Der Prophet kam als Verbannter noch vor der Zerstörung Jerusalems in den heutigen Irak. Seine Grabstätte ist Christen, Juden und Moslems heilig.
Darstellung des Ezechiel von Michaelangelo in der Sixtina
(kreuz.net) Irakische Arbeiter haben alte hebräische Inschriften am Gab des Propheten Ezechiel zerstört.
Das berichtete die Tel Aviver Tageszeitung ‘Haaretz’ am 24. Januar.
Der Heilige Ezechiel ist einer der
vier großen Propheten des Alten Testaments. Um 590 vor Christus wurde er von Jerusalem ins Exil nach
Babylon verschleppt. Der Prophet starb dort in der Verbannung.
Sein Grab befindet sich im Süden von
Baghdad im Dorf Al Kilf. Es wird regelmäßig von Christen, Juden und Moslems besucht.
Die Ausradierung
der Schrift geschah nach Angaben des israelischen Armee-Radios im Rahmen einer Renovation der Moschee-Anlage,
die das Grab umgibt.
Die hebräischen Inschriften befinden sich an der Wand im Inneren des Grabes. Dieses
ist mit einem Dach geschützt, das mit mittelalterlichen islamischen Blumen-Modellen verziert ist.
Bis
zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren die jüdische Gemeinde im Irak die wichtigste im Nahen Osten. Während
des jüdischen Osterfestes besuchten jeweils bis zu 5000 Juden das Grab.
Das Grab war in den Zeiten von
Saddam Hussein unter staatlichem Schutz.
Der aus Baghdad stammende Shmuel Morre von der Hebräischen
Universität erklärte, daß der Schaden an den Inschriften irreparabel sei und kommentierte:
„Es gibt
muslimische Elemente, die versuchen, den jüdischen Charakter des Grabes auszumerzen“.
Die irakischen
Behörden haben dagegen erklärt, daß der Schaden von nicht ausgebildeten Arbeitern „unabsichtlich“ angerichtet
worden sei.
Morre fordert die UNESCO auf, die Erneuerungsarbeiten zu überwachen und Sorge zu tragen,
daß die Renovationen von Fachleuten und nicht von einfachen Arbeitern ausgeführt werden:
„Jedes Jahr
besuchen Massen von babylonischen Juden das Grab. Es ist der heiligste Ort für die Juden in Babylon“ –
erklärt Morre.
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111 Lesermeinungen
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#111 Leo Miles 18:49:50 | Dienstag, 2. Februar 2010
@Clemens Zweifel kann auch der Zweifel an der Existenz Gottes sein, doch so weit möchte ich eigentlich
gar nicht gehen. Klar, Sie haben ja Ihren Gott. Aber warum schreiben Sie hier mit und nicht bei Ihrem
Zentralrat? Es reichen Zweifel darüber, ob man nun alles was man glaubt richtig verstanden hat. Dafür
gibt es den Katechismus und die Dogmen der kath. Kirche. Sie sind nur unwillig, das Heilsangebot anzunehmen.
Aber das ist Ihr Problem. Ihre Zweifel führen also dazu, daß Sie das Heilsangebot nicht annehmen wollen.
Also sind Ihre Zweifel schlecht. Doch Sie preisen sie hier, als seien sie das Nonplusultra zu einer besseren
Welt. Was für ein naiver Mensch und wie tief muß man gesunken sein, um nach Zweifeln zu suchen und diese
zu verehren, anstatt ins klare Licht zu stellen.
#110 Antipacelli † 13:44:38 | Dienstag, 2. Februar 2010
@HaAcher: Die Vulgata hatte ich nicht eigens konsultiert, sondern blind der „Jerusalemer Bibel“ vertraut,
in der davon die Rede ist, dass nur „M“ (der masoretische Text) das Wort „Mensch(en)“ in diesem Vers kennt.
In der Septuaginta ist jedenfalls keine Rede davon, dass hier die Herde Jahwes „Mensch“ genannt wird
und damit alle Nicht-Israeliten als „Nicht-Mensch“ anzusehen wären, wie es dann im Talmud und anderen
rabbinischen Schriften interpretiert wird: προβατα μου και προβατα ποιμνιου
μου εστε… Alle gängigen deutschen Übersetzungen inkl. der Martin Luthers, haben das Wort „Mensch(en)“
ebenfalls weggelassen! Einheitsübersetzung: „Ihr seid meine Schafe, ihr seid die Herde meiner Weide.“
Gute Nachricht Bibel: „Ihr seid meine Herde, für die ich sorge…“ Luther Ausgabe 1984: „Ja, ihr sollt
meine Herde sein, die Herde meiner Weide…“ Elberfelder: „Und ihr, meine Herde, ihr Menschen seid die
Herde meiner Weide…“ Hoffnung für alle: „Ja, ihr seid meine Herde…“ Nur die Halachisten (außer in
den bekannten Talmudstellen auch im Buch Zerór hammór S. 2, Abs. 4, in der Parascha Bereschith, im großen
Jalkut Rubéni S. 150, Abs. 4, in der Parascha Chykkáth, im Buch Béer haggóla S. 10, Abs. 3 und im
Buch Emek hammélech, S. 67 Abs. 4!) mussten das zur Grundlage ihres Rassismus machen…!
Anti-depp Ez 34,31 (Vulgata): vos autem greges mei greges pascuae meae homines estis et ego Dominus Deus
vester dicit Dominus Deus. Aha?!? „adam“ also nur im Hebräischen Text!? Wurde die Vulgata von einem Agenten
des „Halachajudentums“ übersetzt? Dass Deine Interpretation von Ez 34 (und der dazugehörigen bJeb-Stelle)
falsch ist weißt du vermutlich auch, oder? Aber was nimmt man nicht alles an Lügen in Kauf, wenn man
seiner antisemitischen Leidenschaft frönen kann…!? Du bist ein armer Narr! Lass dich behandeln! la-malshinin
al-tehi tiqva! am jisrael chaj
#107 Antipacelli † 10:53:02 | Dienstag, 2. Februar 2010
@Wortklauberin cloaca: Auch eine Übersetzungvarianz stellt, so sie der Wahrheit entspricht, einen Sachverhalt
dar – was denn sonst?! o^/ Aber mit Logik und Semantik, wie überhaupt mit der Wahrheit scheinen Sie es
ja nicht gerade zu haben!!! Habe hier noch einen interessanten Ezechiel-Vers gefunden. Das Wort אדם –
Mensch(en) kommt nur im hebräischn Text der Masoreten, aber weder in der LXX noch in der Vulgata vor.
