16:15:53 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Die Moral von der Geschichte: Einen neugläubigen Amtsbischof darf man nie beim Wort nehmen. Letztlich wird er nicht die Wahrheit sagen, sondern das, was die Mächtigen von ihm hören wollen.

Weihbischof Tadeusz Pieronek
(kreuz.net) Ende Januar erklärte der polnische Weihbischof Tadeusz Pieronek, in einem Telephoninterview
mit dem italienischen Portal ‘pontifex.roma.it’ unter anderem, daß die
„Shoah eine Erfindung der Juden“
sei.
Im nachhinein beschuldigte er das Portal, in der schriftlichen Fassung Dinge „hinzugefügt“ zu haben.
Vor polnischen Medien erklärte er, seine Aussagen seien „manipuliert“, „überinterpretiert“ oder unpräzise
weitergegeben worden.
Der Leiter von ‘pontifex.roma.it’, Bruno Volpe, wehrte sich gegen die Behauptungen
des Weihbischofs.
Er versicherte, daß das Interviewgespräch nach der üblichen journalistischen Sorgfaltsregeln
aufgenommen wurde.
Zugleich schrieb er das Mißverständnis den Italienisch-Kenntnissen des Weihbischofs
zu und stellte klar, daß dieser das historische Ereignis des Holocaust nie bestritten habe.
Das Portal
‘pontifex.roma.it’ mußte mit einem Rechtsanwalt drohen, um den Weihbischof am 30. Januar zu einer Erklärung
zu bewegen, in der er seine Manipulationsvorwürfe zurückzog.
Jetzt erklärte er, „wegen einer Störung“
keinen Zugang zum Internet gehabt zu haben, sodaß er das veröffentlichte Interview nicht lesen konnte.
Im Interview sagt Mons. Pieronek zwar, daß die Schoah eine Erfindung der Juden ist.
Aber es ist aus
dem Zusammenhang leicht ersichtlich, daß er nicht das historische Faktum der Judenverfolgung, sondern
das Holocaust-Konzept meint, das einer jüdischen Lobby heute zur Erpressung politischer und finanzieller
Vorteile dient.
„Ich meinte das Wort, den Terminus, die Bezeichnung Schoah“ – erklärte sich der Weihbischof
im nachhinein:
„Mit dieser Bezeichnung wurde der Massenmord an Juden vom bekannten amerikanischen Nobelpreisträger,
dem jüdischen Schriftsteller Elie Wiesel, bezeichnet.“
Am Ende seiner Klarstellung entschuldigte sich
Mons. Pieronek bei Volpe und allen, die unter seiner unglücklichen Aussage „gelitten“ hätten:
„Mein
Ziel war es weder die Geschichte zu fälschen noch jemandem einen bösen Willen zuzuschreiben.“
„Es ist
mir bei der Arbeit ein Mißgeschick passiert. Es tut mir Leid.“
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r.ruhrgebietler 16:29:53 | Donnerstag, 4. Februar 2010
#14
clarissa colonia 00:57:08 | Donnerstag, 4. Februar 2010
#13
HeinrichderZweite 19:27:14 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#12
Kraut 19:14:34 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#11
HeinrichderZweite 19:09:03 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#10
Kraut 19:05:20 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#9
HeinrichderZweite 19:01:27 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#8
Kraut 18:59:15 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#7
catholic 18:56:03 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#6
Großwildjäger 18:37:29 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#5
r.ruhrgebietler 18:37:27 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#4
Berti † 18:30:49 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#3
r.ruhrgebietler 18:20:34 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#2
Alois Bischof 17:33:00 | Mittwoch, 3. Februar 2010