Archivöffnung im Interesse der Kirche + Bloß nicht + Kreuze müssen her + Lebenslänglich + Rabbiner will nicht „ältere Bruder“ sein
Grab von Papst Pius XII.
Archivöffnung im Interesse der Kirche
Vatikan. Die Öffnung des vatikanischen Geheimarchivs über das
Pontifikat Papst Pius XII. († 1958) wird im Jahr 2014 oder 2015 möglich sein. Das sagte der Präfekt
der Geheimarchies, Bischof Sergio Pagano (61), am Freitag vor der italienischen Tageszeitung ‘Il Messagero’.
Die Kirche habe selber das größte Interesse daran, die Archive zu öffnen. Vorher müssen noch sechzehn
Millionen Dokumente technisch erfaßt werden.
Bloß nicht
El Salvador. Die Bischöfe von El Salvador
in Zentralamerika drängen auf die baldige Seligsprechung des umstrittenen Erzbischofs Oscar Arnulfo Romero
(† 1980). Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Die Bischöfe haben Papst Benedikt XVI. gebeten, das Seligsprechungsverfahren
zu einem baldigen Ende zu führen.
Kreuze müssen her
Italien. Sechzig Prozent der Italiener wollen
in Schulen und in öffentlichen Gebäuden Kreuze hängen sehen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts
‘Eurispes’. Zwölf Prozent finden es wenigstens dann richtig, wenn damit keine Gefühle von „Juden oder
Heiden“ verletzt werden.
Lebenslänglich
USA. Der 51jährige Mörder des US-Kindermörders George Tiller
(67) muß lebenslänglich in den Knast. Ein Gericht im US-Bundesstaat Kansas hat den Mörder schuldiggesprochen.
Tiller schlachtete als Abtreiber ungeborene Kinder auch noch im letzten Schwangerschaftsdrittel. Sein
Mörder schlug im Mai 2009 zu.
Rabbiner will nicht „ältere Bruder“ sein
Giuseppe Rusconi: Papst Johannes
Paul II. hat zum Anlaß des Besuches am 13. April 1986 in der römischen Synagoge gesagt, daß die Juden
die „älteren Brüder“ sind.
Riccardo Di Segni: Diese Bezeichnung ist theologisch sehr zweideutig. Denn
die „älteren Brüder“ sind in der Bibel die Bösen, jene die das Erstgeburtsrecht verlieren. Von „älteren
Brüdern“ zu sprechen, bedeutet theologisch gesehen: „Ihr wart einmal, jetzt zählt ihr nichts mehr!“
Aus einem Interview der italienischen Monatszeitschrift ‘Il Consulente’ mit dem römischen Rabbiner Riccardo
Di Segni.
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64 Lesermeinungen
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#66 Leo Miles 18:43:21 | Dienstag, 2. Februar 2010
@Rechercheur Ganz recht! Ich will nicht zu euch Pharisäern und deren Knechten gehören. Ich will nicht
zur „Synagoge Satans“ (Offb 2,9 und 3,9) gehören. Ich will nicht zu Bienen- und Eiszapfenanbetern gehören.
Ich will nicht zu jenen gehören, die Gott als persönliches Wesen leugnen. Ich will nicht zu jenen gehören,
die die Wahrheit nicht wissen wollen. Oder mit einem Satz: Ich will zur röm.-kath. Kirche gehören, aber
nicht zu euch. @kammerjäger 1. Was richtig ist, ist also nicht wahr? 2. „2+2=4“ ist keine Wahrheit? 3.
Ich bin wahrlich froh, daß ich Ihre komische „Schulbildung“ nicht genossen habe… 4. Es wurde wieder
mal deutlich: V2 macht dumm und irre…
#65 kammerjäger 19:09:50 | Montag, 1. Februar 2010
Leo, Leo, Leo Wie soll man mit Dir über Dinge reden, von denen du nicht einmal die Begriffe sachgerecht
deuten kannst? 2+2=4. Das ist eine absolute Wahrheit. Diese absolute Wahrheit wurde nicht vom Menschen
aufgestellt. Der Mensch hat sie nur entdeckt. Genau dein Beispiel hat absolut nichts mit Wahrheit zu tun!
Das ist eine Frage von Richtig oder Falsch! Und mit absoluter Wahrheit schon zweimal nicht! Zumindest
zeigst du wieder deutlich, dass es mit deiner Schulbildung wohl nicht besonders gut bestellt ist.
Der Rabbi hat’s verstanden ! Diese Bezeichnung ist theologisch sehr zweideutig. Denn die „älteren Brüder“
sind in der Bibel die Bösen, jene die das Erstgeburtsrecht verlieren. Von „älteren Brüdern“ zu sprechen,
bedeutet theologisch gesehen: „Ihr wart einmal, jetzt zählt ihr nichts mehr!“ Kain – Abel … Ismael –
Isaak … Esau – Jakob …
#62 Rechercheur 03:42:06 | Montag, 1. Februar 2010
@Leo. Welcher Glaubensgemeinschaft gehören Sie an Herr Joseph R. würde wohl sagen, dass wir der gleichen
Glaubensgemeinschaft angehören. Ich bin nicht dieser Meinung, da ich glaube, dass Sie sich durch Ihrer
lästerlichen Aussagen ausserhalb dieser Gemeinschaft gestellt haben. o^/
Heiligsprechung für Oscar Romero El Salvador. Die Bischöfe von El Salvador in Zentralamerika drängen
auf die baldige Seligsprechung des umstrittenen Erzbischofs Oscar Arnulfo Romero († 1980). Das berichtete
‘Radio Vatikan’. Die Bischöfe haben Papst Benedikt XVI. gebeten, das Seligsprechungsverfahren zu einem
baldigen Ende zu führen. Die mittelamerikanischen Bischöfe haben sehr wohl sehr Recht. Es müssen ja
nicht immer Päpste sein, die zur Ehre der Altäre erhoben werden… Sondern Bischöfe im fernen Brasilien,
die nicht in vatikanischem Glamour ihren Dienst tun, sondern im wahrsten Sinn Märtyrer sind, sollten
den Vortritt haben. Möge Papst Benedikt XVI. das Zeichen der Zeit erkennen, auch wenn er die Befreiungstheologie
von Südamerika nicht schätzt.
