Zölibat
Die Zeitung endet ihren Artikel mit einer Geschichtslüge
Morgen weiht der Bischof von Basel einen ehemaligen Pastoralreferenten zum Priester, der in der Vergangenheit in einer kirchenrechtlich ungültigen Ehe gelebt hat.
Bei der Priesterweihe werden dem Kanidaten die Hände gesalbt
Bei der Priesterweihe werden dem Kanidaten die Hände gesalbt
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) Mit dem Artikel „Geschieden – und trotzdem Priester“ versucht die ‘Neue Zürcher Zeitung’ heute ihre Leser in Verwirrung zu führen.

Unterstellend heißt es im Untertitel: „Infolge Priestermangels und gesellschaftlicher Veränderungen geraten die Zölibats-Regeln unter Druck.“

Anlaß für den Artikel ist eine Priesterweihe im Bistum Basel, die morgen stattfinden wird.

Die heilige Handlung findet in dem 1000-Seelen-Dorf Zeihen – unweit der deutschen Grenze – im Bistum Basel statt.
Der Weihekandidat, Hw. Stephan Schmitt, war früher ein formell verheirateter Pastoralreferent.

Ein kirchliches Gericht hat in einem langen Verfahren die Ungültigkeit seiner Ehe festgestellt.

Zu den Einzelheiten des Falles macht das Bistum Basel aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen keine Angaben.

Die ‘Neue Zürcher Zeitung’ erklärt, daß gemäß einer innerkirchlichen Schätzung rund dreißig Prozent der geschiedenen Ehen nach kirchlichem Maßstab auch ungültig sind.

Doch in der gesamten Schweiz wird das Verfahren einer Feststellung der Ungültigkeit einer Ehe jährlich nur rund sechzigmal in Anspruch genommen.

Hw. Schmitt ist der erste staatlich Geschiedene, der im Bistum Basel zum Priester geweiht wird. Er hat dazu selber nie öffentlich Stellung genommen.

Bei einem zweiten Pastoralassistenten in einer Nachbargemeinde läuft gegenwärtig ein Verfahren zur Feststellung der Ungültigkeit seiner bereits staatlich geschiedenen Ehe.

Dazu erklärte die Diözese, daß der Betreffende „kein Priesteramtskandidat“ sei.

Die ‘Neue Zürcher Zeitung’ weiß auch, daß die Weihe eines staatlich Geschiedenen in der Schweiz kein absolutes Novum ist:

„Bekannt ist beispielsweise der Fall eines Priesters in der Innerschweiz, der trotz Scheidung zum Amt zugelassen wurde, weil er nie kirchlich verheiratet war.“

Der Artikel endet mit einem Angriff auf den Priesterzölibat und mit einer Geschichtslüge:

„Bis zum zweiten Laterankonzil im Jahre 1139 gab es in der katholischen Kirche verheiratete und unverheiratete Priester“ – behauptet die Zeitung.

In Wahrheit ist der Zölibat solide in der Lebensform Jesu und in seinen sehr drastischen Aussagen zu dem Thema begründet.

In der kirchlichen Rechtsprechung ist der Zölibat bereits in der Synode der spanischen Stadt Elvira um das 312 nachweisbar.
      
