kreuzmeldungen
Papst gegen Kinderschlachtung + Verschwindend geringe Zahlen + Drei Viertel bei Ehepaaren + Homo-Auflauf: Mit dem Jugendschutz unvereinbar + Rabbiner: Lefebvristen ins Ghetto
Papst gegen Kinderschlachtung

Vatikan. Ziel des Menschen ist nicht der Wohlstand, sondern Gott selbst. Das sagte Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Angelusgebet: „Die menschliche Existenz muß in jeder Phase verteidigt und gefördert werden. Keiner ist Herr seines eigenen Lebens: Wir alle sind gerufen, es zu schützen und zu respektieren, von seiner Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende!“

Verschwindend geringe Zahlen

Deutschland. Die vom antikatholischen Straßenmagazin ‘Spiegel’ veröffentlichten Zahlen über Homo-Schändungen in der Kirche sind im Vergleich zu nichtzölibatär Lebenden unterdurchschnittlich. Das stellte der Berliner Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber im Gespräch mit der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ fest. Insgesamt gab es laut Kröber seit 1995 in Deutschland rund 210.000 polizeilich erfaßte Fälle von Kindesmißbrauch. Die vom ‘Spiegel’ genannten 94 vermuteten Mißbräuche im kirchlichen Bereich sieht Kröber als „verschwindend gering“ an. Der Kriminalpsychiater sieht die Gefahr, daß die deutsche Kirche wie in den USA in einen „Selbstgeißelungs-Furor“ gerate und plötzlich alle Anschuldigungen ungeprüft akzeptiere.

Drei Viertel bei Ehepaaren

Deutschland. Im Jahr 2008 lebte jeder vierte 14- bis 17jährige bei einem alleinerziehenden Elternteil, einem Paar in wilder Ehe oder einer Homo-Paarung. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden kürzlich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘dpa’ bekannt. Im Jahr 1996 lebten erst 17 Prozent der Jugendlichen in ungeordneten Verhältnissen.

Homo-Auflauf: Mit dem Jugendschutz unvereinbar

Deutschland. Der ‘Evangelische Arbeitskreis’ der Christdemokraten in Baden-Württemberg kritisiert die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Die Justizministerin hat die Schirmherrschaft für den Homo-Auflauf in Stuttgart übernommen. Der Homo-Auflauf bedürfe keiner bundesministeriellen „Absicherung“ – so der protestantische Arbeitskreis. Es solle vielmehr geprüft werden, ob „die seit Jahren erfolgenden bewußt obszönen Provokationen mit dem Kinder- und Jugendschutz vereinbar sind“. Der Arbeitskreis versteht auch nicht, warum die in Bayern lebende und zur Zeit in Berlin arbeitende Politikerin ausgerecht in Baden-Württemberg homo-ideologisch tätig wird.

Rabbiner: Lefebvristen ins Ghetto

Giuseppe Rusconi: Ein anderer Abschnitt Ihrer Rede vor dem Papst in der römischen Synagoge hat großes Interesse geweckt, als Sie von den „Öffnungen“ des Zweiten Vatikanums besprachen und hinzufügten: „Wenn diese in Frage gestellt würden, gäbe es keine Möglichkeit zum Dialog mehr“. Warum haben sie diese »Ermahnung« ausgesprochen?

Riccardo Di Segni: Das war die letzte Hinzufügung zu meiner Rede, nachdem am Freitag morgen, den 15. Januar, eine merkwürdige Öffnung auf die Lefevristen hin stattfand.

Giuseppe Rusconi: Warum merkwürdig? Der Papst hat bei dieser Gelegenheit vor der Jahresversammlung der Glaubenskongregation gesprochen. Das ist die Kongregation, die sich heute um die Lefebvristen kümmert. Der Papst hat nur die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, daß „die Lehrprobleme überwunden werden, die“ – von seiten der Lefebvristen – „für das Erreichen einer vollen Gemeinschaft mit der Kirche noch ausstehen“.

Riccardo Di Segni: Wenn der Friede mit den Lefebvristen bedeutet, auf die Öffnungen des Konzils zu verzichten, muß die Kirche entscheiden: entweder sie oder wir!

Aus einem Interview der italienischen Monatszeitschrift ‘Il Consulente’ mit dem römischen Rabbiner Riccardo Di Segni.
      
83 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#85   Sonix   13:32:36 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Domenico Tuttisanti:
„Das ist eindeutig falsch! Prof. Dr. Volker Herzog, Zytologe aus Bonn, früher sogar Präsident der Dt. Zellbiolog. Gesellschaft“
Dein Prof. Dr. Volker Herzog interessiert mich nicht und ist in dieser Diskussion auch vollkommen unbedeutend. Er ist ein fanatischer Katholik, er KANN also garnichts anderes als das behaupten. Fachlich korrekt ist das, nur weil diese irrationale Behauptung von ihm kommt, noch lange nicht.
Unter den Biologen und Genetikern ist diese Meinung allgemein NICHT vertreten und die Aussage, der Mensch wird erst ein Mensch, ist wissenschaftlich weiterhin korrekt. Wer anderes behauptet beweißt damit nur, dass er nicht weiß, wovon er spricht.
Menschen definieren sich nicht aus dem heraus, was der Zell- und Gewebeklumpen sich definiert, aus dem mal ein Mensch wird. Das Leben ist minderwertiger, als das einer Ameise.
Redaktion benachrichtigen
#84   Lycobates   11:48:02 | Dienstag, 9. Februar 2010
non est in alio aliquo salus @Paulaner
Es gibt keine Aufgabe der Apostel und deren Nachfolger, die Juden zu bekehren. Wir Christen haben keine Fürsorgepflicht für unsere religiösen Vorfahren, Väter, ich erinnere mich an keine derartige Andeutung im Evangelium oder beim Paulus.
Für unsere religiösen Vorfahren tragen wir keine Verantwortung, sofern sie mit Gottes Gnade zu ihren Vätern versammelt und definitiv in den Hafen des Heiles eingefahren sind.
Für unsere Zeitgenossen aber, vor allem wenn sie sich gegen ihre eigenen messiasgläubigen Vorfahren stellen, sehr wohl!
Die jüdischen Zeitgenossen der Apostel und unsere eigenen sind nicht unsere „Vorfahren“! nicht in religiöser und nicht in anderer Hinsicht.
Sie erinnern sich keine derartige Andeutung im NT?
Nun, dann empfehle ich, beispielsweise, noch einmal in der Apostelgeschichte Kap. 2,14-41 nachzulesen.
Wenn Sie das nicht verstehen können oder wollen, erübrigt sich hier und sonst jede weitere Diskussion.
Sie hätten dann leider den Boden des christlichen Glaubens überhaupt verlassen.
Denn „in keinem anderen ist das Heil. Und es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben als Jesus Christus, in dem wir errettet werden müssen“. Apg. 4,12.
Wünsche Erleuchtung und Segen
Redaktion benachrichtigen
#83   michaelamaria †   11:05:41 | Dienstag, 9. Februar 2010
Die Meinung
von Prof Herzog ist eine Minderheitsmeinung in Medizin und Biologe. Es ist wie Sonix schreibt: Ein Embryo ist noch kein Mensch, er kann zum Menschen werden.
Redaktion benachrichtigen
#82   Domenico Tuttisanti   10:58:23 | Dienstag, 9. Februar 2010
Sonix
In der Biologie wird, entgegen deiner Behauptung, nicht die Sichtweise vertreten, dass ein Embryo ein Mensch ist sondern eben doch zum Menschen wird.
Das ist eindeutig falsch! Prof. Dr. Volker Herzog, Zytologe aus Bonn, früher sogar Präsident der Dt. Zellbiolog. Gesellschaft:
„Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern immer als Mensch.
Die… Befruchtung ist der Startpunkt, von ihm an muss von einem neuen Menschen gesprochen werden. Die nachfolgende Entwicklung verläuft kontinuierlich, wobei zwar verschiedene Stadien in der Entwicklung, etwa die Zygote, die Morula, die Blastozyste, der Vorgang der Nidation in die Uterusschleimhaut oder die Entwicklung des Zentralnervensystems unterschieden werden können. Aber aus der Aufeinanderfolge der verschiedenen Stadien ergibt sich biologisch ein Kontinuum der Entwicklung. Jede Zäsur, die von Menschen gesetzt wird, ist daher willkürlich und sie ist fragwürdig, weil sie vermeintlichen Bedürfnissen der Gesellschaft, nicht aber der Biologie der Entwicklung Rechnung trägt.
