Der altliberale Humor hat sehr schnell in Wut umgeschlagen
Jetzt will der saure Narrenpfarrer einen „nur halb so lustigen“ Narrendienst veranstalten: „Denn unser Bischof ist humorlos“.
Bildschirmphoto der Webseite ‘zisch.ch’
(kreuz.net) Letztes Jahr führte der altliberale Pfarrer Reto Müller in seiner Pfarrei – nach großdeutschen
Vorbild – eine Narren-Eucharistiefeier ein.
Hw. Müller ist Pfarrer der 14.000-Seelen-Gemeinde Schwyz.
Der Ort galt bis zum Konzil als katholische Hochburg in der Zentralschweiz.
Die erste Narren-Eucharistiefeier
des Ortes bewirkte im letzten Jahr ein zwiespältiges Echo. Die antikirchlichen Medien und kirchlich Fernstehende
jubelten erwartungsgemäß über diese Banalisierung der katholischen Liturgie.
Verantwortungsbewußte
Katholiken brachten dagegen schwere Bedenken vor.
So wandten sich Vertreter der Laien-Vereinigung ‘Pro
Ecclesia’ an den für Schwyz zuständigen Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder, und baten ihn einzuschreiten.
Der Bischof wies den Pfarrer an, auf seine Narren-Eucharistiefeier zu verzichten.
Bildschirmphoto von ‘blick.ch’
Der Geistliche will
nach Angaben des Schweizer Portals ‘zisch.ch’ den Anordnungen des Bischofs allerdings „nur bedingt“ Folge
leisten:
„Wir gestalten sie anders, nämlich ohne Guuggenmusig [Narren-Blechmusik] und ohne Fasnachtskostümierte“ –
wird er zitiert. Das sei allerdings „nur halb so lustig“. Dann beginnt er zu schimpfen.
Wie er den Bischof
kenne, werde ihm auch das nicht passen: „Denn unser Bischof ist humorlos“ – ließ Hw. Müller keinen Zweifel
darüber aufkommen, daß es bei ihm mit dem Humor vorbei ist.
Ein Trostpreis bleibt ihm. Das Kirchenhaß-Straßenblatt
‘Blick’ ist ihm tapfer zu Hilfe geeilt.
Die Zeitung propagiert sogar alternative Szenarien: „Wenn die
Guggen nicht reindürfen, kommt der Pfarrer halt raus und hält die Messe auf dem Hauptplatz. Oder stürmen
die Fasnächtler am Fasnachtssonntag gar die Kirche?“
Das Blatt zitiert auch einen lustigen Einheimischen:
„Das Verbot macht die Leute hier wütend.“
Mit dem Humor ist es in Schwyz offensichtlich nicht weit her.
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41 Lesermeinungen
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#44 Siegfried 00:16:42 | Freitag, 12. Februar 2010
zu Goldengel: Narrenmesse Deiner Mitteilung kann ich mich nur anschließen. Was wir dsabei empfinden hat
der Apostel Paulus erkannt und hat die Gemeinden davor gewarnt. Er sagte Ihnen, das Weib schweige in der
Gemeinde. Dies will ich nun für die gleich begründen, die immer behaupten, er konnte nicht anders, es
war damals os, die Frauen durften nicht. Genau dort wo Paulus anfing zu missionieren, in diesem Umkreis
gab es sehr viele Frauen im priesterlichen Dienst, in der Tempelprostitution. Dies kann zur Folge gehabt
haben, daß die bekehrten zum Christusglauben davon ausgingen auch in der neuen Religion der Frauendienst
am Altar möglich ist. Der Stifter der Kirche hat dies nicht zugelassen und einer der wichtigsten Apostel
hat dies untersagt. Dies ist und hat für alle Zeit die rechtliche Gültigkeit. Der Modernismus ist in
der Kirche seit PP. Pius X. verboten. Dieses Verbot hat kein 2. VK und kein nachfolgender Papst aufgehoben
