphobie ist lustig aber mehr nicht.
Ihre Unwissenheit ist nicht mal lustig, sondern tragisch.
Und tragisch ist auch, dass auch viele Paulaner unter den kath. Priestern zu finden sind – die eben NICHTS verstehen. Deshalb suhlt sich auch jeder 3. Priester mit seiner Hure im geistigen Sumpf des irdischen Herrn.
Da kann man nur hoffen, dass nicht mehr viele Paulaner Priester werden.
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#20   Paulaner †   15:33:53 | Samstag, 30. Januar 2010
Goldengel: „Der Priester hat rein zu sein…“
Deine Anforderung betrifft die Reinheit von Sünde wie für uns alle Gläubige, die vor den Tisch des Herrn treten, nicht die „Befleckung mit Sex“, die dir so ekelhaft ist.
Deine Sexphobie ist lustig aber mehr nicht.
:-D
Andere Sünden rutschen dir dadurch haufenweise zwischen den Fingern durch.
>:)
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#19   Goldengel   15:31:42 | Samstag, 30. Januar 2010
Leo Miles
Die Ehe ist immer nur ein Kompromiß.
Die Ehelosigkeit ist das, was uns Christus eigentlich zugerufen hat mit dem Satz: Wer es fassen kann, der fasse es. Folgt mir nach!
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#18   Leo Miles   15:27:17 | Samstag, 30. Januar 2010
@Chrysanthus
Der Beischlaf an sich ist sündhaft. Deswegen soll man ja lieber keusch sein. So heißt es bei Psalm 51,5: „Siehe, ich bin in Schuld geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen“.
Aber der Beischlaf ist zugleich von Gott gewollt, damit sich die Menschen vermehren. In der Ehe ist der Beischlaf somit keine Sünde gegen Gott. Aber er kann es werden, wenn man sich darauf fixiert, so z.B. bei jenen, die die Zeugungsfähigkeit mutwillig und beharrlich „ausschalten“.
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#17   Goldengel   15:25:03 | Samstag, 30. Januar 2010
bester Chrysanthus
Wenn Eheleute als Ausdruck ihrer gegenseitigen Liebe miteinander ehelich verkehren und dabei offen bleiben für Lodie Zeugung von Nachkommenschaft, so ist das rein und keine Befleckung.
Da täuschen Sie sich aber gewaltig.
Die Ehe ist kein christliches Ideal, sondern ein Kompromiß.
Die EHELOSIGKEIT ist das christliche IDEAL.
Das A.T. lobt die Vermehrung, also die Heiden lobten den Dienst am Phallus.
Doch Christus brachte uns das N.T. – also wie er selbst sprach: Ich bringe euch das Neue Himmelsbrot, das meines Vaters. Und dieses Brot war GEIST.
Ein Ideal, welches doch der Normalbürger nicht unbedingt einhalten muss – weil er aufgrund seiner Erbsünde nicht fähig ist dazu.
Doch ein Mann, der sich „Hochwürden“ nennt, sollte sich dennoch nicht wie eine Schlange im Bett mit einem Weib winden und so das Brot des Herrn dieser Welt essen.
Wem das IDEAL Christus zu viel ist, der muss kein Priester werden, der soll russischer Beamter werden.
Der Priester hat das Neue Himmelsbrot Christi zu essen und zu verbreiten.
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#16   Brandenburgis   15:23:55 | Samstag, 30. Januar 2010
Selbstverständlich ist
das „filioque“ rechtmäiger und unerläßlicher Teil des Großen Glaubensbekenntnisses, das hat die Ostkirche, wenn ich mich recht erinnere, auch schon anerkannt.
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#15   Chrysanthus   15:19:14 | Samstag, 30. Januar 2010
@Beste Goldengelin!
