Alte Messe
Die Bischöfe bleiben passiv
Wie in anderen Ländern arbeiten die belgischen Oberhirten hart daran, daß alles so bleibt wie bisher und der kirchliche Absturz ins Bodenlose nicht gefährdet wird.
Die Gläubigen sehnen sich nach der Alten Liturgie
Die Gläubigen sehnen sich nach der Alten Liturgie
© Jim, the Photographer, CC
(kreuz.net) Seit der Publizierung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ stammen alle belgischen Initiativen zugunsten der Alten Messe von Laien oder einzelnen Priestern.

Die Bischöfe des Landes zeigen im allgemeinen keine Initiative, um das Motu Proprio zu implementieren.

Das geht aus einem Bericht hervor, der von der belgischen Vereinigung ‘Mysterium Fidei’ ausgearbeitet und im vergangenen November dem Papst übergeben wurde.

‘Mysterium Fidei’ ist eine Vereinigung von belgischen Laien und Priestern.

Priester, die den Wunsch haben, den Alten Ritus zu zelebrieren, werden isoliert.

Viele Priester kennen nicht genügend Gläubige, welche die Alte Messe unterstützen würden, oder sie glauben, daß die Leute nicht interessiert sind.

Geistliche, die an der Alten Messe interessiert sind, fürchten sich auch vor den Reaktionen ihrer Mitbrüder.

Für junge Priester ist es schwierig, den Alten Ritus zu lernen.

In Flandern ist die Gruppierung ‘Mysterium Fidei’ gegenwärtig die einzige Laiengruppe, die sich um die Alte Messe bemüht.

Es ist ihr gelungen, in Zusammenarbeit mit der Petrusbruderschaft eine monatliche Messe in der Basilika vom Heiligen Blut in der Stadt Brügge im Nordwesten Belgiens einzurichten.

Die Gruppierung unterstützt auch eine privat organisierte monatliche Messe in der Sankt Jakobs Kirche in Antwerpen in Nordbelgien und andere Alte Messen, die ab und zu zelebriert werden.

Die Bischöfe, besonders jene in Flandern, sind der Alten Messe gegenüber sehr zurückhaltend. Sie erklärten, daß die Gläubigen daran nicht interessiert seien.

Die flämischen Seminarien haben kaum Nachwuchs mehr.

Es ist bekannt, daß die Seminaristen nicht in den Alten Ritus eingeführt werden.

Flamen die im Ausland – vor allem in den Niederlanden – Priester geworden sind, bekommen nicht die Erlaubnis zurückzukommen.

Für ausländische Kongregationen – auch Kongregation, die nicht traditionalistisch sind – ist es sehr schwierig, die Erlaubnis zu bekommen, in Belgien ein Apostolat zu starten.
      
35 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#38   Jörg Guttenberger, Köln   23:31:21 | Montag, 8. Februar 2010
Siegfried: Mundkommunion
In unserer Pfarrkirche „Zum Göttlichen Erlöser“ in Köln Rath-Königsforst ist die Mundkommunion zwar in der Minderheit, wie fast überall, aber trotzdem problemlos möglich, obwohl der Pfarrer den Netzwerk kölner Priester angehört(e). Auch sonst habe ich nie Probleme mit der Mundkommunion erlebt, wenn sie jemand empfangen wollte.
Daß Pastoralreferenten Juristdiktion über Priester ausüben, ist mir bisher nicht begegnet, sollte es solche Fälle tatsächlich geben, wäre das ein schwerer Skandal.
Redaktion benachrichtigen
#37   Siegfried   08:46:10 | Montag, 8. Februar 2010
zu Theologicus Haereticus: Siegfried – Gott sei Dank,
wann gab es in der Kirche Unterdrückung? Vor den 1970er Jahren nicht!
Gehe doch heute in eine V2- Kirche und bitte um die Mundkommunion, dann kannst Du aber eine Unterdrückung erleben.
Erbitte heute ein Requiem, für einen verstorbenen Menschen, für Deine Eltern usw., da gibt es Mobbing.
Beispiel der Freund eines Priester ist gestorben, bei uns dürfen keine Requien mehr gehalten werden. Bei 2 Priestern und 2 Diakonen leiten die Beisetzungen die darstellungskranken (Pastis) Laien. Der Freund ein Priester wollte für seinen Freund das Requiem halten, der Laie „das lasse ich nicht zu, Sie können bei mir und meiner geleiteten Beisetzung mitkonzelebrieren (nur Narren sprechen so, oder?, das Volk mußte am Friedhof lachen, trotz des Anlasses) aber ihr Wunsch wird nicht erfüllt.“
Der Priesterfreund, gab als normaler Teilnehmer an der Beisetzung (bei den Grüßen am Grab) bekannt (er war früher Kaplan am Ort) „in der kommenden Woche am Mittwoch um 14 Uhr werde ich in unserem Dom (ca 14km) ein Requiem für meinen Freund halten, wer kommen möchte ist herzlich eingeladen, da es diese Liturgie in der Ortskirche nicht mehr gibt!“
Die Freude der Gemeinde war es, den Haß im weiteren Auftreten und im Gesichtsausdruck des Pasti zu erleben.
Wer nur behauptet weis nicht von was er spricht.
Sie haben Theologen genannt, die teilweise ganz gegensärztliche Theologieüberlegungen haben und sie alle als Modernisten hingestellt. Rahner steht mit Sicherheit nicht für Gottglauben da. :)3
Redaktion benachrichtigen
#36   Jörg Guttenberger, Köln   16:27:38 | Sonntag, 7. Februar 2010
Alte Liturgie
Ich bin mehr, als überraschgt, zu hören, daß seit Wiedereinführung der alten Liturgie in Maria Wald dort ein umfangreicher Nachwuchs zu verzeichnen ist. Zwar bin ich keineswegs Anhänger der alten Liturgie, aber die Verhältnisse in Maria Wald lassen hier auf eine umfangreiche, von der offiziellen Kirche totgeschwiegene Nachfrage scvhließen.
Redaktion benachrichtigen
#35   Sefirot   14:54:51 | Freitag, 5. Februar 2010
Nach den Wort-Exzessen in den zurückliegenden
Tagen haben wir heute ganz kurzfristig beschlossen, das
Wörterbuch der Dreckschleudern und Leichenfledderer jetzt doch zu publizieren…
Das Manuskript haben wir vor Jahren gut vorbereitet und ständig ergänzt, wenn unübliche Wortkreationen , wie das gestrige „Holobraten“ hier gepredigt wurden und kultisch genutzt worden sind…
Redaktion benachrichtigen
#34   defendor   14:50:44 | Freitag, 5. Februar 2010
Das Gerede…
…vom angeblich „mangelnden Interesse“ der Gläubigen für die
Alte Messe hallt denn gleichsam wie ein „Chorgesang“ aus den Kehlen derjenigen, denen es denn gar nicht daran gelegen sein kann, der Alten Messe wieder zum Durchbruch zu verhelfen.
Gemeint sie jene modernistisch-zersetzenden Gruppierungen, die es sich durch ihre Ungahorsamslawine nach dem Vaticanum II. in ihren selbstgebastelten „Glaubensvorstellungen“ derart bequem gemacht haben, dass diese ihren
unverbindlichen „Gut-Mensch“ Vorstellungen durchaus entpsrechen.
Ob diese nun auch der
allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT entsprechen würden, darüber machen sie sich denn auch keine ernsthaften Gedanken, denn solange sich gemeinschaftliche Treffen für den „Menschen-Dienst“ durch Schulterklopferei als „römisch katholisch“ verkaufen lassen, solange ist denn auch die reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche „nicht gefragt“, die ihrerseits unmissvertsändlich in erster Linie den
GOTTES-DIENST vorschreibt.
Freilich ist es nun so, dass
ungleich mehr Gläubige an der Alten Messe Interesse zeigen als vorgegaukelt wird.
Dass die Alte Messe es schwer hat, kommt nicht von ungefähr,
zumal „Werbung“ für sie gleichsam im Keime ersticktwird und wenn, dann als extreme marginale „Bemerkung“ versteckt hinter dem sich aufblähenden Modernisten-Apparat.
Dennoch hat der
HEILIGE GEIST unmissvertändliche Zeichen gesetzt.
ER wird das Begonnene auch vollenden !
www.gloriapolo.net/
Redaktion benachrichtigen
#33   lateiniheini   13:57:33 | Freitag, 5. Februar 2010
@fides et ratio
elende, provozierende Dreckschleuder
Toll, da hab ich ja wieder eine neue Wortkreation, die ich meinen Kindern beibringen kann… und anschließend verfasse ich dann den Siebenteiler „Das große Buch der Beleidigungen und Beschimpfungen“ mit einem Vorwort der kreuz.net-Redaktion ^-^
Redaktion benachrichtigen
#32   fides et ratio   13:50:12 | Freitag, 5. Februar 2010
zu Regina 1961
Sie sind nur eine elende, provozierende Dreckschleuder und für sachliche Auseinandersetzung weder willens noch fähig. – Schade!
Redaktion benachrichtigen
#30   Sycamore   11:25:01 | Freitag, 5. Februar 2010
@ Leo Miles: Rahner
„Wie kann man bloß materialistisch-dialektisch-pantheistischen Deismus mit Christentum verwechseln?“
Kann man nicht, und Rahner wäre nicht der begnadete Theologe gewesen, der er war, hätte er es getan. Er hat sich eher nach der transzendentalen Methode Kants orientiert.
Redaktion benachrichtigen
#29   Theologicus Haereticus   11:18:13 | Freitag, 5. Februar 2010
Siegfried – Gott sei Dank,
dass diese Zeiten der absoluten Überwachung und des Denunzierens überwunden sind! Gott sei Dank, dass mutige Bischöfe wie Frings, Döpfner, König, Suenens und Alfrink auf dem Plan waren und beim Konzil die Weichen für eine ehrliche Kirche gestellt haben. Und Gott sei Dank waren Theologen von der Qualität eines Karl Rahner, Hans Küng und auch Joseph Ratzinger zur Stelle, als es galt, Unterdrückung und Kontrolle niederzuhalten und klar zu benennen.
Redaktion benachrichtigen
#28   Paulaner †   11:17:40 | Freitag, 5. Februar 2010
Nein, nicht die Bischöfe sondern die Vikare sind das Problem.
Siegfried: Die Bischöfe sind das Problem
Die Bischöfe haben eh nichts zu sagen.
Redaktion benachrichtigen
#26   Siegfried   10:35:58 | Freitag, 5. Februar 2010
Die Bischöfe sind das Problem
die Bischöfe und ihere Bischofskonferenzen sind das Problem. Dies sind die Schmiedstellen des kirchlichen Ungehorsam und des innerkirchlichen Glaubensabfall.
Die Nuntiaturen kommen ihren Aufgaben nicht nach, diese Mitarbeiter im Weinberg des herrn vernachlässigen ihre Aufgaben, indem sie nicht überwachen, ob und in wie weit die Ortsbischöfe mit den Konferen6en die vom Heiligen Vater angeordneten Maßnahmen umsetzten.
So haben wir heute in der Kirche, in den Hirten Revolutzer, die als verlängerte Mitarbeiter von Luther und Calvin und allen andereen Häreetikern betrachtet werden müssen.
Ich klage die Nuntiaturen an, daß diese nicht dazu beitragen, daß die Ortsbiscchöfde zur Wahrheit zurük kehren, oder freiwillig das Amt verlassen.
Bei hartnäckigem Ungehorsam muß Kirchenrecht, Kirchenstrafe bis zum Amtsverlust und zur Laiisierung bzw. Exkommunikation erfolgen.
Die Aufgabe der Nuntiaturen ist nicht der schöne Empfäng und das Mobbing der Gläubigen. Der Heilige Vater Johannes Paul II. hat den Gläubigen die Richtung gegeben, wenn der Ortsbischof uneinsichtig ist, dies direkt den tömischen Dikasterien zu melden. Die Nuntiaturen, dagegen antworten ausweichend und teilen dem Gläubigen mit, daß er den Ortsbischof informiert und dies von ihm überprüfen läßt.
Die Gläubigen erhalten dann von der bischöflichen Vrewaltung gezeigt, was innerkirchliches Mobbing ist.
Nun hoffe ich, daß diese Beiträge auch innerkirchlich von römischen Behörden zu Kenntnis kommen! :(3 o^/
Redaktion benachrichtigen
#25   Sefirot   23:46:25 | Donnerstag, 4. Februar 2010
sycamore: Inzwischen wohl gut
geschlafen…?
Redaktion benachrichtigen
#24   Leo Miles   23:29:42 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Sycamore
Sie meinen doch nicht etwa den Karl Rahner:
Er wirkte bahnbrechend für eine Öffnung der katholischen Theologie für das Denken des 20.Jahrhunderts und beeinflusste mit seiner Theologie maßgeblich das Zweite Vatikanische Konzil, an dessen Vorbereitung und Durchführung er als Sachverständiger mitarbeitete. Als Schüler Martin Heideggers versuchte er eine Synthese der theologischen Tradition mit dem Denken der Moderne. Rahner war Mitherausgeber des Lexikons für Theologie und Kirche und beeinflusste damit die gesamte deutschsprachige katholische Theologie. Er kritisierte zunehmend Missstände innerhalb der katholischen Kirche, förderte die internationale theologische Kommunikation und trieb den Dialog der Theologie mit den Naturwissenschaften und dem Marxismus voran.
:-!
Was hat der geschrieben? „Begriff des Christentums“?? Wie kann man bloß materialistisch-dialektisch-pantheistischen Deismus mit Christentum verwechseln :-@
Redaktion benachrichtigen
#23   Sycamore   23:21:45 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@ Sefirot: na na na na …
Bleiben Sie cool, Sefirot! … Ich habe mich davor gehütet, Sie als ignorant und oberflachlich zu bezeichnen. Ich habe Ihren Beitrag so charakterisiert. Sie sind offensichtlich nicht ein Meister der feinen Unterschiede und greifen meine Person direkt an. Das ist nicht die feine Art des Umgangs unter Menschen.
Ihr Leiden ist m.E. nicht ein solches, das durch die geflissentliche Lektüre seriöser theologischer Literatur nicht geheilt werden könnte. Dazu ermuntere ich Sie freundlichst and voller Hoffnung auf eine Besserung
Ihres intellektuellen Zustandes. Sie könnten wohl mit der Lektüre des Kathechismus der Katholischen Kirche (Oldenbourg, ISBN 3-486-56005-0) oder mit Karl Rahner,
Grundkurs des Glaubens, Einführung in den Begriff des Christentums (Herder, ISBN 3-451-20297-2) anfangen.
Auf ein gutes Gelingen, Sir!
Redaktion benachrichtigen
#22   Sefirot   21:05:59 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Sycamore:
ignorant und angeblich katechismusfest…! :'( ^-^ :'(
Redaktion benachrichtigen
#21   Biene Maja   20:57:38 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Sefriot
mein lieber Sefriot Gott ist ein Geheimnis können Sie Gott ergründen wohl kaum ER ist größer als man denkt ER kam nur um uns die Hand zur ERLÖSUNG zu reichen und die gefallene Menschheit auf zu richten wenn man Gott verwirklicht verwirklicht man sich selber ER ist der mächtige des ganzen Universums die Biene Maja erstaunt
Redaktion benachrichtigen
#20   Seefeldt   20:51:44 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Warum sefirot zum Thema „Heilige Messe“ schweigen sollte,
beschrieb Jörg Guttenberger doch deutlich genug:
Weil sefirot von der Heiligen Messe überhaupt keine Ahnung hat, wie sich beispielsweise in dessen Zusammenmischung von Heiliger Messe und Magie zeigt.
Redaktion benachrichtigen
#19   Sefirot   20:45:27 | Donnerstag, 4. Februar 2010
J.Guttenberg: Warum soll ich schweigen, nur
weil es nicht in Ihren Kram
passt? Was keine Magie sein
soll, kann doch ohne den
Rücken der Priester der
Gemeinde präsentiert werden.
Was hat das eigentlich mit
Unwissenheit zu tun… :-!
Redaktion benachrichtigen
#18   Jörg Guttenberger, Köln   20:19:19 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Serifo: Magie
Ihr Versuch, die hl. Messe der Traditionskirchen mit Magie in Verbindung zu brigen, zeugt von einer solchen Unwissenheit, daß Sie besser schweigen.
Redaktion benachrichtigen
#17   unbestechlicher   18:52:51 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Unterm den Bild steht !
Die Gläubigen sehen sich nach der alten Liturgie. Woher weiß kreuznet das? Die Gläubigen sehen sich nach Ruhe von kreunznet.
Alles Gute
vom Unbestechlichen :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#16   aufrechterkatholik   17:54:07 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Regina, Königin der Flachheiten
was ist los? sind Sie auch mal wieder so unflätig geworden, dass die wackeren Redakteure Sie deckeln mussten? Haben Sie unzüchtig geschrieben? Haben Sie Ihre Fantasien offen gelegt? Ich bin entsetzt, habe Sie doch nicht zuletzt aufgrund Ihrer Verehrung zu unserem Löwen von Limburg immer mindestens als einigermaßen keusch geschätzt. Na, Sie werden sich schon angemessen schämen. Suchen Sie sich einen strengen Priester für die Beicht. Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#15   Sycamore   17:44:24 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Sefirot: oberflächlich und ignorant
Ihr neuester Wortschwall ist genauso inhaltlos as Ihr früherer Beitrag.
Es ist die Würdigkeit liturgischer Formen, die eine besondere Faszination ausstrahlt. Eine Dichotomie diesbezüglich in meinen Beitrag einschleusen zu wollen,
is ignorant.
Jesus war Jude und hat die jüdischen Ritualen genauesten beachtet, wie man in den Evangelien nachlesen kann. Ihn in dieser Hinsicht auf die kleinbürgerliche Gemütlichkeit eines Familienzusammenseins zu reduzieren, ist hirnrißig.
Auf meinen Einwand, daß im NOM wesentliche kultische Elemente nicht mehr auffindbar seien, gehen Sie überhaupt nicht ein.
Dies alle läßt die Schlußfolgerung zu, Ihr Beitrag sei, trotz dessen Biertisch-Pathos, oberflachlich und ignorant.
Redaktion benachrichtigen
#14   nuntius_veritatis †   17:39:09 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Und was
will uns der Autor (ein einfach (!) denkender (?) Katholik (!?)) damit sagen?
Redaktion benachrichtigen
#13   joberens   17:34:56 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Eigenes Denken und eigenverantwortliches Glauben und Handeln
Jeder normale Mensch hat, als besondere Talente und Gaben den Verstand und das eigene Denken von Gott erhalten. Wenn man dem Gleichnis Jesu glauben kann, ist auch jeder Verpflichtet, mit diesen Talenten verantwortungsbewußt zu wirken und umzugehen.
Bekanntlich hat Jesus den Verwalter, der sein Talent ängstlich vergraben hatte, hart verurteilt. Muß so nicht jeder sich fragen, ob man, auch, was religiöse Dinge angeht, seine Talente vielleicht auch zu ängstlich vergräbt, zu wenig selbst denkt, und zu viel und gedankenlos blind alles glaubt und tut, was da befohlen und verordnet wird?
Bedenkt man da nicht, wie der ängstliche Verwalter, von Jesus verurteilt werden zu können?
Bedenkt man immer, daß man diese, von Gott erhaltenen Talente, auch bei, von Menschen gemachten, fraglichen, religiösen Ge- und Verboten und versuchten Menschseinsbeschneidungen kritisch bemühen und fragliche Dinge unbedingt an Jesus und dem Evangelium messen sollte???????
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#12   r.ruhrgebietler   16:23:05 | Donnerstag, 4. Februar 2010
wer auf den
Hlg. Vater in Sachen überlieferten Glauben, unverkürzte Glaubenslehre und ewig gültige tird Liturgie wartet, wie eher das zeitliche segnen, als dass die missstaände des V2 behoben werden!
Es is tZeit, dass der Hlg. Vater ex cathedra spricht, den blödsinn des v2 ein für alle male aufhebt und klar und unmissverständlich Jesus Christus in der trid. Liturgie bekennt! als Vorbild – insbesondere für de dt. kleriker, die allesamt vom Glauben an Jesus Christus abgefallen sind!!!!!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#11   nuntius_veritatis †   16:20:09 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Jesses und Maria!
Was für ein langweiliger Artikel, der uns in seiner grenzenlosen Überflüssigkeit anwidern möchte. Es reiht sich Hauptsatz an Hauptsatz…jeder mittelmäßige Realschüler schriebe eine Geschichte von solcher Brisanz spannender!
Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!
Redaktion benachrichtigen
#10   Sefirot   15:56:24 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Sycamore: Es dürfte grasser Blödsinn
sein, von der Würdigkeit liturgischer Formen zu schwafeln und die Augen vor deren Magie zu verschließen.
Aber dem Urheber = Jesus war es nicht darum getan, eine gespreizt würdige Liturgie zu halten, sondern mit seinen Freunden den Sederabend, wie er in jüdischen Familien bis auf den heutigen Tag seine Tradition hat.
Sie werden mir doch nicht weismachen wollen, dass es bei einer solchen Familienfeier vor allem auf würdige liturgische Formen ankommt… oder Sie versuchen,
mir gezielt Rauch in den Beutel zu pusten…! :-(
Redaktion benachrichtigen
#8   Lycobates   15:51:37 | Donnerstag, 4. Februar 2010
katholischer König? @Prälat Hinter
Der in Belgien seit 1831 regierende König (Titel: „König der Belgier“, so genannt nach dem „Roi des Français“ Orléans’scher Prägung 1830-1848 in Frankreich) stammt aus dem stockprotestantischen herzoglichen Haus Sachsen-Coburg und Gotha.
Der erste König Leopold I (1831-1865) lebte und starb als Protestant (Lutheraner, mit anglikanischen Sympathien). Sein Sohn Leopold II (die früh verstorbene Mutter war eine Tochter des genannten Louis-Philippe d’Orléans, die fromme Großmutter, die ihn miterzog, war eine Bourbone Beider Sizilien) war zwar immer katholisch, aber nicht überfromm. Seine Nachfolger ebenso.
Seit der „Amtsführung“ Bischof Suenens’ in Mecheln (1961-1979), der ein modernistischer Wüterich war (expertus scio) und „V-II“ entscheidend mitgeprägt hat, und der großen Einfluß bei Hofe hatte, ist die Königsfamilie durch die von ihm geförderte sog. „charismatische Bewegung“ vollständig vereinnahmt. Das galt für den 1993 verstorbenen König Balduin, gilt noch immer für dessen Königin-Witwe Fabiola, und z.T. auch für den heutigen König Albert und seine Gemahlin Paula.
Balduin ist 1990 zwar dadurch hervorgetreten, daß er sich aus Gewissensgründen weigerte, das Gesetz zur Freigabe der Abtreibung zu unterzeichnen, und es stattdessen vorzog für 36 Stunden abzudanken, um der Regierung zu gestatten, das Gesetz alleine zu verabschieden. Er hätte aber auch die Regierung platzen lassen können, dann wäre das Gesetz nicht durchgegangen.
Also: „katholisch“ ist cum grano salis zu nehmen.
Redaktion benachrichtigen
#7   SignumSalutis †   15:47:17 | Donnerstag, 4. Februar 2010
frust
Für ausländische Kongregationen – auch Kongregation, die gar nicht traditionalistisch sind – ist es sehr schwierig, die Erlaubnis zu bekommen, um in Belgien ein Apostolat zu starten.
Daraus spricht wohl der Frust, dass die SJM, die wohl irgendwie mit dieser komischen page zusammenhängt, dort nicht landen kann.
SignSal
Redaktion benachrichtigen
#6   Sycamore   13:50:31 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@ Sefirot: ist das Neue auch das Bessere?
„Siehe, ich mache alles neu …“: der Umgang mit Bibelzitaten is so eine Sache … Sie werden zur Unterstützung von jeglichem Blödsinn verwendet, wie von Ihnen an dieser Stelle.
Ihre Aussage besteht inhaltlich darin, daß Sie gerne an Gottesdiensten nach dem NOM teilnehmen. Wobei es bei der liturgischen Handlung nicht darauf ankommt, wie interessant oder angenehm der Gläubige sie findet oder wie gerne er daran teilnimmt, sondern lediglich auf die Frage, wie angemessen und würdig eine Liturgie ihre wesentliche Aufgabe erfüllt, die darin besteht, Gott zu verherrlichen und den Opfertod Christi am Golgotha zu vergegenwärtigen. Daß etwas „neu“ ist, ist per se kein Werturteil. Das Neue kann auch das Schlechtere sein, wie in diesem Fall, in welchem wesentliche kultische Elemente verloren gegangen sind, Sefirot hin oder her.
Redaktion benachrichtigen
#5   Sefirot   13:11:52 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Die Gläubigen sehnen sich nach der Alten Liturgie
Seit dem Motu Proprio kommen alle belgischen Initiativen zugunsten der Alten Messe von Laien oder einzelnen Priestern.
Die Bischöfe des Landes zeigen dagegen im allgemeinen keine Initiativen, um das Motu
Da muss ja wohl ein großer Mangel bei so viel Sehnsucht vorliegen, wenn es die gesamten Gläubigen betreffen soll wie die Bildunterschrift suggeriert: Die Gläubigen sehnen sich nach der alten Liturgie…
Ich sehne mich nicht nach der alten Litrugie und bin sehr froh, dass den Novus Ordo Missae (NOM) gibt, an dem ich sehr gern teilnehme.
Also falle ich schon mal als sehnsüchtiger Gläubiger aus dem altlitrugischen Nest und bin sicher, dass
es noch eine ganze Reihe von Gläubigen gibt, die sich auch nicht nach der alten Liturgie sehnen und aus dem Nest rausfallen.
Stattdessen halte ich es lieber mit dem Johannesevangelium: Siehe ich mache alles neu…
Da steht nicht: Schaut, ich mache alles wie gestern und vorgestern… :-[ :-[ :-[
Redaktion benachrichtigen
#4   unbestechlicher   12:57:03 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Die Kirche in Belgien
ob alter oder neuer Ritus wird niemand vermissen.
Ruhet in Frieden +
Gruß vom Unbestechlichen
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#3   Sefirot   12:56:18 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Prälat Hinter: Wegen der Pommes ist Belgien
fast schon allein eine Reise wert.
Aber es gibt ja noch Gent,
Brügge, Antwerpen und Brüssel…
und überall gleich gute Pommes… :(3 :)3 :(3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#2   Prälat Hinter †   12:49:11 | Donnerstag, 4. Februar 2010
Das Beste an Belgien sind immer noch die POMMES !!!
Mehr kann der kath. König nicht durchsetzen…
Bedauernswert, dass die Bischöfe auch noch so schwach sind…
Redaktion benachrichtigen
#1   wickerl   12:20:53 | Donnerstag, 4. Februar 2010
So wie der Chef
Allen voran Papst Benedikt, lässt Bischof Schönborn nach Amerika fahren,und tut auch nichts wegen der Diözese Linz. Hauptsache es gibt keinen Ärger. Die tridentinische Messe hat man ja nicht erleichtert, weil man ihren Wert zu schätzen wüsste, sondern nur damit man das bürokratische Ziel der Einheit erreichen kann. Sonst gäbe es nicht einmal das.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Alte MesseDie Bitte wurde abgelehnt Alte MesseHochrangige Gelehrte sagen Lehrtätigkeit zu Alte MesseWerbung für die Alte Messe ist immer noch verboten Alte MesseZaghafte Fortschritte Alte MesseMindestens drei Geistliche des Bistums Namur möchten Alte Messe„Rom ist weit weg von hier“ Alte MesseGab es eine Bücherverbrennung? Alte MesseDas Motu Proprio? Das ist für die anderen Alte MesseKeine Veränderungen bei den altliberalen Liturgikern Alte MessePriesterseminar der Erzdiözese mit täglich Alter Messe Alte MesseEin Ritus mit zwei Formen, die sich gegenseitig ausschließen? Alte MesseBesser ins Bordell als zur Alten Messe? Alte MesseKeine Begeisterung für die Neue Messe Alte Messe‘Una Voce’ beim Papst Alte MesseKölner Weihbischof: Die Alte Messe verändert die Theologie
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net