es ist weiter gültig. Was heute gepflegt wird ist ungehorsam und ein ständiges Sakrileg. Heute besteht
somit die große Gefahr, da0 die meisten Heiligen Messen ungültig sind. In einer Narrenmesse, wird auch
die Wandlung keinen sakramentalen Vollzug besitzen. Die sakramentalen Vorgaben wurden nicht eingehalten,
das Sakrament wird somit auch niemals vollzogen. Jeder der am Faschingssonntag in die Narrenmesse geht
kann auch gleich in die Kneippe gehen, in der Kirche versäumt er nichts. Er wird nur von Kranken im Geiste
belästigt, in der Kneippe nicht. Beten wir für die Bekehrung o^/
Fertig lustig Hw. Herr „Narrenpfarrer“! Leider verbreitet sich das Unwesen der „Karnevalsmessen nicht
nur in der Schweiz. So jammert Hw. Herr Pfarrer Müller, Schwyz, dass S.E. Kardinal Meisner (Köln) mit
der Narrenkappe statt der Mitra jedes Jahr im Dom eine „Karnevalsmesse“ feiert. Ich möchte alle Pfarrer/Priester
an die die Predigt von S.E. Kardinal Scheffczyk sel. in der Klosterkirche in Maria Einsiedeln (Zentralschweiz)
von 2003 erinnern. Klar brandmarkte er „Faschinggottesdienste mit Rotweinfläschen (!) auf den Kanzeln,
mit Schunkeln in den Bankreihen, mit Narrenspielen in der Kirche.“ Zugleich aber gab er aus der Tiefe
des Glaubens uns klare Orientierung, er sagte: „Zum heiligen Opfer und Mahl gehören eben auch die würdigen
äusseren Zeichen. Eigentlich gibt es für den Menschen, besonders, wenn er die Liturgie feiert, überhaupt
nichts rein Ausserliches. Ein zentraler Gedanke der Predigt zielte auf den Kern der Eucharistie (Hl. Messe),
wie er heutzutage selten zur Sprache gebracht wird: „In der Hl. Eucharistie geschieht nämlich nichts
Geringeres, als dass die Kirche das Opfer Christi von Golgotha gleichsam in die Hand nimmt und es vor
dem Himmlischen Vater zum Dank, zum Lob, zur Bitte und zur Sühne emporhebt.“ AMEN!
Sobald… …es ein Bischof – endlich – seiner PFLICHT gemäss „wagt“ gegen das lau-gleichgültige Treiben
gegenüber der alleinigen WAHRHEIT JESUS CHRISTUS vorzugehen, kommen sie denn auch gleich aus allen –
modernistischen – Nischen hevor und krakelen „im Chor“ den angeblich „mangelnden Humor“ des Bischofs gegenüber
der – gar blasphemischen – sogenannten „Narren-Eucharistiefeier“ ! Das diesem Artikel beigefügte erschreckende
Bild spricht Bände… Bände einer völlig aus den Fugen geratenen selbstgefälligen Auffassung von „katholisch
Sein“ im Sinne einer auf Ungehorsam bauenden nachkonziliären Zersetzungswut ! Menschliches „Party-Machen“
versperrt gleichsam dem ALLERHEILIGSTEN im Tabernakel den Zugang zu den Seelen / Herzen und diesen die
Ausrichtung auf das LICHT DER WELT ! „Wichtig“ in modernistisch verblendeten Augen ist das profane „Gemeinschaftserlebnis“…
der „Menschen-dienst“. Dass der GOTTES-DIENST hierbei auf der Strecke bleibt, versteht sich von selbst.
„Spass“ statt ANBETUNG und LOBPREIS der allerheiligsten Dreifaltigkeit ! Dass nun schon in geweihten römisch
katholischen Kirchen unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS mehr und mehr derart verhöhnt wird, ist in der
Tat unfassbar, aber dennoch wiederum traurigerweise jene „Frucht“ der nachkonziliären Glaubens-Zersetzungswelle !
