Wie in anderen Ländern arbeiten die belgischen Oberhirten hart daran, daß alles so bleibt wie bisher und der kirchliche Absturz ins Bodenlose nicht gefährdet wird.
(kreuz.net) Seit der Publizierung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ stammen alle belgischen Initiativen
zugunsten der Alten Messe von Laien oder einzelnen Priestern.
Die Bischöfe des Landes zeigen im allgemeinen
keine Initiative, um das Motu Proprio zu implementieren.
Das geht aus einem Bericht hervor, der von der
belgischen Vereinigung ‘Mysterium Fidei’ ausgearbeitet und im vergangenen November dem Papst übergeben
wurde.
‘Mysterium Fidei’ ist eine Vereinigung von belgischen Laien und Priestern.
Priester, die den
Wunsch haben, den Alten Ritus zu zelebrieren, werden isoliert.
Viele Priester kennen nicht genügend
Gläubige, welche die Alte Messe unterstützen würden, oder sie glauben, daß die Leute nicht interessiert
sind.
Geistliche, die an der Alten Messe interessiert sind, fürchten sich auch vor den Reaktionen ihrer
Mitbrüder.
Für junge Priester ist es schwierig, den Alten Ritus zu lernen.
In Flandern ist die Gruppierung
‘Mysterium Fidei’ gegenwärtig die einzige Laiengruppe, die sich um die Alte Messe bemüht.
Es ist ihr
gelungen, in Zusammenarbeit mit der Petrusbruderschaft eine monatliche Messe in der Basilika vom Heiligen
Blut in der Stadt Brügge im Nordwesten Belgiens einzurichten.
Die Gruppierung unterstützt auch eine
privat organisierte monatliche Messe in der Sankt Jakobs Kirche in Antwerpen in Nordbelgien und andere
Alte Messen, die ab und zu zelebriert werden.
Die Bischöfe, besonders jene in Flandern, sind der Alten
Messe gegenüber sehr zurückhaltend. Sie erklärten, daß die Gläubigen daran nicht interessiert seien.
Die flämischen Seminarien haben kaum Nachwuchs mehr.
Es ist bekannt, daß die Seminaristen nicht in
den Alten Ritus eingeführt werden.
Flamen die im Ausland – vor allem in den Niederlanden – Priester
geworden sind, bekommen nicht die Erlaubnis zurückzukommen.
Für ausländische Kongregationen – auch
Kongregation, die nicht traditionalistisch sind – ist es sehr schwierig, die Erlaubnis zu bekommen, in
Belgien ein Apostolat zu starten.
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Siegfried: Mundkommunion In unserer Pfarrkirche „Zum Göttlichen Erlöser“ in Köln Rath-Königsforst
ist die Mundkommunion zwar in der Minderheit, wie fast überall, aber trotzdem problemlos möglich, obwohl
der Pfarrer den Netzwerk kölner Priester angehört(e). Auch sonst habe ich nie Probleme mit der Mundkommunion
erlebt, wenn sie jemand empfangen wollte. Daß Pastoralreferenten Juristdiktion über Priester ausüben,
ist mir bisher nicht begegnet, sollte es solche Fälle tatsächlich geben, wäre das ein schwerer Skandal.
