Pius XII. wurde und wird von der Welt – ob von Nationalsozialisten, Sozialisten, Kirchenfeinden oder Juden – immer gleich behandelt: „Für den Papst wird in einem solchen, neuen Europa kein Platz mehr sein.“
(kreuz.net, Vatikan) „Die Leute beklagen sich, daß der Papst nichts [gegen den National-Sozialismus]
sagt. Aber der Papst kann nicht reden! Wenn er spräche, würde alles nur schlimmer.“
Das bekannte Papst
Pius XII. im Dezember 1942 bei einer Audienz für den damaligen Jesuitenpater und späteren Kardinal Paolo
Dezza († 1999).
Als Pater Dezza Rektor der Jesuitenuniversität Gregoriana war, schrieb er im Jahr 1964
einen Aufsatz über Pius XII. Darin schildert er seine Begegnung mit dem heiligmäßigen Papst.
Die Webseite
von ‘Radio Vatikan’ hat den Text heute auszugsweise veröffentlicht.
Verfolgte Bischöfe bitten den Papst,
nicht zu reden
Pius XII. berichtete dem Jesuiten, drei polnische Bischöfe angeschrieben zu haben – unter
ihnen der Erzbischof von Krakau und späteren Kardinal Stefan Sapieha († 1951).
In allen drei Briefen
beklagte er die nationalsozialistischen Verbrechen.
Die Bischöfe bedankten sich zwar beim Papst, erklärten
aber gleichzeitig, „daß sie diese Briefe nicht veröffentlichen können, weil das die Lage verschlimmern
würde“ – zitierte der Pater die damalige Aussage von Pius XII.
Der Papst berief sich auf seinen Heiligen
Vorgänger Pius X., der einmal angesichts ungenannter Greueltaten in Rußland zum Schweigen aufforderte,
„um noch größere Übel zu verhindern.“
Verharmloster Kommunismus
Pater Dezza erinnerte sich ferner,
daß Pius XII. ihm verharmlosend sagte: „Ja, es gibt auch eine kommunistische Gefahr, aber im Moment ist
die nazionalsozialistische Gefahr schlimmer.“
Diese Analyse sollte sich schon bald als sehr kurzsichtig
erweisen.
Der Papst warnte vor einem Sieg der Nationalsozialisten: „Sie wollen die Kirche zerstören
und sie wie Unkraut ausrupfen. Für den Papst wird in einem solchen, neuen Europa kein Platz mehr sein.
Sie sagen: Soll er doch nach Amerika gehen. Aber ich habe keine Angst, ich bleibe hier.“
Pius XII. hilft,
wo er kann
Der Jesuit war besonders von dem Bericht des Papstes über seine Hilfeleistungen für die
Verfolgten beeindruckt.
In diesem Wirken bemühte sich der Papst stets, sich nicht von Politikern oder
Militärs instrumentalisieren zu lassen.
Nach der deutschen Besetzung Roms im Jahr 1943 mahnte Pius XII.
den Rektor der Jesuitenuniversität Gregoriana, keine Militärs aufzunehmen: „Aber andere können Sie
gerne aufnehmen: Zivilisten, verfolgte Juden.“
Der Jesuit folgte dem Rat des Papstes und öffnete Verfolgten
die Pforten der Universität.
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115 Lesermeinungen
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Lügen! Um hier nur die bekanntesten holokaustischen Lügen zu nennen: Die von den Vergasungen in Dachau,
von der Seife aus Menschenfett und von den Lampenschirmen aus Menschenhaut, ferner noch die von den Torpedoabdichtungen
aus den Haaren der Vergasten, die abartigen Darstellungen über Tötungsmethoden usw. Und es gibt ja auch
Antifaschisten, die Lügen für wahr halten. Und gerade diese Antifaschisten sind oft wirklich strohdumm,
weil viele holokaustische Lügen derart dummdreist sind, daß sie eigentlich leicht zu durchschauen sind.
Na, dann bin ich erleichtert. Das war nur eine ironische Antwort auf „Caldonazzi“. Was den peinlichen
Herrn Leblhuber alias Caldonazzi betrifft, stellen Sie sich vor Leo Miles, kürzlich klagte er doch, Verwandte
von ihm hätten ihn gerügt weil sie Drohungen sämtlicher Coleur erhalten haben. Das aus dem Grund weil
er sich mit Klarnamen (-Leblhuber-…,) in sämtlichen Internetplattformen unbeliebt machte. Folglich
erhielten ein paar andere Leblhuber in Österreich Drohungen, die eigentlich ihm gelten hätten sollen.
Uns sowas wirft unsereins die Bezeichnung Klüngel zu.
#120 Leo Miles 22:58:02 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Kraut Das war nur eine ironische Antwort auf „Caldonazzi“. Er regt sich über die vermeintlich „brauen
Reaktionäre“ auf und klatscht beim reaktionären „Israel“, welches völkisch und tyrannisch ist. Ich
meinte gewisse nicht Sie persönlich…
#119 Lollipop † 22:21:27 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Lügen? Was lügen denn die Antifaschisten? Kannst du mir ein paar Lügen nennen? Ja, in der tat, die
„rechtsgerückte Ecke“ glaubt an das, was sie verkündet, an die Lügen sie für plausibel halten. Das
ist schlimm genug
#118 Seefeldt 22:13:54 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Einen entscheidenden Unterschied gibt es doch: Die aus der „rechtsgerückten Ecke“ glauben wenigstens
selbst an das, was sie verkünden. Viele „Antifaschisten“ lügen dagegen bewußt, daß sich die Balken
biegen. Allerdings gibt es auch Menschen, die sich selbst für gut halten und doch nur den „Antifaschisten“
auf den Leim gehen.