Wer noch immer nicht einsehen will, dass die angelaufene Rückbesinnung auf die lebendige heilige Tradition
unabdingbar denn je ist…der will es schlicht nicht einsehen ! www.gloriapolo.net/
wer will es wissen was bei einem Narrengottesdienst alles als Narretei und was mit Heiligem Ernst gefeiert
wird? Niemand! Die Predigt als Witz und Parodie einer Büttenrede? Dann ist vielleicht auch der Rest der
Messe nur ein Witz! Das Schuldbekenntnis als Parodie eines Schuldbekenntnisses, die Wandlung als Parodie
der Wandlung, das Vaterunser als Parodie des Vaterunsers, … Deshalb alle Narreteien draußen halten!
Wir treten zu Gott als wir selber! Nicht als Seeräuber, Clowns oder Lumpenmonster?
michaelam. Ein Gottesdienst wird immer für Gott erbracht. Wieso reden wir dann von einem „Gottesdienst
für Narren“ [oder für Moped-Fahrer, für Jugendliche, für x, für y, für z]. Es verstärkt sich immer
mehr der Eindruck als sei der Gottesdienst dazu da, die Bedürfnisse von gesellschaftlichen Gruppen zu
befriedigen. Dabei ist er einzig und vornehmlich der Gott geschuldete Dienst. Die traditionelle Auffassung
ist: auf dem Altar wird Gott, dem Vater, das Sohnesopfer dargebracht, das uns vom Sohn in die Hände gelegt
wurde zur Darbringung für den Dienst an Gott dem Vater. Dieser Sohn betet mit dem Psalmisten (Ps. 40)
[und wir vereinigen uns betend und dankend mit ihm, dem Sohn, zum einen einzigen grossen und immerwährenden,
irdischen und himmlischen Dienst an Gott, dem Vater]. Der Sohn spricht: „Schlacht- und Speiseopfer hast
Du nicht gefordert, doch einen Leib hast Du mir geschaffen; an Brand- und Sündopfern hast du kein gefallen.
Da sagte ich: Ja, ich komme…“ (Hebr. 10, 5f.) Die landläufige moderne Auffassung jedoch macht aus dem
Gottesdienst eine „Veranstaltung“ für Menschen, deren Formen und Intentionen ganz in ihr Belieben gestellt
ist und ihren angeblichen „Bedürfnissen“ [z.B. nach Unterhaltung, Erheiterung, Abwechslung, Belehrung
…etc.] dienen soll. Und genau dies ist der Vorzug der Alten Messe: in ihr kommt gar nicht erst die Frage
auf, ob Gott oder der Mensch im Mittelpunkt steht. Darin ist und bleibt die Alte Messe eben >>>> „unverschämt
theozentrisch www.gloria.tv/?media=40735“ <<
Domenico: Ein Gottesdienst wird immer für Gott erbracht. Paulaner: Ich muss mich wieder erholen. Unter
einer narrischen Schnackselfürstin zu leben ist nicht leicht.
michaelam.: Ich verstehe nicht, was an einem Gottesdienst für Narren schlimm sein soll… Ob dieses Unverständnis
damit zusammenhängt, dass das Wesen des „Gottesdienstes“ nicht begriffen wurde? Besonders die Wendung
„Gottesdienst für x, y, z“ stellt die Dinge auf den Kopf. Wer ist es denn, dem ein Dienst erwiesen wird.
Wem wird die geschuldete Ehre und Lobpreisung dargebracht?
DAS ist es! michaelamaria: Ich verstehe nicht, … Wie oft muß ich das hier noch schreiben? Fasching
ist Vernarren, Vortäuschen … Damit holt man den Teufel herbei. Das kann man zwar KONTROLLIERT, mit
BEDACHT bis zur Fastenzeit tun aber in die geweihte Kirche hinein und in die Messe ist nicht mehr bedacht
und nicht mehr kontrolliert sondern deppert. kapiert?
