Ein peinlicher Augenblick für das antikirchliche Straßenblatt: „Nein, Weltfremdheit können Sie mir nicht auch noch andichten.“ Der neue Churer Weihbischof im Interview.
Weihbischof Eleganti in Chur im Straßenblatt ‘Blick’
(kreuz.net) Abt Marian Eleganti (54) wird heute zum neuen Churer Weihbischof konsekriert. Gestern gab
er dem umstrittenen Schweizer Straßenblatt ‘Blick’ ein Interview.
Das Blatt ist für seine kirchenfeindliche
Haltung bekannt. Es zitiert Kirchenhasser – von der Zeitung „Kritiker“ genannt –, die den neuen Weihbischof
als „Hardliner, Erzkonservativer und Fundi“ bezeichnen.
Die Antwort von Mons. Eleganti: „Die meisten,
die über mich schreiben, kennen mich gar nicht.“
Distanz: 55 Kilometer
Das Blatt konfrontiert den Prälaten
auch mit dem Vorwurf, seine zukünftige Arbeitsstätte Zürich nicht zu kennen.
Mons. Eleganti war bisher
Abt des Benediktinerklosters Otmarsberg – 55 Kilometer südöstlich von Zürich. Die Strecke kann in einer
Fahrzeit von 39 Minuten zurückgelegt werden.
Wieder kontert Mons. Eleganti gelassen: „Seit meiner Kindheit
habe ich Verwandte in Zürich und bin immer wieder hier gewesen. Als Abt spendete ich seit Jahren regelmäßig
in Zürcher Pfarreien die Firmung. Der Vorwurf ist absurd.“
Die Behauptung, daß er die sogenannten Laientheologen
aus der „Leitung von Pfarreien“ vertreiben wolle, bezeichnet er als „reine Polemik“: „Niemand kann vernünftigerweise
gegen die Laien sein“.
Der Weihbischof wiederholt die Binsenwahrheit, daß die Priester immer nur eine
Minderheit im Gottesvolk sind.
Auf die Polemik des Straßenblattes, wonach Frauen in der Kirche „Bürger
zweiter Klasse seien, kann der Prälat nur mit einem Ausruf reagieren: „Herrje, wie dumm!“.
Man müsse
endlich aufhören, das Priesteramt mit Macht gleichzusetzen: „Auch Menschen ohne offizielles kirchliches
Amt haben in der Kirche und in der Bibel Entscheidendes geleistet“.
Journalisten-Puritanismus
Dann greift
das Straßenblatt in die Schublade „Liebesgeschichten“. Der Bischof antwortet willig, daß er nicht nur
einmal verliebt gewesen sei:
„Einmal sehr intensiv. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen“ – bekennt
er treuherzig.
Dann wird der übliche journalistische Fragenkanon abgehakt.
Eine Abschaffung des Zölibats
würde – so der Weihbischof – mehr Probleme schaffen als lösen: „Dann hätten wir das Problem der Scheidungen
auch unter Priestern.“
Und: „Im übrigen bin ich überzeugt, daß es nicht leichter ist, eine Ehe zu
führen, als im Zölibat zu leben.“
Anschließend will das Straßenblatt dem Zölibat klerikale Kinderschändereien
in die Schuhe schieben. Doch der Weihbischof geht darauf nicht ein:
„Pädophilie gibt’s in allen Kreisen
der Gesellschaft, quer durch alle Berufsgruppen“ – erklärt er: „Sie können nicht den Zölibat für Pädophilie
verantwortlich machen“.
Der Prälat stellt sich auch gegen den Neo-Jansenismus der antikirchlichen Medien:
„Puritanisch eine Kirche zu verlangen, in der es nur Heilige gibt, wäre utopisch.“
Kein Landei
Dann
macht das Blatt den Versuch, Mons. Eleganti als weltfremden Mönch darzustellen.
Die Frage: „Sie lebten
bis jetzt im Kloster, nun kommen Sie ins weltliche Zürich“.
Der Bischof ist um eine Antwort nicht verlegen:
„Machen Sie mich nicht auch noch zu einem Landei!“
Er habe im Kloster nicht „wie der Geist in der Flasche“
gelebt: „Ich liebe das pulsierende Stadtleben, die Menschen.“
Das Straßenblatt gerät immer mehr in
die Defensive. Der Prälat gibt noch eines drauf: „Nein, Weltfremdheit können Sie mir nicht auch noch
andichten.“
Der interviewende Journalist versucht den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, wechselt das Thema
und jammert darüber, daß Zürich „kirchenfremd“ sei.
Der Bischof: „Ich warne davor, unsere kirchenfremde
Zeit einfach zu verteufeln.“ Er stelle bei vielen Menschen ein aufrichtiges Suchen nach der Wahrheit fest.