#59 Rechercheur 21:18:19 | Sonntag, 31. Januar 2010
Leo, Leo… Beweisen Sie doch Ihre absolute Wahrheit, daß ich den Willen Gottes angeblich nicht wissen
kann!? Es wurde doch schon gesagt: Wir wissen nicht, dass Sie die absoliute Wahrheit nicht besitzen. Aber
wir glauben es. Sack Zement, is des so schwer zu blicke oder was?
@kammerjäger Niemand will hier etwas beweisen, außer du! Nämlich dass es eine absolute Wahrheit gibt,
die du kennst und über die du verfügst! Quatsch! Und Sie behaupten, daß ich die Wahrheit nicht kennen
kann, so wie Gott sie geoffenbart hat. Beweisen Sie doch Ihre absolute Wahrheit, daß ich den Willen Gottes
angeblich nicht wissen kann!? Du aber willst diese absolute Wahrheit beweisen. Tu es doch! 2+2=4. Das
ist eine absolute Wahrheit. Diese absolute Wahrheit wurde nicht vom Menschen aufgestellt. Der Mensch hat
sie nur entdeckt. Die absolute Wahrheit existiert also, egal ob ein Mensch es will oder nicht. Wodurch
existiert die absolute Wahrheit? Aus sich selbst heraus? Wie kann sich die Wahrheit selbst konstituieren?
Sie kann nur gegeben sein. Da sie nicht vom Menschen kommt, muß sie vom Schöpfer der Wahrheit kommen.
Wer ist der Schöpfer der Wahrheit? Es ist Gott, der alles erschaffen hat. Somit ist die Existenz Gottes
mithilfe der Vernunft bewiesen. Wenn du Wahrheit und Gott gleich stellst, dann verfügst du also über
Gott? Nein, Er verfügt über mich, weil Er der Ursprung der Wahrheit und auch mein Ursprung ist. Aber
Er läßt es zu, daß auch die Menschen die Wahrheit erkennen und benutzen können (bis zu einem gewissen
Grad). Bist du in der Lage Gott hinlänglich zu beschreiben? Mit der Vernunft und mit dem, wie Er sich
selbst offenbart hat, bis zu einem gewissen Grad ja. Wir wissen nicht alles. Aber glauben heißt nicht,
nichts zu wissen. Wir glauben fest, eben weil wir viel wissen.
#57 mr. cologne † 20:28:26 | Sonntag, 31. Januar 2010
Der Unterschied ist nunmal, dass wir erkennen, dass „Gott“ eine Möglichkeit ist und nicht eine Tatsache.
Die Existenz Gottes kann eben nicht bewiesen werden, ebensowenig wie das Gegenteil. Wir nehmen dies aber
nicht zum Anlass Hass zu verbreiten (gegen andersdenkende, andersgläubige, Menschen mit einer anderen
Sexualität), sondern lassen euch in eurem Glauben. Solange nicht bewiesen ist, dass es überhaupt einen
Gott gibt lieber Leo, gibt es auch keinen Beweis, dass du mit deinem christlichen Glauben nicht auf das
falsche Pferd gesetzt hast.
#56 Rechercheur 19:46:09 | Sonntag, 31. Januar 2010
Lieber Leo Und wie drückt sich Ihre „Demut“ aus? Durch Abtreibung? Was ist denn das wieder für eine
haltlose Unterstellung? Können Sie denn gar keine paar zusammenhängenden Wörter in ihrem Sinngehalt
erfassen? Leo, schämen Sie sich! Seid ihr mit eurer Meinung, daß der Mensch nicht wissen kann, was Gott
will, im Recht? Wir wissen es nicht, aber wir glauben es
#55 kammerjäger 19:31:55 | Sonntag, 31. Januar 2010
Mensch, Leo! Kapierst du das wirklich nicht? Von welcher Wahrheit schreibst du? Niemand (wenn er sich
als gläubiger Christ versteht) wird bestreiten, dass es eine Wahrheit gibt. Und dass diese Wahrheit Gott
ist. Aber du machst aus deinem verkehrten und pervertierten Wahrheitsbegriff den Glauben zu einem (Pseudo-)Wissen!
Niemand will hier etwas beweisen, außer du! Nämlich dass es eine absolute Wahrheit gibt, die du kennst
und über die du verfügst! Quatsch! Jeder hier kennt „Wahrheiten“ (dass er hier schreibt, heute gefrühstückt
hat usw.) viele „glauben“ auch an eine absolute Wahrheit! Du aber willst diese absolute Wahrheit beweisen.