Wenn Eheleute als Ausdruck ihrer gegenseitigen Liebe miteinander ehelich verkehren und dabei offen bleiben für Lodie Zeugung von Nachkommenschaft, so ist das rein und keine Befleckung. Dass eine so reine Gesinnung heute sehr selten ist und vielleicht schon immer gewesen ist (als Folge der Erbsünde), mag wohl zutreffen, aber sie ist ein christliches Ideal und zwar kein unerreichbares, wie die Selig- und Heiligsprechung von christlichen Eheleuten zeigt, wie zB jüngst der Eltern der hl. Therese von Lisieux. Auch der Priesterzölibat ist ein Ideal, u. zw. kein einfaches. Lieber sich mit einem „Weib“ ehelich „beflecken“ als ehelos in Dauerbrunft zu leben, was jedenfalls unreiner ist als das erstere, nach dem hl. Paulus. Es gibt keusche Ehelosigkeit und unkeusche Ehelosigkeit, so wie es keusche und unkeusche Ehen gibt.
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#14   Seefeldt   15:18:50 | Samstag, 30. Januar 2010
Das „filioque“ …
ist keine Änderung des christlichen Glaubens, sondern eine Vertiefung des Glaubens, die auf der Dreifaltigkeitslehre des Heiligen Augustinus beruht – dem tiefsten mir bekannten Dreifaltigkeitsverständnis.
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#13   Goldengel   15:03:05 | Samstag, 30. Januar 2010
Chrysanthus
Sexualität ist immer Befleckung, denn mit wem man das Laken teilt, nach dessen Mund spricht man.
Christus war ehelos, damit er uns retten konnte.
Ein Priester soll es auch sein, damit er auch den Geist Gottes verbreiten kann. Und übrigens Johannes, der Täufer lebte auch ehelos, als Asket und so sprach er mit dem Mund Gottes.
Und was die Jünger Jesu angeht, die verheiratet waren, die hatten die heilende Gegenwart von Christus und so waren auch deren Weiber rein.
Sie wissen genau, dass die Menschen heute alles andere als rein sind.
Der Priester hat rein zu sein, wenn er am Altar steht, damit er auch das RECHT hat den Segen auszuteilen und sich dem Hl.Meßopfer zu widmen.
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#12   Chrysanthus   14:58:03 | Samstag, 30. Januar 2010
Nicht so simpel.
@Heinrich II.: Tja, wenn es so einfach wäre. Nicht die Ostkirche hat den Glauben geändert, sondern Rom, zB durch die Einfügung des filioque ins Große Glaubensbekenntnis, gegen Kanon 7 des Konzils von Nizäa (was strenggenommen die automatische Exkommunikation der römischen Kirche bzw. Suspendierung ihres Klerus zur Folge hatte), auf Druck von Kaiser Heinrich II., nachdem die Päpste seit Kaiser Karl dem Großen sich geweigert hatten, diesem Druck der fränkischen Hoftheologie nachzugeben!
@Goldengel. Ich bin für den Priesterzölibat, doch ist dieser nicht göttlichen Rechts und daher nicht obligatorisch! War es eine Befleckung, als der Priester Zacharias mit Elisabeth Johannes den Täufer zeugte? Die Ehe ist von Gott eingesetzt und ein Sakrament und, wenn fromm und ehrbar gelebt, mit allem, was dazu gehört, Gott höchst wohlgefällig.
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#11   Clemens H. †   14:57:04 | Samstag, 30. Januar 2010
Paulaner: Schönes Bild.
Das haben Sie schön lustig und anschaulich gemalt, dieses gedankenbild.
:(3
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#10   Paulaner †   14:51:42 | Samstag, 30. Januar 2010
Um Gottes Willen! Da lügen sich wieder zwei in die eigene Tasche!
Lauter Schafhirten, die vor lauter Fachsimpeln übers Schafhüten ganz übersehen haben, daß weit und breit keine Schafe mehr da sind.
Die heutigen Schafe fressen das verschimmelte Gras vom 16. Jhdt. nicht mehr, wir müssen die Zäune so traditionell bauen wie im 16. Jhdt, dann werden sie wieder kommen und das verschimmelte Gras fressen. Die Schafe.
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#9   Goldengel   14:40:36 | Samstag, 30. Januar 2010
die Ostkirche und die Protestantische Kirche
haben eines gemeinsam: Sex!
Christus hatte aber keinen Sex.
Der Priester sollte also ehelos sein in seiner Christusnachfolge.
Tja, entweder man packt es oder nicht.
Zwei Herren kann man nicht dienen als Priester.
Man kann nicht dem Sexgott dienen oder dem Geistgott. Jesus hat sich jedenfalls entschieden.
Wer zu schwach ist, sollte kein Priester werden, sonder sich ein Weib nehmen und den bittersüßen Trank dieser Welt trinken.
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#8   HeinrichderZweite   14:36:17 | Samstag, 30. Januar 2010
@Chrysantus
Doch ihre schwere Sünde war die Trennung von der Ostkirche.
Nee die Trennung der Ostkirche von der katholischen Kirche.
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#7   Goldengel   14:26:40 | Samstag, 30. Januar 2010
Chrysanthus
Doch ihre schwere Sünde war die Trennung von der Ostkirche. Das war gegen den Willen Unseres Herrn.
Ach so?
Priester, die sich Weiber nehmen und sich dann befleckt an den Altar stellen, sind also der Wille des Herrn?
So, so? Und das obwohl Christus ehelos lebte?
Christus spricht: Wer es fassen kann, der fasse es.
Wer es nicht fassen kann, muss kein Priester werden.
Wer sich befleckt, hat am Altar des Allerhöchsten nichts verloren, außer seine Würde.
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#5   Chrysanthus   14:21:56 | Samstag, 30. Januar 2010
Die Gründe der Kirchenkrise liegen tiefer.
Vielleicht kann die FSSPX einen Beitrag zur Gesundung der Kirche leisten, ich wünsche es uns, aber sicher nicht sie allein. Die Kirche war mehr oder minder schon immer in der Krise, wenn man auf ihre Geschichte zurüchschaut. Doch ihre schwere Sünde war die Trennung von der Ostkirche. Das war gegen den Willen Unseres Herrn. Diese Spaltung muss überwunden werden, und sowohl Papst Benedikt als auch Patriarch Bartholomäus und vielleicht sogar Patriarch Kyrill wissen das. Während die traditionellen protestantischen Gemeinschaften sich immer mehr auflösen und die römische Kirche immer protestantischer wird, bleibt nur die orthodoxe Kirche das, was sie immer war: katholisch. Rückkehr zur Tradition kann nicht nur und nicht einmal hauptsächlich eine Rückkehr zur Scholastik sein, sondern muss sich an den Vätern der Kirche und den alten Konzilien und überhaupt am Christentum der alten, ungeteilten Kirche des ersten Jahrtausends orientieren.
vitajesu.wordpress.com vitajesu.wordpress.com/
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#4   hieronymus333   13:17:25 | Samstag, 30. Januar 2010
Was für ein schönes Bild,
wenn Mixer sich so verkleidet, wirkt er immer wie eine Preßwurscht.
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#3   r.ruhrgebietler   12:17:32 | Samstag, 30. Januar 2010
Brandenburgis:
:'( :'( :'( :'( :'( leider.
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#2   Brandenburgis   12:12:42 | Samstag, 30. Januar 2010
Schön wäre es, sicherlich,
doch großen Grund zum Optimismus haben wir diesbezüglich nicht.
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#1   r.ruhrgebietler   11:44:49 | Samstag, 30. Januar 2010
Gott sei Dank!
Es gibt sie noch – die FSSP(X) mit ihren Glaubenstreuen Priestern!
Sie werden die Kirche Jesu Christi aus dieser (schon in Fatima angekündigten!!!!) Krise der rkK herausführen!
Dank der ewig gültigen trid. Liturgie!
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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