(kreuz.net) Der Stern von Bethlehem ist ein sehr bekannter Teil der Weihnachts-Erzählung.
In der Vergangenheit
haben Naturwissenschaftler häufig die Frage gestellt, um welchen Stern es sich gehandelt haben könnte.
War es ein Stern, eine Sonne? War es eine Planeten-Konjunktion, bei der zwei Planeten nebeneinander erscheinen,
gar ein Komet oder eine Supernova?
Tageszeitungen beziehen sich in der Weihnachtszeit gerne auf Beiträge
in wissenschaftlichen Zeitschriften. Die Wissenschaft fühlt sich herausgefordert, dazu ein reales Sternenereignis
zu suchen.
Das kann kein natürlicher Stern sein
Die Lösung des Problems könnte darin liegen, daß
man genauer in das Matthäus-Evangelium hineinschaut. Dort heißt es in Kapitel 2, Vers 9:
„Der Stern,
den die Weisen schon bei seinem Aufgehen beobachtet hatten, ging ihnen voraus. Genau über der Stelle,
wo das Kind war, blieb er stehen.“
Eine solche Aussage kann von einem natürlichen Stern nicht gemacht
werden.
Wir können nicht einmal ein hochfliegendes Flugzeug – dessen Flughöhe etwa zehn Kilometer beträgt –
einem Haus zuordnen.
Wie sollte der Stern außerdem stehen bleiben?
Ein Komet ist von allen wissenschaftlich
in Frage kommenden Objekten am dichtesten an der Erde. Aber seine Distanz beträgt immer noch minimal
eine Million Kilometer, etwa 3fache Mondentfernung.
Auch eine Planetenkonjunktion von Jupiter und Saturn
kann es nicht gewesen sein. Denn diese Planeten sind mindestens fünfmal weiter von der Sonne als wir.
Heutzutage kann man auch Satelliten als eine Art beweglichen Stern sehen. Der Abstand der Internationalen
Weltraumstation ISS zur Erde beträgt etwa 350 Kilometer.
Es war ein Fluggerät
Der Stern, wie er im
Matthäusevangelium beschrieben wird, könnte aber auch ein dem Hubschrauber vergleichbares Fluggerät
in wenigen hundert Metern Höhe mit einem Scheinwerfer gewesen sein.
Fliegende Objekte dieser Art werden
im Alten Testament genannt. In Genesis 15,17 ist während des Opfers des Abraham nachts von einem „rauchenden
Ofen“ und von einer „Feuerflamme“ die Rede, die zwischen den Opferstücken dahinfuhren.
In Exodus 13,21
wird gesagt, daß der Herr seinem Volk beim Auszug aus Ägypten am Tag in einer Wolkensäule und nachts
in einer Feuersäule vorausging.
Schon der Prophet Ezechiel berichtet am Anfang seines Buches von einer
Art Raumschiff, das der NASA-Konstrukteur Josef F. Blumrich rekonstruierte.
Folglich sollte es zur Zeit
der Geburt Jesu kein Problem gewesen sein, einen „Stern“, eine Wolken-, Feuer- oder Rauchsäule an der
richtigen Stelle fliegen zu lassen.
Astrologische Auslegungen des Evangelium scheinen mir jedenfalls
nicht zielführend zu sein. Das ergibt sich auch aus Jesaja 47,13-14, wo von den Astrologen gesagt wird,
daß sie wie Stoppeln sind, die das Feuer verbrennt.
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32 Lesermeinungen
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Mary Cruz: Vieles hat Gott bewußt nicht geoffenbart, weil Gott nichts Unnötiges offenbaren will, wie
wir dem Geist der Privatoffenbarungen entnehmen dürfen, nur um der menschlichen Neugierde entgegenzukommen.
An erster Stelle ist es einmal Gottes Heilswille und alleine Gott selbst, auf den es in der Offenbarung
ankommt. Wir werden noch vieles bei Gott selbst erfahren, wenn wir bei Gott angelangt sind, und auf welche
Weise Gott in der Vergangenheit wirkte.