#117 Lollipop † 21:50:30 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Es ist umgekehrt Von der „antifaschistischen“ Seite wird vieles maßlos überzogen, vieles auch erstunken
und erlogen. Wenn Sie mit „Interview“ einen privaten Austausch meinen, stehen Ihnen doch hier die Privatnachrichten
zur Verfügung. Ja, aus der, ich nenne sie mal „rechtsgerückten Ecke“ scheinen die „Aussagen der Antifaschistischen
Seite“ wirklich Lügen zu sein. Die wollen ja glauben, was sie wollen und nicht die Realität erkennen
#116 Seefeldt 21:42:42 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Es ist umgekehrt: Von der „antifaschistischen“ Seite wird vieles maßlos überzogen, vieles auch erstunken
und erlogen. Wenn Sie mit „Interview“ einen privaten Austausch meinen, stehen Ihnen doch hier die Privatnachrichten
zur Verfügung.
#115 Lollipop † 21:38:59 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Seefeldt das passt zu x-net, hier wird wieder alles relativiert und heruntergespielt. Ist doch alles nicht
so schlimm. Kann ich mal ein Interview mit ihnen führen, Seefeld?
#114 Seefeldt 21:35:00 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Menschenverachtung @ Lollipop: Ich schrieb nicht, daß Sie ein Unmensch sind, sondern daß Sie unmenschliche
Tendenzen zeigen bzw. Gefahr laufen, zum Unmenschen zu werden. Das ist ein Unterschied und durchaus ernst
gemeint, und ich lege Ihnen sehr nahe, darüber ernsthaft nachzudenken. Geschichte ist immer Beziehung
zueinander (Relation) – in Zeit, aber auch in Raum. Geschichte ist nur verständlich, wenn die Zusammenhänge,
die Beziehungen, die Relationen erforscht werden. Der „Relativieren“-Vorwurf ist geschichtlicher Erkenntnis
absolut abträglich. Ihre Vermutung über Geisteskrankheit bei Nazis und Kommunisten halte ich für falsch.
Es gab Schwerstverbrecher unter ihnen, es gab wohl auch einzelne Geisteskranke, aber ich glaube nicht,
daß alle Nazis und Kommunisten geisteskrank waren. Wenn man es freilich mit Pater Brown hält, dem gemäß
jeder Mörder ein „kranker Mensch“ ist … In Ihrer Behauptung, in diesem Forum wimmele es von Nazi-Anhängern,
verrät bedenkliche Wahrnehmungstrübungen. Höchstens fünf Foristen -wenn überhaupt- dürften dem Nationalsozialismus
nahestehen, und das ist kein „Wimmeln“. Was nun Menschenverachtung betrifft, ist leider bei den „Antifaschisten“
weitaus mehr davon anzutreffen als bei den „Anderen“.
#113 Lollipop † 21:21:56 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Sefld Ein Unmensch bin ich ganz und gar nicht. Die nationalsozialistische und kommunistische Unmenschlichkeit
bestand ja auch darin, Unschuldige für andere büßen zu lassen. Deswegen sollten wir hier auf keinen
Fall den Versuch starten, die Geschichte in irgendeiner Art zu relativieren. Auch die Nazis und die Kommunisten
erklärten in ihrer Unmenschlichkeit Andersdenkende zu Geisteskranken … Vermutlich weil sie selbst geisteskrank
waren und von ihrer beschränkten Art ablenken wollten. Dass es hier nur so von Nazi-Anhängern wimmelt,
dürfte doch jedem klar sein. Diese sind ein Fall für die Psychiatrie. Denen geht es überhaupt nicht
um „Richtigstellung“ der Geschichte, sondern sie versuchen ihr böses Werk und ihre menschenverachtenden
Gedanken hier kund zu tun. Leider fallen viele Leser auf diese Heuchler herein.
#112 Seefeldt 21:15:15 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Unmenschliches Lollipop, Sie zeigen unmenschliche Tendenzen, bzw. Sie laufen Gefahr, zum Unmenschen zu
werden. Es ist wohl davon auszugehen, daß Sie Antipacelli nicht persönlich können. Sie kennen doch
wohl nur Seine in diesem Forum dargestellten Ansichten. Die mögen ganz andere sein als Ihre, aber das
gibt Ihnen keinerlei Recht, ihm Schizophrenie oder Paranoia zu unterstellen. Auch die Nazis und die Kommunisten
erklärten in ihrer Unmenschlichkeit Andersdenkende zu Geisteskranken … Und was das mit den Feindbildern
angeht: Man sollte überhaupt keine Feindbilder aufstellen. Und schon gar nicht darf man Unschuldige in
etwas hineinziehen, wofür sie nichts können. Die nationalsozialistische und kommunistische Unmenschlichkeit
bestand ja auch darin, Unschuldige für andere büßen zu lassen.
#111 Lollipop † 20:29:45 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Seafield Doch an Schizophrenie ist er auch erkrankt aber vor allem an Paranoia, das habe ich in meinem
vorherigen Beitrag vergessen, kann ja mal passieren. Sollte man sich die Nazis nicht als Feindbilder aussuchen,
weil man auch Nichtnazis damit trifft?
#110 Seefeldt 20:16:09 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Bitte erst einmal informieren! @ Lollipop: Ehe Sie anderen Schizophrenie unterstellen, sollten Sie sich
erst einmal darüber informieren, was Schizophrenie eigentlich ist. Was Sie Antipacelli unterstellen,
hat mit Schizophrenie wenig zu tun. Was nun das Feindbild betrifft: Da gibt es leider auch Leute, die
auch nicht ohne Feindbild auskommen, sich als „Feinde“ aber auf die „Nazis“ festgelegt haben – wobei sie
leider auch viele Nichtnazis als „Nazis“ verleumden.
#109 Lollipop † 20:06:19 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Antipacelli Richtig Antipacelli Immer weiter so Aber anscheinend leidest du unter Schizophrenie Freimaurer,
Hudentum, Kommunismus Aber manche Menschen benötigen ein Feinbild, damit sie existieren können, das
sie sozusagen am Leben hält. So einer bist du wohl, du kannst ohne deine Feindbilder nicht.
#108 Antipacelli † 19:07:58 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Ruhrgebietler: Wer Pacelli zum Seligen erklärt, spricht damit auch das 2. Vatikanum, Liberalismus, Sozialismus
und Modernismus, insbesondere aber das dämonisch-antichristliche Halachajudentum und seine willigen freimaurerischen
Gehilfen selig. o^/ Möglicherweise auch die Jüdlinge Marx, Lenin und Darwin…!