Sonix: Es geht hier um eine RECHTLICHE Frage. Da hat Religion nichts zu sagen. Es geht um Recht…“
Eben! Nach deutschen Verfassungsrecht besitzt auch der Ungeborene das volle Recht auf Leben, das im Art. 2 GG anerkannt wird.
„Die Pflicht des Staates, jedes menschliche Leben zu schützen, läßt sich deshalb bereits unmittelbar aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ableiten. (…) Wo menschliches Leben existiert, kommt ihm Menschenwürde zu …“
BVerfG 39, 1
Redaktion benachrichtigen
#81   Sonix   00:47:22 | Dienstag, 9. Februar 2010
@LM: hmmm
Deine Analogie (zur Hilfe: Vergleich) ist wissenschaftlich nicht korrekt. Dein Glaubensdogma ist gleichzusetzen mit dem „Wissen“ damals, dass die Erde eine Scheibe ist. Leute wie du würden heute, wenn man gegenteiliges noch nicht belegen könnte, einfach annehmen, sie muss eine Scheibe sein, da das Gegenteil nicht belegt wurde – auch, wenn ihre Behauptung nicht belegt wurde und sie damit selbst in der Beweispflicht sind.
Abgesehen davon hast du nie betont, dass das Fantasieprodukt „Gott“ nur heute nicht wissenschaftlich zu erfassen ist, sondern schließen lassen, dass es grundsätzlich nicht erfassbar ist (derartige Äußerungen wurden schon oft widerlegt). Weiter, wenn wir in Wahrscheinlichkeitsgebilde einsteigen, wird klar, dass Gott selbst total unwahrscheinlich ist und sich am Ende in der unendlichen Regression selbst verliert (GameOver). Der Gläubige will dies natürlich wieder abstreiten mit dem Glaubensdogma, Gott wäre dagegen imun – es wird sich das herausgepickt und so zusammengelegt, bis das Bild passt, so realitätsfern es auch sein mag.
Weiter zu deiner Analogie: Erkundige dich mal nach Russels Teekanne. Die kann auch niemand wiederlegen, deshalb ist sie aber nicht wahrscheinlich und auch nicht wahrscheinlicher als Gott. Ebenso verhält es sich mit der Zahnfee –> Nur weil man weder die Existenz noch die Nicht-Existenz von etwas beweisen kann, ist die Wahrscheinlichkeit beider seiten noch lange nicht gleich hoch.
Doch derartige Logik ist dir freilich schon zu hoch, ja?
Redaktion benachrichtigen
#80   LM.   00:24:27 | Dienstag, 9. Februar 2010
sonix
Dein Standpunkt impliziert die völlig unbewiesene Annahme, dass es Dinge gibt, die sich nicht wissenschaftlich erforschen lassen.
lächerlich
diese dinge hat es zu allen zeiten schon immer gegeben
oder wollen sie behaupten 1650 gab es keine elektromagnetischen felder weil es dafür kein messinstrument gab.
die methode der empirie ist ein bescheidenes werkzeug um einen mikrokosmos der gesamtrealität erkennbar zu machen, was aber nicht heißt dass diese die gesamtrealität überhaupt erfasst.
ich muss leider doch feststellen dass sie in erkenntnisstheorie sehr unbedarft sind.
nichtmal ein la mettrie oder dholbach wagte solchen nonsens zu behaupten
Redaktion benachrichtigen
#79   Soramonas   00:20:59 | Dienstag, 9. Februar 2010
Der talmudische Judentum als Nachfolger der Pharisäer hat immer noch Bekehrung nötig!
Verboten in Deutschland – Verheimlicht von dem EU
Ganzes Buch runter laden: Praktischer Idealismus (pdf)
uploaded.to/?id=h9k44k
Pan Europa Flagge
Das Buch ist wahrscheinlich nicht in vielen Auflagen oder in größeren Anzahlen erschienen, da es heute schwierig zu erwerben ist. In Deutschland ist das Buch praktisch gesprochen Zensiert, obwohl es nicht auf den offiziellen Liste von Büchern die in der BRD Zensiert sind steht, ist es heute nicht möglich das Buch in deutschen Läden zu kaufen, weder neu noch antiquarisch.
Wenn der Verlag „Unabhängige Nachrichten“ um 1990 eine Zusammenfassung vom Buch ausgegeben hat und Plänen hatte um das ganzes Buch zu drucken, wurde das Haus von Behörden durchsucht und das einzige Exemplar von ‘Praktischer Idealismus’ beschlagnahmt.
Das Buch wird auch auf die Offiziellen Internet Seiten der Europäischen Union nicht genannt. Das versteht sich, da der Einhalt nicht unmittelbar übereinstimmt mit dem Offiziellen Programm der Bewegung.
Es ist der Frage wie dieser Diskrepanz entstanden ist. Wurde der Paneuropa Bewegung geputscht?
War ‘Praktischer Idealismus’ nur gemeint für die Wenigen, weil das Gerede von Christlichen Werte und Demokratie nur Leerer Rhetorik war?
www.verschwoerungen.info/…p/Coudenhove-Kalergi
Es wird immer gesagt, die Freimaurerei sei eine ganz und gar unpolitische Bewegung. Die anliegende Quellenschrift über die Paneuropa-Bewegung des Grafen Coudenhove-Kalergie belegt das genaue Gegenteil.
Redaktion benachrichtigen
#78   Sonix   00:18:38 | Dienstag, 9. Februar 2010
@LM: hmmm
Dein Standpunkt impliziert die völlig unbewiesene Annahme, dass es Dinge gibt, die sich nicht wissenschaftlich erforschen lassen. Noch viel irrationaler wird dieses Glaubensdogma, wenn behauptet wird, etwas (nennen wir es mal nicht Gott) könne aktiv in unser Geschehen eingreifen, ohne dass wir es erfassen können und wohl ohne, dass sich dieses „etwas“ an die universellen Naturgesetze halten muss.
Das ist im Grunde nichts anderes, als ein feiger Versuch, wissenschaftliche Belege herunter zu spielen, in der Art von: Vor dir ist ein Berg von Beweisen, und weil auf deiner Seite selbst keine zu finden sind, nichtmal Indizien oder Hinweise, sagst du einfach, deine Beweise würde man nur nicht nachweisen können.
Abgesehen davon: Selbst wenn es Dinge gäbe, die man niemals erforschen kann, so würde das noch LANGE nicht für das Fantasieprodukt „Gott“ sprechen.
Vieleicht sagt dir ja Russels Teekanne etwas?
Wissenschaft ist deshalb unreligiös, weil es die Befundlage nicht nahelegt oder notwendig macht, von der Existenz eines Gottes auszugehen. Die Wissenschaft hegt nicht den anspruch, die Religion, sondern nur sich selbst zu falsifizieren.
Fazit: Die Wissenschaft ist per se ohne Glauben. Dass ihre Aussagen als Glaube interpretiert werden können, hat epiphänomenalen Charakter und ist auf die Argumentation derer zurückzuführen, die von einer Glaubensvorstellung ausgehen.
Redaktion benachrichtigen
#77   Paulaner †   00:17:32 | Dienstag, 9. Februar 2010
Das Christentum muß die Hybris aufgeben, die Juden missionieren zu müssen.
Lycobates: wer den Sohn leugnet, hat den Vater nicht @Paulaner
Es gibt keine Aufgabe der Apostel und deren Nachfolger, die Juden zu bekehren. Wir Christen haben keine Fürsorgepflicht für unsere religiösen Vorfahren, Väter, ich erinnere mich an keine derartige Andeutung im Evangelium oder beim Paulus. Diese knifflige Aufgabe muß ihr Gott, unser Gottvater selber lösen. Damit sind wir auf Erden überfordert, wir reden rechthaberisch aneinander vorbei bis zum Ende der Welt.
Ohne diese Fessel (Judenmission) lösen sich aber ALLE unsere Probleme auf unserer Seite mit den Juden wie eine weggeblasene Nebelwand. Und soweit ich das beurteilen kann auch die Probleme auf der jüdischen Seite.
Damit das klar ist: eine theologische Erörterung darüber … verstehe ich ohnedies nicht, immerwährende Zirkeln haben bisher zu nichts geführt.