Ich verstehe nicht, was an einem Gottesdienst für Narren schlimm sein soll. Man sollte sich daran erinnern,
dass katholischer Glaube und Karneval/Fastnacht zusammenhängen. Schließlich gibt es Karneval nur in
katholischen Gegenden.
zu Christ +, Katholik: Gott liebt frohe Menschen wer wie Sie nicht annehmen kann, was im Heiligen Messopfer
gefeiert wird kann, wird immer den eigenen Grad der Freude sehen und suchen. Als unsere Vorfahren damals
das Brot ohne Arbeit erhielten, wollten sie Christus zum König machen. Eine Woche später als Christus
das Narrenkostüm umgehängt bekam und die dazugehörigen Folterungen erleiden mußte, sagten Ihre Vorfahren,
er wird an fröhlichen Menschen doch Gefallen haben, er ist ein Gott der Freude. Jesus Christus wurde
damals vernarrt, dazu hat man ihm den roten Umhang (als König) übergeworfen, mit der Dornenkrone gekrönt
und als Zepter ein Schilfrohr in die Hand gedrückt. Er wurde wegen der Schönheit des Narrenkostüm zur
Verspottung den Menschen vorgestellt. „seht den Menschen“, da Jesus nach ihrem Empfinden an der fröhlichen
Ausgelassenheit der Menschen eine große Freude hat und auch damals hatte, dies alles wird im Heiligen
Messopfer gegenwärtig gesetzt, was damals geschah, gehört die erneute Verspottung nach ihrer Auffassung
sehr sinnvoll dazu. Wir denken nicht an damals, wir sind im damals dabei und in der Verspottung sehr aktiv.
Ohne Anstand kann das Ergebnis einer Überlegung so aussehen wie das Ergebnis von Ihnen. Es dürfte
nicht scher fallen zu erkennen, was teuflischen Ursprung hat, oder?
Der schlichte Altar ist gut, aber die häßlichen Bilder an der Wand sollten nocht übermalt werden. Eine
weiße Wand sähe besser aus als diese kitschigen Bilder.
„Denn unser Bischof ist humorlos“ Man stelle sich mal vor, in der profanen Welt, würde sich ein Angestellter
sich in aller Öffentlichkeit so über seinen Vorgesetzten äußern. So einer würde mindestens strafversetzt.
Aber die Kirche ist ja soooo autoritär…
Daran arbeiten ja schliesslich auch täglich viele user hier und unermüdlich Viele Herzen zu zerbrechen
und zerschlagen… Alles weils Gott wohl gefällig ist…
Joberens „Gott liebt frohe Menschen“ Kann schon sein. Noch wahrscheinlicher aber ist: Ein zerbrochenes
und zerschlagenes Herz wirst Du o Gott nicht verachten!
#20 Biene Maja 21:55:38 | Sonntag, 7. Februar 2010
Goldengel und ich schließe mich an Sie sprechen mir aus der Seele in der Messe gedenken wir des Leiden
und sterben des Herrn ER wird noch heute gekreuzigt und das sind wir das ist ernst gemeint die Biene Maja
Siegfried Das von Jesus Christus einmal dargebrachte Kreuzesopfer mit allen Leiden und Ängsten, Todesängsten
und Schmerzen erfüllt im Sterben am Kreuz „Mein Gott warum hast Du mich verlassen“ im Narrenkostüm zu
zelebrieren, und so Jesus Christus darzustellen oider ihn zu begleiten auf diesem Weg des Leidens, ist
eine Frechheit höchsten Grades. So ist es. Die Leute haben Nerven, einfach kein Benehmen. Ehre und Anstand
sowieso nicht mehr.
