Die Zeitung endet ihren Artikel mit einer Geschichtslüge
Morgen weiht der Bischof von Basel einen ehemaligen Pastoralreferenten zum Priester, der in der Vergangenheit in einer kirchenrechtlich ungültigen Ehe gelebt hat.
(kreuz.net) Mit dem Artikel „Geschieden – und trotzdem Priester“ versucht die ‘Neue Zürcher Zeitung’
heute ihre Leser in Verwirrung zu führen.
Unterstellend heißt es im Untertitel: „Infolge Priestermangels
und gesellschaftlicher Veränderungen geraten die Zölibats-Regeln unter Druck.“
Anlaß für den Artikel
ist eine Priesterweihe im Bistum Basel, die morgen stattfinden wird.
Die heilige Handlung findet in dem
1000-Seelen-Dorf Zeihen – unweit der deutschen Grenze – im Bistum Basel statt. Der Weihekandidat, Hw.
Stephan Schmitt, war früher ein formell verheirateter Pastoralreferent.
Ein kirchliches Gericht hat
in einem langen Verfahren die Ungültigkeit seiner Ehe festgestellt.
Zu den Einzelheiten des Falles macht
das Bistum Basel aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen keine Angaben.
Die ‘Neue Zürcher Zeitung’
erklärt, daß gemäß einer innerkirchlichen Schätzung rund dreißig Prozent der geschiedenen Ehen nach
kirchlichem Maßstab auch ungültig sind.
Doch in der gesamten Schweiz wird das Verfahren einer Feststellung
der Ungültigkeit einer Ehe jährlich nur rund sechzigmal in Anspruch genommen.
Hw. Schmitt ist der erste
staatlich Geschiedene, der im Bistum Basel zum Priester geweiht wird. Er hat dazu selber nie öffentlich
Stellung genommen.
Bei einem zweiten Pastoralassistenten in einer Nachbargemeinde läuft gegenwärtig
ein Verfahren zur Feststellung der Ungültigkeit seiner bereits staatlich geschiedenen Ehe.
Dazu erklärte
die Diözese, daß der Betreffende „kein Priesteramtskandidat“ sei.
Die ‘Neue Zürcher Zeitung’ weiß
auch, daß die Weihe eines staatlich Geschiedenen in der Schweiz kein absolutes Novum ist:
„Bekannt ist
beispielsweise der Fall eines Priesters in der Innerschweiz, der trotz Scheidung zum Amt zugelassen wurde,
weil er nie kirchlich verheiratet war.“
Der Artikel endet mit einem Angriff auf den Priesterzölibat
und mit einer Geschichtslüge:
„Bis zum zweiten Laterankonzil im Jahre 1139 gab es in der katholischen
Kirche verheiratete und unverheiratete Priester“ – behauptet die Zeitung.
In Wahrheit ist der Zölibat
solide in der Lebensform Jesu und in seinen sehr drastischen Aussagen zu dem Thema begründet.
In der
kirchlichen Rechtsprechung ist der Zölibat bereits in der Synode der spanischen Stadt Elvira um das 312
nachweisbar.
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54 Lesermeinungen
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@ goldengel Wenn ich Ihren Beitrag von 16.31 Uhr richtig verstehe, ist somit auch die Beichte, die jemand
bei einem katholischen Priester ablegt, ungültig?
Tatsache ist… …das der Zölibat ausdrücklich NICHT biblisch als zwingende Verpflichtung genannt wird.
Bischöfe sollen laut NT sogar einmal (nicht mehrfach) verheiratet sein! Bis ins Mittelalter hinein war
der Zölibat nicht vorgeschrieben und die Priesterehe erlaubt! Wie sie ja auch biblisch gestattet ist!
Zu Geschichtsfälschungen: www.luebeck-kunterbunt.de
#53 engelhardt † 11:33:21 | Montag, 8. Februar 2010
Frauen Ist doch grossartig, dass der Mann genau das macht, was Jesus von den Christen verlangt: Frau und
Familie verlassen um seine Liebe zu Jesus zu zeigen. Sehr biblisch, das ganze.