Der (manipulierte?) Vers wird im Talmud als Begründung für den halachajüdischen Rassismus ge-/missbraucht:
34, 31 „Und ihr, meine Schafe, Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr“
#106 Mary Cruz 00:22:12 | Dienstag, 2. Februar 2010
@Clemens H.: Sie sind von Domenico T. widerlegt worden und ich kann Sie auch widerlegen, auch wenn Sie
es wieder abstreiten. Schon die Jünger Jesu haben nämlich gezweifelt, wie der „ungläubige“ Thomas oder
Petrus, als er dem Herrn auf dem Wasser entgegengehen wollte. Jesus fragte ihn daraufhin: „Du Kleingläubiger,
warum hast du gezweifelt?“ (Mt. 14,22-33) Auch an der Auferstehung Jesu haben die Jünger gezweifelt,
obwohl Jesus ihnen sagte, dass Er am dritten Tag auferstehen wird. Später haben die Päpste und Bischöfe
oft wegen Glaubenswahrheiten und Dogmen gestritten, bis sie sich auf den Konzilien auf etwas geeinigt
hatten. Dass Jesus Christus als der Sohn Gottes und Sein Einssein mit Gott dem Vater keine Zweifel hatte,
beweist nur Seine Liebe und Seine Weisheit. Dagegen haben die jüdischen Hohenpriester und Pharisäer
gezweifelt, dass Jesus der Messias ist und ihn zum Tod verurteilt. Sie sehen also, dass gerade Gewalttäter
zweifeln und nicht umgekehrt.
Antipacelli! Das ist kein Sachverhalt, sondern eine Übersetzungsvarianz! (Der, gegen den Sie namentlich
zu sein vorgeben, war aber wohl klüger – und gebildeter – als Sie!)
#104 Großwildjäger 00:07:13 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ Antipacelli: Machen Sie nur so weiter. Sie sind wohl scharf drauf, auch noch ne Privatklage von mir
an den Hals zu bekommen. Wenn nicht, dann schreiben Sie meinen Nick richtig, verstanden? Und ich kenne
mehr christliche Menschen, als Sie sich vorstellen können. Einigen davon habe ich mal Posts von Ihnen
gezeigt (ein sehr konservativer Bischof gehörte auch zu den Personen). Alle waren der Meinung, dass Sie
kein Christ sein können, eher so ein windiger Sektierer.
#100 Antipacelli † 23:57:21 | Montag, 1. Februar 2010
@Vorposter @Sefirott Ging meine Vermutung also in die richtige Richtung?! Ein Katholik hätte jedenfalls
diese Frage nicht gestellt! @cloaca „Ezechiel“ sagt der Katholik, „Hesekiel“ der Protestant schrieb ich
um 23:42 Uhr. Ist das nun ein Sachverhalt oder ist es keiner???
Nach und wäre ich ein Jude, dann wäre ich bestimmt ein weiteres Objekt Ihres begierigen Judenhasses…wetten
dass. Jedenfalls ändern würde sich bei Ihnen nix… Antipacelli!
#95 Antipacelli † 23:47:19 | Montag, 1. Februar 2010
@Sefirot: Von deinem Lesernamen her wäre eher zu vermuten, dass du ein Jüdling oder ein verirrter getaufter
„Christ“ bist. Wenn du im katholischen Bereich ähnlich gut wie im protestan-tischen bewandert wärst,
hätte dir der von mir genannten Sachverhalt eigentlich klar sein müssen…!
#93 Antipacelli † 23:42:22 | Montag, 1. Februar 2010
@Sefirot: „Ezechiel“ sagt der Katholik, „Hesekiel“ der Protestant! Fortsetzung Ez 25 Leseregel: Lies „Jehova“/„Jahwe“
für „Herr“! „…nicht mehr Bet-Jeschimot, Baal-Meon und Kirjatajim, die Zierde des Landes. 10 Zusammen
mit den Ammonitern gebe ich es den Völkern des Ostens zum Besitz, sodass die Ammoniter unter den Nationen
nicht mehr erwähnt werden 11 und ich an Moab das Urteil vollstrecke. Dann werden sie erkennen, dass ich
der Herr bin. 12 So spricht Gott, der Herr: Weil Edom sich am Haus Juda gerächt hat, weil es Schuld auf
sich geladen und Rache an ihm genommen hat, 13 darum – so spricht Gott, der Herr: Ich strecke meine Hand
gegen Edom aus, ich vernichte darin Mensch und Tier und mache es zur Wüste. Von Teman bis Dedan sollen
sie unter dem Schwert fallen. 14 Ich lege meine Rache an Edom in die Hand meines Volkes Israel. Sie werden
an Edom meinem Zorn und Grimm entsprechend handeln. Dann wird Edom meine Rache kennen lernen – Spruch
Gottes, des Herrn. 15 So spricht Gott, der Herr: Weil die Philister rachsüchtig waren und voll Verachtung
Rache nahmen, um Juda aus uralter Feindschaft zu vernichten, 16 darum – so spricht Gott, der Herr: Ich
will jetzt meine Hand gegen die Philister ausstrecken, ich will die Kereter ausrotten und die übrigen
Völker an der Küste vernichten. 17 Ich nehme an ihnen gewaltige Rache mit grimmigen Strafen. Dann werden
sie erkennen, dass ich der Herr bin.“
#91 Antipacelli † 23:32:08 | Montag, 1. Februar 2010
Wer wissen will, was von Ezechiel und seiner schädlichen Fernwirkung bis in unsere Tage hinein zu halten
ist, betrachte einmal Ez 25 vor dem Hintergrund der in unseren Tage besonders eklatanten Völkermordpolitik
des Halachajudentums: „1 Das Wort des Herrn erging an mich: 2 Menschensohn, richte dein Gesicht gegen
die Ammoniter, sprich als Prophet über sie, 3 und sag zu ihnen: Hört das Wort Gottes, des Herrn: So
spricht Gott, der Herr: Weil du gegen mein Heiligtum hin «Ha, ha» geschrien hast, als es entweiht wurde,
und gegen das Land Israel, als es verwüstet wurde, und gegen das Haus Juda, als es verschleppt wurde,
4 darum gebe ich dich jetzt den Völkern des Ostens zum Besitz. Sie werden ihre Zelte bei dir aufschlagen
und ihre Siedlungen bei dir errichten. Sie werden deine Früchte essen und deine Milch trinken. 5 Rabba
mache ich zum Weideplatz der Kamele und die Städte der Ammoniter zum Lager der Schafe und Ziegen. Dann
werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. 6 Denn so spricht Gott, der Herr: Weil du in die Hände geklatscht
und mit dem Fuß auf den Boden gestampft hast, voll höhnischer Schadenfreude über das Land Israel, 7
darum strecke ich jetzt meine Hand gegen dich aus, ich überlasse dich den Völkern zur Plünderung, ich
rotte dich aus unter den Nationen und sorge dafür, dass du aus der Zahl der Länder verschwindest; ich
vernichte dich. Dann wirst du erkennen, dass ich der Herr bin. 8 So spricht Gott, der Herr: Weil Moab
und Seïr sagen: Dem Haus Juda geht es wie allen anderen Völkern! 9 darum will ich die Flanke Moabs aufreißen,
sodass es bei ihm keine Stadt mehr gib…
#90 Clemens H. † 17:32:17 | Montag, 1. Februar 2010
Domenico: Ich wurde _nicht_ widerlegt. Sie sind blos anderer Ansicht als ich. Das ist aber keine Widerlegung.