zu Theologicus Haereticus: Siegfried – Gott sei Dank, wann gab es in der Kirche Unterdrückung? Vor den
1970er Jahren nicht! Gehe doch heute in eine V2- Kirche und bitte um die Mundkommunion, dann kannst Du
aber eine Unterdrückung erleben. Erbitte heute ein Requiem, für einen verstorbenen Menschen, für Deine
Eltern usw., da gibt es Mobbing. Beispiel der Freund eines Priester ist gestorben, bei uns dürfen keine
Requien mehr gehalten werden. Bei 2 Priestern und 2 Diakonen leiten die Beisetzungen die darstellungskranken
(Pastis) Laien. Der Freund ein Priester wollte für seinen Freund das Requiem halten, der Laie „das lasse
ich nicht zu, Sie können bei mir und meiner geleiteten Beisetzung mitkonzelebrieren (nur Narren sprechen
so, oder?, das Volk mußte am Friedhof lachen, trotz des Anlasses) aber ihr Wunsch wird nicht erfüllt.“
Der Priesterfreund, gab als normaler Teilnehmer an der Beisetzung (bei den Grüßen am Grab) bekannt (er
war früher Kaplan am Ort) „in der kommenden Woche am Mittwoch um 14 Uhr werde ich in unserem Dom (ca
14km) ein Requiem für meinen Freund halten, wer kommen möchte ist herzlich eingeladen, da es diese Liturgie
in der Ortskirche nicht mehr gibt!“ Die Freude der Gemeinde war es, den Haß im weiteren Auftreten und
im Gesichtsausdruck des Pasti zu erleben. Wer nur behauptet weis nicht von was er spricht. Sie haben Theologen
genannt, die teilweise ganz gegensärztliche Theologieüberlegungen haben und sie alle als Modernisten
hingestellt. Rahner steht mit Sicherheit nicht für Gottglauben da. :)3
Alte Liturgie Ich bin mehr, als überraschgt, zu hören, daß seit Wiedereinführung der alten Liturgie
in Maria Wald dort ein umfangreicher Nachwuchs zu verzeichnen ist. Zwar bin ich keineswegs Anhänger der
alten Liturgie, aber die Verhältnisse in Maria Wald lassen hier auf eine umfangreiche, von der offiziellen
Kirche totgeschwiegene Nachfrage scvhließen.
Nach den Wort-Exzessen in den zurückliegenden Tagen haben wir heute ganz kurzfristig beschlossen, das
Wörterbuch der Dreckschleudern und Leichenfledderer jetzt doch zu publizieren… Das Manuskript haben
wir vor Jahren gut vorbereitet und ständig ergänzt, wenn unübliche Wortkreationen , wie das gestrige
„Holobraten“ hier gepredigt wurden und kultisch genutzt worden sind…
Das Gerede… …vom angeblich „mangelnden Interesse“ der Gläubigen für die Alte Messe hallt denn gleichsam
wie ein „Chorgesang“ aus den Kehlen derjenigen, denen es denn gar nicht daran gelegen sein kann, der Alten
Messe wieder zum Durchbruch zu verhelfen. Gemeint sie jene modernistisch-zersetzenden Gruppierungen, die
es sich durch ihre Ungahorsamslawine nach dem Vaticanum II. in ihren selbstgebastelten „Glaubensvorstellungen“
derart bequem gemacht haben, dass diese ihren unverbindlichen „Gut-Mensch“ Vorstellungen durchaus entpsrechen.
Ob diese nun auch der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT entsprechen würden, darüber machen sie sich
denn auch keine ernsthaften Gedanken, denn solange sich gemeinschaftliche Treffen für den „Menschen-Dienst“
durch Schulterklopferei als „römisch katholisch“ verkaufen lassen, solange ist denn auch die reine Lehre
der Heiligen Mutter Kirche „nicht gefragt“, die ihrerseits unmissvertsändlich in erster Linie den GOTTES-DIENST
vorschreibt. Freilich ist es nun so, dass ungleich mehr Gläubige an der Alten Messe Interesse zeigen
als vorgegaukelt wird. Dass die Alte Messe es schwer hat, kommt nicht von ungefähr, zumal „Werbung“ für
sie gleichsam im Keime ersticktwird und wenn, dann als extreme marginale „Bemerkung“ versteckt hinter
dem sich aufblähenden Modernisten-Apparat. Dennoch hat der HEILIGE GEIST unmissvertändliche Zeichen
gesetzt. ER wird das Begonnene auch vollenden ! www.gloriapolo.net/
#33 lateiniheini 13:57:33 | Freitag, 5. Februar 2010
@fides et ratio elende, provozierende Dreckschleuder Toll, da hab ich ja wieder eine neue Wortkreation,
die ich meinen Kindern beibringen kann… und anschließend verfasse ich dann den Siebenteiler „Das große
Buch der Beleidigungen und Beschimpfungen“ mit einem Vorwort der kreuz.net-Redaktion
@ Leo Miles: Rahner „Wie kann man bloß materialistisch-dialektisch-pantheistischen Deismus mit Christentum
verwechseln?“ Kann man nicht, und Rahner wäre nicht der begnadete Theologe gewesen, der er war, hätte
er es getan. Er hat sich eher nach der transzendentalen Methode Kants orientiert.