#52 St. Anton † 08:28:29 | Montag, 8. Februar 2010
@ Prälat Hintner Und das Tolle: Ausgerechnet dienjenigen, die bei ihrer Heirat nicht ans Sakrament denken,
haben hinterher den Bonus! Drum merke, Katholik: Willst Du’s Dir später mal anders überlegen und doch
noch in den kirchlichen Dienst, musst Du das tun, was alle Kirchenhasser ohnehin tun: In theologisch „wilder
Ehe“ leben, damit Du hinterher treuherzig sagen kannst: „Die Ehe war doch gar nicht gültig!“
Ist doch cool: je mehr geschiedene Männer, desto höher die Chance auf Neu-Priester… die Basler machens
mal wieder vor… Sicher werden sich viele nach einer Ehe mit solch dramatischem Ausgang sagen: schlimmer
kanns jetzt eh nicht mehr werden… also ab ins Zölibat… Tu felix ecclesia nube…
#50 St. Anton † 23:11:39 | Sonntag, 7. Februar 2010
Wo ist nun die Unwahrheit? Die Zeitung titelt: „Geschieden – und trotzdem Priester“ Kreuz.net schreibt:
Der Weihekandidat, Hw. Stephan Schmitt, war früher ein formell verheirateter Pastoralreferent Also hat
die Zeitung recht: Der Priester war verheiratet. Ob die Kirche die Ehe als rechtmäßig sieht oder nicht,
darf der Zeitung doch egal sein, sofern es sich nicht um ein Kirchenblatt handelt. Kleriker machen gern
den Fehler, zwischen weltlichem und religiösem Recht nicht mehr unterscheiden zu können. Dasselbe Problem
gibt es bei der sogenannten „Homo-Ehe“, die ja gar keine Ehe ist und auch nie sein sollte – weder im juristischen,
noch im religiösen Sinn.
@Goldengel Ihre Postings gefallen mir übrigens, habe mal darin gestöbert. Sie müssen einfach verstehen:
MIT WEM MAN DAS LAKEN TEILT, DESSEN GEIST NIMMT MAN AUF ! Danke schön! Auch ich lese gerne Ihre Beiträge.
Was das teilen des Lakens angeht: Also ich teile das Laken schon seit Jahren mit einem schwarzen Kater.
Ob ich dessen Geist aufnehme (der sich in Fressen, Schlafen, sich mit den Nachbarskatzen prügeln und
gelegentliches Mäusefangen manifestiert), weiß ich nicht… Sie sind ein kluger Mann, also versuchen
Sie es zumindest meinen Gedankengang nachzuvollziehen. Das tue ich (deswegen ja auch meine Frage eben),
auch wenn ich in diesem Punkt eine ganz andere Ansicht vertrete. Aber ich denke, ich kann Ihren Gedankengang
ganz gut nachvollziehen. Der eventuell fälligen Diskussion, ob man Haustiere ins Bett lassen soll, entgehe
ich jetzt indem ich mich in ebendieses begeben werde. Gute Nacht und Gottes Segen!
was Gott zusammengeführt, das kann Gott auch scheiden Vielleicht sollte man diesen Ansatz wählen, um
die Weihe Geschiedener zu begründen. Die Auflösung der Ehe mag im Normalfall göttlichem Recht widersprechen.
Wenn aber Gott selbst der Scheidungsgrund ist, könnte es doch anders sein, oder?
Walther von Stolzing Das sagte er zu den Jüngern, die direkten Kontakt zu Jesus hatten und das betrifft
nicht den heutigen Priester, von denen die meisten sich vor ihrem Priesteramt im Schweiß einer Hure gewälzt
haben und dessen Geist der Hure sich in ihren Geist gefressen hat, statt der Geist Christi. Sind Sie doch
ein bisserl kritischer. Ihre Postings gefallen mir übrigens, habe mal darin gestöbert. Sie müssen einfach
verstehen: MIT WEM MAN DAS LAKEN TEILT, DESSEN GEIST NIMMT MAN AUF ! Sie sind ein kluger Mann, also versuchen
Sie es zumindest meinen Gedankengang nachzuvollziehen.
