Die Pflicht des Papstes ist nicht, Rom und die Priesterbruderschaft um jeden Preis zu vereinen. Beide müssen vielmehr im katholischen Glauben zusammengebracht werden. Von Bischof Richard Williamson, London.
Bischof Williamson bei einer Privatmesse in Lourdes auf einem Bild der Piusbruderschaft
(kreuz.net) Als Papst Benedikt XVI. vor zwei Wochen über die Beziehungen zwischen dem konziliären Rom
und der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. sprach, wurde einmal mehr deutlich, wie feingesponnen und schwerwiegend
der konziliare Irrtum ist.
Der Papst äußerte sich am 15. Januar 2010 in einer Rede vor der Plenarsitzung
der Glaubenskongregation, die früher Heiliges Offizium hieß.
Von den zwölf Absätzen der Papstrede
müßten die ersten drei eigentlich vollständig zitiert werden. Doch aus Platzmangel beschränken wir
uns auf eine möglichst getreue Zusammenfassung der päpstlichen Aussagen:
1. Die Glaubenskongregation
nimmt am besonderen Dienste des Papstes teil, nämlich an der Gewährleistung der kirchlichen Einheit
durch die Bewahrung der katholischen Lehre. Die Einheit der Kirche hängt von der Einheit im Glauben ab,
dessen erster Verteidiger der Papst ist.
Dessen oberste Aufgabe besteht darin, die Brüder im Glauben
zu stärken und unter ihnen die Einheit zu wahren.
2. Die Lehrautorität der Glaubenskongregation beinhaltet –
wie jene des Papstes – den Gehorsam gegenüber dem Glauben, so daß es nur eine Herde unter einem Hirten
gebe.
3. Die Kirche muß die Christen immer dazu bewegen, den Glauben gemeinsam zu bekennen:
„In diesem
Sinne vertraue ich besonders auf Ihren Einsatz, die verbleibenden Lehrprobleme zu beseitigen, welche die
Priesterbruderschaft daran hindern, die volle Gemeinschaft mit der Kirche zu erreichen.“
Die Einheit
hängt am Glauben
Hier geht es um viel mehr als nur um die Frage, ob die Priesterbruderschaft in „voller
Gemeinschaft mit der Kirche“ stehe.
Das eigentliche Problem ist das Verhältnis zwischen dieser Einheit
und dem Glauben der Kirche.
Die katholische Einheit hängt nämlich wesentlich vom katholischen Glauben
ab.
Der Glaube macht das Wesen des Katholiken aus: Dort, wo kein katholischer Glaube vorhanden ist, kann
es keine Katholiken geben, die eine Einheit bildeten.
Dort jedoch, wo der katholische Glaube existiert,
ist die wesentliche Grundlage für die katholische Einheit gegeben.
Nun sagt der Papst zwar, daß „die
Einheit in erster Linie aus der Einheit im Glauben besteht“.
Aber er verbindet die Einheit und den Glauben
auf eine Weise, als ob beide Größen auf einer gleichen Stufe stünden.
So entsteht beinahe der Eindruck,
als ob beide voneinander abhingen.
In Wirklichkeit beruht die echte Einheit vollständig auf dem wahren
Glauben.
Nur eines zählt: der katholische Glaube
Dagegen weist der Papst in der oben zitierten Schlußfolgerung
die Glaubenskongregation an, die Glaubensprobleme um der Einheit zwischen Rom und der Priesterbruderschaft
willen zu überwinden.
Doch die Pflicht des Stellvertreters Christi besteht nicht darin, Rom und die
Priesterbruderschaft um jeden Preis zu vereinen, sondern sie im katholischen von Jesus Christus geoffenbarten
Glauben zusammenzubringen.
Wenn ein Glaubensunterschied zwischen Rom und der Priesterbruderschaft existiert –
diesen Unterschied gibt es, und er ist riesig –, dann besteht die wichtigste Aufgabe des Papstes darin
zu prüfen, wer von beiden Gruppen den katholischen Glauben wirklich besitzt.
Dann muß der Papst die
gesamte Kirche um jene Gruppe sammeln, die den katholischen Glauben besitzt – auch wenn das die arme winzige
Priesterbruderschaft sein sollte.
Ja, sie ist winzig und arm, weil sie abgesehen von ihrem katholischen
Glauben ganz unbedeutend ist.
Mensch oder Gott?
Doch Benedikt XVI. ist leider eher konziliar als katholisch
eingestellt.
Das Konzil untergräbt im Namen der ökumenischen Einheit der Menschen die geoffenbarte
Lehre Gottes, den Glauben der Kirche, indem es den Menschen über Gott stellt.
Deshalb ist Benedikt XVI. –
es sei denn, es geschähe ein Wunder – unfähig, die Haltung der Priesterbruderschaft zu begreifen.
Doch
wie viele Katholiken werden sich von dem sanften und freundlichen Übergang in der Papstrede – von viel
Wahrheit hin zu deren Unterhöhlung – nicht täuschen lassen? Wenige.
Der Irrtum ist so massiv, weil
er sorgfältig gefaßt und ausgedrückt ist.
Wir müssen um das erwähnte Wunder beten.