zu Dorfkatholik: Fastnacht es gehört schon eine sehr große Dummheit oder Frechheit dazu, ob es sich
um den Mainzer Erzbischof Kardinal Lehmann, einen anderen vernarrten Priester oder Gläubigen handelt,
wenn das Heilige Messopfer mit einer Narrenveranstaltung vergliechen wird. Das von Jesus Christus einmal
dargebrachte Kreuzesopfer mit allen Leiden und Ängsten, Todesängsten und Schmerzen erfüllt im Sterben
am Kreuz „Mein Gott warum hast Du mich verlassen“ im Narrenkostüm zu zelebrieren, und so Jesus Christus
darzustellen oider ihn zu begleiten auf diesem Weg des Leidens, ist eine Frechheit höchsten Grades. Da
dies Handlungen von Jesus Christus nicht angeordnet wurden, muß die Narrenwelt sich fragen, wer ist der
geistig verantwortliche Anordnende? Jesus Christus nicht, Satan mit Sicherheit, sowenig wie Jesus Christus
in einer Satansmesse mit wirkt, sowenig läßt er sich durch die Lügen des Klerus zu dieser Blasphemie
nötigen. Diese Macht hat er den Priestern nicht erteilt. Dieses satanische Verhalten mit dem zweiten
vatikanischen Konzil zu begründen ist von diesen Hirten die dieser ersten satanischen Bosheit folgende
neue satanische Anarchie der Gotteslästerung. Gott schütze den Schweizer Bischof, der als Hirte, Priester
und Lehrer seit langem im deutschen Sprachraum ein Zeichen von Hoffnung gegeben hat. Gott schenke ihm
seinen Segen und seine Gnaden für dieses herrliche priesterliche Geschenk der Selsorge. o^/ :(3 :(3 :(3
o^/
Dank an Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder Endlich mal ein richtiger Bischof der für Ordnung im Heiligtum
sorgt und einschreitet. Diejenigen die die Kirche beschmutzen, wissen eh nicht was der Wert einier hl.
Messe ist! Im Bistum Essen findet in der Heimkehrerdankeskirche (hl. Familie) in Bochum Weitmar wieder
das Erlebnis-Event „Klettern, Hochseilakte auf einem riesigen Gerüst“ – und das natürlich eingebunden
in Andachten und Gottesdienste! (keine hl. Messen – die wären ja katholisch) statt. Alles ein Affentheater –
das genehmigt wurde vom neuen Bischof aus Essen – Herrn Dr. Franz-Jupp Overbeck! Daran ist zu erkennen,
was für einen tollen neuen Bischof das Bistum Essen hat! Die Narrenzeit wird dort fortgeführt!
K. d. C.: Der NOM ist vom Übel – denkende Menschen sollten sich etwas dabei denken, wenn sie sehen, das
ist nichts Seriöses, und je augenfälliger, desto besser. Die NOM-Sekte ist der Todfeind des Katholizismus.
marcelus – richtig Auch darin gebe ich Ihnen Recht, wehrter Marcelus. Aber diese Unterscheidungsgabe ist
vielen Katholiken nicht gegeben. Die jungen Leute, die noch zur Kirche gehen, kennen halt nichts anderes
mehr als den NOM und viele Priester bemühen sich auch, diesen würdig und recht zu feiern, leider nicht
immer mit der nötigen Unterstützung der Bistumsleitungen. Wenn Gläubige also überhaupt noch mit dem
katholischen Gottesdienst in Berührung kommen, dann eben durch den NOM. Es wäre schon viel gewonnen,
wenn hier die Korrekturen durchgeführt würden, die der Hl. Vater anregt: Mund- und Kniekommunion, Celebratio
versus Crucem, Korrektur der Wandlungsworte – römischer Canon. Autentische Lesungen. Aber schon in diesen
Punkten hapert es. Die Bischöfe blockieren und sabotieren. Wenn man ihnen das aber ins Gesicht sagen
würde, würden sie vor Wut aufschreien und ihre Loyalität dem Hl. Vater gegenüber beteuern. Ich halte
es auch lieber mit der Piusbruderschaft. Denn diese ist die Vexilatrix – die Bannerträgerin – des wahren
katholischen Kultes. Aber 40 Jahre LiturgieDEform haben ihre tiefen Spuren hinterlassen. Heilsam wäre
es, wenn die Piusbruderschaft wieder ein vollwertiger Bestandteil der römisch-katholischen Kirche würde.