Tu es doch! Du behauptest, sie zu kennen. Beweis es doch! Nochmals: Wenn du Wahrheit und Gott gleich stellst,
dann verfügst du also über Gott? Bist du in der Lage Gott hinlänglich zu beschreiben? Warum sprechen
wir dann noch vom katholischen Glauben? Vom Glauben an gott? Wir wissen es doch, dagst du! Beginne erst
einmal deine Begriffe zu unterscheiden und zu definieren. Dann streite hier mit Leuten herum, die vielleicht
in Philosophie etwas mehr Hintergrund haben wie du.
An die Relativisten bzw Progressisten Seid ihr mit eurer Meinung, daß der Mensch nicht die Wahrheit finden
kann, im Recht? Seid ihr mit eurer Meinung, daß der Mensch nicht wissen kann, was Gott will, im Recht?
@Rechercheur Sie haben „Demut vor dem Herrn“, schreiben Sie. Wer ist denn der „Herr“? Und wie drückt
sich Ihre „Demut“ aus? Durch Abtreibung?
@Rechercheur: Da hat Goldengel recht mit dem Hochmut. Nicht die sind arrogant, die sagen, dass sie den
Willen Gottes kennen, sondern diejenigen, die über das Leben ihrer ungeborenen Kinder entscheiden. Aber
wenn einer in Demut vor dem Herrn und seiner Schöpfung lebt, dann würde ich jederzeit die letzte Bohne
mit ihm teilen. Dann sollten sie den Kindern helfen, weil sie demütig vor dem Herrn und Schöpfer leben
und niemandem das Leben absprechen. Die Kinder werden übrigens erwachsen und ernten die Kaffeebohnen,
damit wir Kaffee trinken können.
Rechercheur Ist es nicht eher Hochmut sich einzubilden über ein Leben entscheiden zu können – also,
ob nun jemand leben darf oder nicht und dies womöglich während der Kaffeepause? Nach dem Motto: setzten
wir uns mal mit Mami auf einen Kaffee zusammen und „beraten“ wir, wie sie es gerne haben möchte: also
wollen Sie das Kind abschlachten oder gebären – Sie alleine haben die Wahl über Leben und Tod eines
Menschen entscheiden zu können. So was ist Hochmut!
#51 Rechercheur 18:42:01 | Sonntag, 31. Januar 2010
Liebe Mary Sie behaupten immer, niemand kann den Willen Gottes erkennen Genauer: Es lästert Gottes Namen,
wenn mensch sich anmaßt, sienen Willen zu kennen. und hegen Verständnis für die Abtreibung. Genauer:
Ich würde mir im Bedarfsfall nach genauer Analyse der Umstände eine Meinung bilden. Mir fällt es zwar
schwer, mir einen Fall vorzustellen, indem ich für einen Abbruch nach der 21. Woche Verständnis hegen
würde, aber die Arroganz für eine Vorabverurteilung fehlt mir. Aber Ihren Kaffee darf Ihnen niemand
nehmen. Naja, sagen wir mal: nicht die, die hochmütige Worte führen. Aber wenn einer in Demut vor dem
Herrn und seiner Schöpfung lebt, dann würde ich jederzeit die letzte Bohne mit ihm teilen.
@ Rechercheur: Sie behaupten immer, niemand kann den Willen Gottes erkennen und hegen Verständnis für
die Abtreibung. Aber Ihren Kaffee darf Ihnen niemand nehmen.
#49 Rechercheur 18:06:15 | Sonntag, 31. Januar 2010
Allerliebste Mary Der Vorwurf der Egomanie kommt mir als demütigem Bewunderer des Herrn und seiner Schöpfung
denn nun doch etwas überraschend. Und nur weil ich Ihre lästerliche Auffassung nicht teile, wollen Sie
mir auch noch den Kaffee streichen?
@ Rechercheur: Was heißt hier gepöbelt? Leo M. versucht undankbaren Menschen wie Ihnen zu erklären,
dass es eine Wahrheit gibt und dass Jesus Christus die Wahrheit ist. Leute wie Sie haben keinen Kaffee
verdient! Sie sind ein egomanischer Leugner der Wahrheit, wollen aber alle Annehmlichkeiten der Welt für
sich beanspruchen.
#47 Rechercheur 17:38:44 | Sonntag, 31. Januar 2010
Da kommt man vom Kaffee zurück… …und – schau an – der Leo hat nicht enttäuscht und in der Zwischenzeit
munter weitergepöbelt. Aber warum zwingen Sie uns Ihren Glauben auf. Auch das hat eigentlich nicht wirklich
einer gemacht. Wie verzweifelt müssen Sie sein, mein armer Leo, dass Sie sich nur in falsche Anschuldigungen
und Beleidigungen flüchten können?
Wenn man manche Katholiken so vor sich hin träumen sieht, erwächst der Eindruck, sie wollen eifrig den
Strumpf der deutschen Romantik weiterstricken… Nur hat Eichendorff können schöne Gedichte machen.
Diese Gabe hat der liebe G*tt bei den heutigen Schrumpfkatholen glattweg eingespart… und das ist ganz
gut so…!
@kammerjäger 1. Sie sagen also, es gibt keine Wahrheit? Ist Ihre Meinung nun wahr oder nicht? Wenn sie
wahr ist, gibt es also doch Wahrheit. Wenn sie nicht wahr ist, ja warum erzählen Sie uns das dann? 2.