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133 Lesermeinungen
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#147 Siegfried 11:47:53 | Freitag, 19. Februar 2010
zu FXaver: Lasst uns mal raten,… Die Piusbruderschaft muß keine Einheit zur rrk herstellen.Die V II –
Modernisten müßßen wieder zum Glauben der Katolischen Kirche finden. Es ist schon eine Dummheit zu
behaupten mit den Protestanten ökumenisch zu verkehren. Ökumene ist ein katolisches innerkirchliches
Grundverhalten. Wenn die Katholische Kirche gesamtheitlich spricht, dann spricht sie ökumenisch, daher
auch der Begriff „Ökumenisches Konzil“. Zu den Propthestanen kann ein freundschaftliches Gespräch unterhalten
werden, aber kein ökumenisches. Mit den Orthodoxen ist ein vertieftes freundschaftliches Gespräch zu
einer ökumenischen Hinwendung möglich. Ein ökumenisches Gespröäch nicht, da diese von der Heiligen
Katholischen Kirche getrennt sind. Die Prothestanten mit 306 getrennten Gruppen leben in sich getrennt.
Den Begriff Ökumene (Weltkirchenrat) haben sie der Kirche entwendet. Die Protestanten verstehen unter
Ökumene, die Katholiken müßten ihrem Ökumenischen Weltkirchenrat beitreten Da die Modernisten nicht
wissen woher sie kommen lassen sie sich von den Häretikern überrumpeln und überfordern diese, wenn
behauptet wird, wir würden in einer ökumenischen Gemeinschaft mit ihnen leben. In dieser Narrenform
hat der Protestant noch nichts in den letztemn 40 jahren von der Wahrheit angenommen, aber die sogenannte
rkK hat sehr viel von der Wahrheit auf dem Bals-Altar geopfert. Eine Ausnahme ist die Priesterbruderschaft
des Heiligen Papst Pius
#146 Paulaner † 20:10:13 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Du hast die Zwickmühle nicht verstanden, r.ruhrgebietler: Paulaner (aka paulchen) Das wäre auch ein
kleines Wunder gewesen, weil sowas(o) in der Theologie nicht vorkommt, die du noch verstehen würdest.
Was du auch nicht verstanden hast: mein Beitrag war nicht boshaft. Das aber ist für deine böse Fratze
unvorstellbar, die du selber für heiligmäßig hältst. Pharisäer eben,
#143 Kairos † 21:28:26 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ ruhrgebietler sie schreiben in einer Art und ein er Sprache, dass ich mich fast veranlasst sehe, ob
sie gesoffen haben. Können Sie kein vernünftiges Deutsch schreiben?
Paulaner (aka paulchen) ich geb die hoffnung nicht auf, dass ihnen doch einmal der liebe katholisches
denken ermöglicht. etwas ist auffällig an ihnen und menschen gleicher schreibart: zum denken müsste
ihnen der himmel zuerst einmal ein gehirn schenken. die von ihnen zitierten tradis beten nach jeder Hlg.
und ewig gültigen trid. Liturgie zur liebenden Gottesmutter – wissen jetzt schon unter Ihrem Schutzmantel!
auch beten die vonn ihne so gehassten tradis in der gleichen Gebetsfolge zum Hlg. Erzengel Michael. Vielleicht
schenkt ihnen eine mildtätige Seelen einmal der neue Testamet (es reicht die aktuelle und somit falsche
übersetzung der DBK) – dort könnten lesen, dass Jesus Christus den Missionsauftrag an Seine Jünger
und Priester gab. können sie nicht wissen, da sie keine Tradition haben, keine Tradition kennen und nichtmals
ein Vaterland haben. paulemann – sie sind immer für eine lachnummer gut – auch mit einem indoor-biergarten.
trinken sie sich einen – denn mit vollen mund spricht man nicht. soll auch für’s trinken gültig sein.
#141 Paulaner † 21:20:32 | Dienstag, 2. Februar 2010
Daß die „Bischöfe“ solche bleiben, ist zwar vorstellbar. Aber nur mit so viel V2-Toleranz, wie sie die
Levebvrianer an der Konzilskirche verabscheuen. Da beißt sich die Katz in’ Schweif.
Lasst uns mal raten,… Also Willi geht nicht mit, wenn die FSSPX wieder die Einheit mit der rrk herstellen
sollte. Fellay geht logischerweise, sonst kommt der Deal eh nicht zustande… Wer sonst noch, von den
vier „Bischöfen“? Und was macht Schmidberger, oder wie der deutsche Vorturner der FSSPX immer heißen
mag? Mein Tip: Willi macht seinen eigenen Verein auf, die anderen drei „Bischöfen“ kehren zurück, Schmidi
auch. Willis Verein wird sich dann weiter und weiter spalten. Nicht, wie Luther meinte, jeder sein eigener
Priester, nein jeder sein eigener Papst.
#138 Paulaner † 20:06:51 | Dienstag, 2. Februar 2010
Ein wenig ist das wie ein Bonsai-griechisches Drama mit dir, Ruhrgebietler: der Missionsauftrag ist (vielleicht)
von Jesus gewollt, gut gemeint aber beim aktuellen Zustand der Kirche eine ZUMUTUNG für die Bekehrten.
Das wäre so wie eine teure Werbekampagne für Autos, die seit 12 Jahren in einem Hafen vor sich hin rosten.