>:)
Redaktion benachrichtigen
#76   LM.   00:10:11 | Dienstag, 9. Februar 2010
thema verfehlt
ist ja ganz lieb und nett was sie da so zusammenschreiben aber:
es ging um die frage um die diskrepanz zwischen
realität an sich
und die verobjektivierbare empirisch erkennbare realitätfür uns
zweitere als absolut zu erheben ist unzulässig.
bereits im erkenntnisprozess selber wird die flut von dem was ist auf einen mikrokosmos reduziert
Redaktion benachrichtigen
#75   Sonix   00:03:12 | Dienstag, 9. Februar 2010
@LM: hmmm
Eine wissenschaftliche Einstellung ist keine Glaubenseinstellung, sondern das Gegenteil davon.
Möchte man die Wissenschaft in wenigen Worten definieren, was ihr zweifellos nicht gerecht werden würde, müsste man den Unterschied zum Glauben folgendermaßen formulieren:
Ein Glaube verifiziert seine Aussage anhand einer ethnischen Geschichte, einer Gesellschaftsstruktur, einer Ethik, kurz gesagt an Inhalten einer kulturellen Zugehörigkeit. Dabei wird oft auf Falsifikation verzichtet und es kommt zur Bildung von Dogmen.
Beispiele für Dogmen sind zum Beispiel der Umgang der katholischen Kirche oder des Islam mit Frauen und Homosexuellen.
Ein Gegenbeispiel wären die zahlreichen geschehenen Reformen, zum Beispiel die Reform schlechthin, die Reformation (auch wenn diese ebenso als Fundamentalismus gesehen werde kann)
Die Wissenschaft hingegen sieht es genau andersherum, denn Wissenschaft basiert auf der Falsifikation, nicht der Verifikation, ihrer eigenen Aussagen. Hier setzt sich die Haltung durch, die der Befundlage am wenigsten wiederspricht, d.h. am besten konsistent mit ihr ist.
Wogegen in der Religion eine solche Falsifikation nicht stattfindet. Hier können sich auch Positionen etablieren, die der Befundlage komplett wiedersprechen, die Lücken werden dann mit transzendenten Zusammenhängen erklärt.
Wissenschaft verläuft nicht deshalb so konträr, weil sie sich vorgenommen hätte, dass sie nicht religiös sein will. Denn das wäre ja mit einer Glaubenseinstellung gleichzusetzen.
Redaktion benachrichtigen
#74   Walther von Stolzing   23:49:57 | Montag, 8. Februar 2010
joberens
Wenn Du ehrlich bist, mußt Du doch zugeben, daß Kondome nachweislich der beste und sicherste Schutz vor der todbringenden Krankheit Aids sind.
Nein, Herr Berens, das ist einfach nicht wahr.
Der beste und sicherste Schutz vor HIV ist Enthaltsamkeit. Übersetzt heißt das so viel wie das Pimpern sein lassen.
Redaktion benachrichtigen
#73   LM.   23:49:42 | Montag, 8. Februar 2010
sonix
sie leiden einfach am rationalistischen zirkelschluss.
deshalb ist das sprechen über glaubensdinge mit ihnen so fruchtbar wie ein hinweis für truman burbank dass er in einem film lebt. (anfangs zumindest)
so ist es unmöglich zu behaupten
a existiert nicht weil die einzige methode die ich anerkenne eben sagt dass a nicht existiert.
a existiert also nur in ihrem kleinen lustigen filmen nicht aber eine objektive realität von a generell zu leugnen weil die methode zu kurz greift ist doch ziemlich beschränkt und kleingeistg
realität an sich ist nicht die zur zeit methodisch erfassbare realität.
der mensch aber hat die antenne für die realität an sich
Redaktion benachrichtigen
#72   Sonix   23:39:33 | Montag, 8. Februar 2010
@LM: hmmm
„1.) das ist ihr persönlicher glaube (phantasieprodukt)“
Diese Aussage trifft so lange nicht zu, bis die Existenz oder Nicht-Existenz nachgewiesen ist. Bis dahin ist die Existenz reiner Glaube – die Nicht-Existenz jedoch nicht. Hier verhält es sich wie bei der Zahnfee oder an Dingen, die ich frei erfinde: Diese Dinge abzustreiten hat nichts mit Glaube zu tun. Aber vieleicht, mein kleiner, hast dus mal wieder nicht so mit Definitionen und blubberst herum wie HumptyDumpty – auch wenn dir dieser Name ebenfalls nichts sagen wird.
„2.) sie haben ein falsches bibelverständnis“
Unhaltbare Behauptung, daher irrelevant.
Es ist wirklich belustigend, erstaunlich und erbärmlich, wie du NICHTS anderes als unsinnige, irrationale Glaubensphrasen als Argumente von dir geben kannst.
Redaktion benachrichtigen
#71   LM.   23:28:37 | Montag, 8. Februar 2010
sonix
1.) das ist ihr persönlicher glaube (phantasieprodukt)
2.) sie haben ein falsches bibelverständnis
windhauch – irrelevant
Redaktion benachrichtigen
#70   Sonix   23:25:02 | Montag, 8. Februar 2010
@LM: hmmm
„deshalb betet man ja zu gott damit es nicht unnütz ist“
Gott ist doch aber ein Fantasieprodukt, weshalb es eben doch unnütz ist :-D.
Ironischerweise lehnen die Gläubigen die Werke von Gott ab als die Schöpfung über dem Schöpfer verehren, aber dann richten sie die Worte von Menschen über Gott auf, als Gott und beharren sogar darauf, dass ihre sogenannten „heiligen“ Bücher zu widerlegen irgendwie auch bedeuten würde, Gott zu widerlegen. Kreationistische Christen glauben, dass wenn die Bibel falsch ist, Gott gelogen hat. Sie können nicht akzeptieren, dass Gott existieren aber die Bibel falsch sein könnte, da sie Dogtrin nicht von Gottheit unterscheiden können. Daher ist es eine Art Götzendienst worin die Gläubigen eine von menschenhand geschaffene Kompilation verehren, als wären diese Bücher Gott selbst, da sie denken es sei „sein“ Wort.
Redaktion benachrichtigen
#69   LM.   23:18:47 | Montag, 8. Februar 2010
sonix
richtig – ein gebet an eine phantasiefigur wäre unnütz
deshalb betet man ja zu gott damit es nicht unnütz ist
Redaktion benachrichtigen
#68   Sonix   23:17:23 | Montag, 8. Februar 2010
@LM: hmmm
Ebenso sinnvoll wie irgendein Gebet an irgendeine Fantasiefigur wäre es wohl auch gewesen, einfach in die Küche zu gehen und wieder zurück.
Sinn nämlich gleich nicht existent.
Redaktion benachrichtigen
#67   LM.   23:14:57 | Montag, 8. Februar 2010
sonix
ich habe gerade ein vater unser für ihre heilung gebetet :(3
Redaktion benachrichtigen
#66   Sonix   23:12:21 | Montag, 8. Februar 2010
@LM: hmmm
Und natürlich kannst du dein fiktives Krankheitsbild auch wissenschaftlich belegen ja?
Doch nicht? Och schade, doch nur ein in die Hose gegangener Troll-Versuch resultierend aus enormen Mangel an Argumenten :).
Du hast mich schon immer amüsiert – und sicherlich kommt bald wieder der nette Satz „meine Zeit ist aufgebraucht“ – ich freu mich schon ganz doll darauf.
Redaktion benachrichtigen
#65   sct   23:11:34 | Montag, 8. Februar 2010
Davkins?
Was ist das?Neues Hundefutter oder was? :-D
Redaktion benachrichtigen
#64   LM.   23:08:15 | Montag, 8. Februar 2010
sonix leidet am morbus dawkins
ein atheistischer zellenzerfall an der hypophyse der die spirituell mögliche weltwahrnehmung auf das down syndrom niveau beschränkt.
kennzeichen ist die neidvolle agressivität auf diejenigen gesunden die sich die möglichkeit einer höheren schau gesund erhalten uns kontinuierlich weiterentwickelt haben
:-D
Redaktion benachrichtigen
#63   Sonix   22:47:26 | Montag, 8. Februar 2010
@sct: hmm
„Deine Argumente kriegst du an deinem Todestag“
Derartige, lächerliche Vorhersagen haben sich bisher noch nie bestätigt. Aber dass du, wiedermals, auf irgendwelche irrationalen Glaubebnsargumente zurückgreifst, war vorherzusehen.
Was anderes habt ihr eben nicht: GLAUBEN; GLAUBEN; GLAUBEN – selbst wenns Unsinn ist.
Damals „wusste“ man auch, dass die Erde eine Scheibe ist :-D
Redaktion benachrichtigen
#62   sct   22:44:31 | Montag, 8. Februar 2010
Deine Argumente kriegst du an deinem Todestag:)
dann wird es allerdings zu spät sein.