Wie wollen Sie die Nichtexistenz Gottes beweisen? 3. Richten Sie Ihre Beschwerden doch mal zur Abwechslung
an den Zentralrat oder an Ihre nächste Synagoge…
#44 kammerjäger 15:46:07 | Sonntag, 31. Januar 2010
@Leo der Träumer Du willst oder du kannst nich? 1. Denn es gibt die Wahrheit.Oder leugnen Sie, daß es
Wahrheit gibt? Bitte einen Beweis! 2. Die Wahrheit an sich kann nicht der Mensch erschaffen, sondern sie
muß gegeben sein. 3. Die Wahrheit kommt also von Gott bzw ist Gott selbst. Damit hättest du die Existenz
Gottes bewiesen! Toll! Hol dir den Nobelpreis, du Träumer!
@mr cologne letztendlich lässt sich Wahrheit, wenn überhaupt im Nachhinein betrachten. „2+2 ist 4“ nur
im Nachhinein? „man soll niemanden ermorden“ nur im Nachhinein? „der Mensch hat eine unsterbliche Seele“
nur im Nachhinein? Weil wir nicht definitiv beurteilen können, was Wahrheit ist und was nicht Das ist
Ihr Glaube. Aber warum zwingen Sie uns Ihren Glauben auf. Schreiben Sie Ihre „Erkenntnisse“ doch mal an
den Zentralrat oder nach Tel Aviv oder an die Synagoge nebenan… bis ins Mittelalter galt es als Wahrheit,
dass die Erde eine Scheibe ist Können Sie Ihre Behauptung auch beweisen? Bis ins Mittelalter galt das
Ptolemäische Weltbild, daß also die ErdKUGEL im Zentrum steht. Der Domherr Kopernikus schuf dann das
Kopernikanische Weltbild, daß die Sonne im Zentrum steht. Nichts mit Scheibe… Man muß halt nur naiv
genug sein, um den Lügnern alles abzukaufen; so auch den Glauben an die Unwissenheit. Ist das der Grund,
warum ihr so wenig wißt, eben weil ihr an die Unwissenheit so fest glaubt? Ich denke, das ist der Grund.
Wer die Wahrheit nicht haben will, wird sie natürlich auch niemals finden. Und dann glaubt er zwangsläufig
an ihre Unmöglichkeit. Allein schon deswen lässt sich nicht anhand der Bibel nachweisen, dass es einen
Gott gibt Die Existenz Gottes erschließt sich aus der Vernunft. Euer Haß auf die Wahrheit, beweist ihr
Dasein. Euer atheistischer K(r)ampf beweist die Existenz Gottes. Die Selbstvernichtung der Wahrheitsleugner
beweist die Existenz der Wahrheit.
#42 Rechercheur 15:26:39 | Sonntag, 31. Januar 2010
Ach der Leo… …fühlt sich nur wohl, wenn er einem was unterschieben kann. Ihr habt alle unrecht, aber
ich mit meiner Meinung zugleich auch. Ja wo hab ich denn das gesagt? Ich geh’ jetzt gemütlich Kaffee
trinken und der Leo kann sich weiter in seinen Unterstellungen und Beleidigungen ergehen. Mahlzeit
#41 mr. cologne † 15:19:22 | Sonntag, 31. Januar 2010
Da muss ich mich doch noch einmal einmischen: letztendlich lässt sich Wahrheit, wenn überhaupt im Nachhinein
betrachten. Warum? Weil wir nicht definitiv beurteilen können, was Wahrheit ist und was nicht, da immer
die Möglichkeit besteht, dass diese Wahrheit sich im Nachhinein als falsch herausstellt (einfaches Beispiel:
bis ins Mittelalter galt es als Wahrheit, dass die Erde eine Scheibe ist). Allein schon deswen lässt
sich nicht anhand der Bibel nachweisen, dass es einen Gott gibt, bzw. dass die Bibel als Geschichtsbuch
gelten kann.
@Paulaner Das Sie dieser Diskussion nicht gewachsen sind, war mir klar… Ich weiß sicher, daß du nicht
weißt, wie groß das Schneuztuch des Napoleon an seinem 31. Geburtstag war. Ich weiß es auch nicht.
Hier geht es aber darum, daß jemand sagt: „Ich weiß es, es ist so und so“, und der andere behauptet,
daß es nicht so sei, ohne aber selber zu wissen, wie es ist. Wie kann er also wissen, daß es nicht so
ist, ohne zu wissen, wie es denn ist… @kammerjäger Dass das „Kind Gottes“ sich im Besitz der absoluten
Wahrheit glaubt,ist eine Prämisse, die in den Gesetzen der Logik nicht von diesem bewiesen werden kann!
Doch, ganz einfach: 1. Denn es gibt die Wahrheit. Oder leugnen Sie, daß es Wahrheit gibt? 2. Die Wahrheit
an sich kann nicht der Mensch erschaffen, sondern sie muß gegeben sein. 3. Die Wahrheit kommt also von
Gott bzw ist Gott selbst. 4. Weil der Christ das anerkennt und auch die Erkenntnis hierüber, die er von
Gott hat, anerkennt, so ist er im Besitz der Wahrheit bzw glaubt an sie. 5. Das heißt nicht, daß der
Christ alles weiß, aber er weiß, wo die Wahrheit zu finden ist bzw wer die Wahrheit selbst ist: nämlich
Gott bzw bei Gott. Wissen ist Wissen und Glauben ist Glauben. Sie glaubsen nur, daß Ihr Glaube an diese
Kindergartenlogik richtig wäre. Sie glauben an die Unwissenheit über die Wahrheit. Sie sind also der
Naive, der nur glaubt, wovon er nichts weiß. Der Christ glaubt, weil er weiß, daß es so ist. Er glaubt
nicht, weil er nichts wüßte, sondern gerade weil er es weiß
#39 kammerjäger 14:32:36 | Sonntag, 31. Januar 2010
@Leo schreibt folgenden Quatsch Das ist ein und dasselbe. Denn wie kann der Gegner dem Kinde Gottes die
Wahrheit einfach absprechen, … Dass das „Kind Gottes“ sich im Besitz der absoluten Wahrheit glaubt,ist
eine Prämisse, die in den Gesetzen der Logik nicht von diesem bewiesen werden kann! Vielleicht solltest
du einfach akzeptieren: Wissen ist Wissen und Glauben ist Glauben. Dass dir dein Glaube eine innere Gewissheit
verspricht oder gibt, ist nicht mit der Wahrheit der Logik zu verwechseln. Jeder Buddhist, Hinduist, Taoist,
Atheist usw. kann mit deiner Logik „seine“ absolute Wahrheit beweisen. Und ein Relativist würde nicht
einmal diese „Wahrheit“ akzeptieren, dass alles relativ sei. Er weiß eben um die „Relativität“ seiner
eigenen Ansicht! Nur die Piusse meinen, Gott zu besitzen und dirigieren zu können, wenn sie alles „katholische“
auf 400 Jahre einschränken.
#38 Paulaner † 14:25:32 | Sonntag, 31. Januar 2010
Leo, dafür brauchts Amateur-Erkenntnistheorie! Ich weiß sicher, daß du nicht weißt, wie groß das
Schneuztuch des Napoleon an seinem 31. Geburtstag war. Ich weiß es auch nicht.
@kammerjäger Wer sagt „Du kannst die Wahrheit nicht kennen“, leugnet damit nicht die Existenz eines (möglicherweise)
wahren Sachverhalts, nicht einmal dessen Erkennbarkeit an sich, sondern verneint lediglich, dass der Angesprochene
zu einer solchen fähig sei. Das ist ein und dasselbe. Denn wie kann der Gegner dem Kinde Gottes die Wahrheit
einfach absprechen, wenn er selber nichts von der Wahrheit weiß? Das ist eine Anmaßung. Entweder er
weiß die Wahrheit und will den Christen von der Wahrheit überzeugen. Oder er weiß die Wahrheit nicht,
dann kann er den Christen auch nicht die Wahrheit absprechen. Oder anders ausgedrückt: Mit welchem Maßstab
will denn der Relativist urteilen, daß der Christ nicht die Wahrheit kennen würde? Dieser Maßstab muß
ja dann ein wahrhaftiger sein, sonst könnte er den Christen nicht der Unwahrheit bezichtigen.
#35 kammerjäger 14:09:32 | Sonntag, 31. Januar 2010
@diakonus Guckst du: kellogg.nd.edu/romero/Biography.htm @Leo: wundersame Logik! Wer sagt: „Du kannst
die Wahrheit nicht kennen“, den frage sogleich: „Ist deiner Aussage der Leugnung der Wahrheit wahr?“ Wenn
er mit „nein“ antwortet, dann widerlegt er sich selbst; und wenn er mit „ja“ antwortet, dann ist es auch
absurd, denn dann gibt er ja wiederum zu, daß es doch Wahrheit gibt, die wir wissen können. Wer sagt
„Du kannst die Wahrheit nicht kennen“, leugnet damit nicht die Existenz eines (möglicherweise) wahren
Sachverhalts, nicht einmal dessen Erkennbarkeit an sich, sondern verneint lediglich, dass der Angesprochene
zu einer solchen fähig sei. Soviel zur Wahrheits-Logik der Piusse!
@???: Polemik unangebracht und wie ist das dann mit den Piussen? wer hat nun den rechten Glauben? der
Papst oder die Sekte? Da der Glaube der Priesteruderschaft St. Pius X. der Glaube der katholischen Kirche
ist, stellt sich die Frage nicht. Es mag vielleicht Meinugsverschiedenheiten zwischen dem Papst und der
Priesterbruderschaft geben, aber die Glaubenssubstanz ist natürlich dieselbe. Im Übrigen ist der Begriff
„Sekte“, den Sie hier so polemisch gebrauchen, vollkommen unangebracht, da die FSSPX keine „Abspaltung“
der katholischen Kirche ist, sondern sich lediglich nur in einer irregulären Situation befindet, die
hoffentlich bald vorüber sein wird.
@Rechercheur Herr Schüler ignoriert übrigens die „korrekte“ Antwort eines „Relativisten“ (vermutlich
weil er keine passende Erwiderung hat): Ich weiß es nicht, aber ich glaube es. Dazu gibt es durchaus
eine passende Erwiderung, die auch Dr. Schüler aufgezeigt hat: der Relativist bzw Progressist ist völlig
absurd und feiert auch noch seine eigene Absurdität. Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:
„Ich weiß es nicht, aber ich glaube es.“ Einfach irre… Und diese Irren, daran glauben, was sie nicht
wissen, beschweren sich über Christen, die an den wahren Gott glauben, eben weil sie es wissen, daß
es so ist… Der Relativist bzw Progressist ist so ziemlich die dümmste Ausgeburt der „Aufklärung“.