Das Besondere an einem Christen erklärt der Weihbischof so: „Die Begegnung mit Gott bedeutet für jeden
Menschen einen Turnaround. Man sieht die Welt mit einem neuen Blick.“
Errungenschaften der Aufklärung?
Auf die Frage nach der gesellschaftlichen Rolle der Religion, legt sich die Stirn des Prälaten in Sorgenfalten:
„Die Errungenschaften der Aufklärung – Gleichheit, Freiheit und Solidarität – sind in Gefahr“ – stöhnt
er: „Denn sie fußen auf jüdisch-christlichem Fundament.“
Die sogenannte Aufklärung war eine antikirchliche
Ideologie des 18. Jahrhundert, die im Völkermord der Französischen Revolution und in den nachfolgenden
Völkermorden zur Blüte kam.
Abschließend begründet Mons. Eleganti seine Ablehnung der Euthanasierung
lebensunwürdigen Lebens:
Jeder, der mit der [Euthanasierungs-Organisation] Exit seinem Leben ein Endes
setzt, sendet damit auch die Botschaft aus: »Es gibt unwertes Leben. Nämlich meines.«“
Die tausendfache
Aussendung dieser Botschaft führe dazu, daß andere das auch so sehen: „Dann Selbstbestimmung schlägt
in Fremdbestimmung um.“
Interview mit Weihbischof Eleganti
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26 Lesermeinungen
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@Begeisterter Die katholische Kirche ist es doch, die vertuscht! Wahrscheinlich befinden sich in der katholischen
Kirche die meisten „Homoperverse“. Warum sonst wird soviel aufgedeckt? Und das erst nach Jahren? o^/
rechercheur, ich werde mich stets hüten die dinge genau beurteilen zu können, ich irre mich im leben
wahrlich häufig genug. in grundlegenden dingen lasse ich mir aber dennoch kein x vor ein u machen, weil
ich von gott noch nicht verlassen bin. wir sollten unsere vergänglichkeit unsere pausenlosen irrtümer,
unsere verführbarkeit und schläfrigkeit und unsere schweren sünden täglich neu vor gott bringen und
demütig, wirklich demütig beten: gott vergib mir bitte wie auch ich anderen vergeben will. vergebung
heisst aber niemals das schlechte zu tolerieren und das gute zu vertreiben! wir brauchen also die hilfe
gottes auf die alleine es zu bauen gilt. oder sollten wir lieber auf leasingverträge bauen. dazu hat
herr polteine fundierte meinung! www.youtube.com/watch?v=wgUolOiIiko
Rechercheur, ich hatte nicht behauptet dass der beitrag auf wahrheit beruht, dass wir aber gut daran tun
die neue weltordnung auch außerhalb der offziellen darstellung zur neuen weltordnung studieren. fragen
sie folgende person: www.youtube.com/watch?v=gsXtuBA-_jo&…
#18 Rechercheur 20:59:10 | Sonntag, 31. Januar 2010
@Rabe Der Text zu diesem Stuß ist: Um es ein für alle mal klar zu stellen: Die Elite will uns um 80 –
95% der Weltbevölkerung reduzieren! Und sie tun es bereits! Schaut einfach mal den Himmel an! CHEMTRAILS!
Ernährung und Gesundheit? Erkundigt euch nach CODEX ALIMENTARIUS! Warum haben wir so viele Krebskranke?
Erkundigt euch nach TODESSTAUB! Schaut euch den Film an: ENDGAME DEUTSCH Was ist mit der aktuellen Finanzkrise?
Wenn wir nichts dagegen tun, wird noch unsere Generation diesen Horror erleben müssen! Stehen wir auf!
Informiert und weckt Eure Mitmenschen! Nur ein Informiertes Volk kann etwas dagegen tun!
#16 mr. cologne † 20:50:25 | Sonntag, 31. Januar 2010
Der Gesetzgeber hat seine Rechtfertigung, da er sich nicht auf irgendwelche Personen/Instanzen beruft,
die es WOMÖGLICH gibt, sondern auf Wahlen. Verblendet und dumm würde ich es eher bezeichnen, Leute als
Atheisten zu bezeichnen die Agnostiker sind. Ich erkenne die Möglichkeit an, dass es eine höhere Instanz
gibt, sage aber nicht, dass das die einzig mögliche Wahrheit ist.
mr cologne, sie schreiben dass die religion ansprüche erhebt wie die leute reden, denken und handeln
sollen.- tut das nicht der gesetzgeber auch und der zetgeist und die medien und und und???? wllen sie
mir allen ernstes vormachen die manipulationstechniken hätte in unseren entwurzelten tagen nicht längst
zur zunehmenden diktatur der perversen geführt?? schauen sie sich erstmal ihren athesimus an!!! christus
legt uns die schützenden gebote gottes an herz ohne die es keine freiheit gibt sondern nur unterdrückung
und sklaverei! wie sehr hat man gejammert über den 10. den man dem kaser schuldig war. und heute? jeder
wäre froh er bräuchte nur den 10. zu leisten. oh gott, hören sie auf so verblendet und dumm zu sen
und das auch noch stolz auszutreuen.