Ich blebe dabei: Menschen, die zu wenig zweifeln an ihrem Weg werden leicht zu Verbrechern, die ihren
„wahren“ Weg mit Gewalt durchsetzen.
Clemens H. Es war aber gar nicht bestritten worden, dass die Kirchengeschichte auch Abwege kennt. Gerade
deswegen gilt aber: Wenn schon eine Kirche, die von ihren grundlegenden Glaubensdokumenten auf Friedfertigkeit
und Toleranz festgelegt ist, gewaltförmig vorgehen konnte (meist im Verein mit der jew. Staatsgewalt),
wie viel mehr wird dann erst eine Religion zur gewalt neigen, wenn die grundlegenden texte dazu aufrufen
(Koran) und der Religionsgründer (Mohammed) es vorgemacht hat …??? Und das von einer Institution, die
keinen Zweifel kennt. Wiederholungen bringen da nichts mehr, wo sie schon widerlegt sind, Clemens! Die
Gewaltsamkeiten können nämlich viel mehr und viel eher als Zweifel gedeutet werden daran, dass die Wahrheit
ihre Ansprüche auch ohne Gewalt wird geltend machen können. In vielen Fällen überdecken also gerade
die Gewaltmenschen, dass sie innerlich Zweifler sind! Neben manchen gewaltgeneigten Menschen in der Kirche
gibt es um ein Vielfaches mehr friedliche und sozial engagierte. Wollen Sie im Ernst behaupten, dass diese
übergrosse Mehrheit an friedlichen Menschen alles Zweifler seien, die im Falle größerer Gewissheit
urplötzlich zu wahren Bestien mutieren würden, angefangen mit Jesus von Nazareth selber? – Kommen Sie,
das glauben Sie doch selber nicht!
#88 Clemens H. † 15:28:22 | Montag, 1. Februar 2010
Domenico: mir ist klar, dass man die Verführer nicht umbringen soll. Aber wie gesagt: In der Geschichte
wurden auch und gerade von der Kirche Abertausende Menschen oft bestialisch ermordet. Und das von einer
Institution, die keinen Zweifel kennt.
Warum ?????????? wird auch auf kreuz-net immer und immer wieder so statisch steif und theorethisch über
Recht diskutiert + Ist es nicht vielmehr so,daß man in jeder Sekunde seines Lebens und Handelns zu vielerlei
Pflichten aufgefordert ist? + Ist es nicht so, daß sich daraus dann auch vielerlei Rechte ableiten lassen?
+ ist es nicht so, daß sich der Mensch dummerweise hat dazu verleiten lassen, die 10 Gebote in Frage
zu stellen, während er sich auf der anderen Seite tausenden Gesetzen unterwirft? + Für was muß es beispielsweise
ein Nachbarschaftsrecht geben welches nicht nur 10 oder 1000 Seiten füllt, sondern ganze Bibliotheken
und während seiner Auslegung ganze Heerscharen von „Gelehrten“ in rasenden Streit verfallen können +
Dabei wäre das ganze Rechtssystem neben den 10 Geboten mit einem Sinnspruch abdeckbar: Was Du nicht willst,
daß man Dir tu – das füg auch keinem Anderen zu! + Woher kommt denn beispielsweise das Recht auf ausreichend
Nahrung? Auf saubere frische Luft zum atmen? Woher das Recht auf Schulbildung, auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen?
Woher kommt das Recht als Vermieter Miete vom Mieter fordern zu dürfen? + Und handelt der noch rechtens,
der seinen Mitmenschen das Recht auf Leben streitig macht? + Handelt der noch rechtens, der dem Arbeiter
den gerechten Lohn vorenthält? + Handelt der noch rechtens, der den gläubigen Christen die Kirchen und
Kapellen verwehrt, in denen diese ihre traditionellen Gottesdienste abhalten könnten. + Und wie lautet
ggf. der Umkehrschluß?
Clemens H. Aber ist es das, was Jesus damit sagen möchte „Tötet die Verführer!“? Wie aus dem Wort Mt
18, 6 klar zu ersehen ist, spricht Jesus von dem Gericht Gottes (…für den wäre es besser, wenn…).
Diesem Gericht soll das Recht zur Verdammung eines Menschen ausdrücklich vorbehalten sein, wie aus dem
Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen hervorgeht. Jesus sagt, dass man das Unkraut wachsen lassen soll
mit dem Weizen bis zum Tag der Ernte. Letzteres ist ein Gleichnis für das jüngste Gericht. Man solle
beides wachsen lassen, denn sonst würde mit dem Unkraut womöglich auch guter weizen ausgerissen werden.
(Mt. 13, 30) Clemens H.: Wer nicht zweifelt an seinen eigenen Auslegungen, der geht hier eventuell über
Leichen Das ist Unsinn! Hier besteht kein Zusammenhang. Man könnte im Gegenteil sogar sagen: Wer der
Wahrheit nicht zutraut, dass sie am Ende siegreich sei, der drückt gerade in seiner Gewaltbereitschaft
Zweifel an der Wahrheit aus, bzw. er will jeden (vorhandenen!) Zweifel in sich und im anderen gewaltsam
vernichten. D.h. er ist gewalttätig, weil er zweifelt.