Und er ist so irre, daß er auch noch stolz darauf ist. Der Relativist bzw Progressist „argumentiert“
so: „Ich weiß, daß du unrecht hast, aber ich weiß nicht, was richtig ist.“ Wenn er wenigstens sagen
würde: „Ich weiß, daß du unrecht hast, weil ich weiß, wie es richtig ist.“ dann könnte man ja noch
darüber diskutieren. Aber diesen extremen Blödsinn abzulassen: „Ihr habt alle unrecht, aber ich mit
meiner Meinung zugleich auch.“ ist wirklich kaum zu überbieten. Und diese Irren spielen dann auch noch
den Oberlehrer hier…
#32 Rechercheur 12:39:51 | Sonntag, 31. Januar 2010
Lieber begriffstutziger Leo denn Dieses Wort aus Ihrem Munde erweckt meine Erheiterung. Jedes Mal wieder.
Und es erfreut mich, dass Sie sich inzwischen nur noch mit Sufismus zur Wehr setzen können. Herr Schüler
ignoriert übrigens die „korrekte“ Antwort eines „Relativisten“ (vermutlich weil er keine passende Erwiderung
hat): Ich weiß es nicht, aber ich glaube es.
Rabbiner will nicht Daran muss man sich bei Papst Benedikt gewöhnen, dass er sich immer eine Hintertüre
offen lässt, und dass er zwar in der Synagoge schön redet, bei näherem Hinschauen aber alles so gesagt
ist, dass er auch wiederum ohne Beschränkung die in die Gespräche mit der Priesterbruderschaft St. Pius
X. gehen und mit dieser zu einem Ergebnis kommen kann. Das ist die Kirche wie wir sie kennen , ich würde
für mehr Wahrhaftigkeit plädieren.
Wer den Kinder Gottes vorhält, daß sie nicht wissen könnten, was Gott will, und sie deshalb für arrogant
erklärt, ist selber noch mehr arrogant, denn er behauptet, zu wissen, was Gott nicht will, sonst könnte
er nicht feststellen, daß die Kinder Gottes unrecht hätten. Wer sagt: „Du kannst die Wahrheit nicht
kennen“, den frage sogleich: „Ist deiner Aussage der Leugnung der Wahrheit wahr?“ Wenn er mit „nein“ antwortet,
dann widerlegt er sich selbst; und wenn er mit „ja“ antwortet, dann ist es auch absurd, denn dann gibt
er ja wiederum zu, daß es doch Wahrheit gibt, die wir wissen können. (sinngemäß nach Dr. Wolfgang
Schüler www.kreuz.net/bookentry.6321.html )
JA! diaconus Es ist eine billige Strategie, sich von den unterscheidlichsten Strömungen der Theologie
der Befreiung ein paar extreme Stimmen herauszusuchen und die dann zu kritisieren. Das hat bei denkenden
Menschen noch nie gezogen… Hätte nie gedacht mit Ihnen so sehr übereinstimmen zu können, aber genau
das ist der Theologie der Befreiung passiert. Schade um die guten Ansätze. Vielleicht sollte man die
FSSPsonstwas auch so sehen – gereinigt von den Extremen, die auch dort vertreten sind. Dann könnte, im
Rahmen der Kirche, was draus werden. Für Latein- und Rückenfreaks.
#27 Rechercheur 12:20:38 | Sonntag, 31. Januar 2010
Lieber Jupph Jesus sagt aber leider das Gegenteil. Waren Sie dabei? Relativist? Wenn Sie so wollen. Ich
würde es eher so formulieren, dass ich mir bezüglich meines Glaubens den Realismus bewahrt habe, dass
es eben ein Glaube und kein Wissen ist. Was es spirituell nicht schlechter macht. Aber mich weniger lästerliches
Zeug babbeln lässt. Zur Weiterbildung: Troll (Netzkultur) de.wikipedia.org/…oll_%28Netzkultur%29
@ Rechercheur Was auch immer „Getrolle“ heißen mag… Sie sind Relativist! Sie glauben letztendlich,
daß man nichts wissen kann. Jesus sagt aber leider das Gegenteil.
#25 Rechercheur 12:07:18 | Sonntag, 31. Januar 2010
Lieber Jupph gibt es den rechten Glauben im Sinne von Wahrheit vielleicht mag es ihn geben. Aber jede/r,
der behauptet, er/sie/es oder jemand anders hätte ihn, lästert notwendig durch seine Arroganz den Herrn.
Dieser Glaube ist in der Heiligen Schrift geoffenbart und wird vom Papst und von den Bischöfen (also
vom Lehramt) unverfälscht erhalten und weitergegeben. Das ist aber jetzt Getrolle, oder?
@ Kammerjäger: Danke! 1 Million Menschen bei seiner Beerdigung ist für einen im Volk unbekannten auch
nicht besonders viel, meinst du? Danke für die Information! Kennst du eine Hompage mit weiterführender
Information über Romero?
@Rechercheur Die Frage einer Abtreibung ist im Einzelfall zu beurteilen und extrem schwierig. Ach und
das können Sie oder die Zeitung, hm? Wie ist denn die „richtige Ansicht“ Ihrer Meinung nach dazu, hm?
Muß also stets der ungeborene Mensch mit der Todesstrafe belangt werden, weil andere Menschen gesündigt
haben? Ist es das, was Sie aussagen wollen? Und warum sollte das die richtige Meinung sein, wenn es doch
Ihrer Meinung nach gar keine richtige Meinung gibt? Sie reden von „beurteilen“. Aber gleichzeitig argumentieren
Sie vor „jeder soll es handhaben wie er will“. Das paßt nicht zusammen. Da haben die, die den „rechten
Glauben“(TM) für sich gepachtet haben, es natürlich leicher und können im wahrsten Sinn des Wortes
bedenken-los abhetzen. Woher wissen Sie, daß jene, die behaupten, den rechten Glauben zu haben, ihn nicht
haben? Wenn Sie das beurteilen können, dann müssen Sie doch den rechten Glauben haben. Wenn Sie aber
sagen, man kann die Wahrheit nicht wissen, dann können Sie uns auch nichts Wahres mitteilen. Dann führen
Sie ihre eigenen Statements ad absurdum, weil Sie gleichzeitig immer anführen: „ich weiß aber gar nichts“.