Zuerst müssen die Tradis demütig zurückkehren unter den Mantel Mariä und auch die anderen Eitelkeiten
und Streitereien unter den Klerikern beendet werden.
steph – hihihi Ihre Beiträge sind aber auch nur geistige Onanie und fundamentalistischer Müll, so z.B.
der Beitrag von Montag, 1. Februar 2010 21:03 Voller Glaubenskraft, nicht wahr! Deo Gratis für dieses
Zeugnis! Leider soll es aber Strömungen geben, die genau das verhindern wollen. Und dabei ist genau dieser
Punkt doch derjenige, der gar keinen Interpretationsspielraum zuässt. Die Interpretation der 10 Gebote
als Grundlage der Gespräche lässt ganz unmissverstänldich keine andere Deutung zu – Herr ist Gott,
der Seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Es ist nicht die Rede von „Religionsfreiheit“ – Du sollst
den Herrn Deinen Gott lieben… daraus ergeben sich ganz zwangsläufig die Punkte, welche Romulus anführt:
1.) Restaurierung des katholischen Priestertums 2.) Flächendeckende Einführung des Alten Messe 3.) Wahrheit
und Irrtum können nicht auf einer Stufe stehen: Religionsfreiheit und Ökumenismus werden katholisch
interpretiert. 4.) Neubelebung des Missionswesens der Kirche 5.) Kirche als klare Kontrastfolie zur antikirchlichen
Welt! 6.) Umgehende Entfernung aller sexuellen Zeitbomben aus dem Klerus. 7.) Bekräftigung des Zölibates
und klare Absage ans Frauenpriestertum. (Wer das sucht kann evangelisch werden.) 8.) Klare Opposition
zu Staaten, die die Gebote Gottes mit den Füßen treten. Ein röm. kath Kirche nach den 10 Geboten läßt
daher nichts zu wünschen übrig. Gott die Ehre! … Das Kirchenvolk wird diesen weg mitgehen!!!! GOTT
SEI DANK
#133 Lycobates 12:38:43 | Dienstag, 2. Februar 2010
Latein Eigentlich verbietet die Nächstenliebe und meine übliche Nachsicht eitlen Schwätzern gegenüber,
zu reagieren. Nun, eine Ausnahme sei gemacht, schließlich war Latein mein (zweites) Hauptfach. „Altare“
ist ein Neutrum, und bekanntlich sind dann Akk. und Nomin. identisch. N Altare G Altaris D Altari Akk
Altare Abl Altari N Altaria G Atarium D Altaribus Akk Altaria Abl Altaribus Eine Form „altarem“ war immer
und ist auch heute inexistent. Klassisch wäre „ara“, wird aber wegen des heidnischen Zusammenhangs in
christlichen Texten gemieden. (Könnte ich kein Latein, sähe ich wohl zu, es nicht auch noch zu veröffentlichen.)
Si tacuisses … [kursiv]Ihre bisherigen „lateinischen“ Zuschriften hätten zum kleinen Latinum nicht
ausgereicht. Vielleicht zum pseudo-juristischen. Falls erwünscht, lasse ich Ihnen gerne eine grammatische
Korrektur derselben privat zukommen.[kursiv]
#130 Regina 1961 12:16:07 | Dienstag, 2. Februar 2010
@clarissa Sehen Sie, jetzt werden Sie auch noch zur Zielscheibe und so mitnichten das Symbolon der neuen
Hass-Zielgruppe auf +.net.: Die Senioren! Regina
Nun, mein lieber Wolfgang, wenn Sie „versus“ schon als nachklassische Präposition von „vertere“ (wenden,
hinwenden) verwenden wollen, dann regiert diese Präposition ausschließlich den Akkusativ, weil sie vom
PPP eines verbum movendi abgeleitet ist; „versus altare“ gibt daher – leider – nicht den geringsten Sinn.
(Könnte ich kein Latein, sähe ich wohl zu, es nicht auch noch zu veröffentlichen.) Ach, und Sie, werter
brandenburgis, ist das etwa schon alles, was Sie draufhaben? – Da wiehert ja sogar das trojanische Pferd!
#128 Lycobates 11:27:14 | Dienstag, 2. Februar 2010
nichtumrundbar @Marcelus Bei einem nichtumrundbaren Altar gibt es nur eine Richtung versus altarem, und
ein Gegenaltar ist absolut unnötig und zeugt von einem antikatholischen Geist Hier haben Sie uneingeschränkt
recht. (Die Zelebrationsrichtung bei umrundbaren Altären etwa in alten Basiliken hängt übrigens oft
mit deren Ostung bzw. dem Fehlen derselben zusammen) Aber wie wäre es, wenn wir es versuchen würden
mit „versus altare“ ohne -m?
unitate fidei: verschiedene Strömungen es gibt in der Piusbruderschaft unterschiedliche Strömungen und
das Vorgehen Bischof Fellays und Pater Schmidberger wird nicht von allen gutgeheissen. Als Geschichtsphilosoph
gehe ich davon aus, dass der Mensch ein Subjekt ist, das die Folgen seins Tun zu tragen hat. Agesichts
dessen ist zu befürchten, dass die beiden Oberen sich allzu sehr mit dem modernistischen Rom eingelassen
haben und können nicht mehr zurückkrebsen ohne das Gesicht zu verlieren.
#122 unitate fidei 09:43:42 | Dienstag, 2. Februar 2010
Janos-der -Finstere Erzbischof Lefebvre befürwortete durchaus Gespräche mit Rom. Wenn er sagt: „Wenn
Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden“, dann ist damit offenbar gemeint,
dass es keinen Sinn hat, über ein Abkommen zu sprechen, solange Rom nicht auf den Boden der überlieferten
Lehre der Kirche zurückgekehrt ist. Dies zu erreichen ist gerade die Aufgabe der begonnenen theologischen
Gespräche, bei denen die Abkommensfrage ausgeklammert ist (s. Mitteilungsbatt, Februar 2010, S.2009.
Dort sagt Bischof de Galarreta: „Sie [die Kommission] beschäftigt sich weder theoretisch noch praktisch
mit einem Abkommen, welcher Art auch immer, sei es rein formalrechtlich, rein kanonisch oder rein praktisch.“)
#121 Kairos † 08:03:57 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ lateiniheini Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Machen wir es so. Das Beeindruckende an den Vater-unser-Bitten
ist ja, dass es Gemeinschaftsbitten sind.