#85 Clemens H. † 10:23:02 | Montag, 1. Februar 2010
Zweifel Leo Miles: Zweifel kann auch der Zweifel an der Existenz Gottes sein, doch so weit möchte ich
eigentlich gar nicht gehen. Es reichen Zweifel darüber, ob man nun alles was man glaubt richtig verstanden
hat. Viele Stellen in den heiligen Büchern aller Religionen sind vieldeutig. Ums jetzt mal auf das Christentum
zu beziehen, was ja die Religion ist, die wir alle am besten kennen: Als Beispiel: Wer einen von diesen
Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein
um den Hals im tiefen Meer versenkt würde. Mt 18;6 Das wurde zu manchen Zeiten so ausgelegt von einigen,
als Aufforderung, die Verführer zu töten. Aber ist es das, was Jesus damit sagen möchte „Tötet die
Verführer!“? Wer nicht zweifelt an seinen eigenen Auslegungen, der geht hier eventuell über Leichen.
Und daß das geschehen ist, auch im Christentum und auch und gerade durch die Kirche, das ist nicht zu
leugnen. Diese Gestalten haben zu wenig gezweifelt beispielhaft wären hier die die Päpste Urban VII, ,
Innozenz VIII, Innozenz III, Marin V zu nennen, die buchstäblich über Leichen gingen um ihre Überzeugungen
durchzusetzen. Und allgemein gesprochen: Massenmörder aller Couleur haben an ihren Vorstellungen zu wenig
gezweifelt. Stalin, Hitler, Mao Zedong, oder, historischer, Tily bei der Vernichtung Magdeburgs oder die
Kreuzfahrer bei der Einnahme Jerusalems – sie alle waren dermaßen überzeugt von ihrem Weg, dass sie
über Leichen gingen.
engelhardt Wer hat nochmal jahrtausendealte Kutlturen und Religionen auf 5 Kontinenten bekaempft und vernichtet?
Achja – die Christen. Diese Bewertung ist historisch falsch! Im Falle der beiden Amerikas z.B. ist die
Dezimierung der Indianer Folge von Seuchen, Epidemien und Ausbeutung gewesen, nicht Folge der Christianisierung
als solcher! Die Kirche hatte bereits frühzeitig eine Versklavung und Ausbeutung der Indianer verurteilt
de.wikipedia.org/wiki/Sublimis_Deus. Dass es dennoch dazu gekommen ist, spiegelt nicht die angebliche
„Macht der Kirche“ wieder, sondern ganz im Gegenteil: ihre Ohnmacht.
#83 engelhardt † 09:03:46 | Montag, 1. Februar 2010
Traurig… Die Krokodilstraenen der Christen sind schon sehr scheinheilig. Wer hat nochmal jahrtausendealte
Kutlturen und Religionen auf 5 Kontinenten bekaempft und vernichtet? Achja – die Christen. Wer hat unzaehlige
Heiligtuemer vorchristlicher Religionen zerstoert? – die Christen. Kehrt erstmal vor eurer eigenen Tuer.
Clemens H. Die Behauptung, dass nur der Relativist friedfertig oder tolerant sein könne, wäre nur dann
gerechtfertigt, wenn alle Glaubenssysteme mit absolutem Wahrheitsanspruch eben diesen Anspruch mit einer
licence to kill verbänden. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Geschichte des Christentums ist eine Geschichte
der inneren Reinigung und Selbstreflexion in Hinsicht auf die Wahl äußerer Machtmittel: sie gipfelt
m.E. in der Erkenntnis, die das II. Vatikanum in dem Wort ausdrückt: „Anders erhebt die Wahrheit nicht
Anspruch als Kraft der Wahrheit selbst www.vatican.va/…atis-humanae_ge.html, die sanft und zugleich
stark den Geist durchdringt“ (DH 1) Die Geschichte der vollen und förmlichen Anerkennung dieser Wahrheit
als einer vor allem christlichen Wahrheit innerhalb der Kirche und des Christentums insgesamt ist verschlungen
mit der säkularen Geschichte, aber sie spiegelt unabhängig von dieser eine unverlierbare Position kirchlicher
und christlicher Selbstreflexion wieder im Lichte der Botschaft Jesu, die eine „Reich Gottes“-Botschaft
ist. Der Jünger Jesu ist verpflichtet zum Äußersten zu gehen in seiner Bereitschaft für das Kommen
des Reiches zu leiden, nicht aber leiden zu lassen. In dieser WSeise des Christuszeugnisses ( gr. „Martyrion“ =
Zeugnis) erkennt er den Dornengekrönten als seinen wahren und einzigen König an! „Die Wahrheit spricht
mit leiser Stimme www.ksta.de/…/1212172873567.shtml.“ Spräche sie mit lauter Stimme, würde sie um
nichts wahrer. Androhung oder Ausübung von Gewalt würde sie dem Verdacht des Selbstzweifels aussetzen.
Dawkins und… …millionen seiner anhänger wünschen, dass man den gläubigen alles in die schuhe schiebt
und alle ungläubigen wie die reinen lämmer dastehen. es ist echt witzig wenn es nicht so tragisch und
verkommen und böse wäre.
@Clemens H. Was ist für Sie „Zweifel“? Weil man an der Existenz Gottes zweifelt, ist man gut und geht
nicht über Leichen? Wollen Sie das echt so stehenlassen?
Wann dringt die Tatsache… …in die Herzen und in den Verstand, dass man mit liberaler Lebenshaltung
und liberalen Worten furchtbarstes Unrecht begehen kann. Es braucht keine MPi, die in unschuldige Volksmengen
feuert um besonders ungerecht zu sein!
#77 Clemens H. † 17:03:34 | Sonntag, 31. Januar 2010
Domenico Tuttisanti: Nachtrag @ izmet: Dankeschön. :(3 Also ich sollte meine These umformulieren: Wer
über Leichen geht, zweifelt nicht genug. Ich wollte nämlich nicht sagen, dass jeder, der nicht zweifelt,
über Leichen geht. Aber ein „zweifelloser Weg“ begünstigt das über Leichen gehen enorm.
Clemens H. Nicht die Wahrheit oder eine whre Galubensüberzeugung fanatisiert, sondern die falsche Wahrheit!
Clemens: Wer meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, der geht auch über Leichen. Ist Jesus
über Leichen gegangen. Franz von Assisi, Florence Nightingale …
@Clemens Daß Sie die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen haben, ist allseits ersichtlich… Aber richten
Sie Ihre Beschwerden doch mal zur Abwechslung an den Zentralrat oder an Ihre nächste Synagoge, hm…
Das sind doch alles Werkzeuge Satans, diejenigen die die Weltherrschaft anstreben, obwohl sie in ihrer
Entwicklung weit zurückstehen, ebenso wie die herrschende Elite die eine Kultur des Todes vertritt.