Mit unter tummmeln sich immer mehr und mehr „vernünftige“
Zeitgeisthurer,Homoperverse,linksfaschisten,athofaschisten und anderes Gesocks.Gottlob bin ich unvernünftig! :-D
Redaktion benachrichtigen
#61   Sonix   22:36:40 | Montag, 8. Februar 2010
@sct:
Dein Glaubens-Geblubber und dein Propheten-Geleier interessiert weder mich noch sonst irgendwem. Du hast keine Argumente, machst dich dadurch jämmerlich und klammerst dich an irgendwelche religiösen Parabeln, welche sich auf Fantasieprodukte konzentrieren.
Abgesehen davon: Dir fällt wohl garnicht auf, dass hier mittlerweile etwa die Hälfte aller Meinungs-Schreiber weder kreuz.net-Nachläufer noch sonst krankhafte fanatische Gläubige sind.
Mit unter tummmeln sich immer mehr und mehr „vernünftige“ Menschen. Das stinkt dir, nicht wahr? :)
Redaktion benachrichtigen
#60   sct   22:32:16 | Montag, 8. Februar 2010
Dein pseudointellektueles Geschwurbel kannst du dir sonst wohin schieben
mein lieber.Das interessiert hier niemanden,kleiner Athofaschist.Also meine kleine Stinkmorchel:Politblogger und Freigeisthaus warten schon.Da kannste deine gottlosen Ideen verbreiten!Aber pass auf:Memento Mori!
Redaktion benachrichtigen
#59   joberens   22:31:39 | Montag, 8. Februar 2010
Domenico – Papstverantwortung und Schuld
Das es ein päpstliches Verbot des besten und sichersten Schutzes gegen Aids gibt belegt doch der nachstehende Artikel.
Wenn Du ehrlich bist, mußt Du doch zugeben, daß Kondome nachweislich der beste und sicherste Schutz vor der todbringenden Krankheit Aids sind.
Das lernen die Kinder doch heute schon im fünften Schuljahr in den Schulen und das ist auch gut so.
Die Einstellung des Papstes ist einfach ein Skandal für das Papsttum und vor allem auch für unsere kaht. Kirche.
Man kann doch, wenn es um Leben oder Tod geht, auch einem Papst keine Narrenfreiheit zugestehen.
Vielleicht kann der nachstehende Artikel Dich ein wenig belehren:
www.n-tv.de/…n-article179442.html
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#58   Sonix   22:27:30 | Montag, 8. Februar 2010
@Domenico Tuttisanti:
Bezüglich Embryonen: In der Biologie wird, entgegen deiner Behauptung, nicht die Sichtweise vertreten, dass ein Embryo ein Mensch ist sondern eben doch zum Menschen wird.
Es geht hier um eine RECHTLICHE Frage. Da hat Religion nichts zu sagen. Es geht um Recht.
Und wenn man im Grundgesetz liest steht da: Religionsfreiheit. Das ist der Punkt. Man stellt sich eine schwangere Atheistin vor. Wieso muss sie das Kind, das sie nicht will, bis zum Ende gebären? Weil es Menschen gibt, die, warum auch immer, an ein übernatürliches etwas glauben und die Einbildung haben, dieses etwas wolle dass man einen Gewebeklumpen als vollständigen Menschen betrachtet.
Und jetzt verlasst für einen Moment eure religiöse Traumwelt, begebt euch in die Welt des weltlichen, wo alle Religionen gleich gestellt sind. Ist es sinnvoll wegen eurem Glauben, jemandem mit anderen Glauben derartiges vorzuschreiben? Niemand verbietet euch diese Einstellung, ich find sie sogar garnicht mal so schlecht. Deswegen steht euch frei für euch selbst zu entscheiden. Aber wieso wollt ihr dieses Recht für euch zur Pflicht für alle machen? Ihr müsst eure Einstellungen nicht allen anderen aufdrücken. Vor allem wenn sie derart unbegründet sind.
Redaktion benachrichtigen
#57   Domenico Tuttisanti   22:19:32 | Montag, 8. Februar 2010
joberens
Ihre unsinnigen Auswürfe sind wissenschaftlich widerlegt, wie ich Ihnen schon unten nachweisen konnte. Wieso wiederholen Sie dann Ihre Irrtümer?
1. Der Papst hat keine Aussagen über die technische Wirksamkeit von Kondomen oder anderen techn./pharmazeut. Präventionsmethoden gemacht, sondern über Präventionskampagnen, die ausschliesslich auf technische Lösungen setzen.
2. Diese Kampagnen haben sich im Falle Afrikas tatsächlich nicht bewährt, wie inzwischen AIDS-Präventionsforscher der USA herausgefunden haben.
3. Der Direktor des AIDS Prevention Research Project in den USA, der Harvard Forscher Edward C. Green gibt inzwischen -gestützt auf zehn Studien in den USA – ausdrücklich dem Papst recht!
4. Der Papst hat niemals Kondome „versagt“ oder „verboten“, vielmehr empfiehlt er katholischen Eheleuten (!) auf den Gebrauch des Kondooms zu verzichten.
5. Wann endlich entschuldigen Sie sich beim Papst in derselben öffentlichen Weise für Ihre verleumderischen und wahrheitswidrigen Behauptungen über die Position der Kirche und des Papstes in sexualethischen Fragen?
6. Der Embryo oder der Fötus sind nach Auffasung der Biologie im Vollsinne menschliches Leben. Der Mensch entwickelt sich immer als Mensch und nicht zum Menschen. Die Abtreibung betrifft i.ü. nicht „befruchtete Eizellen“, wie Sie schreiben, sondern bereits in der Entwicklung fortgeschrittene Föten. Von Biologie haben Sie also auch keine Ahnung!
Redaktion benachrichtigen
#56   Sonix   22:12:12 | Montag, 8. Februar 2010
@sct: hmm
Nun, auf Tatsachen und stichhaltige Argumente kannst du natürlich nicht eingehen, verständlich, sehr wohl begreifst du sie noch nicht einmal – weshalb du wohl so viel darüber lachen und grinsen musst.
Jämmerlich, derart herum zu trollen wie ein Babie, nur weil du die Fakten nicht gern siehst :).
Redaktion benachrichtigen
#55   sct   22:09:59 | Montag, 8. Februar 2010
Nun,ob ich meine Tabletten bekomme oder nicht ist eigentlich egal
und tut nichts zur Sache.Bei dir und dem Kondomiker aus Rommersheim werden auch die stärksten Pillen nicht mehr helfen! ;-)
Redaktion benachrichtigen
#54   Sonix   22:04:02 | Montag, 8. Februar 2010
hmmmm
Es gibt schon wirklich seltsame Wesen. Die lachen, lachen sogar sehr viel, obwohl es keinen Witz gibt.
Solche Menschen gibts in manchen Irrenanstalten auch. Kriegst du, sct, auch regelmäßig deine bunten Tabletten, ja?
Redaktion benachrichtigen
#53   sct   22:01:47 | Montag, 8. Februar 2010
joberens
Ich lese Ihre Beiträge und habe Tränen in meinen Augen.Von dem vielen lachen!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#52   joberens   21:53:57 | Montag, 8. Februar 2010
Papst gegen Kinderschlachtung – an die eigene Nase fassen
Sind wir doch einmal ehrlich, was ist denn schlimmer, eine befruchtete Eizelle an der Weiterentsicklung zu hindern oder Menschen in den aidsverseuchten Gebieten den besten und sichersten Schutz gegen die Todbringende Krankheit Aids zu versagen, und diese Menchen so einfach in den sicheren Tod rennen zu lasen, wie es der Papst doch mit seinem unsinnigen Kondomverbot tut.
Sollte der Papst da nicht zuerst vor der eigenen Tür kehren, ehe er anderen gute Ratschläge zu geben versucht?
siehe:
www.swr.de/forum/read.php?3,42881
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#51   Paulaner †   18:13:13 | Montag, 8. Februar 2010
Das wundert mich nicht,
Mariahilfer: @Paulaner
Ich schliesse mich voll den Aussagen von Lycobates an.
… Nicht nur erkennen die Juden Christus nicht an, sie erkennen auch die Christen in keiner Weise an.
Religionen entwickeln sich eben so und hinterlassen entweder Leichen oder Beleidigte. Aber der Klerus ist nicht der Zweck der Religion.
Jesus hat es den Juden, genauer ihren Priestern extrem schwer gemacht, ihm zu folgen und die Schriften strotzen nur so von Häme, Beleidigung und Abweisung.