#120 lateiniheini 08:00:57 | Dienstag, 2. Februar 2010
Stimmt kairos! Damit hätten wir eigentlich alles abgedeckt! Wir sollten allerdings die „vaterunserliche
Vorabeit“ leisten- und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern …dann wird
Gott uns sicherlich von dem Bösen erlösen!
#117 Kairos † 07:35:34 | Dienstag, 2. Februar 2010
Anmerkung Wir sollten darum beten, dass wir von dem Übel der Piusbrüder und der tradionalistischen Fundamentalisten
erlöst werden. Diese Typen sind unausstehlich und sehen sich in der rolle der Glaubenswächter wie ihre
Kollegen im Iran.
@ ruhrgebietler Ihre Beiträge sind aber auch nur geistige Onanie und fundamentalistischer Müll, so z.B.
der Beitrag von Montag, 1. Februar 2010 21:03 Sie wollen in eine Zeit zurück, die nicht mehr rückholbar
ist, sehen Sie es endlich ein. Das Kirchenvolk wird diesen weg nicht mitgehen. GOTT SEI DANK.
Mighty Counsellor: Stimmt, aber über Bischofsclowne darf man sich nicht lustig machen, nur mal so angemerkt,
dass sie schon wieder den ackermann dazwischen haben! der ist der amtlich zertfizierte „Bischofsclown“.
Ansonsten wurde in diesem Thread seit einschließlich des Beitrags Montag, 1. Februar 2010 21:24 bis ausschließlich
diesem aktuellen Beitrag nur persönliche Anfeindungen, und am Glaubensthema vobeigehender Müll gepostet.
#113 clericus 02:05:05 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ clarissa colonia Keine Angst, ich habe niemals eine omniscientia Clarissae angenommen. -Ihren Sarkasmus
können Sie sich an den Hut stecken. Wünsche eine gute Nacht!
Nun, mi care clerice, ungeachtet aller darin enthaltenen sachlichen Unrichtigkeit müßte es wohl doch
korektermaßen „omnisciens clarissa“ heißen. Doch keineswegs erlag ich bislang dem Irrglauben, ich sei
eine omnium rerum sciens. Nur von Wenigem weiß ich nämlich etwas und von noch viel Weniger etwas Genaues;
was ich aber weiß, weiß ich i.d.R. genau. Mitneffen beabsichtigte ich, Ihrem treffsicheren und genauen
Urteile zu widersprechen – allenfalls dessen Zielgenauigkeit um die eine oder andere Dezimalstelle zu
erhöhen – mehr nicht.
Diesfalls sollte man nicht eher ein bisschen auf den Gründergeist zurückblicken und sich etwas selbst
bescheiden. Das würde allen Beteiligten die Angelegenheit etwas erleichtern. (Ich denke da gerade auch
an den heutigen Papst.)
#109 clericus 01:47:38 | Dienstag, 2. Februar 2010
@Mighty Counsellor Ganz sicher. Ich habe Erzbischof Lefebvre auf einer seiner Firmreisen (im niederländischen
Goirle, im Januar 1988)als persönlich sehr bescheidenen, anspruchslosen Menschen kennegelernt. Lebte
er noch, wäre die Angelegenheit längst geregelt.
Bischof Williamso ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Bischof Williamson ist nicht göttlich.
Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre
eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung.
Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch
kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. +
Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof
Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson
ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht
göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich.
Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre
eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis.
#104 clericus 01:34:46 | Dienstag, 2. Februar 2010
Omniscientia Clarissae Einerseits können Sie über die (wirkliche oder vermeintliche) Eitelkeit anderer
ein Urteil abgeben, andererseits kritisisieren Sie die angeblich angemaßte Fähigkeit, andere zu beurteilen.
-Wenn jemand die Worte des Hl.Vaters so verdreht wie Williamson, ist der Vorwurf, daß er die Realität
verzerrt wahrnimmt, die „interpretatio benignior“.
Ich bin mir jedenfalls sicher, dass sich Rom auf keine faulen Kompromisse einlassen wird. Das wär ja
noch schöner. Dann würd ich selbst zum Schismatiker (oder sogar Häretiker), auch wenn meine Wenigkeit
natürlich so gut wie nichts zählt. Ich verlasse mich voll auf Benedikt XVI. Als allererstes müsste
er mal verlangen, dass bestimmte Leute mal ihre Klappe halten sollten, das einfach auf Amts-Lateinisch.
Wen ich meine, darf ich nicht schreiben, ist aber offensichtlich Gegenstand des vorliegenden Threads.
Nun, mio caro, die spannende Frage ist doch, ob (vermeintliche und selbstangemaßte) Rechtgläubigkeit
ein Schisma rechtfertigen können. Soweit mir bekannt, waren schon andere vor Marcellino piccolo zu dieser
Auffassung gelangt. Ob diesem deren Gesellschaft wohl zur Ehre gereicht?
Also das ist ja eine einfache Frage: Wer steht im rechten Glauben? Rom oder die FSSPX? Das ist nun mal
a priori überhaupt keine Frage. Wer die richtige Antwort gibt, bekommt einen Preis von mir.
Was man sich unter Abgang alles vorstellen kann! Zum Beispiel die nächtlich-träumerische eiaculatio,
ohne jedes manuelles Zutun, sei es des Abgehenden oder sei es eines Dritten; denn DAS ist ja keine Sünde.
Nichtsdestotrotz liegt die Vermutung nahe, das In Sektenseminarien auch Sündiges abgeht. Ohne irgendjemandem
jetzt etwas konkret unterstellen zu wollen.
Oh, ich habe mich unpräzise ausgedrückt, ich wollte nur fragen, ob Sie schon bei jenem Thema angelangt
sind, dass sich in Sektenseminare vertieft. Hat nicht Hanno Helbling über die hl. Theresia geschrieben?