@Sefirot Immer noch besser als die atheistische Losung: „Tötet alle, denn es gibt keinen Gott, der euch
dafür bestraft.“ Man muß nur blöd, naiv oder blutrünstig genug sein, um den Atheismus und Co vorzuziehen.
Durch den Atheismus wurden und werden weit mehr Menschen vernichtet. Doch dagegen hat ein Gutmensch nichts.
#68 Paulaner † 15:26:24 | Sonntag, 31. Januar 2010
Jaa, Tuttisanti, so isser, der Islam :-o Na und? Willst du ihn umerziehen? Vertilgen? Oder noch eine blutige
Fundi-biblebelt-Bush-Nase holen? Irak, Afghanistan… Bei uns liegt der Fehler: Dekadenz. Im Klerus.
Sefirot Bei den Albigenserkriegen in Frankreich Sehen Sie und das ist ein weiteres Argument gegen den
Islam! Wenn nämlich schon in einer Religion, die die Feindesliebe und die Herzensbekehrung predigt, der
Geist der Gewaltsamkeit und Ausrottung ausbrechen kann, wie viel mehr gilt dies erst in einer Religion,
die die Ausrottung, Vernichtung und/oder Unterwerfung aller „Ungläubigen“ zum Kernbestandteil seiner
Botschaft gemacht hat!???
Es geht nicht nur um Fanatismus, sondern um den ganz „normalen“ Islam Immer wieder wird die Mutmassung
geäußert, dass es doch einen moderaten Islam gebe und dass sich die Kritik nur gegen den Fanatismus
richten müsse. Diese Ansicht übersieht ein wichtiges Faktum: Es gibt moderate Muslime, aber es gibt
keinen moderaten Islam. Im Unterschied zur christlichen Mission versucht der Islam keineswegs, zu bekehren,
sondern sein Hauptziel ist die globale Herrschaft die Unterwerfung aller unter „Allah“ und sein „Gesetz“!
„Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen,
so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion
zu lassen, falls es Buchreligionen sind www.faz.net/…common~Scontent.html.“ Das betretene Schweigen
der grossen Mehrheit der Muslime zu den Untaten ihrer radikalen Glaubensbrüder (oder sogar der Versuch
diese zu rechtfertigebn, zu „erklären“ oder zu entschuldigen), entspringt einer Beschämung darüber,
dass andere mit dem Islam ernst machen, während sie sich dem verpflichtenden Djihad in letzter Konsequenz
entziehen. Der Koran – und darin liegt ein weiterer Unterschied zum Christentum – enthält direkte Gewaltaufrufe
und Tötungsimperative. „Tötet sie, wo immer sie trefft“ heisst es in Koran 2, 191 (u.ö.) Mit „sie“
sind Christen und Juden gemeint… Zur Gewalt in Christentum und Islam – scheinbare Parallelen und tatsächliche
Unterschiede www.kreuz.net/bookentry.5844.html
Dann ist es nicht der Gott der Christen, sondern der Widersacher Gottes, in dessen Namen sie gehandelt
haben und heute auch handeln. Sie sagen ja selbst, dass Gott missbraucht wird. Gott hat nie zu Gewalt
aufgerufen.
#62 mr. cologne † 14:54:49 | Sonntag, 31. Januar 2010
Ein letzter Kommentar: Sie rechtfertigten sich durch Gott, dadurch morden sie auch im Namen Gottes. Du
verstehst es anscheinend immer noch nicht: Ich lehne Glauben nicht generell ab, der Spaß hört nur da
auf wo Gott missbraucht wird (welcher Gott jetzt auch immer) um Mord, Krieg, Machtausübung über andere
gerechtfertigt wird. Das habe ich hier schon mehrfach geschrieben aber verstehen will das anscheinend
keiner…
Die Inquisition hat eben nicht im Namen Gottes gemordet. Wo hat Jesus denn gesagt, dass Andersgläubige
getötet werden sollen? Auch in den Geboten Gottes steht es nicht. Ich wäre da etwas vorsichtig, dass
sie im Namen Gottes gehandelt hätten.
#60 mr. cologne † 14:31:14 | Sonntag, 31. Januar 2010
Mary verstehst du mich nicht oder willst du mich nicht verstehen: Der 30-jährige Krieg wurde aus dem
Konflikt Reformation-Gegenreformation heraus geführt. Eben diese gläubigen Christen, sowie Katharer,
Albigenser und Co. wurden durch die Inquisition im Namen Gottes abgeschlachtet. Beides Fälle, bei denen
eben Gott als Vorwand für Krieg und Mord verwendet wird, auch von Rom.
@mr cologne Selbst wenn es einen Gott gäbe, ist noch lange nicht bewiesen, dass es der Gott ist an den
die Christenheit glaubt. Wenn es einen Gott gibt, der die Welt und die Menschen erschaffen hat, dann hat
Er die Menschen für ein bestimmtes Ziel erschaffen, sonst wäre es ein naiver Gott. Wenn dieser Gott
nicht mit den Menschen in Verbindung treten wollte, wäre es auch ein naiver Gott, denn wozu hat Er dann
Menschen erschaffen. Wenn Sie nicht an den dreifaltigen Gott glauben, ist es Ihre Sache. Aber es ist nicht
unvernünftig an Ihn zu glauben. Es ist eher unvernünftig, an Ihn nicht glauben zu wollen. Das zeigt
die ganze Menschheitsgeschichte und insbesondere die jüngere… Kreuzzüge, 30-jähriger Krieg, spanische
Inquisition… Die Kreuzzüge sind kein Vorwand für ungerechtfertigte Gewalt, denn die Moslems haben
zuerst angegriffen und bedrohten die Christen und Europa. Der 30jährige Krieg geht von den Protestanten
und von ausländischen Landräubern aus. Wer die Deutschen bzw Katholiken angreift, muß mit Gegenwehr
rechnen. Die Inquisition ging gegen jene vor, die Volksverhetzung betrieben haben, so wie heute auch gegen
„Neonazis“ vorgegangen wird. Das es Gewalt von Atheisten gibt, bestreite ich nirgends, mir geht es darum,
dass in diesen Fällen der Glaube als Vorwand missbraucht wird. Doch, nämlich der Glaube an Atheismus
bzw der Haß gegen Christentum und Kultur. bei Atheisten teilweise in den Gesetzen des Staates Atheisten
halten sich an die 10 Gebote???
