Bischof Richard Williamson
Wir müssen um ein Wunder beten
Die Pflicht des Papstes ist nicht, Rom und die Priesterbruderschaft um jeden Preis zu vereinen. Beide müssen vielmehr im katholischen Glauben zusammengebracht werden. Von Bischof Richard Williamson, London.
Bischof Williamson bei einer Privatmesse in Lourdes auf einem Bild der Piusbruderschaft
Bischof Williamson bei einer Privatmesse in Lourdes auf einem Bild der Piusbruderschaft
(kreuz.net) Als Papst Benedikt XVI. vor zwei Wochen über die Beziehungen zwischen dem konziliären Rom und der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. sprach, wurde einmal mehr deutlich, wie feingesponnen und schwerwiegend der konziliare Irrtum ist.

Der Papst äußerte sich am 15. Januar 2010 in einer Rede vor der Plenarsitzung der Glaubenskongregation, die früher Heiliges Offizium hieß.

Von den zwölf Absätzen der Papstrede müßten die ersten drei eigentlich vollständig zitiert werden. Doch aus Platzmangel beschränken wir uns auf eine möglichst getreue Zusammenfassung der päpstlichen Aussagen:

1. Die Glaubenskongregation nimmt am besonderen Dienste des Papstes teil, nämlich an der Gewährleistung der kirchlichen Einheit durch die Bewahrung der katholischen Lehre. Die Einheit der Kirche hängt von der Einheit im Glauben ab, dessen erster Verteidiger der Papst ist.

Dessen oberste Aufgabe besteht darin, die Brüder im Glauben zu stärken und unter ihnen die Einheit zu wahren.

2. Die Lehrautorität der Glaubenskongregation beinhaltet – wie jene des Papstes – den Gehorsam gegenüber dem Glauben, so daß es nur eine Herde unter einem Hirten gebe.

3. Die Kirche muß die Christen immer dazu bewegen, den Glauben gemeinsam zu bekennen:

„In diesem Sinne vertraue ich besonders auf Ihren Einsatz, die verbleibenden Lehrprobleme zu beseitigen, welche die Priesterbruderschaft daran hindern, die volle Gemeinschaft mit der Kirche zu erreichen.“

Die Einheit hängt am Glauben

Hier geht es um viel mehr als nur um die Frage, ob die Priesterbruderschaft in „voller Gemeinschaft mit der Kirche“ stehe.

Das eigentliche Problem ist das Verhältnis zwischen dieser Einheit und dem Glauben der Kirche.

Die katholische Einheit hängt nämlich wesentlich vom katholischen Glauben ab.

Der Glaube macht das Wesen des Katholiken aus: Dort, wo kein katholischer Glaube vorhanden ist, kann es keine Katholiken geben, die eine Einheit bildeten.

Dort jedoch, wo der katholische Glaube existiert, ist die wesentliche Grundlage für die katholische Einheit gegeben.

Nun sagt der Papst zwar, daß „die Einheit in erster Linie aus der Einheit im Glauben besteht“.

Aber er verbindet die Einheit und den Glauben auf eine Weise, als ob beide Größen auf einer gleichen Stufe stünden.

So entsteht beinahe der Eindruck, als ob beide voneinander abhingen.

In Wirklichkeit beruht die echte Einheit vollständig auf dem wahren Glauben.

Nur eines zählt: der katholische Glaube

Dagegen weist der Papst in der oben zitierten Schlußfolgerung die Glaubenskongregation an, die Glaubensprobleme um der Einheit zwischen Rom und der Priesterbruderschaft willen zu überwinden.

Doch die Pflicht des Stellvertreters Christi besteht nicht darin, Rom und die Priesterbruderschaft um jeden Preis zu vereinen, sondern sie im katholischen von Jesus Christus geoffenbarten Glauben zusammenzubringen.

Wenn ein Glaubensunterschied zwischen Rom und der Priesterbruderschaft existiert – diesen Unterschied gibt es, und er ist riesig –, dann besteht die wichtigste Aufgabe des Papstes darin zu prüfen, wer von beiden Gruppen den katholischen Glauben wirklich besitzt.

Dann muß der Papst die gesamte Kirche um jene Gruppe sammeln, die den katholischen Glauben besitzt – auch wenn das die arme winzige Priesterbruderschaft sein sollte.

Ja, sie ist winzig und arm, weil sie abgesehen von ihrem katholischen Glauben ganz unbedeutend ist.

Mensch oder Gott?

Doch Benedikt XVI. ist leider eher konziliar als katholisch eingestellt.

Das Konzil untergräbt im Namen der ökumenischen Einheit der Menschen die geoffenbarte Lehre Gottes, den Glauben der Kirche, indem es den Menschen über Gott stellt.

Deshalb ist Benedikt XVI. – es sei denn, es geschähe ein Wunder – unfähig, die Haltung der Priesterbruderschaft zu begreifen.

Doch wie viele Katholiken werden sich von dem sanften und freundlichen Übergang in der Papstrede – von viel Wahrheit hin zu deren Unterhöhlung – nicht täuschen lassen? Wenige.

Der Irrtum ist so massiv, weil er sorgfältig gefaßt und ausgedrückt ist.

Wir müssen um das erwähnte Wunder beten.
      