Falsch, das war die hl. Katharina von Siena, die hat doch auch immer so viele Briefe geschrieben – und
was für welche!
„Ich bin“, mi care consiliarie, wenn Sie mir dieses Zitat der Hl. Theresia aus dem Briefwechsel mit ihrem
Beichtvater Jeronimo Gracian gestatten wollen, „ein Weib, und außerdem kein gutes.“ Wie können Sie da
annehmen, ich sei In sektenseminaren „angelangt“, da ich doch niemals dahin abgegangen bin?
@clarissa colonia Allerdings! Eine Sekte (z.B. Freimaurer, „New-Age“- Bewegung, „Scientology-Church“)
kann (offen oder verdeckt auftretend) im universitären Bereich Seminarver- anstaltungen anbieten („Sektenseminare“),
die auch Frauen zugänglich sind, selbst zänkische Weiber nicht ausgeschlossen.
Mi care clerice, „Erfahrungen“ In sektenseminaren können m.E. nur Personen sammeln, die ontologisch einer
Weihe teilhaftig zu werden imstande sind, oder verfügen Sie da über anderslautende Kenntnisse?
@clarissa colonia/Sektenseminare Ich habe noch kein solches besucht, meine philosophisch- theologische
Ausbildung habe ich in einem (katholischen) Priesterseminar erhalten, „Sektenseminare“ gehörten dort
nicht in den Lehrplan. Vielleicht verfügen Sie jedoch über entsprechende Erfahrungen.
unitate fidei: warum halten sich Bischof Fellay und Pater Schmidberger nicht an die Anweisungen des Erzbischofs
hinsichtlich der Wiederaufnahme der Gespräche mit Rom. Wie kann ein Pater Schmidberger ein Dankesschreiben
an Benedikt XVI ungeachtet dessen jammervollen Auftrittes in der Synagoge Roms
Protestant Williamson? Die einzig wahre, nämlich römisch-katholische, Kirche legt uns den wahren Glauben
vor. Den Inhabern des Lehramtes ist der Katholik darum Glaubensgehorsam schuldig. Die jetzt lebenden Inhaber
des Lehramtes sind auch die Garanten für die Lehräußerungen früherer Inhaber des Lehramtes. So glaubt
z.B. ein Katholik an die leibliche Himmelfahrt Mariä deswegen, weil die entsprechende dogmatische Definition
von Pius XII. von Papst Bendedikt XVI. in seiner Eigenschaft als höchster Lehrer der Kirche als zum Glauben
gehörend vorgelegt wird. Er braucht dies nicht ausdrücklich zu tun, sein „Papst-Sein“ als solches genügt
für diesen „permanente Promulgation“ genannten Vorgang. Williamson scheint hingegen der Auffassung zu
sein, daß ein Katholik sich den Inhalt der Glaubenslehre aus den früheren Urkunden des Lehramtes selbst
erschließt, um ihn dann auf eigene Autorität anzunehmen. Die so durch eigenes Nachdenken erschlossene
Lehre beruht somit auf der „Autorität“ eines Privaturteils. Mit anderen Worten: Williamson behandelt
Lehräußerungen der Kirche so wie ein Protestant die Bibel, ja sogar noch ärger, denn er hält sich
für befähigt, bestimmte Lehräußerungen (z. B. des regierenden Papstes) als mit der wahren Lehre unverträglich
zu erkennen. Im übrigen: Der Hl. Vater betont doch gerade die Unabdingarkeit des Glaubens für die Einheit.
Die Äußerungen Williamsons zeugen von einem nicht alltäglichen Maß an Wahrnehmungsverwirrung, wenn
nicht Voreingenommenheit.
#82 unitate fidei 22:13:02 | Montag, 1. Februar 2010
Alle Konzilsdokumente müssen auf den Prüfstand völlig unabhängig davon, welche Dokumente Erzbischof
Lefebvre unterschrieben hat, müssen sie alle auf den Prüfstand gestellt werden. Das wäre zweifellos
im Sinne des Erzbischofs, der in nachkonziliarer Zeit Erkenntnisse über diese Dokumente gewonnen hatte,
die er zur Zeit ihrer Abfassung offenbar noch nicht besaß. 1988 sage er über die Wiederaufnahme der
Gespräche mit Rom: „Ich werde die Frage auf der Ebene der Doktrin stellen: ‘Sind Sie einig mit den großen
Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit ‘Quanta Cura’ Pius IX., ‘Immortale
Dei’, ‘Libertas praestantissimum’ Leos XIII., ‘Pascendi’ Pius’X., ‘Quas Primas’ Pius’ XI., ‘Humani generis’
Pius’ XII.? Sind Sie in voller Gemeinschaft mit diesen Päpsten und ihren festen Aussagen? Akzeptieren
Sie noch den Antimodernisteneid? Sind Sie für die Königsherrschaft Unseres Herrn Jesus Christus über
die Gesellschaft? Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden.“
#78 unitate fidei 21:40:48 | Montag, 1. Februar 2010
Ein Vorschlag Man kann sich fragen, auf welche Weise sich eine gründliche Auseinandersetzung mit den
Konzilstexten in den Gesprächen verwirklichen lässt. Um sie zu gewährleisten, sollte man sich zunächst
auf eine Reihenfolge für die Behandlung jener Dokumente einigen und dann, beginnend mit dem ersten, den
Text Abschnitt für Abschnittzur Debatte stellen! Dabei könnten die Vertreter der Priesterbruderschaft
auch zahlreiche Stellungnahmen glaubenstreuer Konzilsväter ins Feld führen, die in den Konzilsakten
dokumentiert sind. Diese Verfahrensweise würde es allen Beteiligten ermöglichen, sich auf die Passagen
vorbereiten, die in der folgenden Sitzung behandelt werden.
