Holocaust
Vielleicht kann er kein Italienisch?
Die Moral von der Geschichte: Einen neugläubigen Amtsbischof darf man nie beim Wort nehmen. Letztlich wird er nicht die Wahrheit sagen, sondern das, was die Mächtigen von ihm hören wollen.
Weihbischof Tadeusz Pieronek
Weihbischof Tadeusz Pieronek
(kreuz.net) Ende Januar erklärte der polnische Weihbischof Tadeusz Pieronek, in einem Telephoninterview mit dem italienischen Portal ‘pontifex.roma.it’ unter anderem, daß die „Shoah eine Erfindung der Juden“ sei.

Im nachhinein beschuldigte er das Portal, in der schriftlichen Fassung Dinge „hinzugefügt“ zu haben.

Vor polnischen Medien erklärte er, seine Aussagen seien „manipuliert“, „überinterpretiert“ oder unpräzise weitergegeben worden.

Der Leiter von ‘pontifex.roma.it’, Bruno Volpe, wehrte sich gegen die Behauptungen des Weihbischofs.

Er versicherte, daß das Interviewgespräch nach der üblichen journalistischen Sorgfaltsregeln aufgenommen wurde.

Zugleich schrieb er das Mißverständnis den Italienisch-Kenntnissen des Weihbischofs zu und stellte klar, daß dieser das historische Ereignis des Holocaust nie bestritten habe.

Das Portal ‘pontifex.roma.it’ mußte mit einem Rechtsanwalt drohen, um den Weihbischof am 30. Januar zu einer Erklärung zu bewegen, in der er seine Manipulationsvorwürfe zurückzog.

Jetzt erklärte er, „wegen einer Störung“ keinen Zugang zum Internet gehabt zu haben, sodaß er das veröffentlichte Interview nicht lesen konnte.

Im Interview sagt Mons. Pieronek zwar, daß die Schoah eine Erfindung der Juden ist.

Aber es ist aus dem Zusammenhang leicht ersichtlich, daß er nicht das historische Faktum der Judenverfolgung, sondern das Holocaust-Konzept meint, das einer jüdischen Lobby heute zur Erpressung politischer und finanzieller Vorteile dient.

„Ich meinte das Wort, den Terminus, die Bezeichnung Schoah“ – erklärte sich der Weihbischof im nachhinein:

„Mit dieser Bezeichnung wurde der Massenmord an Juden vom bekannten amerikanischen Nobelpreisträger, dem jüdischen Schriftsteller Elie Wiesel, bezeichnet.“

Am Ende seiner Klarstellung entschuldigte sich Mons. Pieronek bei Volpe und allen, die unter seiner unglücklichen Aussage „gelitten“ hätten:

„Mein Ziel war es weder die Geschichte zu fälschen noch jemandem einen bösen Willen zuzuschreiben.“