133 Lesermeinungen
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#148   Lollipop †   13:33:30 | Freitag, 19. Februar 2010
Auf dem Weg zum Sedisvakantismus
Msgr Williamson
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#147   Siegfried   11:47:53 | Freitag, 19. Februar 2010
zu FXaver: Lasst uns mal raten,…
Die Piusbruderschaft muß keine Einheit zur rrk herstellen.Die V II – Modernisten müßßen wieder zum Glauben der Katolischen Kirche finden.
Es ist schon eine Dummheit zu behaupten mit den Protestanten ökumenisch zu verkehren. Ökumene ist ein katolisches innerkirchliches Grundverhalten. Wenn die Katholische Kirche gesamtheitlich spricht, dann spricht sie ökumenisch, daher auch der Begriff „Ökumenisches Konzil“.
Zu den Propthestanen kann ein freundschaftliches Gespräch unterhalten werden, aber kein ökumenisches. Mit den Orthodoxen ist ein vertieftes freundschaftliches Gespräch zu einer ökumenischen Hinwendung möglich. Ein ökumenisches Gespröäch nicht, da diese von der Heiligen Katholischen Kirche getrennt sind.
Die Prothestanten mit 306 getrennten Gruppen leben in sich getrennt. Den Begriff Ökumene (Weltkirchenrat) haben sie der Kirche entwendet.
Die Protestanten verstehen unter Ökumene, die Katholiken müßten ihrem Ökumenischen Weltkirchenrat beitreten
Da die Modernisten nicht wissen woher sie kommen lassen sie sich von den Häretikern überrumpeln und überfordern diese, wenn behauptet wird, wir würden in einer ökumenischen Gemeinschaft mit ihnen leben.
In dieser Narrenform hat der Protestant noch nichts in den letztemn 40 jahren von der Wahrheit angenommen, aber die sogenannte rkK hat sehr viel von der Wahrheit auf dem Bals-Altar geopfert. Eine Ausnahme ist die Priesterbruderschaft des Heiligen Papst Pius
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#146   Paulaner †   20:10:13 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Du hast die Zwickmühle nicht verstanden,
r.ruhrgebietler: Paulaner (aka paulchen)
Das wäre auch ein kleines Wunder gewesen, weil sowas(o) in der Theologie nicht vorkommt, die du noch verstehen würdest.
Was du auch nicht verstanden hast: mein Beitrag war nicht boshaft. Das aber ist für deine böse Fratze unvorstellbar, die du selber für heiligmäßig hältst. Pharisäer eben,
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#145   Mighty Counsellor   00:34:25 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Schade, clarissa ist heute abend offenbar
abwesend…
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#144   FXaver   21:34:07 | Dienstag, 2. Februar 2010
An möchte-gern…
Und nun schunkeln wir alle mit Zarah:
Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen. www.youtube.com/watch?v=LFKM2VYDPjg
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#143   Kairos †   21:28:26 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ ruhrgebietler
sie schreiben in einer Art und ein er Sprache, dass ich mich fast veranlasst sehe, ob sie gesoffen haben. Können Sie kein vernünftiges Deutsch schreiben?
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#142   r.ruhrgebietler   21:25:05 | Dienstag, 2. Februar 2010
Paulaner (aka paulchen)
ich geb die hoffnung nicht auf, dass ihnen doch einmal der liebe katholisches denken ermöglicht.
etwas ist auffällig an ihnen und menschen gleicher schreibart: zum denken müsste ihnen der himmel zuerst einmal ein gehirn schenken.
die von ihnen zitierten tradis beten nach jeder Hlg. und ewig gültigen trid. Liturgie zur liebenden Gottesmutter – wissen jetzt schon unter Ihrem Schutzmantel! auch beten die vonn ihne so gehassten tradis in der gleichen Gebetsfolge zum Hlg. Erzengel Michael. Vielleicht schenkt ihnen eine mildtätige Seelen einmal der neue Testamet (es reicht die aktuelle und somit falsche übersetzung der DBK) – dort könnten lesen, dass Jesus Christus den Missionsauftrag an Seine Jünger und Priester gab.
können sie nicht wissen, da sie keine Tradition haben, keine Tradition kennen und nichtmals ein Vaterland haben.
paulemann – sie sind immer für eine lachnummer gut – auch mit einem indoor-biergarten. trinken sie sich einen – denn mit vollen mund spricht man nicht. soll auch für’s trinken gültig sein.
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#141   Paulaner †   21:20:32 | Dienstag, 2. Februar 2010
Daß die „Bischöfe“ solche bleiben, ist zwar vorstellbar.
Aber nur mit so viel V2-Toleranz, wie sie die Levebvrianer an der Konzilskirche verabscheuen.
^-^
Da beißt sich die Katz in’ Schweif.
:-D
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#140   möchtegern-kathole   21:03:45 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ FXaver
Das Wunder wird geschehen.
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#139   FXaver   20:20:12 | Dienstag, 2. Februar 2010
Lasst uns mal raten,…
Also Willi geht nicht mit, wenn die FSSPX wieder die Einheit mit der rrk herstellen sollte.
Fellay geht logischerweise, sonst kommt der Deal eh nicht zustande…
Wer sonst noch, von den vier „Bischöfen“?
Und was macht Schmidberger, oder wie der deutsche Vorturner der FSSPX immer heißen mag?
Mein Tip:
Willi macht seinen eigenen Verein auf, die anderen drei „Bischöfen“ kehren zurück, Schmidi auch.
Willis Verein wird sich dann weiter und weiter spalten. Nicht, wie Luther meinte, jeder sein eigener Priester, nein jeder sein eigener Papst.
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#138   Paulaner †   20:06:51 | Dienstag, 2. Februar 2010
Ein wenig ist das wie ein Bonsai-griechisches Drama mit dir,
Ruhrgebietler:
der Missionsauftrag ist (vielleicht) von Jesus gewollt, gut gemeint aber beim aktuellen Zustand der Kirche eine ZUMUTUNG für die Bekehrten. Das wäre so wie eine teure Werbekampagne für Autos, die seit 12 Jahren in einem Hafen vor sich hin rosten.
Zuerst müssen die Tradis demütig zurückkehren unter den Mantel Mariä und auch die anderen Eitelkeiten und Streitereien unter den Klerikern beendet werden.
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#137   r.ruhrgebietler   19:23:30 | Dienstag, 2. Februar 2010
steph – hihihi
Ihre Beiträge sind aber auch nur geistige Onanie und fundamentalistischer Müll, so z.B. der Beitrag von
Montag, 1. Februar 2010 21:03
Voller Glaubenskraft, nicht wahr! Deo Gratis für dieses Zeugnis!
Leider soll es aber Strömungen geben, die genau das verhindern wollen.
Und dabei ist genau dieser Punkt doch derjenige, der gar keinen Interpretationsspielraum zuässt. Die Interpretation der 10 Gebote als Grundlage der Gespräche lässt ganz unmissverstänldich keine andere Deutung zu – Herr ist Gott, der Seinen einzigen Sohn in die Welt sandte.
Es ist nicht die Rede von „Religionsfreiheit“ – Du sollst den Herrn Deinen Gott lieben…