Marcelus: Ja, leider… gibt es weder bei Ezechiel noch bei anderen Propheten immer eine klare Aussage,
wer genau mit ihnen Kontakt aufgenommen hat und woher sie kamen.
Mary Cruz: Wenn die Heilige Schrift das explizit so beschreibt, dann muß man das einmal so stehenlassen.
Aber alles, was über die Beschreibung der Heiligen Schrift und der Tradition hinausgeht, ist Theorie.
Marcelus: Bei Ezechiel ziehen Sie also auch mechanische Technik in Betracht. Aber auch im Buch Exodus
wird die „Herrlichkeit des Herrn“ beschrieben, die sich in das Offenbarungszelt herabließ.
Mary Cruz: Ihre Stelle ist ja auch etwas anderes – hier wird etwas anderes beschrieben, als in jenen Stellen,
die von Klaus Deistung bemüht werden: Der Stern von Betlehem, und die Wolken- und die Feuersäule. Ganz
eindeutig (von Gott gelenkte) Naturphänomene. Wenn die Hl. Schrift an anderen Stellen selbst den Vergleich
mit mechanischer Technik zieht, dann muß man natürlich auch andere Rückschlüsse ziehen. Aber gerade
in den in diesem Artikel genannten Stellen kann davon keine Rede sein.
@Marcelus: Der Prophet Ezechiel beschreibt im 1. Kap. etwas das sich am Himmel abspielte, Flügel und
Räder hatte und schließlich landete und sich auf den Rädern vorwärtsbewegte. Im 10. Kap. beschreibt
er „die Herrlichkeit des Herrn“, die sich erhob und schwebte und auf einem Berg stehen blieb. War das
ein Naturphänomen? Die Herrlichkeit des Herrn schwebte von den Kerubim hinüber zur Schwelle des Tempels.
Der Tempel wurde von der Wolke erfüllt, und der Vorhof war voll vom Glanz der Herrlichkeit des Herrn.
(Ez. Kap. 10)
Es gibt in der Hl. Schrift keinerlei Hinweis, daß sich Gott künstlicher Fluggeräte für die Himmels-
phänomene bediente – wie kommt man nur auf eine solche haarsträubende Idee? Die Hl. Schrift spricht
in diesen Stellen von anderen Naturphänomenen, und nicht von künstlicher Technik.
Beweis für die Kugelgestalt der Erde Den findet man überall auf der Erde, besonders gut sichtbar auf
dem Meer und in flachen Landschaften. Der Horizont ist überall konvex gekrümmt. Bei der Scheibe wäre
er gerade, bei der Hohlwelt konkav. Die Fakten sind ausschließlich mit der Kugelform vergleichbar. Auch
die Kirche hat übrigens nie eine Hohlkugel oder Scheibe propagiert, obwohl sich das Gerücht immer noch
hält. Wer’s moderner mag: auch aus dem Orbit sieht die Erde immer kugelförmig aus, egal von welchem
Punkt aus betrachtet. Bei der Scheibe wäre das nur an zwei von unendlich vielen Punkten der Fall und
bei der Hohlwelt niemals: stattdessen würde eine senkrecht gestartete Rakete zwangsläufig bei den Antipoden
aufschlagen, was nicht der Fall ist. q.e.d.
werter Marsilius,… wer sagt eigentlich, daß es unermeßliche Weiten sind die überbrückt werden müssen?
Wo gibt es in der Mathematik, der Physik usw Beweise für unermeßliche Weiten? Wo einen Beweis der Kugelgestalt
der Erde? Man könnte genausogut in einer Hohlerde leben und bei entsprechend gedachten und berechneten
Weiten würde wieder alles stimmen wie wir es optisch wahrnehmen… oder? Vielleicht gibt es ja tatsächlich
eine Ordnung die sich, sagen wir es einmal so, in der sich die beiden gedachten Erdmodelle wiederfinden:
die Scheibe und die Kugel? Warum müssen wir immer und immer wieder ungeprüft alles nachreden was uns
vorgesetzt wird. Es geht nicht um Taschenrechnerfunktionen! Es geht um den Beweis!