Dafür, daß Sie keinen rechten Glauben haben und auch keinerlei Wahrheit kennen, spielen Sie hier aber
ganz schön den Oberlehrer. Das ist aber ziemlich lächerlich…
@ Rechercheur Selbstverständlich gibt es den rechten Glauben im Sinne von Wahrheit. Darum geht es doch
beim Glauben: Gott erkennen wie er ist und nicht wie ihn die Menschen gerne hätten. Dieser Glaube ist
in der Heiligen Schrift geoffenbart und wird vom Papst und von den Bischöfen (also vom Lehramt) unverfälscht
erhalten und weitergegeben.
#19 Rechercheur 11:45:02 | Sonntag, 31. Januar 2010
Lieber begriffstutziger Leo Ich habe der extrem polemischen „kreuzmeldung“ etwas Hintergrundinformation
beigegeben, damit die Leser mehr Bewertungsgrundlage bekommen. Die Frage einer Abtreibung ist im Einzelfall
zu beurteilen und extrem schwierig. Da werden Sie doch nicht von mir erwarten, dass ich mich ohne gründliche
Recherche und ein tiefes Gespräch mit der Betroffenen Frau in eine leichtfertige Bewertung hineinsteigere.
Da haben die, die den „rechten Glauben“(TM) für sich gepachtet haben, es natürlich leicher und können
im wahrsten Sinn des Wortes bedenken-los abhetzen.
@Rechercheur Sie weichen aus. Ist Ihre Ansicht der Dinge nun die richtige oder nicht? Da Sie ja behaupten,
man kann die Wahrheit nicht kennen, brauchen Sie auch nicht mit irgendwelchen Sprüchen oder Zeitungsartikeln
zu kommen. Denn das hieße, Sie würden doch etwas für die Wahrheit halten bzw eine bestimmte Ansicht
für die richtige verkaufen. Sie widersprechen sich also wieder selbst.
#16 Rechercheur 11:35:18 | Sonntag, 31. Januar 2010
Lieber Jupph Wenn Sie mein Posting gelesen hätten Sie haben durch Ihre Äußerungen eingeräumt, dass
es Ihrer Ansicht nach Orthodoxizität i.S.v. „rechtem“ Glauben gibt und sich damit intellektuell disqualifiziert.
„Zu hoch“ ist mir höchstens, wie man so arrogant und lästerlich sein kann, den Willen Gottes zu ahnen.
@ Joseph von Eichendorff: Bloß schon! Sie sind offensichtlich fähig, mich zwar beleidigen zu wollen,
aber nicht einmal in der Lage, dass was Sie als mein „Blabla“ und als „Geschwätz“ bezeichnen, zu verstehen:
Gerade viele, sehr viele einfache in Lateinamerike beten um eine baldige Seligsprechung dieses großen
Bischofs. Gerade er ist für sie Zeichen, dass Glaube sich im Tun verwirklicht, dass Kirche wirklich in
der Nachfolge Jesu Christi steht. Es ist eine billige Strategie, sich von den unterscheidlichsten Strömungen
der Theologie der Befreiung ein paar extreme Stimmen herauszusuchen und die dann zu kritisieren. Das hat
bei denkenden Menschen noch nie gezogen… Natürlich wird bei einem Seligsprechungsprozess der rechte
Glaube geprüft. Dafür sind aber die dazu vorgesehenen kirchlichen Stellen da, nicht Überschriften oder
Postings auf Kreuznet. Einflussreiche Vetreter der Kirche haben Erzbischof Romero damals nicht unterstützt
und haben damit seine Ermordung mit-ermöglicht. Einige von ihnen haben seitdem öffentlich bereut und
wirken im Sinne der Märtyrer. Gerade sie sethzen sich mit dem Volk von El Salvador dafür ein, dass nicht
wieder die Feinde der Kirche triumphieren!
@ Rechercheur Anmaßend wäre zu behaupten, ich besäße den rechten Glauben, jemand anders (in diesem
Beispiel Oscar Romero) aber nicht. Wenn Sie mein Posting gelesen hätten und nicht nur angeguckt, wäre
Ihnen aufgefallen, daß ich genau das nicht gemacht habe. Ich sage lediglich, daß bei jeder Seligsprechung
die Orthodoxizität (für die Nichtakademiker: der rechte Glaube) abgeklopft werden muß und das Befreiungstheologen
zunächst einmal unter Generalverdacht stehen. Das heißt nicht, daß diese den rechten Glauben nicht
besäßen, man sollte aber genau hinschauen. War Ihnen (kammerjäger & Rechercheur) das jetzt schon wieder
zu hoch oder haben Sie mich diesmal verstanden?
#13 Rechercheur 11:19:36 | Sonntag, 31. Januar 2010
Lieber Leo ihr Spruch vom Glücksbonbonpapier was wollen Sie mir denn jetzt schon wieder unterschieben?