daraus ergeben sich ganz zwangsläufig die Punkte, welche Romulus anführt:
1.) Restaurierung des katholischen Priestertums
2.) Flächendeckende Einführung des Alten Messe
3.) Wahrheit und Irrtum können nicht auf einer Stufe stehen: Religionsfreiheit und Ökumenismus werden katholisch interpretiert.
4.) Neubelebung des Missionswesens der Kirche
5.) Kirche als klare Kontrastfolie zur antikirchlichen Welt!
6.) Umgehende Entfernung aller sexuellen Zeitbomben aus dem Klerus.
7.) Bekräftigung des Zölibates und klare Absage ans Frauenpriestertum. (Wer das sucht kann evangelisch werden.)
8.) Klare Opposition zu Staaten, die die Gebote Gottes mit den Füßen treten.
Ein röm. kath Kirche nach den 10 Geboten läßt daher nichts zu wünschen übrig. Gott die Ehre!
… Das Kirchenvolk wird diesen weg mitgehen!!!! GOTT SEI DANK
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#136   Brandenburgis   12:46:56 | Dienstag, 2. Februar 2010
„Sie haben recht“
KLarsise simuliert schon wieder Sprachkenntnisse :-D :-D :-D :-D
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#135   clarissa colonia   12:45:11 | Dienstag, 2. Februar 2010
Sie haben recht, werter Wolfgang,
es sind die Neutra der 3. Deklination auf -ar, -e, -al.
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#134   Ben Sira †   12:45:02 | Dienstag, 2. Februar 2010
Gelegentlich hilft schon
rudimentäres „Ministranten-Latein“:
– Introibo ad altare Dei.
– Ad Deum qui laetificat …
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#133   Lycobates   12:38:43 | Dienstag, 2. Februar 2010
Latein
Eigentlich verbietet die Nächstenliebe und meine übliche Nachsicht eitlen Schwätzern gegenüber, zu reagieren.
Nun, eine Ausnahme sei gemacht, schließlich war Latein mein (zweites) Hauptfach.
„Altare“ ist ein Neutrum, und bekanntlich sind dann Akk. und Nomin. identisch.
N Altare
G Altaris
D Altari
Akk Altare
Abl Altari
N Altaria
G Atarium
D Altaribus
Akk Altaria
Abl Altaribus
Eine Form „altarem“ war immer und ist auch heute inexistent.
Klassisch wäre „ara“, wird aber wegen des heidnischen Zusammenhangs in christlichen Texten gemieden.
(Könnte ich kein Latein, sähe ich wohl zu, es nicht auch noch zu veröffentlichen.)
Si tacuisses …
[kursiv]Ihre bisherigen „lateinischen“ Zuschriften hätten zum kleinen Latinum nicht ausgereicht. Vielleicht zum pseudo-juristischen.
Falls erwünscht, lasse ich Ihnen gerne eine grammatische Korrektur derselben privat zukommen.[kursiv]
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#131   Mighty Counsellor   12:28:59 | Dienstag, 2. Februar 2010
Hier wurde ja wieder mit dem eisernen Besen aufgeräumt,
was in der vorangehenden Nacht noch so gepostet wurde.
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#130   Regina 1961   12:16:07 | Dienstag, 2. Februar 2010
@clarissa
Sehen Sie, jetzt werden Sie auch noch zur Zielscheibe und so mitnichten das Symbolon der neuen Hass-Zielgruppe auf +.net.: Die Senioren!
Regina
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#129   clarissa colonia   12:13:37 | Dienstag, 2. Februar 2010
Nun, mein lieber Wolfgang,
wenn Sie „versus“ schon als nachklassische Präposition von „vertere“ (wenden, hinwenden) verwenden wollen, dann regiert diese Präposition ausschließlich den Akkusativ, weil sie vom PPP eines verbum movendi abgeleitet ist; „versus altare“ gibt daher – leider – nicht den geringsten Sinn.
(Könnte ich kein Latein, sähe ich wohl zu, es nicht auch noch zu veröffentlichen.)
Ach, und Sie, werter brandenburgis, ist das etwa schon alles, was Sie draufhaben? – Da wiehert ja sogar das trojanische Pferd!
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#128   Lycobates   11:27:14 | Dienstag, 2. Februar 2010
nichtumrundbar @Marcelus
Bei einem nichtumrundbaren Altar gibt es nur eine Richtung versus altarem, und ein Gegenaltar ist absolut unnötig und zeugt von einem antikatholischen Geist
Hier haben Sie uneingeschränkt recht.
(Die Zelebrationsrichtung bei umrundbaren Altären etwa in alten Basiliken hängt übrigens oft mit deren Ostung bzw. dem Fehlen derselben zusammen)
Aber wie wäre es, wenn wir es versuchen würden mit „versus altare“ ohne -m?
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#127   Brandenburgis   10:50:20 | Dienstag, 2. Februar 2010
Blamiert ist hier nur
die Lügen – und Modernisten-Klarisse durch das unsägliches Gefasele und ihre Altersdebilität.
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#126   Phillip   10:42:37 | Dienstag, 2. Februar 2010
@Historiker Brandenburgis
Um Ihretwillen: Blamieren Sie sich doch nicht immer weiter!
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#125   Brandenburgis   10:41:38 | Dienstag, 2. Februar 2010
Beglückwünschen kann man
die Klarisse zu Gehirnerweichung und fabekhaften „Sprachkenntnissen“ :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#123   Janos-der-Finstere   10:16:48 | Dienstag, 2. Februar 2010
unitate fidei: verschiedene Strömungen
es gibt in der Piusbruderschaft unterschiedliche Strömungen und das Vorgehen Bischof Fellays und Pater Schmidberger wird nicht von allen gutgeheissen. Als Geschichtsphilosoph gehe ich davon aus, dass der Mensch ein Subjekt ist, das die Folgen seins Tun zu tragen hat. Agesichts dessen ist zu befürchten, dass die beiden Oberen sich allzu sehr mit dem modernistischen Rom eingelassen haben und können nicht mehr zurückkrebsen ohne das Gesicht zu verlieren.
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#122   unitate fidei   09:43:42 | Dienstag, 2. Februar 2010
Janos-der -Finstere
Erzbischof Lefebvre befürwortete durchaus Gespräche mit Rom. Wenn er sagt: „Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden“, dann ist damit offenbar gemeint, dass es keinen Sinn hat, über ein Abkommen zu sprechen, solange Rom nicht auf den Boden der überlieferten Lehre der Kirche zurückgekehrt ist.
Dies zu erreichen ist gerade die Aufgabe der begonnenen theologischen Gespräche, bei denen die Abkommensfrage ausgeklammert ist (s. Mitteilungsbatt, Februar 2010, S.2009. Dort sagt Bischof de Galarreta:
„Sie [die Kommission] beschäftigt sich weder theoretisch noch praktisch mit einem Abkommen, welcher Art auch immer, sei es rein formalrechtlich, rein kanonisch oder rein praktisch.“)
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#121   Kairos †   08:03:57 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ lateiniheini
Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Machen wir es so. Das Beeindruckende an den Vater-unser-Bitten ist ja, dass es Gemeinschaftsbitten sind.
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#120   lateiniheini   08:00:57 | Dienstag, 2. Februar 2010
Stimmt kairos!
Damit hätten wir eigentlich alles abgedeckt!
Wir sollten allerdings die „vaterunserliche Vorabeit“ leisten-
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldnern
…dann wird Gott uns sicherlich von dem Bösen erlösen!
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#119   Kairos †   07:44:01 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ lateiniheini
Nehmen wir doch die Vater-unser-Bitte:
„Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen“
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#118   lateiniheini   07:40:37 | Dienstag, 2. Februar 2010
@kairos
Da bete ich gern mit…! :-] O:)
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#117   Kairos †   07:35:34 | Dienstag, 2. Februar 2010
Anmerkung
Wir sollten darum beten, dass wir von dem Übel der Piusbrüder und der tradionalistischen Fundamentalisten erlöst werden. Diese Typen sind unausstehlich und sehen sich in der rolle der Glaubenswächter wie ihre Kollegen im Iran.
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#116   steph   07:23:25 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ ruhrgebietler
Ihre Beiträge sind aber auch nur geistige Onanie und fundamentalistischer Müll, so z.B. der Beitrag von
Montag, 1. Februar 2010 21:03
Sie wollen in eine Zeit zurück, die nicht mehr rückholbar ist, sehen Sie es endlich ein. Das Kirchenvolk wird diesen weg nicht mitgehen. GOTT SEI DANK.
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#114   r.ruhrgebietler   07:15:36 | Dienstag, 2. Februar 2010
Mighty Counsellor: Stimmt, aber über Bischofsclowne darf man sich nicht lustig machen,
nur mal so angemerkt, dass sie schon wieder den ackermann dazwischen haben! der ist der amtlich zertfizierte „Bischofsclown“.
Ansonsten wurde in diesem Thread seit einschließlich des Beitrags Montag, 1. Februar 2010 21:24 bis ausschließlich diesem aktuellen Beitrag nur persönliche Anfeindungen, und am Glaubensthema vobeigehender Müll gepostet.
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#113   clericus   02:05:05 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ clarissa colonia
Keine Angst, ich habe niemals eine omniscientia Clarissae
angenommen. -Ihren Sarkasmus können Sie sich an den
Hut stecken. Wünsche eine gute Nacht!
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#112   Beda   02:00:47 | Dienstag, 2. Februar 2010
Wieviel mm Flexibilität haben die Pius-Bruderschaft und
Marcello piccolo eigentlich überhaupt?
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#111   clarissa colonia   01:53:15 | Dienstag, 2. Februar 2010
Nun, mi care clerice,
ungeachtet aller darin enthaltenen sachlichen Unrichtigkeit müßte es wohl doch korektermaßen „omnisciens clarissa“ heißen.
Doch keineswegs erlag ich bislang dem Irrglauben, ich sei eine omnium rerum sciens. Nur von Wenigem weiß ich nämlich etwas und von noch viel Weniger etwas Genaues; was ich aber weiß, weiß ich i.d.R. genau.
Mitneffen beabsichtigte ich, Ihrem treffsicheren und genauen Urteile zu widersprechen – allenfalls dessen Zielgenauigkeit um die eine oder andere Dezimalstelle zu erhöhen – mehr nicht.
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#110   Beda   01:50:28 | Dienstag, 2. Februar 2010
Diesfalls sollte man nicht eher
ein bisschen auf den Gründergeist zurückblicken und sich etwas selbst bescheiden. Das würde allen Beteiligten die Angelegenheit etwas erleichtern. (Ich denke da gerade auch an den heutigen Papst.)
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#109   clericus   01:47:38 | Dienstag, 2. Februar 2010
@Mighty Counsellor
Ganz sicher. Ich habe Erzbischof Lefebvre auf einer seiner
Firmreisen (im niederländischen Goirle, im Januar 1988)als persönlich sehr bescheidenen, anspruchslosen
Menschen kennegelernt. Lebte er noch, wäre die Angelegenheit längst geregelt.
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#108   Beda   01:47:08 | Dienstag, 2. Februar 2010
Korrigendum 01:41
Es heisst selbstredend „Williamson“ und nicht „Williamso“.
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#107   Mighty Counsellor   01:42:30 | Dienstag, 2. Februar 2010
Die heutige Arroganz der Piusse ist sicherlich etwas,
was M. Lefebvre nicht gewollt hätte.
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#106   Beda   01:41:01 | Dienstag, 2. Februar 2010
Bischof Williamso ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung.
Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis. + Bischof Williamson ist nicht göttlich. Das wäre eine Anmassung. Er ist auch kein Kürbis.
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#105   Mighty Counsellor   01:36:48 | Dienstag, 2. Februar 2010
Excusez, Madame,
das war Seneca auf Kaiser Claudius. Aber „Verkürbissung“ war korrekt. He, das sind 60 von 100 Punkten!
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#104   clericus   01:34:46 | Dienstag, 2. Februar 2010
Omniscientia Clarissae
Einerseits können Sie über die (wirkliche oder vermeintliche)
Eitelkeit anderer ein Urteil abgeben, andererseits kritisisieren
Sie die angeblich angemaßte Fähigkeit, andere zu beurteilen. -Wenn jemand die Worte des Hl.Vaters so verdreht wie Williamson, ist der Vorwurf, daß er die Realität
verzerrt wahrnimmt, die „interpretatio benignior“.
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#103   Mighty Counsellor   01:33:50 | Dienstag, 2. Februar 2010
Meinen Sie damit
so etwas, was man mit „Verkürbissung“ übersetzen würde. Leider ist mir Autor (Ovid in Tomi?) und Hauptperson entfallen.
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#101   Mighty Counsellor   01:30:05 | Dienstag, 2. Februar 2010
Ich bin mir jedenfalls sicher, dass sich Rom auf
keine faulen Kompromisse einlassen wird. Das wär ja noch schöner. Dann würd ich selbst zum Schismatiker (oder sogar Häretiker), auch wenn meine Wenigkeit natürlich so gut wie nichts zählt. Ich verlasse mich voll auf Benedikt XVI. Als allererstes müsste er mal verlangen, dass bestimmte Leute mal ihre Klappe halten sollten, das einfach auf Amts-Lateinisch. Wen ich meine, darf ich nicht schreiben, ist aber offensichtlich Gegenstand des vorliegenden Threads.
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#99   clarissa colonia   01:23:50 | Dienstag, 2. Februar 2010
Nun, mio caro,
die spannende Frage ist doch, ob (vermeintliche und selbstangemaßte) Rechtgläubigkeit ein Schisma rechtfertigen können.
Soweit mir bekannt, waren schon andere vor Marcellino piccolo zu dieser Auffassung gelangt. Ob diesem deren Gesellschaft wohl zur Ehre gereicht?
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#98   Mighty Counsellor   01:21:18 | Dienstag, 2. Februar 2010
Also das ist ja eine einfache Frage: Wer steht im rechten Glauben? Rom oder die FSSPX?
Das ist nun mal a priori überhaupt keine Frage.
Wer die richtige Antwort gibt, bekommt einen Preis von mir.
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#96   Beda   01:16:06 | Dienstag, 2. Februar 2010
Was man sich unter Abgang alles vorstellen kann!
Zum Beispiel die nächtlich-träumerische eiaculatio, ohne jedes manuelles Zutun, sei es des Abgehenden oder sei es eines Dritten; denn DAS ist ja keine Sünde. Nichtsdestotrotz liegt die Vermutung nahe, das In Sektenseminarien auch Sündiges abgeht. Ohne irgendjemandem jetzt etwas konkret unterstellen zu wollen.
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#94   clarissa colonia   01:08:52 | Dienstag, 2. Februar 2010
Nun ja, mi care, Sie haben wahrscheinlich recht damit,
daß In sektenseminaren so Manches abgeht …
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#93   Mighty Counsellor   01:07:13 | Dienstag, 2. Februar 2010
Oh, ich habe mich unpräzise ausgedrückt, ich
wollte nur fragen, ob Sie schon bei jenem Thema angelangt sind, dass sich in Sektenseminare vertieft.
Hat nicht Hanno Helbling über die hl. Theresia geschrieben? Falsch, das war die hl. Katharina von Siena, die hat doch auch immer so viele Briefe geschrieben – und was für welche!
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#92   clarissa colonia   01:04:08 | Dienstag, 2. Februar 2010
„Ich bin“, mi care consiliarie,
wenn Sie mir dieses Zitat der Hl. Theresia aus dem Briefwechsel mit ihrem Beichtvater Jeronimo Gracian gestatten wollen, „ein Weib, und außerdem kein gutes.“
Wie können Sie da annehmen, ich sei In sektenseminaren „angelangt“, da ich doch niemals dahin abgegangen bin?
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#91   clericus   01:02:22 | Dienstag, 2. Februar 2010
@clarissa colonia
Allerdings! Eine Sekte (z.B. Freimaurer, „New-Age“- Bewegung, „Scientology-Church“) kann (offen oder verdeckt auftretend) im universitären Bereich Seminarver-
anstaltungen anbieten („Sektenseminare“), die auch Frauen
zugänglich sind, selbst zänkische Weiber nicht ausgeschlossen.
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#90   Mighty Counsellor   00:56:37 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ clarissima
Sie sind schon In Sektenseminarien angelangt?
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#89   clarissa colonia   00:49:47 | Dienstag, 2. Februar 2010
Mi care clerice,
„Erfahrungen“ In sektenseminaren können m.E. nur Personen sammeln, die ontologisch einer Weihe teilhaftig zu werden imstande sind, oder verfügen Sie da über anderslautende Kenntnisse?
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#88   clericus   00:28:14 | Dienstag, 2. Februar 2010
@clarissa colonia/Sektenseminare
Ich habe noch kein solches besucht, meine philosophisch-
theologische Ausbildung habe ich in einem (katholischen) Priesterseminar erhalten, „Sektenseminare“ gehörten dort
nicht in den Lehrplan. Vielleicht verfügen Sie jedoch über
entsprechende Erfahrungen.
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#87   Janos-der-Finstere   00:19:55 | Dienstag, 2. Februar 2010
unitate fidei: warum halten sich Bischof Fellay und Pater Schmidberger
nicht an die Anweisungen des Erzbischofs hinsichtlich der Wiederaufnahme der Gespräche mit Rom. Wie kann ein Pater Schmidberger ein Dankesschreiben an Benedikt XVI ungeachtet dessen jammervollen Auftrittes in der Synagoge Roms
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#86   clarissa colonia   00:16:54 | Dienstag, 2. Februar 2010
„Wahrnehmungsverwirrung, …Voreingenommenheit“?
Das lernt man In sektenseminaren …!
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#85   clericus   00:04:19 | Dienstag, 2. Februar 2010
Protestant Williamson?
Die einzig wahre, nämlich römisch-katholische, Kirche legt
uns den wahren Glauben vor. Den Inhabern des Lehramtes
ist der Katholik darum Glaubensgehorsam schuldig. Die jetzt
lebenden Inhaber des Lehramtes sind auch die Garanten für
die Lehräußerungen früherer Inhaber des Lehramtes. So glaubt z.B. ein Katholik an die leibliche Himmelfahrt Mariä
deswegen, weil die entsprechende dogmatische Definition
von Pius XII. von Papst Bendedikt XVI. in seiner Eigenschaft
als höchster Lehrer der Kirche als zum Glauben gehörend
vorgelegt wird. Er braucht dies nicht ausdrücklich zu tun,
sein „Papst-Sein“ als solches genügt für diesen „permanente Promulgation“ genannten Vorgang. Williamson scheint hingegen der Auffassung zu sein, daß
ein Katholik sich den Inhalt der Glaubenslehre aus den
früheren Urkunden des Lehramtes selbst erschließt, um ihn dann auf eigene Autorität anzunehmen. Die so durch
eigenes Nachdenken erschlossene Lehre beruht somit
auf der „Autorität“ eines Privaturteils. Mit anderen Worten: Williamson behandelt Lehräußerungen der Kirche
so wie ein Protestant die Bibel, ja sogar noch ärger, denn
er hält sich für befähigt, bestimmte Lehräußerungen (z. B. des regierenden Papstes) als
mit der wahren Lehre unverträglich zu erkennen.
Im übrigen: Der Hl. Vater betont doch gerade die Unabdingarkeit des Glaubens für die Einheit. Die Äußerungen Williamsons zeugen von einem nicht alltäglichen Maß an Wahrnehmungsverwirrung, wenn nicht Voreingenommenheit.
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#83   clarissa colonia   22:19:58 | Montag, 1. Februar 2010
Nun, „unitate“, …
… ob da die Veränderung des Ablativs so durchdacht war …?
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#82   unitate fidei   22:13:02 | Montag, 1. Februar 2010
Alle Konzilsdokumente müssen auf den Prüfstand
völlig unabhängig davon, welche Dokumente Erzbischof Lefebvre unterschrieben hat, müssen sie alle auf den Prüfstand gestellt werden.
Das wäre zweifellos im Sinne des Erzbischofs, der in nachkonziliarer Zeit Erkenntnisse über diese Dokumente gewonnen hatte, die er zur Zeit ihrer Abfassung offenbar noch nicht besaß. 1988 sage er über die Wiederaufnahme der Gespräche mit Rom:
„Ich werde die Frage auf der Ebene der Doktrin stellen: ‘Sind Sie einig mit den großen Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit ‘Quanta Cura’ Pius IX., ‘Immortale Dei’, ‘Libertas praestantissimum’ Leos XIII., ‘Pascendi’ Pius’X., ‘Quas Primas’ Pius’ XI., ‘Humani generis’ Pius’ XII.? Sind Sie in voller Gemeinschaft mit diesen Päpsten und ihren festen Aussagen? Akzeptieren Sie noch den Antimodernisteneid? Sind Sie für die Königsherrschaft Unseres Herrn Jesus Christus über die Gesellschaft? Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden.“
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#81   clarissa colonia   21:52:26 | Montag, 1. Februar 2010
Und was wäre denn nun, …
… wenn Marcellino il piccolo alle Konzilsdokumente höchstpersönlich unterzeichnet hätte?
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#79   clarissa colonia   21:47:41 | Montag, 1. Februar 2010
Und was wäre denn nun …
… mit den Konzilsdokumenten, die Marcellino il piccolo höchstpersönlich unterzeichnet hat?
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#78   unitate fidei   21:40:48 | Montag, 1. Februar 2010
Ein Vorschlag
Man kann sich fragen, auf welche Weise sich eine gründliche Auseinandersetzung mit den Konzilstexten in den Gesprächen verwirklichen lässt.
Um sie zu gewährleisten, sollte man sich zunächst auf eine Reihenfolge für die Behandlung jener Dokumente einigen und dann, beginnend mit dem ersten, den Text Abschnitt für Abschnittzur Debatte stellen!
Dabei könnten die Vertreter der Priesterbruderschaft auch zahlreiche Stellungnahmen glaubenstreuer Konzilsväter ins Feld führen, die in den Konzilsakten dokumentiert sind.
Diese Verfahrensweise würde es allen Beteiligten ermöglichen, sich auf die Passagen vorbereiten, die in der folgenden Sitzung behandelt werden.
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#77   clarissa colonia   21:33:37 | Montag, 1. Februar 2010
Sie waren …
auch schon mal geistreicher …
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#76   Brandenburgis   21:26:11 | Montag, 1. Februar 2010
MAl wieder die lügende
Klarisse … :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#75   clarissa colonia   21:24:35 | Montag, 1. Februar 2010
So, so, ein 8-Punkte Programm …
1.) Restaurierung des katholischen Priestertums.
Restitui non potest, quod indeficienter exsistit.
2.) Flächendeckende Einführung der Alten Messe.
Geschieht das nicht längst sein Summorum Pontificum?
3.) Wahrheit und Irrtum können nicht auf einer Stufe stehen: Religionsfreiheit und Ökumenismus werden katholisch interpretiert.
Religionsfreiheit und Ökumenismus des Vat.-II können nach der nota interpretativa praevia nur katholisch interpretiert werden.
4.) Neubelebung des Missionswesens der Kirche.
Conc. Vat. II.: Decretum „Ad gentes“.
5.) Kirche als klare Kontrastfolie zur antikirchlichen Welt!
Kirche ist die Kontrastfolie zur Welt, denn ihr obliegt das Heil der Menschen, nicht die Regelung des zeitlichen Gemeinwesens.
6.) Umgehende Entfernung aller sexuellen Zeitbomben aus dem Klerus.
Welche Zeitbomben sollten das denn sein?
7.) Bekräftigung des Zölibates und klare Absage ans Frauenpriestertum. (Wer das sucht kann evangelisch werden.)
Wer fordert denn ernsthaft Frauenpriestertum – oder ist schon die theologisch zutreffende Feststellung, der Zölibat sei weder biblisch, noch urchristlich, noch „notwendig“ eine Forderung nach dessen Aufhebung?
8.) Klare Opposition zu Staaten, die die Gebote Gottes mit den Füßen treten.
Siehe 5.
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#74   Brandenburgis   21:13:19 | Montag, 1. Februar 2010
Befehlen wir also
das gute Gelingen im täglichen Gebet der Gottesmutter an!
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#73   r.ruhrgebietler   21:03:25 | Montag, 1. Februar 2010
Brandenburgis
Leider soll es aber Strömungen geben, die genau das verhindern wollen.
Und dabei ist genau dieser Punkt doch derjenige, der gar keinen Interpretationsspielraum zuässt. Die Interpretation der 10 Gebote als Grundlage der Gespräche lässt ganz unmissverstänldich keine andere Deutung zu – Herr ist Gott, der Seinen einzigen Sohn in die Welt sandte.
Es ist nicht die Rede von „Religionsfreiheit“ – Du sollst den Herrn Deinen Gott lieben…
daraus ergeben sich ganz zwangsläufig die Punkte, welche Romulus anführt:
1.) Restaurierung des katholischen Priestertums
2.) Flächendeckende Einführung des Alten Messe
3.) Wahrheit und Irrtum können nicht auf einer Stufe stehen: Religionsfreiheit und Ökumenismus werden katholisch interpretiert.
4.) Neubelebung des Missionswesens der Kirche
5.) Kirche als klare Kontrastfolie zur antikirchlichen Welt!
6.) Umgehende Entfernung aller sexuellen Zeitbomben aus dem Klerus.
7.) Bekräftigung des Zölibates und klare Absage ans Frauenpriestertum. (Wer das sucht kann evangelisch werden.)
8.) Klare Opposition zu Staaten, die die Gebote Gottes mit den Füßen treten.
Ein röm. kath Kirche nach den 10 Geboten läßt daher nichts zu wünschen übrig. Gott die Ehre!
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#72   Siegfried   20:56:22 | Montag, 1. Februar 2010
Romulus: Ein sehr guter Kommentar, der genau zeigt, wo das Problem ist
Ihrem Beitrag kann ich in allen Punkten zustimmen.
Besonders wichtig ist es, den niemals abgeschaften, jedoch nicht mehr proktizierten Antimodernisteneid mit sofortiger Wirkung sofort wieder zu praktizieren.
Alle folgenden Personen sofort nach Rom Bischöfen und Kardinälen, sowie Theologen und den Eid ablegen. Denen die den Eid nicht ablegen, sofort das Birett abnehmen und in die Wüste. Ein ähnliches Verhalten müssen anschließend sofort die Bischöfe bei ihrem Klerus erheben.
Künftig alle kirchlichen Amtsinhaber, die den Eid nicht abverlagen sofort laisieren und evtl. exkommunizieren.
Papst Pius X. hatte einen sehr großen Weitblick. Allen folgenden Päpsten und Amtsinhabern war klar, daß dieser Eid so wichtig ist, wie die Heilige Messe der Katholisxchen Kirche.
Aus diesem Grunde hat keiner das Missale von 1962 oder auch den Eid aufgehoben.
Diese Verantwortung wollte keiner vor Gott tragen.
Mit der dümmlichen Haltung >:) O:) :-! O:) >:) , es ist ja alles noch gültig, aber keiner wollte es machen und die welche den Eid abgelegt haben, wollten diesen nicht mehr halten. o^/ :(3 :(3 :(3 o^/ Für alle Kleriker, von den Priesteramtskandidaten, über die Diakone bis zu den Kardinälen dürfen keine zivile Kleidung mehr tragen. Die Klerus- oder auch Ordenskleidung, war und ist besonders auch für alle Amtsinhaber ein großer persönlicher Schutz und Segen.
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#71   Brandenburgis   20:36:13 | Montag, 1. Februar 2010
Es wäre zu ergänzen,
daß Relifreiheit und Ökumenismus verbindlich neu FORMULIERT werden müssen. Eine Einigung auf rein interpretatorischer Ebene reicht hier nicht aus.
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#70   Romulus   20:25:51 | Montag, 1. Februar 2010
Ein sehr guter Kommentar, der genau zeigt, wo das Problem ist
Ich kann nur meine Warnung an die FSSPX wiederholen: Lassen Sie sich von Rom nicht über den Tisch ziehen! Allen Verantwortlichen in Rom ist klar, dass es mit dem V2 Schlamassel so nicht weitergehen kann. Da nützen alle schönen Worte nichts. Die Krise ist riesig! Deswegen sucht man ja Hilfe in der Hinwendung zur Tradition. Liebe Verantwortliche der FSSPX beharren sie eisern auf dem katholischen Glauben! Drohen Sie, wenn nötig mit der Weihe neuer Bischöfe! Davor hat Rom die größte Angst. Man wird alle Forderungen erfüllen. Am Ende MÜSSEN folgende Ergebnisse stehen:
1.) Restaurierung des katholischen Priestertums
2.) Flächendeckende Einführung des Alten Messe
3.) Wahrheit und Irrtum können nicht auf einer Stufe stehen: Religionsfreiheit und Ökumenismus werden katholisch interpretiert.
4.) Neubelebung des Missionswesens der Kirche
5.) Kirche als klare Kontrastfolie zur antikirchlichen Welt!
6.) Umgehende Entfernung aller sexuellen Zeitbomben aus dem Klerus.
7.) Bekräftigung des Zölibates und klare Absage ans Frauenpriestertum. (Wer das sucht kann evangelisch werden.)
8.) Klare Opposition zu Staaten, die die Gebote Gottes mit den Füßen treten.
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#69   timpressum †   20:22:38 | Montag, 1. Februar 2010
Willi hat mal recht…
Ja, sie ist winzig und arm, weil sie abgesehen von ihrem katholischen Glauben ganz unbedeutend ist.
Und deswegen wird es auch keinem wehtun, wenn diese Braunsoutanen nicht mehr da sind…
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#68   Marcelus   20:15:31 | Montag, 1. Februar 2010
c. c.: Bei einem nichtumrundbaren Altar gibt es nur eine Richtung
versus altarem, und ein Gegenaltar ist absolut unnötig und zeugt von einem antikatholischen Geist.
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#67   Brandenburgis   20:12:32 | Montag, 1. Februar 2010
JA klarisse
da haben Sie sich mit ihrer totalen Unfähigkeit mal wieder voll blamiert!!! :-D :-D :-D :-D :-D
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#66   clarissa colonia   20:06:36 | Montag, 1. Februar 2010
Nie hätte ich zuvor behauptet,
etwas zu sein, was ich weder bin, noch aus ontologischen Gründen sein kann.
Das durchaus im Gegensatz zum vermeintlich größten polyglotten Polyhistor aller Zeiten …
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#65   Sefirot   19:57:55 | Montag, 1. Februar 2010
clarissa colonia: aber doch selbstverständlich,
wer sich natürlich an Priesterrücken hochziehen möchte,
tut dies mir wahrer Inbrunst… ^-^
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#64   Brandenburgis   19:54:24 | Montag, 1. Februar 2010
KLarisse als
Liturgiker :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#63   clarissa colonia   19:42:19 | Montag, 1. Februar 2010
Nun, dann …
… versus altarem kann ja auch so www.unavocerichmond.org/images/massimg1.jpg oder so www.ottilien.de/…ata/Gif/dsc00416.jpg sein, oder?
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#62   Marcelus   19:30:08 | Montag, 1. Februar 2010
c. c.: Wie wär’s mit
„versus altarem“?
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#61   clarissa colonia   19:29:02 | Montag, 1. Februar 2010
Und …
… wie nennt man nun die Zelebrationsrichtung auf dem Artikelbild?
… versus deum?
… versus crucifixum?
… versus tabernaculum?
(vielleicht aber auch versus murum, oder zutreffender nates ad populum?)
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#60   r.ruhrgebietler   19:00:14 | Montag, 1. Februar 2010
wenn der Glauben wankt
werden von Menschen gemachte Gesetze zitiert.
Und wenn der Glauben ganz fehlt, verlassen sich die Menschen auf ihre Gesetze
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#59   clarissa colonia   18:10:26 | Montag, 1. Februar 2010
Na, werter Wolfgang,
im Behaupten sind Sie ja ganz groß …
Wie wäre es vielleicht mal mit der eingehenden Darlegung, wodurch denn der verblichene Pontifex mit dem CIC des Jahres 1983 und/oder dem CCEO aus dem Jahre 1990 dem „Glauben[s] der Kirche zuwider“ gehandelt hat.
(Schon mehrfach sind Sie meinen Bitten um Darlegung und Begründung Ihrer kirchenrechtlichen Theorien nicht nachgekommen, weshalb man wohl auch Ihre vorstehende Zuschrift getrost für kaum mehr als eine intellektuelle Luftnummer zu halten haben wird …)
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#58   Mary Cruz   18:06:00 | Montag, 1. Februar 2010
Wer sind die Konzilsgegner?
„Doch die Pflicht des Stellvertreters Christi besteht nicht darin, Rom und die Priesterbruderschaft um jeden Preis zu vereinen, sondern sie im katholischen von Jesus Christus geoffenbarten Glauben zusammenzubringen.“
Die Deutsche Bischofskonferenz fordert von der Piusbruderschaft die „vollständige Annahme aller Konzilstexte“, aber viele Bischöfe verachten den Alten Ritus in lateinischer Sprache und sogar Glaubenssätze, die das Konzil bestätigt hat, z. B. die Gottheit Jesu und seine jungfräuliche Empfängnis.
Oder die Bestreitung von kath. Theologieprofessoren und Bischöfen der Opfer-Deutung der Messe als Gegenwärtigsetzung des Opfers Jesu Christi, ohne dass sie suspendiert werden, ist doch sehr widersprüchlich.
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#57   Marcelus   17:33:59 | Montag, 1. Februar 2010
Lycobates: Ein Papst ist nur in unfehlbaren Glaubensentscheidungen unfehlbar –
in allen anderen Fragen definitiv nicht.
Lesen Sie ein Papstgeschichtsbuch, wie etwa Gottes erste Diener von Peter de Rosa!
Und wer nachzuweisen hat, daß der Papst nicht der Papst ist, ist jener, der das behauptet.
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#56   Lycobates   17:30:42 | Montag, 1. Februar 2010
Universaljurisdiktion @Marcelus
Natürlich hat der Papst Anspruch auf Universaljurisdiktion,für einen Katholiken braucht das nicht mehr diskutiert zu werden, nachdem das ein unfehlbares Dogma der Kirche ist.
Richtig.
Ein legitimer Papst hat Universaljurisdiktion.
Ein formeller Häretiker bzw. Schismatiker hat als Scheinpapst überhaupt keine Jurisdiktion, und bekleidet in der Kirche kein Amt, wie schon ausführlich von verschiedener Seite hierselbst erörtert (und vielfach verlinkt). Ich wiederhole das hier nicht.
Was im Gegenzuge zu führen wäre, ist der theologische Nachweis, daß bei den Papstdarstellern seit 1958 keine formelle Häresie bzw. formelles Schisma (etwa nach Suárez De charitate 12, I) vorliegt, und daß diejenigen, die das Gegenteil behaupten, irren.
Der Jurisdiktion darf man sich höchstens widersetzen, wenn es um die Kirche selbst geht,
Falsch.
Das wäre schismatisch.
Ubi Petrus, ibi Ecclesia. Die Möglichkeit, daß ein legitimer Papst in Sachen des Glaubens der Kirche zuwider handelt und dieses Handeln für die ganze Kirche autoritativ verbindlich stellt (wie etwa der NOM, oder der neue CIC), ist eine dogmatische Unmöglichkeit.
aber damit kann man dem Papst die Jurisdiktion nicht theoretisch absprechen.
Richtig.
Das wäre schismatisch und häretisch.
Die Priesterbruderschaft weiland EB Lefebvres sollte diese Punkte ernsthaft prüfen und ihr gallikanisch-jansenisierendes Handeln überdenken. Es ist noch nicht zu spät.
Entweder, oder.