„Es ist mir bei der Arbeit ein Mißgeschick passiert. Es tut mir Leid.“
      
14 Lesermeinungen
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#15   r.ruhrgebietler   16:29:53 | Donnerstag, 4. Februar 2010
clarissa colonia – naja…
wer das system der brd
ad 1) akzeptiert, würde die mafiösen Zustände gut finden! das kann nich toleriert werden!
ad 2) ist zuzustimmen – zu bedenkne ist völlig unterwanderte rechtstruktur der brd.
ad 3) Wer sein Heimatland liebt gibt es nicht her. insbesondere wenn mafiöse großkriminelle in politik und wirtschaft meine das volk plündern zu können! siehe ad 2.
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#14   clarissa colonia   00:57:08 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Nun, meine Herren,
soweit mir bekannt, stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zu Gebote:
1) Akzeptanz der bestehenden politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Ordnung der Bundesrepublik.
2) Seriöse und ernstzunehmende Werbung um politische Zustimmung für eine Änderung der bestehenden politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Ordnung der Bundesrepublik.
3) Veränderung des Ortes Ihres dauerhaften Aufenthalts Wohnsitzes oder Ihrer Staatsangehörigkeit.
(Larmoyante Zuschriften zu einem marginalen Internetforum sind dabei aber – leider wahrscheinlich – wohl eher ineffizient und daher vorstehend nicht als mögliche Handlungsoption aufgeführt. Sie haben die Wahl! – Treffen Sie sie!)
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#13   HeinrichderZweite   19:27:14 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@Kraut
Nun ja, vom Dorfrichter Adam zum bundesrepublikanischen Amtsgericht sind es keine 200 Jahre. Da darf man keine Wunder erwarten. Die etwas besseren Richter sind mit 35 ohnehin wegbefördert.
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#12   Kraut   19:14:34 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Soviel stimmt:
Diese „Republik“ ist recht verbunzelt und verkommen.
Und wenn Sie Ihr „Urteil“ (dieses Prädikat kommt ja nicht einmal für diese Ansammlung von Wörtern in Frage…,) einmal etwas genauer lesen, so können Sie feststellen, daß es das Papier nicht wert ist auf dem es geschrieben wurde.
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#11   HeinrichderZweite   19:09:03 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@Kraut
In Deutsch sind die deutschen Gerichte und Rechtsanwälte nicht so gut, aber endlich mal ein klares Urteil. Und Ihre „Bunzelrepublik“ ist auch nicht ganz dudengemäß, vielmehr orthographisch ganz schön verbunzelt, wenns das Wort überhaupt gibt.
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#10   Kraut   19:05:20 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Lachhaft.
Außerdem hat das Amtsgericht Duisburg dankenswerter Weise festgehalten, dass das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1990 nicht außer Kraft getreten ist. Das musste ja mal gesagt werden.
Korrektur: Das Grundgesetz für die Bunzelrepublik Deutschland.
Und: Festgehalten ist nicht Festgestellt.
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#9   HeinrichderZweite   19:01:27 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@catholik
Endlich hat auch ein deutsches Gericht festgestellt, dass die Erde keine Scheibe ist. Das wurde auch langsam Zeit. Das Amtsgericht Duisburg hat sich im Jahr 2006 mit der Frage befasst und sie apodiktisch entschieden. Die Entscheidung ist insoweit nicht berufungsfähig.
Aus den Entscheidungsgründen:
»Die Ausführungen des 1960 geborenen Schuldners über die Grundlagen der gegenwärtigen staatlichen Ordnung in Deutschland und über seinen persönlichen Rechtsstatus sind abwegig. Eine deutsche Reichsverfassung vom 19. Januar 1996, eine kommissarische Reichsregierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. […] Zu einer weiteren Auseinandersetzung mit den Prämissen oder Schlussfolgerungen des Schuldners besteht kein Anlass. Eine gerichtliche Entscheidung muss sich nicht mit jedem tatsächlichen Vorbringen und jedem vorgebrachten Rechtsgedanken der Beteiligten ausdrücklich befassen.«
Außerdem hat das Amtsgericht Duisburg dankenswerter Weise festgehalten, dass das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1990 nicht außer Kraft getreten ist. Das musste ja mal gesagt werden. (ex Strömer Rechtsanwälte www.stroemer.de/…t-keine-scheibe.html)
Wenn es sich sogar schon bei deutschen Amtsgerichten herumgesprochen hat, dann ist die Erde keine Scheibe!
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#8   Kraut   18:59:15 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Und ewig lauscht der David Zehnter
…und gibt seinen unheiligen Senf dazu.
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#7   catholic   18:56:03 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Das Ist DIE Wahrheit
Die Erde ist eine Scheibe!
Adam und Eva hatten keine Nabel!
Jesus war ein geschlechtsloses Wesen!
Maria war eine Jungfrau.
Der Hl. Geist ist eine Taube.
Die Kathpriester sind geschlechtslos!
Die Eisenbahn ist vom Teufel!
Blitzableiter sind eine Gotteslästerung!
Weiber sind zum Gebären oder Nonnen gut!
Die Erde ist eine Scheibe.
Viel Spass !
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#6   Großwildjäger   18:37:29 | Mittwoch, 3. Februar 2010
@ Berti:
Shoah ist hebräisch und bedeutet „Unheil“ oder „Katastrophe“. Das ort wird von Juden oft statt des Ausdrucks „Holocaust“ benutzt.
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#5   r.ruhrgebietler   18:37:27 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Berti
^-^ verkehrte Frage im verkehrten „Forum“ – gleich wird’s hier von braunem Dreck und Unflat hier brennen… die Geisteskranken werden sich gleich wieder fetzen ^-^
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#4   Berti †   18:30:49 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Schoah
Schoah…???
Was ist das eigentlich? Wer kann mir das, dieses Fremdwort, kurz erklären? Ich mag jetzt nicht herumsuchmaschinen…
Danke im voraus! :(3
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#3   r.ruhrgebietler   18:20:34 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Alois Bischof:
hm… klingt fast so, als gäbe es heute keine Kleriker mehr, die ausschließlich das Bodenpersonal Gottes sind! Sollte es denn wirklich keine Priester mehr geben, die sich ganz und gar der Seelenrettung zur ewigen Anschauung Gottes im Himmel aufopfern?
Gut das Leben der Hlg. Pfr. von Ars ist ein vorbildliches gewesen – das wird vermutlich keine Kleriker in dieser Konsequenz heute führen wollen, aber es gibt ja nicht einmal erkennbar verdächtige Priester, die sich in dieser Richtung bemühen!
Ist das alles traurig!
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#2   Alois Bischof   17:33:00 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Stefan Batory Foundation
Der Weihbischof ist Mitglied der Stefan-Batory-Stiftung Polen e.V. zu Warschau, die vom jüdisch-amerikanischen Milliardär und Geostrategen Georges Soros (geb Giörgy Schwartz) zur Beeinflußung der polnischen Politik und Mediengesellschaft gegründet wurde als Ableger seines Open Society Institute (und der allgemein verbreiteten osteuropäischen Soros-Foundations).
Ich bin mir sicher, daß Weihbischof Pieronek sofort zur Ordnung gerufen wurde – und vielleicht selbst erpreßt wurde. Freilich keine Ausnahme, diese Rückzieher.
Als der Weihbischof Dr. Tadeusz Pieronek jedoch sagte, daß auch orthodoxe und katholische Zigeuner ausgerottet seien, stellt diese Aussage eine Leugnung des Holocaust® dar. Denn es wurden keine Roma und Sinti bewußt systematisch getötet; es gibt dazu auch wiederum keinen schriftlichen oder sonstwie belegten Befehl.
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