54 Lesermeinungen
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#55   Samurai   22:12:05 | Montag, 8. März 2010
@ goldengel
Wenn ich Ihren Beitrag von 16.31 Uhr richtig verstehe, ist somit auch die Beichte, die jemand bei einem katholischen Priester ablegt, ungültig?
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#54   Soramonas   23:53:35 | Montag, 8. Februar 2010
Tatsache ist…
…das der Zölibat ausdrücklich NICHT biblisch als zwingende Verpflichtung genannt wird.
Bischöfe sollen laut NT sogar einmal (nicht mehrfach) verheiratet sein!
Bis ins Mittelalter hinein war der Zölibat nicht vorgeschrieben und die Priesterehe erlaubt! Wie sie ja auch biblisch gestattet ist!
Zu Geschichtsfälschungen:
www.luebeck-kunterbunt.de
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#53   engelhardt †   11:33:21 | Montag, 8. Februar 2010
Frauen
Ist doch grossartig, dass der Mann genau das macht, was Jesus von den Christen verlangt: Frau und Familie verlassen um seine Liebe zu Jesus zu zeigen.
Sehr biblisch, das ganze.
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#52   St. Anton †   08:28:29 | Montag, 8. Februar 2010
@ Prälat Hintner
Und das Tolle: Ausgerechnet dienjenigen, die bei ihrer Heirat nicht ans Sakrament denken, haben hinterher den Bonus!
;-)
Drum merke, Katholik: Willst Du’s Dir später mal anders überlegen und doch noch in den kirchlichen Dienst, musst Du das tun, was alle Kirchenhasser ohnehin tun: In theologisch „wilder Ehe“ leben, damit Du hinterher treuherzig sagen kannst: „Die Ehe war doch gar nicht gültig!“
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#51   Prälat Hinter †   05:28:22 | Montag, 8. Februar 2010
Ist doch cool: je mehr geschiedene Männer, desto höher die Chance auf Neu-Priester…
die Basler machens mal wieder vor…
Sicher werden sich viele nach einer Ehe mit solch dramatischem Ausgang sagen:
schlimmer kanns jetzt eh nicht mehr werden…
also ab ins Zölibat…
Tu felix ecclesia nube…
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#50   St. Anton †   23:11:39 | Sonntag, 7. Februar 2010
Wo ist nun die Unwahrheit?
Die Zeitung titelt:
„Geschieden – und trotzdem Priester“
Kreuz.net schreibt:
Der Weihekandidat, Hw. Stephan Schmitt, war früher ein formell verheirateter Pastoralreferent
Also hat die Zeitung recht: Der Priester war verheiratet.
Ob die Kirche die Ehe als rechtmäßig sieht oder nicht, darf der Zeitung doch egal sein, sofern es sich nicht um ein Kirchenblatt handelt.
Kleriker machen gern den Fehler, zwischen weltlichem und religiösem Recht nicht mehr unterscheiden zu können. Dasselbe Problem gibt es bei der sogenannten „Homo-Ehe“, die ja gar keine Ehe ist und auch nie sein sollte – weder im juristischen, noch im religiösen Sinn.
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#49   Goldengel   22:03:13 | Sonntag, 7. Februar 2010
Walther von Stolzing
Auch ich lese gerne Ihre Beiträge.
Danke, da sind Sie aber der ganz wenigen User, die das gerne tun.
Gesegnete Nachtruhe!
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#48   Walther von Stolzing   22:01:02 | Sonntag, 7. Februar 2010
@Goldengel
Ihre Postings gefallen mir übrigens, habe mal darin gestöbert. Sie müssen einfach verstehen: MIT WEM MAN DAS LAKEN TEILT, DESSEN GEIST NIMMT MAN AUF !
Danke schön! Auch ich lese gerne Ihre Beiträge.
Was das teilen des Lakens angeht: Also ich teile das Laken schon seit Jahren mit einem schwarzen Kater. Ob ich dessen Geist aufnehme (der sich in Fressen, Schlafen, sich mit den Nachbarskatzen prügeln und gelegentliches Mäusefangen manifestiert), weiß ich nicht…
Sie sind ein kluger Mann, also versuchen Sie es zumindest meinen Gedankengang nachzuvollziehen.
Das tue ich (deswegen ja auch meine Frage eben), auch wenn ich in diesem Punkt eine ganz andere Ansicht vertrete. Aber ich denke, ich kann Ihren Gedankengang ganz gut nachvollziehen.
Der eventuell fälligen Diskussion, ob man Haustiere ins Bett lassen soll, entgehe ich jetzt indem ich mich in ebendieses begeben werde. O:)
Gute Nacht und Gottes Segen!