Siegfried – Gott sei Dank, dass diese Zeiten der absoluten Überwachung und des Denunzierens überwunden
sind! Gott sei Dank, dass mutige Bischöfe wie Frings, Döpfner, König, Suenens und Alfrink auf dem Plan
waren und beim Konzil die Weichen für eine ehrliche Kirche gestellt haben. Und Gott sei Dank waren Theologen
von der Qualität eines Karl Rahner, Hans Küng und auch Joseph Ratzinger zur Stelle, als es galt, Unterdrückung
und Kontrolle niederzuhalten und klar zu benennen.
Die Bischöfe sind das Problem die Bischöfe und ihere Bischofskonferenzen sind das Problem. Dies sind
die Schmiedstellen des kirchlichen Ungehorsam und des innerkirchlichen Glaubensabfall. Die Nuntiaturen
kommen ihren Aufgaben nicht nach, diese Mitarbeiter im Weinberg des herrn vernachlässigen ihre Aufgaben,
indem sie nicht überwachen, ob und in wie weit die Ortsbischöfe mit den Konferen6en die vom Heiligen
Vater angeordneten Maßnahmen umsetzten. So haben wir heute in der Kirche, in den Hirten Revolutzer, die
als verlängerte Mitarbeiter von Luther und Calvin und allen andereen Häreetikern betrachtet werden müssen.
Ich klage die Nuntiaturen an, daß diese nicht dazu beitragen, daß die Ortsbiscchöfde zur Wahrheit zurük
kehren, oder freiwillig das Amt verlassen. Bei hartnäckigem Ungehorsam muß Kirchenrecht, Kirchenstrafe
bis zum Amtsverlust und zur Laiisierung bzw. Exkommunikation erfolgen. Die Aufgabe der Nuntiaturen ist
nicht der schöne Empfäng und das Mobbing der Gläubigen. Der Heilige Vater Johannes Paul II. hat den
Gläubigen die Richtung gegeben, wenn der Ortsbischof uneinsichtig ist, dies direkt den tömischen Dikasterien
zu melden. Die Nuntiaturen, dagegen antworten ausweichend und teilen dem Gläubigen mit, daß er den Ortsbischof
informiert und dies von ihm überprüfen läßt. Die Gläubigen erhalten dann von der bischöflichen Vrewaltung
gezeigt, was innerkirchliches Mobbing ist. Nun hoffe ich, daß diese Beiträge auch innerkirchlich von
römischen Behörden zu Kenntnis kommen! :(3 o^/
#24 Leo Miles 23:29:42 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Sycamore Sie meinen doch nicht etwa den Karl Rahner: Er wirkte bahnbrechend für eine Öffnung der katholischen
Theologie für das Denken des 20.Jahrhunderts und beeinflusste mit seiner Theologie maßgeblich das Zweite
Vatikanische Konzil, an dessen Vorbereitung und Durchführung er als Sachverständiger mitarbeitete. Als
Schüler Martin Heideggers versuchte er eine Synthese der theologischen Tradition mit dem Denken der Moderne.
Rahner war Mitherausgeber des Lexikons für Theologie und Kirche und beeinflusste damit die gesamte deutschsprachige
katholische Theologie. Er kritisierte zunehmend Missstände innerhalb der katholischen Kirche, förderte
die internationale theologische Kommunikation und trieb den Dialog der Theologie mit den Naturwissenschaften
und dem Marxismus voran. Was hat der geschrieben? „Begriff des Christentums“?? Wie kann man bloß materialistisch-dialektisch-pantheistischen
Deismus mit Christentum verwechseln
#23 Sycamore 23:21:45 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@ Sefirot: na na na na … Bleiben Sie cool, Sefirot! … Ich habe mich davor gehütet, Sie als ignorant
und oberflachlich zu bezeichnen. Ich habe Ihren Beitrag so charakterisiert. Sie sind offensichtlich nicht
ein Meister der feinen Unterschiede und greifen meine Person direkt an. Das ist nicht die feine Art des
Umgangs unter Menschen. Ihr Leiden ist m.E. nicht ein solches, das durch die geflissentliche Lektüre
seriöser theologischer Literatur nicht geheilt werden könnte. Dazu ermuntere ich Sie freundlichst and
voller Hoffnung auf eine Besserung Ihres intellektuellen Zustandes. Sie könnten wohl mit der Lektüre
des Kathechismus der Katholischen Kirche (Oldenbourg, ISBN 3-486-56005-0) oder mit Karl Rahner, Grundkurs
des Glaubens, Einführung in den Begriff des Christentums (Herder, ISBN 3-451-20297-2) anfangen. Auf ein
gutes Gelingen, Sir!