Und das Christentum ist auch nicht gerade ein Hort von Durchschaubarkeit in der Theologie, besonders in den essenziellen Punkten für die Juden: Trinität.
Nein, der Sohn (nicht Jesus sondern wir Christen) müßte heimkehren ins väterliche Haus um dort aufgenommen zu werden. Nicht als Juden sondern als Söhne. Die krampfhaft erlogenen Geschichtchen, die erfunden wurden, um dem vorzubeugen, müssen verworfen werden – um dem Satan das Wasser abzugraben! Wenigstens auf dieser offenen Baustelle.
Redaktion benachrichtigen
#50   Puchil2 †   17:59:26 | Montag, 8. Februar 2010
An Domenico
„Doppeltes Ärgernis!“
Es geht nicht um das doppelte Zählen, sondern darum:
1. Ärgernis: Der Missbrauch an sich
2. Ärgernis: Der Missbrauch durch einen Priester, der Ehrfurch vor dem Kleinen und Schwachen auf Grund seines Bezuges zur Bibel fordert.
Zu den statistischen Zahlen gibt es ein geflügeltes Wort:
„Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.“
Ein Stück Wahrheit ist da wohl drinnen.
Redaktion benachrichtigen
#49   Meinerven   17:59:00 | Montag, 8. Februar 2010
Ungeordnete Verhältnisse
Sowohl mein Vater, als auch meine Mutter wuchsen in derart ungeordneten Verhältnissen mit alleinerziehender Mutter auf.
Meine Omas waren beide Kriegswitwen.
Bitte, nicht immer alles über einen Kamm schehren!
Redaktion benachrichtigen
#48   Mariahilfer   17:34:11 | Montag, 8. Februar 2010
@Paulaner
Ich schliesse mich voll den Aussagen von Lycobates an.
Der Vorwurf des (geistigen) Gottesmordes gründet sich, richtig verstanden, nicht auf die überlieferte Leidensgeschichte, sondern auf diese Leugnung Christi.
Im übrigen sei noch dazu gesagt: Nicht nur erkennen die Juden Christus nicht an, sie erkennen auch die Christen in keiner Weise an. Die Juden betrachten sich auch als auserwählt und auch alle Nichtjuden als minderwertig. Das ist der Kern des Judentums. Aus christlicher Sicht ist das Judentum ein Nichts. Das Judentum hat sich selbst an die Stelle Gottes gesetzt und verweigert dem Herrn die Gefolgschaft: „Ich will nicht dienen!“
Wie soll es da eine Verständigung geben?
Redaktion benachrichtigen
#47   Domenico Tuttisanti   17:31:01 | Montag, 8. Februar 2010
Puchil
Über die Häufigkeit wird sich trefflich streiten lassen.
Wohl kaum! Es handelt sich um die bekannt gewordenen Fälle und um die Zahl von Verurteilungen.
Zahlen sind biegsam
Zahlen sind im Gegenteil „hart“, allerdings müssen Sie interpretiert werden. Das machen wir ja hier!
Dukelziffern schwer festzumachen…
Ja, aber die Dunkelziffer liegt nach aller Wahrscheinlichkeit im familiären Bereich noch höher als in jedem anderen.
Aber das Gewicht der Tat ist nun man bei einem Priester größer, weil er gegen seine eigene Verkündigung verstößt.
Stimmt! Aber das bedeutet dennoch nicht, dass man einen Fall soz. doppelt zählen kann, wie Sie weiter unten vorschlagen: „Doppeltes Ärgernis!“
So, what?
Redaktion benachrichtigen
#46   Puchil2 †   17:24:35 | Montag, 8. Februar 2010
An Domenico
Über die Häufigkeit wird sich trefflich streiten lassen. Zahlen sind biegsam, Dukelziffern schwer festzumachen…
Aber das Gewicht der Tat ist nun man bei einem Priester größer, weil er gegen seine eigene Verkündigung verstößt.
Redaktion benachrichtigen
#45   Domenico Tuttisanti   16:29:39 | Montag, 8. Februar 2010
Puchil
Die Verwerflichkeit von Missbrauch durch Priester ist ja auch nicht strittig, sondern die Häufigkeit.
Redaktion benachrichtigen
#44   aufrechterkatholik   16:26:42 | Montag, 8. Februar 2010
Dummkopf Berens zu Drewermann
kein deutscher Bischof dürfte ihm da das Wasser reichen können.
Weil sich kein deutscher Bischof so tief bücken kann, dass er im tiefsten Kellerloch ankommt.
Aber jetzt mal Spaß beiseite: Haben Sie eigentlich mal was von ihm gelesen? Und wenn a) was ich nicht glaube: b) haben Sie auch was verstanden? Verzischen Sie sich doch mit Ihrem Hofpseudotheologen in irgendeine Orgelpfeife und blasen Sie mit ihm einen auf depressiv. Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#43   Puchil2 †   16:25:07 | Montag, 8. Februar 2010
An Domenico
Doppeltes Ärgernis!
Ich denke, dass Missbrauchsfälle mit Priestern deshalb besonders schwer wiegen, und zu Recht in der Öffentlich besonders kommentiert werden, weil Priester damit gegen etwas verstoßen, was Teil ihrer Verkündigung ist:
„Unzüchtigen und Knabenschändern“ bleibt das Reich Gottes verwehrt!
Redaktion benachrichtigen
#42   Lycobates   16:19:07 | Montag, 8. Februar 2010
wer den Sohn leugnet, hat den Vater nicht @Paulaner
Die beiden können sich dennoch gegenseitig in ihrer Verschiedenheit der Sichtweisen über Jesus anerkennen!
Ja?
Anerkennen auf welcher Ebene denn?
„Quis est mendax, nisi is qui negat quoniam Jesus est Christus? Hic est antichristus, qui negat Patrem, et Filium. Omnis qui negat Filium, nec Patrem habet: qui confitetur Filium, et Patrem habet.“
1Joh. 2,22-23
Das ist die Basis, auf dessen Grundlage überhaupt erst gesprochen werden kann. Wenn nicht, muß man sich auf das Beten beschränken.
sie müssen!. Nicht des bloßen Friedens willen
Opus justitiae pax!
Kein Friede ist möglich ohne Gerechtigkeit und Wahrheit.
1Jo 4:3 „et omnis spiritus qui solvit Jesum, ex Deo non est, et hic est antichristus, de quo audistis quoniam venit, et nunc jam in mundo est.“
Die Leugnung Jesu ist es erst, die dem Satan die Breitseite bietet.
Für die Juden ist es IMHO wesentlich schwerer, die christliche Nachfolgekirche anzuerkennen
Richtig. Genau so schwierig, wie es damals den Pharisäern fiel, Jesus Christus nach seinem Selbstzeugnis als Gottes Sohn anzuerkennen.
Der Pharisäer Nikodemus (Joh. 3) ist aber ein Beispiel, daß es mit der Gnade Gottes doch gelingen kann.
als für uns Christen unsere väterliche Religion als solche zu verstehen.
Die Religion des AT ist definitiv ins NT übergegangen. Die Kirche ist das neue Israel. Ein anderes Israel gibt es nicht.
Die künstlich konstruierten „Ans Kreuz Mit Ihm“ – Vorwürfe?
Künstlich konstruiert?
Davon lese ich im Evangelium und bei den Vätern nichts.
Redaktion benachrichtigen
#41   joberens   16:18:02 | Montag, 8. Februar 2010
Eugen Drewerman
Eugen Drewermann wird als großer und weitsichtiger Theologe in die Kirchengeschichgte eingehen. Seine Bücher
und Auftritte sind, bei selbst denkenden Christen und Katholiken, immer noch sehr begehrt und kein deutscher Bischof dürfte ihm da das Wasser reichen können.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
Redaktion benachrichtigen
#40   Paulaner †   16:05:01 | Montag, 8. Februar 2010
YMMD = Yuu Meid May Dää ;-))
aufrechterkatholik: über Eugen Drewermann
Fürchterlich, wie man Leute hochstilisiert, nur weil sie ein bißchen dumpf und depressiv gucken. JAWOLL!
:-)
Redaktion benachrichtigen
#39   aufrechterkatholik   16:00:51 | Montag, 8. Februar 2010
Zum Thema Puchil
Der Paderborner Theologe und Psychotherapeute Eugen Drewermann
Ebenso könnte man Herrn Westerwille zum Spezialisten für Ehe- und Familienleben machen. Fürchterlich, wie man Leute hochstilisiert, nur weil sie ein bißchen dumpf und depressiv gucken. JAWOLL!