#104 Leo Miles 08:23:35 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Großwildjäger sitzen gerade einige Geschichtsprofessoren hier neben mir So weit ist es schon, daß
die Professoren bei euch antanzen und euch brav Gute Nacht sagen müssen? @Caldonazzi Jenseits von kreuz.net
wirst du in der Skala von reaktionär bis nationalsozialistisch eingereiht, und dort kannst du vor dich
hin sinnieren. Naja, vielleicht kommt er ja dann wenigsten im Zentralrat oder in Tel Aviv unter…
#103 Paulaner † 00:31:26 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Wenn so ein Bonmot schon einen Kreuzer ins Schlingern bringt, dann war der Steuermann besoffen. Mit meinem
krankhaften Mißtrauen vor Fachidi^WExperten habe ich noch nie zurückgehalten, ich bin selps einen.
#102 Caldonazzi † 00:29:50 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Kraut: Und deine Reviermarkierungen interessieren auch niemanden. du sitzt mal wieder mutterseelenallein
vor dem PC und hältst Teekränzchen mit imaginären Freunden in Form von Plüschtierchen. Nur auf kreuz.net
kannst du dich als Katholik verkleiden. Jenseits von kreuz.net wirst du in der Skala von reaktionär bis
nationalsozialistisch eingereiht, und dort kannst du vor dich hin sinnieren. Ziemlich abseitig, wenn ich
mir die politische Landschaft so anschaue. Der kreuz.net-Klüngel bringt nichts.
Und ich dachte schon, Großwild du sitzt mal wieder mutterseelenallein vor dem PC und hältst Teekränzchen
mit imaginären Freunden in Form von Plüschtierchen.
@LM hitler/homos/juden/v2 Hitler kenne ich nicht. Homos mag ich nicht. Juden gehen mich nichts an. V2
geht mich schon was an. Es sind hervorragende Päpste nach der Zeit des V2 hervorgegangen.
#99 Großwildjäger 00:00:51 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@ Kraut: Im Gegensatz zu Ihnen trinke ich keinen Alkohol. Und wir sitzen hier und trinken Tee! Das Spezialgebiet
der Herren habe ich bereits genannt… Ach, ein Jurist ist auch dabei… Paulaner: Finden Sie das toll,
mir hier in den Rücken zu fallen?
#98 Paulaner † 23:56:51 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Das mit den Fachkapazitäten ist so eine Sache, Großwildjäger. Wenn es nach denen ginge und deren Urteil,
dann hätten wir noch immer keine Autopneus. Darauf bin ich heute zufällig gekommen, als ich mir neue
Dunlops aufziehen ließ – der Mann hatte weder von Fahrrädern noch von Gummi einen Schimmer und wäre
bei allen Kommissionen mit Bomben und Granaten durchgefallen.
Na, Großwild, wenn deine „Professoren“ da um dich alle deines Schlages sind, lache ich mir bei der bildlichen
Vorstellung darüber einen ganzen Laubwald.
ewiges +net themenkleeblatt ist „hitler/homos/juden/v2“ zwecks hetzökonomie könnte red versuchen künftig
alle 4 hauptthemengebiete in jeweils 1 artikel unterzubringen. mein vorschlag: der homo wernher v braun
baute mit den juden für hitler die v2 andere vorschläge ?
Seefeldt, seien Sie mir bitte nicht böse, …wenn ich Sie jetzt frage ob Sie eventuell ein ganz klein
wenig unter Schizophrenie leiden. Das mit Polen war doch ein abgekartertes Spiel. Zudem eine kleine Zusammenfassung:
Frankreich und England waren mitunter die „Sieger“ des Ersten Weltkrieges und maßgeblich an der Konstruktion
des Versailler Unsinns beteiligt; somit auch an der Konstruktion der Neuen Grenzen für Deutschland. DIE
TSCHECHEI WAR FÜR DIE SIEGERMÄCHTE NICHTS ANDERES ALS EIN BEQUEMER FLUGZEUGTRÄGER NEBEN DEUTSCHEM TERRITORIUM.
Volksstämme wurden willkürlich zusammengepackt wie Hund und Katze. Reibereien vorprogrammiert.
Tschechoslowakisches Die Tschechoslowakei war nach dem berechtigten Münchner Abkommen vom deutschen Machtbereich
fast vollständig umgeben: Im Norden, Westen und Süden das Großdeutsche Reich (einschließlich Österreichs),
im Osten noch eine Slowakei mit Absetzbewegungen. Die Tschechoslowakei hatte außenpolitisch so gut wie
keinen Spielraum mehr, und die tschechische Politik bemühte sich nach dem Münchner Abkommen um ein besseres
Verhältnis zu Deutschland, weil sie sich von den Westmächten nichts mehr erhoffte. Es gab wirklich keinerlei
Recht für die Einverleibung der Tschechei. Und es muß hier auch festgestellt werden: Es war schon Hitler
selbst, der sich in einen Krieg stürzte (den gegen Polen). Und er hatte sich durch die Besetzung der
Tschechei selbst in die außenpolitische Sackgasse gebracht.
Ich glaube, Leo Miles, …die damalige Deutsche Regierung beging, in Anbetracht der ausweglosen Weltpolitischen
Situation (welche unweigerlich GEGEN Deutschland gerichtet war…,), die Flucht nach vorne. Und Stalin
rieb sich derweil seine gierigen Patschehändchen.
#87 Leo Miles 23:00:29 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@Kraut Es geht nicht darum, zu sagen, der Einmarsch sei unverständlich. Es geht darum, daß er halsbrecherisch
war. Das half den Kriegstreibern ungemein.