#21 Biene Maja 20:57:38 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Sefriot mein lieber Sefriot Gott ist ein Geheimnis können Sie Gott ergründen wohl kaum ER ist größer
als man denkt ER kam nur um uns die Hand zur ERLÖSUNG zu reichen und die gefallene Menschheit auf zu
richten wenn man Gott verwirklicht verwirklicht man sich selber ER ist der mächtige des ganzen Universums
die Biene Maja erstaunt
#20 Seefeldt 20:51:44 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Warum sefirot zum Thema „Heilige Messe“ schweigen sollte, beschrieb Jörg Guttenberger doch deutlich genug:
Weil sefirot von der Heiligen Messe überhaupt keine Ahnung hat, wie sich beispielsweise in dessen Zusammenmischung
von Heiliger Messe und Magie zeigt.
#19 Sefirot 20:45:27 | Donnerstag, 4. Februar 2010
J.Guttenberg: Warum soll ich schweigen, nur weil es nicht in Ihren Kram passt? Was keine Magie sein soll,
kann doch ohne den Rücken der Priester der Gemeinde präsentiert werden. Was hat das eigentlich mit Unwissenheit
zu tun…
Serifo: Magie Ihr Versuch, die hl. Messe der Traditionskirchen mit Magie in Verbindung zu brigen, zeugt
von einer solchen Unwissenheit, daß Sie besser schweigen.
Unterm den Bild steht ! Die Gläubigen sehen sich nach der alten Liturgie. Woher weiß kreuznet das? Die
Gläubigen sehen sich nach Ruhe von kreunznet. Alles Gute vom Unbestechlichen
Regina, Königin der Flachheiten was ist los? sind Sie auch mal wieder so unflätig geworden, dass die
wackeren Redakteure Sie deckeln mussten? Haben Sie unzüchtig geschrieben? Haben Sie Ihre Fantasien offen
gelegt? Ich bin entsetzt, habe Sie doch nicht zuletzt aufgrund Ihrer Verehrung zu unserem Löwen von Limburg
immer mindestens als einigermaßen keusch geschätzt. Na, Sie werden sich schon angemessen schämen. Suchen
Sie sich einen strengen Priester für die Beicht. Jawoll!
#15 Sycamore 17:44:24 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Sefirot: oberflächlich und ignorant Ihr neuester Wortschwall ist genauso inhaltlos as Ihr früherer
Beitrag. Es ist die Würdigkeit liturgischer Formen, die eine besondere Faszination ausstrahlt. Eine Dichotomie
diesbezüglich in meinen Beitrag einschleusen zu wollen, is ignorant. Jesus war Jude und hat die jüdischen
Ritualen genauesten beachtet, wie man in den Evangelien nachlesen kann. Ihn in dieser Hinsicht auf die
kleinbürgerliche Gemütlichkeit eines Familienzusammenseins zu reduzieren, ist hirnrißig. Auf meinen
Einwand, daß im NOM wesentliche kultische Elemente nicht mehr auffindbar seien, gehen Sie überhaupt
nicht ein. Dies alle läßt die Schlußfolgerung zu, Ihr Beitrag sei, trotz dessen Biertisch-Pathos, oberflachlich
und ignorant.
#13 joberens 17:34:56 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Eigenes Denken und eigenverantwortliches Glauben und Handeln Jeder normale Mensch hat, als besondere Talente
und Gaben den Verstand und das eigene Denken von Gott erhalten. Wenn man dem Gleichnis Jesu glauben kann,
ist auch jeder Verpflichtet, mit diesen Talenten verantwortungsbewußt zu wirken und umzugehen. Bekanntlich
hat Jesus den Verwalter, der sein Talent ängstlich vergraben hatte, hart verurteilt. Muß so nicht jeder
sich fragen, ob man, auch, was religiöse Dinge angeht, seine Talente vielleicht auch zu ängstlich vergräbt,
zu wenig selbst denkt, und zu viel und gedankenlos blind alles glaubt und tut, was da befohlen und verordnet
wird? Bedenkt man da nicht, wie der ängstliche Verwalter, von Jesus verurteilt werden zu können? Bedenkt
man immer, daß man diese, von Gott erhaltenen Talente, auch bei, von Menschen gemachten, fraglichen,
religiösen Ge- und Verboten und versuchten Menschseinsbeschneidungen kritisch bemühen und fragliche
Dinge unbedingt an Jesus und dem Evangelium messen sollte??????? Josef Berens (als einfacher, selbst denkender
Katholik)
wer auf den Hlg. Vater in Sachen überlieferten Glauben, unverkürzte Glaubenslehre und ewig gültige
tird Liturgie wartet, wie eher das zeitliche segnen, als dass die missstaände des V2 behoben werden!
Es is tZeit, dass der Hlg. Vater ex cathedra spricht, den blödsinn des v2 ein für alle male aufhebt
und klar und unmissverständlich Jesus Christus in der trid. Liturgie bekennt! als Vorbild – insbesondere
für de dt. kleriker, die allesamt vom Glauben an Jesus Christus abgefallen sind!!!!!!!!!
Jesses und Maria! Was für ein langweiliger Artikel, der uns in seiner grenzenlosen Überflüssigkeit
anwidern möchte. Es reiht sich Hauptsatz an Hauptsatz…jeder mittelmäßige Realschüler schriebe eine
Geschichte von solcher Brisanz spannender! Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!
#10 Sefirot 15:56:24 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Sycamore: Es dürfte grasser Blödsinn sein, von der Würdigkeit liturgischer Formen zu schwafeln und
die Augen vor deren Magie zu verschließen. Aber dem Urheber = Jesus war es nicht darum getan, eine gespreizt
würdige Liturgie zu halten, sondern mit seinen Freunden den Sederabend, wie er in jüdischen Familien
bis auf den heutigen Tag seine Tradition hat. Sie werden mir doch nicht weismachen wollen, dass es bei
einer solchen Familienfeier vor allem auf würdige liturgische Formen ankommt… oder Sie versuchen, mir
gezielt Rauch in den Beutel zu pusten…!
#8 Lycobates 15:51:37 | Donnerstag, 4. Februar 2010
katholischer König? @Prälat Hinter Der in Belgien seit 1831 regierende König (Titel: „König der Belgier“,
so genannt nach dem „Roi des Français“ Orléans’scher Prägung 1830-1848 in Frankreich) stammt aus dem
stockprotestantischen herzoglichen Haus Sachsen-Coburg und Gotha. Der erste König Leopold I (1831-1865)
lebte und starb als Protestant (Lutheraner, mit anglikanischen Sympathien). Sein Sohn Leopold II (die
früh verstorbene Mutter war eine Tochter des genannten Louis-Philippe d’Orléans, die fromme Großmutter,
die ihn miterzog, war eine Bourbone Beider Sizilien) war zwar immer katholisch, aber nicht überfromm.