@ mr. colgone: Bitte belegen Sie, dass die Massenmörder die Absolutheit Jesu Christi gefordert haben
oder fordern. Luther hat einen 100jährigen Religionskrieg angefacht, der eben die Absolutheit Gottes
abstritt. Und was ist mit der Franz. Revolution, auch die wollten Gott abschaffen. Oder die kommunsistischen
Regime mit ihren Massenmorden und die Diktatoren der Weltkriege – das waren alles Gottlose. Und die Inquisition
hat bei den unschuldigen gläubigen Christen besonders zugeschlagen. Es genügte nur ein Gerücht, dass
jemand eine Hexe oder ein Zauberer ist, um sie zu verurteilen. Auch die gottlosen Abtreibungsmörder wüten
gegen die Gebote Gottes, die wie Gott absolut sind.
#57 mr. cologne † 14:05:59 | Sonntag, 31. Januar 2010
@ Leo zu deiner letzten Bemerkung: Wenn du es denn als Freimaurer-Sülz bezeichnen willst, in Wirklichkeit
ist es aber bloß eine Frage des Verstandes. Selbst wenn es einen Gott gäbe, ist noch lange nicht bewiesen,
dass es der Gott ist an den die Christenheit glaubt. Dementsprechend kann jede Religion genau so richtig
liegen, so lange nicht nachgewiesen ist, dass der christliche Gott der wahre Gott ist. Dies ist faktisch
unmöglich, da noch nicht mal nachgewiesen werden kann, dass es einen Gott gibt (welcher Art auch immer)
Zu deinem vorherigen Post: Können Sie das auch konkretisieren bzgl Ihres Vorwurfes gegen die kath. Kirche?
Wo und wann war der Glaube ein Vorwand für ungerechtfertigte Gewalt? Schau in die Geschichte der katholischen
Kirche: Kreuzzüge, 30-jähriger Krieg, spanische Inquisition… Das es Gewalt von Atheisten gibt, bestreite
ich nirgends, mir geht es darum, dass in diesen Fällen der Glaube als Vorwand missbraucht wird. Es gibt
also auch kein Recht das atheistischen Staates, die Rechte der Kirche zu beschneiden bzw die Gläubigen
zu benachteiligen und gegen sie zu hetzen. Solange sich die Kirche und die Gläubigen in den Gesetzen
des Staates bewegen, ist das richtig. Ich kann Ihnen keine Zahlen nennen. Aber meinen Sie etwa, daß man
leichter nach Gottes Geboten lebt, wenn man nicht an Ihn glaubt?? Frage mit Gegenfrage beantwortet aber
die 10 Gebote sind in irgendeiner Form auch bei anderen Religionen verankert, bei Atheisten teilweise
in den Gesetzen des Staates.
@ Paulaner: Ausschließlichkeit… Was ist denn mit uns, die an Jesus Christus glauben und an seine Absolutheit.
Wir verzapfen doch nicht dasselbe wie die Hohenpriester, Juden und Muslime. Jesus sagte: „Gott allein
ist gut!“ Da ER gut ist, sind auch seine Gebote gut. Diejenigen, die nicht danach handeln sind keine Gläubigen.
@mr cologne ich kritisiere den Glauben nicht generell, ich kritisiere den Glauben da, wo er missbraucht
wird: Als Vorwand, um Kriege zu treiben, Menschen zu ermorden, zu unterdrücken, sie auszuschließen,
sie notfalls mit Gewalt von seinem Glauben zu überzeugen, nur mal um ein paar Beispiele zu nennen. Können
Sie das auch konkretisieren bzgl Ihres Vorwurfes gegen die kath. Kirche? Wo und wann war der Glaube ein
Vorwand für ungerechtfertigte Gewalt? Und dann schauen wir uns im Gegenzug dazu die ungerechtfertigte
Gewalt der Atheisten oder Antichristen an… Man kann nicht mit Sicherheit sagen, dass es einen Gott gibt,
und mit noch geringer Sicherheit, dass der eigene Glaube der richtige ist: deswegen gibt es kein Recht
Macht über jene zu beanspruchen, die etwas anderes glauben. Es gibt also auch kein Recht das atheistischen
Staates, die Rechte der Kirche zu beschneiden bzw die Gläubigen zu benachteiligen und gegen sie zu hetzen.
Zu deiner Behauptung „Zudem ist es definitiv so, daß es unter jenen, die an Ihn glauben, weniger gibt,
die schlecht leben, als unter jenen, die an Ihn nicht glauben.“ würde ich gerne Zahlen sehen Ich kann
Ihnen keine Zahlen nennen. Aber meinen Sie etwa, daß man leichter nach Gottes Geboten lebt, wenn man
nicht an Ihn glaubt?? es werden auch heute noch Kriege geführt von Leuten die glauben, an ihn zu glauben
Können Sie diese Leute benennen? Inwiefern repräsentieren diese Leute die kath. Kirche?
#52 Paulaner † 13:46:45 | Sonntag, 31. Januar 2010
Der AT-Gedanke vom Vertrag des auserwählten Volkes mit Elohim steckt der Kirche in den Knochen. Dieser
Vertrag auf Gegenseitigkeit hat das Volk gegen andere verteidigt. Dafür aber Gehorsam verlangt und Anerkennung
als einzigen Gott mit Strafandrohung. Die Hohepriester haben das so ernst genommen, daß sie Jesus als
Sohn dieses Monogottes nicht akzeptiert haben. Die Juden bleiben heute noch dabei und die Muslime auch.
Die Vertragsdenkweise, die Ausschließlichkeit, ist ein fatales Juristendenkererbe, das sich in die Kirchenrechtler
fortgesetzt hat bis zu den Scheiterhaufen und in den Islam.