Redaktion benachrichtigen
#38   Domenico Tuttisanti   15:55:21 | Montag, 8. Februar 2010
Puchil
Wen zeigt man – abgesehen von nächsten Verwandten – eher an?
Warum aber sollte man von diesen absehen, wenn die meisten Fälle von Kindesmissbrauch nach wie vor im familiären Bereich passieren?
Wen zeigt man – abgesehen von nächsten Verwandten – eher an?
Einen Lehrer, einen Trainer, einen Arzt, einen Bademeister … oder den eigene Pfarrer?
Heutzutage eindeutig den Pfarrer! Sein Fehltritt erscheint nämlich besonders verwerflich.
Es besteht also eine klare Diskrepanz in der öffentlichen Wahrnehmung zwischen der tatsächlichen Häufigkeit von Missbrauch durch Priester und der vermeintlichen Häufigkeit. Dies hat natürlich damit zu tun, dass jeder Fall von Kindesmissbrauch eines Priesters eine Hauptschlagzeile in den Boulevardblättern nach sich zieht, die vielen Fälle von Kindesmissbrauch dagegen in Familien, Schulen, Heimen, Sportvereinen, Jugendverbänden etc.etc. niemals dieselbe Aufmerksamkeit erlangen. Auf diese Weise entsteht ein schiefes Bild.
Redaktion benachrichtigen
#37   Paulaner †   15:43:31 | Montag, 8. Februar 2010
Für die Juden ist es IMHO wesentlich schwerer, die christliche Nachfolgekirche anzuerkennen
als für uns Christen unsere väterliche Religion als solche zu verstehen.
O:)
Was für Rechte haben wir an den Juden? Die künstlich konstruierten „Ans Kreuz Mit Ihm“ – Vorwürfe? Dafür müssen wir uns doch bedanken!
Redaktion benachrichtigen
#36   Domenico Tuttisanti   15:38:42 | Montag, 8. Februar 2010
von Stolzing
Absolute Zahlen …
Natürlich beruhen die Einschätzungen des forensischen Psychiaters auf dem Vergleich von Prozenten! Prozentual (was denn sonst? :-S ) liegt die Häufigkeit von Kindesmissbrauch unter Klerikern weit unter dem von Nicht-Klerikern. Nach Angaben der Leserin Genoveva:
Auf 10.000 Priester kommen ca. 1,3 Fälle dieser Art, bei nicht-zölibatären Männern sind es ca. 5 Fälle auf 10.000.
Redaktion benachrichtigen
#35   Paulaner †   15:34:37 | Montag, 8. Februar 2010
Das Paradebeispiel von 2 Böcken auf der schmalen Brücke.
Lycobates: non possumus @Mariahilfer
Die Juden erkennen Christus nicht an. Daher können die Christen die Juden nicht anerkennen.
Richtig.
Das ist die einzig mögliche katholische Antwort.
Die beiden können sich dennoch gegenseitig in ihrer Verschiedenheit der Sichtweisen über Jesus anerkennen!
Ich erspare mir das „warum denn nicht?“ und ersetze es durch „sie müssen!“. Nicht des bloßen Friedens willen sondern um dem Satan die Breitseite zu nehmen.
Redaktion benachrichtigen
#34   Puchil2 †   15:30:30 | Montag, 8. Februar 2010
An Genoveva
Auch an sie:
Denken sie nach: Wen zeigt man – abgesehen von nächsten Verwandten – eher an?
Einen Lehrer, einen Trainer, einen Arzt, einen Bademeister … oder den eigene Pfarrer?
Redaktion benachrichtigen
#33   Vineta   15:28:34 | Montag, 8. Februar 2010
Clemens H, Sie haben völlig recht:
Nur Deppen halten unentwegt und ausgiebig das Thema ENTSETZLICH, 94 MISSBRÄUCHE IM KIRCHLICHEN BEREICH BEI 210000 Mißbrauchsfällen INSGESAMT SEIT 1995 am Kochen.
Denselben Deppen entgeht dabei der eigentliche Skandal, nämlich der, daß erschreckend viele Bischöfe Kinderschändung offenbar nicht für ein Kaptalverbrechen, sondern nur für eine kleine Schwäche halten, so daß sie den dabei erwischten Priester nicht feuern, sondern immer wieder von neuem auf die Kinder in einer anderen Pfarrgemeinde loslassen – wofür sie ihrerseits vom Papst gefeuert werden müßten.
Redaktion benachrichtigen
#32   Walther von Stolzing   15:20:40 | Montag, 8. Februar 2010
Verschwindend geringe Zahlen
Absolute Zahlen sind leider nicht aussagekräftig. Prozentangaben wären hier hilfreicher.
Redaktion benachrichtigen
#31   Domenico Tuttisanti   15:11:33 | Montag, 8. Februar 2010
Izmet Necist:
Papst gegen Kinderschlachtung
I.N.: Wo steht in dem Abschnitt was von Kinderschlachtung?
Wenn der Papst die Schutzwürdigkeit des menschlichen Lebens ab der Empfängnis anmahnt, hat er natürlich die Verletzungen des Rechts auf Leben vor Augen, die vor allem ungeborene Kinder erleiden. In keinem anderen Bereich sterben z.Zt. so viele Menschen durch Menschenhand wie in modernen Abtreibungskliniken.
Redaktion benachrichtigen
#30   Lycobates   15:08:20 | Montag, 8. Februar 2010
non possumus @Mariahilfer
Die Juden erkennen Christus nicht an. Daher können die Christen die Juden nicht anerkennen.
Richtig.
Das ist die einzig mögliche katholische Antwort.
Genau das sagte auch St. Pius X. zu Theodor Herzl, als er ihn auf dessen Wunsch am 25. Januar (ausgerechnet!) 1904 in Audienz empfing.
„Gli ebrei non hanno riconosciuto nostro Signore, perciò non possiamo riconoscere il popolo ebreo.“
Nachzulesen in Herzls Tagebüchern. Die Audienz lief auf Italienisch.
Redaktion benachrichtigen
#29   Izmet Necist   15:01:06 | Montag, 8. Februar 2010
Papst gegen Kinderschlachtung
Wo steht in dem Abschnitt was von Kinderschlachtung?
Redaktion benachrichtigen
#28   defendor   14:17:28 | Montag, 8. Februar 2010
Die unablässigen…
…häretischen Wortmeldungen eines sogenannten „einfach denkenden Katholiken“ joberens zeigen denn in ihrer traurig-abstrusen Ausührungen jene Totalverblendete des Spass-Zeitgeistes, die keinerlei Skrupel mehr bekunden, die
unveränderlichen
GEBOTE und GESETZE der allerheiligsten Dreifaltigkeit als „überholt“ zu erklären und es daher als „zeitgeistgemäss“ vorlügen wollen, dass der Mensch sich seine „Lebensgesetze“ selbst zusammenbasteln – besser zusammenlügen – solle.
Dass nun das Krakelen nach den
von der Heiligen Mutter Kirche verbotenen „Kondomen“ oder anderer künstlicher Verhütungsmittel immer dann lauter wird, wenn
– „zufälligerweise“ ? –
wieder Missbrauchsgechichten innerhalb der Kirche in den Medien auftauchen, ist denn auch augenscheinlich.
Dass von den vorgelegten Missbrauchszahlen denn die tatsächlich relevanten Prozentzahlen innerkirchlich derart zusammenschrumpfen, dass diese im Vergleich zu den Laien-Verbrechen gleichsam verschwindend klein sind ( was sie denn dennoch nicht „entschudigen soll ) ist nach der angelaufenen Medienhetze auch nicht mehr wichtig.
Hauptsache „joberense“ und GesinnungsgenossInnen können wieder ihren traurige-abstrusen Unsinn in Form von häretischen Buchstabenaneindanerreihungen von sich geben…
Ein „einfach denkender Katholizismus“ im Sumpf des egomanischen Wahns gefangen !
Alleine die BARMHERZIGKEIT CHRISTI vermag die in ihrem Ego-Wahn Gefangenen zu befreien und sie zu
HEILEN…wenn sie es denn wollen…
www.gloriapolo.net/
Redaktion benachrichtigen
#27   Mariahilfer   14:08:42 | Montag, 8. Februar 2010
Riccardo Di Segni: entweder sie oder wir!
Die Juden erkennen Christus nicht an. Daher können die Christen die Juden nicht anerkennen.
Redaktion benachrichtigen
#26   Prälat Hinter †   13:37:47 | Montag, 8. Februar 2010
Völlig korrekt: verschwindend geringe Zahlen !!!