Präastronautik auf Kreuz-net? Die These erinnert stark an die Vorstellungen der Präastronautik, das
die Menschheit von außerirdischen Intelligenzen besucht wurde (und wird) und von diesen gelernt habe.
Eine These, die freilich nicht beweisbar ist. Man wird zwar davon ausgehen können, vielleicht sogar müssen
(auch wenn es keinen Beweis gibt!), dass es im Universum nicht wenige intelligente Zivilisationen gibt.
Es ist jedoch sehr unsicher, ob diese in der Lage sind, die Erde zu besuchen. Sie müssten eine Technik
besitzen, die es ihnen erlaubt, die ungeheuren Weiten in akzeptablen Zeiträumen zurückzulegen. Es gibt
noch keinen Beweis dafür, dass es außerirdisches Leben gibt, geschweige denn dafür, dass dieses die
Erde besucht. Von daher geht dies alles in den Bereich der reinen Spekulation, was jedoch völlig legitim
ist. Der Mensch muss immer über sich hinausfragen, sich mit dem Unvorstellbaren und Großen beschäftigen.
Theologisch würde die Existenz von Aliens kein Problem darstellen. Warum sollte nicht Leben eines der
Hauptprinzipien des Universums sein? In intelligenten, zur Reflexion fähigen Wesen denkt das Universum,
die Schöpfung des Göttlichen, gleichsam über sich selbst nach. Die Sehnsucht nach der Erkenntnis des
Ganzen, des Absoluten, des Allesumfassenden, das wir „Gott“ nennen, ist in die Schöpfung hineingelegt
und wird in intelligenten Entitäten lebendig. So würden auch „Aliens“ ganz natürlich nach Gott fragen,
wie immer sie ihn auch nennen würden.
#15 Paulaner † 22:42:13 | Freitag, 5. Februar 2010
Ach … viel zu wenich durchgaisticht interpretiert das! HeinrichderZweite: @Mary Cruz „Das ergibt sich
aus dem Text im Alten Testament.“ Nicht wirklich!
#13 Paulaner † 22:36:59 | Freitag, 5. Februar 2010
Däniken ist lustig, Däniken ist ein Schenkelklopfer Samurai: Ein absolut „seriöser“ Artikel! … Däniken …
Alle Schenkelklopfer sind da einer Meinung und brauchen sich keine weiteren Gedanken zu machen, weil die
Einigkeit der Lemminge genügt für die Gewißheit. Ist dir nicht klar, daß genau so die Religionen entstehen!
Zur Sache: aus dem „Stern“ über Bethlehem sind die Engel entstiegen, die die große Fete veranstaltet
haben: „FÜRCHTET EUCH NICHT“ Und die hatten Glaskugeln um den Kopf, die heute als Heiligenschein gemalt
werden.
Spannende Geschichte In Exodus 13,21 wird gesagt, daß der Herr seinem Volk beim Auszug aus Ägypten am
Tag in einer Wolkensäule und nachts in einer Feuersäule vorausging. Rätselhaft ist auch, dass die Israeliten
von Wolkensäulen bei Tag und von Feuersäulen bei Nacht eskortiert wurden. Immer wenn die Wolkensäule
vor dem Zug sich senkte, musste das Volk anhalten und wenn die Wolkensäule sich erhob, musste es weiterzeihen.
Auch das Manna, das sie zu essen bekamen, gibt Rätsel auf. Der von Gott erwählte Heerführer Mose bekam
nicht nur die Gebote Gottes auf dem Berg Horeb ausgehändigt, sondern sollte auch ein Offenbarungszelt
anfertigen, in das der Herr in einer Wolke herabkam und mit ihm sprach. Er gab ihm auch die Anweisungen
für den Bau der Bundeslade. Es ist eine der spannendsten und wahren Geschichten im Alten Testament.