Seine Nachfolger ebenso. Seit der „Amtsführung“ Bischof Suenens’ in Mecheln (1961-1979), der ein modernistischer
Wüterich war (expertus scio) und „V-II“ entscheidend mitgeprägt hat, und der großen Einfluß bei Hofe
hatte, ist die Königsfamilie durch die von ihm geförderte sog. „charismatische Bewegung“ vollständig
vereinnahmt. Das galt für den 1993 verstorbenen König Balduin, gilt noch immer für dessen Königin-Witwe
Fabiola, und z.T. auch für den heutigen König Albert und seine Gemahlin Paula. Balduin ist 1990 zwar
dadurch hervorgetreten, daß er sich aus Gewissensgründen weigerte, das Gesetz zur Freigabe der Abtreibung
zu unterzeichnen, und es stattdessen vorzog für 36 Stunden abzudanken, um der Regierung zu gestatten,
das Gesetz alleine zu verabschieden. Er hätte aber auch die Regierung platzen lassen können, dann wäre
das Gesetz nicht durchgegangen. Also: „katholisch“ ist cum grano salis zu nehmen.
frust Für ausländische Kongregationen – auch Kongregation, die gar nicht traditionalistisch sind – ist
es sehr schwierig, die Erlaubnis zu bekommen, um in Belgien ein Apostolat zu starten. Daraus spricht wohl
der Frust, dass die SJM, die wohl irgendwie mit dieser komischen page zusammenhängt, dort nicht landen
kann. SignSal
#6 Sycamore 13:50:31 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@ Sefirot: ist das Neue auch das Bessere? „Siehe, ich mache alles neu …“: der Umgang mit Bibelzitaten
is so eine Sache … Sie werden zur Unterstützung von jeglichem Blödsinn verwendet, wie von Ihnen an
dieser Stelle. Ihre Aussage besteht inhaltlich darin, daß Sie gerne an Gottesdiensten nach dem NOM teilnehmen.
Wobei es bei der liturgischen Handlung nicht darauf ankommt, wie interessant oder angenehm der Gläubige
sie findet oder wie gerne er daran teilnimmt, sondern lediglich auf die Frage, wie angemessen und würdig
eine Liturgie ihre wesentliche Aufgabe erfüllt, die darin besteht, Gott zu verherrlichen und den Opfertod
Christi am Golgotha zu vergegenwärtigen. Daß etwas „neu“ ist, ist per se kein Werturteil. Das Neue kann
auch das Schlechtere sein, wie in diesem Fall, in welchem wesentliche kultische Elemente verloren gegangen
sind, Sefirot hin oder her.
Die Gläubigen sehnen sich nach der Alten Liturgie Seit dem Motu Proprio kommen alle belgischen Initiativen
zugunsten der Alten Messe von Laien oder einzelnen Priestern. Die Bischöfe des Landes zeigen dagegen
im allgemeinen keine Initiativen, um das Motu Da muss ja wohl ein großer Mangel bei so viel Sehnsucht
vorliegen, wenn es die gesamten Gläubigen betreffen soll wie die Bildunterschrift suggeriert: Die Gläubigen
sehnen sich nach der alten Liturgie… Ich sehne mich nicht nach der alten Litrugie und bin sehr froh,
dass den Novus Ordo Missae (NOM) gibt, an dem ich sehr gern teilnehme. Also falle ich schon mal als sehnsüchtiger
Gläubiger aus dem altlitrugischen Nest und bin sicher, dass es noch eine ganze Reihe von Gläubigen gibt,
die sich auch nicht nach der alten Liturgie sehnen und aus dem Nest rausfallen. Stattdessen halte ich
es lieber mit dem Johannesevangelium: Siehe ich mache alles neu… Da steht nicht: Schaut, ich mache alles
wie gestern und vorgestern…
Prälat Hinter: Wegen der Pommes ist Belgien fast schon allein eine Reise wert. Aber es gibt ja noch Gent,
Brügge, Antwerpen und Brüssel… und überall gleich gute Pommes… :(3 :)3 :(3 :)3
Das Beste an Belgien sind immer noch die POMMES !!! Mehr kann der kath. König nicht durchsetzen… Bedauernswert,
dass die Bischöfe auch noch so schwach sind…
So wie der Chef Allen voran Papst Benedikt, lässt Bischof Schönborn nach Amerika fahren,und tut auch
nichts wegen der Diözese Linz. Hauptsache es gibt keinen Ärger. Die tridentinische Messe hat man ja
nicht erleichtert, weil man ihren Wert zu schätzen wüsste, sondern nur damit man das bürokratische
Ziel der Einheit erreichen kann. Sonst gäbe es nicht einmal das.