Goldengel Nun, als Katholik bin ich natürlich Christ. Aber zu etwas anderem. Weiter unten schrieben Sie
NIEMAND kann Sünden vergeben, außer Christus. Die Beichte gilt nicht, da ein Sünder dem anderen Sünder
nicht die Beichte abnehmen kann. Damit widersprechen Sie aber den Worten Christi: „Jesus sagte noch einmal
zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt
hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt,
dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ (Joh 20, 21 – 23) Zumal
im Sakrament der Buße nicht der Priester die Sünden vergibt, sondern Christus selber.
Da liegt der Fehler Zu den Einzelheiten des Falles macht das Bistum Basel aus persönlichkeitsrechtlichen
Gründen keine Angaben. Defensive Berichterstattung. Genau das ist der Humus für solche tendenziösen
Berichte wie in der NZZ.
Walther von Stolzing Christus spricht: Du nennst mich gut, niemand ist hier gut, außer der Eine. Es ist
schon sehr tragisch, dass viele „Christen“ diesen Satz des Gottessohnes nicht verstehen wollen. Es gibt
keine „Heilige“ – es gibt nur Narren, die Narren verherrlichen. Es gibt nur einen Geist an den sich der
Mensch halten soll und das ist Christus und spätestens in der Sterbestunde sollte dies mal zu den „Gläubigen“
durchgedrungen sein, denn Christus spricht: Glaubt an mich, nur durch mich, kommt ihr zum Vater. Wenn
Sie wollen können Sie jetzt gerne weiter spekulieren, was meinen Glauben betrifft, doch sollten Sie sich
und vielleicht einige andere Katholiken mal klar sein, ob diese noch Christen sind.
@Goldengel Ich wollte Sie in keinster Weise „ausfratscheln“, ich frage nur aus Neugier und um Sie und
Ihre Argumente besser verstehen zu können. Das war alles. Ich wollte Ihnen in keinster weise zu nahe
treten.
Lieber Sefirot Auf zu einer Runde Tischtennis :(3 Blaumeise: stehe ich unter Beobachtung ? Ich glaube
NUR an Jesus Christus, alles andere ist Götzendienst.
@Goldengel: Welches Christentum vertreten Sie? Ist es die „Gnosis“? Ihre Theologie ist doch auffällig:
Strikte Ablehnung des Alten Testaments, ein einseitiges (?) Jesusbild, Ablehnung der Heiligen (?), eine
rigorose Auffassung bzgl. der sexuellen Reinheit (wobei ich Ihre Kritik an der Über-Sexualisierung unserer
Zeit durchaus teile). Bitte erklären Sie uns „Ihren“ Glauben, damit wir wissen, woran wir sind!
Spielen wir doch gleich Rugby, süßestes Goldengelchen. Aber passen Sie auf, dass das Hemdchen nicht
so arg ins Flattern kommt und ich an schlimmen Gedanken Freude bekomme, dann isses aus mit Ruby…!
Joseph von Eichendorff Ich mache hier Gesellschaftskritik und urteile nicht über einzelne Personen der
kreuz.net Artikeln. Was die Beichte betrifft: NIEMAND kann Sünden vergeben, außer Christus. Die Beichte
gilt nicht, da ein Sünder dem anderen Sünder nicht die Beichte abnehmen kann. Wer einst mit einer Hure
das Laken geteilt hat, der trägt den Geist der Hure ein Leben lang in sich. Wenn Sie wirklich an Christus
glauben, dann verstehen Sie auch diesen Satz. Mehr kann ich nicht für Sie tun.
@ Goldengel Ich verstehe nur nicht, wie Sie beurteilen wollen, ob sich dieser Pastoralreferent dem zu
empfangenden Sakrament der Priesterweihe gegenüber würdig verhält oder nicht. Was vorher war, kann
alles gebeichtet werden und ist – so es denn sündhaft war (ich nehme an, daß der Kandidat, als er mit
seiner „Ehefrau“ verkehrte, davon ausging, verheiratet zu sein, daß es ein Irrtum war, sollte sich ja
erst später herausstellen) – damit vergeben. Ich vermute, die Beichte ist auch im Bistum Basel fester
Bestandteil der Weiheexerzitien. Was nach erfolgter Beichte noch zählt, ist das Jetzt und die Zukunft.