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#47   freddie.schenk   22:00:49 | Sonntag, 7. Februar 2010
Wissen allein,
Goldengel, ist Schall und Rauch.
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#46   Goldengel   21:59:55 | Sonntag, 7. Februar 2010
freddie.schenk
Das Wissen über Jesus Christus schützt vor Unzucht.
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#45   Lorenz   21:59:18 | Sonntag, 7. Februar 2010
was Gott zusammengeführt, das kann Gott auch scheiden
Vielleicht sollte man diesen Ansatz wählen, um die Weihe Geschiedener zu begründen.
Die Auflösung der Ehe mag im Normalfall göttlichem Recht widersprechen.
Wenn aber Gott selbst der Scheidungsgrund ist, könnte es doch anders sein, oder?
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#44   freddie.schenk   21:58:45 | Sonntag, 7. Februar 2010
Selbsterkenntnis
ist der erste Schritt zur Besserung, Goldengel.
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#43   Goldengel   21:58:01 | Sonntag, 7. Februar 2010
freddie.schenk
Falls Sie mich meinen – geht nicht, hab ein Herz aus Eis.
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#42   freddie.schenk   21:55:51 | Sonntag, 7. Februar 2010
Der Hurengeist
hat sich ja bereits in so manchen Köpfen unaulöschlich festgesetzt. Vermutlich auch in den Herzen!
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#41   Goldengel   21:49:46 | Sonntag, 7. Februar 2010
Walther von Stolzing
Das sagte er zu den Jüngern, die direkten Kontakt zu Jesus hatten und das betrifft nicht den heutigen Priester, von denen die meisten sich vor ihrem Priesteramt im Schweiß einer Hure gewälzt haben und dessen Geist der Hure sich in ihren Geist gefressen hat, statt der Geist Christi.
Sind Sie doch ein bisserl kritischer.
Ihre Postings gefallen mir übrigens, habe mal darin gestöbert. Sie müssen einfach verstehen: MIT WEM MAN DAS LAKEN TEILT, DESSEN GEIST NIMMT MAN AUF !
Sie sind ein kluger Mann, also versuchen Sie es zumindest meinen Gedankengang nachzuvollziehen.
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#40   Walther von Stolzing   21:43:56 | Sonntag, 7. Februar 2010
Goldengel
Nun, als Katholik bin ich natürlich Christ.
Aber zu etwas anderem. Weiter unten schrieben Sie
NIEMAND kann Sünden vergeben, außer Christus. Die Beichte gilt nicht, da ein Sünder dem anderen Sünder nicht die Beichte abnehmen kann.
Damit widersprechen Sie aber den Worten Christi:
„Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ (Joh 20, 21 – 23)
Zumal im Sakrament der Buße nicht der Priester die Sünden vergibt, sondern Christus selber.
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#39   Romulus   21:41:04 | Sonntag, 7. Februar 2010
Da liegt der Fehler
Zu den Einzelheiten des Falles macht das Bistum Basel aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen keine Angaben.
Defensive Berichterstattung. Genau das ist der Humus für solche tendenziösen Berichte wie in der NZZ.
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#38   Goldengel   21:34:51 | Sonntag, 7. Februar 2010
Walther von Stolzing
Christus spricht: Du nennst mich gut, niemand ist hier gut, außer der Eine.
Es ist schon sehr tragisch, dass viele „Christen“ diesen Satz des Gottessohnes nicht verstehen wollen.
Es gibt keine „Heilige“ – es gibt nur Narren, die Narren verherrlichen.
Es gibt nur einen Geist an den sich der Mensch halten soll und das ist Christus und spätestens in der Sterbestunde sollte dies mal zu den „Gläubigen“ durchgedrungen sein, denn Christus spricht:
Glaubt an mich, nur durch mich, kommt ihr zum Vater.
Wenn Sie wollen können Sie jetzt gerne weiter spekulieren, was meinen Glauben betrifft, doch sollten Sie sich und vielleicht einige andere Katholiken mal klar sein, ob diese noch Christen sind.
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#37   Walther von Stolzing   21:28:47 | Sonntag, 7. Februar 2010
@Goldengel
Ich wollte Sie in keinster Weise „ausfratscheln“, ich frage nur aus Neugier und um Sie und Ihre Argumente besser verstehen zu können. Das war alles. Ich wollte Ihnen in keinster weise zu nahe treten.