So, so, ein 8-Punkte Programm … 1.) Restaurierung des katholischen Priestertums. Restitui non potest,
quod indeficienter exsistit. 2.) Flächendeckende Einführung der Alten Messe. Geschieht das nicht längst
sein Summorum Pontificum? 3.) Wahrheit und Irrtum können nicht auf einer Stufe stehen: Religionsfreiheit
und Ökumenismus werden katholisch interpretiert. Religionsfreiheit und Ökumenismus des Vat.-II können
nach der nota interpretativa praevia nur katholisch interpretiert werden. 4.) Neubelebung des Missionswesens
der Kirche. Conc. Vat. II.: Decretum „Ad gentes“. 5.) Kirche als klare Kontrastfolie zur antikirchlichen
Welt! Kirche ist die Kontrastfolie zur Welt, denn ihr obliegt das Heil der Menschen, nicht die Regelung
des zeitlichen Gemeinwesens. 6.) Umgehende Entfernung aller sexuellen Zeitbomben aus dem Klerus. Welche
Zeitbomben sollten das denn sein? 7.) Bekräftigung des Zölibates und klare Absage ans Frauenpriestertum.
(Wer das sucht kann evangelisch werden.) Wer fordert denn ernsthaft Frauenpriestertum – oder ist schon
die theologisch zutreffende Feststellung, der Zölibat sei weder biblisch, noch urchristlich, noch „notwendig“
eine Forderung nach dessen Aufhebung? 8.) Klare Opposition zu Staaten, die die Gebote Gottes mit den Füßen
treten. Siehe 5.
Brandenburgis Leider soll es aber Strömungen geben, die genau das verhindern wollen. Und dabei ist genau
dieser Punkt doch derjenige, der gar keinen Interpretationsspielraum zuässt. Die Interpretation der 10
Gebote als Grundlage der Gespräche lässt ganz unmissverstänldich keine andere Deutung zu – Herr ist
Gott, der Seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Es ist nicht die Rede von „Religionsfreiheit“ – Du
sollst den Herrn Deinen Gott lieben… daraus ergeben sich ganz zwangsläufig die Punkte, welche Romulus
anführt: 1.) Restaurierung des katholischen Priestertums 2.) Flächendeckende Einführung des Alten Messe
3.) Wahrheit und Irrtum können nicht auf einer Stufe stehen: Religionsfreiheit und Ökumenismus werden
katholisch interpretiert. 4.) Neubelebung des Missionswesens der Kirche 5.) Kirche als klare Kontrastfolie
zur antikirchlichen Welt! 6.) Umgehende Entfernung aller sexuellen Zeitbomben aus dem Klerus. 7.) Bekräftigung
des Zölibates und klare Absage ans Frauenpriestertum. (Wer das sucht kann evangelisch werden.) 8.) Klare
Opposition zu Staaten, die die Gebote Gottes mit den Füßen treten. Ein röm. kath Kirche nach den 10
Geboten läßt daher nichts zu wünschen übrig. Gott die Ehre!
Romulus: Ein sehr guter Kommentar, der genau zeigt, wo das Problem ist Ihrem Beitrag kann ich in allen
Punkten zustimmen. Besonders wichtig ist es, den niemals abgeschaften, jedoch nicht mehr proktizierten
Antimodernisteneid mit sofortiger Wirkung sofort wieder zu praktizieren. Alle folgenden Personen sofort
nach Rom Bischöfen und Kardinälen, sowie Theologen und den Eid ablegen. Denen die den Eid nicht ablegen,
sofort das Birett abnehmen und in die Wüste. Ein ähnliches Verhalten müssen anschließend sofort die
Bischöfe bei ihrem Klerus erheben. Künftig alle kirchlichen Amtsinhaber, die den Eid nicht abverlagen
sofort laisieren und evtl. exkommunizieren. Papst Pius X. hatte einen sehr großen Weitblick. Allen folgenden
Päpsten und Amtsinhabern war klar, daß dieser Eid so wichtig ist, wie die Heilige Messe der Katholisxchen
Kirche. Aus diesem Grunde hat keiner das Missale von 1962 oder auch den Eid aufgehoben. Diese Verantwortung
wollte keiner vor Gott tragen. Mit der dümmlichen Haltung , es ist ja alles noch gültig, aber keiner
wollte es machen und die welche den Eid abgelegt haben, wollten diesen nicht mehr halten. o^/ :(3 :(3
:(3 o^/ Für alle Kleriker, von den Priesteramtskandidaten, über die Diakone bis zu den Kardinälen dürfen
keine zivile Kleidung mehr tragen. Die Klerus- oder auch Ordenskleidung, war und ist besonders auch für
alle Amtsinhaber ein großer persönlicher Schutz und Segen.
#71 Brandenburgis 20:36:13 | Montag, 1. Februar 2010
Es wäre zu ergänzen, daß Relifreiheit und Ökumenismus verbindlich neu FORMULIERT werden müssen. Eine
Einigung auf rein interpretatorischer Ebene reicht hier nicht aus.
Ein sehr guter Kommentar, der genau zeigt, wo das Problem ist Ich kann nur meine Warnung an die FSSPX
wiederholen: Lassen Sie sich von Rom nicht über den Tisch ziehen! Allen Verantwortlichen in Rom ist klar,
dass es mit dem V2 Schlamassel so nicht weitergehen kann. Da nützen alle schönen Worte nichts. Die Krise
ist riesig! Deswegen sucht man ja Hilfe in der Hinwendung zur Tradition. Liebe Verantwortliche der FSSPX
beharren sie eisern auf dem katholischen Glauben! Drohen Sie, wenn nötig mit der Weihe neuer Bischöfe!