Paulaner Gott hat den Erlöser nicht auf die Welt gesandt, um zu rächen und zu vernichten. Recht haben
Sie – bravo, welch Geistesblitz Sie doch erfasst hat, wie im Gutmenscherlkinderbuch halt so vorgeplappert.
Der Sünder wird nicht von Christus vernichtet, sondern von seiner eigenen Sünde – denn weder Christus,
noch Gott hat was mit der Sünde am Hut, das hat nur der Satan. Und so wird der, welcher sündigt, den
Lohn von seinem Arbeitgeber, also dem Satan, bekommen für seinen Dienst an der Sünde. Und dieser Lohn
des Satans wird dann das Gericht für den Sünder sein.
#26 Paulaner † 16:12:51 | Sonntag, 7. Februar 2010
diesen alttestamentarischen Kram glaub ich nicht, Rabe. DerRabe: „Weh euch, die ihr die Strafe wie mit
Ochsenstricken herbeizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen. „Die Vernichtung ist beschlossen, die Gerechtigkeit
flutet heran. Ja, Gott, der Herr der Heere, vollstreckt auf der ganzen Erde die Vernichtung, die er beschlossen
hat.“ Jesaja 10/23 Gott hat den Erlöser nicht auf die Welt gesandt, um zu rächen und zu vernichten.
Höchstens die vielen Lügner, die sich erdreisten, in seinem Namen zu sprechen und eine Religion nach
der andern gründen.
Joseph von Eichendorff Einige „Heilige“ waren HUREN – deshalb gehen diese ja immer an Jesus vorbei und
waren eben in sich selbst vernarrt – also die perfekten Egoisten. Und weil der Mensch dem Satan eher nach
dem Munde spricht, statt Jesus, betet er wohl eher den an, also einen Hurenmenschen, statt Christus. So
wird der Mensch immer sein, weil er den Satz Christi nicht versteht: Glaubt an mich, denn nur durch mich,
kommt ihr zum Vater. Also nix mit verhurten „Heiligen“ . Meine Gesellschaftskritik betraf nicht jenen
Pastoralrefernenten – das hat man ja schon nicht mehr nötig, bei den vielen dienenden Hurenböcke der
RKK, wo jeder dritte „Priester“ sich seine Stute hält.
@ Goldengel „ein Priester SOLLTE ein Mann Gottes sein und dazu gehört auch ein so einigermaßen sündenfreies
Vorleben. Den Zölibat kann nur der Mann einhalten, der nicht durch ein Hurenleben vorgeprägt ist.“ 1.
Stimmt nicht! Schauen Sie auf den Hl. Augustinus, der vor seiner Bekehrung alles Andere als züchtig gewesen
ist. 2. Sie wissen doch gar nichts über die Ehe, die keine war. Was, wenn seine „Ehefrau“ ihm Tatsachen
verschwiegen hat, die bei Bekanntwerden dazu geführt hätten, daß er nie die Ehe eingegangen wäre?
Das wäre ein möglicher Grund für ein Nichtzustandekommen der Ehe. Das soll nicht heißen, daß ich
wüßte wie es war, aber es gibt eben viele Möglichkeiten. Tatsache ist: der Weihekandidat weiß es,
Bischof Koch weiß es wahrscheinlich, und ganz sicher weiß es Gott. Da brauchen wir uns nicht den Kopf
zerbrechen, ob der Kandidat würdig ist oder nicht.
„Weh euch, die ihr die Strafe wie mit Ochsenstricken herbeizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen. „Weh
euch, die ihr die Strafe wie mit Ochsenstricken herbeizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen. Ihr sagt:
Was er tun will, das tue er schnell; er soll sich beeilen, damit wir es sehen; was der Heilige Israels
plant, treffe bald ein, wir wollen es wissen. Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen,
die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das Süße
bitter machen. Weh denen, die in ihren Auge weise sind und sich selbst für klug halten. Wehe denen die
Helden sind, wenn es gilt, Wein zu trinken, und tapfer, wenn es gilt starke Getränke zu brauen, die den
Schuldigen für Bestechungsgeld freisprechen, und dem Gerechten sein Recht vorenthalten. Darum: Wie des
Feuers Zunge die Stoppel frißt und wie das Heu in der Flamme zusammensinkt, so soll ihre Wurzel verfaulen
und ihre Blüte wie Staub aufgewirbelt werden. Denn sie haben die Weisungen des Herrn der Heere von sich
gewiesen und über das Wort des Heiligen Israels gelästert.“ Jesaja 5/18-24 „Tobt ihr Völker! Ihr werdet
doch zerschmettert. Horcht auf, ihr Enden der Erde! Rüstet nur! Ihr werdet doch zerschmettert. Rüstet!
Ihr werdet zerschmettert. Macht nur Pläne! Sie werden vereitelt. Was ihr auch sagt, es kommt nicht zustande.
Denn Gott ist mit uns“ Jes. 8/9-10 „Die Vernichtung ist beschlossen, die Gerechtigkeit flutet heran. Ja,
Gott, der Herr der Heere, vollstreckt auf der ganzen Erde die Vernichtung, die er beschlossen hat.“ Jesaja
10/23
ein Priester SOLLTE ein Mann Gottes sein und dazu gehört auch ein so einigermaßen sündenfreies Vorleben.
Den Zölibat kann nur der Mann einhalten, der nicht durch ein Hurenleben vorgeprägt ist.
Eine kirchenrechtlich ungültige Ehe kann demnach nur eine standesamtliche Ehe sein oder eine Ehe, die
praktisch nicht stattgefunden hat. Hoffen wir, dass der Geweihte wenigstens jetzt nach der Lehre Jesu
lebt, der das Neue gebracht hat – sich selbst und damit Gott – „das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen
ist!“
so ist es Und so wird der, der die Wahrheit schreibt gerne zum Teufel gejagt, doch ist es doch jene teuflische
Gesellschaft selbst, welche die Wahrheit nimmer lesen kann.
#17 Regina 1961 14:07:02 | Sonntag, 7. Februar 2010
@Hurenbockdichterin Ich frage mich manchmal, in was für einer Gesellschaft Sie leben. Ich lebe in einer
großen Gemeinde, mit vielen Menschen. Da gibt es keinen einzigen verhurten Menschen oder gar einen Hurenbock.
Schon gar nicht unsere Priester. Sie sollten Sich zu dem scheren, dessen Vorhut Sie darstellen. Zum Teufel.
Regina
@ goldengel Deine Vorstellungswelt möchte ich gerne einmal haben. Hast Du noch andere Probleme in deiner
Phantasie? Übrigens so unter uns: Dummmensch wird mit drei m geschrieben…
die verhurte Gesellschaft kann das Wort „Hurenböcke“ nicht mehr lesen. So zensiert sich der Dummensch
selbst der Wahrheit. Ja, solche Männer oder nennen wir sie doch wahrheitsgemäß Hurenböcke, welche
im Konkubinat leben, werden dann den Priesterdienst ausfühen – das GEFÄLLT dem verhurten Zeitgeistvolk –
da blüht es auf, denn da steht jemand am Altar, der gleich schlecht ist wie sie selbst und das ist des
Volkes ganzer innigster Wunsch. Denn das Zeitgeistvolk sieht lieber zur HURE Babylons auf und zu CHRISTUS
herab, statt umgekehrt. Ist das der künftige Weg der RKK?
Regina 1961: der Personenkreis darf die Begriffe ja auch nur verwenden, um andere davon abzuschrecken.