#13 Rechercheur 20:36:24 | Sonntag, 31. Januar 2010
Nur 10 Beiträge,… …weil der Artikel sich mit Polemik halbwegs in Grenzen hält. Und Leos Gepöbel
im ersten Kommentar glücklicherweise ziemlich unbeachtet blieb. Was der Abt gesagt hat, bliebt ja dank
des einfach gestrickten Interviewers auch eher an der Oberfläche. Oder sollen wir ein bisschen über
EXIT und die banalisierenden Äußerungen des Abtes darüber reden?
#12 mr. cologne † 20:35:00 | Sonntag, 31. Januar 2010
DerRabe die Religion erhebt Anspruch darauf anderen Leuten sagen zu wollen, was sie tun sollen, also sollte
sie das schon profunder begründen können, warum sie das so tut, ausser mit Sätzen nach dem Prinzip
„Weil das so ist“ oder „Sonst kommst du in die Hölle“
Unerträglich große Lügen von Rchard Dawkins: www.youtube.com/watch?v=GPClXWr3tNw&… Der Mann sagt,
dass es für Religionen Gründe gibt zu morden für den Atheismus niemals! Der Mann sagt, dass die Religion
sich nicht beweisen kann und daher immer den Beweis schuldig bleibt. Dass er selbst den Beweis gegen die
Religion schuldig bleibt, das verschweigt er. Schon in einem kurzen Interwiev so viele Irrtümer und Lügen!
wenn alles gut läuft gibt es wie hier 10 Einträge, bei einem Skandalthema 50 und bei einem Homothema
über 100. Wollen wir alle immer nur negatives Zeug hören.
#8 QUIS UT DEUS 18:42:44 | Sonntag, 31. Januar 2010
Gottes segen und Mariens hilfe für den Weihbischof! Ja es erfüllt mit mit viel Freude als Zürcher unseren
neuen Weihbischof so zu hören!!! Gottes segen und Mariens hilfe für Ihn! o^/ o^/ o^/
Herr Eleganti scheint ein… …kluger Kopf zu sein, gesteuert vom heiligen Geist. Ich weiß nichts weiter
über ihn, das Interview aber war nicht schlecht. Er hat auf schlecht machende Fragen gut geantwortet!
Ausgerechnet die konservativ geprägte Schweiz ist Sitz privater Suizidorganisationen – was ist nur mit
der offiziellen Schweiz los, daß die soetwas erlaubt, den Suizid als Dienstleistung zu erlauben, wovon
ja auch der österreichische Schauspieler und Grünenpolitiker Herbert Fux Gebrauch machte. Schrecklich,
und das in einer christlich geprägten Nation!
solche Bischöfe Papst Benedikt könnte so einen Bischof auch für Linz ernennen, Bischof Schwarz hat
ja um einen angesucht, aber es tut sich nichts , geschweige denn dass ein Eleganti ernannt würde, wie
wäre es mit einer neuerlichen Ernennung von Dr. Wagner?
voll-absturz der V-II „kirche“ (Kirche???) Milingo, schönporn, zollitsch, lehmann, mussinghoff, algermissen,
genn u.v.a.m… Diem die Diener Jesu sein sollten in vorbildlicher(!) Art(!) sie sind zu den schimpf-und-schande-exponate
der gesamten, ehemals röm.-kath. Kirche. Mit der Kirche Jesu Christi haben diese Gestalten nichts mehr
zu tun… Der Heilige Pfarrer von Ars ist da sehr deutlich ein wirklicher Pfarrer, ein Seelsorger! Ein
lechtendes Vorbild für jeden Priester der (hoffentlich bald und schnell wieder!!!) erblühenden Kirche
Jesu Christi!
Bitte einen „Eleganti“ auch für uns Österreicher! Hilfeschrei in den Vatikan: Könnten wir Bischöfe
von diesem Format – absolut romtreu und dabei scharfsinnig eloquent bitte auch in Österreich bekommen?
Ich beneide die Züricher um diesen Mann!
Genau das ist das Problem Man müsse endlich aufhören, das Priesteramt mit Macht gleichzusetzen bei den
Gutmenschen. Sie begreifen nichts, sondern ihr Credo heißt „Macht“. Für sie ist alles Macht, eine Frage
der Macht. Dadurch, daß die Gutmenschen selbst so elendig sind, unterstellen sie das natürlich auch
allen anderen – außer Juden und Ausländern natürlich…