Auch wenn jeder einzelne Fall schlimm ist, muss man doch die Kirche gegen die dadurch stets aufflammende Hetzaktionen offiziell und klar in Schutz nehmen… Diese Verfehlungen werden ja gerne als Atom-Geschoss gegen die Kirche an sich verwendet… Doch die meisten Sauereien geschehen in Hetero- und Familienkreisen!
Ausserdem muss stets geprüft werden, was wo wann und wie vorgefallen ist und nicht alles über einen Kamm scheeren…
Die Amtskirche möge sich genau vor so einem Desaster klug schützen:
Denn:
„…Die vom ‘Spiegel’ genannten 94 vermuteten Mißbräuche im kirchlichen Bereich sieht Kröber als „verschwindend gering“ an. Der Kriminalpsychiater sieht die Gefahr, daß die deutsche Kirche wie in den USA in einen „Selbstgeißelungs-Furor“ gerate und plötzlich alle Anschuldigungen ungeprüft akzeptiere…“
Redaktion benachrichtigen
#25   Lollipop †   13:32:13 | Montag, 8. Februar 2010
–-------
Dem Papst geht es doch garnicht um das Verbieten von Kondomen, weil er die nicht mag, nein, er hat sorge um den geschlechtlichen Verkehr, die innigste Ausformung zwischenmenschlicher Liebe. Durch Kondome, so hat er die Sorge, wird diese Liebe heruntergebrochen auf persönliche Lust oder Befriedigung einer selbst. Quasi kann man es auch so Ausdrücken: Sex vor Egoismus schützen
Redaktion benachrichtigen
#24   Domenico Tuttisanti   13:25:49 | Montag, 8. Februar 2010
joberens
Bist Du denn der einzige Fremdling, zu dem noch nicht vorgederungen ist, daß Kondome der beste und sicherste Schutz…usw. blablabla, wie immer von diesem Herrn aus Rommersheim.
Tatsache ist, dass der Papst sich niemals über die Wirksamkeit von Verhütungsmethoden im technischen Sinne geäußert hat, sondern vor einem falschen Vertrauen in eine Präventionsstrategie gewarnt hatte, die alleine auf den Einsatz von Kondomen setzt. Unter allen Präventionskampagnen hat sich nach den Erkenntnissen eines US-Forscherteams genau diejenige für Afrika als die am wenigsten erfolgreichste erwiesen, die sich ausschliesslich am Einsatz von Kondomen ausgerichtet hatte: die südafrikanische!
Ein Forscher der Harvard Universität kommt auf der Basis von Untersuchungen weiterer zehn Forscher in den USA zu dem Ergebnis, dass der Papst in der Präventionsfrage im Recht war und ist! www.washingtonpost.com/…AR2009032702825.html
Es wird Zeit, joberens, dass Sie sich ebenso öffentlich beim Papst entschuldigen, wie Sie ihn diffamiert haben durch verzerrende Darstellung seiner Position und Ihre – wie üblich – haarsträubenden Schlussfolgerungen …
Redaktion benachrichtigen
#23   Paulaner †   13:25:17 | Montag, 8. Februar 2010
Die Psychologisierung des Drewermann hängt in der Kirche an einem Lufthaken.
Zu viele Leute berufen sich auf ihn zum Zweck der Erleichterung, ohne seine Behauptungen zu verstehen.
Redaktion benachrichtigen
#22   Genoveva   13:05:06 | Montag, 8. Februar 2010
Puchil und joberens
Die hier genannten Fakten sollen nicht der Verschleierung der Tatsache dienen, dass es Priester gibt, die sich an Jugendlichen vergreifen. Dass es so etwas gibt, ist höchst bedauerlich und jeder dieser Fälle gehört ordentlich aufgeklärt.
Fakt ist aber eben auch, dass katholische Priester in Deutschland an solchen Vergehen eher unterdurchschnittlich beteiligt sind. Auf 10.000 Priester kommen ca. 1,3 Fälle dieser Art, bei nicht-zölibatären Männern sind es ca. 5 Fälle auf 10.000.
Was immer man aus diesen Zahlen sonst herauslesen mag: Sie zeigen klar, dass es keinen Zusammenhang zwischen Zölibat und Kindesmißbrauch gibt. Und diesen fälschlicherweise herzustellen ist klar erkennbar (neben der allgemeinen Diskreditierung der Kirche) die Absicht der aktuellen SPIEGEL-Kampagne.
Dominco hat übrigens völlig Recht: Die Argumentation mit der Dunkelziffer ist lächerlich. Das mag früher vielleicht einmal gestimmt haben (ich glaube es nicht). Heute ist es aber sicher viel leichter, den eigenen Priester anzuzeigen als den eigenen Vater, Opa, Onkel, Bruder, etc. Denn das ist elenderweise die Hauptklientel dieser Art von Verbrechen.
Redaktion benachrichtigen
#21   joberens   11:47:47 | Montag, 8. Februar 2010
Domenico – Papstverantwortung und Schuld
Lieber Domenico, Bist Du denn der einzige Fremdling, zu dem noch nicht vorgederungen ist, daß Kondome der beste und sicherste Schutz gegen die Todbringende Krankheit Aids sind? Daß weiß doch heute schon jedes Kind im fünften Schuljahr.
So sollte der Papst, wenn er von Leben spricht auch an seine doch mehr als wahrscheinliche Schuld an Aidserkrankungen und Aidstoten erinnert werden, die auf sein unsinniges Kondomverbot zurückzuführen sind.
Daher halte ich meine wiederholten Briefe an den Papst in dieser Sache für mehr als berechtigt.
hier nochmals der letzte offene Brief an den Papst und versuche ihn einmal ganz langsam und unvoreingenommen zu lesen:
www.swr.de/forum/read.php?3,42881
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#20   Puchil2 †   11:46:58 | Montag, 8. Februar 2010
An aufrechterkatholik
Denken sie nach: Wen zeigt man – abgesehen von nächsten Verwandten – eher an?
Einen Lehrer, einen Trainer, einen Arzt, einen Bademeister … oder den eigene Pfarrer?
Denken sie. Jawohl
(jawoll schreibt man laut wikipedia nur beim Militär. Oder sind sie General?)
Redaktion benachrichtigen
#19   Kairos †   11:35:55 | Montag, 8. Februar 2010
@ wallfahrer
Das die Kirchen die Institution Familie in besonderer Weise beschützen,gehört auch zum Glaubensdogma!
ALso wir können uns sicherlich darauf verständigen, dass in unseren Kirchen die Familie als ein hohes und schützenswertes Gut angesehen wird. In der katholischen Kirche wird sie auch als Hauskirche verstanden.
Die katholische Kirche hat im Ersten Vatikanischen Konzil definiert, dass ein Dogma ein Satz göttlichen und katholischen Glaubens ist, der durch das allgemeine und ordentliche Lehramt (affirmativ) oder durch konziliare oder päpstliche Definition definitiv als von Gott offenbarte und zu glaubende Wahrheit verkündet wird. Wenn ich von diesem Dogmenverständnis ausgehe, ist mir nicht bekannt, wo der Schutz der Familie zum Glaubensdogma erhoben wurde.
Redaktion benachrichtigen
#18   aufrechterkatholik   11:29:42 | Montag, 8. Februar 2010
Nochmal Puchil
Der Paderborner Theologe und Psychotherapeute Eugen Drewermann sagt, kein anderer Berufsstand sei so anfällig für sexuellen Missbrauch wie der katholische Klerus.
Und Donald Duck sagt, dass Entenessen unmoralisch ist.
Sagen Sie mal Ihrer Dorfbibliothek, dass sie andere Bücher einstellen sollen! Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#17   engelhardt †   11:28:41 | Montag, 8. Februar 2010
Missbrauch
Der Skandal ist ja nicht so sehr der Missbrauch sondern die von der Kirche sanktionierte Vertuschung und das Verschweigen.
Redaktion benachrichtigen
#16   aufrechterkatholik   11:27:13 | Montag, 8. Februar 2010
Puchil2 = Schwiegerdackel von Joberens?
Das mag für die gerichtlich angezeigten Fälle zutreffen.
Rechnet man die aus Scham und Furcht nicht angezeigten Fälle bei Priestern mit ein, dann schaut die Sache wahrscheinlich ganz anders aus.
Wieviel Gehirnzellen mussten Sie denn für diese Einsicht aktivieren. Natürlich werden alle anderen Fälle, von Lehrern, Trainern, Onkels und Tanten, von gelangweilten Papis und rtl-geschädigten Mamis alle angezeigt und aufgeklärt. Denken Sie nach, bevor Sie schreiben. Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#15   Puchil2 †   11:24:48 | Montag, 8. Februar 2010
Missbrauchsfälle doch besonders bei Priestern?
Der Paderborner Theologe und Psychotherapeute Eugen Drewermann sagt, kein anderer Berufsstand sei so anfällig für sexuellen Missbrauch wie der katholische Klerus. Denn kein anderer mache sexuelle Unerfahrenheit und Triebunterdrückung zur Bedingung. Ängste, Schuldgefühle oder innere Blockaden würden von jungen Priesteramtskandidaten interpretiert als eine besondere Erwählung durch Gott. Amerikanischen Studien zufolge sollen etwa 20 bis 30 Prozent der Priester homosexuell sein.
Redaktion benachrichtigen
#14   Paulaner †   11:17:52 | Montag, 8. Februar 2010
Eben das, zB. der Alkohol, scheint das Problem bei den irischen Übergriffen zu sein: vom Regen …
Domenico Tuttisanti: Puchil …
in die Traufe.
Das entschuldigt überhaupt nichts, erklärt aber manches. Der Staat hat die Kinder aus dem einen Elend geholt und in ein anderes gesteckt. Und – woher sind die Erzieher gekommen? Aus welchem Elend? Aus dem Himmel, aus Rom?
Redaktion benachrichtigen
#13   Domenico Tuttisanti   11:00:54 | Montag, 8. Februar 2010
Nein, joberens,
Ihr offener Brief an den Papst entlarvt Sie als Dummschwätzer. Schon durch einfache Überlegungen und ausserdem durch die bedeutendsten Experten im Bereich der Aids-Prävention sind die in Ihrem Brief ausgebreiteten Mutmassungen widerlegt!
Redaktion benachrichtigen
#12   Wallfahrer   10:56:55 | Montag, 8. Februar 2010
@michaelamaria
Für wen die FDP steht und wer ihre Klientel sind,kennen
wir seit der Wahl bestens!Es sind eben die Reichen im
Lande,wo manche auch ihre Freizeit in der Form neuer
Gesellschaftsspiele und Homopartnerschaften ausleben!
Nur die führenden Repräsentanten des Staates
müßten hier mehr Fingerspitzengefühl haben und diese
Lebensform Homo nicht noch durch öffentliche Auftritte als
Gesellschaftsform anerkennen und aufwerten !Das Fundament des Staates
ist einfach die Familie,wenn möglich mit Kindern!
Das die Kirchen die Institution Familie in besonderer Weise
beschützen,gehört auch zum Glaubensdogma!
Ich glaube der überwiegende Teil der FDP,zu der
auch Fr.Schnarrenberger gehört,ist den Kirchen
gegenüber nicht gerade freundlich gesinnt!Lieber „Kalkköpfe“
in den Arbeitskreisen,die die Glaubenswerte verteidigen
und bewahren,als die FDP an der Macht!
Redaktion benachrichtigen
#11   joberens   10:52:29 | Montag, 8. Februar 2010
Thema Papst gegen Kinderschlachtung
Sollte der Papst sich da nicht an der eigenen Nase fassen???
siehe:
www.swr.de/forum/read.php?3,42881
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#10   Domenico Tuttisanti   10:41:39 | Montag, 8. Februar 2010
Puchil
Rechnet man die aus Scham und Furcht nicht angezeigten Fälle bei Priestern mit ein …
Ja, dann müssen Sie aber ebenso „die aus Scham und Furcht nicht angezeigten Fälle“ bei nicht-zölibatären Männern mitberücksichtigen. Hier – bei den Nichtzölibatären – gibt es sogar die höhere Wahrscheinlichkeit der Nicht-Anzeige. Wie oft träfe sonst nämlich die Anzeige einen Familienangehörigen!
Redaktion benachrichtigen
#9   Puchil2 †   10:36:48 | Montag, 8. Februar 2010
Zahlen können auch lügen!
Laut Dr. Gröber ist die Anzahl von Fällen sexuellen Missbrauchs in der Kirche im Vergleich zu nichtzölibatär Lebenden unterdurchschnittlich.
Das mag für die gerichtlich angezeigten Fälle zutreffen.
Rechnet man die aus Scham und Furcht nicht angezeigten Fälle bei Priestern mit ein, dann schaut die Sache wahrscheinlich ganz anders aus.
Redaktion benachrichtigen
#7   Clemens H. †   10:06:16 | Montag, 8. Februar 2010
Oh, Entwarnung, wie schön.
Die vom antikatholischen Straßenmagazin ‘Spiegel’ veröffentlichten Zahlen über Homo-Schändungen in der Kirche sind im Vergleich zu nichtzölibatär Lebenden unterdurchschnittlich.
Oh, Entwarnung, wie schön. :-)
Oder etwa doch nicht?’ :-O
Rafft Ihr’s nicht? Es geht nicht um die Zahl der Kinderbelästigungen, es geht um den Umgang der kirchlichen Hierarschie mit denselben.
Worüber man sich zu recht aufregt ist, dass Kinderschänder-Priester nicht etwa, wie beispielsweise Zölibatsbrecher, aus der Kirche geworfen werden, sondern allenfalls versetzt. Und daß die Vorfälle nicht an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben und aufgeklärt werden, sondern dass versucht wird, sie unter den Teppich zu kehren, die Opfer zu verleumden, unglaubwürdig zu machen, als Täter darzustellen, die nur Geld wollten (wie jüngst in Irland).
Würde dei Kirche die Täter stehenden Fußes rausschmeissen, die Behörden bei der Aufklärung der Taten unterstützen und die Opfer unterstützen, dann würde kein (Medien-) Hahn danach krähen.
Redaktion benachrichtigen
#6   michaelamaria †   09:41:26 | Montag, 8. Februar 2010
Der Evangelische
Arbeitskreis der CDU Baden-Würrtemberg belegt mit seinen Äußerungen, wie rückständig er ist. Deshalb ist es gut, dass Frau Leutheuser-Schnarrenberger die Schirmherrschaft über den CSD übernimmt. Jetzt suchen wir nur noch Betreuer für die Kalkköpfe des Arbeitskreises.
Redaktion benachrichtigen
#5   Großwildjäger   09:37:19 | Montag, 8. Februar 2010
@ Christ + , Katholik:
Im Gegensatz zu DBK und ÖBK distanzieren die sich auch nicht von dieser Seite…
Redaktion benachrichtigen
#4   Paulaner †   09:37:10 | Montag, 8. Februar 2010
Was sind das nur für Idioten, die sowas hochrechnen?
:-[ Wenn die Ryanair-Fluggäste als Gruppe auftreten würden, die Internate betreiben, dann würden dort auch einige Übergriffe passiert sein in den letzten Jahren. Oder die Sushi-Köche.
Manche Erzieher tun sowas!
Redaktion benachrichtigen
#3   Joseph von Eichendorff   09:27:08 | Montag, 8. Februar 2010
Meinungsfreiheit
Es steht Ihnen völlig frei, ein Forum zu eröffnen, auf dem Sie Ihre Meinung kundtun können (auch wenn diese niemand, wirklich niemand hören will). Zur Meinungsfreiheit gehört aber nicht, daß Sie ein fremdes Forum zwingen können, Ihre Ergüsse zu veröffentlichen.
Redaktion benachrichtigen
#1   hieronymus333   09:10:02 | Montag, 8. Februar 2010
Wir alle sind gerufen, es zu schützen
ein neues Motu proprio für den Jesuitenorden?
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
kreuzmeldungenWird er ernannt? + … kreuzmeldungenKeine Abstriche im Lebensschutz + … kreuzmeldungenMehr bekommen als erwarten + … kreuzmeldungenKernproblem: Karrieristen im Klerus + … kreuzmeldungenFundament des gottgeweihten Lebens + … kreuzmeldungenPapst besucht überraschend Ausstellung + … kreuzmeldungenPäpstliche Tauben-Komödie + … kreuzmeldungenArchivöffnung im Interesse der Kirche + … kreuzmeldungenEin Vorgeschmack der Gegenwart + kreuzmeldungenBanalitäten höflich formuliert + … kreuzmeldungenBesser länger über den Heiligen Franziskus reden + … kreuzmeldungenEin Katholik wäre nie gekommen + … kreuzmeldungenMuß die Petrusbruderschaft Ökumenismus betreiben? + … kreuzmeldungenProtestanten und Katholiken verkünden nicht das gleiche Evangelium + … kreuzmeldungenDas Internet leitet eine neue Epoche ein + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net