Klar doch darf der jeweilige Verwender auch ein ganz klein bisschen Freude und Abgang haben, wenn er sie
verwendet…
#13 Regina 1961 13:51:39 | Sonntag, 7. Februar 2010
Hurenböcke !!! Solche Worte dürfen von Goldengel am laufenden Band benutzt werden. Bei so etwas geht
keiner von der sogenannten Redakzion hin und löscht. Aber wenn man wahre dinge schreibt, das wird gelöscht.
Man bekommt noch nicht mal eine Begründung. Wenn ich aufgrund dieser Mail gésperrt werde ist es mir
auch so langsam egal. Sch…egal. Regina
Im. A.T. steht „wachset und mehret euch“ – doch das war der Geist Mose und des Judentums. Christus hingegen
brachte uns den Geist Gottes, also das neue Himmelsbrot. Vielleicht wäre es doch besser den Zölibat
freizustellen, denn da sowieso a jeder Hurenbock predigen darf und zur Priesterweihe zugelassen wird ist
es ja eh schon wurscht. Also – klopft an ihr Hurenböcke und keine Sorge die RKK öffnet euch GERNE, denn
sie dient anscheinend nicht mehr dem Geist Christi, sondern dem Geist Mose.
Paulaner: Es muss ja wohl einen rein weltlichen Grund gegeben haben, das Zölibat einzuführen, denn die
Bibel, zumindest steht im Zweiten Testament kein Piep davon drin, schweigt sich aus und verkündet nur:
Wachset und mehret euch…! Wenn ein Priester eine gute Partie war, ist der Kirche einiges verloren gegangen.
Da musste gehandelt werden. Ein Schuft, wer schlecht darüber denkt… So begann der Kampf gegen die Sittlichkeit
als die Priester keine gute Partie mehr sein durften…!
#10 Paulaner † 13:12:35 | Sonntag, 7. Februar 2010
Der run auf die gutbezahlten Priesterposten war im Mittelalter so groß und die Priester waren dadurch
als Ehemänner so begehrenswert (so wie heute bei den Eisenbahnern), daß die Kirche einen Riegel vorschieben
mußte.
#8 Regina 1961 12:59:27 | Sonntag, 7. Februar 2010
Oh ihr Hobbyhistoriker!!! Zwischen der Synode von Elvira und dem 2. Laterankonzil legen fast 800 Jahre.
Da gab es noch einiges zu klären was die Priesterehe anging. Nur weil der Zölibat in dem Synodentext
erwähnt wurde, heißt es noch lange nicht, daß er schon in der ganzen katholischen Kirche damals Usus
war. Wie kann man nur so geschichtsblind sein. Oder ist das die Redaktion? Regina
Die würden den heiligen Augustinus ähnlich behandeln wie es Pfarrer Michael Sell (Hammelburg) ergangen
ist. Nix da mit Bischof von Mailand, nix da mit der Ehre, Kirchenlehrer sein zu dürfen… Höchstens
noch Schimpf und Schande für seine Mutter, die heilige Monika…!
was die Hansemönner von +net. wohl sagen würden, wenn der hl. Augustinus heute nochmal auftauchte mit
seinem unehelichen Sohn? Und dann noch Bischof von Mailand und späterhin zum Kirchenlehrer erhoben??
In besonders riskanten Fällen spricht man in kirchlichen Kreisen und Jurisdiktionsbehörden gern von
ungültigen Ehen, die können, als hätten sie nie bestanden, einfach aufgelöst und brauchen nach kirchlichem
Recht nicht mehr geschieden zu werden. Das ist natürlich ein juristischer Kniff. Das ist ähnlich als
würde man einen Hasen zum Karpfen taufen. Das soll es in der Kirchengeschichte auch gegeben haben. Der
Etikettenschwindel heutiger Großkonzerne hat da möglicherweise sein ganz großes Vorbild…
#1 Luteranerin † 11:53:39 | Sonntag, 7. Februar 2010
Keine Geschichtslüge Bis zum zweiten Laterankonzil im Jahre 1139 gab es in der katholischen Kirche verheiratete
und unverheiratete Priester“ – behauptet die Zeitung. So war es ja uch, also lügt die Zeitung auch nicht.