#51 mr. cologne † 13:39:24 | Sonntag, 31. Januar 2010
Leo, du verstehst mich falsch: ich kritisiere den Glauben nicht generell, ich kritisiere den Glauben da,
wo er missbraucht wird: Als Vorwand, um Kriege zu treiben, Menschen zu ermorden, zu unterdrücken, sie
auszuschließen, sie notfalls mit Gewalt von seinem Glauben zu überzeugen, nur mal um ein paar Beispiele
zu nennen. Man kann nicht mit Sicherheit sagen, dass es einen Gott gibt, und mit noch geringer Sicherheit,
dass der eigene Glaube der richtige ist: deswegen gibt es kein Recht Macht über jene zu beanspruchen,
die etwas anderes glauben. Zu deiner Behauptung „Zudem ist es definitiv so, daß es unter jenen, die an
Ihn glauben, weniger gibt, die schlecht leben, als unter jenen, die an Ihn nicht glauben.“ würde ich
gerne Zahlen sehen, denn es werden auch heute noch Kriege geführt von Leuten die glauben, an ihn zu glauben
Wenn es Menschen gibt, die nie etwas vom Evangelium Jesu und den Geboten Gottes gehört haben, die sich
aber dennoch an die Gebote Gottes halten, sind sie meiner Meinung nach keine bösen Menschen. Es kommt
eigentlich darauf an, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und danach zu handeln.
@mr cologne entweder legt dieser „Gott“ wert darauf wie man lebt, also ob man sich gut verhalten hat und
straft falsche Frömmler. 1. Und wonach richtet Gott? Wie beurteilt Er, ob jemand gut oder schlecht gelebt
hat? Was sind die Kriterien? 2. Ja, falsche Frömmler werden sicher nicht so gut wegkommen… Oder er
legt Wert darauf, dass man an ihn glaubt Wieso „oder“? Er hat diese Welt und die Menschen erschaffen.
Er wäre kein guter Gott, wenn es Ihm egal wäre, ob die Menschen an Ihn glauben. es werden auch gute
Taten vollbracht, ohne dies im Zeichen des Kreuzes zu tun. Sicher. Aber was konkret schwebt Ihnen da vor?
Werden diese Leute trotzdem bestraft, eben weil sie nicht glauben oder weil sie das „falsche“ glauben?
Es kommt darauf an, warum sie nicht oder das Falsche glauben. Zudem ist es definitiv so, daß es unter
jenen, die an Ihn glauben, weniger gibt, die schlecht leben, als unter jenen, die an Ihn nicht glauben.
Somit ist klar, daß es gut ist und gute Früchte bringt, an Ihn zu glauben, auch wenn nicht alle deswegen
automatisch gute Menschen sind.
mr. cologne: Es werden auch gute Taten… von den Bösen vollbracht. Natürlich werden sie dann bestraft.
Jemand, dessen Beruf es ist, ungeborene Kinder abzutreiben, kann seiner Familie viel Gutes tun, aber letztendlich
ist er doch nicht gut. Und die Mütter und Väter, die ihre eigenen ungeborenen Kinder töten lassen,
können zu ihren geborenen Kindern durchaus gut sein, was aber falsche und berechnende Liebe ist.
#44 mr. cologne † 13:05:03 | Sonntag, 31. Januar 2010
Nun mary es werden auch gute Taten vollbracht, ohne dies im Zeichen des Kreuzes zu tun. Werden diese Leute
trotzdem bestraft, eben weil sie nicht glauben oder weil sie das „falsche“ glauben?
#43 Paulaner † 13:03:10 | Sonntag, 31. Januar 2010
Der Gott des jüngsten Gerichts mißt das Wieviel, nicht das Was, das die Kleriker erfunden und verfeinert(?)
haben. Natürlich fällt es einem alten Recken schwer, sowas zu akzeptieren, wozu hat er sein Lebtag vertrödelt,
die Differenzierungstheologiejotas zu studieren und einzuhalten, um Gott zu gefallen. Das darf doch nicht
umsonst gewesen sein!
#41 mr. cologne † 12:54:42 | Sonntag, 31. Januar 2010
Gerne, entweder legt dieser „Gott“ wert darauf wie man lebt, also ob man sich gut verhalten hat und straft
falsche Frömmler. Oder er legt Wert darauf, dass man an ihn glaubt, worüber er sich demzufolge definiert,
denn sonst könnte ihm das ziemlich egal sein.
Die Kultur des Todes… der Gegenwart, wird von denen die dieser Kultur zustimmen oder daran beteiligt
sind, nicht wahrgenommen. Das ist praktisch so unmöglich, wie den Urwald-Indios in Südamerika erzählen
zu wollen, dass in Deutschland weiße Schneeflocken vom Himmel fallen.
@mr cologne Entweder es ist ein Gott, der Wert darauf legt, wie man lebt oder sich verhält, oder es ist
ein Gott mit gewaltigen Minderwertigkeitskomplexen, vor dem ich, in dem Falle nicht die geringste Angst
habe Können Sie das bitte genauer erklären, was genau Sie nun meinen?
#38 mr. cologne † 12:51:59 | Sonntag, 31. Januar 2010
Stell dir vor es ist der Tag des jüngsten Gerichts und du stellst fest, dass du als Christ an den falschen
Gott geglaubt hast. Dumm gelaufen. Es mag sein, dass es „Beweise“ für EINEN Gott gibt, nur gibt es keine
Sicherheit, dass dies der Gott des NT ist.
#37 Paulaner † 12:46:04 | Sonntag, 31. Januar 2010
Ageh, mr.cologne… deine Begriffsstutzigkeit verhält sich reziprok zu der der Hardcorereligiösen. Was
die von innen heraus nicht kapieren, das kapierst du genau so nicht von außen hinein.
#36 mr. cologne † 12:45:13 | Sonntag, 31. Januar 2010
Nun, sollte es denn einen Gott geben, so brauche ich mir keine Sorgen zu machen: Entweder es ist ein Gott,
der Wert darauf legt, wie man lebt oder sich verhält, oder es ist ein Gott mit gewaltigen Minderwertigkeitskomplexen,
vor dem ich, in dem Falle nicht die geringste Angst habe
herr köln, schauen sie doch endlich auch mal auf sich selbst und ihre ganz persönlichen fehler statt
nur vonj den fehlern anderer zu reden! sie sind nicht fähig sich selbst als sünder zu sehen der schlechtes
tut und noch weniger fähig gott dafür um vergebung zu bitten.
@Paulaner Es gab aber mehr „Hexenverbrennungen“ bei Ihren geliebten Protestanten. Schicken Sie Ihre Beschwerden
also an Frau Käßmann. @mr. cologne Gegen Missionierung an sich ist nichts einzuwenden, es sei denn sie
wird fröhlich mit dem Schwert und Sklaverei gebracht. 1. Wer genau kam mit dem Schwert und brachte Sklaverei?
Die kath. Kirche? Oder wer? 2. Waren die Skalventreiber etwa an christlicher Missionierung interessiert?