Zur Strafe für diese erneute Entblödung ein paar Hintergründe zu der Meldung über Tiller: Bald spezialisierte
sich George Tiller auf Abbrüche nach der 21. Woche im letzten Trimester. Seine Patientinnen waren Frauen,
die vergewaltigt worden waren oder deren Gesundheit durch die Geburt bedroht war. In seiner Klinik wurden
auch schwer missgebildete Kinder abgetrieben, er nannte seine Arbeit „legal, moralisch, ethisch“. Spätabtreibungen
machen ein Prozent der Abbrüche in den USA aus. Tiller leitete eine von nur drei Kliniken im Land. Scott
Roeder, sein Mörder, gehörte in seinem paranoiden Leben jeder radikalen Bürgerwehr an, die Amerika
zu bieten hat. –- aus der konservativen, kirchenfreundlichen Strassenzeitung „Welt“ am 1.6.9
#11 Rechercheur 11:04:33 | Sonntag, 31. Januar 2010
@Eichi Mein Name schreibt sich mit „ph“ Jupph? Entschuldiges Sie, aber wenn jemandem solch anmaßende
Worte wie „rechter Glaube“ über die Lippen gehen, dann solle er über „geistige Blöße“ nur mit größter
Vorsicht spekulieren.
@ kammerjäger „Josef du dummpratze“ Es ist doch immer wieder schön, mit intelligenten, wortgewandten
und beredten Menschen auf einem akademischen Niveau reden zu können. Wenn Ihnen die Intelligenz fehlt,
zu unterscheiden, was meine Meinung ist und was ich aus anderer Leute Postings meine herauszulesen (ist
auch an der Formulierung „Ihrer Ansicht nach“ abzulesen), dann schweigen Sie lieber anstatt Ihre geistige
Blöße der Welt zu offenbaren. P.S.: Mein Name schreibt sich mit „ph“
Mensch, Wickerl, die Hierarchie verkauft uns ihre Machtinteressen als kirchliches Interesse. Sogar den
Ausschluß von Sündern, die eigentlich die Sakramente dringend bräuchten, machen sie uns „verständlich“.
Die Sektierer verhalten sich genauso in ihrem bescheidenen Rahmen. Macht ist die oberste Maxime, ein Geflecht,
dafür verfälschen sie die Schriften, foltern Menschen und ruinieren Existenzen.
Kirchliches Interesse? Ich glaube nicht, dass man eine Archivöffnung als im Interesse der Kirche ansieht,
in Rom habe ich den Eindruck, lacht man sich seit Jahrzehnten ins Fäustchen, dass der „ Erneuerungsgegner „
Pius XII. schelcht gemacht wird. Und das wird noch schwerer werden , wenn die Archive offen sind
#6 hieronymus333 09:35:56 | Sonntag, 31. Januar 2010
Santo subito! Wenn erst der unglückselige angebliche Nachfolger des heiligmäßigen Papstes Pius XII.
heiliggesprochen werden kann, kan man auch jeden anderen Quartalsversager heilig sprechen. Weitere Kandidaten
könnten Che, Castro, Pinochet, Stalin, Ho Chi Min, Mao usw. sein. Das waren auch alles Politiker. Im
Sinne des uns alle verbindenden Weltethos.
#4 kammerjäger 09:32:05 | Sonntag, 31. Januar 2010
Josef du dummpratze Ihrer Ansicht nach gibt es den Wunsch nach einer Seligsprechung Romeros nur unter
„Fachleuten“ – Klerikern und Theologen. Warum dann eine Seligsprechung, wenn er im Volk so unbekannt ist?
1 Million Menschen bei seiner Beerdigung ist für einen im Volk unbekannten auch nicht besonders viel,
meinst du?
@ diakonus Was für ein Blabla, was Sie so von sich geben. Bei einer Seligsprechung muß nun mal schon
darauf geachtet werden, ob der Kandidat auch den rechten Glauben vertreten hat. Und da gibt es bei Romero
als Befreiungstheologen (wenn auch gemäßigt) zumindest Anfragen. Mag sein, daß er durch seinen gewaltsamen
Tod am Altar schon Zeugnis für Christus gegeben hat, aber zu einer Seligsprechung muß man auch bedenken,
daß derjenige als Vorbild für die Gläubigen dienen soll. Wie kann jemand, der nicht den rechten Glauben
hatte, Vorbild sein? Also: genaue Prüfung ist erforderlich! Und Ihr Geschwätz mit „Theologinnen und
Theologen“ – hinsichtlich der Vergewaltigung der deutschen Sprache sage ich lieber nichts, da haben Sie
sich ja schon selbst ins Abseits gestellt. Aber inhaltlich: Ihrer Ansicht nach gibt es den Wunsch nach
einer Seligsprechung Romeros nur unter „Fachleuten“ – Klerikern und Theologen. Warum dann eine Seligsprechung,
wenn er im Volk so unbekannt ist?
Bloß schon! Erzbischofs Oscar Arnulfo Romero lebte aus einem beispielgebenden Gottvertrauen. Seine Liebe
zur Kirche hat viele Menschen neue Hoffnung gegeben. Gebet und Tat waren bei ihm vortrefflich verbunden.
Viele einfache Gläubige in Lateinamerika ist er Symbol für Hoffnung. Auch Bischöfe, Priester, Diakone
und Theologinnen und Theologen erbitten eine möglichst baldige Seligsprechung für den, der durch sein
Martyrium bereits geheiligt worden ist. Warum kann jemand: „Bloß nicht“ ausrufen? Wohl nur der, der auf
der Seite seiner Mörder steht!