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#36   Goldengel   21:22:33 | Sonntag, 7. Februar 2010
Walther von Stolzing
Sonst haben Sie keine Sorgen?
Kümmern Sie sich lieber um Ihr Seelenheil, bevor Sie andere ausfratscheln wollen!
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#35   Walther von Stolzing   21:19:59 | Sonntag, 7. Februar 2010
@Goldengel
Also lehnen Sie den katholischen Glauben ab?
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#34   Goldengel   17:18:21 | Sonntag, 7. Februar 2010
Lieber Sefirot
Auf zu einer Runde Tischtennis :-D :(3
Blaumeise: stehe ich unter Beobachtung ?
Ich glaube NUR an Jesus Christus, alles andere ist Götzendienst.
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#33   Blaumeise   17:05:45 | Sonntag, 7. Februar 2010
@Goldengel: Welches Christentum vertreten Sie? Ist es die „Gnosis“?
Ihre Theologie ist doch auffällig: Strikte Ablehnung des Alten Testaments, ein einseitiges (?) Jesusbild, Ablehnung der Heiligen (?), eine rigorose Auffassung bzgl. der sexuellen Reinheit (wobei ich Ihre Kritik an der Über-Sexualisierung unserer Zeit durchaus teile).
Bitte erklären Sie uns „Ihren“ Glauben, damit wir wissen, woran wir sind!
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#32   Sefirot   16:52:51 | Sonntag, 7. Februar 2010
Spielen wir doch
gleich Rugby, süßestes Goldengelchen. Aber passen
Sie auf, dass das Hemdchen nicht so arg ins Flattern
kommt und ich an schlimmen Gedanken Freude bekomme, dann isses aus mit Ruby…! :-$
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#31   Goldengel   16:46:47 | Sonntag, 7. Februar 2010
Sefirot
Wollen Sie Ball spielen – dann aber bitte nur mit der Wand, nicht mit mir, armes Sünderlein.
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#30   Sefirot   16:42:11 | Sonntag, 7. Februar 2010
…und wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein…
…los denn, der selbstgerechte Goldengel, darf zuerst werfen… :-[ :-[ :-[
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#29   Goldengel   16:31:11 | Sonntag, 7. Februar 2010
Joseph von Eichendorff
Ich mache hier Gesellschaftskritik und urteile nicht über einzelne Personen der kreuz.net Artikeln.
Was die Beichte betrifft: NIEMAND kann Sünden vergeben, außer Christus. Die Beichte gilt nicht, da ein Sünder dem anderen Sünder nicht die Beichte abnehmen kann.
Wer einst mit einer Hure das Laken geteilt hat, der trägt den Geist der Hure ein Leben lang in sich.
Wenn Sie wirklich an Christus glauben, dann verstehen Sie auch diesen Satz. Mehr kann ich nicht für Sie tun.
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#28   Joseph von Eichendorff   16:27:47 | Sonntag, 7. Februar 2010
@ Goldengel
Ich verstehe nur nicht, wie Sie beurteilen wollen, ob sich dieser Pastoralreferent dem zu empfangenden Sakrament der Priesterweihe gegenüber würdig verhält oder nicht.
Was vorher war, kann alles gebeichtet werden und ist – so es denn sündhaft war (ich nehme an, daß der Kandidat, als er mit seiner „Ehefrau“ verkehrte, davon ausging, verheiratet zu sein, daß es ein Irrtum war, sollte sich ja erst später herausstellen) – damit vergeben. Ich vermute, die Beichte ist auch im Bistum Basel fester Bestandteil der Weiheexerzitien. Was nach erfolgter Beichte noch zählt, ist das Jetzt und die Zukunft.
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#27   Goldengel   16:20:08 | Sonntag, 7. Februar 2010
Paulaner
Gott hat den Erlöser nicht auf die Welt gesandt, um zu rächen und zu vernichten.
Recht haben Sie – bravo, welch Geistesblitz Sie doch erfasst hat, wie im Gutmenscherlkinderbuch halt so vorgeplappert.
Der Sünder wird nicht von Christus vernichtet, sondern von seiner eigenen Sünde – denn weder Christus, noch Gott hat was mit der Sünde am Hut, das hat nur der Satan.
Und so wird der, welcher sündigt, den Lohn von seinem Arbeitgeber, also dem Satan, bekommen für seinen Dienst an der Sünde. Und dieser Lohn des Satans wird dann das Gericht für den Sünder sein.