@Leo Miles Ja, aber nur weil zwei Länder fies konspirieren Ich wiederhole mein post von 18.37 Uhr Das
Elend der Sudetendeutschen war ein Namenloses Darum unter anderem der Einmarsch in die Tschechei. Zudem
wollte man verhindern, daß von der Tschechei aus -im Falle einer militärischen Auseinandersetzung- Deutschland
angegriffen wird (was ein führender französischer Politiker derzeit selbst darlegte „zu diesem Zweck
wurde die Tschechei gegründet…“). Die Tschechei wurde übrigens nicht einkassiert, es wurde ein Protektorat
errichtet. Kundige wissen was es damit auf sich hatte. @Seefeldt: Was die Freiheitsliebe der Tschechen
betrifft, besser gesagt, zur damaligen Zeit betraf – die ist nicht mehr und nicht weniger wert als die
der Sudetendeutschen. Man wollte Deutschland in einen Krieg hineinstürzen und man vollbrachte es! Sie
glauben doch nicht ernsthaft, die Tschechische Regierung(?) hätte keine Sanktionen erwarten dürfen,
von Seiten der Großmächte, wenn sie nicht gespurt hätte.
Bekanntlich … erfolgten die englischen Zusagen an Polen erst nach der Besetzung der Tschechei. Und wissen
Sie auch warum? Weil sich Chamberlain so sehr als Friedensretter hatte feiern lassen und durch die Besetzung
der Tschechei auf das schlimmste blamiert wurde. Von da an wurde Chamberlain rasend, wenn auf Hitler die
Rede kam, wie beispielsweise von der US-Gesandtschaft in England berichtet wurde – und ich kann Chamberlains
Wut offengestanden sehr gut verstehen. Das meine ich mit der außenpolitischen Idiotie Hitlers: Daß er
durch seine außenpolitischen Verbrechen einen Deutschland verhältnismäßig wohlgesonnenen Premierminister
in eine unmögliche Lage brachte. Nach Chamberlain kam Churchill, und mit Churchill ein bösartiger Deutschenhasser,
der jeden Frieden mit Deutschland verweigerte. Angesichts der tschechischen Freiheitsliebe ist die Behauptung,
viele Tschechen hätten sich über das deutsche Protektorat gefreut, bodenlos.
#83 Leo Miles 22:45:56 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@Kraut Ja, aber nur weil zwei Länder fies konspirieren, kann man nicht einfach ein anderes Land besetzen
und sich einverleiben (auch wenn die Konstitution dieses Staates fragwürdig ist). Hitler hat den Bogen
hier vor aller Welt zuungunsten Deutschlands eindeutig überspannt. Er ist sozusagen in die gerissene
„Appeasement“-Falle getappt…
#82 Brandenburgis 22:45:38 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Die Besetzung der Resttschechei kann man wohl kaum ein Verbrechen nennen. Im Gegenteil, der Staat Tschechoslowakei
war ein notorischer Menschenrechtsverletzer.
Na, Mr.Seafield, das ist doch nicht Ihr Ernst? Ein (außen-) politisches Genie war Bismarck, Hitler war
dagegen außenpolitisch nicht nur ein Verbrecher, sondern auch ein Idiot. Wäre er nicht so ein Idiot
gewesen, hätte er die Tschechei nicht besetzt, denn mit diesem Verbrechen manövrierte er sich außenpolitisch
in die Sackgasse. Ohne dieses Verbrechen „hätte sich England hinsichtlich Polens mehr zurückgehalten“.
Auf der einen Seite geben Sie vor, das konspirative Zusammenspiel Frankreichs und Englands zu durchschauen
und auf der anderen Seite wollen Sie die Besetzung der Tschechei als Verbrechen darstellen. Da kann ich
Ihnen nicht folgen.
Warum der Krieg gegen Frankreich kein Angriffskrieg war Ganz einfach: Weil Frankreich den Krieg an Deutschland
erklärt hatte, von Deutschland nicht dazu gezwungen wurde und somit Frankreich der Angreifer war. Die
Begründung, warum England und Frankreich nicht wegen Polen Deutschland bekriegten, steht in meinem Vorbeitrag:
Weil sie der Sowjetunion nicht den Krieg erklärten, als diese ihrerseits Polen angriff; außerdem ließen
die Westmächte Polen militärisch im Stich. Im übrigen habe ich nicht behauptet, daß der Einmarsch
in die Tschechei zur Unterstützung Italiens nötig gewesen sei, sondern festgestellt, daß der Balkanfeldzug
zur Unterstützung Italiens nötig war. Die Tschechei liegt nicht auf dem Balkan … Wie auch schon geschrieben
oder zumindest angedeutet, war die Besetzung der Tschechei das gemeinste außenpolitische Verbrechen Hitlers,
wenn auch nicht das verhängnisvollste. Die Bezeichnung „Protektorat“ ändert nicht das Geringste an der
Einverleibung dieses Landes in den NS-Staat – und für die Einverleibung dieses Landes gab es absolut
kein Recht. Ein (außen-) politisches Genie war Bismarck, Hitler war dagegen außenpolitisch nicht nur
ein Verbrecher, sondern auch ein Idiot. Wäre er nicht so ein Idiot gewesen, hätte er die Tschechei nicht
besetzt, denn mit diesem Verbrechen manövrierte er sich außenpolitisch in die Sackgasse. Ohne dieses
Verbrechen hätte sich England hinsichtlich Polens mehr zurückgehalten.
#77 Antipacelli † 22:02:09 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@Heinrich II.: Der war gut!!! Karl Valentin: „Ich sage nichts, das wird man doch noch sagen dürfen!“
:)3 Manchmal ist es aber auch Bürger- und/oder Katholikenpflicht, sein Maul aufzumachen (und zwar nicht
nur beim Zahnarzt)! o^/
@Antipacelli „Bei einem Fischhändler stand neulich ein Pappschild im Fenster, mitten auf einem frischen
Lachs. Und darauf war zu lesen: „Wenn ich meinen Mund nicht geöffnet hätte, wäre ich jetzt nicht hier.““
„Das Recht zu schweigen ist auch ein Menschenrecht.“ sagte der von mir sehr geschätzte Johannes Gross.