Davor hat Rom die größte Angst. Man wird alle Forderungen erfüllen. Am Ende MÜSSEN folgende Ergebnisse
stehen: 1.) Restaurierung des katholischen Priestertums 2.) Flächendeckende Einführung des Alten Messe
3.) Wahrheit und Irrtum können nicht auf einer Stufe stehen: Religionsfreiheit und Ökumenismus werden
katholisch interpretiert. 4.) Neubelebung des Missionswesens der Kirche 5.) Kirche als klare Kontrastfolie
zur antikirchlichen Welt! 6.) Umgehende Entfernung aller sexuellen Zeitbomben aus dem Klerus. 7.) Bekräftigung
des Zölibates und klare Absage ans Frauenpriestertum. (Wer das sucht kann evangelisch werden.) 8.) Klare
Opposition zu Staaten, die die Gebote Gottes mit den Füßen treten.
#69 timpressum † 20:22:38 | Montag, 1. Februar 2010
Willi hat mal recht… Ja, sie ist winzig und arm, weil sie abgesehen von ihrem katholischen Glauben ganz
unbedeutend ist. Und deswegen wird es auch keinem wehtun, wenn diese Braunsoutanen nicht mehr da sind…
c. c.: Bei einem nichtumrundbaren Altar gibt es nur eine Richtung versus altarem, und ein Gegenaltar ist
absolut unnötig und zeugt von einem antikatholischen Geist.
Nie hätte ich zuvor behauptet, etwas zu sein, was ich weder bin, noch aus ontologischen Gründen sein
kann. Das durchaus im Gegensatz zum vermeintlich größten polyglotten Polyhistor aller Zeiten …
Und … … wie nennt man nun die Zelebrationsrichtung auf dem Artikelbild? … versus deum? … versus
crucifixum? … versus tabernaculum? (vielleicht aber auch versus murum, oder zutreffender nates ad populum?)
Na, werter Wolfgang, im Behaupten sind Sie ja ganz groß … Wie wäre es vielleicht mal mit der eingehenden
Darlegung, wodurch denn der verblichene Pontifex mit dem CIC des Jahres 1983 und/oder dem CCEO aus dem
Jahre 1990 dem „Glauben[s] der Kirche zuwider“ gehandelt hat. (Schon mehrfach sind Sie meinen Bitten um
Darlegung und Begründung Ihrer kirchenrechtlichen Theorien nicht nachgekommen, weshalb man wohl auch
Ihre vorstehende Zuschrift getrost für kaum mehr als eine intellektuelle Luftnummer zu halten haben wird
…)
Wer sind die Konzilsgegner? „Doch die Pflicht des Stellvertreters Christi besteht nicht darin, Rom und
die Priesterbruderschaft um jeden Preis zu vereinen, sondern sie im katholischen von Jesus Christus geoffenbarten
Glauben zusammenzubringen.“ Die Deutsche Bischofskonferenz fordert von der Piusbruderschaft die „vollständige
Annahme aller Konzilstexte“, aber viele Bischöfe verachten den Alten Ritus in lateinischer Sprache und
sogar Glaubenssätze, die das Konzil bestätigt hat, z. B. die Gottheit Jesu und seine jungfräuliche
Empfängnis. Oder die Bestreitung von kath. Theologieprofessoren und Bischöfen der Opfer-Deutung der
Messe als Gegenwärtigsetzung des Opfers Jesu Christi, ohne dass sie suspendiert werden, ist doch sehr
widersprüchlich.
Lycobates: Ein Papst ist nur in unfehlbaren Glaubensentscheidungen unfehlbar – in allen anderen Fragen
definitiv nicht. Lesen Sie ein Papstgeschichtsbuch, wie etwa Gottes erste Diener von Peter de Rosa! Und
wer nachzuweisen hat, daß der Papst nicht der Papst ist, ist jener, der das behauptet.
Universaljurisdiktion @Marcelus Natürlich hat der Papst Anspruch auf Universaljurisdiktion,für einen
Katholiken braucht das nicht mehr diskutiert zu werden, nachdem das ein unfehlbares Dogma der Kirche ist.
Richtig. Ein legitimer Papst hat Universaljurisdiktion. Ein formeller Häretiker bzw. Schismatiker hat
als Scheinpapst überhaupt keine Jurisdiktion, und bekleidet in der Kirche kein Amt, wie schon ausführlich
von verschiedener Seite hierselbst erörtert (und vielfach verlinkt). Ich wiederhole das hier nicht. Was
im Gegenzuge zu führen wäre, ist der theologische Nachweis, daß bei den Papstdarstellern seit 1958
keine formelle Häresie bzw. formelles Schisma (etwa nach Suárez De charitate 12, I) vorliegt, und daß
diejenigen, die das Gegenteil behaupten, irren. Der Jurisdiktion darf man sich höchstens widersetzen,
wenn es um die Kirche selbst geht, Falsch. Das wäre schismatisch. Ubi Petrus, ibi Ecclesia. Die Möglichkeit,
daß ein legitimer Papst in Sachen des Glaubens der Kirche zuwider handelt und dieses Handeln für die
ganze Kirche autoritativ verbindlich stellt (wie etwa der NOM, oder der neue CIC), ist eine dogmatische
Unmöglichkeit. aber damit kann man dem Papst die Jurisdiktion nicht theoretisch absprechen. Richtig.
Das wäre schismatisch und häretisch. Die Priesterbruderschaft weiland EB Lefebvres sollte diese Punkte
ernsthaft prüfen und ihr gallikanisch-jansenisierendes Handeln überdenken. Es ist noch nicht zu spät.