3. Wie sah das Leben bei den „Hochkulturen“ denn eigentlich aus? Dafür, dass der christliche Gott der
„wahre“ Gott ist gibt es keine Beweise und somit ist dies auch keine Rechtfertigung Für die Richtigkeit
Ihrer Meinung aber noch weniger…
die geschichte… …wird als vorwand gebraucht um von der gegenwart abzulenken, von den eigenen schweren
widersprüchen. und mit so einer haltung wikll man vor der wahrheit bestehen!???????????
wie armselig sind doch menschen, de kritik nur in der vergangenheit und nicht in der gegenwart wagen.
sie haben wohl ihre gründe dazu aber echten grund haben sie nicht!!!
#29 mr. cologne † 12:32:52 | Sonntag, 31. Januar 2010
Gegen Missionierung an sich ist nichts einzuwenden, es sei denn sie wird fröhlich mit dem Schwert und
Sklaverei gebracht. Dafür, dass der christliche Gott der „wahre“ Gott ist gibt es keine Beweise und somit
ist dies auch keine Rechtfertigung
Dan. 2. …und dass du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten
miteinander vermischen (Bündnisse eingehen), aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie
sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt. Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich
aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle
diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben…»
#27 Paulaner † 12:21:40 | Sonntag, 31. Januar 2010
Rabe, warum wohl wurden die Hexenverbrennungen nicht zu den Menschenopfern gerechnet? Weil sie aus Dummheit
und Geilheit nicht in einen Molochnachbau geworfen wurden?
#22 Paulaner † 12:13:41 | Sonntag, 31. Januar 2010
Da verharmlost der Theologe Seefeldt wieder mal gewaltig! Die Azteken waren nicht blutrünstig sondern
ihre Priesterklasse. Die haben es fertg gebracht, die Gläubigen zum massenhaften Opfertod zu überreden.
Über die Einzelheiten lasse ich mich lieber nicht aus, wie der Erlöser dort angekommen ist.
mister köln arbeitet mit abgegriffenen… …und schon deswegen verlogenen argumenten, weilk er sich
sich selber auch nicht der wahrheit stellt sondern nur anklagt.
@mr. cologne schau mal, was aus den Kulturen der Atzteken, Inkas und Mayas geworden ist Ja, hab ich geschaut.
Und nun? Nochmal die Frage: Welche Kulturen bzw Kulturstätten hat die kath. Kirche zerstört? die allesamt
Hochkulturen waren Was sind für Sie „Hochkulturen“? Nach deren Regeln könnten Sie doch gar nicht existieren…
bis sie dann schließlich vernichtet wurden Wie und von wem? Bei den Atzteken, war dann anscheinend irgend
eine obskure Erscheinung dafür zuständig, dass sie „missioniert“ wurden, aber natürlich nicht die Gier
der spanischen Eroberer und der katholischen Kirche. Was ist an Missionierung für den christlichen Glauben,
also für den wahren Glauben an den wahren Gott schlimm?
mister köln, sie sind gar nicht zu einer echten kirchenkritik befähigt weil sie ständig auf alte jahrhunderte
zurückgreifen und nicht gemerkt haben wo es in der gegenwart brennt
#17 mr. cologne † 12:00:50 | Sonntag, 31. Januar 2010
Nun Rabe die von dir um 11:44 Uhr beschriebenen Verbrechen sind Jahrhunderte alte Tradition der Kirche!!!
Und so wie es aussieht, wünschen sich einige der User hier diese Tradition zurück, andere zu verfolgen,
nur weil sie einen anderen Glauben oder eine andere Meinung vertreten.
Die Azteken … waren ihrerseits blutrünstige Eroberer und Unterdrücker, und ihre Religion gehörte
mit ihren Menschenopfern zum Scheußlichsten überhaupt. Hochkultur hin oder her, zumindest den Azteken
weine ich keine Träne nach. Davon abgesehen – ihre Nachkommen leben doch noch, und ich würde doch sagen,
daß es ihnen als Christen besser geht denn als „Huitzilopochtliisten“. Auch die Inkas waren in dieser
Hinsicht keine „Waisenknaben“, wenn auch im allgemeinen weitaus weniger schlimm als die Azteken. Um aber
nicht mißverstanden werden: Damit heiße ich die damals von spanischer Seite begangenen Verbrechen ebensowenig
gut wie die damalige, übrigens zutiefst unchristliche Goldgier. Die Mayas lebten in Mittelamerika, die
Azteken in Nordamerika und die Inkas tatsächlich in Südamerika. „Lateinamerika“ bezeichnet die spanisch-
und portugiesischsprachigen Länder Amerikas, also das großteils nordamerikanische Mexiko sowie ganz
Mittel- und Südamerika.
Kulturen die Menschenopfer… …bringen sind dem Tode geweiht, genauso muss jeder Christ und Nichtchrist,
der sich nur dem Scheine nach der Frömmigkeit zuwendet untergehen. Ectheit ist gefragtauf der Grundlage
der schützenden Gebote!
#14 mr. cologne † 11:49:36 | Sonntag, 31. Januar 2010
Nun dann schau mal, was aus den Kulturen der Atzteken, Inkas und Mayas geworden ist, die allesamt Hochkulturen
waren, bis sie dann schließlich vernichtet wurden. Bei den Atzteken, war dann anscheinend irgend eine
obskure Erscheinung dafür zuständig, dass sie „missioniert“ wurden, aber natürlich nicht die Gier der
spanischen Eroberer und der katholischen Kirche. Zugegeben mit den Hochkulturen im Bereich Südamerika
hatte ich mich vertan, die Atzteken, Inka und Maya waren natürlich in Lateinamerika
Im Namen des Islam… …werden in islamischen Ländern immer mehr Christen verfolgt und ermordet und
vertrieben und nun bereitet sich das auch bei uns vor. Zustatten kommt dem Islam dabei unser Toleranzwahnsinn.
Würden Christen der Gegenwart sich auch nur zu einem Hunderttausendstel sich das leisten was sich der
Islam gegen Christen leistet, der Aufschrei der Empörung in den Demokratien wäre nicht auszudenken.
@mr. cologne Man denke an die Kulturen von Nord- und Südamerika, die Kulturen aus Afrika… Wer von Kulturzerstörern
spricht, sollte auch immer an die katholische Kirche denken Welche Kulturen bzw Kulturstätten hat die
katholische Kirche dort angeblich zerstört?