Oder Karl Valentin: „Ich sage nichts, das wird man doch noch sagen dürfen!“
@Antipacelli Am rechten Ort das rechte Wort, Hilft wohl in allen Lagen fort, Und doch gebühret dem der
Preis, Der, wenn es gilt, zu schweigen weiß. jüdisches Sprichwort
@Antipacelli Korridorfrage Bei uns im Korridor stehen auch immer Kinderwägen rum; n älterer Mensch kann
da schon mal ins Stolpern geraten. Löst die Korridorfragen von heute!
#65 Antipacelli † 21:28:14 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@Brandenburgis: Ich denke, da hat Meeracker schon Recht gehabt Der Führer wollte tatsächlich die Lösung
der Korridorfrage von dem Votum der westpreußischen Bevölkerung abhängig machen und es – je nachdem –
zu einem (wie vor 1919) deutschen Gebiet mit polnischen Durchfahrechten oder zu einem polnischen Gebiet
mit deutschen Durchfahrtrechten machen. Lies mal eines der hervorragenden Bücher z.B. von Walter Post
oder Stefan Scheil! Dieser Lösungsansatz zeigt in der Tat, welch politisches Genie Hitler war. Dass weder
Polen noch Englang etwas davon wissen wollte, soll ihnen in alle Ewigkeit zur Schande gereichen!!! o^/
#64 Brandenburgis 21:22:29 | Mittwoch, 3. Februar 2010
ICh meine nicht den … Pacelli Seewiese hatte behauptet, Hitler hätte 1939 in der Danzigkrise eine Volksabstimmung
mit Ziel Sezession in Westpreußen gefordert. Diese Aussage ist m. E. grundfalsch, da die Forderungen
Hitlers viel bescheidener, geradezu übertrieben freundlich waren. HItler war im Gegenteil bereit, die
Diktatgrenzen anzuerkennen, wenn das Danzig-Problem gelöst wird.
#61 Antipacelli † 21:05:47 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@Vorposter @Brandenburgis, Seefeldt Zu den in Ost- und m.W. auch in Westpreußen durchgeführten Volksabstimmungen
ist in dem Buch von Helmut Schröcke „Der Jahrhundertkrieg 1939/45“, jetzt neu aufgelegt unter dem Titel
„Der Zweite Weltkrieg www.buchhandel.de/…bApi1/TitelSuche.asp?Func=Detail&Ca…=“, einiges zu finden.
Leider habe ich das Buch momentan nicht zur Hand, so dass ich nachschlagen könnte… @Izmiribl, Lollipop
Der Modernismus ist, dem heiligmäßigen Papst „Pius X.“ zufolge, das Sammelbecken aller Häresien. Nachdem
das 2. Vatikanum den Modernismus selig gesprochen hat, hat es auch alle nur erdenklichen Häresien selig
gesprochen. Mit dem Jüdling Eugenio Pacelli, der noch 1948 meinte, seinen Stammes- bzw. Irrglaubensgenossen,
den potentiellen Völkermörder Henry Morgenthau jr. in Privataudienz empfangen zu müssen, nahm das
böse Ende seinen Anfang! o^/
#60 greywolf58 19:20:44 | Mittwoch, 3. Februar 2010
greywolf58 Na Schamane wer oder was unwichtig ist bestimmen nicht irrgeleitete Trommler die ums Feuer
springen und dämonische Formeln sprechen sondern nur Gott allein!! Gottes Ultimatum begann am 3.1.2002.
Seit dieser Zeit durchleben wir die Apokalypse, in der wir die Möglichkeit zur Umkehr und zur Rückkehr
zu Gott haben. Wird der Mensch aber umkehren? Wird der Mensch auf seinen Schöpfergott hören?
Kaiserstadt Prag Die GOLDENE STADT wurde von Deutschen Kaisern errichtet. Im Laufe der Zeit wurde das
Gebiet regelrecht zurückverstümmelt; und willkürlich wurden hier Völkergruppen zusammengepfercht.
Man kann sagen daß man sich während des Dritten Reiches Gedanken machte, wie dieses Territoriumsproblem
am besten gelöst werden hätte können. Tatsache ist auch, daß es den Tschechen unter der Besatzung
so schlecht nicht ging; den Briten war es allerdings ein Dorn im Auge und stifteten das Attentat gegen
den damaligen stellvertr.Reichsprotektor. Ab da ging der Zirkus erst richtig los.
Das Elend der Sudetendeutschen war ein Namenloses Darum unter anderem der Einmarsch in die Tschechei.
Zudem wollte man verhindern, daß von der Tschechei aus -im Falle einer militärischen Auseinandersetzung-
Deutschland angegriffen wird (was ein führender französischer Politiker derzeit selbst darlegte „zu
diesem Zweck wurde die Tschechei gegründet…“). Die Tschechei wurde übrigens nicht einkassiert, es
wurde ein Protektorat errichtet. Kundige wissen was es damit auf sich hatte.
#55 Großwildjäger 18:19:52 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@ Seefeldt: Daß England und Frankreich nicht wegen Polen den Krieg an Deutschland erklärten, ist doch
schon nachgewiesen Wo, wann und von wem? Mit welchen einwandfreien historischen Belegen, die nicht von
„einschlägigen“ Seiten stammen (Sie wissen, was für Seiten ich meine…)? Wieso war der Einmarsch in
die Tschechei zur Unterstützung Italiens notwendig? Belege!
#53 Lollipop † 17:58:35 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Krieg Mal wieder bestens Recherchiert, diese Artikel, was der wohl für eine öffentliche Resonanz erzeugen
würde. Wieso war der Angriffskrieg ggn Frankreich kein Angriffskrieg?
@Seefeldt Übrigens wurde auch der neutrale Iran am 24. August 1941 durch britische und sowjetische Truppen
im Rahmen einer anglo-sowjetischen Invasion besetzt und seiner Ölvorräte beraubt. Vor allem soll es
auch um einen Landweg zur UdSSR gegangen sein, in riesigen LKW-Konvois wurden amerikanische Waffen durch
den Iran in die UdSSR geschafft.
