Alte Messe
Die Bitte wurde abgelehnt
Priester, die in Belgien die Alte Messe zelebrieren, sind im wesentlichen immer noch Ausgestossene. Beispiele aus den Diözesen Antwerpen und Hasselt.
Hw. Vandervoort bei einer Predigt
Hw. Vandervoort bei einer Predigt
(kreuz.net) Seit dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zelebriert Hw. Vandervoort eine tägliche Alte Messe im Foyer de Charité von Marthe Robin in Brasschaat in der Nähe der 470.000-Seelen-Stadt Antwerpen in Nordbelgien.

Hw. Vandervoort hat in der Diözese Antwerpen einen schlechten Ruf, weil er ungewässerte katholische Positionen vertritt.

Der ehemalige Bischof von Antwerpen, Mons. Paul Vanden Berghe (77), hat ihn entpflichtet.

Obwohl Hw. Vandervoort in Rom gegen diese Entscheidung appellierte und Recht bekam, wurde er in der Diözese nicht rehabilitiert.

Das geht aus einem Bericht hervor, der von der belgischen Vereinigung ‘Mysterium Fidei’ ausgearbeitet und im vergangenen November dem Papst übergeben wurde.

‘Mysterium Fidei’ ist eine Vereinigung von Laien und Priestern aus verschiedenen belgischen Diözesen.

Im Juli 2008 baten einige katholische Familien um eine monatliche Alte Messe.

Prälat de Maere, der Pfarrer der Sankt Jakobs Kirche in der Stadt Antwerpen, gewährte die Bitte.

Diese monatliche Messe wird von Hw. Van de Kerkhove zelebriert. Allerdings ist die Anzahl der teilnehmenden Gläubigen nicht groß – um die zwanzig Personen.

In Antwerpen gibt es auch Konkurrenz von der sehr aktiven Pfarrei der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.

Die Kongregation der Servi Jesu et Mariae hat den neuen Bischof von Antwerpen, Mons. Johan Bonny (54), um die Erlaubnis gebeten, in der Diözese arbeiten zu dürfen. Doch die Bitte wurde abgelehnt.

Diözese Hasselt

In der Diözese Hasselt im Nordosten Belgiens gibt es in Niel bij As – einem Ortsteil der Gemeinde As in Nordostbelgien – eine tägliche Alte Messe.

Sie wird von dem bekannten Jesuiten, Pater Karel Van Isacker (96), zelebriert. Angesichts seines Alters ist die Zukunft dieser Kapelle ungewiß.

In der Basilica von Kortenbos in der Stadt St.-Truiden in der belgischen Provinz Limburg, zelebriert der Prämonstratenser, Pater Michiels, seit dem Motu Proprio eine wöchentliche Alte Messe.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Prälat Hinter †   18:36:54 | Dienstag, 2. Februar 2010
Das ist in dt.sprachigen Diözesen NICHT anders:
„…Obwohl Hw. Vandervoort in Rom gegen diese Entscheidung appellierte und Recht bekam, wurde er in der Diözese nicht rehabilitiert…“
Wenn man recht offen wäre, könnte man namentlich eine Liste mit genau solchen Macht-Missbräuchen gegenüber Rom auflisten…
Doch Diskretion muss sein.
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#8   Theologicus Haereticus   18:01:18 | Dienstag, 2. Februar 2010
Lieber Ruhrgebietler – Nein und nochmals nein!
Das Interesse an der Alten Messe ist wirklich so verschwindend gering. Und in Belgien (Ich kenne die dortigen Verhältnisse bestens) erst recht. Es gibt keinen tatsächlichen Bedarf, weil der erneuerte Ritus die Menschen einfach klarer anspricht. Auch ich finde die Alte Liturgie schön, denn ich habe sie ja noch selbst gelernt. Aber ich brauche sie nicht mehr, weil mir die heutige Form einfach mehr zusagt. Damit gebe ich doch meine Katholizität nicht auf.
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#7   Sefirot   16:34:29 | Dienstag, 2. Februar 2010
Nicht erforderlich, r.ruhrgebieter
mille tante grazie…!
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#6   r.ruhrgebietler   16:33:12 | Dienstag, 2. Februar 2010
Sefirot – sie werden es lernen
Das Knie zu beugen vor dem Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, geboren aus Maria der Jungfrau!
Auch werden sie die ewig gültige trid. Liturgie als die einzig wahre und zum Heil der Seele führende Liturgie bekennen. da bin ich mir ganz sicher.
20 Seelen bekennen Jesus Christus schon, haben ihre Sünden in der Hlg. Beichte bekannt und sind zu Altare Gottes getreten!
wann werden sich noch mehr in Buße und Demut dem Allerheiligsten nahen?
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#5   Sefirot   16:28:56 | Dienstag, 2. Februar 2010
Der Artikel über die Alte Messe
findet ja wirklich keinen großen Zuspruch…wirklich schade für die zahnlosen Tiger… :-D :-D :-D
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#4   noch ein Landorganist   13:37:41 | Dienstag, 2. Februar 2010
„wie sau blöde“
nicht halb so „sau blöde“ wie du, der meint etwas als blöd erkannt zu haben und sich trotzdem immer weiter damit beschäftigt :-D
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#3   Kairos †   13:23:50 | Dienstag, 2. Februar 2010
irgendwie
ist das Thema doch ausgelutscht. Wie sau blöde sind die +-netten, dass sie immer wieder meinen, mit den gleichen Themen in leicht anderem Gewande hier Leute fangen zu können. Letztens waren diese Gemeinden, in denen der alte Ritus gefeiert wird, ja schon Untergrundkirchen.
Diese Flachpfeifen haben wahrscheinlich noch nicht erlebt, was es heißt, als Kirche im Untergrund zu leben.
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#2   michaelamaria †   12:39:38 | Dienstag, 2. Februar 2010
Ein exclusiver Kreis
ist das ja: eine Messe für 20 Gläubige. Das Interesse an der alten Messe ist wahrlich riesengroß.
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#1   turk   12:01:57 | Dienstag, 2. Februar 2010
Moment
Es ist ein Unterschied, in einem Bistum als Orden arbeiten zu dürfen oder fallweise zur Zelebration einer Heiligen Messe anzureisen. Bitte hier klar differenzieren!
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