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#54   mikefiss †   17:17:11 | Montag, 1. Februar 2010
Ich kenne die Geschichte
zu genüge. Und der Heilige Geist hats immer wieder gerichtet. Ohne Papst kann die Kirche nicht existieren, das hat die Reformation gezeigt. In der Diasporagegend in der ich wohne gibt es über 90!!! eigenständige Christliche Gemeinschaften, die noch nicht mal gemeinsam beten würden. Das passiert ohne das Einheitsamt.
Man kann den Papst aber nicht als „nicht katholisch“ bezeichnen. Das ist grober Unfug!!
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#53   Marcelus   17:12:02 | Montag, 1. Februar 2010
mikefiss: Es gibt nur eine Kirche, die des Papstes –
aber die Kirche ist nicht ident mit dem Papst, und kann auch zur Not ohne Papst existieren, oder auch mit schlechten Päpsten.
Lies einmal die Kirchengeschichte, wen wir schon aller auf dem Papstthron hatten.
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#52   mikefiss †   17:10:05 | Montag, 1. Februar 2010
Die Kirche selbst
ist Job vom Papst und der Gemeinschaft der Bischöfe und !!! dem Heiligen Geist. So siehts aus. Wer damit ein Problem hat: Es gibt viele andere schöne Glaubensgemeinschaften, die sich über Zulauf freuen. Oder eben ein eigenes Ding machen. Die Kirche geht nur in Einheit mit dem Papst. Fertig ab.
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#50   Marcelus   17:07:33 | Montag, 1. Februar 2010
Natürlich hat der Papst Anspruch auf Universaljurisdiktion,
für einen Katholiken braucht das nicht mehr diskutiert zu werden, nachdem das ein unfehlbares Dogma der Kirche ist.
Der Jurisdiktion darf man sich höchstens widersetzen, wenn es um die Kirche selbst geht, aber damit kann man dem Papst die Jurisdiktion nicht theoretisch absprechen.
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#49   mikefiss †   17:05:02 | Montag, 1. Februar 2010
Klar hat er das nicht.
Das sagen auch dir Freikirchen, die Evangelischen und wie sie alle heißen. Wenn man nicht römisch katholisch denkt, dann sieht man das so. Ich kann das gut nachvollziehen. Daher würde ich auch den Link zu Radio Vatikan löschen. Die wollen eh nicht auf diese Seite verlinkt sein.
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#48   clarissa colonia   17:04:49 | Montag, 1. Februar 2010
Mio caro Domenico,
danke für Ihren zutreffenden Hinweis; ersetzen Sie doch bitte einfach „und“ durch „resp.“,
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#47   Brandenburgis   17:00:38 | Montag, 1. Februar 2010
Klarisse
Das ist wiederum ein fataler Irrtum. Benedikt XVI. hat gar keinen Anspruch auf Jurisdiktion.
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#46   Marcelus   16:58:31 | Montag, 1. Februar 2010
Die Lutheraner bzw. Protestanten sind auch kaum als „personell bedeutungslos“ zu bezeichnen,
theologisch vielleicht schon.
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#45   Domenico Tuttisanti   16:56:41 | Montag, 1. Februar 2010
clarissa
alle haben – in der festen Überzeugung, die wahre Kirche zu repräsentieren – den Weg in die theologische wie personelle Bedeutungslosigkeit
Sie sehen also selbst die Orthodoxe Kirche im Stande der „theologischen und personellen Bedeutungslosigkeit“? Das ist ungewohnt vollmundig von Ihnen. In dieser Einschätzuing würden Ihnen ja nicht mal die Päpste folgen …!!!
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#44   Marcelus   16:56:27 | Montag, 1. Februar 2010
Bischof Williamson wird Verdienste haben für die Bewahrung des apostolischen römisch-katholischen
Glaubens – aber wenn er mit seinen Geschichtsthesen die PBSPX in die Nähe von NS-Verteidigern rückt, so muß die PB die Härte haben, sich von diesem Bischof zu trennen, und diesen seine eigenen Wege gehen lassen, nachdem er sich der PB nicht unterordnet.
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#42   mikefiss †   16:30:56 | Montag, 1. Februar 2010
Ach, der Papst ist nicht katholisch?
Was man hier alles lernt!! Das ist ja wie im Islam, auf den ja auch immer geschimpft wird. Da kann auch jeder, mangels eines Einheitsamtes, zum besten geben, was geglaubt wird und was nicht. So entsteht des Fundamentalismus, der in diesem Forum auch lesbar ist, ein Forum, das NICHT „römisch“ katholisch ist. Und nur katholisch ohne römisch gibts nicht. Dann müsst ihr Piusfreunde eine eigene Kirche gründen.
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#41   clarissa colonia   16:05:15 | Montag, 1. Februar 2010
Wie, nur erinnerungshalber, wurde die Zelebrationsrichtung nochmal genannt, die das Bild zeigt?
… versus Deum?
… versus crucifixum?
… versus tabernaculum?
(… vielleicht aber doch besser: versus murum, oder noch treffender: nates ad populum …!)
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#40   Lycobates   15:54:30 | Montag, 1. Februar 2010
Ich wundere mich auch @Clemens H.
Vorher hat die Kirche X Konzilien gehabt und da wurde meistens irgendwas geändert, dem Wissen der Zeit angepasst.
Ach so?
Vielleicht können Sie freundlichst erläutern, angefangen vom 1. Nizänum 325, und den andern Konzilien der Alten Kirche, dann übers Mittelalter, die Unionskonzilien, das Tridentinum, und schließlich das Vatikanum (1869-70), was dort in diesen hohen Versammlungen jeweils „dem Wissen der Zeit“ „angepaßt“ worden ist?
Ich bin sehr gespannt.
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#39   Sefirot   15:45:39 | Montag, 1. Februar 2010
Brandenburgis… die Menschenverächter
liebt G*tt auch nicht sonderlich. Es sei denn sie bereuen
ihre Menschverachtung und steigen vom hohen Ross runter in den Staub… :-S
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#38   Brandenburgis   15:43:15 | Montag, 1. Februar 2010
@Clemens
Wie gesagt, Gott verlacht Dich, und wie die Gottesmutter zu Recht singt, er stürzt die Hochmütigen.
Schätzen tut er hingegen die Einfältigen und Demütigen. Sie haben also sehr schlechte Karten, auch wenn Sie noch zehn Jahre dieses Forum vermüllen und verspamen mit Ihren „intellektuellen“ Ergüssen.
Sektierer sind Sie sowieso, und damit liegen Sie schon jetzt auf dem Müllhaufen der Kirchengeschichte. Doch wie man sich bettet, so liegt man.
Und … tschuüss … :-D
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#37   Sefirot   15:41:37 | Montag, 1. Februar 2010
Da hat Brandenburgis mal wieder tief in
:(3 die Westentasche greifen müssen, um sein menschenverachtendes Vokabular vorzukramen
und über Clemens H. und seine hervorragende
Argumentation auszukippen. :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
Um Himmels G*ttes willen, bloß nix Neues, immer schön
im alten Sumpf waten… Ist doch bequemer, gelle
Brandenburgis? :-! :-! :-!
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