Zur Kriegserklärung Englands und Frankreichs an Deutschland ; @ Brandenburgis Daß England und Frankreich
nicht wegen Polen den Krieg an Deutschland erklärten, ist doch schon nachgewiesen: Hätten England und
Frankreich Polen verteidigen wollen, hätten sie auch der Sowjetunion den Krieg erklären müssen – doch
das taten sie nicht, und damit entzogen sie ihrem Krieg gegen Deutschland jede Rechtfertigung. Norwegen
stand eben nicht auf der Seite der Allierten, sondern war neutral. Um Deutschland vom nordschwedischen
Eisenerz abzuschneiden, schreckten England und Frankreich auch nicht vor dem Einmarsch in das neutrale
Norwegen zurück, was Hitler zur Gegenmaßnahme zwang. Wie schon geschrieben, war Hitler auf dem Balkan
(wie auch in Nordafrika) gezwungen, seinem Verbündeten Italien zu helfen. Und Hitlers Frankreichfeldzug
war nötig, weil England und Frankreich jeden Frieden verweigerten. * @ Brandenburgis den Nachweis mit
der Volksabstimmung habe ich keineswegs vergessen, doch 1) stehen in diesem Forum nur 1.500 Zeichen für
einen Beitrag zur Verfügung, und meine letzten Beiträge hier füllten diese Grenze so ziemlich aus 2)
muß ich danach suchen, doch das erfordert Zeit – und ich muß gleich aufbrechen. Sobald ich fündig werde,
melde ich mich. Doch kann ich Ihnen versichern, daß ich von diesem Volksabstimmungsvorschlag gelesen
habe – nur weiß ich leider nicht mehr wo.
Lollipop kriegt den dritten Ehrenwimpel: Balkanfeldzug. histor.ws/seppdepp/002.htm Sie sollten nicht so
viel Wirbel machen wenn Sie schon keine Ahnung haben.
Ergänzung: Zur Aggressiven Kriegspolitik der Gegner Deutschlands auch hier ein guter Beitrag histor.ws/seppdepp/050.htm.
Bestens recherchiert und gut zusammengefasst.
#46 Lollipop † 17:48:23 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Seefeldt Glaube, was du willst, England und Frankreich haben Deutschland deswegen den Krieg erklärt,
weil Deutschland Polen überfallen hat. Sogar ein Ultimatum Frankreichs/Englands hatte Hitler abgelehnt.
So erklärten die Verbündete den deutschem Volk den Krieg. Und nun zu Norwegen: Sie standen ganz klar
auf der Seite Der Alliierten, weswegen sie sogar auf der Alliierten Seite gekämpft haben. Und: Was gibt
Hitler das Recht, sich in innenpolitische Belange einzumischen, wie es auf dem Balkan vorgefallen ist.
Fest steht, Italien stand in Afrika und dem Balkan vor einem militärischen Debakel, weswegen Hitler Hilfe
zusagte. Hitlers Krieg gegen den Westen war wieder ein deutlicher Angriffskrieg, wobei er mal wieder mehr
Glück als Verstand bei diesem Feldzug hatte. Er konnte genauso gut nach hinten losgehen.
@Seefeldt Ohne mich Ihrer Argumentation inhaltlich im geringsten anzuschließen: Eine interessante Randnote
der Geschichte ist, dass britische Truppen 1940 Island unter Verletzung seiner Neutralität besetzten,
angeblich um einer möglichen Invasion durch Deutschland zuvorzukommen. Tatsächlich war man wohl der
Ansicht, dass es für den Nachschub aus den USA von erheblicher Bedeutung werden könnte.
Wie Hitler zum Krieg gezwungen wurde Im Falle England und Frankreich ist die Sache doch sonnenklar: Es
waren England und Frankreich, die den Krieg an Deutschland erklärten. Auch klar ist die Sache mit Norwegen:
England und Frankreich wollten Norwegen besetzen, um über Norwegen Deutschland vom für Deutschland unentbehrlichen
nordschwedischen Eisenerz abzuschneiden. Da Dänemark zwischen Norwegen und Deutschland liegt, war auch
die Besetzung Dänemarks erforderlich. Im Balkan wurde die deutschfreundliche Regierung von Jugoslawien
weggeputscht und geriet außerdem Italien gegenüber Griechenland in Schwierigkeit, was dort deutsches
Eingreifen erzwang. Auch in Nordafrika mußte Deutschland seinem Bundesgenossen Italien helfen, der dort
gegenüber den Engländern ins Hintertreffen geraten war. Schließlich hatte die Sowjetunion massive Kriegsvorbereitungen
gegen Deutschland getroffen, die aus Hitlers Sicht zum Präventivkrieg zwangen. Nun habe ich ja auch etwas
Platz für Benelux. Politisch war der Krieg klares Unrecht, militärisch sieht die Sache etwas anders
aus. Ob eine schnelle militärische Entscheidung alleine über die französische Maginotlinie zu erreichen
gewesen wäre, muß dahingestellt bleiben, ob diese militärische Lage einen Einmarsch in Benelux rechtfertigte,
auch (wohl eher nicht, aber ganz festlegen möchte ich mich da nicht). Jedenfalls bedaure ich den deutschen
Einmarsch in Benelux. Übrigens, Lollipop: Wer sachlichen Informationsaustausch will, sollte bösartige
Unterstellungen und Lügen unterlassen.
#42 Lollipop † 17:27:26 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Erkenntnis Okay, Okay, ich gebe es ja zu, Hitler ist der meist missverstandene Mensch der Geschichte.
Er hatte nur Gutes im Sinn und wurde in den Abgrund gestoßen. Den Krieg wollte er definitiv nicht. Meiner
Meinung nach sollte er den Friedensnobelpreis bekommen, posthum. Und den Holocaust, ach ja, den gab es
ja gar nicht. So kann man sagen, Hitler war ein guter Mensch, so wie Mielke, der sagte „ich liebe doch
alle Menschen“ Aber was das auf einer katholischen Nachrichtenseite zu tun hat, frag ich mich ehrlich
gesagt. Nazi-verseucht ist Kreuz.net…
#41 Brandenburgis 17:21:54 | Mittwoch, 3. Februar 2010
NOchmals Seefedl eine Volksabstimmung oder Gebietsabtrennungen im ehemaligen Westpreußen standen überhaupt
nicht zur Debatte. Wie kommen Sie denn überhaupt darauf?? Steht das irgendwo im Internet??