Wer will denn schon die Texte der Bibel lesen… …wenn man sich selber viel lieber reden hört? In der
Predigt geht es mehr oder weniger um die eigenen Worte. Eigentlich nichts dagegen, aber gar zu oft gehen
die Worte Gottes dabei verloren. Ein Beispiel: Wir hatten vorigen Sonntag in Neckargemünd Wortgottesdienst,
der von drei Personen absolviert wurde. Eine Frau sagte in der Predigt das Lukas das Evangelium von Jesus
den man den abhang hinabstürzen wollte, sorgfältig gestaltet habe. Ernsthafte Frage: Wie ist das zu
verstehen „sorfältig gestaltet“?????
mit einem jüdischen Piloten? Zitat: Der Stern, wie er im Matthäusevangelium beschrieben wird, könnte
aber auch ein dem Hubschrauber vergleichbares Fluggerät in wenigen hundert Metern Höhe mit einem Scheinwerfer
gewesen sein. Das kann garnicht sein, dann wäre es ja ein jüdischer Pilot gewesen (am Ende noch homosexuell?).
War die Zerstörung von Sodom und Gomorra geplant? Auf der Webseite von Klaus Deistung nachzulesen: Die
Zerstörung von Sodom und Gomorra kann kein Erdbeben gewesen sein, denn sie wurde geplant 1 Mo 18,17:
„Darf ich wirklich vor Abraham verheimlichen, was ich mit Sodom vorhabe?“ [Bi] Abraham versucht noch zu
schlichten, aber die Einwohner demonstrieren den beiden Begleitern des Herrn (Mal’achim = Gesandte, nicht
Engel) ihre entartete Lebenskultur (das Erra-Epos [EE] sieht das etwas anders). Damit war das Ende nicht
mehr aufzuhalten. Kurz vor dem Luftangriff (1 Mo 19,24 „Da ließ der Herr auf Sodom und Gomorra Schwefel
und Feuer vom Himmel herabfallen“) handelte Lot noch das Überleben der Stadt Zoar aus, 1 Mo 19,22. Die
Zerstörung von Sodom und Gomorra war mit Sicherheit kein Naturereignis.
#5 Chrysanthus 19:38:00 | Freitag, 5. Februar 2010
An Navon: sogar heutzutage noch behaupte Spinner, dass ihr Idol von einer Jungfrau unter einem Stern geboren
wurde Sie sind ein schlimmer Lästerer. Wenn Sie schon nicht glauben, so haben Sie doch wenigstens Respekt!
Es ist nicht sinnvoll, eine astronomische Deutung dieser Geschichte vornehmen zu wollen, immerhin wurde
Jesu Geburtstag ja erst um die 400 Jahre später auf das Datum des römischen Sonnenfestes gelegt. Selbst
wenn man also glaubt, dass es wirklich einen solchen „Stern“ gab, ist das nicht zu prüfen. Allerdings
war es in der damaligen Zeit nicht unüblich, solcherlei von wichtigen Persönlichkeiten nachzusagen.
Nahezu alle griechischen und römischen Götter sind unter einem solchen Stern geboren, wie auch Kaiser
Augustus (Oktavian) und sogar heutzutage noch behaupte Spinner, dass ihr Idol von einer Jungfrau unter
einem Stern geboren wurde. Bestes Beispiel ist Kim Jong Il: In seiner offiziellen Biografie ist zu lesen:
„Als Kim Jong-il am 16. Februar 1942 am heiligen Berg Paektu das Licht der Welt erblickte, verkündeten
ein doppelter Regenbogen und ein heiliger Stern die Ankunft des Erleuchteten.“ (wiki) Es ist also gut
begründet, den Stern von Bethlehem ins Reich der Mythen und Legenden zu stecken…