09:48:39 | Freitag, 5. Februar 2010
Natürlich ist der Iran der große Teufel und Erzfeind von Israel – aber das sollte niemanden daran hindern, mit dem Land Geschäfte zu machen. Israel schon gar nicht.
(kreuz.net) Die israelische Firma ‘Daronet’ hat mit der Teheraner Stadtverwaltung über ihre Filiale in
Brüssel ein Millionengeschäft abgeschlossen.
Das berichtete die israelhörige evangelikale Webseite
‘israelnetz.com’ am 15. Januar.
Die Firma ‘Daronet’ wurde im Jahr 1999 gegründet. Sie ist das führende
israelische Unternehmen auf dem Gebiet der Gestaltung von Webseiten und für ihr Programm „Expert“ bekannt.
Das Unternehmen befindet sich in der im Jahr 1998 gegründeten 32.000-Einwohner Stadt Elad – 25 Kilometer
östlich von Tel Aviv. Elad gilt offiziell als „religiöse Gemeinde“.
Im Januar 2007 eröffnete eine
internationale Geschäftsstelle in der belgischen Stadt Antwerpen.
Über sie laufen auch die Geschäfte
mit der islamischen Republik Iran.
Die Stadtverhaltung von Teheran hat schon 200.000 Dollar für die
Übersetzung von „Expert“ ins Persische bezahlt. Der Rest – insgesamt eine Million Dollar – wird in Raten
beglichen.
Das erklärte der Finanzchef der Firma, Jakob Harpaz, dem israelischen Rundfunkreporter Schimon
Vilnai.
Harpaz fürchtet sich nicht, daß die Iraner das Geschäft rückgängig machen werden, nachdem
die Sache im israelischen Rundfunk bekannt wurde:
„Das Geschäft wurde über einen europäischen Geschäftsmann
abgewickelt. Die Iraner haben sich ihm gegenüber verpflichtet“ – erklärt er.
Jehoschua Meiri – ein
Sprecher von ‘Daronet’ und streng talmudischer Jude – erklärte auf Anfrage, die Aufregung über diesen
Kontakt zwischen Israel und Iran nicht zu verstehen.
Denn: „Der Handel zwischen Iran und Israel beläuft
sich auf hunderte Millionen Dollar.“
Meiri berichtete in diesem Zusammenhang von persönlichen Kontakten
und heimlichen Besuchen von Iranern, die über Jordanien nach Israel einreisen.
So sei vor nicht langer
Zeit eine Delegation der Stadtverwaltung von Teheran in Israel aufgetaucht, um bei der großen israelischen
Baufirma ‘Tahal’ Einsicht in die Originalpläne des Teheraner Abwassersystems zu erhalten.
Das Abwassersystem
war noch zu Zeiten des Schah von der Firma gebaut worden.
Baupläne von vielen großen und öffentlichen
Gebäuden in der iranischen Hauptstadt liegen in den Archiven der israelischen Baufirma ‘Solel Boneh’.
Meiri weiß auch, daß erst vor zwei Jahren fünfzehn israelische Landwirtschaftsberater in der Nähe
der südwestiranischen Stadt Buschehr persische Bauern unterrichtet haben – „ganz in der Nähe des Atomreaktors“ –
wie er hinzufügte.
Buschehr ist eine Hafenstadt mit 165.000 Einwohnern. Südlich der Stadt befindet
sich das Kernkraftwerk Buschehr.
Die mit russischer Hilfe gebaute Anlage wird seit dem Jahr 2004 im Zusammenhang
der US-amerikanischen Vorwürfe, der Iran betreibe ein geheimes Kernwaffenprogramm, von den USA-hörigen
Medien immer wieder zur Sprache gebracht.
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#13
Soramonas 23:43:23 | Montag, 8. Februar 2010
#12
Paulaner † 22:23:20 | Sonntag, 7. Februar 2010
#11
Arkanum/kreuts.net † 14:22:10 | Sonntag, 7. Februar 2010
#10
Klosterschüler 23:28:24 | Freitag, 5. Februar 2010
#9
LM. 17:50:44 | Freitag, 5. Februar 2010
#8
engelhardt † 13:01:47 | Freitag, 5. Februar 2010
#7
wickerl 12:56:31 | Freitag, 5. Februar 2010
#6
Arkanum/kreuts.net † 12:24:23 | Freitag, 5. Februar 2010
#5
lateiniheini 10:46:26 | Freitag, 5. Februar 2010
#4
Luteranerin † 10:41:24 | Freitag, 5. Februar 2010
#2
engelhardt † 10:06:02 | Freitag, 5. Februar 2010
#1
Paulaner † 09:59:29 | Freitag, 5. Februar 2010