Es war ein vernünftiger Vorschlag Nochmals: Hitlers Vorschlag an Polen, über die künftige Zugehörigkeit
Westpreußens abstimmen zu lassen und der unterlegenen Seite eine exterritioriale Verbindung einzuräumen,
war großzügig, vernünftig und gerecht. Denn Westpreußen war deutsches Land, Deutschland hatte daher
einen Anspruch darauf. Wer allerdings behauptet, das wäre für Polen unzumutbar gewesen, soll das doch
bitte begründen – alles andere ist Dreschen leeren Strohs. In dem besagten Protokoll wurde nicht die
Teilung Polens beschlossen, sondern die gemeinsamen Interessensphären abgesteckt. So war beispielsweise
weder die Besetzung der Baltischen Staaten durch die Sowjetunion noch die versuchte sowjetische Besetzung
Finnlands vorgesehen. Den Raub Westpreußens und Posens als „Nichtraub“ zu bezeichnen ist schon grotesk,
denn Deutschland unterschrieb den Friedensvertrag keineswegs freiwillig, sondern wurde dazu erpreßt.
Hätten England und Frankreich wirklich Polen verteidigen wollen, hätten sie auch der Sowjetunion den
Krieg erklären müssen – aber das taten sie bekanntlich nicht. Übrigens holte sich auch die Sowjetunion
nur wieder, was Polen nach dem 1.Weltkrieg von Rußland geraubt hatte. Um auch das klarzustellen: Hitler
wollte weder den Krieg gegen England, Frankreich, Norwegen, Balkan, Nordafrika und zumindest 1941 auch
nicht gegen Rußland. Zu allen diesen Kriegen wurde er gezwungen. Die Benelux-Geschichte ist komplizierter
und leider nicht mehr in diesen Beitrag unterzubringen.
#36 Brandenburgis 17:05:55 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Seeefeeld hat völlig Unrecht HItler wollte 1939 die Diktatgrenzen GARNTIEREN: Ledidglich die Danzig-Frage
stand auf der Tagesordnung: Anschluß ans Reich, Transitstraße. Und das wars.
#35 Lollipop † 17:00:57 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Seefeldt Das sind doch unannehmbare Bedingungen für Polen gewesen, ein unmögliches Angebot, das Deutschland
Polen gestellt hatte… Und dann gibs ja auch noch den Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion und in einem
geheimen Zusatzprotokoll wurde die Teilung Polens beschlossen. Vor dem Angebot wohlgemerkt. Da hatte Hitler
nämlich die Gewissheit, dass Stalin als Reaktion auf eine deutsche Attacke auf Polen seine Armee in Richtung
Deutsches Reich mobilisierte. Geraubt wurden die Gebiete Westpreußen und Oberschlesien auch nicht. Deutschland
hat den Vertrag von Versailles unterschrieben und damit auch deren Abtritt besiegelte. Wenn man geraubt
schreibt, benutzt man sofort wieder diese verhängnisvolle Sprache der 30’ Jahre und die Folge war der
Absturz Deutschlands. Wären Frankreich und England mit genügend Courage ausgerüstet, hätte man dem
Krieg 1939 schnell ein Ende bereiten können, wäre man in Deutschland einmaschiert, was man leider nicht
getan hatte, so hätten unzählige Millionen Menschen gerettet werden können. Das ist wohl ein rechtmäßiger
Vorwurf an Frankreich/ England, die zudem Tschechien im Stich gelassen haben.
Zum Ausbruch des 2.Weltkrieges Seinen „Kampf“ schrieb Hitler als Häftling Mitte der 1920er. Über ein
Jahrzehnt später stand für ihn als Reichskanzler zur Frage, wie er sich Polen gegenüber verhalten sollte.
Dazu muß man wissen, daß Polen nach dem 1.Weltkrieg weite Gebiete von Deutschland raubte, darunter auch
Westpreußen, wodurch Ostpreußen vom übrigen Deutschland getrennt wurde. Ferner betrieb Polen gegenüber
den unter seine Macht geratenen Deutschen eine böse Politik, wozu auch die Vertreibung von etwa der Hälfte
der Deutschen von Westpreußen und Posen zählt. Um die Lage Ostpreußens zu verbessern, unterbreitete
Hitler den Polen ein großzügiges Angebot: Volksabstimmung in Westpreußen über die künftige Zugehörigkeit,
im Falle einer Entscheidung für Deutschland eine exterritoriale Verbindung von Polen zu einem Ostseehafen,
im Falle einer Entscheidung für Polen eine exterritoriale Verbindung von Pommern nach Ostpreußen. Das
war ein durchaus vernünftiges Angebot – aber Polen lehnte ab, worauf Hitler zur Gewalt griff. Das ist
jetzt keine Rechtfertigung des Krieges, aber meiner Meinung nach beging Hitler mit der Besetzung und Einverleibung
der Tschechei weitaus Schlimmeres. Doch war der Krieg gegen Polen verhängnisvoller, weil nun England
und Frankreich den Krieg an Deutschland erklärten. Daß es weder England noch Frankreich um die Verteidigung
Polens ging, zeigt sich daran, daß sie auf den sowjetischen Angriff auf Polen überhaupt nicht reagierten
und militärisch Polen im Stich ließen.