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#26   Paulaner †   16:12:51 | Sonntag, 7. Februar 2010
diesen alttestamentarischen Kram glaub ich nicht, Rabe.
DerRabe: „Weh euch, die ihr die Strafe wie mit Ochsenstricken herbeizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen.
„Die Vernichtung ist beschlossen, die Gerechtigkeit flutet heran. Ja, Gott, der Herr der Heere, vollstreckt auf der ganzen Erde die Vernichtung, die er beschlossen hat.“
Jesaja 10/23
Gott hat den Erlöser nicht auf die Welt gesandt, um zu rächen und zu vernichten. Höchstens die vielen Lügner, die sich erdreisten, in seinem Namen zu sprechen und eine Religion nach der andern gründen.
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#25   Goldengel   15:41:59 | Sonntag, 7. Februar 2010
Joseph von Eichendorff
Einige „Heilige“ waren HUREN – deshalb gehen diese ja immer an Jesus vorbei und waren eben in sich selbst vernarrt – also die perfekten Egoisten.
Und weil der Mensch dem Satan eher nach dem Munde spricht, statt Jesus, betet er wohl eher den an, also einen Hurenmenschen, statt Christus.
So wird der Mensch immer sein, weil er den Satz Christi nicht versteht: Glaubt an mich, denn nur durch mich, kommt ihr zum Vater.
Also nix mit verhurten „Heiligen“ .
Meine Gesellschaftskritik betraf nicht jenen Pastoralrefernenten – das hat man ja schon nicht mehr nötig, bei den vielen dienenden Hurenböcke der RKK, wo jeder dritte „Priester“ sich seine Stute hält.
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#24   Joseph von Eichendorff   15:34:26 | Sonntag, 7. Februar 2010
@ Goldengel
„ein Priester SOLLTE ein Mann Gottes sein und dazu gehört auch ein so einigermaßen sündenfreies Vorleben.
Den Zölibat kann nur der Mann einhalten, der nicht durch ein Hurenleben vorgeprägt ist.“
1. Stimmt nicht! Schauen Sie auf den Hl. Augustinus, der vor seiner Bekehrung alles Andere als züchtig gewesen ist.
2. Sie wissen doch gar nichts über die Ehe, die keine war. Was, wenn seine „Ehefrau“ ihm Tatsachen verschwiegen hat, die bei Bekanntwerden dazu geführt hätten, daß er nie die Ehe eingegangen wäre? Das wäre ein möglicher Grund für ein Nichtzustandekommen der Ehe. Das soll nicht heißen, daß ich wüßte wie es war, aber es gibt eben viele Möglichkeiten.
Tatsache ist: der Weihekandidat weiß es, Bischof Koch weiß es wahrscheinlich, und ganz sicher weiß es Gott. Da brauchen wir uns nicht den Kopf zerbrechen, ob der Kandidat würdig ist oder nicht.
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#23   DerRabe   14:25:27 | Sonntag, 7. Februar 2010
„Weh euch, die ihr die Strafe wie mit Ochsenstricken herbeizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen.
„Weh euch, die ihr die Strafe wie mit Ochsenstricken herbeizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen. Ihr sagt: Was er tun will, das tue er schnell; er soll sich beeilen, damit wir es sehen; was der Heilige Israels plant, treffe bald ein, wir wollen es wissen. Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das Süße bitter machen. Weh denen, die in ihren Auge weise sind und sich selbst für klug halten. Wehe denen die Helden sind, wenn es gilt, Wein zu trinken, und tapfer, wenn es gilt starke Getränke zu brauen, die den Schuldigen für Bestechungsgeld freisprechen, und dem Gerechten sein Recht vorenthalten. Darum: Wie des Feuers Zunge die Stoppel frißt und wie das Heu in der Flamme zusammensinkt, so soll ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte wie Staub aufgewirbelt werden. Denn sie haben die Weisungen des Herrn der Heere von sich gewiesen und über das Wort des Heiligen Israels gelästert.“
Jesaja 5/18-24
„Tobt ihr Völker! Ihr werdet doch zerschmettert. Horcht auf, ihr Enden der Erde! Rüstet nur! Ihr werdet doch zerschmettert. Rüstet! Ihr werdet zerschmettert. Macht nur Pläne! Sie werden vereitelt. Was ihr auch sagt, es kommt nicht zustande. Denn Gott ist mit uns“ Jes. 8/9-10
„Die Vernichtung ist beschlossen, die Gerechtigkeit flutet heran. Ja, Gott, der Herr der Heere, vollstreckt auf der ganzen Erde die Vernichtung, die er beschlossen hat.“
Jesaja 10/23
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#22   Goldengel   14:25:12 | Sonntag, 7. Februar 2010
ein Priester
SOLLTE ein Mann Gottes sein und dazu gehört auch ein so einigermaßen sündenfreies Vorleben.
Den Zölibat kann nur der Mann einhalten, der nicht durch ein Hurenleben vorgeprägt ist.
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#21   Mary Cruz   14:14:08 | Sonntag, 7. Februar 2010
Eine kirchenrechtlich ungültige Ehe
kann demnach nur eine standesamtliche Ehe sein oder eine Ehe, die praktisch nicht stattgefunden hat.
Hoffen wir, dass der Geweihte wenigstens jetzt nach der Lehre Jesu lebt, der das Neue gebracht hat – sich selbst und damit Gott – „das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist!“
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#20   Goldengel   14:13:46 | Sonntag, 7. Februar 2010
so ist es
Und so wird der, der die Wahrheit schreibt gerne zum Teufel gejagt, doch ist es doch jene teuflische Gesellschaft selbst, welche die Wahrheit nimmer lesen kann.
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#19   Regina 1961   14:11:37 | Sonntag, 7. Februar 2010
@Kairos
Wo lugt das Böse hervor? Unter meiner oder Goldengels Decke? :-D
Regina
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#18   Kairos †   14:09:15 | Sonntag, 7. Februar 2010
@ regina
das Böse und Satanische lugt bei Goldengel hinter jeder Häuserecke und unter jeder Bettdecke hervor. Und das ist ihr Problem.
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#17   Regina 1961   14:07:02 | Sonntag, 7. Februar 2010
@Hurenbockdichterin
Ich frage mich manchmal, in was für einer Gesellschaft Sie leben. Ich lebe in einer großen Gemeinde, mit vielen Menschen. Da gibt es keinen einzigen verhurten Menschen oder gar einen Hurenbock. Schon gar nicht unsere Priester. Sie sollten Sich zu dem scheren, dessen Vorhut Sie darstellen. Zum Teufel.
Regina
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#16   Kairos †   14:06:43 | Sonntag, 7. Februar 2010
@ goldengel
Deine Vorstellungswelt möchte ich gerne einmal haben. Hast Du noch andere Probleme in deiner Phantasie?
Übrigens so unter uns: Dummmensch wird mit drei m geschrieben…
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#15   Goldengel   14:02:24 | Sonntag, 7. Februar 2010
die verhurte Gesellschaft
kann das Wort „Hurenböcke“ nicht mehr lesen.
So zensiert sich der Dummensch selbst der Wahrheit.
Ja, solche Männer oder nennen wir sie doch wahrheitsgemäß Hurenböcke, welche im Konkubinat leben, werden dann den Priesterdienst ausfühen – das GEFÄLLT dem verhurten Zeitgeistvolk – da blüht es auf, denn da steht jemand am Altar, der gleich schlecht ist wie sie selbst und das ist des Volkes ganzer innigster Wunsch.
Denn das Zeitgeistvolk sieht lieber zur HURE Babylons auf und zu CHRISTUS herab, statt umgekehrt.
Ist das der künftige Weg der RKK?
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#14   Sefirot   13:56:28 | Sonntag, 7. Februar 2010
Regina 1961: der Personenkreis darf die Begriffe
ja auch nur verwenden, um andere davon abzuschrecken. Klar doch darf der jeweilige Verwender
auch ein ganz klein bisschen Freude und Abgang haben,
wenn er sie verwendet… ;-) :-$ :-P o.O
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#13   Regina 1961   13:51:39 | Sonntag, 7. Februar 2010
Hurenböcke !!!
Solche Worte dürfen von Goldengel am laufenden Band benutzt werden. Bei so etwas geht keiner von der sogenannten Redakzion hin und löscht. Aber wenn man wahre dinge schreibt, das wird gelöscht. Man bekommt noch nicht mal eine Begründung. Wenn ich aufgrund dieser Mail gésperrt werde ist es mir auch so langsam egal. Sch…egal.
Regina
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#12   Goldengel   13:25:45 | Sonntag, 7. Februar 2010
Im. A.T.
steht „wachset und mehret euch“ – doch das war der Geist Mose und des Judentums.
Christus hingegen brachte uns den Geist Gottes, also das neue Himmelsbrot.
Vielleicht wäre es doch besser den Zölibat freizustellen, denn da sowieso a jeder Hurenbock predigen darf und zur Priesterweihe zugelassen wird ist es ja eh schon wurscht.
Also – klopft an ihr Hurenböcke und keine Sorge die RKK öffnet euch GERNE, denn sie dient anscheinend nicht mehr dem Geist Christi, sondern dem Geist Mose.
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#11   Sefirot   13:21:21 | Sonntag, 7. Februar 2010
Paulaner: Es muss ja wohl einen rein weltlichen
Grund gegeben haben, das Zölibat einzuführen, denn
die Bibel, zumindest steht im Zweiten Testament kein
Piep davon drin, schweigt sich aus und verkündet nur: Wachset und mehret euch…!
Wenn ein Priester eine gute Partie war, ist der Kirche einiges verloren gegangen. Da musste gehandelt werden. Ein Schuft, wer schlecht darüber denkt…
So begann der Kampf gegen die Sittlichkeit als die Priester keine gute Partie mehr sein durften…! :-D
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#10   Paulaner †   13:12:35 | Sonntag, 7. Februar 2010
Der run auf die gutbezahlten Priesterposten war im Mittelalter so groß
und die Priester waren dadurch als Ehemänner so begehrenswert (so wie heute bei den Eisenbahnern), daß die Kirche einen Riegel vorschieben mußte.
:-D
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#9   Luteranerin †   13:02:09 | Sonntag, 7. Februar 2010
Regina 1961
Einen schönen Tag wünsche ich dir.
Aber meine liebe die Redaktion ist geschichtsblind, das wissen wir doch schon lange.
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#8   Regina 1961   12:59:27 | Sonntag, 7. Februar 2010
Oh ihr Hobbyhistoriker!!!
Zwischen der Synode von Elvira und dem 2. Laterankonzil legen fast 800 Jahre. Da gab es noch einiges zu klären was die Priesterehe anging. Nur weil der Zölibat in dem Synodentext erwähnt wurde, heißt es noch lange nicht, daß er schon in der ganzen katholischen Kirche damals Usus war. Wie kann man nur so geschichtsblind sein. Oder ist das die Redaktion?
Regina
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#7   sca   12:54:51 | Sonntag, 7. Februar 2010
Rechtschreibfehler im ersten Satz:
…weiht …
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#6   Sefirot   12:40:46 | Sonntag, 7. Februar 2010
Die würden den heiligen Augustinus ähnlich
behandeln wie es Pfarrer Michael Sell (Hammelburg) ergangen ist.
Nix da mit Bischof von Mailand, nix da mit der Ehre, Kirchenlehrer sein zu dürfen…
Höchstens noch Schimpf und Schande für seine Mutter, die heilige Monika…!
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#5   haher   12:36:50 | Sonntag, 7. Februar 2010
was die Hansemönner von +net. wohl sagen würden,
wenn der hl. Augustinus heute nochmal auftauchte mit seinem unehelichen Sohn? Und dann noch Bischof von Mailand und späterhin zum Kirchenlehrer erhoben??
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#4   timpressum †   12:36:35 | Sonntag, 7. Februar 2010
Noch n Skandal!
Die Jünger waren alle verheiratet!
Sogar Petrus, der ja (historisch völlig falsch übrigens), als der erste Papst bezeichnet wird.
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#3   Sefirot   12:31:03 | Sonntag, 7. Februar 2010
In besonders riskanten Fällen
spricht man in kirchlichen Kreisen und Jurisdiktionsbehörden gern von ungültigen
Ehen, die können, als hätten sie nie
bestanden, einfach aufgelöst
und brauchen nach kirchlichem Recht
nicht mehr geschieden zu werden.
Das ist natürlich ein juristischer Kniff. Das
ist ähnlich als würde man einen Hasen
zum Karpfen taufen.
Das soll es in der Kirchengeschichte auch
gegeben haben. Der Etikettenschwindel heutiger Großkonzerne hat da möglicherweise
sein ganz großes Vorbild…
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#1   Luteranerin †   11:53:39 | Sonntag, 7. Februar 2010
Keine Geschichtslüge
Bis zum zweiten Laterankonzil im Jahre 1139 gab es in der katholischen Kirche verheiratete und unverheiratete Priester“ – behauptet die Zeitung.
So war es ja uch, also lügt die Zeitung auch nicht.
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