Entweder, oder.
Ich kenne die Geschichte zu genüge. Und der Heilige Geist hats immer wieder gerichtet. Ohne Papst kann
die Kirche nicht existieren, das hat die Reformation gezeigt. In der Diasporagegend in der ich wohne gibt
es über 90!!! eigenständige Christliche Gemeinschaften, die noch nicht mal gemeinsam beten würden.
Das passiert ohne das Einheitsamt. Man kann den Papst aber nicht als „nicht katholisch“ bezeichnen. Das
ist grober Unfug!!
mikefiss: Es gibt nur eine Kirche, die des Papstes – aber die Kirche ist nicht ident mit dem Papst, und
kann auch zur Not ohne Papst existieren, oder auch mit schlechten Päpsten. Lies einmal die Kirchengeschichte,
wen wir schon aller auf dem Papstthron hatten.
Die Kirche selbst ist Job vom Papst und der Gemeinschaft der Bischöfe und !!! dem Heiligen Geist. So
siehts aus. Wer damit ein Problem hat: Es gibt viele andere schöne Glaubensgemeinschaften, die sich über
Zulauf freuen. Oder eben ein eigenes Ding machen. Die Kirche geht nur in Einheit mit dem Papst. Fertig
ab.
Natürlich hat der Papst Anspruch auf Universaljurisdiktion, für einen Katholiken braucht das nicht mehr
diskutiert zu werden, nachdem das ein unfehlbares Dogma der Kirche ist. Der Jurisdiktion darf man sich
höchstens widersetzen, wenn es um die Kirche selbst geht, aber damit kann man dem Papst die Jurisdiktion
nicht theoretisch absprechen.
Klar hat er das nicht. Das sagen auch dir Freikirchen, die Evangelischen und wie sie alle heißen. Wenn
man nicht römisch katholisch denkt, dann sieht man das so. Ich kann das gut nachvollziehen. Daher würde
ich auch den Link zu Radio Vatikan löschen. Die wollen eh nicht auf diese Seite verlinkt sein.
clarissa alle haben – in der festen Überzeugung, die wahre Kirche zu repräsentieren – den Weg in die
theologische wie personelle Bedeutungslosigkeit Sie sehen also selbst die Orthodoxe Kirche im Stande der
„theologischen und personellen Bedeutungslosigkeit“? Das ist ungewohnt vollmundig von Ihnen. In dieser
Einschätzuing würden Ihnen ja nicht mal die Päpste folgen …!!!
Bischof Williamson wird Verdienste haben für die Bewahrung des apostolischen römisch-katholischen Glaubens –
aber wenn er mit seinen Geschichtsthesen die PBSPX in die Nähe von NS-Verteidigern rückt, so muß die
PB die Härte haben, sich von diesem Bischof zu trennen, und diesen seine eigenen Wege gehen lassen, nachdem
er sich der PB nicht unterordnet.
Ach, der Papst ist nicht katholisch? Was man hier alles lernt!! Das ist ja wie im Islam, auf den ja auch
immer geschimpft wird. Da kann auch jeder, mangels eines Einheitsamtes, zum besten geben, was geglaubt
wird und was nicht. So entsteht des Fundamentalismus, der in diesem Forum auch lesbar ist, ein Forum,
das NICHT „römisch“ katholisch ist. Und nur katholisch ohne römisch gibts nicht. Dann müsst ihr Piusfreunde
eine eigene Kirche gründen.
Wie, nur erinnerungshalber, wurde die Zelebrationsrichtung nochmal genannt, die das Bild zeigt? … versus
Deum? … versus crucifixum? … versus tabernaculum? (… vielleicht aber doch besser: versus murum,
oder noch treffender: nates ad populum …!)
Ich wundere mich auch @Clemens H. Vorher hat die Kirche X Konzilien gehabt und da wurde meistens irgendwas
geändert, dem Wissen der Zeit angepasst. Ach so? Vielleicht können Sie freundlichst erläutern, angefangen
vom 1. Nizänum 325, und den andern Konzilien der Alten Kirche, dann übers Mittelalter, die Unionskonzilien,
das Tridentinum, und schließlich das Vatikanum (1869-70), was dort in diesen hohen Versammlungen jeweils
„dem Wissen der Zeit“ „angepaßt“ worden ist? Ich bin sehr gespannt.
Brandenburgis… die Menschenverächter liebt G*tt auch nicht sonderlich. Es sei denn sie bereuen ihre
Menschverachtung und steigen vom hohen Ross runter in den Staub…
#38 Brandenburgis 15:43:15 | Montag, 1. Februar 2010
@Clemens Wie gesagt, Gott verlacht Dich, und wie die Gottesmutter zu Recht singt, er stürzt die Hochmütigen.
Schätzen tut er hingegen die Einfältigen und Demütigen. Sie haben also sehr schlechte Karten, auch
wenn Sie noch zehn Jahre dieses Forum vermüllen und verspamen mit Ihren „intellektuellen“ Ergüssen.
Sektierer sind Sie sowieso, und damit liegen Sie schon jetzt auf dem Müllhaufen der Kirchengeschichte.
Doch wie man sich bettet, so liegt man. Und … tschuüss …
Da hat Brandenburgis mal wieder tief in :(3 die Westentasche greifen müssen, um sein menschenverachtendes
Vokabular vorzukramen und über Clemens H. und seine hervorragende Argumentation auszukippen. :(3 :)3
:(3 :)3 :(3 Um Himmels G*ttes willen, bloß nix Neues, immer schön im alten Sumpf waten… Ist doch bequemer,
gelle Brandenburgis?