19:08:45 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Benedikt XVI.
Er ist ein Deutscher. Aua!
Dem blubbernden Becken der Gottlosigkeit entsteigt auch heute der Haß auf den Papst, der genauso duftet wie der Haß, den schon die Nationalsozialisten gegen Pius XII. hegten.
(kreuz.net) Die kirchenfeindliche deutsche Tageszeitung ‘Welt’ hat ihren katholischen Feigenblatt-Journalisten
Paul Badde wieder einmal einen Artikel schreiben lassen.
Am 1. Februar veröffentlichte Badde einen Beitrag
mit dem Titel „Benedikt XVI. – radikal, modern und Buddha-gleich“.
Darin erklärt er: „Gerne wird dem
Papst vorgeworfen, er sei von vorgestern. Dabei ist er von vorvorvorgestern“.
Benedikt XVI. verkörpere
eine 2000 Jahre alte Tradition und steht deshalb im Kreuzfeuer.
Der linke Agitprop als Wortpolizisten
Nach den ersten deutschen Euphorien melden sich jetzt – so Badde – die Gottlosen wieder zurück, „verbissener
als je zuvor zu meinen Lebzeiten“.
Der Journalist weiß, warum der Papst ins Fadenkreuz ihres Trommelfeuers
geraten ist: „Er wehrt sich ja nicht.“
Den Mut der „gescheiterten linken Sozialingenieure von gestern“
sieht Badde vor allem darin begründet, daß ihnen keiner im Weg steht:
„Nicht wenige von ihnen sind
inzwischen als Wortpolizisten oder Blockwarte einer neuen Zivilreligion zu Lohn und Brot gekommen, die
(außer Gott) alles anbetet, was der Selbstermächtigung des Menschen über Leben und Tod und Schicksal
dient.“
Jetzt wird der linke Agitprop gegen die letzte Bastion in Stellung gebracht, die diesem Projekt
noch – angeblich – widersteht: „Kirche und Papst“.
Die Bischöfe kriechenBadde ist darüber befremdet,
„wie leise sich so viele tapfere Helden in Deutschland wegducken vor den diffamierenden, demagogischen
Anwürfen.“
Wenn er mit den „tapferen Helden“ meint, wird im weiteren klar:
„Hier verfällt sogar die
Bischofskonferenz in ängstliche Schreckstarre – und läßt ihre Presseagentur, statt mutig die Wahrheit
zu sagen, die Schauernachricht noch einmal in jede Redaktion zwischen Aachen und Passau pumpen, was Joseph
Alois Ratzingers Großonkel (!) im 19. Jahrhundert (!!) einmal über die Juden gesagt habe: eine Art publizistischer
Sippenhaft ins dritte Glied retro.“
Ein dreckiger DeutscherDer schlimmste deutsche Vorwurf gegen den
Papst ist, „daß er Deutscher ist (und deshalb natürlich auch in der Wolle gefärbter Antisemit et cetera,
et cetera).“
Doch Badde gibt kontra: „Er ist der modernste Pontifex, den es jemals gab, sein gelehrter
Scharfsinn weltberühmt, seine Doktrin der Trennung von Kirche und Staat radikal, er ist ein Buddha auf
dem Sessel Petri, er ist der Papst, der sich wie kein anderer tief mit dem Glauben der Juden beschäftigt
hat, er ist der ökumenischste, den wir vielleicht je haben werden (doch nicht zum Nulltarif), auch wenn
das viele – falls jemals – wohl erst beim nächsten Papst aus China oder Brasilien begreifen werden.“
Doch der Makel bleibt: „Er ist ein Deutscher. Aua!“
Die Wahrheit widersetzt sich spukenden Zeitgeistern
Badde gesteht ein, daß der „rigide“ katholische Umgang mit der Wahrheit die Kirche jenen gegenüber
„ein wenig ungeschmeidig“ macht, „die heute eine und morgen eine andere Meinung haben und vertreten, weil
es ihrer Ansicht nach ja keine allgemeingültige Wahrheit gibt.“
Der Journalist nennt sie „lauter spukende
Zeitgeister“.
Den echten Atheisten fehle der ruhige Pol des Glaubens an die Wahrheit: „Sie können sich
letztlich an nichts anlehnen, weil nichts zuverlässigen Bestand hat.“
Man werfe dem Papst vor, „nicht
genug gesagt und getan habe in Auschwitz, in Jerusalem“.
Badde kontert mutig: „Die Wahrheit ist: Nicht
die katholische Kirche hat den verbrecherischen Zivilisationsbruch des vergangenen Jahrhunderts begangen
oder auch nur zu verantworten, sondern die neuen Heiden à la mode des 20. Jahrhunderts.“
Und: „Diesem
blubbernden Becken entsteigt aber auch heute der Haß auf den Papst, der genauso duftet wie der Haß,
den schon die Nationalsozialisten gegen Pius XII. hegten“.
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LM. 20:35:02 | Mittwoch, 3. Februar 2010
#3
wickerl 20:15:40 | Mittwoch, 3. Februar 2010