Ich höre schon jetzt der Zähneknrischen und Heulen der altliberalen Zerstörer in Pfarrhäusern, Bischofspalais
und Pfarrgremien. Wichtig ist nur, dass die Piusbruderschaft sich nicht an die Kette legen lässt wie
die Petrusleute oder das Opus Dei.
K. d. C.: Eine Messe ist entweder objektiv würdig oder nicht – ein Zwischending gibt es nicht. Und die
regulären NO-Messen sind objektiv gesehen unwürdig, und da können diese Trottel doch machen, was sie
wollen, je offensichtlich antikatholisch desto besser für die Erkenntnis der Katholiken, mit welchen
Messen wir es hier zu tun haben.
marcelus Da haben Sie grundsätzlich Recht, wehrter Marcelus. Ein Greuel sind solche Veranstaltungen aber
trotzdem. Sie zerstören noch die letzten Reste von Ehrfurcht und Anbetung, die man zuweilen auch noch
im NOM findet. Der real existierende NOM hat schon genug Schaden angerichtet mit Handkommunion und Rücken
zum Tabernakel. Durch Karnevalsklamauk wird dem Zerstörungswerk noch die Pappkrone aufgesetzt. Die Bischöfe
sind verantwortlich, weil sie ihrer Verantwortung nicht nachkommen. Einige von ihnen benehmen sich ja
selber wie Clowns.
Karnevalsmessen werden ohnehin nur im NOM abhalten – da ist es bereits egal, zumindest was den regulären
real existierenden NOM betrifft. Dort hat ein Katholik nichts mehr verloren, nicht einmal wenn der Zelebrant
der Papst ist – schon lange nicht mehr. Papst Wojtyla hat uns doch diese Karnevalsmessen schon immer zugemutet –
und Papst Ratzinger hat das Grundübel NOM noch nicht beseitigt, und wird das auch noch nicht tun. Wir
müssen noch auf einen anderen Papst warten, aber die Ratzingerwahl war schon mal ein Fortschritt weg
vom Montini-Wojtyla-Irrsinn.
halbherziges Vorgehen Beim thema „karnevalsmessen“ (habe noch nie eine entsprechende Rubrik im Messbuch
gefunden) gehen die Bistümer eher halbherzig vor. Um den Ball flach zu halten, untersagen sie zwar Kostümierungen
im Gottesdienst, erlauben aber den Karnevalsvereinen, in ihren entsprechenden Roben am Gottesdienst teilzunehmen.
Wieder einmal der typische Wischiwaschikurs der dt. Bischöfe. Leidtragende sind die Priester, die sich
um des lieben Friedens willen den Forderungen von „Liturgiekreisen“ beugen müssen und die von ihren Bistumsleitungen
die unterschwellige Anweisung bekommen, stillzuhalten und den Mist über sich und den lieben Herrgott
ergehen zu lassen. Wieder einmal muss man mit Tränen in den Augen feststellen, dass die Bischöfe das
Problem sind.
„großdeutsches“ Vorbild? Die BRD ist natürlich ein gebiets- und bevölkerungsmäßig verhältnismäßig
sehr großer deutscher Staat, im Gegensatz zur Schweiz und zu Österreich, aber mit „Großdeutschland“
ist historisch allgemein ein Deutschland in seiner größten Ausdehnung gemeint, und das schlösse historisch,
auch nach dem Verlust der Ostgebiete – wegen der idiotischen Nazis – zumindest die noch verbliebenen deutschen
Siedlungsgebiete Österreichs ein, um annähernd von einem Großdeutschland zu reden.
Frohe Gottesdienste Gott dürfte an frohen Gottesdiensten und glücklichen, sich freuenden Menschen mehr
Wohlgefallen und Freude haben als an solchen, in denen nur Menschen mit ernsten, langen Gesichtern sind.
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik)