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Ein Vorgeschmack der Gegenwart + Fingerabdrücke dokumentieren Meßbesuch + Immer dasselbe Problem: Homo-Priester + Islamfeindlichkeit wie Antisemitismus + Deutsches Blutgeld für die Unterdrückung der Palästinenser
Ein Vorgeschmack der Gegenwart

Vatikan. Bei der Generalaudienz am Mittwoch sprach der Papst über den „tragischen und beunruhigenden“ Zustand der Kirche im 12. Jahrhundert. Damals erhielt der Heilige Franz von Assisi († 1226) von Gott den Auftrag, die Kirche wiederaufzubauen. Benedikt XVI. sieht im 12. Jahrhundert einen oberflächlichen Glauben, einen Klerus ohne Eifer, eine innere Zerstörung der Kirche und die Geburt häretischer Bewegungen.

Fingerabdrücke dokumentieren Meßbesuch

Polen. Pfarrer Grzegorz Sowa von Greiffenberg in Südpolen hat für seine Kirche ein Lesegerät von Fingerabdrücken besorgt. Das berichtete die Zeitung ‘Gazeta Wyborcza’. Kandidaten für die Firmung können mit dem Scanner ihren Meßbesuch dokumentieren. Jeder Firmling, der in drei Jahren zweihundert Mal in der Kirche war, braucht keine Prüfung mehr abzulegen. Die Anwesenheit gilt für Sonntage, Feiertage, an jedem ersten Freitag im Monat, bei Rosenkranz-Andachten und an allen Adventstagen. Die Eltern haben dem Einsatz des Lesegeräts zugestimmt.

Immer dasselbe Problem: Homo-Priester

Deutschland. In Berlin wird gegen einen Priester des Erzbistums ermittelt wegen des Verdachts auf sexuellen Mißbrauch im Jahr 2001. Das gab der Berliner Dompropst Stefan Dybowski am Freitag bekannt. Dieses Wochenende wird die Pfarrei des betroffenen Geistlichen über den Ermittlungsstand informiert. Die Anschuldigungen wurden dem Berliner Kardinal Georg Sterzinsky Anfang Juli 2009 bekannt. Der beschuldigte Geistliche ist seelsorglich derzeit nicht tätig und wohnt nicht in seiner früheren Pfarrei.

Islamfeindlichkeit wie Antisemitismus

Deutschland. Der Berliner Historiker Wolfgang Benz (68) hat einen Vergleich zwischen Islamfeindschaft und Antisemitismus verteidigt. Benz will verhindern, daß sich die „stillschweigende gesellschaftliche Übereinkunft“ nach dem Muster „Muslime sind eben so“ weiter ausbreite. Das sagte er vor der Tageszeitung ‘Berliner Zeitung’. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hätte eine ähnliche Stimmungslage gegenüber Juden gegeben. Warum er den damals laufenden Kulturkampf gegen die Katholiken ignoriert, ist unklar.

Deutsches Blutgeld für die Unterdrückung der Palästinenser

„1952 verpflichtete sich die Bundesrepublik zur Zahlung von 3,45 Milliarden Mark an den vier Jahre zuvor gegründeten Staat Israel. In den folgenden vierzig Jahren überwies Deutschland angesichts des Holocausts weitere 100 Milliarden Mark Entschädigung. Zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen kam es erst 1965. Elf arabische Länder brachen danach ihre Kontakte zu Deutschland ab.“

Aus einem Artikel der deutschen Nachrichtenagentur ‘dpa’.
      
20 Lesermeinungen
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#21   Leo Miles   11:01:00 | Sonntag, 31. Januar 2010
@Vineta
Mit einem Wort, Herr Benz kommt in der Realität nicht mehr klar…
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#20   Vineta   22:36:56 | Samstag, 30. Januar 2010
Kind, was diesen Professor Benz vom Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin angeht:
Der verkauft ohne irgendwelche nachvollziehbaren Argumente als Wissenschaft, daß man seine aus zahlreichen Analysen des antisemitischen Ressentiments „gewonnenen Erkenntnisse“ auf die sog. leider um sich greifende Islamophobie jederzeit übertragen könne:
Islamkritiker verspottet er mit dem Vorwurf, sie würden törichterweise meinen, im Koran werde in über 60 Suren zum Mord an Christen, Juden und anderen Ungläubigen aufgerufen.
Und er macht sich lustig über jene Deutschen mit der fixen Wahnidee, die etablierte Politik habe die Moslems ins Land geholt, lasse immer mehr herein und betreibe in landesverräterischer Weise die Islamisierung Deutschlands.
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#19   Stephanus   21:50:48 | Samstag, 30. Januar 2010
S.E. Erzbischof Marcel Lefevbre ist tot
und es bleibt die Frage wie gehen seine Priestersöhne mit seinem Erbe um?
Wandeln sie noch in den Fußspuren des Heiligen Franziskus oder sind sie schon angekommen im Spiegelsaal weltlicher Eitelkeiten?
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#18   mr. cologne †   21:16:47 | Samstag, 30. Januar 2010
Izmet
nach kreuz.net-Logik hast du damit Recht
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#17   Izmet Necist   21:09:24 | Samstag, 30. Januar 2010
Immer dasselbe Problem: Homo-Priester
In dem Abschnitt „Immer dasselbe Problem: Homo-Priester“ lassen Sie es so Aussehen als ob die Homosexualität die Straftat wäre und nicht das Vergehen an Kindern. Wenn sich die Priester an Mädchen vergehen würden, wäre das für Sie wahrscheinlich gar nicht so schlimm, da sie heterosexuell wären.
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#16   st.georg   19:23:53 | Samstag, 30. Januar 2010
Lieber Beda…
…beim Fall des Mitbruders W. handelt es sich aber tatsächlich um einen homoerotischen Übergriff auf Jugendliche…Nach den bisherigen Untersuchungen aber um einen „weniger schweren Fall“, der selbstverständlich vom Erzbistum und von Rom untersucht wird. Heute wurde die Gemeinde informiert, Pfarrer W. ist beurlaubt und wohnt nicht mehr in der Gemeinde.
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#15   Beda   16:46:25 | Samstag, 30. Januar 2010
Präzision
Sexueller Missbrauch durch einen Priester heisst selbstredend noch nicht, dass es sich um einen Homo-Priester gehandelt haben müsse. Es könnte auch ein Hetero-Priester gewesen sein!
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#14   Das Kind   16:07:37 | Samstag, 30. Januar 2010
Prof. Benz
Wer zu lange in Berlin lebt, lernt automatisch den preußisch-protestantischen Selbsthaß gegen alles Deutsche. Die fehlende Selbstliebe findet dann ihr Surrogat im Beschützerinstinkt für Leute, deren Ideologie es am allerwenigsten verdient. Vielleicht ist Benz gar schon Moslem.
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#13   Leo Miles   15:45:49 | Samstag, 30. Januar 2010
@Carl
Danke für Ihren Zuspruch!
Interessant ist, warum der Papst nun ins 12. Jh. blickt. Vielleicht ist es ein Trick, um damit indirekt auf das 20. bzw 21. Jh. zu deuten.
Wenn man 12 umdreht, kommt 21 raus :-) . Das mag vielleicht völlig abwegig sein, aber warten wir mal ab, ob diesbezüglich nochmal ein deutlicherer Hinweis vom Papst kommt.
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#11   Carl   15:27:17 | Samstag, 30. Januar 2010
„Im 20. Jh. ist Erzbischof Marcel Lefebvre“ der Kirchen-Wiederaufbauer
Leo, das haben Sie schön gesagt! Deo gratias. Auch für Ihre trefflichen Talmud-Ausführungen.
„‘Benedikt XVI. sieht im 12. Jahrhundert einen oberflächlichen Glauben, einen Klerus ohne Eifer, eine innere Zerstörung der Kirche und die Geburt häretischer Bewegungen.’
Und für das 20. und 21. Jh. sieht er das nicht?“
Er sieht nicht weiter zurück als zum Zweiten Vaticanum (V2), wo die Konzilskirche gegründet wurde. Alles davor ist für ihn überholt. Im V2 sieht er die Versöhnung der „alten“ Kirche mit „1789“, der französischen Revolution.
In naher Zukunft werden wir hören:
Der rechtgläubige Papst Xyz sieht im 20. Jahrhundert keinen Glauben, einen Klerus mit viel Eifer beim Seelenmord der Massen, eine innere Zerstörung der Kirche durch die Konzilspäpste und ihr Episkopat, und die Geburt häretischer Bewegungen wie der „Konzilskirche www.kreuz.net/bookentry.5504.html“.
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#10   Leo Miles   14:50:03 | Samstag, 30. Januar 2010
Im 20. Jh.
Damals erhielt der Heilige Franz von Assisi († 1226) von Gott den Auftrag, die Kirche wiederaufzubauen.
ist es Erzbischof Marcel Lefebvre…
Benedikt XVI. sieht im 12. Jahrhundert einen oberflächlichen Glauben, einen Klerus ohne Eifer, eine innere Zerstörung der Kirche und die Geburt häretischer Bewegungen.
Und für das 20. und 21. Jh. sieht er das nicht???
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#9   Clemens H. †   12:58:10 | Samstag, 30. Januar 2010
Dann doch lieber eine
kleine Prüfung.
Lächerlicher gehts nimmer, oder?
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#8   El Gitarrero   12:54:56 | Samstag, 30. Januar 2010
@kaylet
Wenn meinen sie M.
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#7   deixter   12:53:07 | Samstag, 30. Januar 2010
mit Scanner-Beweis: 200 mal in 3 Jahren in der Kirche
Mit einem Fingerabdruckscanner will ein polnischer Priester prüfen, ob seine Firmlinge mind. 200 mal in 3 Jahren in der Kirche waren. In diesem Fall brauchen sie keine Prüfung abzulegen.
Die Kirche schreibt unter schwerer Sünde verpflichtend vor, dass man an allen Sonn- und Feiertagen den Gottesdienst besucht und mind. 1 x im Jahr zur Beichte geht. Die 200 x passen somit gut zu den 3 x 51 Sonntagen plus einigen Feiertagen.
Dennoch finde ich dieses techn. Lösung sehr unglücklich. Das schmeckt zu sehr nach Kontrolle a la Orwell. Der Pfarrer sollte anhand seiner persönlichen Wahrnehmung der Aktivität des Firmlings und ggf. einer Befragung herausfinden, ob der Kandidat reif für die Firmung ist.
Es wäre auch interessant, ob die Scanner-Lösung kirchenrechtlich überhaupt gestattet ist.
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#6   kaylet   12:46:56 | Samstag, 30. Januar 2010
@ el g.
Aha und für sie folgt daraus, dass alle Modernisten Kinderschänder sind, oder?
Natürlich nicht, sinnlos das zu betonen. Solche dämlichen logischen Fehlschlüsse machen meist nur die M. :-D , weil sie klassische Logik im Studium kaum noch haben.
Die Information ist dennoch interessant für diejenigen, die Informationen in ein Netz von Wissen und Bildung einordnen können.
Gehören Sie dazu????
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#5   wickerl   12:08:46 | Samstag, 30. Januar 2010
falsche Sühne
Deutsches Geld zur Finanzierung von Vertreibung und Unterdrückung, außerdem gab es Israel damals nicht und es wurde somit, in dem was man Holocaust nennt, kein einziger israelischer Staatsbürger geschädigt, es ist auch ein Unrecht an den echt Geschädigten, dass man das Geld Israel und nicht den Einzelmenschen auszahlt, und außerdem sind die Zigeuner und Katholiken die dort zu Schaden kamen, und Polen nichts wert?
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#4   El Gitarrero   11:37:35 | Samstag, 30. Januar 2010
@kaylet
Die Täter waren also typische Modernisten.
Nur mal so zur Information.
Aha und für sie folgt daraus, dass alle Modernisten Kinderschänder sind, oder?
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#3   kaylet   11:10:02 | Samstag, 30. Januar 2010
Missbrauch am Canisius-Kolleg
Zitat aus der Berliner Morgenpost www.morgenpost.de/…en-der-Schueler.html
Die jungen Patres waren beliebt bei vielen Schülern. Sie setzten anders als die vielen älteren Jesuitenpater auf einen lockeren Umgangston, sie verzichteten auf die Respekt einflößende schwarze Soutane.
Die Täter waren also typische Modernisten.
Nur mal so zur Information.
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#2   Glöckner †   11:06:07 | Samstag, 30. Januar 2010
Meinungsfreiheit für Gunsenum, Schlawiner09 und Hessenkoch!!!
:-# :-# :-# :-# :-#
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#1   st.georg   10:56:42 | Samstag, 30. Januar 2010
@Artikel
Beten wir für die Missbrauchsopfer und den Mitbruder Pfarrer W. aus Hohenschönhausen und treten wir gemeinsam dem Eindruck und der veröffentlichten Meinung entgegen, dass solch ein Verhalten symptomatisch für die katholische Kirche sei.
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