#33 Lollipop † 16:06:04 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Brandenburgis Daß Hitler und die NS-Führung den Krieg nicht wollten ist Dann lies mal mein Kampf, wie
war das noch mit dem Lebensraum im Osten? Damals versuchten nämlich die Alliierten in Nürnberg der NS-Führung
die Vorbereitung und Auslösung eines (rechtswidrigen) Angriffskrieges strafrechtlich nachzuweisen Hm,
wenn ich mir recht überlege, wer hat denn Polen angegriffen, wer ist in Frankreich einmarschiert, wer
wollte England angreifen? Russland? den Balkan? Wenn das kein Angriffskrieg ist, weis ich auch nicht-
Um eine Verurteilung zu erreichen mußten sie zu Tricks greifen, die mit juristischen Maßstäben unvereinbar
sind. Heute stehen wir gottlob erheblich besser da, da wir über fast zahllose Quellen der Gegenseite
verfügen, die in Nürnberg weder eingebracht noch angefordert werden durften. Welche Quellen denn: Ist
ein Göring unschuldig, oder ein Hess, oder ein Sauckel, oder Keitel und wie die Verbrecher und Arschkriecher
alle heißen mit verlaub, herr Brandenburgis, sie sind ein… Um ihr Seelenheil mache ich mir ernsthafte
Sorgen
#32 Brandenburgis 10:34:37 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Sie sind zwar klein doch ein Katholik sind Sie ganz gewiß nicht! Es wäre sehr leicht darzustellen, was
und wer Sie tatsächlich sind, doch überlasse ich es dem Herrgott, der sicherlich Ihr zerrüttetes Persönlichkeitsprofil
ziemlich gut kennt.
Brandenburgis Ich bewundere Sie immer mehr. Wie Sie immer und immer wieder sich bemühen, uns die Pforten
zu öffnen, damit auch wir eintreten in das Reich der unumstößlichen Wahrheit, welches zu entdecken
Ihnen und Ihren frommen, zahllosen und gebildeten Hirnzellen vergönnt war. Wollen Sie mir, einem nur
kleinen, dennoch aufrechten Katholiken erlauben, dass ich ein wenig mich hineinbegebe in das strahlende
Licht Ihrer Weisheit, um teilhaftig zu werden Ihrer Erleuchtung. Keine Sorge, bescheiden wie Sie sind,
werde ich Sie nicht weiter mit meinen Liedern des Lobes behelligen! Ich grüße Sie mit einem strammen,
aufrechten und kraftvollen „heil“ und jawoll!
#30 Brandenburgis 10:09:37 | Mittwoch, 3. Februar 2010
ICh kann das ohne Zweifel lückenlos belegen, und zwar aus Quellen und nicht aus Medien wie Nationalzeitung,
die ich überhaupt nicht kenne. Ich lese schon seit Jahrzehnten überhaupt keine Zeitungen und nutze die
Zeit lieber zur Arbeit (und für x-net). Daß Hitler und die NS-Führung den Krieg nicht wollten ist schon
seit 1947 klar. Damals versuchten nämlich die Alliierten in Nürnberg der NS-Führung die Vorbereitung
und Auslösung eines (rechtswidrigen) Angriffskrieges strafrechtlich nachzuweisen, was ihnenn nicht wirklich
gelang. Um eine Verurteilung zu erreichen mußten sie zu Tricks greifen, die mit juristischen Maßstäben
unvereinbar sind. Heute stehen wir gottlob erheblich besser da, da wir über fast zahllose Quellen der
Gegenseite verfügen, die in Nürnberg weder eingebracht noch angefordert werden durften.
Salve Habe gerade die von Ihnen anempfohlene Seite besucht. Wunderbar! Ich kann sie nur jedem rechtgläubigen
Katholiken empfehlen. Sie ist wie Balsam auf meiner durch den Modernismus verletzten Seele. Habe auch
schon überlegt, mich anzumelden, um auch meinen Teil zum Salböl der dort freiwerdenden Gnaden beizutragen.
Mal schauen, vielleicht lesen wir uns dort wieder. Ich bin immer noch ganz und gar entzückt. Gnadenhaftes
Jawoll!
Vielleicht hat die Redaktion ja im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, aber unter welcher Regierung
wurde die kath. Kirche durch ein Reichskonkordat nochmal mit weitreichenden Rechten ausgestattet und mit
Milliardenzahlungen (jährlich) beschenkt? Ja richtig, das war der Katholik und Obernazi Hitler, der Papst
Pius XII dieses Geschenk gemacht hat, damit der zur Judenvernichtung brav den Mund hält. Hat ja auch
super geklappt. Vielleicht lebt die Redaktion ja auch woanders, in unserem Universum ist der Vatikan damals
hauptsächlich durch die Rattenlinie de.wikipedia.org/wiki/Rattenlinie aufgefallen. Juden durch den Vatikan
gerettet? Putziges Märchen, richtig heißt es: Nazis durch den Vatikan nach Südamerika „gerettet“, um
sie der gerechten Verurteilung zu entziehen!
Lollilop: inwiefern hat Pius XII dem Modernismus die Türe geöffnet. Seine Enzyklika „Humani generis“
knüpft eindeutig an Pscendi an. Ausserdem hat er Pius X heilig gesprochen.
Ja, die Probleme Großwildjäger meint, er könnte ihn der realität probleme kriegen, nicht bei kreuz.net.
Morgends auf der Autobahn in einen Massenunfall geraten, die Frau geht von dannen, die Kaffeemaschine
geht kapuut, so ist das Leben. Anderen zu drohen ist eine höhere Qualität.
#19 Großwildjäger 23:16:40 | Dienstag, 2. Februar 2010
@ El Greco: Ich sehe es nicht länger ein, von Leuten wie Brandenburgis als „letzte Schei…e“, „Ar…och“,
„Judens…u“ und ähnlich (das waren ja nur die harmloseren Beispiele) bezeichnet zu werden. Da müssen
solche Gestalten dann auch mit Konsequenzen rechnen. Im realen Leben ist es doch auch so!
aha, erhellend Und bevor Sie jetzt wieder beleidigend pöbeln, sollten Sie sich daran erinnern, dass mir
Ihr Klarname bekannt ist und weitere Beleidigungen für Sie dann sehr unangenehme Folgen haben könnten…
Großwildjäger, ich bleib mal beim Du, wir kennen uns bereits. Anderen zu drohen ist eine Unsitte, die
sich nicht ziemt. Nicht in der Begegnung zwischen Mensch und Mensch und erst recht nicht in einem Forum.
Bist Du in der Position Anderen zu drohen? Ist eine Meinung für Dich ein Affront? Die Zeiten, so dachte
ich, haben wir hinter uns gelassen.